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	<title>Yogawiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-10T09:23:31Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hingabe&amp;diff=39468</id>
		<title>Hingabe</title>
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		<updated>2012-12-29T11:40:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: /* Begriffe */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hingabe&#039;&#039;&#039; bedeutet hier eine Art Arbeitstechnik oder eine Technik, an eine Aufgabe heranzugehen: Etwas ganz im Hier und Jetzt tun; ohne, dass die [[Gedanken]] dabei abschweifen (wie das ja oft der Fall ist), praktisch mit allen Körpern und [[Energie]]n auf einen Punkt focussiert sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist das Tun selbst davon unabhängig. Dies kann bei Küchenarbeit genauso angewandt werden wie beim [[Kirtan]]-Singen oder beim meditativen Spaziergang. &lt;br /&gt;
Wer dies anwendet, wird bemerken, dass viele quälende Gedanken bei ungeliebten Tätigkeiten ausbleiben, wie: &amp;quot;Wann bin ich endlich damit fertig, wie belohne oder entschädige ich mich danach dafür?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Es ist also eine Anwendung, die jeder im täglichen Leben sehr profitabel praktizieren kann. In der yogischen Tradition spricht man von einem ruhigen Geist. Der Praktizierende wird merken, dass ein gewisser quälender Zeitfaktor weg fällt, da man nur im &amp;quot;Jetzt&amp;quot; agiert, weder in der Zukunft noch in der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
Dies wiederum geht mit einem Gefühl tiefer [[Zufriedenheit]] einher, welches man auch als &amp;quot;liebevoll&amp;quot; bezeichnen kann. Eventuell kann man auch die [[Verbundenheit]] mit Allem spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Buddhisten nennen das jederzeit im Hier-und-Jetzt-sein [[ZEN]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Begriffe==&lt;br /&gt;
Der englische Begriff &amp;quot;application&amp;quot; wird heute nicht mehr als &amp;quot;Hingabe&amp;quot; übersetzt, „application“ meint „Anwendung, Gebrauch“. Im modernen Englisch wird eher „abandon“ oder „devotion&amp;quot; genutzt, was im Deutschen &amp;quot;Selbstvergessenheit, Ergebenheit&amp;quot; heißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für manche mag es vielleicht etwas problematisch sein, wenn Hingabe als Aufforderung gebraucht wird. Hingabe ist mit Gefühlen besetzt, und etwas mit einem bestimmten Gefühl tun zu müssen mag abschreckend wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingabe im erzwungen Sinn oder im Sinne von &amp;quot;sich in etwas verlieren&amp;quot; ist jedoch nicht gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Swami Sivananda über Hingabe ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus &amp;quot;Die Botschaft&amp;quot;:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Hingabe (Andacht) ist ein ständiges Denken, eine ständige Hingabe, an Gott als einzigem [[Gedanke]]n, einzigem Ideal; dieses Denken bewegt sich zu Gott hin, wie ein ununterbrochener Strom Öl aus einem Gefäß in ein anderes fließt.&lt;br /&gt;
Hingabe (Andacht) ist als eine sehr wirksame Methode zur Erlangung der [[Selbstverwirklichung]] anzusehen. Entwickelt daher Hingabe (Andacht) durch [[Japa]], [[Gebet]], [[Kirtan]], durch das Studium der heiligen Schriften und durch Dienst an den Frommen.&lt;br /&gt;
[[Bhakti]] oder hingebender (andächtiger) Dienst unterdrückt alle niederen Leidenschaften und Impulse und beseitigt alle Hindernisse.&lt;br /&gt;
Hingabe an Gott trägt mehr als alles andere zur Befreiung bei. Pflegt daher die Hingabe.&lt;br /&gt;
Wenn sich durch ein besonderes Glück die Geburt und Wiedergeburt eines Menschen auf dem Erdenplan dem Ende nähert, so findet er einen Heiligen, dessen weihevolle Anwesenheit ihn anfeuert, sich Gott hinzugeben. Bereite dein Herz wie einen [[Acker]]. Streue die Saat der Hingabe in dein Herz wie in einen Acker. Bewässere sie mit Lobpreisungen der Namen Gottes, und du wirst eine gute Ernte an ewigen Früchten erzielen.&lt;br /&gt;
Hingabe kann durch Verfeinerung deiner instinktiven Anlagen und Wünsche gepflegt werden. Göttliche Umwandlung der Gefühle und Empfindungen sollte durch Japa, Kirtan, [[Aradhana]] (Verehrung) und [[Meditation]] erreicht werden.&lt;br /&gt;
Es gibt keine [[Erkenntnis]] ohne Hingabe. Hingabe ist die Blüte und Erkenntnis die Frucht, [[Jnana]] ist ein Aufblühen von Hingabe.&lt;br /&gt;
Ohne Erkenntnis kann es keinen Glauben geben. Ohne Glauben gibt es keine Hingabe an Gott. Ohne Anhänglichkeit an Gott kann Bhakti nicht bestehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swami [[Sivanada]] erklärt noch einmal die ursprüngliche Herkunft des Wortes „Application“ und schreibt dazu:&lt;br /&gt;
Das englische Wort für Hingabe lautet Application, es leitet sich vom Wortstamm applicatio, Bindung an, Verbindung zu; von applicatu, verbinden, anheften her. Es ist die Kunst, den [[Geist]] zu binden. Es ist Stärke der [[Gedanken]] in Hingabe. Es ist eingehende [[Beobachtung]].&lt;br /&gt;
Hingabe ist [[Sorgfalt]]. Hingabe ist genaue Überlegung und [[Achtsamkeit]]. Gewissenhafter Eifer ist Hingabe.&lt;br /&gt;
Hingabe ist das Überprüfen oder das Verwirklichen eines globalen Gesetzes zu allen Angelegenheiten oder zu bestimmten Anlässen. Es ist auch die Eigenschaft des Seins und daher wird es benutzt als das yogische [[Yama-Niyama]] im täglichen Leben.&lt;br /&gt;
Hingabe ist das Fixieren der [[Aufmerksamkeit]] genau auf das, womit man sich gerade beschäftigt. &lt;br /&gt;
Stetige Hingabe anzuwenden ist ein gesundes Training für jeden Menschen.&lt;br /&gt;
Ein Mensch der ausgestattet ist mit der [[Tugend]] der Hingabe wird in all seinen Handlungen erfolgreich sein. Wohlstand ist sein Begleiter.&lt;br /&gt;
Ein Mensch mit Hingabe steht früh auf und geht zur rechten Zeit zu Bett. Er verschwendet keine Sekunde. Er ist immer aufmerksam, umsichtig und gewissenhaft. Er ist immer aktiv. &lt;br /&gt;
Er lässt keine Gelegenheit ungenutzt vorbeigehen. Er gleicht einem Chirurg im Operationssaal. Er ist wie der Kapitän eines Schiffes.&lt;br /&gt;
Er ist gesund. Sein [[Geist]] ist hell und froh. Seine [[Gedanken]] sind klar. Seine Wohnung ist ordentlich. Er ist systematisch in seiner Arbeit. Er hat Entschlusskraft und Bestimmtheit. Weder bereut noch bedauert er. &lt;br /&gt;
Er ist wohlhabend. Er ist frei von Not. Er steigt zu Vormacht und zu Ansehen auf. Er erlangt Ruhm, er wird geehrt und respektiert.&lt;br /&gt;
Was immer du zu tun beschließt, tu es jetzt, erledige es sofort. Zögere keine Sekunde. Schiebe nichts bis zum Abend auf, was du bereits am Morgen ausführen kannst.&lt;br /&gt;
Dieser Augenblick gehört dir. Die nächste Sekunde ist im Mutterleib der Zukunft. Du weißt nicht zu was sie führt. &lt;br /&gt;
Sei nicht zu sehr von der Zukunft abhängig. Bedauere nicht die Vergangenheit. Lebe dein  Leben beständig in der [[Gegenwart]]. Handle, handle, handle jetzt. Bemühe, bemühe, bemühe dich jetzt. Betätige, betätige, betätige dich. Setze deine ganze [[Lebenskraft]], Stärke und Energie ein. Du wirst zwangsläufig erfolgreich sein. Du wirst leicht alle [[Versuchungen]] und [[Hindernisse]] überwinden. Ein Mensch mit ernsthafter Hingabe kennt keine Erfolglosigkeit. Ohne ernsthafte Hingabe kannst du nicht in tiefe [[Meditation]] und [[Samadhi]] gelangen. &lt;br /&gt;
Faulheit, [[Trägheit]], Untätigkeit. Achtlosigkeit, Rücksichtslosigkeit, Aufschub sind die Gegensätze zu Hingabe.&lt;br /&gt;
O Ram! Fördere Hingabe und du erhältst Erfolg, Reichtum, Friede und Wohlstand und Befreiung (Kaivalay) jetzt und hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel entnommen aus: [[Swami]] Sivananda: How to Cultivate Virtues, [http://www.sivanandaonline.org Divine Life Society Sivananda Ashram]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
*[[Brahmacharya]]&lt;br /&gt;
*[[Tugend]]&lt;br /&gt;
*[[Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: How to Cultivate Virtues and erdicate Vices&lt;br /&gt;
*Swami Sivananda: Erfolg in Leben und Selbstverwirklichung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hingabe aus buddhistischer Sicht: ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Nachteile und Vorteile&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir keine Hingabe besitzen, leiden wir unter [[Armut]] und werden meist in den niederen Existenzbereichen geboren. Falls wir in ähnlichen Umständen geboren werden, werden wir arm, [[Bedürftigkeit|bedürftig]] und hilflos sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die niederen [[Existenz]]en antworteten: Wir waren von [[Geiz]] besessen und haben nicht das Geringste [[dana|verschenkt]] - so sind wir nun in einer Niederen [[Welt]] geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir nicht hingebungsvoll sind, bleiben wir ohne Besitz und sind unfähig, die Wesen zu führen, ganz zu [[schweigen]] vom Erlangen der höchsten Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir Hingebungsvoll sind, werden in allen [[Leben]] [[Reichtum]] und [[Glück]] erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir Hingebungsvoll nach der höchsten Erkenntnis streben unterbinden wir eine Geburt in den niederen Existenzen, verhindern [[Armut]] sowie emotionale Schleier und intellektuelle Schleier. Wenn wir Hingabe praktizieren erlangen wir grenzenlosen Wohlstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keinen besseren Helfer gegen zukünftige Armut als in Rechter [[Weise]] gespendete Gaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Yogi]]s, [[Bodhisattva]]s, [[Meister]], lehren als erstes die Hingabe, da sie [[Wissen]], dass sich alle [[Wesen]] wünschen, wirklich glücklich zu sein, und dass es kein Lebewesen gibt, die ohne Wohlstand glücklich sind, und dass Wohlstand aus Hingabe entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner sind Freigiebige in der Lage, andern zu helfen, denn angezogen von Hingabe, werden sie zur Lehre der Befreiung geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingabe führt in Leid gefangene Wesen zur völligen Befreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ist es für Freigebige einfach, die unübertroffene Höchste Erkenntnis zu verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Hingebungsvolle ist die höchste Erkenntnis nicht schwer zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingabe ist Erleuchtung nähe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Was wir hergeben, ist unser, was wir zu Hause behalten, ist nicht unser.&lt;br /&gt;
*Was wir hergeben, hat Werte, was wir zu Hause behalten, ist wertlos.&lt;br /&gt;
*Was wir hergeben, brauchen wir nicht zu schützen, was wir zu Hause behalten, müssen wir schützen.&lt;br /&gt;
*Was wir hergeben, macht keine Sorgen, was wir zu Hause behalten, macht Sorgen.&lt;br /&gt;
*Was wir hergeben, führt auf direktem Weg zur höchsten [[Erkenntnis]], was wir zu Hause behalten, führt als nächstes zu schädlichen Handlungen.&lt;br /&gt;
*Was wir hergeben, bringt großen Wohlstand, was wir zu Hause behalten, bringt keinen Wohlstand.&lt;br /&gt;
*Was wir hergeben, wird zu einem unerschöpflichen Schatz, was wir zu Hause behalten, wird sich erschöpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Essenz von Hingabe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Essenz von Hingabe ist eine von Anhaften freie Geisteshaltung, die Besitz völlig hergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist die Essenz von Hingabe?&lt;br /&gt;
Es ist eine nicht anhaftende, spontan entstehende Geisteshaltung, die zu Freigebigem Handeln, dem völligem Hergeben von Besitz, führt.&lt;br /&gt;
Einteilung der Hingabe&lt;br /&gt;
Wir unterscheiden drei Formen der Hingabe: die Gabe materieller Dinge, die Gabe der Furchtlosigkeit und die Gabe der Lehre zur höchsten Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gabe materieller Dinge bringt Sicherheit für die [[körper]]liche Existenz anderer, die Gabe der Furchtlosigkeit -das Bedeutet der Schutz gegen Gefahren- bringt Sicherheit für das Leben anderer und die Gabe der Lehre der Höchsten Erkenntnis bringt Sicherheit für den Geist anderer. Die ersten bewirken das Glück der anderen, in diesem Leben und die Gabe der Lehre zu höchsten Erkenntnis bewirkt ihr Glück in kommenden Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Merkmale der Hingabe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Geben materieller Dinge sollten wir unterscheiden zwischen unreiner Hingabe und die wir nicht [[praxis|praktizieren]] sollten, und [[reinigung|reiner]] Hingabe, worin wir uns üben sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unreine Hingabe in Hinblick auf materielle Dinge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Materielle Hingabe kann in Hinblick auf vier [[Aspekte]] unrein sein: die [[Absicht]], die Gabe, die Empfänger und die Art zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unreine Absicht ist verkehrte und niedere Absicht. Hingabe mit verkehrter Absicht beinhaltet: Geben, um andern zu schaden, Geben, um in diesem Leben Ruhm zu erlangen und Geben aus Rivalität. Diese drei unterlassen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir machen keine Gaben, damit andere getötet, gefesselt, bestraft, ins Gefängnis geworfen oder vertrieben werden.&lt;br /&gt;
Wir machen keine Gaben, um [[Auftritt|berühmt]] und gelobt zu werden.&lt;br /&gt;
Wir machen keine Gaben, um andere zu [[Wettbewerb|übertreffen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freigebigkeit mit niederer Absicht ist: Geben aus Angst vor Armut in kommenden Leben sowie das geben aus dem Wunsch nach Geburt und Wohlergehen als Mensch oder in den Götterbereichen. Auch das sind keine Beweggründe für uns:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir [[Geschenk|schenken]] nicht aus [[Angst]] vor Armut und Not.&lt;br /&gt;
Wir machen keine Gaben, um Unterstützung von den  Tieren, Menschen, Göttern und Ishvara zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unreine Gaben: Wir geben weder Gift, Feuer, Waffen noch ähnliche Dinge, wenn sie dem Empfänger schaden könnten oder dieser anderen damit Schaden zufügen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem Gift nutzt, dem kann sogar Gift gegeben werden, aber wem reichhaltige Nahrung schadet dem sollte keines gegeben werden.&lt;br /&gt;
Wir sollten etwas unangenehmes tun, wenn es andern nutzt - genauso, wie es ratsam sein kann, einem eine [[rotes Kreuz|blutende]] Wunde zunähen, wenn sie blutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch sollten wir keine Fallen geben, Netze und andere Jagdgegenstände. Kurz wir geben nichts, was schadet und Leid verursacht, selbst wenn wir darum gebeten werden. Wir verschenken weder Mutter noch Vater und verpfänden diese auch nicht. Wir verschenken nicht unsere Kinder unsere Frauen oder andere Angehörige ohne deren Wunsch und freudiges Einwilligung. Wenn wir Reich sind geben wir nicht wenig, aber verschenken nichts, was Gemeinschaftseigentum ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unreine Empfänger: Die negativen Absichten verfolgen sollten wir nicht geben.Auch solchen, die nicht Herr ihres Geistes sind, weil sie von negativen Einflüssen besessen sind, und solchen die verrückt, geistig gestört verwirrt sind, sollten wir unseren Körper nicht hergeben, denn sie brauchen ihn nicht wirklich. Wir können uns auf ihre Worte nicht verlassen, denn sie sagen und tun, was ihnen gerade in den Sinn kommt. Auch sollten wir solchen, die bereits völlig gesättigt sind, nichts weiter zu essen geben oder zu trinken anbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unreine Arten zu geben: Geben ohne [[Freude]] dabei zu empfinden, mit [[Ärger]] oder mit [[neurose|aufgewühltem]] Geist, niederträchtig, verächtlich, respektlos. Bettlern sollten wir geben ohne sie zu beschimpfen, zu bedrohen oder zu demütigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reine Hingabe in Hinblick auf materielle Dinge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reine Hingabe bezieht sich auf drei Aspekte des Gebens: die Objekte, die Empfänger und die Art zu geben. Die Objekte werden in innere und äußere Objekte unterteilt. Mit inneren Objekten sind die verschiedenen Körperteile gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Absicht nicht zutiefst rein ist, sollten wir unseren Körper nicht hergeben, sondern ihn in diesem und in späteren Leben der Verwirklichung des großen Zieles zur höchsten Erkenntnis einsetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußere Objekte sind Essen und Trinken, Kleidung, Fortbewegungsmittel, Kinder, Lebenspartner und alles, über das wir in Übereinstimmung mit der Liebe des Dharma verfügen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äußere Objekte sind Geld, Getreide, Silber, Gold, Juwelen, Schmuck, Tiere, Elefanten, Pferde, Kinder, Eltern, Haus u.s.w.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir dürfen alles hergeben was wir an äußeren und inneren Dingen besitzen.&lt;br /&gt;
Sei es unser Körper oder Besitz, es gibt nichts, was wir andern nicht schenken dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir dürfen alles außer das notwendigste zum leben, Spirituelle Praxis zum wohle der Lebewesen, notwendige Kleidung und Reinigung - Gegenstände hergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebt alles her, außer die Spirituelle Praxis zum wohle der Lebewesen, notwendige Kleidung und notwendige Reinigungs – Gegenstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn würden wir diese verschenken, so könnte der nutzen für andere Schaden erleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Empfängern gibt es vier Gruppen, die sich durch bestimmte Merkmale auszeichnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Qualitäten besitzen,&lt;br /&gt;
Erkenntnis strebende, die uns geholfen haben, -Vater, -Mutter, -Freunde,&lt;br /&gt;
die leiden, -Kranke, -Bedürftige und Schutzlose und&lt;br /&gt;
die Schaden stiften, wie Feinde und andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die die mit Qualitäten, sind solche, die uns Helfen,u.s.w.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die richtige Art zu geben beinhaltet klare Absicht und klares Verhalten.&lt;br /&gt;
Klare Absicht bedeutet, mit wahrhaftigen Mitgefühl zum Wohl der Wesen und für die höchste Erkenntnis zu geben und zum klarem verhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir spenden unsere Aufgabe mit Freude und Respekt, eigenständig, zur richtigen Zeit und ohne anderen zu schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freudig bedeutet - zu allen drei Zeiten froh darüber zu sein: sich vor dem Geben zu freuen, beim geben voller Freude und offen zu sein und nach dem Geben nichts zu bereuen.&lt;br /&gt;
Respektvoll bedeutet – mit Respekt vor dem andern zu geben.&lt;br /&gt;
Eigenständig bedeutet – nicht andere damit zu beauftragen.&lt;br /&gt;
Zur richtigen Zeit bedeutet, dann zugeben, wenn man etwas geben kann.&lt;br /&gt;
Ohne anderen zu schaden bedeutet, zu geben, ohne Angehörige und anderen, für die wir Verantwortung tragen, zu schaden.&lt;br /&gt;
Aber wenn uns Dinge allein gehören die wir von Angehörigen bekommen haben, sollten wir sie nicht verschenken, wenn Angehörige an der Herstellung beteiligt waren, enttäuscht Tränen vergießen würden. Man sollte auch kein Besitz verschenken, der von anderen weggenommen, gestohlen oder erschwindelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gib immer wieder, gib unparteiisch und gib, um die Wünsche vollkommen zu erfüllen.&lt;br /&gt;
Immer wieder zu geben bedeutet: diese Eigenschaft den „Spendens“ zu pflegen.&lt;br /&gt;
Gib Unparteiisch bedeutet: dass beim Schenken niemand bevorzugt werden sollte.&lt;br /&gt;
Gib, um die Wünsche vollkommen zu erfüllen bedeutet: die Gabe in Übereinstimmung mit den Wünschen des Empfängers gegeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Gabe der Furchtlosigkeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gabe der Furchtlosigkeit besteht darin, denen Schutz zu gewähren, die Furcht vor Räubern, wilden Tieren, Krankheiten, Naturkatastrophen und ähnliches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollten Wissen: Furchtlosigkeit zu Schenken bedeutet, diejenigen gut zu beschützen die sich vor, Löwen, Tiger, Krokodile, Verfolgung, Könige, Räuber, Naturkatastrophen und ähnliches Fürchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Gabe der Belehrung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Gabe der Lehre zur Erkenntnis kann man in vier Gesichtspunkte fassen: die Empfänger, die Motivation, authentisches Lehrern und die Art und Weise die Erkenntnis zu lehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Empfänger des Geschenkes der Erkenntnis sind, die sie hören möchten und die Respekt vor der Erkenntnis und die diese Erkenntnis lehren und gelehrt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Motivation sollte darauf ausgerichtet sein niedere Beweggründe aufzugeben und mit guter Motivation zu lehren. Das bedeutet die Erkenntnis mit einer von reiner Hingebungsvollen Einstellung zu unterrichten, ohne nach Materiellem Vorteil, Ehre, Lob, Ansehen zu trachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mit einer klaren Geisteshaltung mit reiner Hingabe, das Geschenk der Erkenntnis macht, der wird von denen, die die höchste Erkenntnis erlangt haben aufs höchste gelobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit guter Motivation zu lehren bedeutet, die Erkenntnis aus tiefem Mitgefühl weiterzugeben zum wohl der Lebewesen.&lt;br /&gt;
Um das leiden ein Ende zu setzen, Widmen wir das Geschenk, der Erkenntnis zur Befreiung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Authentisches lehren bedeutet: den Sinn der Aneinander gegliederten Unterweisungen frei von Widersprüchlichkeiten zu lehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschenk der Erkenntnis zu lehren, ist, die Erkenntnisse verständlich darzulegen und den Erkenntnis Suchenden, in die Grundlage des Verstehens einzuführen, das sie zutiefst erfasst und bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Richtige Art und Weise die Erkenntnis zu lehren ist, ihn nicht sofort zu erläutern, wenn man darum gebeten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir gebeten werden, unsere Gabe der Erkenntnis zu erklären, so können wir antworten : Ihr müsst mit mir Geduld haben, bis ich mich ausführlich genug damit befasst habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und:&lt;br /&gt;
Wir sollten nicht sofort. Aber wenn wir den Empfänger geprüft haben und für geeignet halten, dann können wir ihn sogar ohne dessen Bitte hin Unterweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem sollte der Ort an dem wir unsere Erkenntnisse Unterweisen sauber und angenehm sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sollten einen breiten, bequemen Sitz an einem saubere und Angenehmen Ort errichten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen Platz an diesen Ort, der angenehm gestaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unsere Erkenntnisse zu lehren, sollten wir uns waschen, gute Kleider anlegen und auf Sauberkeit und angemessenes Benehmen achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir unsere Erkenntnisse lehren, sollte auf Sauberkeit achten, sich achtsam verhalten sowie gut gewaschen und gut gekleidet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir uns so, umgeben haben von Zuhörern, auf den uns vorherbestimmten Platz niederlassen, und sollten ein entsprechendes Mantra rezitieren, das die Macht hat alle störenden Einflüsse bezwingt..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buddham charanam gachaami / Dharmam charanam gachaami / Sangham charanam gagchaami //&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Om tryambakam]]: &#039;&#039;Om tryambakam yajamahe sugandhim pushtivardhanam / urvarukamiva bandhanan mrityor mukshia maamritat //&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Om ah hung shri // Om mani padma hung //&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach können wir unsere besten Erkenntnisse auf zusammenhänge, klar und in angenehmer Weise verständlich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Verstärken der Hingabe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Methoden, um die drei Arten von Hingabe, die Gabe materieller Dinge, die Gabe der Furchtlosigkeit und die Gabe der Lehre zur höchsten Erkenntnis zu vervielfachen auch wenn die Gaben nur klein sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können aus kleinen Gaben große machen. Sie vermehren durch die Kraft der Liebe und Erkenntnis, machen sie grenzenlos durch die Kraft der Widmung“ Zum Wohle und Schutz aller Lebewesen für die höchste Erkenntnis zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingabe durch die Kraft der Liebe zu vermehren bedeutet, gewiss zu sein, dass die drei Aspekte einer Handlung völlig rein sind: Gebender, Gabe und Empfänger gleichen der höchsten Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingabe durch die Kraft der Liebe auszudehnen bedeutet, ihre positive Kraft zu mehren, indem wir beim Geben die Kraft der Liebe zur Anwendung bringen: Wir beginnen mit dem Wunsch, dass durch die Gabe alle Wesen zur höchsten Erkenntnis geführt werden -während des Gebens haften wir nicht an der Gabe – und nach Abschluss der Handlung bleiben wir frei von Erwartungen hinsichtlich der Wirkung unserer Hingabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gaben spenden, mit der Absicht das alle Lebewesen daraus Nutzen haben und ohne die Absicht auf die Wirkung zu erwarten- so praktizieren wir beim Spenden vollkommene Hingabe und dadurch haben selbst kleine Gaben unermesslichen Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hingaben durch die Kraft der Liebe, das alle Lebewesen zur höchsten Erkenntnis gelangen, zu Widmen haben ein grenzenlosen Nutzen für alle Lebewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir machen keine Geschenke mit der Erwartung auf die Auswirkung, sondern widmen alle Gaben der Unübertrefflichen reinen vollkommenen Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Widmung werden nicht nur die Gaben vermehrt sondern auch unerschöpflich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie ein einziger Wassertropfen, der in den Ozean fällt, bis ans Ende der Zeit nicht verloren geht und sich niemals erschöpft, genauso werden die der Erkenntnis gerichteten Wurzeln der Heilsamen Handlungen bis zum Verwirklichen der Höchsten Erkenntnis nicht verlorenen gehen und sich nie erschöpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Reinigen der Hingabe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Essenz von den Tugenden und der Liebe zu handeln reinigt all unser Verdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Hingabe von Liebe durchdrungen ist, führt sie zum Erlangen der Höchsten Erkenntnis und nicht in die Niederen Existenzen. Diese Art von Hingabe führt uns zum Allgegenwärtigen Brahman/Nirvana/Paradies, denn sie ist wirklich vollkommen Makellos rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Liebe durchdrungen zu sein bedeutet, Hingebungsvolle Handlungen mit den vier von Mudras zu versehen, verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir Praktizieren Hingabe in dem wir die vier Mudras anschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die innere Mudra, ist die Liebe des Körpers,&lt;br /&gt;
die äußere Mudra, ist die Liebe des Besitzes,&lt;br /&gt;
die Mudra des Handelns, ist die Liebe des Geistes&lt;br /&gt;
und die Mudra des Empfängers, ist die Liebe der Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem wir sie mit diesen vier Mudras anschließen, praktizieren wir wahre Freigebigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Gefühl – Mitgefühl durchdrungen zu sein bedeutet, zu geben, weil uns das Leid einzelner Lebewesen oder aller Wesen ein unerträgliches Gefühl in uns ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wirkung der Hingabe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir unterscheiden zwei Arten von Wirkungen: die letztendliche und die vorläufige.&lt;br /&gt;
Die letztendliche Wirkung ist das Erlangen der höchsten Erkenntnis :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir die befreiende Wirkung der der Hingabe vollendet, verwirklichen wir die Absolute, reine, vollendete Erkenntnis erlangen wir „Aham Brahma Asmi“, „das Nirvana“ oder „das Paradies“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Materiellen Gaben ist die vorläufige Wirkung, das wir – auch wenn wir das nicht wollen – großen Wohlstand erfahren. Außerdem werden wir ermächtigt, andere um uns zu sammeln und sie in Verbindung zu bringen mit der Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verhindern dadurch das wir und andere in niedere Bewusstseinsbereiche gelangen, als hungriger Geist, beendet Armut und ebenso alle Gefühlsschleier. Wenn wir dies praktizieren, erlangen wir große Freude an dem was wir haben, erlangen großen Reichtum und durch diese große Hingabe in Leid gefangene Wesen zur vollen Reife zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahrung zu geben macht stark, Kleider zu schenken verleiht frisches Aussehen, notwendige Mittel darzubringen bringt angenehme Bedingungen und Atari bringt gutes Augenlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geben wir anderen, die sich fürchten, Schutz, können die ihnen Angst und schlechte Gedanken ihnen nichts mehr anhaben und wir erlangen überlegen Stärke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machen wir anderen die Gabe der höchsten Erkenntnis, so werden wir selbst schnell die vollkommene Erkenntnis erlangten begegnen, in ihrer nähe sein und Erfüllung in all unseren Wünschen finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem wir auf die richtige Art und Weise vom Herzen zuhören, werden wir frei von den Gefühlsschleiern und in der Begleitung die die Höchste Erkenntnis erlangt haben sein und schnell die Absolute klare Erkenntnis erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schriftliche und mündliche Unterweisung vom meinem Lehrer Mönch Garchen Rinpoche, aus den Zusammenstellungen vom Meister Gampopa, frei Formuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tri Ratna Dharmadhatu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl. auch  &#039;&#039;Hingabe&#039;&#039; und Weggabe, in: [http://mein.yoga-vidya.de/video/kinderyoga-und-bildungs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diverses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Sivananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bhakti Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dinah_Rodrigues&amp;diff=38566</id>
		<title>Dinah Rodrigues</title>
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		<updated>2012-12-14T14:56:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Dinah Rodrigues&#039;&#039;&#039; studierte [[Philosophie]] und [[Psychologie]] an der Universität von São Paulo, Brasilien. Sie spezialisierte sich in [[Yoga-Therapie]] nach [[Swami Sarvananda]] und begründete die hormonelle Yoga-Therapie.&lt;br /&gt;
Sie ist Mitglied der [[IYTA]] International Yoga Teachers Association. Seit 1993 gibt sie Seminare und Workshops in zahlreichen Städten Brasiliens und Europas, seit 2002 auch in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von ihr entwickelte &#039;&#039;&#039;Hormonyoga&#039;&#039;&#039; kann als natürliche Alternative zur konventionellen Hormon- und Hormonersatz-[[Therapie]] gesehen werden bzw. kann eine solche auch unterstützend begleiten. Die Übungen harmonisieren den weiblichen Hormonhaushalt und helfen z.B. bei Wechseljahrsbeschwerden, frühzeitiger Menopause und Zyklusstörungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.yoga-vidya.de/uploads/pics/PMR_Kursleiter_01.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist Hormonyoga?==&lt;br /&gt;
Hormonyoga wurde 1992 von Dina Rodrigues unter dem Begriff „Hormonelle Yoga-Therapie“ entwickelt. Es ist eine natürliche Behandlungsmethode auf der Linie des energetischen [[Yoga]], speziell für Probleme während der [[Wechseljahre]]. Sie basiert auf einer Reihe von spezifischen Übungen zur Reaktivierung der Hormonerzeugung und mildert oder beseitigt so die unangenehmen Begleitsymptome dieser Lebensphase. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hormonyoga ist eine Kombination aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Kundalini Yoga]]&lt;br /&gt;
* Tibetischen [[Energieübung]]en&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch spezielle hormonstimulierende [[Übung]]en haben Frauen in den Wechseljahren (aber auch früher) die Möglichkeit ihren Hormonhaushalt harmonisierend zu beeinflussen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie funktioniert Hormon Yoga?==&lt;br /&gt;
Im Hormonyoga wird überwiegen mit dem [[Prana]] der einzelnen Person gearbeitet. Die Übungen aktivieren diese Energie und lenken sie an verschiedene Stellen des Körpers. &lt;br /&gt;
Durch dynamische Yoga-Übungen, spezifische [[Pranayama]]s und tibetanische [[Energietechnik]]en wirkt die Therapie direkt auf die [[Hypophyse]], die Schilddrüse, die Nebennieren und die Eierstöcke.&lt;br /&gt;
Bei einem regelmäßigen Praktizieren führt Hormonyoga schnell zu Ergebnissen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wer kann Hormon Yoga praktizieren?==&lt;br /&gt;
* [[Frau]]en ab 35 Jahren (dann beginnt der natürliche Östrogenspiegel abzusinken)&lt;br /&gt;
* Junge Frauen mit verfrühter Menopause&lt;br /&gt;
* Alle Frauen, die sich keiner Hormontherapie unterziehen oder ihre Hormone absetzen wollen&lt;br /&gt;
* Frauen mit noch nicht verwirklichtem Kinderwunsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hormonyoga und Wechseljahre==&lt;br /&gt;
Dr. Christiane Northrup, Verfasserin des Buches &#039;&#039;Weisheit der Wechseljahre&#039;&#039;, geht davon aus, dass sich die Wechseljahre bei der Frau unterschiedlich äußern, jedoch verbindet sie eine Gemeinsamkeit, ein seelischer und körperlicher [[Wandel]]. Dinah Rodrigues betont, dass es sich bei der Menopause lediglich um eine Phase der Senkung des Hormonspiegels handelt. Die Praxis von Hormon Yoga hilft hierbei ganzheitlich. Sie wirkt auf den physischen und den energetischen [[Körper]] mit einer Reihe praktischer Übungen. Somit wird der Körper auf die Menopause vorbereitet und gleichzeitig werden ihre Symptome der Wechseljahre gemildert, indem die hormonerzeugenden Organe stimuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Symptome der Wechseljahre==&lt;br /&gt;
Die Symptome der Wechseljahre können vor der Menopause und bis lange Zeit danach auftreten, wenn aus irgendwelchen Gründen der Hormonspiegel absinkt. &lt;br /&gt;
Statistisch beginnt ab dem 45. Lebensjahr der Östrogenspiegel zu sinken, und es kann zu unangenehmen Symptomen wie [[Schlafstörung]]en, trockenen Schleimhäute, [[Antriebslosigkeit]], [[Beklemmung]]en, [[Depression]]en, Gefühlschwankungen, Haarausfall, trockener Haut und verminderter [[Libido]] kommen. &lt;br /&gt;
Während des Klimakteriums (Wechseljahre) verändert sich auch die Hirnchemie, da die Nervensysteme neu verkabelt werden. Es findet eine tiefgreifende [[Transformation]] statt. Die hormonellen Veränderungen sind auch ein Zeichen von persönlichem Wandel. In dieser Zeitspanne geht es der Frau um die Rückgewinnung der eigenen Person und um die [[Selbstliebe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenschaftliche Forschung zur Wirkungsweise von Hormonyoga==&lt;br /&gt;
Laut Dinah Rodrigues, die 1993 eine Untersuchung zu den Wirkungsweisen der Hormonellen [[Yogatherapie]] durchführte, konnten folgende Wirkungen nachgewiesen werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hormonspiegel konnte bei den Teilnehmerinnen der Untersuchung im Durchschnitt nach 3-4 Monaten Übungspraxis auf mehr als 200% gesteigert werden.&lt;br /&gt;
* Das Üben von Hormon Yoga kann auch bei Frauen im fortgeschrittenen Alter Eierstöcke reaktivieren und den Östrogenspiegel erhöhen.&lt;br /&gt;
* Emotionale Symptome können beseitigt werden oder verlieren stark an Intensität ([[Reizbarkeit]], Neurasthenie, emotionale [[Labilität]], Weinanfälle, Schlaflosigkeit, Unruhe, [[Stress]], [[PMS]], [[Migräne]], Stress- und [[Paniksyndrom]]). &lt;br /&gt;
* Bei Frauen mit einer verfrühten Menopause (unter 30 Jahren) kann der Hormonspiegel normalisiert und die Fruchtbarkeit wiederhergestellt werden.&lt;br /&gt;
* Bei Frauen mit polyzystischen Eierstöcken war nach 3 bis 4 Monaten Übungspraxis das Gewebe der Eierstöcke wieder normal und auch die Menstruation normalisierte sich.&lt;br /&gt;
* Die Praxis von Hormonyoga stoppt den Haarausfall und hilft gegen trockene Haut und brüchige Fingernägel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem wirkt Hormonyoga gegen durch Hormonmangel bedingte Krankheiten wie Osteoporose und Anfälligkeit für Herz- und Gefäßerkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gegenanzeigen==&lt;br /&gt;
Hormon Yoga sollte nicht ausgeführt werden bei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hormonell bedingten [[Krankheit]]en (nur nach Rücksprache mit dem Arzt/der Ärztin)&lt;br /&gt;
* in der [[Schwangerschaft]]&lt;br /&gt;
* während der Menstruation&lt;br /&gt;
* bei hormonell (Östrogen) bedingtem Brustkrebs (nur nach Rücksprache mit dem Arzt/der Ärztin)&lt;br /&gt;
* bei akuter Endometriose&lt;br /&gt;
* bei großen Myomen in der Gebärmutter (größer als 4 Zentimeter)&lt;br /&gt;
* bei Entzündungen im Bauchraum&lt;br /&gt;
* bei starker Osteoporose&lt;br /&gt;
* bei akuten oder schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie nach Herzoperationen&lt;br /&gt;
* in den ersten drei Monaten nach Operationen im Bauchraum&lt;br /&gt;
* bei schweren behandlungsbedürftigen Depressionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* Yoga Vidya [[Hormonyoga]], spezielle, von Yoga Vidya entwickelte Form des Hormonyoga&lt;br /&gt;
* [[Wechseljahre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p497_Hormonyoga-Energien-transformieren/ Hormonyoga - Energien transformieren, CD von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p372_Hormonyoga/ Dinah Rodrigues - Hormonyoga]&lt;br /&gt;
* Northrup, Christiane (2010):Weisheit der Wechseljahre: Selbstheilung, Veränderung und Neuanfang in der zweiten Lebenshälfte. Goldmann Verlag. ISBN-10: 3442219078&lt;br /&gt;
* Rodriques, Dinah (2005): Hormon-Yoga. Das Standardwerk zur hormonellen Balance in den Wechseljahren. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843402205.&lt;br /&gt;
* Schostak, Monika (2011): Praxisbuch Hormon-Yoga - nach Dinah Rodrigues. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843410046.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/muenchen/kurse/hormon-yoga/ Hormonyoga-Kurse im Center München-Unterhaching]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/tag/hormonyoga/ Blog Menstruation, Ayurveda und Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.dinahrodrigues.com.br/yoga/al_home.htm Dinah Rodrigues Homepage]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/asana/hormomnyoga.html Yoga Vidya Hormonyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/yoga-fuer-bestimmte-zielgruppen/hormon-yoga-basisseminar/ Hormonyoga-Basisseminar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Hormonyoga]] Yogastunde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hormonyogastunde]] für alle Frauen in den [[Wechseljahre]]n. Angeleitet von Purnima Kaiser aus dem [[Yoga Vidya]] Center München-Unterhaching. Hormonyoga wirkt verjüngend, aktivierend und harmonisierend. Es ist zwar besonders für Frauen in den Wechseljahren gedacht, kann aber auch von Männern und Frauen jeden Alters praktiziert werden. Diese Variation von Hormonyoga ist eine Verbindung der Lehren von Dinah Rodrigues mit dem [[Hatha Yoga]] Konzept von Yoga Vidya. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ON-r7PxgQUw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dinah_Rodrigues&amp;diff=38565</id>
		<title>Dinah Rodrigues</title>
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		<updated>2012-12-14T14:56:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Dinah Rodrigues&#039;&#039;&#039; studierte [[Philosophie]] und [[Psychologie]] an der Universität von São Paulo, Brasilien. Sie spezialisierte sich in [[Yoga-Therapie]] nach [[Swami Sarvananda]] und begründete die hormonelle Yoga-Therapie.&lt;br /&gt;
Sie ist Mitglied der [[IYTA]] International Yoga Teachers Association. Seit 1993 gibt sie Seminare und Workshops in zahlreichen Städten Brasiliens und Europas, seit 2002 auch in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von ihr entwickelte &#039;&#039;&#039;Hormonyoga&#039;&#039;&#039; kann als natürliche Alternative zur konventionellen Hormon- und Hormonersatz-[[Therapie]] gesehen werden bzw. kann eine solche auch unterstützend begleiten. Die Übungen harmonisieren den weiblichen Hormonhaushalt und helfen z.B. bei Wechseljahrsbeschwerden, frühzeitiger Menopause und Zyklusstörungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.yoga-vidya.de/uploads/pics/PMR_Kursleiter_01.jpg|rechts]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist Hormonyoga?==&lt;br /&gt;
Hormonyoga wurde 1992 von Dina Rodrigues unter dem Begriff „Hormonelle Yoga-Therapie“ entwickelt. Es ist eine natürliche Behandlungsmethode auf der Linie des energetischen [[Yoga]], speziell für Probleme während der [[Wechseljahre]]. Sie basiert auf einer Reihe von spezifischen Übungen zur Reaktivierung der Hormonerzeugung und mildert oder beseitigt so die unangenehmen Begleitsymptome dieser Lebensphase. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hormonyoga ist eine Kombination aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Kundalini Yoga]]&lt;br /&gt;
* Tibetischen [[Energieübung]]en&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch spezielle hormonstimulierende [[Übung]]en haben Frauen in den Wechseljahren (aber auch früher) die Möglichkeit ihren Hormonhaushalt harmonisierend zu beeinflussen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie funktioniert Hormon Yoga?==&lt;br /&gt;
Im Hormonyoga wird überwiegen mit dem [[Prana]] der einzelnen Person gearbeitet. Die Übungen aktivieren diese Energie und lenken sie an verschiedene Stellen des Körpers. &lt;br /&gt;
Durch dynamische Yoga-Übungen, spezifische [[Pranayama]]s und tibetanische [[Energietechnik]]en wirkt die Therapie direkt auf die [[Hypophyse]], die Schilddrüse, die Nebennieren und die Eierstöcke.&lt;br /&gt;
Bei einem regelmäßigen Praktizieren führt Hormonyoga schnell zu Ergebnissen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wer kann Hormon Yoga praktizieren?==&lt;br /&gt;
* [[Frau]]en ab 35 Jahren (dann beginnt der natürliche Östrogenspiegel abzusinken)&lt;br /&gt;
* Junge Frauen mit verfrühter Menopause&lt;br /&gt;
* Alle Frauen, die sich keiner Hormontherapie unterziehen oder ihre Hormone absetzen wollen&lt;br /&gt;
* Frauen mit noch nicht verwirklichtem Kinderwunsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hormonyoga und Wechseljahre==&lt;br /&gt;
Dr. Christiane Northrup, Verfasserin des Buches &#039;&#039;Weisheit der Wechseljahre&#039;&#039;, geht davon aus, dass sich die Wechseljahre bei der Frau unterschiedlich äußern, jedoch verbindet sie eine Gemeinsamkeit, ein seelischer und körperlicher [[Wandel]]. Dinah Rodrigues betont, dass es sich bei der Menopause lediglich um eine Phase der Senkung des Hormonspiegels handelt. Die Praxis von Hormon Yoga hilft hierbei ganzheitlich. Sie wirkt auf den physischen und den energetischen [[Körper]] mit einer Reihe praktischer Übungen. Somit wird der Körper auf die Menopause vorbereitet und gleichzeitig werden ihre Symptome der Wechseljahre gemildert, indem die hormonerzeugenden Organe stimuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Symptome der Wechseljahre==&lt;br /&gt;
Die Symptome der Wechseljahre können vor der Menopause und bis lange Zeit danach auftreten, wenn aus irgendwelchen Gründen der Hormonspiegel absinkt. &lt;br /&gt;
Statistisch beginnt ab dem 45. Lebensjahr der Östrogenspiegel zu sinken, und es kann zu unangenehmen Symptomen wie [[Schlafstörung]]en, trockenen Schleimhäute, [[Antriebslosigkeit]], [[Beklemmung]]en, [[Depression]]en, Gefühlschwankungen, Haarausfall, trockener Haut und verminderter [[Libido]] kommen. &lt;br /&gt;
Während des Klimakteriums (Wechseljahre) verändert sich auch die Hirnchemie, da die Nervensysteme neu verkabelt werden. Es findet eine tiefgreifende [[Transformation]] statt. Die hormonellen Veränderungen sind auch ein Zeichen von persönlichem Wandel. In dieser Zeitspanne geht es der Frau um die Rückgewinnung der eigenen Person und um die [[Selbstliebe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenschaftliche Forschung zur Wirkungsweise von Hormonyoga==&lt;br /&gt;
Laut Dinah Rodrigues, die 1993 eine Untersuchung zu den Wirkungsweisen der Hormonellen [[Yogatherapie]] durchführte, konnten folgende Wirkungen nachgewiesen werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hormonspiegel konnte bei den Teilnehmerinnen der Untersuchung im Durchschnitt nach 3-4 Monaten Übungspraxis auf mehr als 200% gesteigert werden.&lt;br /&gt;
* Das Üben von Hormon Yoga kann auch bei Frauen im fortgeschrittenen Alter Eierstöcke reaktivieren und den Östrogenspiegel erhöhen.&lt;br /&gt;
* Emotionale Symptome können beseitigt werden oder verlieren stark an Intensität ([[Reizbarkeit]], Neurasthenie, emotionale [[Labilität]], Weinanfälle, Schlaflosigkeit, Unruhe, [[Stress]], [[PMS]], [[Migräne]], Stress- und [[Paniksyndrom]]). &lt;br /&gt;
* Bei Frauen mit einer verfrühten Menopause (unter 30 Jahren) kann der Hormonspiegel normalisiert und die Fruchtbarkeit wiederhergestellt werden.&lt;br /&gt;
* Bei Frauen mit polyzystischen Eierstöcken war nach 3 bis 4 Monaten Übungspraxis das Gewebe der Eierstöcke wieder normal und auch die Menstruation normalisierte sich.&lt;br /&gt;
* Die Praxis von Hormonyoga stoppt den Haarausfall und hilft gegen trockene Haut und brüchige Fingernägel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem wirkt Hormonyoga gegen durch Hormonmangel bedingte Krankheiten wie Osteoporose und Anfälligkeit für Herz- und Gefäßerkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gegenanzeigen==&lt;br /&gt;
Hormon Yoga sollte nicht ausgeführt werden bei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hormonell bedingten [[Krankheit]]en (nur nach Rücksprache mit dem Arzt/der Ärztin)&lt;br /&gt;
* in der [[Schwangerschaft]]&lt;br /&gt;
* während der Menstruation&lt;br /&gt;
* bei hormonell (Östrogen) bedingtem Brustkrebs (nur nach Rücksprache mit dem Arzt/der Ärztin)&lt;br /&gt;
* bei akuter Endometriose&lt;br /&gt;
* bei großen Myomen in der Gebärmutter (größer als 4 Zentimeter)&lt;br /&gt;
* bei Entzündungen im Bauchraum&lt;br /&gt;
* bei starker Osteoporose&lt;br /&gt;
* bei akuten oder schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie nach Herzoperationen&lt;br /&gt;
* in den ersten drei Monaten nach Operationen im Bauchraum&lt;br /&gt;
* bei schweren behandlungsbedürftigen Depressionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* Yoga Vidya [[Hormonyoga]], spezielle, von Yoga Vidya entwickelte Form des Hormonyoga&lt;br /&gt;
* [[Wechseljahre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p497_Hormonyoga-Energien-transformieren/ Hormonyoga - Energien transformieren, CD von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p372_Hormonyoga/ Dinah Rodrigues - Hormonyoga]&lt;br /&gt;
* Northrup, Christiane (2010):Weisheit der Wechseljahre: Selbstheilung, Veränderung und Neuanfang in der zweiten Lebenshälfte. Goldmann Verlag. ISBN-10: 3442219078&lt;br /&gt;
* Rodriques, Dinah (2005): Hormon-Yoga. Das Standardwerk zur hormonellen Balance in den Wechseljahren. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843402205.&lt;br /&gt;
* Schostak, Monika (2011): Praxisbuch Hormon-Yoga - nach Dinah Rodrigues. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843410046.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/muenchen/kurse/hormon-yoga/ Hormonyoga-Kurse im Center München-Unterhaching]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/tag/hormonyoga/ Blog Menstruation, Ayurveda und Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.dinahrodrigues.com.br/yoga/al_home.htm Dinah Rodrigues Homepage]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/asana/hormomnyoga.html Yoga Vidya Hormonyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/yoga-fuer-bestimmte-zielgruppen/hormon-yoga-basisseminar/ Hormonyoga-Basisseminar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Hormonyoga]] Yogastunde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hormonyogastunde]] für alle Frauen in den [[Wechseljahre]]n. Angeleitet von Purnima Kaiser aus dem [[Yoga Vidya]] Center München-Unterhaching. Hormonyoga wirkt verjüngend, aktivierend und harmonisierend. Es ist zwar besonders für Frauen in den Wechseljahren gedacht, kann aber auch von Männern und Frauen jeden Alters praktiziert werden. Diese Variation von Hormonyoga ist eine Verbindung der Lehren von Dinah Rodrigues mit dem [[Hatha Yoga]] Konzept von Yoga Vidya. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ON-r7PxgQUw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dinah_Rodrigues&amp;diff=38564</id>
		<title>Dinah Rodrigues</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dinah_Rodrigues&amp;diff=38564"/>
		<updated>2012-12-14T14:55:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Dinah Rodrigues&#039;&#039;&#039; studierte [[Philosophie]] und [[Psychologie]] an der Universität von São Paulo, Brasilien. Sie spezialisierte sich in [[Yoga-Therapie]] nach [[Swami Sarvananda]] und begründete die hormonelle Yoga-Therapie.&lt;br /&gt;
Sie ist Mitglied der [[IYTA]] International Yoga Teachers Association. Seit 1993 gibt sie Seminare und Workshops in zahlreichen Städten Brasiliens und Europas, seit 2002 auch in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von ihr entwickelte &#039;&#039;&#039;Hormonyoga&#039;&#039;&#039; kann als natürliche Alternative zur konventionellen Hormon- und Hormonersatz-[[Therapie]] gesehen werden bzw. kann eine solche auch unterstützend begleiten. Die Übungen harmonisieren den weiblichen Hormonhaushalt und helfen z.B. bei Wechseljahrsbeschwerden, frühzeitiger Menopause und Zyklusstörungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.yoga-vidya.de/uploads/pics/PMR_Kursleiter_01.jpg|rechts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist Hormonyoga?==&lt;br /&gt;
Hormonyoga wurde 1992 von Dina Rodrigues unter dem Begriff „Hormonelle Yoga-Therapie“ entwickelt. Es ist eine natürliche Behandlungsmethode auf der Linie des energetischen [[Yoga]], speziell für Probleme während der [[Wechseljahre]]. Sie basiert auf einer Reihe von spezifischen Übungen zur Reaktivierung der Hormonerzeugung und mildert oder beseitigt so die unangenehmen Begleitsymptome dieser Lebensphase. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hormonyoga ist eine Kombination aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Kundalini Yoga]]&lt;br /&gt;
* Tibetischen [[Energieübung]]en&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch spezielle hormonstimulierende [[Übung]]en haben Frauen in den Wechseljahren (aber auch früher) die Möglichkeit ihren Hormonhaushalt harmonisierend zu beeinflussen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie funktioniert Hormon Yoga?==&lt;br /&gt;
Im Hormonyoga wird überwiegen mit dem [[Prana]] der einzelnen Person gearbeitet. Die Übungen aktivieren diese Energie und lenken sie an verschiedene Stellen des Körpers. &lt;br /&gt;
Durch dynamische Yoga-Übungen, spezifische [[Pranayama]]s und tibetanische [[Energietechnik]]en wirkt die Therapie direkt auf die [[Hypophyse]], die Schilddrüse, die Nebennieren und die Eierstöcke.&lt;br /&gt;
Bei einem regelmäßigen Praktizieren führt Hormonyoga schnell zu Ergebnissen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wer kann Hormon Yoga praktizieren?==&lt;br /&gt;
* [[Frau]]en ab 35 Jahren (dann beginnt der natürliche Östrogenspiegel abzusinken)&lt;br /&gt;
* Junge Frauen mit verfrühter Menopause&lt;br /&gt;
* Alle Frauen, die sich keiner Hormontherapie unterziehen oder ihre Hormone absetzen wollen&lt;br /&gt;
* Frauen mit noch nicht verwirklichtem Kinderwunsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hormonyoga und Wechseljahre==&lt;br /&gt;
Dr. Christiane Northrup, Verfasserin des Buches &#039;&#039;Weisheit der Wechseljahre&#039;&#039;, geht davon aus, dass sich die Wechseljahre bei der Frau unterschiedlich äußern, jedoch verbindet sie eine Gemeinsamkeit, ein seelischer und körperlicher [[Wandel]]. Dinah Rodrigues betont, dass es sich bei der Menopause lediglich um eine Phase der Senkung des Hormonspiegels handelt. Die Praxis von Hormon Yoga hilft hierbei ganzheitlich. Sie wirkt auf den physischen und den energetischen [[Körper]] mit einer Reihe praktischer Übungen. Somit wird der Körper auf die Menopause vorbereitet und gleichzeitig werden ihre Symptome der Wechseljahre gemildert, indem die hormonerzeugenden Organe stimuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Symptome der Wechseljahre==&lt;br /&gt;
Die Symptome der Wechseljahre können vor der Menopause und bis lange Zeit danach auftreten, wenn aus irgendwelchen Gründen der Hormonspiegel absinkt. &lt;br /&gt;
Statistisch beginnt ab dem 45. Lebensjahr der Östrogenspiegel zu sinken, und es kann zu unangenehmen Symptomen wie [[Schlafstörung]]en, trockenen Schleimhäute, [[Antriebslosigkeit]], [[Beklemmung]]en, [[Depression]]en, Gefühlschwankungen, Haarausfall, trockener Haut und verminderter [[Libido]] kommen. &lt;br /&gt;
Während des Klimakteriums (Wechseljahre) verändert sich auch die Hirnchemie, da die Nervensysteme neu verkabelt werden. Es findet eine tiefgreifende [[Transformation]] statt. Die hormonellen Veränderungen sind auch ein Zeichen von persönlichem Wandel. In dieser Zeitspanne geht es der Frau um die Rückgewinnung der eigenen Person und um die [[Selbstliebe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenschaftliche Forschung zur Wirkungsweise von Hormonyoga==&lt;br /&gt;
Laut Dinah Rodrigues, die 1993 eine Untersuchung zu den Wirkungsweisen der Hormonellen [[Yogatherapie]] durchführte, konnten folgende Wirkungen nachgewiesen werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hormonspiegel konnte bei den Teilnehmerinnen der Untersuchung im Durchschnitt nach 3-4 Monaten Übungspraxis auf mehr als 200% gesteigert werden.&lt;br /&gt;
* Das Üben von Hormon Yoga kann auch bei Frauen im fortgeschrittenen Alter Eierstöcke reaktivieren und den Östrogenspiegel erhöhen.&lt;br /&gt;
* Emotionale Symptome können beseitigt werden oder verlieren stark an Intensität ([[Reizbarkeit]], Neurasthenie, emotionale [[Labilität]], Weinanfälle, Schlaflosigkeit, Unruhe, [[Stress]], [[PMS]], [[Migräne]], Stress- und [[Paniksyndrom]]). &lt;br /&gt;
* Bei Frauen mit einer verfrühten Menopause (unter 30 Jahren) kann der Hormonspiegel normalisiert und die Fruchtbarkeit wiederhergestellt werden.&lt;br /&gt;
* Bei Frauen mit polyzystischen Eierstöcken war nach 3 bis 4 Monaten Übungspraxis das Gewebe der Eierstöcke wieder normal und auch die Menstruation normalisierte sich.&lt;br /&gt;
* Die Praxis von Hormonyoga stoppt den Haarausfall und hilft gegen trockene Haut und brüchige Fingernägel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem wirkt Hormonyoga gegen durch Hormonmangel bedingte Krankheiten wie Osteoporose und Anfälligkeit für Herz- und Gefäßerkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gegenanzeigen==&lt;br /&gt;
Hormon Yoga sollte nicht ausgeführt werden bei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hormonell bedingten [[Krankheit]]en (nur nach Rücksprache mit dem Arzt/der Ärztin)&lt;br /&gt;
* in der [[Schwangerschaft]]&lt;br /&gt;
* während der Menstruation&lt;br /&gt;
* bei hormonell (Östrogen) bedingtem Brustkrebs (nur nach Rücksprache mit dem Arzt/der Ärztin)&lt;br /&gt;
* bei akuter Endometriose&lt;br /&gt;
* bei großen Myomen in der Gebärmutter (größer als 4 Zentimeter)&lt;br /&gt;
* bei Entzündungen im Bauchraum&lt;br /&gt;
* bei starker Osteoporose&lt;br /&gt;
* bei akuten oder schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie nach Herzoperationen&lt;br /&gt;
* in den ersten drei Monaten nach Operationen im Bauchraum&lt;br /&gt;
* bei schweren behandlungsbedürftigen Depressionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* Yoga Vidya [[Hormonyoga]], spezielle, von Yoga Vidya entwickelte Form des Hormonyoga&lt;br /&gt;
* [[Wechseljahre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p497_Hormonyoga-Energien-transformieren/ Hormonyoga - Energien transformieren, CD von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p372_Hormonyoga/ Dinah Rodrigues - Hormonyoga]&lt;br /&gt;
* Northrup, Christiane (2010):Weisheit der Wechseljahre: Selbstheilung, Veränderung und Neuanfang in der zweiten Lebenshälfte. Goldmann Verlag. ISBN-10: 3442219078&lt;br /&gt;
* Rodriques, Dinah (2005): Hormon-Yoga. Das Standardwerk zur hormonellen Balance in den Wechseljahren. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843402205.&lt;br /&gt;
* Schostak, Monika (2011): Praxisbuch Hormon-Yoga - nach Dinah Rodrigues. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843410046.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/muenchen/kurse/hormon-yoga/ Hormonyoga-Kurse im Center München-Unterhaching]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/tag/hormonyoga/ Blog Menstruation, Ayurveda und Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.dinahrodrigues.com.br/yoga/al_home.htm Dinah Rodrigues Homepage]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/asana/hormomnyoga.html Yoga Vidya Hormonyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/yoga-fuer-bestimmte-zielgruppen/hormon-yoga-basisseminar/ Hormonyoga-Basisseminar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Hormonyoga]] Yogastunde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hormonyogastunde]] für alle Frauen in den [[Wechseljahre]]n. Angeleitet von Purnima Kaiser aus dem [[Yoga Vidya]] Center München-Unterhaching. Hormonyoga wirkt verjüngend, aktivierend und harmonisierend. Es ist zwar besonders für Frauen in den Wechseljahren gedacht, kann aber auch von Männern und Frauen jeden Alters praktiziert werden. Diese Variation von Hormonyoga ist eine Verbindung der Lehren von Dinah Rodrigues mit dem [[Hatha Yoga]] Konzept von Yoga Vidya. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ON-r7PxgQUw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dinah_Rodrigues&amp;diff=38563</id>
		<title>Dinah Rodrigues</title>
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		<updated>2012-12-14T14:49:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Dinah Rodrigues&#039;&#039;&#039; studierte [[Philosophie]] und [[Psychologie]] an der Universität von São Paulo, Brasilien. Sie spezialisierte sich in [[Yoga-Therapie]] nach [[Swami Sarvananda]] und begründete die hormonelle Yoga-Therapie.&lt;br /&gt;
Sie ist Mitglied der [[IYTA]] International Yoga Teachers Association. Seit 1993 gibt sie Seminare und Workshops in zahlreichen Städten Brasiliens und Europas, seit 2002 auch in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von ihr entwickelte &#039;&#039;&#039;Hormonyoga&#039;&#039;&#039; kann als natürliche Alternative zur konventionellen Hormon- und Hormonersatz-[[Therapie]] gesehen werden bzw. kann eine solche auch unterstützend begleiten. Die Übungen harmonisieren den weiblichen Hormonhaushalt und helfen z.B. bei Wechseljahrsbeschwerden, frühzeitiger Menopause und Zyklusstörungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.yoga-vidya.de/uploads/pics/PMR_Kursleiter_01.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist Hormonyoga?==&lt;br /&gt;
Hormonyoga wurde 1992 von Dina Rodrigues unter dem Begriff „Hormonelle Yoga-Therapie“ entwickelt. Es ist eine natürliche Behandlungsmethode auf der Linie des energetischen [[Yoga]], speziell für Probleme während der [[Wechseljahre]]. Sie basiert auf einer Reihe von spezifischen Übungen zur Reaktivierung der Hormonerzeugung und mildert oder beseitigt so die unangenehmen Begleitsymptome dieser Lebensphase. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hormonyoga ist eine Kombination aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Kundalini Yoga]]&lt;br /&gt;
* Tibetischen [[Energieübung]]en&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch spezielle hormonstimulierende [[Übung]]en haben Frauen in den Wechseljahren (aber auch früher) die Möglichkeit ihren Hormonhaushalt harmonisierend zu beeinflussen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie funktioniert Hormon Yoga?==&lt;br /&gt;
Im Hormonyoga wird überwiegen mit dem [[Prana]] der einzelnen Person gearbeitet. Die Übungen aktivieren diese Energie und lenken sie an verschiedene Stellen des Körpers. &lt;br /&gt;
Durch dynamische Yoga-Übungen, spezifische [[Pranayama]]s und tibetanische [[Energietechnik]]en wirkt die Therapie direkt auf die [[Hypophyse]], die Schilddrüse, die Nebennieren und die Eierstöcke.&lt;br /&gt;
Bei einem regelmäßigen Praktizieren führt Hormonyoga schnell zu Ergebnissen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wer kann Hormon Yoga praktizieren?==&lt;br /&gt;
* [[Frau]]en ab 35 Jahren (dann beginnt der natürliche Östrogenspiegel abzusinken)&lt;br /&gt;
* Junge Frauen mit verfrühter Menopause&lt;br /&gt;
* Alle Frauen, die sich keiner Hormontherapie unterziehen oder ihre Hormone absetzen wollen&lt;br /&gt;
* Frauen mit noch nicht verwirklichtem Kinderwunsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hormonyoga und Wechseljahre==&lt;br /&gt;
Dr. Christiane Northrup, Verfasserin des Buches &#039;&#039;Weisheit der Wechseljahre&#039;&#039;, geht davon aus, dass sich die Wechseljahre bei der Frau unterschiedlich äußern, jedoch verbindet sie eine Gemeinsamkeit, ein seelischer und körperlicher [[Wandel]]. Dinah Rodrigues betont, dass es sich bei der Menopause lediglich um eine Phase der Senkung des Hormonspiegels handelt. Die Praxis von Hormon Yoga hilft hierbei ganzheitlich. Sie wirkt auf den physischen und den energetischen [[Körper]] mit einer Reihe praktischer Übungen. Somit wird der Körper auf die Menopause vorbereitet und gleichzeitig werden ihre Symptome der Wechseljahre gemildert, indem die hormonerzeugenden Organe stimuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Symptome der Wechseljahre==&lt;br /&gt;
Die Symptome der Wechseljahre können vor der Menopause und bis lange Zeit danach auftreten, wenn aus irgendwelchen Gründen der Hormonspiegel absinkt. &lt;br /&gt;
Statistisch beginnt ab dem 45. Lebensjahr der Östrogenspiegel zu sinken, und es kann zu unangenehmen Symptomen wie [[Schlafstörung]]en, trockenen Schleimhäute, [[Antriebslosigkeit]], [[Beklemmung]]en, [[Depression]]en, Gefühlschwankungen, Haarausfall, trockener Haut und verminderter [[Libido]] kommen. &lt;br /&gt;
Während des Klimakteriums (Wechseljahre) verändert sich auch die Hirnchemie, da die Nervensysteme neu verkabelt werden. Es findet eine tiefgreifende [[Transformation]] statt. Die hormonellen Veränderungen sind auch ein Zeichen von persönlichem Wandel. In dieser Zeitspanne geht es der Frau um die Rückgewinnung der eigenen Person und um die [[Selbstliebe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenschaftliche Forschung zur Wirkungsweise von Hormonyoga==&lt;br /&gt;
Laut Dinah Rodrigues, die 1993 eine Untersuchung zu den Wirkungsweisen der Hormonellen [[Yogatherapie]] durchführte, konnten folgende Wirkungen nachgewiesen werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hormonspiegel konnte bei den Teilnehmerinnen der Untersuchung im Durchschnitt nach 3-4 Monaten Übungspraxis auf mehr als 200% gesteigert werden.&lt;br /&gt;
* Das Üben von Hormon Yoga kann auch bei Frauen im fortgeschrittenen Alter Eierstöcke reaktivieren und den Östrogenspiegel erhöhen.&lt;br /&gt;
* Emotionale Symptome können beseitigt werden oder verlieren stark an Intensität ([[Reizbarkeit]], Neurasthenie, emotionale [[Labilität]], Weinanfälle, Schlaflosigkeit, Unruhe, [[Stress]], [[PMS]], [[Migräne]], Stress- und [[Paniksyndrom]]). &lt;br /&gt;
* Bei Frauen mit einer verfrühten Menopause (unter 30 Jahren) kann der Hormonspiegel normalisiert und die Fruchtbarkeit wiederhergestellt werden.&lt;br /&gt;
* Bei Frauen mit polyzystischen Eierstöcken war nach 3 bis 4 Monaten Übungspraxis das Gewebe der Eierstöcke wieder normal und auch die Menstruation normalisierte sich.&lt;br /&gt;
* Die Praxis von Hormonyoga stoppt den Haarausfall und hilft gegen trockene Haut und brüchige Fingernägel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem wirkt Hormonyoga gegen durch Hormonmangel bedingte Krankheiten wie Osteoporose und Anfälligkeit für Herz- und Gefäßerkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gegenanzeigen==&lt;br /&gt;
Hormon Yoga sollte nicht ausgeführt werden bei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hormonell bedingten [[Krankheit]]en (nur nach Rücksprache mit dem Arzt/der Ärztin)&lt;br /&gt;
* in der [[Schwangerschaft]]&lt;br /&gt;
* während der Menstruation&lt;br /&gt;
* bei hormonell (Östrogen) bedingtem Brustkrebs (nur nach Rücksprache mit dem Arzt/der Ärztin)&lt;br /&gt;
* bei akuter Endometriose&lt;br /&gt;
* bei großen Myomen in der Gebärmutter (größer als 4 Zentimeter)&lt;br /&gt;
* bei Entzündungen im Bauchraum&lt;br /&gt;
* bei starker Osteoporose&lt;br /&gt;
* bei akuten oder schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie nach Herzoperationen&lt;br /&gt;
* in den ersten drei Monaten nach Operationen im Bauchraum&lt;br /&gt;
* bei schweren behandlungsbedürftigen Depressionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* Yoga Vidya [[Hormonyoga]], spezielle, von Yoga Vidya entwickelte Form des Hormonyoga&lt;br /&gt;
* [[Wechseljahre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p497_Hormonyoga-Energien-transformieren/ Hormonyoga - Energien transformieren, CD von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p372_Hormonyoga/ Dinah Rodrigues - Hormonyoga]&lt;br /&gt;
* Northrup, Christiane (2010):Weisheit der Wechseljahre: Selbstheilung, Veränderung und Neuanfang in der zweiten Lebenshälfte. Goldmann Verlag. ISBN-10: 3442219078&lt;br /&gt;
* Rodriques, Dinah (2005): Hormon-Yoga. Das Standardwerk zur hormonellen Balance in den Wechseljahren. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843402205.&lt;br /&gt;
* Schostak, Monika (2011): Praxisbuch Hormon-Yoga - nach Dinah Rodrigues. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843410046.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/muenchen/kurse/hormon-yoga/ Hormonyoga-Kurse im Center München-Unterhaching]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/tag/hormonyoga/ Blog Menstruation, Ayurveda und Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.dinahrodrigues.com.br/yoga/al_home.htm Dinah Rodrigues Homepage]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/asana/hormomnyoga.html Yoga Vidya Hormonyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/yoga-fuer-bestimmte-zielgruppen/hormon-yoga-basisseminar/ Hormonyoga-Basisseminar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Hormonyoga]] Yogastunde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hormonyogastunde]] für alle Frauen in den [[Wechseljahre]]n. Angeleitet von Purnima Kaiser aus dem [[Yoga Vidya]] Center München-Unterhaching. Hormonyoga wirkt verjüngend, aktivierend und harmonisierend. Es ist zwar besonders für Frauen in den Wechseljahren gedacht, kann aber auch von Männern und Frauen jeden Alters praktiziert werden. Diese Variation von Hormonyoga ist eine Verbindung der Lehren von Dinah Rodrigues mit dem [[Hatha Yoga]] Konzept von Yoga Vidya. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ON-r7PxgQUw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dinah_Rodrigues&amp;diff=38562</id>
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		<updated>2012-12-14T14:48:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Dinah Rodrigues&#039;&#039;&#039; studierte [[Philosophie]] und [[Psychologie]] an der Universität von São Paulo, Brasilien. Sie spezialisierte sich in [[Yoga-Therapie]] nach [[Swami Sarvananda]] und begründete die hormonelle Yoga-Therapie.&lt;br /&gt;
Sie ist Mitglied der [[IYTA]] International Yoga Teachers Association. Seit 1993 gibt sie Seminare und Workshops in zahlreichen Städten Brasiliens und Europas, seit 2002 auch in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von ihr entwickelte &#039;&#039;&#039;Hormonyoga&#039;&#039;&#039; kann als natürliche Alternative zur konventionellen Hormon- und Hormonersatz-[[Therapie]] gesehen werden bzw. kann eine solche auch unterstützend begleiten. Die Übungen harmonisieren den weiblichen Hormonhaushalt und helfen z.B. bei Wechseljahrsbeschwerden, frühzeitiger Menopause und Zyklusstörungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:https://www.yoga-vidya.de/uploads/pics/PMR_Kursleiter_01.jpg|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist Hormonyoga?==&lt;br /&gt;
Hormonyoga wurde 1992 von Dina Rodrigues unter dem Begriff „Hormonelle Yoga-Therapie“ entwickelt. Es ist eine natürliche Behandlungsmethode auf der Linie des energetischen [[Yoga]], speziell für Probleme während der [[Wechseljahre]]. Sie basiert auf einer Reihe von spezifischen Übungen zur Reaktivierung der Hormonerzeugung und mildert oder beseitigt so die unangenehmen Begleitsymptome dieser Lebensphase. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hormonyoga ist eine Kombination aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Kundalini Yoga]]&lt;br /&gt;
* Tibetischen [[Energieübung]]en&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch spezielle hormonstimulierende [[Übung]]en haben Frauen in den Wechseljahren (aber auch früher) die Möglichkeit ihren Hormonhaushalt harmonisierend zu beeinflussen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie funktioniert Hormon Yoga?==&lt;br /&gt;
Im Hormonyoga wird überwiegen mit dem [[Prana]] der einzelnen Person gearbeitet. Die Übungen aktivieren diese Energie und lenken sie an verschiedene Stellen des Körpers. &lt;br /&gt;
Durch dynamische Yoga-Übungen, spezifische [[Pranayama]]s und tibetanische [[Energietechnik]]en wirkt die Therapie direkt auf die [[Hypophyse]], die Schilddrüse, die Nebennieren und die Eierstöcke.&lt;br /&gt;
Bei einem regelmäßigen Praktizieren führt Hormonyoga schnell zu Ergebnissen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wer kann Hormon Yoga praktizieren?==&lt;br /&gt;
* [[Frau]]en ab 35 Jahren (dann beginnt der natürliche Östrogenspiegel abzusinken)&lt;br /&gt;
* Junge Frauen mit verfrühter Menopause&lt;br /&gt;
* Alle Frauen, die sich keiner Hormontherapie unterziehen oder ihre Hormone absetzen wollen&lt;br /&gt;
* Frauen mit noch nicht verwirklichtem Kinderwunsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hormonyoga und Wechseljahre==&lt;br /&gt;
Dr. Christiane Northrup, Verfasserin des Buches &#039;&#039;Weisheit der Wechseljahre&#039;&#039;, geht davon aus, dass sich die Wechseljahre bei der Frau unterschiedlich äußern, jedoch verbindet sie eine Gemeinsamkeit, ein seelischer und körperlicher [[Wandel]]. Dinah Rodrigues betont, dass es sich bei der Menopause lediglich um eine Phase der Senkung des Hormonspiegels handelt. Die Praxis von Hormon Yoga hilft hierbei ganzheitlich. Sie wirkt auf den physischen und den energetischen [[Körper]] mit einer Reihe praktischer Übungen. Somit wird der Körper auf die Menopause vorbereitet und gleichzeitig werden ihre Symptome der Wechseljahre gemildert, indem die hormonerzeugenden Organe stimuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Symptome der Wechseljahre==&lt;br /&gt;
Die Symptome der Wechseljahre können vor der Menopause und bis lange Zeit danach auftreten, wenn aus irgendwelchen Gründen der Hormonspiegel absinkt. &lt;br /&gt;
Statistisch beginnt ab dem 45. Lebensjahr der Östrogenspiegel zu sinken, und es kann zu unangenehmen Symptomen wie [[Schlafstörung]]en, trockenen Schleimhäute, [[Antriebslosigkeit]], [[Beklemmung]]en, [[Depression]]en, Gefühlschwankungen, Haarausfall, trockener Haut und verminderter [[Libido]] kommen. &lt;br /&gt;
Während des Klimakteriums (Wechseljahre) verändert sich auch die Hirnchemie, da die Nervensysteme neu verkabelt werden. Es findet eine tiefgreifende [[Transformation]] statt. Die hormonellen Veränderungen sind auch ein Zeichen von persönlichem Wandel. In dieser Zeitspanne geht es der Frau um die Rückgewinnung der eigenen Person und um die [[Selbstliebe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenschaftliche Forschung zur Wirkungsweise von Hormonyoga==&lt;br /&gt;
Laut Dinah Rodrigues, die 1993 eine Untersuchung zu den Wirkungsweisen der Hormonellen [[Yogatherapie]] durchführte, konnten folgende Wirkungen nachgewiesen werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hormonspiegel konnte bei den Teilnehmerinnen der Untersuchung im Durchschnitt nach 3-4 Monaten Übungspraxis auf mehr als 200% gesteigert werden.&lt;br /&gt;
* Das Üben von Hormon Yoga kann auch bei Frauen im fortgeschrittenen Alter Eierstöcke reaktivieren und den Östrogenspiegel erhöhen.&lt;br /&gt;
* Emotionale Symptome können beseitigt werden oder verlieren stark an Intensität ([[Reizbarkeit]], Neurasthenie, emotionale [[Labilität]], Weinanfälle, Schlaflosigkeit, Unruhe, [[Stress]], [[PMS]], [[Migräne]], Stress- und [[Paniksyndrom]]). &lt;br /&gt;
* Bei Frauen mit einer verfrühten Menopause (unter 30 Jahren) kann der Hormonspiegel normalisiert und die Fruchtbarkeit wiederhergestellt werden.&lt;br /&gt;
* Bei Frauen mit polyzystischen Eierstöcken war nach 3 bis 4 Monaten Übungspraxis das Gewebe der Eierstöcke wieder normal und auch die Menstruation normalisierte sich.&lt;br /&gt;
* Die Praxis von Hormonyoga stoppt den Haarausfall und hilft gegen trockene Haut und brüchige Fingernägel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem wirkt Hormonyoga gegen durch Hormonmangel bedingte Krankheiten wie Osteoporose und Anfälligkeit für Herz- und Gefäßerkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gegenanzeigen==&lt;br /&gt;
Hormon Yoga sollte nicht ausgeführt werden bei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hormonell bedingten [[Krankheit]]en (nur nach Rücksprache mit dem Arzt/der Ärztin)&lt;br /&gt;
* in der [[Schwangerschaft]]&lt;br /&gt;
* während der Menstruation&lt;br /&gt;
* bei hormonell (Östrogen) bedingtem Brustkrebs (nur nach Rücksprache mit dem Arzt/der Ärztin)&lt;br /&gt;
* bei akuter Endometriose&lt;br /&gt;
* bei großen Myomen in der Gebärmutter (größer als 4 Zentimeter)&lt;br /&gt;
* bei Entzündungen im Bauchraum&lt;br /&gt;
* bei starker Osteoporose&lt;br /&gt;
* bei akuten oder schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie nach Herzoperationen&lt;br /&gt;
* in den ersten drei Monaten nach Operationen im Bauchraum&lt;br /&gt;
* bei schweren behandlungsbedürftigen Depressionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* Yoga Vidya [[Hormonyoga]], spezielle, von Yoga Vidya entwickelte Form des Hormonyoga&lt;br /&gt;
* [[Wechseljahre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p497_Hormonyoga-Energien-transformieren/ Hormonyoga - Energien transformieren, CD von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p372_Hormonyoga/ Dinah Rodrigues - Hormonyoga]&lt;br /&gt;
* Northrup, Christiane (2010):Weisheit der Wechseljahre: Selbstheilung, Veränderung und Neuanfang in der zweiten Lebenshälfte. Goldmann Verlag. ISBN-10: 3442219078&lt;br /&gt;
* Rodriques, Dinah (2005): Hormon-Yoga. Das Standardwerk zur hormonellen Balance in den Wechseljahren. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843402205.&lt;br /&gt;
* Schostak, Monika (2011): Praxisbuch Hormon-Yoga - nach Dinah Rodrigues. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843410046.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/muenchen/kurse/hormon-yoga/ Hormonyoga-Kurse im Center München-Unterhaching]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/tag/hormonyoga/ Blog Menstruation, Ayurveda und Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.dinahrodrigues.com.br/yoga/al_home.htm Dinah Rodrigues Homepage]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/asana/hormomnyoga.html Yoga Vidya Hormonyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/yoga-fuer-bestimmte-zielgruppen/hormon-yoga-basisseminar/ Hormonyoga-Basisseminar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Hormonyoga]] Yogastunde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hormonyogastunde]] für alle Frauen in den [[Wechseljahre]]n. Angeleitet von Purnima Kaiser aus dem [[Yoga Vidya]] Center München-Unterhaching. Hormonyoga wirkt verjüngend, aktivierend und harmonisierend. Es ist zwar besonders für Frauen in den Wechseljahren gedacht, kann aber auch von Männern und Frauen jeden Alters praktiziert werden. Diese Variation von Hormonyoga ist eine Verbindung der Lehren von Dinah Rodrigues mit dem [[Hatha Yoga]] Konzept von Yoga Vidya. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ON-r7PxgQUw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dinah_Rodrigues&amp;diff=38561</id>
		<title>Dinah Rodrigues</title>
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		<updated>2012-12-14T14:47:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Dinah Rodrigues&#039;&#039;&#039; studierte [[Philosophie]] und [[Psychologie]] an der Universität von São Paulo, Brasilien. Sie spezialisierte sich in [[Yoga-Therapie]] nach [[Swami Sarvananda]] und begründete die hormonelle Yoga-Therapie.&lt;br /&gt;
Sie ist Mitglied der [[IYTA]] International Yoga Teachers Association. Seit 1993 gibt sie Seminare und Workshops in zahlreichen Städten Brasiliens und Europas, seit 2002 auch in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von ihr entwickelte &#039;&#039;&#039;Hormonyoga&#039;&#039;&#039; kann als natürliche Alternative zur konventionellen Hormon- und Hormonersatz-[[Therapie]] gesehen werden bzw. kann eine solche auch unterstützend begleiten. Die Übungen harmonisieren den weiblichen Hormonhaushalt und helfen z.B. bei Wechseljahrsbeschwerden, frühzeitiger Menopause und Zyklusstörungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.yoga-vidya.de/uploads/pics/PMR_Kursleiter_01.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist Hormonyoga?==&lt;br /&gt;
Hormonyoga wurde 1992 von Dina Rodrigues unter dem Begriff „Hormonelle Yoga-Therapie“ entwickelt. Es ist eine natürliche Behandlungsmethode auf der Linie des energetischen [[Yoga]], speziell für Probleme während der [[Wechseljahre]]. Sie basiert auf einer Reihe von spezifischen Übungen zur Reaktivierung der Hormonerzeugung und mildert oder beseitigt so die unangenehmen Begleitsymptome dieser Lebensphase. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hormonyoga ist eine Kombination aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Kundalini Yoga]]&lt;br /&gt;
* Tibetischen [[Energieübung]]en&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch spezielle hormonstimulierende [[Übung]]en haben Frauen in den Wechseljahren (aber auch früher) die Möglichkeit ihren Hormonhaushalt harmonisierend zu beeinflussen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie funktioniert Hormon Yoga?==&lt;br /&gt;
Im Hormonyoga wird überwiegen mit dem [[Prana]] der einzelnen Person gearbeitet. Die Übungen aktivieren diese Energie und lenken sie an verschiedene Stellen des Körpers. &lt;br /&gt;
Durch dynamische Yoga-Übungen, spezifische [[Pranayama]]s und tibetanische [[Energietechnik]]en wirkt die Therapie direkt auf die [[Hypophyse]], die Schilddrüse, die Nebennieren und die Eierstöcke.&lt;br /&gt;
Bei einem regelmäßigen Praktizieren führt Hormonyoga schnell zu Ergebnissen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wer kann Hormon Yoga praktizieren?==&lt;br /&gt;
* [[Frau]]en ab 35 Jahren (dann beginnt der natürliche Östrogenspiegel abzusinken)&lt;br /&gt;
* Junge Frauen mit verfrühter Menopause&lt;br /&gt;
* Alle Frauen, die sich keiner Hormontherapie unterziehen oder ihre Hormone absetzen wollen&lt;br /&gt;
* Frauen mit noch nicht verwirklichtem Kinderwunsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hormonyoga und Wechseljahre==&lt;br /&gt;
Dr. Christiane Northrup, Verfasserin des Buches &#039;&#039;Weisheit der Wechseljahre&#039;&#039;, geht davon aus, dass sich die Wechseljahre bei der Frau unterschiedlich äußern, jedoch verbindet sie eine Gemeinsamkeit, ein seelischer und körperlicher [[Wandel]]. Dinah Rodrigues betont, dass es sich bei der Menopause lediglich um eine Phase der Senkung des Hormonspiegels handelt. Die Praxis von Hormon Yoga hilft hierbei ganzheitlich. Sie wirkt auf den physischen und den energetischen [[Körper]] mit einer Reihe praktischer Übungen. Somit wird der Körper auf die Menopause vorbereitet und gleichzeitig werden ihre Symptome der Wechseljahre gemildert, indem die hormonerzeugenden Organe stimuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Symptome der Wechseljahre==&lt;br /&gt;
Die Symptome der Wechseljahre können vor der Menopause und bis lange Zeit danach auftreten, wenn aus irgendwelchen Gründen der Hormonspiegel absinkt. &lt;br /&gt;
Statistisch beginnt ab dem 45. Lebensjahr der Östrogenspiegel zu sinken, und es kann zu unangenehmen Symptomen wie [[Schlafstörung]]en, trockenen Schleimhäute, [[Antriebslosigkeit]], [[Beklemmung]]en, [[Depression]]en, Gefühlschwankungen, Haarausfall, trockener Haut und verminderter [[Libido]] kommen. &lt;br /&gt;
Während des Klimakteriums (Wechseljahre) verändert sich auch die Hirnchemie, da die Nervensysteme neu verkabelt werden. Es findet eine tiefgreifende [[Transformation]] statt. Die hormonellen Veränderungen sind auch ein Zeichen von persönlichem Wandel. In dieser Zeitspanne geht es der Frau um die Rückgewinnung der eigenen Person und um die [[Selbstliebe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenschaftliche Forschung zur Wirkungsweise von Hormonyoga==&lt;br /&gt;
Laut Dinah Rodrigues, die 1993 eine Untersuchung zu den Wirkungsweisen der Hormonellen [[Yogatherapie]] durchführte, konnten folgende Wirkungen nachgewiesen werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hormonspiegel konnte bei den Teilnehmerinnen der Untersuchung im Durchschnitt nach 3-4 Monaten Übungspraxis auf mehr als 200% gesteigert werden.&lt;br /&gt;
* Das Üben von Hormon Yoga kann auch bei Frauen im fortgeschrittenen Alter Eierstöcke reaktivieren und den Östrogenspiegel erhöhen.&lt;br /&gt;
* Emotionale Symptome können beseitigt werden oder verlieren stark an Intensität ([[Reizbarkeit]], Neurasthenie, emotionale [[Labilität]], Weinanfälle, Schlaflosigkeit, Unruhe, [[Stress]], [[PMS]], [[Migräne]], Stress- und [[Paniksyndrom]]). &lt;br /&gt;
* Bei Frauen mit einer verfrühten Menopause (unter 30 Jahren) kann der Hormonspiegel normalisiert und die Fruchtbarkeit wiederhergestellt werden.&lt;br /&gt;
* Bei Frauen mit polyzystischen Eierstöcken war nach 3 bis 4 Monaten Übungspraxis das Gewebe der Eierstöcke wieder normal und auch die Menstruation normalisierte sich.&lt;br /&gt;
* Die Praxis von Hormonyoga stoppt den Haarausfall und hilft gegen trockene Haut und brüchige Fingernägel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem wirkt Hormonyoga gegen durch Hormonmangel bedingte Krankheiten wie Osteoporose und Anfälligkeit für Herz- und Gefäßerkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gegenanzeigen==&lt;br /&gt;
Hormon Yoga sollte nicht ausgeführt werden bei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hormonell bedingten [[Krankheit]]en (nur nach Rücksprache mit dem Arzt/der Ärztin)&lt;br /&gt;
* in der [[Schwangerschaft]]&lt;br /&gt;
* während der Menstruation&lt;br /&gt;
* bei hormonell (Östrogen) bedingtem Brustkrebs (nur nach Rücksprache mit dem Arzt/der Ärztin)&lt;br /&gt;
* bei akuter Endometriose&lt;br /&gt;
* bei großen Myomen in der Gebärmutter (größer als 4 Zentimeter)&lt;br /&gt;
* bei Entzündungen im Bauchraum&lt;br /&gt;
* bei starker Osteoporose&lt;br /&gt;
* bei akuten oder schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie nach Herzoperationen&lt;br /&gt;
* in den ersten drei Monaten nach Operationen im Bauchraum&lt;br /&gt;
* bei schweren behandlungsbedürftigen Depressionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* Yoga Vidya [[Hormonyoga]], spezielle, von Yoga Vidya entwickelte Form des Hormonyoga&lt;br /&gt;
* [[Wechseljahre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p497_Hormonyoga-Energien-transformieren/ Hormonyoga - Energien transformieren, CD von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p372_Hormonyoga/ Dinah Rodrigues - Hormonyoga]&lt;br /&gt;
* Northrup, Christiane (2010):Weisheit der Wechseljahre: Selbstheilung, Veränderung und Neuanfang in der zweiten Lebenshälfte. Goldmann Verlag. ISBN-10: 3442219078&lt;br /&gt;
* Rodriques, Dinah (2005): Hormon-Yoga. Das Standardwerk zur hormonellen Balance in den Wechseljahren. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843402205.&lt;br /&gt;
* Schostak, Monika (2011): Praxisbuch Hormon-Yoga - nach Dinah Rodrigues. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843410046.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/muenchen/kurse/hormon-yoga/ Hormonyoga-Kurse im Center München-Unterhaching]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/tag/hormonyoga/ Blog Menstruation, Ayurveda und Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.dinahrodrigues.com.br/yoga/al_home.htm Dinah Rodrigues Homepage]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/asana/hormomnyoga.html Yoga Vidya Hormonyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/yoga-fuer-bestimmte-zielgruppen/hormon-yoga-basisseminar/ Hormonyoga-Basisseminar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Hormonyoga]] Yogastunde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hormonyogastunde]] für alle Frauen in den [[Wechseljahre]]n. Angeleitet von Purnima Kaiser aus dem [[Yoga Vidya]] Center München-Unterhaching. Hormonyoga wirkt verjüngend, aktivierend und harmonisierend. Es ist zwar besonders für Frauen in den Wechseljahren gedacht, kann aber auch von Männern und Frauen jeden Alters praktiziert werden. Diese Variation von Hormonyoga ist eine Verbindung der Lehren von Dinah Rodrigues mit dem [[Hatha Yoga]] Konzept von Yoga Vidya. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ON-r7PxgQUw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
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		<title>Dinah Rodrigues</title>
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		<updated>2012-12-14T14:47:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Dinah Rodrigues&#039;&#039;&#039; studierte [[Philosophie]] und [[Psychologie]] an der Universität von São Paulo, Brasilien. Sie spezialisierte sich in [[Yoga-Therapie]] nach [[Swami Sarvananda]] und begründete die hormonelle Yoga-Therapie.&lt;br /&gt;
Sie ist Mitglied der [[IYTA]] International Yoga Teachers Association. Seit 1993 gibt sie Seminare und Workshops in zahlreichen Städten Brasiliens und Europas, seit 2002 auch in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von ihr entwickelte &#039;&#039;&#039;Hormonyoga&#039;&#039;&#039; kann als natürliche Alternative zur konventionellen Hormon- und Hormonersatz-[[Therapie]] gesehen werden bzw. kann eine solche auch unterstützend begleiten. Die Übungen harmonisieren den weiblichen Hormonhaushalt und helfen z.B. bei Wechseljahrsbeschwerden, frühzeitiger Menopause und Zyklusstörungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:https://www.yoga-vidya.de/uploads/pics/PMR_Kursleiter_01.jpg|thumb|300px|Hormonyoga]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist Hormonyoga?==&lt;br /&gt;
Hormonyoga wurde 1992 von Dina Rodrigues unter dem Begriff „Hormonelle Yoga-Therapie“ entwickelt. Es ist eine natürliche Behandlungsmethode auf der Linie des energetischen [[Yoga]], speziell für Probleme während der [[Wechseljahre]]. Sie basiert auf einer Reihe von spezifischen Übungen zur Reaktivierung der Hormonerzeugung und mildert oder beseitigt so die unangenehmen Begleitsymptome dieser Lebensphase. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hormonyoga ist eine Kombination aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Kundalini Yoga]]&lt;br /&gt;
* Tibetischen [[Energieübung]]en&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch spezielle hormonstimulierende [[Übung]]en haben Frauen in den Wechseljahren (aber auch früher) die Möglichkeit ihren Hormonhaushalt harmonisierend zu beeinflussen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie funktioniert Hormon Yoga?==&lt;br /&gt;
Im Hormonyoga wird überwiegen mit dem [[Prana]] der einzelnen Person gearbeitet. Die Übungen aktivieren diese Energie und lenken sie an verschiedene Stellen des Körpers. &lt;br /&gt;
Durch dynamische Yoga-Übungen, spezifische [[Pranayama]]s und tibetanische [[Energietechnik]]en wirkt die Therapie direkt auf die [[Hypophyse]], die Schilddrüse, die Nebennieren und die Eierstöcke.&lt;br /&gt;
Bei einem regelmäßigen Praktizieren führt Hormonyoga schnell zu Ergebnissen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wer kann Hormon Yoga praktizieren?==&lt;br /&gt;
* [[Frau]]en ab 35 Jahren (dann beginnt der natürliche Östrogenspiegel abzusinken)&lt;br /&gt;
* Junge Frauen mit verfrühter Menopause&lt;br /&gt;
* Alle Frauen, die sich keiner Hormontherapie unterziehen oder ihre Hormone absetzen wollen&lt;br /&gt;
* Frauen mit noch nicht verwirklichtem Kinderwunsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hormonyoga und Wechseljahre==&lt;br /&gt;
Dr. Christiane Northrup, Verfasserin des Buches &#039;&#039;Weisheit der Wechseljahre&#039;&#039;, geht davon aus, dass sich die Wechseljahre bei der Frau unterschiedlich äußern, jedoch verbindet sie eine Gemeinsamkeit, ein seelischer und körperlicher [[Wandel]]. Dinah Rodrigues betont, dass es sich bei der Menopause lediglich um eine Phase der Senkung des Hormonspiegels handelt. Die Praxis von Hormon Yoga hilft hierbei ganzheitlich. Sie wirkt auf den physischen und den energetischen [[Körper]] mit einer Reihe praktischer Übungen. Somit wird der Körper auf die Menopause vorbereitet und gleichzeitig werden ihre Symptome der Wechseljahre gemildert, indem die hormonerzeugenden Organe stimuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Symptome der Wechseljahre==&lt;br /&gt;
Die Symptome der Wechseljahre können vor der Menopause und bis lange Zeit danach auftreten, wenn aus irgendwelchen Gründen der Hormonspiegel absinkt. &lt;br /&gt;
Statistisch beginnt ab dem 45. Lebensjahr der Östrogenspiegel zu sinken, und es kann zu unangenehmen Symptomen wie [[Schlafstörung]]en, trockenen Schleimhäute, [[Antriebslosigkeit]], [[Beklemmung]]en, [[Depression]]en, Gefühlschwankungen, Haarausfall, trockener Haut und verminderter [[Libido]] kommen. &lt;br /&gt;
Während des Klimakteriums (Wechseljahre) verändert sich auch die Hirnchemie, da die Nervensysteme neu verkabelt werden. Es findet eine tiefgreifende [[Transformation]] statt. Die hormonellen Veränderungen sind auch ein Zeichen von persönlichem Wandel. In dieser Zeitspanne geht es der Frau um die Rückgewinnung der eigenen Person und um die [[Selbstliebe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenschaftliche Forschung zur Wirkungsweise von Hormonyoga==&lt;br /&gt;
Laut Dinah Rodrigues, die 1993 eine Untersuchung zu den Wirkungsweisen der Hormonellen [[Yogatherapie]] durchführte, konnten folgende Wirkungen nachgewiesen werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hormonspiegel konnte bei den Teilnehmerinnen der Untersuchung im Durchschnitt nach 3-4 Monaten Übungspraxis auf mehr als 200% gesteigert werden.&lt;br /&gt;
* Das Üben von Hormon Yoga kann auch bei Frauen im fortgeschrittenen Alter Eierstöcke reaktivieren und den Östrogenspiegel erhöhen.&lt;br /&gt;
* Emotionale Symptome können beseitigt werden oder verlieren stark an Intensität ([[Reizbarkeit]], Neurasthenie, emotionale [[Labilität]], Weinanfälle, Schlaflosigkeit, Unruhe, [[Stress]], [[PMS]], [[Migräne]], Stress- und [[Paniksyndrom]]). &lt;br /&gt;
* Bei Frauen mit einer verfrühten Menopause (unter 30 Jahren) kann der Hormonspiegel normalisiert und die Fruchtbarkeit wiederhergestellt werden.&lt;br /&gt;
* Bei Frauen mit polyzystischen Eierstöcken war nach 3 bis 4 Monaten Übungspraxis das Gewebe der Eierstöcke wieder normal und auch die Menstruation normalisierte sich.&lt;br /&gt;
* Die Praxis von Hormonyoga stoppt den Haarausfall und hilft gegen trockene Haut und brüchige Fingernägel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem wirkt Hormonyoga gegen durch Hormonmangel bedingte Krankheiten wie Osteoporose und Anfälligkeit für Herz- und Gefäßerkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gegenanzeigen==&lt;br /&gt;
Hormon Yoga sollte nicht ausgeführt werden bei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hormonell bedingten [[Krankheit]]en (nur nach Rücksprache mit dem Arzt/der Ärztin)&lt;br /&gt;
* in der [[Schwangerschaft]]&lt;br /&gt;
* während der Menstruation&lt;br /&gt;
* bei hormonell (Östrogen) bedingtem Brustkrebs (nur nach Rücksprache mit dem Arzt/der Ärztin)&lt;br /&gt;
* bei akuter Endometriose&lt;br /&gt;
* bei großen Myomen in der Gebärmutter (größer als 4 Zentimeter)&lt;br /&gt;
* bei Entzündungen im Bauchraum&lt;br /&gt;
* bei starker Osteoporose&lt;br /&gt;
* bei akuten oder schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie nach Herzoperationen&lt;br /&gt;
* in den ersten drei Monaten nach Operationen im Bauchraum&lt;br /&gt;
* bei schweren behandlungsbedürftigen Depressionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* Yoga Vidya [[Hormonyoga]], spezielle, von Yoga Vidya entwickelte Form des Hormonyoga&lt;br /&gt;
* [[Wechseljahre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p497_Hormonyoga-Energien-transformieren/ Hormonyoga - Energien transformieren, CD von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p372_Hormonyoga/ Dinah Rodrigues - Hormonyoga]&lt;br /&gt;
* Northrup, Christiane (2010):Weisheit der Wechseljahre: Selbstheilung, Veränderung und Neuanfang in der zweiten Lebenshälfte. Goldmann Verlag. ISBN-10: 3442219078&lt;br /&gt;
* Rodriques, Dinah (2005): Hormon-Yoga. Das Standardwerk zur hormonellen Balance in den Wechseljahren. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843402205.&lt;br /&gt;
* Schostak, Monika (2011): Praxisbuch Hormon-Yoga - nach Dinah Rodrigues. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843410046.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/muenchen/kurse/hormon-yoga/ Hormonyoga-Kurse im Center München-Unterhaching]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/tag/hormonyoga/ Blog Menstruation, Ayurveda und Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.dinahrodrigues.com.br/yoga/al_home.htm Dinah Rodrigues Homepage]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/asana/hormomnyoga.html Yoga Vidya Hormonyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/yoga-fuer-bestimmte-zielgruppen/hormon-yoga-basisseminar/ Hormonyoga-Basisseminar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Hormonyoga]] Yogastunde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hormonyogastunde]] für alle Frauen in den [[Wechseljahre]]n. Angeleitet von Purnima Kaiser aus dem [[Yoga Vidya]] Center München-Unterhaching. Hormonyoga wirkt verjüngend, aktivierend und harmonisierend. Es ist zwar besonders für Frauen in den Wechseljahren gedacht, kann aber auch von Männern und Frauen jeden Alters praktiziert werden. Diese Variation von Hormonyoga ist eine Verbindung der Lehren von Dinah Rodrigues mit dem [[Hatha Yoga]] Konzept von Yoga Vidya. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ON-r7PxgQUw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dinah_Rodrigues&amp;diff=38559</id>
		<title>Dinah Rodrigues</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dinah_Rodrigues&amp;diff=38559"/>
		<updated>2012-12-14T14:46:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Dinah Rodrigues&#039;&#039;&#039; studierte [[Philosophie]] und [[Psychologie]] an der Universität von São Paulo, Brasilien. Sie spezialisierte sich in [[Yoga-Therapie]] nach [[Swami Sarvananda]] und begründete die hormonelle Yoga-Therapie.&lt;br /&gt;
Sie ist Mitglied der [[IYTA]] International Yoga Teachers Association. Seit 1993 gibt sie Seminare und Workshops in zahlreichen Städten Brasiliens und Europas, seit 2002 auch in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von ihr entwickelte &#039;&#039;&#039;Hormonyoga&#039;&#039;&#039; kann als natürliche Alternative zur konventionellen Hormon- und Hormonersatz-[[Therapie]] gesehen werden bzw. kann eine solche auch unterstützend begleiten. Die Übungen harmonisieren den weiblichen Hormonhaushalt und helfen z.B. bei Wechseljahrsbeschwerden, frühzeitiger Menopause und Zyklusstörungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PMR_Kursleiter_01.jpg[thumb|300px|Hormonyoga]&lt;br /&gt;
https://www.yoga-vidya.de/uploads/pics/PMR_Kursleiter_01.jpg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist Hormonyoga?==&lt;br /&gt;
Hormonyoga wurde 1992 von Dina Rodrigues unter dem Begriff „Hormonelle Yoga-Therapie“ entwickelt. Es ist eine natürliche Behandlungsmethode auf der Linie des energetischen [[Yoga]], speziell für Probleme während der [[Wechseljahre]]. Sie basiert auf einer Reihe von spezifischen Übungen zur Reaktivierung der Hormonerzeugung und mildert oder beseitigt so die unangenehmen Begleitsymptome dieser Lebensphase. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hormonyoga ist eine Kombination aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Kundalini Yoga]]&lt;br /&gt;
* Tibetischen [[Energieübung]]en&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch spezielle hormonstimulierende [[Übung]]en haben Frauen in den Wechseljahren (aber auch früher) die Möglichkeit ihren Hormonhaushalt harmonisierend zu beeinflussen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie funktioniert Hormon Yoga?==&lt;br /&gt;
Im Hormonyoga wird überwiegen mit dem [[Prana]] der einzelnen Person gearbeitet. Die Übungen aktivieren diese Energie und lenken sie an verschiedene Stellen des Körpers. &lt;br /&gt;
Durch dynamische Yoga-Übungen, spezifische [[Pranayama]]s und tibetanische [[Energietechnik]]en wirkt die Therapie direkt auf die [[Hypophyse]], die Schilddrüse, die Nebennieren und die Eierstöcke.&lt;br /&gt;
Bei einem regelmäßigen Praktizieren führt Hormonyoga schnell zu Ergebnissen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wer kann Hormon Yoga praktizieren?==&lt;br /&gt;
* [[Frau]]en ab 35 Jahren (dann beginnt der natürliche Östrogenspiegel abzusinken)&lt;br /&gt;
* Junge Frauen mit verfrühter Menopause&lt;br /&gt;
* Alle Frauen, die sich keiner Hormontherapie unterziehen oder ihre Hormone absetzen wollen&lt;br /&gt;
* Frauen mit noch nicht verwirklichtem Kinderwunsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hormonyoga und Wechseljahre==&lt;br /&gt;
Dr. Christiane Northrup, Verfasserin des Buches &#039;&#039;Weisheit der Wechseljahre&#039;&#039;, geht davon aus, dass sich die Wechseljahre bei der Frau unterschiedlich äußern, jedoch verbindet sie eine Gemeinsamkeit, ein seelischer und körperlicher [[Wandel]]. Dinah Rodrigues betont, dass es sich bei der Menopause lediglich um eine Phase der Senkung des Hormonspiegels handelt. Die Praxis von Hormon Yoga hilft hierbei ganzheitlich. Sie wirkt auf den physischen und den energetischen [[Körper]] mit einer Reihe praktischer Übungen. Somit wird der Körper auf die Menopause vorbereitet und gleichzeitig werden ihre Symptome der Wechseljahre gemildert, indem die hormonerzeugenden Organe stimuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Symptome der Wechseljahre==&lt;br /&gt;
Die Symptome der Wechseljahre können vor der Menopause und bis lange Zeit danach auftreten, wenn aus irgendwelchen Gründen der Hormonspiegel absinkt. &lt;br /&gt;
Statistisch beginnt ab dem 45. Lebensjahr der Östrogenspiegel zu sinken, und es kann zu unangenehmen Symptomen wie [[Schlafstörung]]en, trockenen Schleimhäute, [[Antriebslosigkeit]], [[Beklemmung]]en, [[Depression]]en, Gefühlschwankungen, Haarausfall, trockener Haut und verminderter [[Libido]] kommen. &lt;br /&gt;
Während des Klimakteriums (Wechseljahre) verändert sich auch die Hirnchemie, da die Nervensysteme neu verkabelt werden. Es findet eine tiefgreifende [[Transformation]] statt. Die hormonellen Veränderungen sind auch ein Zeichen von persönlichem Wandel. In dieser Zeitspanne geht es der Frau um die Rückgewinnung der eigenen Person und um die [[Selbstliebe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenschaftliche Forschung zur Wirkungsweise von Hormonyoga==&lt;br /&gt;
Laut Dinah Rodrigues, die 1993 eine Untersuchung zu den Wirkungsweisen der Hormonellen [[Yogatherapie]] durchführte, konnten folgende Wirkungen nachgewiesen werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hormonspiegel konnte bei den Teilnehmerinnen der Untersuchung im Durchschnitt nach 3-4 Monaten Übungspraxis auf mehr als 200% gesteigert werden.&lt;br /&gt;
* Das Üben von Hormon Yoga kann auch bei Frauen im fortgeschrittenen Alter Eierstöcke reaktivieren und den Östrogenspiegel erhöhen.&lt;br /&gt;
* Emotionale Symptome können beseitigt werden oder verlieren stark an Intensität ([[Reizbarkeit]], Neurasthenie, emotionale [[Labilität]], Weinanfälle, Schlaflosigkeit, Unruhe, [[Stress]], [[PMS]], [[Migräne]], Stress- und [[Paniksyndrom]]). &lt;br /&gt;
* Bei Frauen mit einer verfrühten Menopause (unter 30 Jahren) kann der Hormonspiegel normalisiert und die Fruchtbarkeit wiederhergestellt werden.&lt;br /&gt;
* Bei Frauen mit polyzystischen Eierstöcken war nach 3 bis 4 Monaten Übungspraxis das Gewebe der Eierstöcke wieder normal und auch die Menstruation normalisierte sich.&lt;br /&gt;
* Die Praxis von Hormonyoga stoppt den Haarausfall und hilft gegen trockene Haut und brüchige Fingernägel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem wirkt Hormonyoga gegen durch Hormonmangel bedingte Krankheiten wie Osteoporose und Anfälligkeit für Herz- und Gefäßerkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gegenanzeigen==&lt;br /&gt;
Hormon Yoga sollte nicht ausgeführt werden bei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hormonell bedingten [[Krankheit]]en (nur nach Rücksprache mit dem Arzt/der Ärztin)&lt;br /&gt;
* in der [[Schwangerschaft]]&lt;br /&gt;
* während der Menstruation&lt;br /&gt;
* bei hormonell (Östrogen) bedingtem Brustkrebs (nur nach Rücksprache mit dem Arzt/der Ärztin)&lt;br /&gt;
* bei akuter Endometriose&lt;br /&gt;
* bei großen Myomen in der Gebärmutter (größer als 4 Zentimeter)&lt;br /&gt;
* bei Entzündungen im Bauchraum&lt;br /&gt;
* bei starker Osteoporose&lt;br /&gt;
* bei akuten oder schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie nach Herzoperationen&lt;br /&gt;
* in den ersten drei Monaten nach Operationen im Bauchraum&lt;br /&gt;
* bei schweren behandlungsbedürftigen Depressionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* Yoga Vidya [[Hormonyoga]], spezielle, von Yoga Vidya entwickelte Form des Hormonyoga&lt;br /&gt;
* [[Wechseljahre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p497_Hormonyoga-Energien-transformieren/ Hormonyoga - Energien transformieren, CD von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p372_Hormonyoga/ Dinah Rodrigues - Hormonyoga]&lt;br /&gt;
* Northrup, Christiane (2010):Weisheit der Wechseljahre: Selbstheilung, Veränderung und Neuanfang in der zweiten Lebenshälfte. Goldmann Verlag. ISBN-10: 3442219078&lt;br /&gt;
* Rodriques, Dinah (2005): Hormon-Yoga. Das Standardwerk zur hormonellen Balance in den Wechseljahren. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843402205.&lt;br /&gt;
* Schostak, Monika (2011): Praxisbuch Hormon-Yoga - nach Dinah Rodrigues. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843410046.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/muenchen/kurse/hormon-yoga/ Hormonyoga-Kurse im Center München-Unterhaching]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/tag/hormonyoga/ Blog Menstruation, Ayurveda und Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.dinahrodrigues.com.br/yoga/al_home.htm Dinah Rodrigues Homepage]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/asana/hormomnyoga.html Yoga Vidya Hormonyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/yoga-fuer-bestimmte-zielgruppen/hormon-yoga-basisseminar/ Hormonyoga-Basisseminar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Hormonyoga]] Yogastunde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hormonyogastunde]] für alle Frauen in den [[Wechseljahre]]n. Angeleitet von Purnima Kaiser aus dem [[Yoga Vidya]] Center München-Unterhaching. Hormonyoga wirkt verjüngend, aktivierend und harmonisierend. Es ist zwar besonders für Frauen in den Wechseljahren gedacht, kann aber auch von Männern und Frauen jeden Alters praktiziert werden. Diese Variation von Hormonyoga ist eine Verbindung der Lehren von Dinah Rodrigues mit dem [[Hatha Yoga]] Konzept von Yoga Vidya. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ON-r7PxgQUw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dinah_Rodrigues&amp;diff=38557</id>
		<title>Dinah Rodrigues</title>
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		<updated>2012-12-14T14:44:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Dinah Rodrigues&#039;&#039;&#039; studierte [[Philosophie]] und [[Psychologie]] an der Universität von São Paulo, Brasilien. Sie spezialisierte sich in [[Yoga-Therapie]] nach [[Swami Sarvananda]] und begründete die hormonelle Yoga-Therapie.&lt;br /&gt;
Sie ist Mitglied der [[IYTA]] International Yoga Teachers Association. Seit 1993 gibt sie Seminare und Workshops in zahlreichen Städten Brasiliens und Europas, seit 2002 auch in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von ihr entwickelte &#039;&#039;&#039;Hormonyoga&#039;&#039;&#039; kann als natürliche Alternative zur konventionellen Hormon- und Hormonersatz-[[Therapie]] gesehen werden bzw. kann eine solche auch unterstützend begleiten. Die Übungen harmonisieren den weiblichen Hormonhaushalt und helfen z.B. bei Wechseljahrsbeschwerden, frühzeitiger Menopause und Zyklusstörungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PMR_Kursleiter_01.jpg[thumb|300px|Hormonyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist Hormonyoga?==&lt;br /&gt;
Hormonyoga wurde 1992 von Dina Rodrigues unter dem Begriff „Hormonelle Yoga-Therapie“ entwickelt. Es ist eine natürliche Behandlungsmethode auf der Linie des energetischen [[Yoga]], speziell für Probleme während der [[Wechseljahre]]. Sie basiert auf einer Reihe von spezifischen Übungen zur Reaktivierung der Hormonerzeugung und mildert oder beseitigt so die unangenehmen Begleitsymptome dieser Lebensphase. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hormonyoga ist eine Kombination aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Kundalini Yoga]]&lt;br /&gt;
* Tibetischen [[Energieübung]]en&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch spezielle hormonstimulierende [[Übung]]en haben Frauen in den Wechseljahren (aber auch früher) die Möglichkeit ihren Hormonhaushalt harmonisierend zu beeinflussen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie funktioniert Hormon Yoga?==&lt;br /&gt;
Im Hormonyoga wird überwiegen mit dem [[Prana]] der einzelnen Person gearbeitet. Die Übungen aktivieren diese Energie und lenken sie an verschiedene Stellen des Körpers. &lt;br /&gt;
Durch dynamische Yoga-Übungen, spezifische [[Pranayama]]s und tibetanische [[Energietechnik]]en wirkt die Therapie direkt auf die [[Hypophyse]], die Schilddrüse, die Nebennieren und die Eierstöcke.&lt;br /&gt;
Bei einem regelmäßigen Praktizieren führt Hormonyoga schnell zu Ergebnissen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wer kann Hormon Yoga praktizieren?==&lt;br /&gt;
* [[Frau]]en ab 35 Jahren (dann beginnt der natürliche Östrogenspiegel abzusinken)&lt;br /&gt;
* Junge Frauen mit verfrühter Menopause&lt;br /&gt;
* Alle Frauen, die sich keiner Hormontherapie unterziehen oder ihre Hormone absetzen wollen&lt;br /&gt;
* Frauen mit noch nicht verwirklichtem Kinderwunsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hormonyoga und Wechseljahre==&lt;br /&gt;
Dr. Christiane Northrup, Verfasserin des Buches &#039;&#039;Weisheit der Wechseljahre&#039;&#039;, geht davon aus, dass sich die Wechseljahre bei der Frau unterschiedlich äußern, jedoch verbindet sie eine Gemeinsamkeit, ein seelischer und körperlicher [[Wandel]]. Dinah Rodrigues betont, dass es sich bei der Menopause lediglich um eine Phase der Senkung des Hormonspiegels handelt. Die Praxis von Hormon Yoga hilft hierbei ganzheitlich. Sie wirkt auf den physischen und den energetischen [[Körper]] mit einer Reihe praktischer Übungen. Somit wird der Körper auf die Menopause vorbereitet und gleichzeitig werden ihre Symptome der Wechseljahre gemildert, indem die hormonerzeugenden Organe stimuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Symptome der Wechseljahre==&lt;br /&gt;
Die Symptome der Wechseljahre können vor der Menopause und bis lange Zeit danach auftreten, wenn aus irgendwelchen Gründen der Hormonspiegel absinkt. &lt;br /&gt;
Statistisch beginnt ab dem 45. Lebensjahr der Östrogenspiegel zu sinken, und es kann zu unangenehmen Symptomen wie [[Schlafstörung]]en, trockenen Schleimhäute, [[Antriebslosigkeit]], [[Beklemmung]]en, [[Depression]]en, Gefühlschwankungen, Haarausfall, trockener Haut und verminderter [[Libido]] kommen. &lt;br /&gt;
Während des Klimakteriums (Wechseljahre) verändert sich auch die Hirnchemie, da die Nervensysteme neu verkabelt werden. Es findet eine tiefgreifende [[Transformation]] statt. Die hormonellen Veränderungen sind auch ein Zeichen von persönlichem Wandel. In dieser Zeitspanne geht es der Frau um die Rückgewinnung der eigenen Person und um die [[Selbstliebe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenschaftliche Forschung zur Wirkungsweise von Hormonyoga==&lt;br /&gt;
Laut Dinah Rodrigues, die 1993 eine Untersuchung zu den Wirkungsweisen der Hormonellen [[Yogatherapie]] durchführte, konnten folgende Wirkungen nachgewiesen werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hormonspiegel konnte bei den Teilnehmerinnen der Untersuchung im Durchschnitt nach 3-4 Monaten Übungspraxis auf mehr als 200% gesteigert werden.&lt;br /&gt;
* Das Üben von Hormon Yoga kann auch bei Frauen im fortgeschrittenen Alter Eierstöcke reaktivieren und den Östrogenspiegel erhöhen.&lt;br /&gt;
* Emotionale Symptome können beseitigt werden oder verlieren stark an Intensität ([[Reizbarkeit]], Neurasthenie, emotionale [[Labilität]], Weinanfälle, Schlaflosigkeit, Unruhe, [[Stress]], [[PMS]], [[Migräne]], Stress- und [[Paniksyndrom]]). &lt;br /&gt;
* Bei Frauen mit einer verfrühten Menopause (unter 30 Jahren) kann der Hormonspiegel normalisiert und die Fruchtbarkeit wiederhergestellt werden.&lt;br /&gt;
* Bei Frauen mit polyzystischen Eierstöcken war nach 3 bis 4 Monaten Übungspraxis das Gewebe der Eierstöcke wieder normal und auch die Menstruation normalisierte sich.&lt;br /&gt;
* Die Praxis von Hormonyoga stoppt den Haarausfall und hilft gegen trockene Haut und brüchige Fingernägel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem wirkt Hormonyoga gegen durch Hormonmangel bedingte Krankheiten wie Osteoporose und Anfälligkeit für Herz- und Gefäßerkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gegenanzeigen==&lt;br /&gt;
Hormon Yoga sollte nicht ausgeführt werden bei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hormonell bedingten [[Krankheit]]en (nur nach Rücksprache mit dem Arzt/der Ärztin)&lt;br /&gt;
* in der [[Schwangerschaft]]&lt;br /&gt;
* während der Menstruation&lt;br /&gt;
* bei hormonell (Östrogen) bedingtem Brustkrebs (nur nach Rücksprache mit dem Arzt/der Ärztin)&lt;br /&gt;
* bei akuter Endometriose&lt;br /&gt;
* bei großen Myomen in der Gebärmutter (größer als 4 Zentimeter)&lt;br /&gt;
* bei Entzündungen im Bauchraum&lt;br /&gt;
* bei starker Osteoporose&lt;br /&gt;
* bei akuten oder schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie nach Herzoperationen&lt;br /&gt;
* in den ersten drei Monaten nach Operationen im Bauchraum&lt;br /&gt;
* bei schweren behandlungsbedürftigen Depressionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* Yoga Vidya [[Hormonyoga]], spezielle, von Yoga Vidya entwickelte Form des Hormonyoga&lt;br /&gt;
* [[Wechseljahre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p497_Hormonyoga-Energien-transformieren/ Hormonyoga - Energien transformieren, CD von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p372_Hormonyoga/ Dinah Rodrigues - Hormonyoga]&lt;br /&gt;
* Northrup, Christiane (2010):Weisheit der Wechseljahre: Selbstheilung, Veränderung und Neuanfang in der zweiten Lebenshälfte. Goldmann Verlag. ISBN-10: 3442219078&lt;br /&gt;
* Rodriques, Dinah (2005): Hormon-Yoga. Das Standardwerk zur hormonellen Balance in den Wechseljahren. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843402205.&lt;br /&gt;
* Schostak, Monika (2011): Praxisbuch Hormon-Yoga - nach Dinah Rodrigues. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843410046.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/muenchen/kurse/hormon-yoga/ Hormonyoga-Kurse im Center München-Unterhaching]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/tag/hormonyoga/ Blog Menstruation, Ayurveda und Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.dinahrodrigues.com.br/yoga/al_home.htm Dinah Rodrigues Homepage]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/asana/hormomnyoga.html Yoga Vidya Hormonyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/yoga-fuer-bestimmte-zielgruppen/hormon-yoga-basisseminar/ Hormonyoga-Basisseminar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Hormonyoga]] Yogastunde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hormonyogastunde]] für alle Frauen in den [[Wechseljahre]]n. Angeleitet von Purnima Kaiser aus dem [[Yoga Vidya]] Center München-Unterhaching. Hormonyoga wirkt verjüngend, aktivierend und harmonisierend. Es ist zwar besonders für Frauen in den Wechseljahren gedacht, kann aber auch von Männern und Frauen jeden Alters praktiziert werden. Diese Variation von Hormonyoga ist eine Verbindung der Lehren von Dinah Rodrigues mit dem [[Hatha Yoga]] Konzept von Yoga Vidya. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ON-r7PxgQUw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
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		<title>Dinah Rodrigues</title>
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		<updated>2012-12-14T14:30:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Dinah Rodrigues&#039;&#039;&#039; studierte [[Philosophie]] und [[Psychologie]] an der Universität von São Paulo, Brasilien. Sie spezialisierte sich in [[Yoga-Therapie]] nach [[Swami Sarvananda]] und begründete die hormonelle Yoga-Therapie.&lt;br /&gt;
Sie ist Mitglied der [[IYTA]] International Yoga Teachers Association. Seit 1993 gibt sie Seminare und Workshops in zahlreichen Städten Brasiliens und Europas, seit 2002 auch in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von ihr entwickelte &#039;&#039;&#039;Hormonyoga&#039;&#039;&#039; kann als natürliche Alternative zur konventionellen Hormon- und Hormonersatz-[[Therapie]] gesehen werden bzw. kann eine solche auch unterstützend begleiten. Die Übungen harmonisieren den weiblichen Hormonhaushalt und helfen z.B. bei Wechseljahrsbeschwerden, frühzeitiger Menopause und Zyklusstörungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist Hormonyoga?==&lt;br /&gt;
Hormonyoga wurde 1992 von Dina Rodrigues unter dem Begriff „Hormonelle Yoga-Therapie“ entwickelt. Es ist eine natürliche Behandlungsmethode auf der Linie des energetischen [[Yoga]], speziell für Probleme während der [[Wechseljahre]]. Sie basiert auf einer Reihe von spezifischen Übungen zur Reaktivierung der Hormonerzeugung und mildert oder beseitigt so die unangenehmen Begleitsymptome dieser Lebensphase. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hormonyoga ist eine Kombination aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Kundalini Yoga]]&lt;br /&gt;
* Tibetischen [[Energieübung]]en&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch spezielle hormonstimulierende [[Übung]]en haben Frauen in den Wechseljahren (aber auch früher) die Möglichkeit ihren Hormonhaushalt harmonisierend zu beeinflussen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie funktioniert Hormon Yoga?==&lt;br /&gt;
Im Hormonyoga wird überwiegen mit dem [[Prana]] der einzelnen Person gearbeitet. Die Übungen aktivieren diese Energie und lenken sie an verschiedene Stellen des Körpers. &lt;br /&gt;
Durch dynamische Yoga-Übungen, spezifische [[Pranayama]]s und tibetanische [[Energietechnik]]en wirkt die Therapie direkt auf die [[Hypophyse]], die Schilddrüse, die Nebennieren und die Eierstöcke.&lt;br /&gt;
Bei einem regelmäßigen Praktizieren führt Hormonyoga schnell zu Ergebnissen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wer kann Hormon Yoga praktizieren?==&lt;br /&gt;
* [[Frau]]en ab 35 Jahren (dann beginnt der natürliche Östrogenspiegel abzusinken)&lt;br /&gt;
* Junge Frauen mit verfrühter Menopause&lt;br /&gt;
* Alle Frauen, die sich keiner Hormontherapie unterziehen oder ihre Hormone absetzen wollen&lt;br /&gt;
* Frauen mit noch nicht verwirklichtem Kinderwunsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hormonyoga und Wechseljahre==&lt;br /&gt;
Dr. Christiane Northrup, Verfasserin des Buches &#039;&#039;Weisheit der Wechseljahre&#039;&#039;, geht davon aus, dass sich die Wechseljahre bei der Frau unterschiedlich äußern, jedoch verbindet sie eine Gemeinsamkeit, ein seelischer und körperlicher [[Wandel]]. Dinah Rodrigues betont, dass es sich bei der Menopause lediglich um eine Phase der Senkung des Hormonspiegels handelt. Die Praxis von Hormon Yoga hilft hierbei ganzheitlich. Sie wirkt auf den physischen und den energetischen [[Körper]] mit einer Reihe praktischer Übungen. Somit wird der Körper auf die Menopause vorbereitet und gleichzeitig werden ihre Symptome der Wechseljahre gemildert, indem die hormonerzeugenden Organe stimuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Symptome der Wechseljahre==&lt;br /&gt;
Die Symptome der Wechseljahre können vor der Menopause und bis lange Zeit danach auftreten, wenn aus irgendwelchen Gründen der Hormonspiegel absinkt. &lt;br /&gt;
Statistisch beginnt ab dem 45. Lebensjahr der Östrogenspiegel zu sinken, und es kann zu unangenehmen Symptomen wie [[Schlafstörung]]en, trockenen Schleimhäute, [[Antriebslosigkeit]], [[Beklemmung]]en, [[Depression]]en, Gefühlschwankungen, Haarausfall, trockener Haut und verminderter [[Libido]] kommen. &lt;br /&gt;
Während des Klimakteriums (Wechseljahre) verändert sich auch die Hirnchemie, da die Nervensysteme neu verkabelt werden. Es findet eine tiefgreifende [[Transformation]] statt. Die hormonellen Veränderungen sind auch ein Zeichen von persönlichem Wandel. In dieser Zeitspanne geht es der Frau um die Rückgewinnung der eigenen Person und um die [[Selbstliebe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenschaftliche Forschung zur Wirkungsweise von Hormonyoga==&lt;br /&gt;
Laut Dinah Rodrigues, die 1993 eine Untersuchung zu den Wirkungsweisen der Hormonellen [[Yogatherapie]] durchführte, konnten folgende Wirkungen nachgewiesen werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hormonspiegel konnte bei den Teilnehmerinnen der Untersuchung im Durchschnitt nach 3-4 Monaten Übungspraxis auf mehr als 200% gesteigert werden.&lt;br /&gt;
* Das Üben von Hormon Yoga kann auch bei Frauen im fortgeschrittenen Alter Eierstöcke reaktivieren und den Östrogenspiegel erhöhen.&lt;br /&gt;
* Emotionale Symptome können beseitigt werden oder verlieren stark an Intensität ([[Reizbarkeit]], Neurasthenie, emotionale [[Labilität]], Weinanfälle, Schlaflosigkeit, Unruhe, [[Stress]], [[PMS]], [[Migräne]], Stress- und [[Paniksyndrom]]). &lt;br /&gt;
* Bei Frauen mit einer verfrühten Menopause (unter 30 Jahren) kann der Hormonspiegel normalisiert und die Fruchtbarkeit wiederhergestellt werden.&lt;br /&gt;
* Bei Frauen mit polyzystischen Eierstöcken war nach 3 bis 4 Monaten Übungspraxis das Gewebe der Eierstöcke wieder normal und auch die Menstruation normalisierte sich.&lt;br /&gt;
* Die Praxis von Hormonyoga stoppt den Haarausfall und hilft gegen trockene Haut und brüchige Fingernägel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem wirkt Hormonyoga gegen durch Hormonmangel bedingte Krankheiten wie Osteoporose und Anfälligkeit für Herz- und Gefäßerkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gegenanzeigen==&lt;br /&gt;
Hormon Yoga sollte nicht ausgeführt werden bei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hormonell bedingten [[Krankheit]]en (nur nach Rücksprache mit dem Arzt/der Ärztin)&lt;br /&gt;
* in der [[Schwangerschaft]]&lt;br /&gt;
* während der Menstruation&lt;br /&gt;
* bei hormonell (Östrogen) bedingtem Brustkrebs (nur nach Rücksprache mit dem Arzt/der Ärztin)&lt;br /&gt;
* bei akuter Endometriose&lt;br /&gt;
* bei großen Myomen in der Gebärmutter (größer als 4 Zentimeter)&lt;br /&gt;
* bei Entzündungen im Bauchraum&lt;br /&gt;
* bei starker Osteoporose&lt;br /&gt;
* bei akuten oder schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie nach Herzoperationen&lt;br /&gt;
* in den ersten drei Monaten nach Operationen im Bauchraum&lt;br /&gt;
* bei schweren behandlungsbedürftigen Depressionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* Yoga Vidya [[Hormonyoga]], spezielle, von Yoga Vidya entwickelte Form des Hormonyoga&lt;br /&gt;
* [[Wechseljahre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p497_Hormonyoga-Energien-transformieren/ Hormonyoga - Energien transformieren, CD von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p372_Hormonyoga/ Dinah Rodrigues - Hormonyoga]&lt;br /&gt;
* Northrup, Christiane (2010):Weisheit der Wechseljahre: Selbstheilung, Veränderung und Neuanfang in der zweiten Lebenshälfte. Goldmann Verlag. ISBN-10: 3442219078&lt;br /&gt;
* Rodriques, Dinah (2005): Hormon-Yoga. Das Standardwerk zur hormonellen Balance in den Wechseljahren. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843402205.&lt;br /&gt;
* Schostak, Monika (2011): Praxisbuch Hormon-Yoga - nach Dinah Rodrigues. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843410046.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/muenchen/kurse/hormon-yoga/ Hormonyoga-Kurse im Center München-Unterhaching]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/tag/hormonyoga/ Blog Menstruation, Ayurveda und Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.dinahrodrigues.com.br/yoga/al_home.htm Dinah Rodrigues Homepage]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/asana/hormomnyoga.html Yoga Vidya Hormonyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/yoga-fuer-bestimmte-zielgruppen/hormon-yoga-basisseminar/ Hormonyoga-Basisseminar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Hormonyoga]] Yogastunde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hormonyogastunde]] für alle Frauen in den [[Wechseljahre]]n. Angeleitet von Purnima Kaiser aus dem [[Yoga Vidya]] Center München-Unterhaching. Hormonyoga wirkt verjüngend, aktivierend und harmonisierend. Es ist zwar besonders für Frauen in den Wechseljahren gedacht, kann aber auch von Männern und Frauen jeden Alters praktiziert werden. Diese Variation von Hormonyoga ist eine Verbindung der Lehren von Dinah Rodrigues mit dem [[Hatha Yoga]] Konzept von Yoga Vidya. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ON-r7PxgQUw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dinah_Rodrigues&amp;diff=38542</id>
		<title>Dinah Rodrigues</title>
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		<updated>2012-12-14T14:28:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Dinah Rodrigues&#039;&#039;&#039; studierte [[Philosophie]] und [[Psychologie]] an der Universität von São Paulo, Brasilien. Sie spezialisierte sich in [[Yoga-Therapie]] nach [[Swami Sarvananda]] und begründete die hormonelle Yoga-Therapie.&lt;br /&gt;
Sie ist Mitglied der [[IYTA]] International Yoga Teachers Association. Seit 1993 gibt sie Seminare und Workshops in zahlreichen Städten Brasiliens und Europas, seit 2002 auch in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von ihr entwickelte &#039;&#039;&#039;Hormonyoga&#039;&#039;&#039; kann als natürliche Alternative zur konventionellen Hormon- und Hormonersatz-[[Therapie]] gesehen werden bzw. kann eine solche auch unterstützend begleiten. Die Übungen harmonisieren den weiblichen Hormonhaushalt und helfen z.B. bei Wechseljahrsbeschwerden, frühzeitiger Menopause und Zyklusstörungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist Hormonyoga?==&lt;br /&gt;
Hormonyoga wurde 1992 von Dina Rodrigues unter dem Begriff „Hormonelle Yoga-Therapie“ entwickelt. Es ist eine natürliche Behandlungsmethode auf der Linie des energetischen [[Yoga]], speziell für Probleme während der [[Wechseljahre]]. Sie basiert auf einer Reihe von spezifischen Übungen zur Reaktivierung der Hormonerzeugung und mildert oder beseitigt so die unangenehmen Begleitsymptome dieser Lebensphase. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hormonyoga ist eine Kombination aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Kundalini Yoga]]&lt;br /&gt;
* Tibetischen [[Energieübung]]en&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch spezielle hormonstimulierende [[Übung]]en haben Frauen in den Wechseljahren (aber auch früher) die Möglichkeit ihren Hormonhaushalt harmonisierend zu beeinflussen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie funktioniert Hormon Yoga?==&lt;br /&gt;
Im Hormonyoga wird überwiegen mit dem [[Prana]] der einzelnen Person gearbeitet. Die Übungen aktivieren diese Energie und lenken sie an verschiedene Stellen des Körpers. &lt;br /&gt;
Durch dynamische Yoga-Übungen, spezifische [[Pranayama]]s und tibetanische [[Energietechnik]]en wirkt die Therapie direkt auf die [[Hypophyse]], die Schilddrüse, die Nebennieren und die Eierstöcke.&lt;br /&gt;
Bei einem regelmäßigen Praktizieren führt Hormonyoga schnell zu Ergebnissen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wer kann Hormon Yoga praktizieren?==&lt;br /&gt;
* [[Frau]]en ab 35 Jahren (dann beginnt der natürliche Östrogenspiegel abzusinken)&lt;br /&gt;
* Junge Frauen mit verfrühter Menopause&lt;br /&gt;
* Alle Frauen, die sich keiner Hormontherapie unterziehen oder ihre Hormone absetzen wollen&lt;br /&gt;
* Frauen mit noch nicht verwirklichtem Kinderwunsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hormonyoga und Wechseljahre==&lt;br /&gt;
Dr. Christiane Northrup, Verfasserin des Buches &#039;&#039;Weisheit der Wechseljahre&#039;&#039;, geht davon aus, dass sich die Wechseljahre bei der Frau unterschiedlich äußern, jedoch verbindet sie eine Gemeinsamkeit, ein seelischer und körperlicher [[Wandel]]. Dinah Rodrigues betont, dass es sich bei der Menopause lediglich um eine Phase der Senkung des Hormonspiegels handelt. Die Praxis von Hormon Yoga hilft hierbei ganzheitlich. Sie wirkt auf den physischen und den energetischen [[Körper]] mit einer Reihe praktischer Übungen. Somit wird der Körper auf die Menopause vorbereitet und gleichzeitig werden ihre Symptome der Wechseljahre gemildert, indem die hormonerzeugenden Organe stimuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Symptome der Wechseljahre==&lt;br /&gt;
Die Symptome der Wechseljahre können vor der Menopause und bis lange Zeit danach auftreten, wenn aus irgendwelchen Gründen der Hormonspiegel absinkt. &lt;br /&gt;
Statistisch beginnt ab dem 45. Lebensjahr der Östrogenspiegel zu sinken, und es kann zu unangenehmen Symptomen wie [[Schlafstörung]]en, trockenen Schleimhäute, [[Antriebslosigkeit]], [[Beklemmung]]en, [[Depression]]en, Gefühlschwankungen, Haarausfall, trockener Haut und verminderter [[Libido]] kommen. &lt;br /&gt;
Während des Klimakteriums (Wechseljahre) verändert sich auch die Hirnchemie, da die Nervensysteme neu verkabelt werden. Es findet eine tiefgreifende [[Transformation]] statt. Die hormonellen Veränderungen sind auch ein Zeichen von persönlichem Wandel. In dieser Zeitspanne geht es der Frau um die Rückgewinnung der eigenen Person und um die [[Selbstliebe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenschaftliche Forschung zur Wirkungsweise von Hormonyoga==&lt;br /&gt;
Laut Dinah Rodrigues, die 1993 eine Untersuchung zu den Wirkungsweisen der Hormonellen [[Yogatherapie]] durchführte, konnten folgende Wirkungen nachgewiesen werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hormonspiegel konnte bei den Teilnehmerinnen der Untersuchung im Durchschnitt nach 3-4 Monaten Übungspraxis auf mehr als 200% gesteigert werden.&lt;br /&gt;
* Das Üben von Hormon Yoga kann auch bei Frauen im fortgeschrittenen Alter Eierstöcke reaktivieren und den Östrogenspiegel erhöhen.&lt;br /&gt;
* Emotionale Symptome können beseitigt werden oder verlieren stark an Intensität ([[Reizbarkeit]], Neurasthenie, emotionale [[Labilität]], Weinanfälle, Schlaflosigkeit, Unruhe, [[Stress]], [[PMS]], [[Migräne]], Stress- und [[Paniksyndrom]]). &lt;br /&gt;
* Bei Frauen mit einer verfrühten Menopause (unter 30 Jahren) kann der Hormonspiegel normalisiert und die Fruchtbarkeit wiederhergestellt werden.&lt;br /&gt;
* Bei Frauen mit polyzystischen Eierstöcken war nach 3 bis 4 Monaten Übungspraxis das Gewebe der Eierstöcke wieder normal und auch die Menstruation normalisierte sich.&lt;br /&gt;
* Die Praxis von Hormonyoga stoppt den Haarausfall und hilft gegen trockene Haut und brüchige Fingernägel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem wirkt Hormonyoga gegen durch Hormonmangel bedingte Krankheiten wie Osteoporose und Anfälligkeit für Herz- und Gefäßerkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gegenanzeigen==&lt;br /&gt;
Hormon Yoga sollte nicht ausgeführt werden bei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hormonell bedingten [[Krankheit]]en (nur nach Rücksprache mit dem Arzt/der Ärztin)&lt;br /&gt;
* in der [[Schwangerschaft]]&lt;br /&gt;
* während der Menstruation&lt;br /&gt;
* bei hormonell (Östrogen) bedingtem Brustkrebs (nur nach Rücksprache mit dem Arzt/der Ärztin)&lt;br /&gt;
* bei akuter Endometriose&lt;br /&gt;
* bei großen Myomen in der Gebärmutter (größer als 4 Zentimeter)&lt;br /&gt;
* bei Entzündungen im Bauchraum&lt;br /&gt;
* bei starker Osteoporose&lt;br /&gt;
* bei akuten oder schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie nach Herzoperationen&lt;br /&gt;
* in den ersten drei Monaten nach Operationen im Bauchraum&lt;br /&gt;
* bei schweren behandlungsbedürftigen Depressionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* Yoga Vidya [[Hormonyoga]], spezielle, von Yoga Vidya entwickelte Form des Hormonyoga&lt;br /&gt;
* [[Wechseljahre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p497_Hormonyoga-Energien-transformieren/ Hormonyoga - Energien transformieren, CD von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p372_Hormonyoga/ Dinah Rodrigues - Hormonyoga]&lt;br /&gt;
* Northrup, Christiane (2010):Weisheit der Wechseljahre: Selbstheilung, Veränderung und Neuanfang in der zweiten Lebenshälfte. Goldmann Verlag. ISBN-10: 3442219078&lt;br /&gt;
* Rodriques, Dinah (2005): Hormon-Yoga. Das Standardwerk zur hormonellen Balance in den Wechseljahren. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843402205.&lt;br /&gt;
* Schostak, Monika (2011): Praxisbuch Hormon-Yoga - nach Dinah Rodrigues. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843410046.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/muenchen/kurse/hormon-yoga/ Hormonyoga-Kurse im Center München-Unterhaching]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/tag/hormonyoga/ Blog Menstruation, Ayurveda und Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.dinahrodrigues.com.br/yoga/al_home.htm Dinah Rodrigues Homepage]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/asana/hormomnyoga.html Yoga Vidya Hormonyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/yoga-fuer-bestimmte-zielgruppen/hormon-yoga-basisseminar/ Hormonyoga-Basisseminar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Hormonyoga]] Yogastunde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hormonyogastunde]] für alle Frauen in den [[Wechseljahre]]n. Angeleitet von Purnima Kaiser aus dem [[Yoga Vidya]] Center München-Unterhaching. Hormonyoga wirkt verjüngend, aktivierend und harmonisierend. Es ist zwar besonders für Frauen in den Wechseljahren gedacht, kann aber auch von Männern und Frauen jeden Alters praktiziert werden. Diese Variation von Hormonyoga ist eine Verbindung der Lehren von Dinah Rodrigues mit dem [[Hatha Yoga]] Konzept von Yoga Vidya. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ON-r7PxgQUw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
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		<title>Dinah Rodrigues</title>
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		<updated>2012-12-14T14:26:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: /* Seminare */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Dinah Rodrigues&#039;&#039;&#039; studierte [[Philosophie]] und [[Psychologie]] an der Universität von São Paulo, Brasilien. Sie spezialisierte sich in [[Yoga-Therapie]] nach [[Swami Sarvananda]] und begründete die hormonelle Yoga-Therapie.&lt;br /&gt;
Sie ist Mitglied der [[IYTA]] International Yoga Teachers Association. Seit 1993 gibt sie Seminare und Workshops in zahlreichen Städten Brasiliens und Europas, seit 2002 auch in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von ihr entwickelte &#039;&#039;&#039;Hormonyoga&#039;&#039;&#039; kann als natürliche Alternative zur konventionellen Hormon- und Hormonersatz-[[Therapie]] gesehen werden bzw. kann eine solche auch unterstützend begleiten. Die Übungen harmonisieren den weiblichen Hormonhaushalt und helfen z.B. bei Wechseljahrsbeschwerden, frühzeitiger Menopause und Zyklusstörungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist Hormonyoga?==&lt;br /&gt;
Hormonyoga wurde 1992 von Dina Rodrigues unter dem Begriff „Hormonelle Yoga-Therapie“ entwickelt. Es ist eine natürliche Behandlungsmethode auf der Linie des energetischen [[Yoga]], speziell für Probleme während der [[Wechseljahre]]. Sie basiert auf einer Reihe von spezifischen Übungen zur Reaktivierung der Hormonerzeugung und mildert oder beseitigt so die unangenehmen Begleitsymptome dieser Lebensphase. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hormonyoga ist eine Kombination aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Kundalini Yoga]]&lt;br /&gt;
* Tibetischen [[Energieübung]]en&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch spezielle hormonstimulierende [[Übung]]en haben Frauen in den Wechseljahren (aber auch früher) die Möglichkeit ihren Hormonhaushalt harmonisierend zu beeinflussen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie funktioniert Hormon Yoga?==&lt;br /&gt;
Im Hormonyoga wird überwiegen mit dem [[Prana]] der einzelnen Person gearbeitet. Die Übungen aktivieren diese Energie und lenken sie an verschiedene Stellen des Körpers. &lt;br /&gt;
Durch dynamische Yoga-Übungen, spezifische [[Pranayama]]s und tibetanische [[Energietechnik]]en wirkt die Therapie direkt auf die [[Hypophyse]], die Schilddrüse, die Nebennieren und die Eierstöcke.&lt;br /&gt;
Bei einem regelmäßigen Praktizieren führt Hormonyoga schnell zu Ergebnissen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wer kann Hormon Yoga praktizieren?==&lt;br /&gt;
* [[Frau]]en ab 35 Jahren (dann beginnt der natürliche Östrogenspiegel abzusinken)&lt;br /&gt;
* Junge Frauen mit verfrühter Menopause&lt;br /&gt;
* Alle Frauen, die sich keiner Hormontherapie unterziehen oder ihre Hormone absetzen wollen&lt;br /&gt;
* Frauen mit noch nicht verwirklichtem Kinderwunsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga Vidya Hormonyogareihe==	&lt;br /&gt;
Yoga Vidya hat auf Basis der Hormonellen Yogatherapie von Dinah Rodrigues eine Yoga-Vidya [[Hormonyoga]]reihe entwickelt. Im Rahmen von Workshops, Unterrichtsreihen und nach Rückmeldungen von Teilnehmerinnen wurden die Übungen um die grundlegenden positiven Wirkungen der Yoga-Vidya-Grundreihe ergänzt, umgestellt und angepasst. &lt;br /&gt;
In der Kurzversion sind einige Übungen weggelassen. Sie ist so angelegt, dass der Grundrhythmus der Yoga-Vidya-Grundreihe erhalten bleibt, die Abfolge mit etwas Übung aber in ca. 45 min praktiziert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungsabfolge:&lt;br /&gt;
* Shavasana - Kurze Anfangsentspannung (ca. 3 min)&lt;br /&gt;
* Schnellatmung  3 x Kapalabhati &lt;br /&gt;
* Wechselatmung 5 x Anuloma Viloma &lt;br /&gt;
* Aktivierungsatmung &lt;br /&gt;
* Aufwärmübungen (z. B. Schulter- Nackenübungen)&lt;br /&gt;
* Stuhl&lt;br /&gt;
* Surya Namaskar – Sonnengruß &lt;br /&gt;
* 5 Prana-Wellen&lt;br /&gt;
* Adho Mukha Svanasana – Hund &lt;br /&gt;
* Shirshasana – Kopfstand (für Fortgeschrittene) &lt;br /&gt;
* Viparita (dynamische Version des Schulterstands) &lt;br /&gt;
* Supta Vajrasana – Diamantschlaf (alternativ Fisch)&lt;br /&gt;
* Surya Bedhana&lt;br /&gt;
* Muslimische Gebetshaltung&lt;br /&gt;
* Purvotthasana - Schiefe Ebene &lt;br /&gt;
* Bhujangasana - Kobra&lt;br /&gt;
* Ardha Matsyendrasana – Drehsitz &lt;br /&gt;
* Shavasana – Tiefenentspannung (ca. 5 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hormonyoga und Wechseljahre==&lt;br /&gt;
Dr. Christiane Northrup, Verfasserin des Buches &#039;&#039;Weisheit der Wechseljahre&#039;&#039;, geht davon aus, dass sich die Wechseljahre bei der Frau unterschiedlich äußern, jedoch verbindet sie eine Gemeinsamkeit, ein seelischer und körperlicher [[Wandel]]. Dinah Rodrigues betont, dass es sich bei der Menopause lediglich um eine Phase der Senkung des Hormonspiegels handelt. Die Praxis von Hormon Yoga hilft hierbei ganzheitlich. Sie wirkt auf den physischen und den energetischen [[Körper]] mit einer Reihe praktischer Übungen. Somit wird der Körper auf die Menopause vorbereitet und gleichzeitig werden ihre Symptome der Wechseljahre gemildert, indem die hormonerzeugenden Organe stimuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Symptome der Wechseljahre==&lt;br /&gt;
Die Symptome der Wechseljahre können vor der Menopause und bis lange Zeit danach auftreten, wenn aus irgendwelchen Gründen der Hormonspiegel absinkt. &lt;br /&gt;
Statistisch beginnt ab dem 45. Lebensjahr der Östrogenspiegel zu sinken, und es kann zu unangenehmen Symptomen wie [[Schlafstörung]]en, trockenen Schleimhäute, [[Antriebslosigkeit]], [[Beklemmung]]en, [[Depression]]en, Gefühlschwankungen, Haarausfall, trockener Haut und verminderter [[Libido]] kommen. &lt;br /&gt;
Während des Klimakteriums (Wechseljahre) verändert sich auch die Hirnchemie, da die Nervensysteme neu verkabelt werden. Es findet eine tiefgreifende [[Transformation]] statt. Die hormonellen Veränderungen sind auch ein Zeichen von persönlichem Wandel. In dieser Zeitspanne geht es der Frau um die Rückgewinnung der eigenen Person und um die [[Selbstliebe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenschaftliche Forschung zur Wirkungsweise von Hormonyoga==&lt;br /&gt;
Laut Dinah Rodrigues, die 1993 eine Untersuchung zu den Wirkungsweisen der Hormonellen [[Yogatherapie]] durchführte, konnten folgende Wirkungen nachgewiesen werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hormonspiegel konnte bei den Teilnehmerinnen der Untersuchung im Durchschnitt nach 3-4 Monaten Übungspraxis auf mehr als 200% gesteigert werden.&lt;br /&gt;
* Das Üben von Hormon Yoga kann auch bei Frauen im fortgeschrittenen Alter Eierstöcke reaktivieren und den Östrogenspiegel erhöhen.&lt;br /&gt;
* Emotionale Symptome können beseitigt werden oder verlieren stark an Intensität ([[Reizbarkeit]], Neurasthenie, emotionale [[Labilität]], Weinanfälle, Schlaflosigkeit, Unruhe, [[Stress]], [[PMS]], [[Migräne]], Stress- und [[Paniksyndrom]]). &lt;br /&gt;
* Bei Frauen mit einer verfrühten Menopause (unter 30 Jahren) kann der Hormonspiegel normalisiert und die Fruchtbarkeit wiederhergestellt werden.&lt;br /&gt;
* Bei Frauen mit polyzystischen Eierstöcken war nach 3 bis 4 Monaten Übungspraxis das Gewebe der Eierstöcke wieder normal und auch die Menstruation normalisierte sich.&lt;br /&gt;
* Die Praxis von Hormonyoga stoppt den Haarausfall und hilft gegen trockene Haut und brüchige Fingernägel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem wirkt Hormonyoga gegen durch Hormonmangel bedingte Krankheiten wie Osteoporose und Anfälligkeit für Herz- und Gefäßerkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gegenanzeigen==&lt;br /&gt;
Hormon Yoga sollte nicht ausgeführt werden bei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hormonell bedingten [[Krankheit]]en (nur nach Rücksprache mit dem Arzt/der Ärztin)&lt;br /&gt;
* in der [[Schwangerschaft]]&lt;br /&gt;
* während der Menstruation&lt;br /&gt;
* bei hormonell (Östrogen) bedingtem Brustkrebs (nur nach Rücksprache mit dem Arzt/der Ärztin)&lt;br /&gt;
* bei akuter Endometriose&lt;br /&gt;
* bei großen Myomen in der Gebärmutter (größer als 4 Zentimeter)&lt;br /&gt;
* bei Entzündungen im Bauchraum&lt;br /&gt;
* bei starker Osteoporose&lt;br /&gt;
* bei akuten oder schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie nach Herzoperationen&lt;br /&gt;
* in den ersten drei Monaten nach Operationen im Bauchraum&lt;br /&gt;
* bei schweren behandlungsbedürftigen Depressionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* Yoga Vidya [[Hormonyoga]], spezielle, von Yoga Vidya entwickelte Form des Hormonyoga&lt;br /&gt;
* [[Wechseljahre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p497_Hormonyoga-Energien-transformieren/ Hormonyoga - Energien transformieren, CD von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p372_Hormonyoga/ Dinah Rodrigues - Hormonyoga]&lt;br /&gt;
* Northrup, Christiane (2010):Weisheit der Wechseljahre: Selbstheilung, Veränderung und Neuanfang in der zweiten Lebenshälfte. Goldmann Verlag. ISBN-10: 3442219078&lt;br /&gt;
* Rodriques, Dinah (2005): Hormon-Yoga. Das Standardwerk zur hormonellen Balance in den Wechseljahren. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843402205.&lt;br /&gt;
* Schostak, Monika (2011): Praxisbuch Hormon-Yoga - nach Dinah Rodrigues. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843410046.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/muenchen/kurse/hormon-yoga/ Hormonyoga-Kurse im Center München-Unterhaching]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/tag/hormonyoga/ Blog Menstruation, Ayurveda und Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.dinahrodrigues.com.br/yoga/al_home.htm Dinah Rodrigues Homepage]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/asana/hormomnyoga.html Yoga Vidya Hormonyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/yoga-fuer-bestimmte-zielgruppen/hormon-yoga-basisseminar/ Hormonyoga-Basisseminar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Hormonyoga]] Yogastunde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hormonyogastunde]] für alle Frauen in den [[Wechseljahre]]n. Angeleitet von Purnima Kaiser aus dem [[Yoga Vidya]] Center München-Unterhaching. Hormonyoga wirkt verjüngend, aktivierend und harmonisierend. Es ist zwar besonders für Frauen in den Wechseljahren gedacht, kann aber auch von Männern und Frauen jeden Alters praktiziert werden. Diese Variation von Hormonyoga ist eine Verbindung der Lehren von Dinah Rodrigues mit dem [[Hatha Yoga]] Konzept von Yoga Vidya. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ON-r7PxgQUw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dinah_Rodrigues&amp;diff=38538</id>
		<title>Dinah Rodrigues</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dinah_Rodrigues&amp;diff=38538"/>
		<updated>2012-12-14T14:25:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Dinah Rodrigues&#039;&#039;&#039; studierte [[Philosophie]] und [[Psychologie]] an der Universität von São Paulo, Brasilien. Sie spezialisierte sich in [[Yoga-Therapie]] nach [[Swami Sarvananda]] und begründete die hormonelle Yoga-Therapie.&lt;br /&gt;
Sie ist Mitglied der [[IYTA]] International Yoga Teachers Association. Seit 1993 gibt sie Seminare und Workshops in zahlreichen Städten Brasiliens und Europas, seit 2002 auch in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von ihr entwickelte &#039;&#039;&#039;Hormonyoga&#039;&#039;&#039; kann als natürliche Alternative zur konventionellen Hormon- und Hormonersatz-[[Therapie]] gesehen werden bzw. kann eine solche auch unterstützend begleiten. Die Übungen harmonisieren den weiblichen Hormonhaushalt und helfen z.B. bei Wechseljahrsbeschwerden, frühzeitiger Menopause und Zyklusstörungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist Hormonyoga?==&lt;br /&gt;
Hormonyoga wurde 1992 von Dina Rodrigues unter dem Begriff „Hormonelle Yoga-Therapie“ entwickelt. Es ist eine natürliche Behandlungsmethode auf der Linie des energetischen [[Yoga]], speziell für Probleme während der [[Wechseljahre]]. Sie basiert auf einer Reihe von spezifischen Übungen zur Reaktivierung der Hormonerzeugung und mildert oder beseitigt so die unangenehmen Begleitsymptome dieser Lebensphase. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hormonyoga ist eine Kombination aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Kundalini Yoga]]&lt;br /&gt;
* Tibetischen [[Energieübung]]en&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch spezielle hormonstimulierende [[Übung]]en haben Frauen in den Wechseljahren (aber auch früher) die Möglichkeit ihren Hormonhaushalt harmonisierend zu beeinflussen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie funktioniert Hormon Yoga?==&lt;br /&gt;
Im Hormonyoga wird überwiegen mit dem [[Prana]] der einzelnen Person gearbeitet. Die Übungen aktivieren diese Energie und lenken sie an verschiedene Stellen des Körpers. &lt;br /&gt;
Durch dynamische Yoga-Übungen, spezifische [[Pranayama]]s und tibetanische [[Energietechnik]]en wirkt die Therapie direkt auf die [[Hypophyse]], die Schilddrüse, die Nebennieren und die Eierstöcke.&lt;br /&gt;
Bei einem regelmäßigen Praktizieren führt Hormonyoga schnell zu Ergebnissen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wer kann Hormon Yoga praktizieren?==&lt;br /&gt;
* [[Frau]]en ab 35 Jahren (dann beginnt der natürliche Östrogenspiegel abzusinken)&lt;br /&gt;
* Junge Frauen mit verfrühter Menopause&lt;br /&gt;
* Alle Frauen, die sich keiner Hormontherapie unterziehen oder ihre Hormone absetzen wollen&lt;br /&gt;
* Frauen mit noch nicht verwirklichtem Kinderwunsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga Vidya Hormonyogareihe==	&lt;br /&gt;
Yoga Vidya hat auf Basis der Hormonellen Yogatherapie von Dinah Rodrigues eine Yoga-Vidya [[Hormonyoga]]reihe entwickelt. Im Rahmen von Workshops, Unterrichtsreihen und nach Rückmeldungen von Teilnehmerinnen wurden die Übungen um die grundlegenden positiven Wirkungen der Yoga-Vidya-Grundreihe ergänzt, umgestellt und angepasst. &lt;br /&gt;
In der Kurzversion sind einige Übungen weggelassen. Sie ist so angelegt, dass der Grundrhythmus der Yoga-Vidya-Grundreihe erhalten bleibt, die Abfolge mit etwas Übung aber in ca. 45 min praktiziert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungsabfolge:&lt;br /&gt;
* Shavasana - Kurze Anfangsentspannung (ca. 3 min)&lt;br /&gt;
* Schnellatmung  3 x Kapalabhati &lt;br /&gt;
* Wechselatmung 5 x Anuloma Viloma &lt;br /&gt;
* Aktivierungsatmung &lt;br /&gt;
* Aufwärmübungen (z. B. Schulter- Nackenübungen)&lt;br /&gt;
* Stuhl&lt;br /&gt;
* Surya Namaskar – Sonnengruß &lt;br /&gt;
* 5 Prana-Wellen&lt;br /&gt;
* Adho Mukha Svanasana – Hund &lt;br /&gt;
* Shirshasana – Kopfstand (für Fortgeschrittene) &lt;br /&gt;
* Viparita (dynamische Version des Schulterstands) &lt;br /&gt;
* Supta Vajrasana – Diamantschlaf (alternativ Fisch)&lt;br /&gt;
* Surya Bedhana&lt;br /&gt;
* Muslimische Gebetshaltung&lt;br /&gt;
* Purvotthasana - Schiefe Ebene &lt;br /&gt;
* Bhujangasana - Kobra&lt;br /&gt;
* Ardha Matsyendrasana – Drehsitz &lt;br /&gt;
* Shavasana – Tiefenentspannung (ca. 5 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hormonyoga und Wechseljahre==&lt;br /&gt;
Dr. Christiane Northrup, Verfasserin des Buches &#039;&#039;Weisheit der Wechseljahre&#039;&#039;, geht davon aus, dass sich die Wechseljahre bei der Frau unterschiedlich äußern, jedoch verbindet sie eine Gemeinsamkeit, ein seelischer und körperlicher [[Wandel]]. Dinah Rodrigues betont, dass es sich bei der Menopause lediglich um eine Phase der Senkung des Hormonspiegels handelt. Die Praxis von Hormon Yoga hilft hierbei ganzheitlich. Sie wirkt auf den physischen und den energetischen [[Körper]] mit einer Reihe praktischer Übungen. Somit wird der Körper auf die Menopause vorbereitet und gleichzeitig werden ihre Symptome der Wechseljahre gemildert, indem die hormonerzeugenden Organe stimuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Symptome der Wechseljahre==&lt;br /&gt;
Die Symptome der Wechseljahre können vor der Menopause und bis lange Zeit danach auftreten, wenn aus irgendwelchen Gründen der Hormonspiegel absinkt. &lt;br /&gt;
Statistisch beginnt ab dem 45. Lebensjahr der Östrogenspiegel zu sinken, und es kann zu unangenehmen Symptomen wie [[Schlafstörung]]en, trockenen Schleimhäute, [[Antriebslosigkeit]], [[Beklemmung]]en, [[Depression]]en, Gefühlschwankungen, Haarausfall, trockener Haut und verminderter [[Libido]] kommen. &lt;br /&gt;
Während des Klimakteriums (Wechseljahre) verändert sich auch die Hirnchemie, da die Nervensysteme neu verkabelt werden. Es findet eine tiefgreifende [[Transformation]] statt. Die hormonellen Veränderungen sind auch ein Zeichen von persönlichem Wandel. In dieser Zeitspanne geht es der Frau um die Rückgewinnung der eigenen Person und um die [[Selbstliebe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenschaftliche Forschung zur Wirkungsweise von Hormonyoga==&lt;br /&gt;
Laut Dinah Rodrigues, die 1993 eine Untersuchung zu den Wirkungsweisen der Hormonellen [[Yogatherapie]] durchführte, konnten folgende Wirkungen nachgewiesen werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hormonspiegel konnte bei den Teilnehmerinnen der Untersuchung im Durchschnitt nach 3-4 Monaten Übungspraxis auf mehr als 200% gesteigert werden.&lt;br /&gt;
* Das Üben von Hormon Yoga kann auch bei Frauen im fortgeschrittenen Alter Eierstöcke reaktivieren und den Östrogenspiegel erhöhen.&lt;br /&gt;
* Emotionale Symptome können beseitigt werden oder verlieren stark an Intensität ([[Reizbarkeit]], Neurasthenie, emotionale [[Labilität]], Weinanfälle, Schlaflosigkeit, Unruhe, [[Stress]], [[PMS]], [[Migräne]], Stress- und [[Paniksyndrom]]). &lt;br /&gt;
* Bei Frauen mit einer verfrühten Menopause (unter 30 Jahren) kann der Hormonspiegel normalisiert und die Fruchtbarkeit wiederhergestellt werden.&lt;br /&gt;
* Bei Frauen mit polyzystischen Eierstöcken war nach 3 bis 4 Monaten Übungspraxis das Gewebe der Eierstöcke wieder normal und auch die Menstruation normalisierte sich.&lt;br /&gt;
* Die Praxis von Hormonyoga stoppt den Haarausfall und hilft gegen trockene Haut und brüchige Fingernägel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem wirkt Hormonyoga gegen durch Hormonmangel bedingte Krankheiten wie Osteoporose und Anfälligkeit für Herz- und Gefäßerkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gegenanzeigen==&lt;br /&gt;
Hormon Yoga sollte nicht ausgeführt werden bei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hormonell bedingten [[Krankheit]]en (nur nach Rücksprache mit dem Arzt/der Ärztin)&lt;br /&gt;
* in der [[Schwangerschaft]]&lt;br /&gt;
* während der Menstruation&lt;br /&gt;
* bei hormonell (Östrogen) bedingtem Brustkrebs (nur nach Rücksprache mit dem Arzt/der Ärztin)&lt;br /&gt;
* bei akuter Endometriose&lt;br /&gt;
* bei großen Myomen in der Gebärmutter (größer als 4 Zentimeter)&lt;br /&gt;
* bei Entzündungen im Bauchraum&lt;br /&gt;
* bei starker Osteoporose&lt;br /&gt;
* bei akuten oder schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie nach Herzoperationen&lt;br /&gt;
* in den ersten drei Monaten nach Operationen im Bauchraum&lt;br /&gt;
* bei schweren behandlungsbedürftigen Depressionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* Yoga Vidya [[Hormonyoga]], spezielle, von Yoga Vidya entwickelte Form des Hormonyoga&lt;br /&gt;
* [[Wechseljahre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p497_Hormonyoga-Energien-transformieren/ Hormonyoga - Energien transformieren, CD von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p372_Hormonyoga/ Dinah Rodrigues - Hormonyoga]&lt;br /&gt;
* Northrup, Christiane (2010):Weisheit der Wechseljahre: Selbstheilung, Veränderung und Neuanfang in der zweiten Lebenshälfte. Goldmann Verlag. ISBN-10: 3442219078&lt;br /&gt;
* Rodriques, Dinah (2005): Hormon-Yoga. Das Standardwerk zur hormonellen Balance in den Wechseljahren. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843402205.&lt;br /&gt;
* Schostak, Monika (2011): Praxisbuch Hormon-Yoga - nach Dinah Rodrigues. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843410046.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/muenchen/kurse/hormon-yoga/ Hormonyoga-Kurse im Center München-Unterhaching]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/tag/hormonyoga/ Blog Menstruation, Ayurveda und Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.dinahrodrigues.com.br/yoga/al_home.htm Dinah Rodrigues Homepage]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/asana/hormomnyoga.html Yoga Vidya Hormonyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/yoga-fuer-bestimmte-zielgruppen/hormon-yoga-basisseminar/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Hormonyoga]] Yogastunde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hormonyogastunde]] für alle Frauen in den [[Wechseljahre]]n. Angeleitet von Purnima Kaiser aus dem [[Yoga Vidya]] Center München-Unterhaching. Hormonyoga wirkt verjüngend, aktivierend und harmonisierend. Es ist zwar besonders für Frauen in den Wechseljahren gedacht, kann aber auch von Männern und Frauen jeden Alters praktiziert werden. Diese Variation von Hormonyoga ist eine Verbindung der Lehren von Dinah Rodrigues mit dem [[Hatha Yoga]] Konzept von Yoga Vidya. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ON-r7PxgQUw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Dinah_Rodrigues&amp;diff=38530</id>
		<title>Dinah Rodrigues</title>
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		<updated>2012-12-14T14:22:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Dinah Rodrigues&#039;&#039;&#039; studierte [[Philosophie]] und [[Psychologie]] an der Universität von São Paulo, Brasilien. Sie spezialisierte sich in [[Yoga-Therapie]] nach [[Swami Sarvananda]] und begründete die hormonelle Yoga-Therapie.&lt;br /&gt;
Sie ist Mitglied der [[IYTA]] International Yoga Teachers Association. Seit 1993 gibt sie Seminare und Workshops in zahlreichen Städten Brasiliens und Europas, seit 2002 auch in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von ihr entwickelte &#039;&#039;&#039;Hormonyoga&#039;&#039;&#039; kann als natürliche Alternative zur konventionellen Hormon- und Hormonersatz-[[Therapie]] gesehen werden bzw. kann eine solche auch unterstützend begleiten. Die Übungen harmonisieren den weiblichen Hormonhaushalt und helfen z.B. bei Wechseljahrsbeschwerden, frühzeitiger Menopause und Zyklusstörungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist Hormonyoga?==&lt;br /&gt;
Hormonyoga wurde 1992 von Dina Rodrigues unter dem Begriff „Hormonelle Yoga-Therapie“ entwickelt. Es ist eine natürliche Behandlungsmethode auf der Linie des energetischen [[Yoga]], speziell für Probleme während der [[Wechseljahre]]. Sie basiert auf einer Reihe von spezifischen Übungen zur Reaktivierung der Hormonerzeugung und mildert oder beseitigt so die unangenehmen Begleitsymptome dieser Lebensphase. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hormonyoga ist eine Kombination aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Kundalini Yoga]]&lt;br /&gt;
* Tibetischen [[Energieübung]]en&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch spezielle hormonstimulierende [[Übung]]en haben Frauen in den Wechseljahren (aber auch früher) die Möglichkeit ihren Hormonhaushalt harmonisierend zu beeinflussen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie funktioniert Hormon Yoga?==&lt;br /&gt;
Im Hormonyoga wird überwiegen mit dem [[Prana]] der einzelnen Person gearbeitet. Die Übungen aktivieren diese Energie und lenken sie an verschiedene Stellen des Körpers. &lt;br /&gt;
Durch dynamische Yoga-Übungen, spezifische [[Pranayama]]s und tibetanische [[Energietechnik]]en wirkt die Therapie direkt auf die [[Hypophyse]], die Schilddrüse, die Nebennieren und die Eierstöcke.&lt;br /&gt;
Bei einem regelmäßigen Praktizieren führt Hormonyoga schnell zu Ergebnissen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wer kann Hormon Yoga praktizieren?==&lt;br /&gt;
* [[Frau]]en ab 35 Jahren (dann beginnt der natürliche Östrogenspiegel abzusinken)&lt;br /&gt;
* Junge Frauen mit verfrühter Menopause&lt;br /&gt;
* Alle Frauen, die sich keiner Hormontherapie unterziehen oder ihre Hormone absetzen wollen&lt;br /&gt;
* Frauen mit noch nicht verwirklichtem Kinderwunsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yoga Vidya Hormonyogareihe==	&lt;br /&gt;
Yoga Vidya hat auf Basis der Hormonellen Yogatherapie von Dinah Rodrigues eine Yoga-Vidya [[Hormonyoga]]reihe entwickelt. Im Rahmen von Workshops, Unterrichtsreihen und nach Rückmeldungen von Teilnehmerinnen wurden die Übungen um die grundlegenden positiven Wirkungen der Yoga-Vidya-Grundreihe ergänzt, umgestellt und angepasst. &lt;br /&gt;
In der Kurzversion sind einige Übungen weggelassen. Sie ist so angelegt, dass der Grundrhythmus der Yoga-Vidya-Grundreihe erhalten bleibt, die Abfolge mit etwas Übung aber in ca. 45 min praktiziert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungsabfolge:&lt;br /&gt;
* Shavasana - Kurze Anfangsentspannung (ca. 3 min)&lt;br /&gt;
* Schnellatmung  3 x Kapalabhati &lt;br /&gt;
* Wechselatmung 5 x Anuloma Viloma &lt;br /&gt;
* Aktivierungsatmung &lt;br /&gt;
* Aufwärmübungen (z. B. Schulter- Nackenübungen)&lt;br /&gt;
* Stuhl&lt;br /&gt;
* Surya Namaskar – Sonnengruß &lt;br /&gt;
* 5 Prana-Wellen&lt;br /&gt;
* Adho Mukha Svanasana – Hund &lt;br /&gt;
* Shirshasana – Kopfstand (für Fortgeschrittene) &lt;br /&gt;
* Viparita (dynamische Version des Schulterstands) &lt;br /&gt;
* Supta Vajrasana – Diamantschlaf (alternativ Fisch)&lt;br /&gt;
* Surya Bedhana&lt;br /&gt;
* Muslimische Gebetshaltung&lt;br /&gt;
* Purvotthasana - Schiefe Ebene &lt;br /&gt;
* Bhujangasana - Kobra&lt;br /&gt;
* Ardha Matsyendrasana – Drehsitz &lt;br /&gt;
* Shavasana – Tiefenentspannung (ca. 5 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hormonyoga und Wechseljahre==&lt;br /&gt;
Dr. Christiane Northrup, Verfasserin des Buches &#039;&#039;Weisheit der Wechseljahre&#039;&#039;, geht davon aus, dass sich die Wechseljahre bei der Frau unterschiedlich äußern, jedoch verbindet sie eine Gemeinsamkeit, ein seelischer und körperlicher [[Wandel]]. Dinah Rodrigues betont, dass es sich bei der Menopause lediglich um eine Phase der Senkung des Hormonspiegels handelt. Die Praxis von Hormon Yoga hilft hierbei ganzheitlich. Sie wirkt auf den physischen und den energetischen [[Körper]] mit einer Reihe praktischer Übungen. Somit wird der Körper auf die Menopause vorbereitet und gleichzeitig werden ihre Symptome der Wechseljahre gemildert, indem die hormonerzeugenden Organe stimuliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Symptome der Wechseljahre==&lt;br /&gt;
Die Symptome der Wechseljahre können vor der Menopause und bis lange Zeit danach auftreten, wenn aus irgendwelchen Gründen der Hormonspiegel absinkt. &lt;br /&gt;
Statistisch beginnt ab dem 45. Lebensjahr der Östrogenspiegel zu sinken, und es kann zu unangenehmen Symptomen wie [[Schlafstörung]]en, trockenen Schleimhäute, [[Antriebslosigkeit]], [[Beklemmung]]en, [[Depression]]en, Gefühlschwankungen, Haarausfall, trockener Haut und verminderter [[Libido]] kommen. &lt;br /&gt;
Während des Klimakteriums (Wechseljahre) verändert sich auch die Hirnchemie, da die Nervensysteme neu verkabelt werden. Es findet eine tiefgreifende [[Transformation]] statt. Die hormonellen Veränderungen sind auch ein Zeichen von persönlichem Wandel. In dieser Zeitspanne geht es der Frau um die Rückgewinnung der eigenen Person und um die [[Selbstliebe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wissenschaftliche Forschung zur Wirkungsweise von Hormonyoga==&lt;br /&gt;
Laut Dinah Rodrigues, die 1993 eine Untersuchung zu den Wirkungsweisen der Hormonellen [[Yogatherapie]] durchführte, konnten folgende Wirkungen nachgewiesen werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Hormonspiegel konnte bei den Teilnehmerinnen der Untersuchung im Durchschnitt nach 3-4 Monaten Übungspraxis auf mehr als 200% gesteigert werden.&lt;br /&gt;
* Das Üben von Hormon Yoga kann auch bei Frauen im fortgeschrittenen Alter Eierstöcke reaktivieren und den Östrogenspiegel erhöhen.&lt;br /&gt;
* Emotionale Symptome können beseitigt werden oder verlieren stark an Intensität ([[Reizbarkeit]], Neurasthenie, emotionale [[Labilität]], Weinanfälle, Schlaflosigkeit, Unruhe, [[Stress]], [[PMS]], [[Migräne]], Stress- und [[Paniksyndrom]]). &lt;br /&gt;
* Bei Frauen mit einer verfrühten Menopause (unter 30 Jahren) kann der Hormonspiegel normalisiert und die Fruchtbarkeit wiederhergestellt werden.&lt;br /&gt;
* Bei Frauen mit polyzystischen Eierstöcken war nach 3 bis 4 Monaten Übungspraxis das Gewebe der Eierstöcke wieder normal und auch die Menstruation normalisierte sich.&lt;br /&gt;
* Die Praxis von Hormonyoga stoppt den Haarausfall und hilft gegen trockene Haut und brüchige Fingernägel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem wirkt Hormonyoga gegen durch Hormonmangel bedingte Krankheiten wie Osteoporose und Anfälligkeit für Herz- und Gefäßerkrankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gegenanzeigen==&lt;br /&gt;
Hormon Yoga sollte nicht ausgeführt werden bei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hormonell bedingten [[Krankheit]]en (nur nach Rücksprache mit dem Arzt/der Ärztin)&lt;br /&gt;
* in der [[Schwangerschaft]]&lt;br /&gt;
* während der Menstruation&lt;br /&gt;
* bei hormonell (Östrogen) bedingtem Brustkrebs (nur nach Rücksprache mit dem Arzt/der Ärztin)&lt;br /&gt;
* bei akuter Endometriose&lt;br /&gt;
* bei großen Myomen in der Gebärmutter (größer als 4 Zentimeter)&lt;br /&gt;
* bei Entzündungen im Bauchraum&lt;br /&gt;
* bei starker Osteoporose&lt;br /&gt;
* bei akuten oder schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie nach Herzoperationen&lt;br /&gt;
* in den ersten drei Monaten nach Operationen im Bauchraum&lt;br /&gt;
* bei schweren behandlungsbedürftigen Depressionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* Yoga Vidya [[Hormonyoga]], spezielle, von Yoga Vidya entwickelte Form des Hormonyoga&lt;br /&gt;
* [[Wechseljahre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p497_Hormonyoga-Energien-transformieren/ Hormonyoga - Energien transformieren, CD von Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p372_Hormonyoga/ Dinah Rodrigues - Hormonyoga]&lt;br /&gt;
* Northrup, Christiane (2010):Weisheit der Wechseljahre: Selbstheilung, Veränderung und Neuanfang in der zweiten Lebenshälfte. Goldmann Verlag. ISBN-10: 3442219078&lt;br /&gt;
* Rodriques, Dinah (2005): Hormon-Yoga. Das Standardwerk zur hormonellen Balance in den Wechseljahren. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843402205.&lt;br /&gt;
* Schostak, Monika (2011): Praxisbuch Hormon-Yoga - nach Dinah Rodrigues. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843410046.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/center/muenchen/kurse/hormon-yoga/ Hormonyoga-Kurse im Center München-Unterhaching]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/tag/hormonyoga/ Blog Menstruation, Ayurveda und Yoga]&lt;br /&gt;
*[http://www.dinahrodrigues.com.br/yoga/ Dinah Rodrigues]&lt;br /&gt;
*[http://www.dinahrodrigues.com.br/yoga/al_home.htm Dinah Rodrigues Homepage]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/asana/hormomnyoga.html Yoga Vidya Hormonyoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-weiterbildung/yoga-fuer-bestimmte-zielgruppen/hormon-yoga-basisseminar/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Hormonyoga]] Yogastunde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hormonyogastunde]] für alle Frauen in den [[Wechseljahre]]n. Angeleitet von Purnima Kaiser aus dem [[Yoga Vidya]] Center München-Unterhaching. Hormonyoga wirkt verjüngend, aktivierend und harmonisierend. Es ist zwar besonders für Frauen in den Wechseljahren gedacht, kann aber auch von Männern und Frauen jeden Alters praktiziert werden. Diese Variation von Hormonyoga ist eine Verbindung der Lehren von Dinah Rodrigues mit dem [[Hatha Yoga]] Konzept von Yoga Vidya. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ON-r7PxgQUw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gesundheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hormonyoga&amp;diff=38476</id>
		<title>Hormonyoga</title>
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		<updated>2012-12-14T12:33:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hormonyoga&#039;&#039;&#039; ist eine Yoga-Form, die besonders auf die Hormone wirkt. Im engeren Sinn ist es Yoga für Frauen in den Wechseljahren, wie [[Dinah Rodrigues]] es entwickelt hat. Schon vor Dinah Rodrigues wurden in Indien, in Amerika und Deutschland Yogaformen als Hormonyoga bezeichnet. In Indien werden Yoga Arten zur Steigerung der sexuellen Potenz auch als Hormonyoga bezeichnet. In diesem Artikel geht es jedoch hauptsächlich um [[Yoga Vidya]] Hormonyoga, eine Synthese aus dem Hormonyoga von Dinah Rodrigues und dem klassischen [[Hatha Yoga]] der Tradition von [[Swami Sivananda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hormonyoga als Entwicklungsweg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wissen es alle nicht erst seit heute: Frauen sind anders. Sie sind gefühlsbetont, reden ununterbrochen, machen Gedankensprünge,&lt;br /&gt;
die nur die beste Freundin verstehen kann und glucken um ihre Kinder herum. Oder sie konzentrieren sich ausschließlich auf ihre Karriere, flirten ohne Rücksicht auf Verluste und brechen reihenweise Männerherzen. Vorurteile? Wunschbilder? Oder vielleicht doch Rollenklischees, die heimlich wirken, auch wenn keiner offiziell mehr an sie glaubt. Und was macht frau, wenn die Zeit für Kinder&lt;br /&gt;
definitiv abgelaufen ist, die Karriere entweder nie wirklich stattgefunden hat oder plötzlich an Bedeutung verliert? Wenn die Kinder aus dem Haus sind, der Partner vielleicht beschlossen hat, es gibt noch andere – möglichst jüngere – Frauen, und zu allem Überfluss der ehemals flache Bauch unwiderruflich rund wird, die Oberarme sanft zu hängen beginnen und die Nerven auch nicht mehr das sind, was sie einmal waren? Es gibt noch jede Menge anderer Veränderungen, die das Leben für Frauen bereit hält, auch wenn sie nach wie vor in einer glücklichen Beziehung leben, der Berufsalltag nicht zur Routine geworden ist und die Familie ein sicheres Netz bildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wenn Frauen älter werden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Frauen älter werden, sorgt die Umstellung des Hormonhaushaltes für eine Reihe von körperlichen, geistigen und seelischen&lt;br /&gt;
Veränderungen, die in der Summe zu erheblichen Beeinträchtigungen führen können. Am bekanntesten sind sicherlich die berüchtigten Hitzewallungen, plötzlich auftretende Schweißausbrüche verbunden mit dem Gefühl von einer inneren Hitze wellenförmig überrollt zu werden. Und das in den unmöglichsten Momenten: Wenn die junge Kollegin friert und man selbst am liebsten nackt im Schnee stehen würde, wenn die Kollegen im Umkreis mitleidig zu grinsen beginnen, wenn man selbst am liebsten in einem gut gekühlten Mauseloch verschwinden möchte. Schlafstörungen, nächtliches Herzrasen, ein Gefühl von Hilflosigkeit, Orientierungslosigkeit – und zu allem Überfluss auch noch das dringende Bedürfnis, sich von allem und jedem zurück zu ziehen, auch von jeder körperlichen Liebe. Die Liste der Symptome der Wechseljahre lässt sich leicht beliebig verlängern, die Merkmalskombinationen sind individuell sehr&lt;br /&gt;
verschieden und sie werden oft von den Medizinern nicht in direkten Kontakt mit der hormonellen Umstellung gebracht, so dass&lt;br /&gt;
Frauen, gerade bei geistigen und seelischen Veränderungen, besonders hilflos leiden oder falsch behandelt werden. Oder es wird&lt;br /&gt;
versucht, mit Hormonpräparaten Abhilfe zu schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wechsel – aber wohin? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach wie vor sind die Wechseljahre im öffentlichen Bewusstsein negativ besetzt – und wen wundert das, bei der Liste von negativen Begleiterscheinungen! Schaut man aber genauer hin, verbirgt sich hinter all den Symptomen und körperlichen, geistigen und seelischen Veränderungen eine ungeheure Kraft. Waren die Energien der Frauen bisher auf die Versorgung der Familie und die Bewältigung des Arbeitsalltags konzentriert, entfallen mit den Wechseljahren all die körperlichen Prozesse, die zyklisch auf&lt;br /&gt;
eine mögliche Schwangerschaft vorbereitet haben. Damit wird auf der körperlichen Ebene eine ungeheure Energie frei. Auch auf der sozialen Ebene werden oft Energien frei: die Familie erfordert nicht mehr die ganze Aufmerksamkeit der Frauen, auch wenn dieses Modell nicht immer greift, da Frauen heute immer später Kinder bekommen und nicht selten nach einer Entbindung nahtlos in die&lt;br /&gt;
Wechseljahre kommen – was eine besondere Herausforderung ist. Insgesamt markieren die Wechseljahre aber einen wichtigen Übergang&lt;br /&gt;
von einer Lebensphase in die nächste. Den [[Yogini]]s bekannt sind die Phasen von [[Grihastya]], der Phase des Berufs- und Familienlebens, und die von [[Vanaprastha]], die Phase des ersten Rückzugs mit dem Schwerpunkt auf der eigenen Entwicklung und der Praxis von [[Yoga]]. Oft hilft es schon, wenn man sich in diesem Sinne von all den “verlorenen“ Möglichkeiten, Aufgaben und&lt;br /&gt;
Erfahrungen des Grihastya bewusst abwendet und sich ebenso bewusst für die neuen Chancen, Herausforderungen und Erlebnisse des&lt;br /&gt;
Vanaprastha öffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hormonyoga als Entwicklungsweg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Freiwerden der Energien, die für Reproduktion und Alltagsleben investiert wurden, stehen neue Energien zur Verfügung, die für die eigene Entwicklung, das Leben der inneren Kreativität und der eigenen Spiritualität, genutzt werden können. Bei diesem Transformationsprozess ist, wie bei jeder Energieumwandlung, auch mit “Abwärme“ zu rechnen – Energie, die in Form von Wärmeverlusten nicht in die gewünschte Energieform umgewandelt werden kann. Damit haben die Hitzewallungen eine vernünftige Erklärung gefunden, und ihr Auftreten zeigt lediglich an, dass jede Menge Energie zur Verfügung steht, die nur richtig gelenkt werden muss, damit sie nicht als unangenehme “Abwärme“ verloren geht. Hier hilft besonders gut die Quadratische Atmung, mit der die entstandene Hitze gespeichert werden kann und so als Kraftreserve zur Verfügung steht. Weiter gibt es leichte „Notfallübungen“,&lt;br /&gt;
die jederzeit und überall die entstehende Hitzewelle ohne weiteres ableiteten. Die Hitzewallungen können zusätzlich mit einer möglichst zuckerfreien und gesunden Ernährung günstig beeinflusst werden. Die verschiedenen körperlichen Veränderungen und Beschwerden können weiter mit einer Reihe sehr wirkungsvoller Yogaübungen, die auf [[Dinah Rodrigues]] zurück gehen, abgemildert werden. Angepasst an die [[Yoga-Vidya Grundreihe]] sind sie vielfach erprobt und sehr wirkungsvoll. Herzstück des Hormonyoga ist die Aktivierungsatmung, eine Technik aus dem [[Kundalini Yoga]], mit der bewusst Energie aufgebaut, gesammelt und dann gezielt in die weiblichen Drüsenorgane gelenkt wird. Diese Atemtechnik wird in bestimmten [[Asana]]s und [[Mudra]]s ausgeführt und verstärkt so deren Wirkung auf den Körper. Werden die Übungen regelmäßig ausgeführt, hebt sich der Hormonspiegel, und die Begleiterscheinungen der Wechseljahre werden abgemildert oder verschwinden. Die Übungen sind auch für junge Frauen geeignet, die&lt;br /&gt;
schwanger werden möchten. Da neuere Untersuchungen auch auf Wechseljahr-Beschwerden beim Mann hindeuten, gibt es vielleicht&lt;br /&gt;
bald auch Hormonyoga speziell für Männer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hormonyoga_Amba_Popiel.jpg|thumb|300px|Hormonyoga mit Amba Popiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transformation ist wichtig ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den individuellen körperlichen Veränderungen sind erfahrungsgemäß die geistigseelischen Veränderungen von ganz entschei-&lt;br /&gt;
dender Bedeutung für das Wohlbefinden von Frauen. Jede Frau, die konsequent Yoga praktiziert, hat die positiven Wirkungen&lt;br /&gt;
erfahren – oft sind die klassischen Wechseljahrbeschwerden deshalb abgemildert. Eine Erfahrung verändert das geistig-seelische Leben der Frauen aber so sehr, dass es sich lohnt, näher hinzuschauen. Viele Frauen (und damit auch die Männer!) leiden unter einem zeitweisen Verlust der Libido. Jede Berührung wird zur Qual und frau versteht die eigene Abneigung gegen Sexualität nicht –&lt;br /&gt;
geschweige denn, dass sie auf die Idee kommt, dass es anderen Frauen auch so gehen könnte. Allzu schnell sucht frau die&lt;br /&gt;
Schuld bei sich. Entsprechend schwierig ist der Umgang mit diesem Problem. Dabei ist es eigentlich kein Problem, sondern ein&lt;br /&gt;
ganz wichtiger Entwicklungsschritt – nur wenn frau nicht weiß, was passiert, wird diese Phase ihrer Magie und ihrer Kraft beraubt, und es bleibt einzig das Gefühl der Hilflosigkeit. Sinkt die Libido, ist dies das untrügliche Zeichen, dass sich die Frauen für einige Zeit zurückziehen sollten, denn dann findet der eigentliche Transformationsprozess statt, die Verwandlung beginnt. Aus einer Arbeitsraupe wird eine stille Puppe, die sich in einem faszinierenden Prozess in einen wunderschönen Schmetterling verwandelt – wenn man sie lässt. Wird die Puppenruhe mit schlechtem Gewissen, zu viel Aktivität und Sexualität (die in dem Moment als unangenehm empfunden wird) gestört, fällt die Transformation in den Schmetterling um so schwerer, und diese Phase kann unnötig lange dauern. Während der Puppenruhe stellt sich der Körper von Reproduktion auf geistig-seelische Entwicklung um. Frauen können von der körperlichen Reproduktion auf die geistig-seelische Produktion umstellen. Sie können ihre eigene Kreativität wieder entdecken, neue Lebensziele ausmachen und ihre eigene, weibliche [[Spiritualität]] finden und wachsen lassen. In dieser Phase helfen alle Meditationstechniken, aber auch das Führen eines Tagebuches – und natürlich Hormonyoga, insbesondere die Quadratische&lt;br /&gt;
Atmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schmetterlinge fliegen wieder ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ist die Phase der Wechseljahre auf allen Ebenen für Frauen eine große Herausforderung, aber auch eine wundervolle&lt;br /&gt;
Wachstumschance, die es bewusst zu erleben gilt. Hierfür ist der Hormonyoga mit seinen intensiven Übungen ein mehr als geeignetes&lt;br /&gt;
Instrument. Wird die Zeit des Rückzugs, der Puppenruhe bewusst erlebt und gestaltet, mildern sich automatisch die emotional und geistig chaotischen Zwischenzustände ab. In dieser Phase können die Frauen zu einem neuen Bewusstsein ihrer selbst wachsen. Ihre Wahrnehmung verändert sich, von sich selbst und auch von ihrer Umwelt. Mit neuer Unterscheidungskraft wird wahrgenommen, was wichtig ist und was nicht, wann gehandelt werden muss und wann ein Nein angemessen ist. Es können sehr neue und beglückende Erfahrungen gemacht werden, die aus der eigenen Mitte erwachsen. Dazu gehört selbstverständlich auch die Wieder- und Neuentdeckung&lt;br /&gt;
der eigenen Sexualität – Schmetterlinge fliegen wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Artikel „Schmetterlinge fliegen wieder“, von Shivapriya Große-Lohmann und Amba Popiel-Hoffmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Multimedia ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hormonyoga Yogastunde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hormonyogastunde für alle Frauen in den Wechseljahren. Angeleitet von Purnima Kaiser aus dem Yoga Vidya Center München-Unterhaching. Hormonyoga wirkt verjüngend, aktivierend und harmonisierend. Es ist zwar besonders für Frauen in den Wechseljahren gedacht, kann aber auch von Männern und Frauen jedes Alters praktiziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{#ev:youtube|ON-r7PxgQUw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/nc/seminar-uebersicht/stichwortsuche// Hormonyoga-Seminare bei Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatha Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogastil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yogatherapie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tugend&amp;diff=38469</id>
		<title>Tugend</title>
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		<updated>2012-12-14T12:08:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: /* Tugenden im Buddhismus */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;[[Tugend]]&#039;&#039;&#039; ist eine moralisch herausragende, untadelige [[Haltung]], die der [[Gesellschaft]] als positives moralisches Beispiel dient und individuelle und kollektive Größe fördert; sie ist das Gegenteil von [[Laster]]. Menschen, die wertvolle  Tugenden vorleben, werden bewundert und sind Vorbilder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Das deutsche Wort Tugend leitet sich vom Althochdeutschen tugund (Kraft, Tüchtigkeit; von: taugen) ab und bezog sich im Mittelhochdeutschen vor allem auf männliche Eigenschaften. In Bezug auf weibliche Tugenden erhielt das Wort durch die [[Kirche]] später die Bedeutung der sexuellen Zurückhaltung, Keuschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tugenden und Werte==&lt;br /&gt;
Eine Tugend ist eine Denk-und Verhaltensweise auf hohem moralischen Niveau. Tugenden können in einem breiteren Kontext auf Werten basieren. Jedes Individuum hat einen [[Kern]] aus zugrunde liegenden Werten, die zu seinem System von Überzeugungen, Ideen und/oder Meinungen beitragen. [[Integrität]] bei der Anwendung eines [[Wert]]es sorgt für die Kontinuität und diese Kontinuität trennt einen Wert von Überzeugungen, Meinungen und Ideen. In diesem Zusammenhang ist ein Wert (z.B. [[Wahrheit]] oder [[Gleichheit]] oder [[Glaubensbekenntnis]]) der Kern, aus dem heraus wir tätig sind oder reagieren. Gesellschaften haben Werte, die von vielen der Mitglieder dieser Kultur geteilt werden. Die individuellen Werte sind in der Regel weitgehend, aber nicht immer ganz in Übereinstimmung mit den Werten der Kultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung==&lt;br /&gt;
===Moralische Tugenden===&lt;br /&gt;
Die moralischen Tugenden sind die Werte, die den Menschen anhalten, gut zu handeln. Darunter fallen:&lt;br /&gt;
* [[Nächstenliebe]]/ [[Wohltätigkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Unbescholtenheit]]/ [[Keuschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kardinaltugenden===&lt;br /&gt;
Unter Kardinaltugenden werden grundsätzlich die nachfolgenden 4 Eigenschaften verstanden:&lt;br /&gt;
* [[Tapferkeit]]&lt;br /&gt;
* Klugheit/[[Weisheit]]&lt;br /&gt;
* [[Mäßigung]]&lt;br /&gt;
* [[Gerechtigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tugenden im Buddhismus===&lt;br /&gt;
Der Buddhismus stellt 5 [[Silas]] (Grundregeln) auf, wie man sich moralisch zu verhalten hat:&lt;br /&gt;
*1. Kein lebendes Geschöpf verletzen oder ihm schaden&lt;br /&gt;
*2. [[asteya|Nicht stehlen]], nichts nehmen, was uns nicht gegeben wurde&lt;br /&gt;
*3. keine unverantwortlichen sexuellen Handlungen&lt;br /&gt;
*4. Nicht lügen, keine falsches oder verletzendes Sprechen, kein [[Geschwätz]], keine üble Nachrede&lt;br /&gt;
*5. Keine bewusstseinverändernden Substanzen wie Alkohol oder Drogen zu sich nehmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rittertugenden===&lt;br /&gt;
Unter Rittertugenden versteht man Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*Edelmut&lt;br /&gt;
*Anständigkeit&lt;br /&gt;
*Zuvorkommenheit&lt;br /&gt;
*höflich und&lt;br /&gt;
*hilfsbereit (besonders gegenüber Frauen),&lt;br /&gt;
*Beständigkeit &lt;br /&gt;
*Mäßigung &lt;br /&gt;
*aufrichtige Treue und &lt;br /&gt;
*Gleichmut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Im Christentum sind die drei theologischen Tugenden &lt;br /&gt;
*Glaube &lt;br /&gt;
*Hoffnung und &lt;br /&gt;
*Liebe&lt;br /&gt;
Die Liebe gilt dabei als die größte der drei. Liebe wird definiert als: &amp;quot;geduldig, freundlich, nicht neidisch, prahlerisch, überheblich oder unhöflich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Unter die bürgelichen Tugenden fallen insbesondere Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*Fleiß&lt;br /&gt;
*Sparsamkeit &lt;br /&gt;
*Ordnung&lt;br /&gt;
*Sauberkeit und &lt;br /&gt;
*Pünktlichkeit&lt;br /&gt;
Sie dienen der moralisch guten Bewältigung des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele von Tugenden==&lt;br /&gt;
===1. Tugenden der Selbstbeherrschung===&lt;br /&gt;
*Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf Genuss&lt;br /&gt;
*Gemüt - Selbstkontrolle in Bezug auf Zorn&lt;br /&gt;
*Ehrgeiz - Selbstkontrolle in Bezug auf seine Ziele&lt;br /&gt;
*Neugier - Selbstkontrolle in Bezug auf Wissen&lt;br /&gt;
*Genügsamkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf den materiellen Lebensstil&lt;br /&gt;
*Eifer - Selbstkontrolle in Bezug auf Spiel, Erholung und Unterhaltung&lt;br /&gt;
*[[Zufriedenheit]] - Selbstkontrolle hinsichtlich des Besitzes und des Besitzes anderer&lt;br /&gt;
*Sexuelle Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf sexuelle Beziehungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Tugenden der Selbstwirksamkeit===&lt;br /&gt;
*[[Mut]] - im Angesicht der Gefahr die Bereitschaft, das Richtige zu tun und dabei Schmerz, erhebliche Gefahr oder Risiko zu erfahren&lt;br /&gt;
*[[Geduld]] - Fähigkeit, auf das Gewünschte zu warten&lt;br /&gt;
*[[Beharrlichkeit]] - beherzte Geduld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Tugenden der Anschauung===&lt;br /&gt;
*[[Aufrichtigkeit]], [[Ehrlichkeit]] &lt;br /&gt;
*Toleranz-Bereitschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda über Tugend==&lt;br /&gt;
Im Buch &#039;&#039;&#039;„Göttliche Erkenntnis“ von Swami Sivananda&#039;&#039;&#039; werden folgende 6 Tugenden umschrieben:&lt;br /&gt;
*1. [[Sama]]: ist [[Gelassenheit]] und Ruhe des Geistes, die durch die Beseitigung von Vasanas (geistigen Eindrücken) entsteht&lt;br /&gt;
*2. [[Dama]]: ist die Kontrolle der [[Indriyas]] (Sinne)&lt;br /&gt;
*3. [[Uparati]]: ist das vehemente Abwenden des Geistes vom Wunsch nach Sinnesvergnügen&lt;br /&gt;
*4. [[Titiksha]]: ist Duldungskraft. Der Aspirant muss geduldig die Gegensatzpaare wie Hitze und Kälte, Freude und Schmerz usw. ertragen&lt;br /&gt;
*5. [[Shraddha]]: ist festes [[Vertrauen]] in die Worte des Gurus, die Aussagen der vedantischen Schriften und vor allem in sich selbst&lt;br /&gt;
*6. [[Samadhana]]: ist geistiges Gleichgewicht durch Aufmerksamkeit. Es ist die Frucht der Praxis von Sama, Dama, Uparati, Titiksha und Shraddha. Ab hier herrscht vollkommene Konzentration des Aspiranten auf das Göttliche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter umschreibt Swami Sivananda folgende 12 Tugenden, über die man täglich 10 Minuten meditieren soll:&lt;br /&gt;
*1. [[Demut]] im Januar &lt;br /&gt;
*2. [[Freimütigkeit]] im Februar&lt;br /&gt;
*3. Mut im März&lt;br /&gt;
*4. Geduld im April&lt;br /&gt;
*5. Barmherzigkeit oder Mitgefühl – Karuna - im Mai&lt;br /&gt;
*6. [[Großzügigkeit]] im Juni&lt;br /&gt;
*7. [[Lauterkeit]] im Juli&lt;br /&gt;
*8. reine [[Liebe]] im August&lt;br /&gt;
*9. Großzügigkeit im September&lt;br /&gt;
*10. [[Vergebung]] im Oktober&lt;br /&gt;
*11. [[Gleichmut]] im November &lt;br /&gt;
*12. Zufriedenheit im Dezember&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Gedanken zum Thema==&lt;br /&gt;
Individuelle Tugenden können in eine der vier Kategorien eingeordnet werden:&lt;br /&gt;
*ethische: Gut - Böse, moralisch - unmoralisch, gerecht - ungerecht, aufrichtig - unaufrichtig&lt;br /&gt;
*ästhethische: unsymmetrisch, gefällig&lt;br /&gt;
*doktrinär: politischen, ideologischen, religiösen oder sozialen Überzeugungen und Werte &lt;br /&gt;
*angeborene: weiblich - männlich, preußisch, militärisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p68_Goettliche-Erkenntnis/ &#039;&#039;Göttliche Erkenntnis von Swami Sivananda&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Yoga-Lesung/07052001.html Tägliche Lesung von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/photo/albums/sita-die-goettin-der-tugend Sita, die Göttin der Tugend, der Liebe und der Treue]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/meditation-ueber-die-12 Meditation über die 12 Tugenden]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/sadhana/Swadhyayaspiritueller.html Sadhana, Inspirierendes Swadhyaya für spirituelle Sucher]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_gewissen.html Das Gewissen]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/tugenden-maitri Was sind die vier Haupt-Tugenden außer Maitri]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/wie-entwickle-ich-gleichmut Wie entwickle ich Gleichmut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminar-uebersicht/nach-seminartitel/titel/shatsampat-die-6-edlen-tugenden-der-gelassenheit/ Shatsampat, die sechs edlen Tugenden der Gelassenheit]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tugend&amp;diff=38463</id>
		<title>Tugend</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tugend&amp;diff=38463"/>
		<updated>2012-12-14T11:57:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;[[Tugend]]&#039;&#039;&#039; ist eine moralisch herausragende, untadelige [[Haltung]], die der [[Gesellschaft]] als positives moralisches Beispiel dient und individuelle und kollektive Größe fördert; sie ist das Gegenteil von [[Laster]]. Menschen, die wertvolle  Tugenden vorleben, werden bewundert und sind Vorbilder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Das deutsche Wort Tugend leitet sich vom Althochdeutschen tugund (Kraft, Tüchtigkeit; von: taugen) ab und bezog sich im Mittelhochdeutschen vor allem auf männliche Eigenschaften. In Bezug auf weibliche Tugenden erhielt das Wort durch die [[Kirche]] später die Bedeutung der sexuellen Zurückhaltung, Keuschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tugenden und Werte==&lt;br /&gt;
Eine Tugend ist eine Denk-und Verhaltensweise auf hohem moralischen Niveau. Tugenden können in einem breiteren Kontext auf Werten basieren. Jedes Individuum hat einen [[Kern]] aus zugrunde liegenden Werten, die zu seinem System von Überzeugungen, Ideen und/oder Meinungen beitragen. [[Integrität]] bei der Anwendung eines [[Wert]]es sorgt für die Kontinuität und diese Kontinuität trennt einen Wert von Überzeugungen, Meinungen und Ideen. In diesem Zusammenhang ist ein Wert (z.B. [[Wahrheit]] oder [[Gleichheit]] oder [[Glaubensbekenntnis]]) der Kern, aus dem heraus wir tätig sind oder reagieren. Gesellschaften haben Werte, die von vielen der Mitglieder dieser Kultur geteilt werden. Die individuellen Werte sind in der Regel weitgehend, aber nicht immer ganz in Übereinstimmung mit den Werten der Kultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung==&lt;br /&gt;
===Moralische Tugenden===&lt;br /&gt;
Die moralischen Tugenden sind die Werte, die den Menschen anhalten, gut zu handeln. Darunter fallen:&lt;br /&gt;
* [[Nächstenliebe]]/ [[Wohltätigkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Unbescholtenheit]]/ [[Keuschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kardinaltugenden===&lt;br /&gt;
Unter Kardinaltugenden werden grundsätzlich die nachfolgenden 4 Eigenschaften verstanden:&lt;br /&gt;
* [[Tapferkeit]]&lt;br /&gt;
* Klugheit/[[Weisheit]]&lt;br /&gt;
* [[Mäßigung]]&lt;br /&gt;
* [[Gerechtigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tugenden im Buddhismus===&lt;br /&gt;
Der Buddhismus stellt 5 [[Silas]] (Grundregeln) auf, wie man sich moralisch zu verhalten hat:&lt;br /&gt;
*1. Nicht verletzen&lt;br /&gt;
*2. [[asteya|Nicht stehlen]], nichts wegnehmen&lt;br /&gt;
*3. keine unverantwortlichen sexuellen Handlungen&lt;br /&gt;
*4. Nicht lügen, wohlwollendes Sprechen über andere, kein [[Geschwätz]], keine üble Nachrede&lt;br /&gt;
*5. Keine bewusstseinverändernden Substanzen einnehmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rittertugenden===&lt;br /&gt;
Unter Rittertugenden versteht man Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*Edelmut&lt;br /&gt;
*Anständigkeit&lt;br /&gt;
*Zuvorkommenheit&lt;br /&gt;
*höflich und&lt;br /&gt;
*hilfsbereit (besonders gegenüber Frauen),&lt;br /&gt;
*Beständigkeit &lt;br /&gt;
*Mäßigung &lt;br /&gt;
*aufrichtige Treue und &lt;br /&gt;
*Gleichmut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Im Christentum sind die drei theologischen Tugenden &lt;br /&gt;
*Glaube &lt;br /&gt;
*Hoffnung und &lt;br /&gt;
*Liebe&lt;br /&gt;
Die Liebe gilt dabei als die größte der drei. Liebe wird definiert als: &amp;quot;geduldig, freundlich, nicht neidisch, prahlerisch, überheblich oder unhöflich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Unter die bürgelichen Tugenden fallen insbesondere Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*Fleiß&lt;br /&gt;
*Sparsamkeit &lt;br /&gt;
*Ordnung&lt;br /&gt;
*Sauberkeit und &lt;br /&gt;
*Pünktlichkeit&lt;br /&gt;
Sie dienen der moralisch guten Bewältigung des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele von Tugenden==&lt;br /&gt;
===1. Tugenden der Selbstbeherrschung===&lt;br /&gt;
*Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf Genuss&lt;br /&gt;
*Gemüt - Selbstkontrolle in Bezug auf Zorn&lt;br /&gt;
*Ehrgeiz - Selbstkontrolle in Bezug auf seine Ziele&lt;br /&gt;
*Neugier - Selbstkontrolle in Bezug auf Wissen&lt;br /&gt;
*Genügsamkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf den materiellen Lebensstil&lt;br /&gt;
*Eifer - Selbstkontrolle in Bezug auf Spiel, Erholung und Unterhaltung&lt;br /&gt;
*[[Zufriedenheit]] - Selbstkontrolle hinsichtlich des Besitzes und des Besitzes anderer&lt;br /&gt;
*Sexuelle Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf sexuelle Beziehungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Tugenden der Selbstwirksamkeit===&lt;br /&gt;
*[[Mut]] - im Angesicht der Gefahr die Bereitschaft, das Richtige zu tun und dabei Schmerz, erhebliche Gefahr oder Risiko zu erfahren&lt;br /&gt;
*[[Geduld]] - Fähigkeit, auf das Gewünschte zu warten&lt;br /&gt;
*[[Beharrlichkeit]] - beherzte Geduld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Tugenden der Anschauung===&lt;br /&gt;
*[[Aufrichtigkeit]], [[Ehrlichkeit]] &lt;br /&gt;
*Toleranz-Bereitschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda über Tugend==&lt;br /&gt;
Im Buch &#039;&#039;&#039;„Göttliche Erkenntnis“ von Swami Sivananda&#039;&#039;&#039; werden folgende 6 Tugenden umschrieben:&lt;br /&gt;
*1. [[Sama]]: ist [[Gelassenheit]] und Ruhe des Geistes, die durch die Beseitigung von Vasanas (geistigen Eindrücken) entsteht&lt;br /&gt;
*2. [[Dama]]: ist die Kontrolle der [[Indriyas]] (Sinne)&lt;br /&gt;
*3. [[Uparati]]: ist das vehemente Abwenden des Geistes vom Wunsch nach Sinnesvergnügen&lt;br /&gt;
*4. [[Titiksha]]: ist Duldungskraft. Der Aspirant muss geduldig die Gegensatzpaare wie Hitze und Kälte, Freude und Schmerz usw. ertragen&lt;br /&gt;
*5. [[Shraddha]]: ist festes [[Vertrauen]] in die Worte des Gurus, die Aussagen der vedantischen Schriften und vor allem in sich selbst&lt;br /&gt;
*6. [[Samadhana]]: ist geistiges Gleichgewicht durch Aufmerksamkeit. Es ist die Frucht der Praxis von Sama, Dama, Uparati, Titiksha und Shraddha. Ab hier herrscht vollkommene Konzentration des Aspiranten auf das Göttliche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter umschreibt Swami Sivananda folgende 12 Tugenden, über die man täglich 10 Minuten meditieren soll:&lt;br /&gt;
*1. [[Demut]] im Januar &lt;br /&gt;
*2. [[Freimütigkeit]] im Februar&lt;br /&gt;
*3. Mut im März&lt;br /&gt;
*4. Geduld im April&lt;br /&gt;
*5. Barmherzigkeit oder Mitgefühl – Karuna - im Mai&lt;br /&gt;
*6. [[Großzügigkeit]] im Juni&lt;br /&gt;
*7. [[Lauterkeit]] im Juli&lt;br /&gt;
*8. reine [[Liebe]] im August&lt;br /&gt;
*9. Großzügigkeit im September&lt;br /&gt;
*10. [[Vergebung]] im Oktober&lt;br /&gt;
*11. [[Gleichmut]] im November &lt;br /&gt;
*12. Zufriedenheit im Dezember&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Gedanken zum Thema==&lt;br /&gt;
Individuelle Tugenden können in eine der vier Kategorien eingeordnet werden:&lt;br /&gt;
*ethische: Gut - Böse, moralisch - unmoralisch, gerecht - ungerecht, aufrichtig - unaufrichtig&lt;br /&gt;
*ästhethische: unsymmetrisch, gefällig&lt;br /&gt;
*doktrinär: politischen, ideologischen, religiösen oder sozialen Überzeugungen und Werte &lt;br /&gt;
*angeborene: weiblich - männlich, preußisch, militärisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p68_Goettliche-Erkenntnis/ &#039;&#039;Göttliche Erkenntnis von Swami Sivananda&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Yoga-Lesung/07052001.html Tägliche Lesung von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/photo/albums/sita-die-goettin-der-tugend Sita, die Göttin der Tugend, der Liebe und der Treue]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/meditation-ueber-die-12 Meditation über die 12 Tugenden]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/sadhana/Swadhyayaspiritueller.html Sadhana, Inspirierendes Swadhyaya für spirituelle Sucher]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_gewissen.html Das Gewissen]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/tugenden-maitri Was sind die vier Haupt-Tugenden außer Maitri]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/wie-entwickle-ich-gleichmut Wie entwickle ich Gleichmut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminar-uebersicht/nach-seminartitel/titel/shatsampat-die-6-edlen-tugenden-der-gelassenheit/ Shatsampat, die sechs edlen Tugenden der Gelassenheit]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tugend&amp;diff=38461</id>
		<title>Tugend</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tugend&amp;diff=38461"/>
		<updated>2012-12-14T11:54:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: /* 3. Tugenden der Anschauung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;[[Tugend]]&#039;&#039;&#039; ist eine moralisch herausragende, untadelige [[Haltung]], die der [[Gesellschaft]] als positives moralisches Beispiel dient und individuelle und kollektive Größe fördert; sie ist das Gegenteil von [[Laster]]. Menschen, die wertvolle  Tugenden vorleben, werden bewundert und sind Vorbilder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Das deutsche Wort Tugend leitet sich vom Althochdeutschen tugund (Kraft, Tüchtigkeit; von: taugen) ab und bezog sich im Mittelhochdeutschen vor allem auf männliche Eigenschaften. In Bezug auf weibliche Tugenden erhielt das Wort durch die [[Kirche]] später die Bedeutung der sexuellen Zurückhaltung, Keuschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tugenden und Werte==&lt;br /&gt;
Eine Tugend ist eine Denk-und Verhaltensweise auf hohem moralischen Niveau. Tugenden können in einem breiteren Kontext auf Werten basieren. Jedes Individuum hat einen [[Kern]] aus zugrunde liegenden Werten, die zu seinem System von Überzeugungen, Ideen und/oder Meinungen beitragen. [[Integrität]] bei der Anwendung eines [[Wert]]es sorgt für die Kontinuität und diese Kontinuität trennt einen Wert von Überzeugungen, Meinungen und Ideen. In diesem Zusammenhang ist ein Wert (z.B. [[Wahrheit]] oder [[Gleichheit]] oder [[Glaubensbekenntnis]]) der Kern, aus dem heraus wir tätig sind oder reagieren. Gesellschaften haben Werte, die von vielen der Mitglieder dieser Kultur geteilt werden. Die individuellen Werte sind in der Regel weitgehend, aber nicht immer ganz in Übereinstimmung mit den Werten der Kultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung==&lt;br /&gt;
===Moralische Tugenden===&lt;br /&gt;
Die moralischen Tugenden sind die Werte, die den Menschen anhalten, gut zu handeln. Darunter fallen:&lt;br /&gt;
* [[Nächstenliebe]]/ [[Wohltätigkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Unbescholtenheit]]/ [[Keuschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kardinaltugenden===&lt;br /&gt;
Unter Kardinaltugenden werden grundsätzlich die nachfolgenden 4 Eigenschaften verstanden:&lt;br /&gt;
* [[Tapferkeit]]&lt;br /&gt;
* Klugheit/[[Weisheit]]&lt;br /&gt;
* [[Mäßigung]]&lt;br /&gt;
* [[Gerechtigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tugenden im Buddhismus===&lt;br /&gt;
Der Buddhismus stellt 5 [[Silas]] (Grundregeln) auf, wie man sich moralisch zu verhalten hat:&lt;br /&gt;
*1. Nicht töten&lt;br /&gt;
*2. [[asteya|Nicht stehlen]]&lt;br /&gt;
*3. [[ehe|Keinen Ehebruch]] begehen&lt;br /&gt;
*4. Nicht lügen, wohlwollendes Sprechen über andere, kein [[Geschwätz]], keine üble Nachrede&lt;br /&gt;
*5. Keine bewusstseinverändernden Substanzen einnehmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rittertugenden===&lt;br /&gt;
Unter Rittertugenden versteht man Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*Edelmut&lt;br /&gt;
*Anständigkeit&lt;br /&gt;
*Zuvorkommenheit&lt;br /&gt;
*höflich und&lt;br /&gt;
*hilfsbereit (besonders gegenüber Frauen),&lt;br /&gt;
*Beständigkeit &lt;br /&gt;
*Mäßigung &lt;br /&gt;
*aufrichtige Treue und &lt;br /&gt;
*Gleichmut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Im Christentum sind die drei theologischen Tugenden &lt;br /&gt;
*Glaube &lt;br /&gt;
*Hoffnung und &lt;br /&gt;
*Liebe&lt;br /&gt;
Die Liebe gilt dabei als die größte der drei. Liebe wird definiert als: &amp;quot;geduldig, freundlich, nicht neidisch, prahlerisch, überheblich oder unhöflich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Unter die bürgelichen Tugenden fallen insbesondere Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*Fleiß&lt;br /&gt;
*Sparsamkeit &lt;br /&gt;
*Ordnung&lt;br /&gt;
*Sauberkeit und &lt;br /&gt;
*Pünktlichkeit&lt;br /&gt;
Sie dienen der moralisch guten Bewältigung des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele von Tugenden==&lt;br /&gt;
===1. Tugenden der Selbstbeherrschung===&lt;br /&gt;
*Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf Genuss&lt;br /&gt;
*Gemüt - Selbstkontrolle in Bezug auf Zorn&lt;br /&gt;
*Ehrgeiz - Selbstkontrolle in Bezug auf seine Ziele&lt;br /&gt;
*Neugier - Selbstkontrolle in Bezug auf Wissen&lt;br /&gt;
*Genügsamkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf den materiellen Lebensstil&lt;br /&gt;
*Eifer - Selbstkontrolle in Bezug auf Spiel, Erholung und Unterhaltung&lt;br /&gt;
*[[Zufriedenheit]] - Selbstkontrolle hinsichtlich des Besitzes und des Besitzes anderer&lt;br /&gt;
*Sexuelle Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf sexuelle Beziehungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Tugenden der Selbstwirksamkeit===&lt;br /&gt;
*[[Mut]] - im Angesicht der Gefahr die Bereitschaft, das Richtige zu tun und dabei Schmerz, erhebliche Gefahr oder Risiko zu erfahren&lt;br /&gt;
*[[Geduld]] - Fähigkeit, auf das Gewünschte zu warten&lt;br /&gt;
*[[Beharrlichkeit]] - beherzte Geduld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Tugenden der Anschauung===&lt;br /&gt;
*[[Aufrichtigkeit]], [[Ehrlichkeit]] &lt;br /&gt;
*Toleranz-Bereitschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda über Tugend==&lt;br /&gt;
Im Buch &#039;&#039;&#039;„Göttliche Erkenntnis“ von Swami Sivananda&#039;&#039;&#039; werden folgende 6 Tugenden umschrieben:&lt;br /&gt;
*1. [[Sama]]: ist [[Gelassenheit]] und Ruhe des Geistes, die durch die Beseitigung von Vasanas (geistigen Eindrücken) entsteht&lt;br /&gt;
*2. [[Dama]]: ist die Kontrolle der [[Indriyas]] (Sinne)&lt;br /&gt;
*3. [[Uparati]]: ist das vehemente Abwenden des Geistes vom Wunsch nach Sinnesvergnügen&lt;br /&gt;
*4. [[Titiksha]]: ist Duldungskraft. Der Aspirant muss geduldig die Gegensatzpaare wie Hitze und Kälte, Freude und Schmerz usw. ertragen&lt;br /&gt;
*5. [[Shraddha]]: ist festes [[Vertrauen]] in die Worte des Gurus, die Aussagen der vedantischen Schriften und vor allem in sich selbst&lt;br /&gt;
*6. [[Samadhana]]: ist geistiges Gleichgewicht durch Aufmerksamkeit. Es ist die Frucht der Praxis von Sama, Dama, Uparati, Titiksha und Shraddha. Ab hier herrscht vollkommene Konzentration des Aspiranten auf das Göttliche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter umschreibt Swami Sivananda folgende 12 Tugenden, über die man täglich 10 Minuten meditieren soll:&lt;br /&gt;
*1. [[Demut]] im Januar &lt;br /&gt;
*2. [[Freimütigkeit]] im Februar&lt;br /&gt;
*3. Mut im März&lt;br /&gt;
*4. Geduld im April&lt;br /&gt;
*5. Barmherzigkeit oder Mitgefühl – Karuna - im Mai&lt;br /&gt;
*6. [[Großzügigkeit]] im Juni&lt;br /&gt;
*7. [[Lauterkeit]] im Juli&lt;br /&gt;
*8. reine [[Liebe]] im August&lt;br /&gt;
*9. Großzügigkeit im September&lt;br /&gt;
*10. [[Vergebung]] im Oktober&lt;br /&gt;
*11. [[Gleichmut]] im November &lt;br /&gt;
*12. Zufriedenheit im Dezember&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Gedanken zum Thema==&lt;br /&gt;
Individuelle Tugenden können in eine der vier Kategorien eingeordnet werden:&lt;br /&gt;
*ethische: Gut - Böse, moralisch - unmoralisch, gerecht - ungerecht, aufrichtig - unaufrichtig&lt;br /&gt;
*ästhethische: unsymmetrisch, gefällig&lt;br /&gt;
*doktrinär: politischen, ideologischen, religiösen oder sozialen Überzeugungen und Werte &lt;br /&gt;
*angeborene: weiblich - männlich, preußisch, militärisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p68_Goettliche-Erkenntnis/ &#039;&#039;Göttliche Erkenntnis von Swami Sivananda&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Yoga-Lesung/07052001.html Tägliche Lesung von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/photo/albums/sita-die-goettin-der-tugend Sita, die Göttin der Tugend, der Liebe und der Treue]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/meditation-ueber-die-12 Meditation über die 12 Tugenden]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/sadhana/Swadhyayaspiritueller.html Sadhana, Inspirierendes Swadhyaya für spirituelle Sucher]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_gewissen.html Das Gewissen]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/tugenden-maitri Was sind die vier Haupt-Tugenden außer Maitri]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/wie-entwickle-ich-gleichmut Wie entwickle ich Gleichmut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminar-uebersicht/nach-seminartitel/titel/shatsampat-die-6-edlen-tugenden-der-gelassenheit/ Shatsampat, die sechs edlen Tugenden der Gelassenheit]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tugend&amp;diff=38460</id>
		<title>Tugend</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tugend&amp;diff=38460"/>
		<updated>2012-12-14T11:53:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: /* Swami Sivananda über Tugend */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;[[Tugend]]&#039;&#039;&#039; ist eine moralisch herausragende, untadelige [[Haltung]], die der [[Gesellschaft]] als positives moralisches Beispiel dient und individuelle und kollektive Größe fördert; sie ist das Gegenteil von [[Laster]]. Menschen, die wertvolle  Tugenden vorleben, werden bewundert und sind Vorbilder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Das deutsche Wort Tugend leitet sich vom Althochdeutschen tugund (Kraft, Tüchtigkeit; von: taugen) ab und bezog sich im Mittelhochdeutschen vor allem auf männliche Eigenschaften. In Bezug auf weibliche Tugenden erhielt das Wort durch die [[Kirche]] später die Bedeutung der sexuellen Zurückhaltung, Keuschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tugenden und Werte==&lt;br /&gt;
Eine Tugend ist eine Denk-und Verhaltensweise auf hohem moralischen Niveau. Tugenden können in einem breiteren Kontext auf Werten basieren. Jedes Individuum hat einen [[Kern]] aus zugrunde liegenden Werten, die zu seinem System von Überzeugungen, Ideen und/oder Meinungen beitragen. [[Integrität]] bei der Anwendung eines [[Wert]]es sorgt für die Kontinuität und diese Kontinuität trennt einen Wert von Überzeugungen, Meinungen und Ideen. In diesem Zusammenhang ist ein Wert (z.B. [[Wahrheit]] oder [[Gleichheit]] oder [[Glaubensbekenntnis]]) der Kern, aus dem heraus wir tätig sind oder reagieren. Gesellschaften haben Werte, die von vielen der Mitglieder dieser Kultur geteilt werden. Die individuellen Werte sind in der Regel weitgehend, aber nicht immer ganz in Übereinstimmung mit den Werten der Kultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung==&lt;br /&gt;
===Moralische Tugenden===&lt;br /&gt;
Die moralischen Tugenden sind die Werte, die den Menschen anhalten, gut zu handeln. Darunter fallen:&lt;br /&gt;
* [[Nächstenliebe]]/ [[Wohltätigkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Unbescholtenheit]]/ [[Keuschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kardinaltugenden===&lt;br /&gt;
Unter Kardinaltugenden werden grundsätzlich die nachfolgenden 4 Eigenschaften verstanden:&lt;br /&gt;
* [[Tapferkeit]]&lt;br /&gt;
* Klugheit/[[Weisheit]]&lt;br /&gt;
* [[Mäßigung]]&lt;br /&gt;
* [[Gerechtigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tugenden im Buddhismus===&lt;br /&gt;
Der Buddhismus stellt 5 [[Silas]] (Grundregeln) auf, wie man sich moralisch zu verhalten hat:&lt;br /&gt;
*1. Nicht töten&lt;br /&gt;
*2. [[asteya|Nicht stehlen]]&lt;br /&gt;
*3. [[ehe|Keinen Ehebruch]] begehen&lt;br /&gt;
*4. Nicht lügen, wohlwollendes Sprechen über andere, kein [[Geschwätz]], keine üble Nachrede&lt;br /&gt;
*5. Keine bewusstseinverändernden Substanzen einnehmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rittertugenden===&lt;br /&gt;
Unter Rittertugenden versteht man Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*Edelmut&lt;br /&gt;
*Anständigkeit&lt;br /&gt;
*Zuvorkommenheit&lt;br /&gt;
*höflich und&lt;br /&gt;
*hilfsbereit (besonders gegenüber Frauen),&lt;br /&gt;
*Beständigkeit &lt;br /&gt;
*Mäßigung &lt;br /&gt;
*aufrichtige Treue und &lt;br /&gt;
*Gleichmut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Im Christentum sind die drei theologischen Tugenden &lt;br /&gt;
*Glaube &lt;br /&gt;
*Hoffnung und &lt;br /&gt;
*Liebe&lt;br /&gt;
Die Liebe gilt dabei als die größte der drei. Liebe wird definiert als: &amp;quot;geduldig, freundlich, nicht neidisch, prahlerisch, überheblich oder unhöflich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Unter die bürgelichen Tugenden fallen insbesondere Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*Fleiß&lt;br /&gt;
*Sparsamkeit &lt;br /&gt;
*Ordnung&lt;br /&gt;
*Sauberkeit und &lt;br /&gt;
*Pünktlichkeit&lt;br /&gt;
Sie dienen der moralisch guten Bewältigung des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele von Tugenden==&lt;br /&gt;
===1. Tugenden der Selbstbeherrschung===&lt;br /&gt;
*Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf Genuss&lt;br /&gt;
*Gemüt - Selbstkontrolle in Bezug auf Zorn&lt;br /&gt;
*Ehrgeiz - Selbstkontrolle in Bezug auf seine Ziele&lt;br /&gt;
*Neugier - Selbstkontrolle in Bezug auf Wissen&lt;br /&gt;
*Genügsamkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf den materiellen Lebensstil&lt;br /&gt;
*Eifer - Selbstkontrolle in Bezug auf Spiel, Erholung und Unterhaltung&lt;br /&gt;
*[[Zufriedenheit]] - Selbstkontrolle hinsichtlich des Besitzes und des Besitzes anderer&lt;br /&gt;
*Sexuelle Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf sexuelle Beziehungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Tugenden der Selbstwirksamkeit===&lt;br /&gt;
*[[Mut]] - im Angesicht der Gefahr die Bereitschaft, das Richtige zu tun und dabei Schmerz, erhebliche Gefahr oder Risiko zu erfahren&lt;br /&gt;
*[[Geduld]] - Fähigkeit, auf das Gewünschte zu warten&lt;br /&gt;
*[[Beharrlichkeit]] - beherzte Geduld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Tugenden der Anschauung===&lt;br /&gt;
*Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit &lt;br /&gt;
*Toleranz-Bereitschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda über Tugend==&lt;br /&gt;
Im Buch &#039;&#039;&#039;„Göttliche Erkenntnis“ von Swami Sivananda&#039;&#039;&#039; werden folgende 6 Tugenden umschrieben:&lt;br /&gt;
*1. [[Sama]]: ist [[Gelassenheit]] und Ruhe des Geistes, die durch die Beseitigung von Vasanas (geistigen Eindrücken) entsteht&lt;br /&gt;
*2. [[Dama]]: ist die Kontrolle der [[Indriyas]] (Sinne)&lt;br /&gt;
*3. [[Uparati]]: ist das vehemente Abwenden des Geistes vom Wunsch nach Sinnesvergnügen&lt;br /&gt;
*4. [[Titiksha]]: ist Duldungskraft. Der Aspirant muss geduldig die Gegensatzpaare wie Hitze und Kälte, Freude und Schmerz usw. ertragen&lt;br /&gt;
*5. [[Shraddha]]: ist festes [[Vertrauen]] in die Worte des Gurus, die Aussagen der vedantischen Schriften und vor allem in sich selbst&lt;br /&gt;
*6. [[Samadhana]]: ist geistiges Gleichgewicht durch Aufmerksamkeit. Es ist die Frucht der Praxis von Sama, Dama, Uparati, Titiksha und Shraddha. Ab hier herrscht vollkommene Konzentration des Aspiranten auf das Göttliche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter umschreibt Swami Sivananda folgende 12 Tugenden, über die man täglich 10 Minuten meditieren soll:&lt;br /&gt;
*1. [[Demut]] im Januar &lt;br /&gt;
*2. [[Freimütigkeit]] im Februar&lt;br /&gt;
*3. Mut im März&lt;br /&gt;
*4. Geduld im April&lt;br /&gt;
*5. Barmherzigkeit oder Mitgefühl – Karuna - im Mai&lt;br /&gt;
*6. [[Großzügigkeit]] im Juni&lt;br /&gt;
*7. [[Lauterkeit]] im Juli&lt;br /&gt;
*8. reine [[Liebe]] im August&lt;br /&gt;
*9. Großzügigkeit im September&lt;br /&gt;
*10. [[Vergebung]] im Oktober&lt;br /&gt;
*11. [[Gleichmut]] im November &lt;br /&gt;
*12. Zufriedenheit im Dezember&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Gedanken zum Thema==&lt;br /&gt;
Individuelle Tugenden können in eine der vier Kategorien eingeordnet werden:&lt;br /&gt;
*ethische: Gut - Böse, moralisch - unmoralisch, gerecht - ungerecht, aufrichtig - unaufrichtig&lt;br /&gt;
*ästhethische: unsymmetrisch, gefällig&lt;br /&gt;
*doktrinär: politischen, ideologischen, religiösen oder sozialen Überzeugungen und Werte &lt;br /&gt;
*angeborene: weiblich - männlich, preußisch, militärisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p68_Goettliche-Erkenntnis/ &#039;&#039;Göttliche Erkenntnis von Swami Sivananda&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Yoga-Lesung/07052001.html Tägliche Lesung von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/photo/albums/sita-die-goettin-der-tugend Sita, die Göttin der Tugend, der Liebe und der Treue]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/meditation-ueber-die-12 Meditation über die 12 Tugenden]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/sadhana/Swadhyayaspiritueller.html Sadhana, Inspirierendes Swadhyaya für spirituelle Sucher]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_gewissen.html Das Gewissen]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/tugenden-maitri Was sind die vier Haupt-Tugenden außer Maitri]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/wie-entwickle-ich-gleichmut Wie entwickle ich Gleichmut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminar-uebersicht/nach-seminartitel/titel/shatsampat-die-6-edlen-tugenden-der-gelassenheit/ Shatsampat, die sechs edlen Tugenden der Gelassenheit]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tugend&amp;diff=38458</id>
		<title>Tugend</title>
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		<updated>2012-12-14T11:51:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;[[Tugend]]&#039;&#039;&#039; ist eine moralisch herausragende, untadelige [[Haltung]], die der [[Gesellschaft]] als positives moralisches Beispiel dient und individuelle und kollektive Größe fördert; sie ist das Gegenteil von [[Laster]]. Menschen, die wertvolle  Tugenden vorleben, werden bewundert und sind Vorbilder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Das deutsche Wort Tugend leitet sich vom Althochdeutschen tugund (Kraft, Tüchtigkeit; von: taugen) ab und bezog sich im Mittelhochdeutschen vor allem auf männliche Eigenschaften. In Bezug auf weibliche Tugenden erhielt das Wort durch die [[Kirche]] später die Bedeutung der sexuellen Zurückhaltung, Keuschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tugenden und Werte==&lt;br /&gt;
Eine Tugend ist eine Denk-und Verhaltensweise auf hohem moralischen Niveau. Tugenden können in einem breiteren Kontext auf Werten basieren. Jedes Individuum hat einen [[Kern]] aus zugrunde liegenden Werten, die zu seinem System von Überzeugungen, Ideen und/oder Meinungen beitragen. [[Integrität]] bei der Anwendung eines [[Wert]]es sorgt für die Kontinuität und diese Kontinuität trennt einen Wert von Überzeugungen, Meinungen und Ideen. In diesem Zusammenhang ist ein Wert (z.B. [[Wahrheit]] oder [[Gleichheit]] oder [[Glaubensbekenntnis]]) der Kern, aus dem heraus wir tätig sind oder reagieren. Gesellschaften haben Werte, die von vielen der Mitglieder dieser Kultur geteilt werden. Die individuellen Werte sind in der Regel weitgehend, aber nicht immer ganz in Übereinstimmung mit den Werten der Kultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung==&lt;br /&gt;
===Moralische Tugenden===&lt;br /&gt;
Die moralischen Tugenden sind die Werte, die den Menschen anhalten, gut zu handeln. Darunter fallen:&lt;br /&gt;
* [[Nächstenliebe]]/ [[Wohltätigkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Unbescholtenheit]]/ [[Keuschheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kardinaltugenden===&lt;br /&gt;
Unter Kardinaltugenden werden grundsätzlich die nachfolgenden 4 Eigenschaften verstanden:&lt;br /&gt;
* [[Tapferkeit]]&lt;br /&gt;
* Klugheit/[[Weisheit]]&lt;br /&gt;
* [[Mäßigung]]&lt;br /&gt;
* [[Gerechtigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tugenden im Buddhismus===&lt;br /&gt;
Der Buddhismus stellt 5 [[Silas]] (Grundregeln) auf, wie man sich moralisch zu verhalten hat:&lt;br /&gt;
*1. Nicht töten&lt;br /&gt;
*2. [[asteya|Nicht stehlen]]&lt;br /&gt;
*3. [[ehe|Keinen Ehebruch]] begehen&lt;br /&gt;
*4. Nicht lügen, wohlwollendes Sprechen über andere, kein [[Geschwätz]], keine üble Nachrede&lt;br /&gt;
*5. Keine bewusstseinverändernden Substanzen einnehmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rittertugenden===&lt;br /&gt;
Unter Rittertugenden versteht man Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*Edelmut&lt;br /&gt;
*Anständigkeit&lt;br /&gt;
*Zuvorkommenheit&lt;br /&gt;
*höflich und&lt;br /&gt;
*hilfsbereit (besonders gegenüber Frauen),&lt;br /&gt;
*Beständigkeit &lt;br /&gt;
*Mäßigung &lt;br /&gt;
*aufrichtige Treue und &lt;br /&gt;
*Gleichmut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Im Christentum sind die drei theologischen Tugenden &lt;br /&gt;
*Glaube &lt;br /&gt;
*Hoffnung und &lt;br /&gt;
*Liebe&lt;br /&gt;
Die Liebe gilt dabei als die größte der drei. Liebe wird definiert als: &amp;quot;geduldig, freundlich, nicht neidisch, prahlerisch, überheblich oder unhöflich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Unter die bürgelichen Tugenden fallen insbesondere Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*Fleiß&lt;br /&gt;
*Sparsamkeit &lt;br /&gt;
*Ordnung&lt;br /&gt;
*Sauberkeit und &lt;br /&gt;
*Pünktlichkeit&lt;br /&gt;
Sie dienen der moralisch guten Bewältigung des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele von Tugenden==&lt;br /&gt;
===1. Tugenden der Selbstbeherrschung===&lt;br /&gt;
*Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf Genuss&lt;br /&gt;
*Gemüt - Selbstkontrolle in Bezug auf Zorn&lt;br /&gt;
*Ehrgeiz - Selbstkontrolle in Bezug auf seine Ziele&lt;br /&gt;
*Neugier - Selbstkontrolle in Bezug auf Wissen&lt;br /&gt;
*Genügsamkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf den materiellen Lebensstil&lt;br /&gt;
*Eifer - Selbstkontrolle in Bezug auf Spiel, Erholung und Unterhaltung&lt;br /&gt;
*[[Zufriedenheit]] - Selbstkontrolle hinsichtlich des Besitzes und des Besitzes anderer&lt;br /&gt;
*Sexuelle Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf sexuelle Beziehungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Tugenden der Selbstwirksamkeit===&lt;br /&gt;
*[[Mut]] - im Angesicht der Gefahr die Bereitschaft, das Richtige zu tun und dabei Schmerz, erhebliche Gefahr oder Risiko zu erfahren&lt;br /&gt;
*[[Geduld]] - Fähigkeit, auf das Gewünschte zu warten&lt;br /&gt;
*[[Beharrlichkeit]] - beherzte Geduld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Tugenden der Anschauung===&lt;br /&gt;
*Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit &lt;br /&gt;
*Toleranz-Bereitschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda über Tugend==&lt;br /&gt;
Im Buch &#039;&#039;&#039;„Göttliche Erkenntnis“ von Swami Sivananda&#039;&#039;&#039; werden folgende 6 Tugenden umschrieben:&lt;br /&gt;
*1. [[Sama]]: ist [[Gelassenheit]] und Ruhe des Geistes, die durch die Beseitigung von Vasanas (geistigen Eindrücken) entsteht&lt;br /&gt;
*2. [[Dama]]: ist die Kontrolle der [[Indriyas]] (Sinne)&lt;br /&gt;
*3. [[Uparati]]: ist das vehemente Abwenden des Geistes vom Wunsch nach Sinnesvergnügen&lt;br /&gt;
*4. [[Titiksha]]: ist Duldungskraft. Der Aspirant muss geduldig die Gegensatzpaare wie Hitze und Kälte, Freude und Schmerz usw. ertragen&lt;br /&gt;
*5. [[Shraddha]]: ist festes [[Vertrauen]] in die Worte des Gurus, die Aussagen der vedantischen Schriften und vor allem in sich selbst&lt;br /&gt;
*6. [[Samadhana]]: ist geistiges Gleichgewicht durch Aufmerksamkeit. Es ist die Frucht der Praxis von Sama, Dama, Uparati, Titiksha und Shraddha. Ab hier herrscht vollkommene Konzentration des Aspiranten auf das Göttliche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter umschreibt Swami Sivananda folgende 12 Tugenden, über die man täglich 10 Minuten meditieren soll:&lt;br /&gt;
*1. Demut im Januar &lt;br /&gt;
*2. Freimütigkeit im Februar&lt;br /&gt;
*3. Mut im März&lt;br /&gt;
*4. Geduld im April&lt;br /&gt;
*5. Barmherzigkeit oder Mitgefühl – Karuna - im Mai&lt;br /&gt;
*6. Großzügigkeit im Juni&lt;br /&gt;
*7. Lauterkeit im Juli&lt;br /&gt;
*8. reine Liebe im August&lt;br /&gt;
*9. Großzügigkeit im September&lt;br /&gt;
*10. Vergebung im Oktober&lt;br /&gt;
*11. Gleichmut im November &lt;br /&gt;
*12. Zufriedenheit im Dezember&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Gedanken zum Thema==&lt;br /&gt;
Individuelle Tugenden können in eine der vier Kategorien eingeordnet werden:&lt;br /&gt;
*ethische: Gut - Böse, moralisch - unmoralisch, gerecht - ungerecht, aufrichtig - unaufrichtig&lt;br /&gt;
*ästhethische: unsymmetrisch, gefällig&lt;br /&gt;
*doktrinär: politischen, ideologischen, religiösen oder sozialen Überzeugungen und Werte &lt;br /&gt;
*angeborene: weiblich - männlich, preußisch, militärisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p68_Goettliche-Erkenntnis/ &#039;&#039;Göttliche Erkenntnis von Swami Sivananda&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Yoga-Lesung/07052001.html Tägliche Lesung von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/photo/albums/sita-die-goettin-der-tugend Sita, die Göttin der Tugend, der Liebe und der Treue]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/meditation-ueber-die-12 Meditation über die 12 Tugenden]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/sadhana/Swadhyayaspiritueller.html Sadhana, Inspirierendes Swadhyaya für spirituelle Sucher]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_gewissen.html Das Gewissen]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/tugenden-maitri Was sind die vier Haupt-Tugenden außer Maitri]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/wie-entwickle-ich-gleichmut Wie entwickle ich Gleichmut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminar-uebersicht/nach-seminartitel/titel/shatsampat-die-6-edlen-tugenden-der-gelassenheit/ Shatsampat, die sechs edlen Tugenden der Gelassenheit]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tugend&amp;diff=38432</id>
		<title>Tugend</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tugend&amp;diff=38432"/>
		<updated>2012-12-14T09:57:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: /* Bürgerliche Tugenden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;[[Tugend]]&#039;&#039;&#039; ist eine moralisch herausragende, untadelige Haltung, die der Gesellschaft als positives moralisches Beispiel dient und individuelle und kollektive Größe fördert; sie ist das Gegenteil von Laster. Menschen, die wertvolle  Tugenden vorleben, werden bewundert und sind Vorbilder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Das deutsche Wort Tugend leitet sich vom Althochdeutschen tugund (Kraft, Tüchtigkeit; von: taugen) ab und bezog sich im Mittelhochdeutschen vor allem auf männliche Eigenschaften. In Bezug auf weibliche Tugenden erhielt das Wort durch die Kirche später die Bedeutung der sexuellen Zurückhaltung, Keuschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tugenden und Werte==&lt;br /&gt;
Eine Tugend ist eine Denk-und Verhaltensweise auf hohem moralischen Niveau. Tugenden können in einem breiteren Kontext auf Werten basieren. Jedes Individuum hat einen Kern aus zugrunde liegenden Werten, die zu seinem System von Überzeugungen, Ideen und/oder Meinungen beitragen. Integrität bei der Anwendung eines Wertes sorgt für die Kontinuität und diese Kontinuität trennt einen Wert von Überzeugungen, Meinungen und Ideen. In diesem Zusammenhang ist ein Wert (z.B. [[Wahrheit]] oder [[Gleichheit]] oder [[Glaubensbekenntnis]]) der Kern, aus dem heraus wir tätig sind oder reagieren. Gesellschaften haben Werte, die von vielen der Mitglieder dieser Kultur geteilt werden. Die individuellen Werte sind in der Regel weitgehend, aber nicht immer ganz in Übereinstimmung mit den Werten der Kultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung==&lt;br /&gt;
===Moralische Tugenden===&lt;br /&gt;
Die moralischen Tugenden sind die Werte, die den Menschen anhalten, gut zu handeln. Darunter fallen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nächstenliebe/ Wohltätigkeit&lt;br /&gt;
* Unbescholtenheit/ Keuschheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kardinaltugenden===&lt;br /&gt;
Unter Kardinaltugenden werden grundsätzlich die nachfolgenden 4 Eigenschaften verstanden:&lt;br /&gt;
* Tapferkeit&lt;br /&gt;
* Klugheit/ Weisheit&lt;br /&gt;
* Mäßigung&lt;br /&gt;
* Gerechtigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tugenden im Buddhismus===&lt;br /&gt;
Der Buddhismus stellt 5 [[Silas]] (Grundregeln) auf, wie man sich moralisch zu verhalten hat:&lt;br /&gt;
*1. Nicht töten&lt;br /&gt;
*2. [[asteya|Nicht stehlen]]&lt;br /&gt;
*3. [[ehe|Keinen Ehebruch]] begehen&lt;br /&gt;
*4. Nicht lügen, wohlwollendes Sprechen über andere, kein [[Geschwätz]]&lt;br /&gt;
*5. Keine bewusstseinverändernden Substanzen einnehmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rittertugenden===&lt;br /&gt;
Unter Rittertugenden versteht man Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*Edelmut&lt;br /&gt;
*Anständigkeit&lt;br /&gt;
*Zuvorkommenheit&lt;br /&gt;
*höflich und&lt;br /&gt;
*hilfsbereit (besonders gegenüber Frauen),&lt;br /&gt;
*Beständigkeit &lt;br /&gt;
*Mäßigung &lt;br /&gt;
*aufrichtige Treue und &lt;br /&gt;
*Gleichmut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Im Christentum sind die drei theologischen Tugenden &lt;br /&gt;
*Glaube &lt;br /&gt;
*Hoffnung und &lt;br /&gt;
*Liebe.&lt;br /&gt;
Liebe gilt dabei als die größte der drei. Liebe wird definiert als: &amp;quot;geduldig, freundlich, nicht neidisch, prahlerisch, überheblich oder unhöflich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Unter die bürgelichen Tugenden fallen insbesondere Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*Fleiß&lt;br /&gt;
*Sparsamkeit &lt;br /&gt;
*Ordnung&lt;br /&gt;
*Sauberkeit und &lt;br /&gt;
*Pünktlichkeit&lt;br /&gt;
Sie dienen der moralisch guten Bewältigung des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele von Tugenden==&lt;br /&gt;
===1. Tugenden der Selbstbeherrschung===&lt;br /&gt;
*Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf Genuss&lt;br /&gt;
*Gemüt - Selbstkontrolle in Bezug auf Zorn&lt;br /&gt;
*Ehrgeiz - Selbstkontrolle in Bezug auf seine Ziele&lt;br /&gt;
*Neugier - Selbstkontrolle in Bezug auf Wissen&lt;br /&gt;
*Genügsamkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf den materiellen Lebensstil&lt;br /&gt;
*Eifer - Selbstkontrolle in Bezug auf Spiel, Erholung und Unterhaltung&lt;br /&gt;
*Zufriedenheit - Selbstkontrolle hinsichtlich des Besitzes und des Besitzes anderer&lt;br /&gt;
*Sexuelle Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf sexuelle Beziehungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Tugenden der Selbstwirksamkeit===&lt;br /&gt;
*Mut - im Angesicht der Gefahr die Bereitschaft, das Richtige zu tun und dabei Schmerz, erhebliche Gefahr oder Risiko zu erfahren&lt;br /&gt;
*Geduld - Fähigkeit, auf das Gewünschte zu warten&lt;br /&gt;
*Beharrlichkeit - beherzte Geduld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Tugenden der Anschauung===&lt;br /&gt;
*Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit &lt;br /&gt;
*Toleranz-Bereitschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda über Tugend==&lt;br /&gt;
Im Buch &#039;&#039;&#039;„Göttliche Erkenntnis“ von Swami Sivananda&#039;&#039;&#039; werden folgende 6 Tugenden umschrieben:&lt;br /&gt;
*1. [[Sama]]: ist Gelassenheit und Ruhe des Geistes, die durch die Beseitigung von Vasanas (geistigen Eindrücken) entsteht.&lt;br /&gt;
*2. [[Dama]]: ist die Kontrolle der [[Indriyas]] (Sinne).&lt;br /&gt;
*3. [[Uparati]]: ist das vehemente Abwenden des Geistes vom Wunsch nach Sinnesvergnügen.&lt;br /&gt;
*4. [[Titiksha]]: ist Duldungskraft. Der Aspirant muss geduldig die Gegensatzpaare wie Hitze und Kälte, Freude und Schmerz usw. ertragen.&lt;br /&gt;
*5. [[Shraddha]]: ist festes [[Vertrauen]] in die Worte des Gurus, die Aussagen der vedantischen Schriften und vor allem in sich selbst.&lt;br /&gt;
*6. [[Samadhana]]: ist geistiges Gleichgewicht durch Aufmerksamkeit. Es ist die Frucht der Praxis von Sama, Dama, Uparati, Titiksha und Shraddha. Ab hier herrscht vollkommene Konzentration des Aspiranten auf das Göttliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter umschreibt Swami Sivananda folgende 12 Tugenden, über die man täglich 10 Minuten meditieren soll:&lt;br /&gt;
*1. Demut im Januar, &lt;br /&gt;
*2. Freimütigkeit im Februar,&lt;br /&gt;
*3. Mut im März,&lt;br /&gt;
*4. Geduld im April,&lt;br /&gt;
*5. Barmherzigkeit oder Mitgefühl – Karuna - im Mai,&lt;br /&gt;
*6. Großzügigkeit im Juni,&lt;br /&gt;
*7. Lauterkeit im Juli,&lt;br /&gt;
*8. reine Liebe im August,&lt;br /&gt;
*9. Großzügigkeit im September,&lt;br /&gt;
*10. Vergebung im Oktober,&lt;br /&gt;
*11. Gleichmut im November, &lt;br /&gt;
*12. Zufriedenheit im Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Gedanken zum Thema==&lt;br /&gt;
Individuelle Tugenden können in eine der vier Kategorien eingeordnet werden:&lt;br /&gt;
*ethische: Gut - Böse, moralisch - unmoralisch, gerecht - ungerecht, aufrichtig - unaufrichtig&lt;br /&gt;
*ästhethische: unsymmetrisch, gefällig&lt;br /&gt;
*doktrinär: politischen, ideologischen, religiösen oder sozialen Überzeugungen und Werte &lt;br /&gt;
*angeborene: weiblich - männlich, preußisch, militärisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p68_Goettliche-Erkenntnis/ &#039;&#039;Göttliche Erkenntnis von Swami Sivananda&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Yoga-Lesung/07052001.html Tägliche Lesung von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/photo/albums/sita-die-goettin-der-tugend Sita, die Göttin der Tugend, der Liebe und der Treue]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/meditation-ueber-die-12 Meditation über die 12 Tugenden]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/sadhana/Swadhyayaspiritueller.html Sadhana, Inspirierendes Swadhyaya für spirituelle Sucher]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_gewissen.html Das Gewissen]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/tugenden-maitri Was sind die vier Haupt-Tugenden außer Maitri]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/wie-entwickle-ich-gleichmut Wie entwickle ich Gleichmut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminar-uebersicht/nach-seminartitel/titel/shatsampat-die-6-edlen-tugenden-der-gelassenheit/ Shatsampat, die sechs edlen Tugenden der Gelassenheit]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tugend&amp;diff=38430</id>
		<title>Tugend</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tugend&amp;diff=38430"/>
		<updated>2012-12-14T09:54:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: /* Tugenden im Buddhismus */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;[[Tugend]]&#039;&#039;&#039; ist eine moralisch herausragende, untadelige Haltung, die der Gesellschaft als positives moralisches Beispiel dient und individuelle und kollektive Größe fördert; sie ist das Gegenteil von Laster. Menschen, die wertvolle  Tugenden vorleben, werden bewundert und sind Vorbilder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Das deutsche Wort Tugend leitet sich vom Althochdeutschen tugund (Kraft, Tüchtigkeit; von: taugen) ab und bezog sich im Mittelhochdeutschen vor allem auf männliche Eigenschaften. In Bezug auf weibliche Tugenden erhielt das Wort durch die Kirche später die Bedeutung der sexuellen Zurückhaltung, Keuschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tugenden und Werte==&lt;br /&gt;
Eine Tugend ist eine Denk-und Verhaltensweise auf hohem moralischen Niveau. Tugenden können in einem breiteren Kontext auf Werten basieren. Jedes Individuum hat einen Kern aus zugrunde liegenden Werten, die zu seinem System von Überzeugungen, Ideen und/oder Meinungen beitragen. Integrität bei der Anwendung eines Wertes sorgt für die Kontinuität und diese Kontinuität trennt einen Wert von Überzeugungen, Meinungen und Ideen. In diesem Zusammenhang ist ein Wert (z.B. [[Wahrheit]] oder [[Gleichheit]] oder [[Glaubensbekenntnis]]) der Kern, aus dem heraus wir tätig sind oder reagieren. Gesellschaften haben Werte, die von vielen der Mitglieder dieser Kultur geteilt werden. Die individuellen Werte sind in der Regel weitgehend, aber nicht immer ganz in Übereinstimmung mit den Werten der Kultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung==&lt;br /&gt;
===Moralische Tugenden===&lt;br /&gt;
Die moralischen Tugenden sind die Werte, die den Menschen anhalten, gut zu handeln. Darunter fallen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nächstenliebe/ Wohltätigkeit&lt;br /&gt;
* Unbescholtenheit/ Keuschheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kardinaltugenden===&lt;br /&gt;
Unter Kardinaltugenden werden grundsätzlich die nachfolgenden 4 Eigenschaften verstanden:&lt;br /&gt;
* Tapferkeit&lt;br /&gt;
* Klugheit/ Weisheit&lt;br /&gt;
* Mäßigung&lt;br /&gt;
* Gerechtigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tugenden im Buddhismus===&lt;br /&gt;
Der Buddhismus stellt 5 [[Silas]] (Grundregeln) auf, wie man sich moralisch zu verhalten hat:&lt;br /&gt;
*1. Nicht töten&lt;br /&gt;
*2. [[asteya|Nicht stehlen]]&lt;br /&gt;
*3. [[ehe|Keinen Ehebruch]] begehen&lt;br /&gt;
*4. Nicht lügen, wohlwollendes Sprechen über andere, kein [[Geschwätz]]&lt;br /&gt;
*5. Keine bewusstseinverändernden Substanzen einnehmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rittertugenden===&lt;br /&gt;
Unter Rittertugenden versteht man Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*Edelmut&lt;br /&gt;
*Anständigkeit&lt;br /&gt;
*Zuvorkommenheit&lt;br /&gt;
*höflich und&lt;br /&gt;
*hilfsbereit (besonders gegenüber Frauen),&lt;br /&gt;
*Beständigkeit &lt;br /&gt;
*Mäßigung &lt;br /&gt;
*aufrichtige Treue und &lt;br /&gt;
*Gleichmut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Im Christentum sind die drei theologischen Tugenden &lt;br /&gt;
*Glaube &lt;br /&gt;
*Hoffnung und &lt;br /&gt;
*Liebe.&lt;br /&gt;
Liebe gilt dabei als die größte der drei. Liebe wird definiert als: &amp;quot;geduldig, freundlich, nicht neidisch, prahlerisch, überheblich oder unhöflich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Unter die bürgelichen Tugenden fallen insbesondere Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*Fleiß, &lt;br /&gt;
*Sparsamkeit, &lt;br /&gt;
*Ordnung,&lt;br /&gt;
*Sauberkeit und &lt;br /&gt;
*Pünktlichkeit.&lt;br /&gt;
Sie dienen der moralisch guten Bewältigung des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele von Tugenden==&lt;br /&gt;
===1. Tugenden der Selbstbeherrschung===&lt;br /&gt;
*Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf Genuss&lt;br /&gt;
*Gemüt - Selbstkontrolle in Bezug auf Zorn&lt;br /&gt;
*Ehrgeiz - Selbstkontrolle in Bezug auf seine Ziele&lt;br /&gt;
*Neugier - Selbstkontrolle in Bezug auf Wissen&lt;br /&gt;
*Genügsamkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf den materiellen Lebensstil&lt;br /&gt;
*Eifer - Selbstkontrolle in Bezug auf Spiel, Erholung und Unterhaltung&lt;br /&gt;
*Zufriedenheit - Selbstkontrolle hinsichtlich des Besitzes und des Besitzes anderer&lt;br /&gt;
*Sexuelle Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf sexuelle Beziehungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Tugenden der Selbstwirksamkeit===&lt;br /&gt;
*Mut - im Angesicht der Gefahr die Bereitschaft, das Richtige zu tun und dabei Schmerz, erhebliche Gefahr oder Risiko zu erfahren&lt;br /&gt;
*Geduld - Fähigkeit, auf das Gewünschte zu warten&lt;br /&gt;
*Beharrlichkeit - beherzte Geduld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Tugenden der Anschauung===&lt;br /&gt;
*Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit &lt;br /&gt;
*Toleranz-Bereitschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda über Tugend==&lt;br /&gt;
Im Buch &#039;&#039;&#039;„Göttliche Erkenntnis“ von Swami Sivananda&#039;&#039;&#039; werden folgende 6 Tugenden umschrieben:&lt;br /&gt;
*1. [[Sama]]: ist Gelassenheit und Ruhe des Geistes, die durch die Beseitigung von Vasanas (geistigen Eindrücken) entsteht.&lt;br /&gt;
*2. [[Dama]]: ist die Kontrolle der [[Indriyas]] (Sinne).&lt;br /&gt;
*3. [[Uparati]]: ist das vehemente Abwenden des Geistes vom Wunsch nach Sinnesvergnügen.&lt;br /&gt;
*4. [[Titiksha]]: ist Duldungskraft. Der Aspirant muss geduldig die Gegensatzpaare wie Hitze und Kälte, Freude und Schmerz usw. ertragen.&lt;br /&gt;
*5. [[Shraddha]]: ist festes [[Vertrauen]] in die Worte des Gurus, die Aussagen der vedantischen Schriften und vor allem in sich selbst.&lt;br /&gt;
*6. [[Samadhana]]: ist geistiges Gleichgewicht durch Aufmerksamkeit. Es ist die Frucht der Praxis von Sama, Dama, Uparati, Titiksha und Shraddha. Ab hier herrscht vollkommene Konzentration des Aspiranten auf das Göttliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter umschreibt Swami Sivananda folgende 12 Tugenden, über die man täglich 10 Minuten meditieren soll:&lt;br /&gt;
*1. Demut im Januar, &lt;br /&gt;
*2. Freimütigkeit im Februar,&lt;br /&gt;
*3. Mut im März,&lt;br /&gt;
*4. Geduld im April,&lt;br /&gt;
*5. Barmherzigkeit oder Mitgefühl – Karuna - im Mai,&lt;br /&gt;
*6. Großzügigkeit im Juni,&lt;br /&gt;
*7. Lauterkeit im Juli,&lt;br /&gt;
*8. reine Liebe im August,&lt;br /&gt;
*9. Großzügigkeit im September,&lt;br /&gt;
*10. Vergebung im Oktober,&lt;br /&gt;
*11. Gleichmut im November, &lt;br /&gt;
*12. Zufriedenheit im Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Gedanken zum Thema==&lt;br /&gt;
Individuelle Tugenden können in eine der vier Kategorien eingeordnet werden:&lt;br /&gt;
*ethische: Gut - Böse, moralisch - unmoralisch, gerecht - ungerecht, aufrichtig - unaufrichtig&lt;br /&gt;
*ästhethische: unsymmetrisch, gefällig&lt;br /&gt;
*doktrinär: politischen, ideologischen, religiösen oder sozialen Überzeugungen und Werte &lt;br /&gt;
*angeborene: weiblich - männlich, preußisch, militärisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p68_Goettliche-Erkenntnis/ &#039;&#039;Göttliche Erkenntnis von Swami Sivananda&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Yoga-Lesung/07052001.html Tägliche Lesung von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/photo/albums/sita-die-goettin-der-tugend Sita, die Göttin der Tugend, der Liebe und der Treue]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/meditation-ueber-die-12 Meditation über die 12 Tugenden]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/sadhana/Swadhyayaspiritueller.html Sadhana, Inspirierendes Swadhyaya für spirituelle Sucher]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_gewissen.html Das Gewissen]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/tugenden-maitri Was sind die vier Haupt-Tugenden außer Maitri]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/wie-entwickle-ich-gleichmut Wie entwickle ich Gleichmut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminar-uebersicht/nach-seminartitel/titel/shatsampat-die-6-edlen-tugenden-der-gelassenheit/ Shatsampat, die sechs edlen Tugenden der Gelassenheit]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tugend&amp;diff=38425</id>
		<title>Tugend</title>
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		<updated>2012-12-14T09:42:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: /* Tugenden im Buddhismus */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;[[Tugend]]&#039;&#039;&#039; ist eine moralisch herausragende, untadelige Haltung, die der Gesellschaft als positives moralisches Beispiel dient und individuelle und kollektive Größe fördert; sie ist das Gegenteil von Laster. Menschen, die wertvolle  Tugenden vorleben, werden bewundert und sind Vorbilder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Das deutsche Wort Tugend leitet sich vom Althochdeutschen tugund (Kraft, Tüchtigkeit; von: taugen) ab und bezog sich im Mittelhochdeutschen vor allem auf männliche Eigenschaften. In Bezug auf weibliche Tugenden erhielt das Wort durch die Kirche später die Bedeutung der sexuellen Zurückhaltung, Keuschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tugenden und Werte==&lt;br /&gt;
Eine Tugend ist eine Denk-und Verhaltensweise auf hohem moralischen Niveau. Tugenden können in einem breiteren Kontext auf Werten basieren. Jedes Individuum hat einen Kern aus zugrunde liegenden Werten, die zu seinem System von Überzeugungen, Ideen und/oder Meinungen beitragen. Integrität bei der Anwendung eines Wertes sorgt für die Kontinuität und diese Kontinuität trennt einen Wert von Überzeugungen, Meinungen und Ideen. In diesem Zusammenhang ist ein Wert (z.B. [[Wahrheit]] oder [[Gleichheit]] oder [[Glaubensbekenntnis]]) der Kern, aus dem heraus wir tätig sind oder reagieren. Gesellschaften haben Werte, die von vielen der Mitglieder dieser Kultur geteilt werden. Die individuellen Werte sind in der Regel weitgehend, aber nicht immer ganz in Übereinstimmung mit den Werten der Kultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung==&lt;br /&gt;
===Moralische Tugenden===&lt;br /&gt;
Die moralischen Tugenden sind die Werte, die den Menschen anhalten, gut zu handeln. Darunter fallen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nächstenliebe/ Wohltätigkeit&lt;br /&gt;
* Unbescholtenheit/ Keuschheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kardinaltugenden===&lt;br /&gt;
Unter Kardinaltugenden werden grundsätzlich die nachfolgenden 4 Eigenschaften verstanden:&lt;br /&gt;
* Tapferkeit&lt;br /&gt;
* Klugheit/ Weisheit&lt;br /&gt;
* Mäßigung&lt;br /&gt;
* Gerechtigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tugenden im Buddhismus===&lt;br /&gt;
Der Buddhismus stellt 5 [[Silas]] (Grundregeln) auf, wie man sich moralisch zu verhalten hat:&lt;br /&gt;
*1. Nicht töten&lt;br /&gt;
*2. [[asteya|Nicht stehlen]]&lt;br /&gt;
*3. [[ehe|Keinen Ehebruch]] begehen&lt;br /&gt;
*4. Nicht lügen, keine verbalen Grobheiten und kein [[Tratsch|Klatsch]] und [[Geschwätz]]&lt;br /&gt;
*5. Keine bewusstseinverändernden Substanzen einnehmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rittertugenden===&lt;br /&gt;
Unter Rittertugenden versteht man Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*Edelmut&lt;br /&gt;
*Anständigkeit&lt;br /&gt;
*Zuvorkommenheit&lt;br /&gt;
*höflich und&lt;br /&gt;
*hilfsbereit (besonders gegenüber Frauen),&lt;br /&gt;
*Beständigkeit &lt;br /&gt;
*Mäßigung &lt;br /&gt;
*aufrichtige Treue und &lt;br /&gt;
*Gleichmut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Im Christentum sind die drei theologischen Tugenden &lt;br /&gt;
*Glaube &lt;br /&gt;
*Hoffnung und &lt;br /&gt;
*Liebe.&lt;br /&gt;
Liebe gilt dabei als die größte der drei. Liebe wird definiert als: &amp;quot;geduldig, freundlich, nicht neidisch, prahlerisch, überheblich oder unhöflich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Unter die bürgelichen Tugenden fallen insbesondere Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*Fleiß, &lt;br /&gt;
*Sparsamkeit, &lt;br /&gt;
*Ordnung,&lt;br /&gt;
*Sauberkeit und &lt;br /&gt;
*Pünktlichkeit.&lt;br /&gt;
Sie dienen der moralisch guten Bewältigung des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele von Tugenden==&lt;br /&gt;
===1. Tugenden der Selbstbeherrschung===&lt;br /&gt;
*Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf Genuss&lt;br /&gt;
*Gemüt - Selbstkontrolle in Bezug auf Zorn&lt;br /&gt;
*Ehrgeiz - Selbstkontrolle in Bezug auf seine Ziele&lt;br /&gt;
*Neugier - Selbstkontrolle in Bezug auf Wissen&lt;br /&gt;
*Genügsamkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf den materiellen Lebensstil&lt;br /&gt;
*Eifer - Selbstkontrolle in Bezug auf Spiel, Erholung und Unterhaltung&lt;br /&gt;
*Zufriedenheit - Selbstkontrolle hinsichtlich des Besitzes und des Besitzes anderer&lt;br /&gt;
*Sexuelle Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf sexuelle Beziehungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Tugenden der Selbstwirksamkeit===&lt;br /&gt;
*Mut - im Angesicht der Gefahr die Bereitschaft, das Richtige zu tun und dabei Schmerz, erhebliche Gefahr oder Risiko zu erfahren&lt;br /&gt;
*Geduld - Fähigkeit, auf das Gewünschte zu warten&lt;br /&gt;
*Beharrlichkeit - beherzte Geduld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Tugenden der Anschauung===&lt;br /&gt;
*Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit &lt;br /&gt;
*Toleranz-Bereitschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda über Tugend==&lt;br /&gt;
Im Buch &#039;&#039;&#039;„Göttliche Erkenntnis“ von Swami Sivananda&#039;&#039;&#039; werden folgende 6 Tugenden umschrieben:&lt;br /&gt;
*1. [[Sama]]: ist Gelassenheit und Ruhe des Geistes, die durch die Beseitigung von Vasanas (geistigen Eindrücken) entsteht.&lt;br /&gt;
*2. [[Dama]]: ist die Kontrolle der [[Indriyas]] (Sinne).&lt;br /&gt;
*3. [[Uparati]]: ist das vehemente Abwenden des Geistes vom Wunsch nach Sinnesvergnügen.&lt;br /&gt;
*4. [[Titiksha]]: ist Duldungskraft. Der Aspirant muss geduldig die Gegensatzpaare wie Hitze und Kälte, Freude und Schmerz usw. ertragen.&lt;br /&gt;
*5. [[Shraddha]]: ist festes [[Vertrauen]] in die Worte des Gurus, die Aussagen der vedantischen Schriften und vor allem in sich selbst.&lt;br /&gt;
*6. [[Samadhana]]: ist geistiges Gleichgewicht durch Aufmerksamkeit. Es ist die Frucht der Praxis von Sama, Dama, Uparati, Titiksha und Shraddha. Ab hier herrscht vollkommene Konzentration des Aspiranten auf das Göttliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter umschreibt Swami Sivananda folgende 12 Tugenden, über die man täglich 10 Minuten meditieren soll:&lt;br /&gt;
*1. Demut im Januar, &lt;br /&gt;
*2. Freimütigkeit im Februar,&lt;br /&gt;
*3. Mut im März,&lt;br /&gt;
*4. Geduld im April,&lt;br /&gt;
*5. Barmherzigkeit oder Mitgefühl – Karuna - im Mai,&lt;br /&gt;
*6. Großzügigkeit im Juni,&lt;br /&gt;
*7. Lauterkeit im Juli,&lt;br /&gt;
*8. reine Liebe im August,&lt;br /&gt;
*9. Großzügigkeit im September,&lt;br /&gt;
*10. Vergebung im Oktober,&lt;br /&gt;
*11. Gleichmut im November, &lt;br /&gt;
*12. Zufriedenheit im Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Gedanken zum Thema==&lt;br /&gt;
Individuelle Tugenden können in eine der vier Kategorien eingeordnet werden:&lt;br /&gt;
*ethische: Gut - Böse, moralisch - unmoralisch, gerecht - ungerecht, aufrichtig - unaufrichtig&lt;br /&gt;
*ästhethische: unsymmetrisch, gefällig&lt;br /&gt;
*doktrinär: politischen, ideologischen, religiösen oder sozialen Überzeugungen und Werte &lt;br /&gt;
*angeborene: weiblich - männlich, preußisch, militärisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p68_Goettliche-Erkenntnis/ &#039;&#039;Göttliche Erkenntnis von Swami Sivananda&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Yoga-Lesung/07052001.html Tägliche Lesung von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/photo/albums/sita-die-goettin-der-tugend Sita, die Göttin der Tugend, der Liebe und der Treue]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/meditation-ueber-die-12 Meditation über die 12 Tugenden]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/sadhana/Swadhyayaspiritueller.html Sadhana, Inspirierendes Swadhyaya für spirituelle Sucher]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_gewissen.html Das Gewissen]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/tugenden-maitri Was sind die vier Haupt-Tugenden außer Maitri]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/wie-entwickle-ich-gleichmut Wie entwickle ich Gleichmut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminar-uebersicht/nach-seminartitel/titel/shatsampat-die-6-edlen-tugenden-der-gelassenheit/ Shatsampat, die sechs edlen Tugenden der Gelassenheit]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tugend&amp;diff=38424</id>
		<title>Tugend</title>
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		<updated>2012-12-14T09:42:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: /* Christliche Tugenden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;[[Tugend]]&#039;&#039;&#039; ist eine moralisch herausragende, untadelige Haltung, die der Gesellschaft als positives moralisches Beispiel dient und individuelle und kollektive Größe fördert; sie ist das Gegenteil von Laster. Menschen, die wertvolle  Tugenden vorleben, werden bewundert und sind Vorbilder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Das deutsche Wort Tugend leitet sich vom Althochdeutschen tugund (Kraft, Tüchtigkeit; von: taugen) ab und bezog sich im Mittelhochdeutschen vor allem auf männliche Eigenschaften. In Bezug auf weibliche Tugenden erhielt das Wort durch die Kirche später die Bedeutung der sexuellen Zurückhaltung, Keuschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tugenden und Werte==&lt;br /&gt;
Eine Tugend ist eine Denk-und Verhaltensweise auf hohem moralischen Niveau. Tugenden können in einem breiteren Kontext auf Werten basieren. Jedes Individuum hat einen Kern aus zugrunde liegenden Werten, die zu seinem System von Überzeugungen, Ideen und/oder Meinungen beitragen. Integrität bei der Anwendung eines Wertes sorgt für die Kontinuität und diese Kontinuität trennt einen Wert von Überzeugungen, Meinungen und Ideen. In diesem Zusammenhang ist ein Wert (z.B. [[Wahrheit]] oder [[Gleichheit]] oder [[Glaubensbekenntnis]]) der Kern, aus dem heraus wir tätig sind oder reagieren. Gesellschaften haben Werte, die von vielen der Mitglieder dieser Kultur geteilt werden. Die individuellen Werte sind in der Regel weitgehend, aber nicht immer ganz in Übereinstimmung mit den Werten der Kultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung==&lt;br /&gt;
===Moralische Tugenden===&lt;br /&gt;
Die moralischen Tugenden sind die Werte, die den Menschen anhalten, gut zu handeln. Darunter fallen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nächstenliebe/ Wohltätigkeit&lt;br /&gt;
* Unbescholtenheit/ Keuschheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kardinaltugenden===&lt;br /&gt;
Unter Kardinaltugenden werden grundsätzlich die nachfolgenden 4 Eigenschaften verstanden:&lt;br /&gt;
* Tapferkeit&lt;br /&gt;
* Klugheit/ Weisheit&lt;br /&gt;
* Mäßigung&lt;br /&gt;
* Gerechtigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tugenden im Buddhismus===&lt;br /&gt;
Der Buddhismus stellt 5 [[Silas]] (Grundregeln) auf, wie man sich moralisch zu verhalten hat:&lt;br /&gt;
*1. Nicht töten.&lt;br /&gt;
*2. [[asteya|Nicht stehlen]].&lt;br /&gt;
*3. [[ehe|Keinen Ehebruch]] begehen.&lt;br /&gt;
*4. Nicht lügen, keine verbalen Grobheiten und kein [[Tratsch|Klatsch]] und [[Geschwätz]].&lt;br /&gt;
*5. Keine bewusstseinverändernden Substanzen einnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rittertugenden===&lt;br /&gt;
Unter Rittertugenden versteht man Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*Edelmut&lt;br /&gt;
*Anständigkeit&lt;br /&gt;
*Zuvorkommenheit&lt;br /&gt;
*höflich und&lt;br /&gt;
*hilfsbereit (besonders gegenüber Frauen),&lt;br /&gt;
*Beständigkeit &lt;br /&gt;
*Mäßigung &lt;br /&gt;
*aufrichtige Treue und &lt;br /&gt;
*Gleichmut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Im Christentum sind die drei theologischen Tugenden &lt;br /&gt;
*Glaube &lt;br /&gt;
*Hoffnung und &lt;br /&gt;
*Liebe.&lt;br /&gt;
Liebe gilt dabei als die größte der drei. Liebe wird definiert als: &amp;quot;geduldig, freundlich, nicht neidisch, prahlerisch, überheblich oder unhöflich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Unter die bürgelichen Tugenden fallen insbesondere Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*Fleiß, &lt;br /&gt;
*Sparsamkeit, &lt;br /&gt;
*Ordnung,&lt;br /&gt;
*Sauberkeit und &lt;br /&gt;
*Pünktlichkeit.&lt;br /&gt;
Sie dienen der moralisch guten Bewältigung des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele von Tugenden==&lt;br /&gt;
===1. Tugenden der Selbstbeherrschung===&lt;br /&gt;
*Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf Genuss&lt;br /&gt;
*Gemüt - Selbstkontrolle in Bezug auf Zorn&lt;br /&gt;
*Ehrgeiz - Selbstkontrolle in Bezug auf seine Ziele&lt;br /&gt;
*Neugier - Selbstkontrolle in Bezug auf Wissen&lt;br /&gt;
*Genügsamkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf den materiellen Lebensstil&lt;br /&gt;
*Eifer - Selbstkontrolle in Bezug auf Spiel, Erholung und Unterhaltung&lt;br /&gt;
*Zufriedenheit - Selbstkontrolle hinsichtlich des Besitzes und des Besitzes anderer&lt;br /&gt;
*Sexuelle Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf sexuelle Beziehungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Tugenden der Selbstwirksamkeit===&lt;br /&gt;
*Mut - im Angesicht der Gefahr die Bereitschaft, das Richtige zu tun und dabei Schmerz, erhebliche Gefahr oder Risiko zu erfahren&lt;br /&gt;
*Geduld - Fähigkeit, auf das Gewünschte zu warten&lt;br /&gt;
*Beharrlichkeit - beherzte Geduld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Tugenden der Anschauung===&lt;br /&gt;
*Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit &lt;br /&gt;
*Toleranz-Bereitschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda über Tugend==&lt;br /&gt;
Im Buch &#039;&#039;&#039;„Göttliche Erkenntnis“ von Swami Sivananda&#039;&#039;&#039; werden folgende 6 Tugenden umschrieben:&lt;br /&gt;
*1. [[Sama]]: ist Gelassenheit und Ruhe des Geistes, die durch die Beseitigung von Vasanas (geistigen Eindrücken) entsteht.&lt;br /&gt;
*2. [[Dama]]: ist die Kontrolle der [[Indriyas]] (Sinne).&lt;br /&gt;
*3. [[Uparati]]: ist das vehemente Abwenden des Geistes vom Wunsch nach Sinnesvergnügen.&lt;br /&gt;
*4. [[Titiksha]]: ist Duldungskraft. Der Aspirant muss geduldig die Gegensatzpaare wie Hitze und Kälte, Freude und Schmerz usw. ertragen.&lt;br /&gt;
*5. [[Shraddha]]: ist festes [[Vertrauen]] in die Worte des Gurus, die Aussagen der vedantischen Schriften und vor allem in sich selbst.&lt;br /&gt;
*6. [[Samadhana]]: ist geistiges Gleichgewicht durch Aufmerksamkeit. Es ist die Frucht der Praxis von Sama, Dama, Uparati, Titiksha und Shraddha. Ab hier herrscht vollkommene Konzentration des Aspiranten auf das Göttliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter umschreibt Swami Sivananda folgende 12 Tugenden, über die man täglich 10 Minuten meditieren soll:&lt;br /&gt;
*1. Demut im Januar, &lt;br /&gt;
*2. Freimütigkeit im Februar,&lt;br /&gt;
*3. Mut im März,&lt;br /&gt;
*4. Geduld im April,&lt;br /&gt;
*5. Barmherzigkeit oder Mitgefühl – Karuna - im Mai,&lt;br /&gt;
*6. Großzügigkeit im Juni,&lt;br /&gt;
*7. Lauterkeit im Juli,&lt;br /&gt;
*8. reine Liebe im August,&lt;br /&gt;
*9. Großzügigkeit im September,&lt;br /&gt;
*10. Vergebung im Oktober,&lt;br /&gt;
*11. Gleichmut im November, &lt;br /&gt;
*12. Zufriedenheit im Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Gedanken zum Thema==&lt;br /&gt;
Individuelle Tugenden können in eine der vier Kategorien eingeordnet werden:&lt;br /&gt;
*ethische: Gut - Böse, moralisch - unmoralisch, gerecht - ungerecht, aufrichtig - unaufrichtig&lt;br /&gt;
*ästhethische: unsymmetrisch, gefällig&lt;br /&gt;
*doktrinär: politischen, ideologischen, religiösen oder sozialen Überzeugungen und Werte &lt;br /&gt;
*angeborene: weiblich - männlich, preußisch, militärisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p68_Goettliche-Erkenntnis/ &#039;&#039;Göttliche Erkenntnis von Swami Sivananda&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Yoga-Lesung/07052001.html Tägliche Lesung von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/photo/albums/sita-die-goettin-der-tugend Sita, die Göttin der Tugend, der Liebe und der Treue]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/meditation-ueber-die-12 Meditation über die 12 Tugenden]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/sadhana/Swadhyayaspiritueller.html Sadhana, Inspirierendes Swadhyaya für spirituelle Sucher]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_gewissen.html Das Gewissen]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/tugenden-maitri Was sind die vier Haupt-Tugenden außer Maitri]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/wie-entwickle-ich-gleichmut Wie entwickle ich Gleichmut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminar-uebersicht/nach-seminartitel/titel/shatsampat-die-6-edlen-tugenden-der-gelassenheit/ Shatsampat, die sechs edlen Tugenden der Gelassenheit]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tugend&amp;diff=38423</id>
		<title>Tugend</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tugend&amp;diff=38423"/>
		<updated>2012-12-14T09:41:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: /* Rittertugenden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;[[Tugend]]&#039;&#039;&#039; ist eine moralisch herausragende, untadelige Haltung, die der Gesellschaft als positives moralisches Beispiel dient und individuelle und kollektive Größe fördert; sie ist das Gegenteil von Laster. Menschen, die wertvolle  Tugenden vorleben, werden bewundert und sind Vorbilder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Das deutsche Wort Tugend leitet sich vom Althochdeutschen tugund (Kraft, Tüchtigkeit; von: taugen) ab und bezog sich im Mittelhochdeutschen vor allem auf männliche Eigenschaften. In Bezug auf weibliche Tugenden erhielt das Wort durch die Kirche später die Bedeutung der sexuellen Zurückhaltung, Keuschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tugenden und Werte==&lt;br /&gt;
Eine Tugend ist eine Denk-und Verhaltensweise auf hohem moralischen Niveau. Tugenden können in einem breiteren Kontext auf Werten basieren. Jedes Individuum hat einen Kern aus zugrunde liegenden Werten, die zu seinem System von Überzeugungen, Ideen und/oder Meinungen beitragen. Integrität bei der Anwendung eines Wertes sorgt für die Kontinuität und diese Kontinuität trennt einen Wert von Überzeugungen, Meinungen und Ideen. In diesem Zusammenhang ist ein Wert (z.B. [[Wahrheit]] oder [[Gleichheit]] oder [[Glaubensbekenntnis]]) der Kern, aus dem heraus wir tätig sind oder reagieren. Gesellschaften haben Werte, die von vielen der Mitglieder dieser Kultur geteilt werden. Die individuellen Werte sind in der Regel weitgehend, aber nicht immer ganz in Übereinstimmung mit den Werten der Kultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung==&lt;br /&gt;
===Moralische Tugenden===&lt;br /&gt;
Die moralischen Tugenden sind die Werte, die den Menschen anhalten, gut zu handeln. Darunter fallen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nächstenliebe/ Wohltätigkeit&lt;br /&gt;
* Unbescholtenheit/ Keuschheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kardinaltugenden===&lt;br /&gt;
Unter Kardinaltugenden werden grundsätzlich die nachfolgenden 4 Eigenschaften verstanden:&lt;br /&gt;
* Tapferkeit&lt;br /&gt;
* Klugheit/ Weisheit&lt;br /&gt;
* Mäßigung&lt;br /&gt;
* Gerechtigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tugenden im Buddhismus===&lt;br /&gt;
Der Buddhismus stellt 5 [[Silas]] (Grundregeln) auf, wie man sich moralisch zu verhalten hat:&lt;br /&gt;
*1. Nicht töten.&lt;br /&gt;
*2. [[asteya|Nicht stehlen]].&lt;br /&gt;
*3. [[ehe|Keinen Ehebruch]] begehen.&lt;br /&gt;
*4. Nicht lügen, keine verbalen Grobheiten und kein [[Tratsch|Klatsch]] und [[Geschwätz]].&lt;br /&gt;
*5. Keine bewusstseinverändernden Substanzen einnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rittertugenden===&lt;br /&gt;
Unter Rittertugenden versteht man Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*Edelmut&lt;br /&gt;
*Anständigkeit&lt;br /&gt;
*Zuvorkommenheit&lt;br /&gt;
*höflich und&lt;br /&gt;
*hilfsbereit (besonders gegenüber Frauen),&lt;br /&gt;
*Beständigkeit &lt;br /&gt;
*Mäßigung &lt;br /&gt;
*aufrichtige Treue und &lt;br /&gt;
*Gleichmut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Im Christentum sind die drei theologischen Tugenden &lt;br /&gt;
*Glaube, &lt;br /&gt;
*Hoffnung und &lt;br /&gt;
*Liebe.&lt;br /&gt;
Liebe gilt dabei als die größte der drei. Liebe wird definiert als: &amp;quot;geduldig, freundlich, nicht neidisch, prahlerisch, überheblich oder unhöflich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Unter die bürgelichen Tugenden fallen insbesondere Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*Fleiß, &lt;br /&gt;
*Sparsamkeit, &lt;br /&gt;
*Ordnung,&lt;br /&gt;
*Sauberkeit und &lt;br /&gt;
*Pünktlichkeit.&lt;br /&gt;
Sie dienen der moralisch guten Bewältigung des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele von Tugenden==&lt;br /&gt;
===1. Tugenden der Selbstbeherrschung===&lt;br /&gt;
*Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf Genuss&lt;br /&gt;
*Gemüt - Selbstkontrolle in Bezug auf Zorn&lt;br /&gt;
*Ehrgeiz - Selbstkontrolle in Bezug auf seine Ziele&lt;br /&gt;
*Neugier - Selbstkontrolle in Bezug auf Wissen&lt;br /&gt;
*Genügsamkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf den materiellen Lebensstil&lt;br /&gt;
*Eifer - Selbstkontrolle in Bezug auf Spiel, Erholung und Unterhaltung&lt;br /&gt;
*Zufriedenheit - Selbstkontrolle hinsichtlich des Besitzes und des Besitzes anderer&lt;br /&gt;
*Sexuelle Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf sexuelle Beziehungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Tugenden der Selbstwirksamkeit===&lt;br /&gt;
*Mut - im Angesicht der Gefahr die Bereitschaft, das Richtige zu tun und dabei Schmerz, erhebliche Gefahr oder Risiko zu erfahren&lt;br /&gt;
*Geduld - Fähigkeit, auf das Gewünschte zu warten&lt;br /&gt;
*Beharrlichkeit - beherzte Geduld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Tugenden der Anschauung===&lt;br /&gt;
*Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit &lt;br /&gt;
*Toleranz-Bereitschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda über Tugend==&lt;br /&gt;
Im Buch &#039;&#039;&#039;„Göttliche Erkenntnis“ von Swami Sivananda&#039;&#039;&#039; werden folgende 6 Tugenden umschrieben:&lt;br /&gt;
*1. [[Sama]]: ist Gelassenheit und Ruhe des Geistes, die durch die Beseitigung von Vasanas (geistigen Eindrücken) entsteht.&lt;br /&gt;
*2. [[Dama]]: ist die Kontrolle der [[Indriyas]] (Sinne).&lt;br /&gt;
*3. [[Uparati]]: ist das vehemente Abwenden des Geistes vom Wunsch nach Sinnesvergnügen.&lt;br /&gt;
*4. [[Titiksha]]: ist Duldungskraft. Der Aspirant muss geduldig die Gegensatzpaare wie Hitze und Kälte, Freude und Schmerz usw. ertragen.&lt;br /&gt;
*5. [[Shraddha]]: ist festes [[Vertrauen]] in die Worte des Gurus, die Aussagen der vedantischen Schriften und vor allem in sich selbst.&lt;br /&gt;
*6. [[Samadhana]]: ist geistiges Gleichgewicht durch Aufmerksamkeit. Es ist die Frucht der Praxis von Sama, Dama, Uparati, Titiksha und Shraddha. Ab hier herrscht vollkommene Konzentration des Aspiranten auf das Göttliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter umschreibt Swami Sivananda folgende 12 Tugenden, über die man täglich 10 Minuten meditieren soll:&lt;br /&gt;
*1. Demut im Januar, &lt;br /&gt;
*2. Freimütigkeit im Februar,&lt;br /&gt;
*3. Mut im März,&lt;br /&gt;
*4. Geduld im April,&lt;br /&gt;
*5. Barmherzigkeit oder Mitgefühl – Karuna - im Mai,&lt;br /&gt;
*6. Großzügigkeit im Juni,&lt;br /&gt;
*7. Lauterkeit im Juli,&lt;br /&gt;
*8. reine Liebe im August,&lt;br /&gt;
*9. Großzügigkeit im September,&lt;br /&gt;
*10. Vergebung im Oktober,&lt;br /&gt;
*11. Gleichmut im November, &lt;br /&gt;
*12. Zufriedenheit im Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Gedanken zum Thema==&lt;br /&gt;
Individuelle Tugenden können in eine der vier Kategorien eingeordnet werden:&lt;br /&gt;
*ethische: Gut - Böse, moralisch - unmoralisch, gerecht - ungerecht, aufrichtig - unaufrichtig&lt;br /&gt;
*ästhethische: unsymmetrisch, gefällig&lt;br /&gt;
*doktrinär: politischen, ideologischen, religiösen oder sozialen Überzeugungen und Werte &lt;br /&gt;
*angeborene: weiblich - männlich, preußisch, militärisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p68_Goettliche-Erkenntnis/ &#039;&#039;Göttliche Erkenntnis von Swami Sivananda&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Yoga-Lesung/07052001.html Tägliche Lesung von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/photo/albums/sita-die-goettin-der-tugend Sita, die Göttin der Tugend, der Liebe und der Treue]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/meditation-ueber-die-12 Meditation über die 12 Tugenden]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/sadhana/Swadhyayaspiritueller.html Sadhana, Inspirierendes Swadhyaya für spirituelle Sucher]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_gewissen.html Das Gewissen]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/tugenden-maitri Was sind die vier Haupt-Tugenden außer Maitri]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/wie-entwickle-ich-gleichmut Wie entwickle ich Gleichmut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminar-uebersicht/nach-seminartitel/titel/shatsampat-die-6-edlen-tugenden-der-gelassenheit/ Shatsampat, die sechs edlen Tugenden der Gelassenheit]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tugend&amp;diff=38421</id>
		<title>Tugend</title>
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		<updated>2012-12-14T09:33:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;[[Tugend]]&#039;&#039;&#039; ist eine moralisch herausragende, untadelige Haltung, die der Gesellschaft als positives moralisches Beispiel dient und individuelle und kollektive Größe fördert; sie ist das Gegenteil von Laster. Menschen, die wertvolle  Tugenden vorleben, werden bewundert und sind Vorbilder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Das deutsche Wort Tugend leitet sich vom Althochdeutschen tugund (Kraft, Tüchtigkeit; von: taugen) ab und bezog sich im Mittelhochdeutschen vor allem auf männliche Eigenschaften. In Bezug auf weibliche Tugenden erhielt das Wort durch die Kirche später die Bedeutung der sexuellen Zurückhaltung, Keuschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tugenden und Werte==&lt;br /&gt;
Eine Tugend ist eine Denk-und Verhaltensweise auf hohem moralischen Niveau. Tugenden können in einem breiteren Kontext auf Werten basieren. Jedes Individuum hat einen Kern aus zugrunde liegenden Werten, die zu seinem System von Überzeugungen, Ideen und/oder Meinungen beitragen. Integrität bei der Anwendung eines Wertes sorgt für die Kontinuität und diese Kontinuität trennt einen Wert von Überzeugungen, Meinungen und Ideen. In diesem Zusammenhang ist ein Wert (z.B. [[Wahrheit]] oder [[Gleichheit]] oder [[Glaubensbekenntnis]]) der Kern, aus dem heraus wir tätig sind oder reagieren. Gesellschaften haben Werte, die von vielen der Mitglieder dieser Kultur geteilt werden. Die individuellen Werte sind in der Regel weitgehend, aber nicht immer ganz in Übereinstimmung mit den Werten der Kultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung==&lt;br /&gt;
===Moralische Tugenden===&lt;br /&gt;
Die moralischen Tugenden sind die Werte, die den Menschen anhalten, gut zu handeln. Darunter fallen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nächstenliebe/ Wohltätigkeit&lt;br /&gt;
* Unbescholtenheit/ Keuschheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kardinaltugenden===&lt;br /&gt;
Unter Kardinaltugenden werden grundsätzlich die nachfolgenden 4 Eigenschaften verstanden:&lt;br /&gt;
* Tapferkeit&lt;br /&gt;
* Klugheit/ Weisheit&lt;br /&gt;
* Mäßigung&lt;br /&gt;
* Gerechtigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tugenden im Buddhismus===&lt;br /&gt;
Der Buddhismus stellt 5 [[Silas]] (Grundregeln) auf, wie man sich moralisch zu verhalten hat:&lt;br /&gt;
*1. Nicht töten.&lt;br /&gt;
*2. [[asteya|Nicht stehlen]].&lt;br /&gt;
*3. [[ehe|Keinen Ehebruch]] begehen.&lt;br /&gt;
*4. Nicht lügen, keine verbalen Grobheiten und kein [[Tratsch|Klatsch]] und [[Geschwätz]].&lt;br /&gt;
*5. Keine bewusstseinverändernden Substanzen einnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rittertugenden===&lt;br /&gt;
Unter Rittertugenden versteht man Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*edel sein, &lt;br /&gt;
*vornehm sein,&lt;br /&gt;
*Anständigkeit,&lt;br /&gt;
*Fairness,&lt;br /&gt;
*Zuvorkommenheit,&lt;br /&gt;
*höflich und&lt;br /&gt;
*hilfsbereit (besonders gegenüber Frauen), &lt;br /&gt;
*Kontinuität, &lt;br /&gt;
*Mäßigung, &lt;br /&gt;
*aufrichtige Treue und &lt;br /&gt;
*Gleichmut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Im Christentum sind die drei theologischen Tugenden &lt;br /&gt;
*Glaube, &lt;br /&gt;
*Hoffnung und &lt;br /&gt;
*Liebe.&lt;br /&gt;
Liebe gilt dabei als die größte der drei. Liebe wird definiert als: &amp;quot;geduldig, freundlich, nicht neidisch, prahlerisch, überheblich oder unhöflich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Unter die bürgelichen Tugenden fallen insbesondere Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*Fleiß, &lt;br /&gt;
*Sparsamkeit, &lt;br /&gt;
*Ordnung,&lt;br /&gt;
*Sauberkeit und &lt;br /&gt;
*Pünktlichkeit.&lt;br /&gt;
Sie dienen der moralisch guten Bewältigung des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele von Tugenden==&lt;br /&gt;
===1. Tugenden der Selbstbeherrschung===&lt;br /&gt;
*Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf Genuss&lt;br /&gt;
*Gemüt - Selbstkontrolle in Bezug auf Zorn&lt;br /&gt;
*Ehrgeiz - Selbstkontrolle in Bezug auf seine Ziele&lt;br /&gt;
*Neugier - Selbstkontrolle in Bezug auf Wissen&lt;br /&gt;
*Genügsamkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf den materiellen Lebensstil&lt;br /&gt;
*Eifer - Selbstkontrolle in Bezug auf Spiel, Erholung und Unterhaltung&lt;br /&gt;
*Zufriedenheit - Selbstkontrolle hinsichtlich des Besitzes und des Besitzes anderer&lt;br /&gt;
*Sexuelle Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf sexuelle Beziehungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Tugenden der Selbstwirksamkeit===&lt;br /&gt;
*Mut - im Angesicht der Gefahr die Bereitschaft, das Richtige zu tun und dabei Schmerz, erhebliche Gefahr oder Risiko zu erfahren&lt;br /&gt;
*Geduld - Fähigkeit, auf das Gewünschte zu warten&lt;br /&gt;
*Beharrlichkeit - beherzte Geduld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Tugenden der Anschauung===&lt;br /&gt;
*Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit &lt;br /&gt;
*Toleranz-Bereitschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda über Tugend==&lt;br /&gt;
Im Buch &#039;&#039;&#039;„Göttliche Erkenntnis“ von Swami Sivananda&#039;&#039;&#039; werden folgende 6 Tugenden umschrieben:&lt;br /&gt;
*1. [[Sama]]: ist Gelassenheit und Ruhe des Geistes, die durch die Beseitigung von Vasanas (geistigen Eindrücken) entsteht.&lt;br /&gt;
*2. [[Dama]]: ist die Kontrolle der [[Indriyas]] (Sinne).&lt;br /&gt;
*3. [[Uparati]]: ist das vehemente Abwenden des Geistes vom Wunsch nach Sinnesvergnügen.&lt;br /&gt;
*4. [[Titiksha]]: ist Duldungskraft. Der Aspirant muss geduldig die Gegensatzpaare wie Hitze und Kälte, Freude und Schmerz usw. ertragen.&lt;br /&gt;
*5. [[Shraddha]]: ist festes [[Vertrauen]] in die Worte des Gurus, die Aussagen der vedantischen Schriften und vor allem in sich selbst.&lt;br /&gt;
*6. [[Samadhana]]: ist geistiges Gleichgewicht durch Aufmerksamkeit. Es ist die Frucht der Praxis von Sama, Dama, Uparati, Titiksha und Shraddha. Ab hier herrscht vollkommene Konzentration des Aspiranten auf das Göttliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter umschreibt Swami Sivananda folgende 12 Tugenden, über die man täglich 10 Minuten meditieren soll:&lt;br /&gt;
*1. Demut im Januar, &lt;br /&gt;
*2. Freimütigkeit im Februar,&lt;br /&gt;
*3. Mut im März,&lt;br /&gt;
*4. Geduld im April,&lt;br /&gt;
*5. Barmherzigkeit oder Mitgefühl – Karuna - im Mai,&lt;br /&gt;
*6. Großzügigkeit im Juni,&lt;br /&gt;
*7. Lauterkeit im Juli,&lt;br /&gt;
*8. reine Liebe im August,&lt;br /&gt;
*9. Großzügigkeit im September,&lt;br /&gt;
*10. Vergebung im Oktober,&lt;br /&gt;
*11. Gleichmut im November, &lt;br /&gt;
*12. Zufriedenheit im Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Gedanken zum Thema==&lt;br /&gt;
Individuelle Tugenden können in eine der vier Kategorien eingeordnet werden:&lt;br /&gt;
*ethische: Gut - Böse, moralisch - unmoralisch, gerecht - ungerecht, aufrichtig - unaufrichtig&lt;br /&gt;
*ästhethische: unsymmetrisch, gefällig&lt;br /&gt;
*doktrinär: politischen, ideologischen, religiösen oder sozialen Überzeugungen und Werte &lt;br /&gt;
*angeborene: weiblich - männlich, preußisch, militärisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p68_Goettliche-Erkenntnis/ &#039;&#039;Göttliche Erkenntnis von Swami Sivananda&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Yoga-Lesung/07052001.html Tägliche Lesung von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/photo/albums/sita-die-goettin-der-tugend Sita, die Göttin der Tugend, der Liebe und der Treue]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/meditation-ueber-die-12 Meditation über die 12 Tugenden]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/sadhana/Swadhyayaspiritueller.html Sadhana, Inspirierendes Swadhyaya für spirituelle Sucher]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_gewissen.html Das Gewissen]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/tugenden-maitri Was sind die vier Haupt-Tugenden außer Maitri]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/wie-entwickle-ich-gleichmut Wie entwickle ich Gleichmut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminar-uebersicht/nach-seminartitel/titel/shatsampat-die-6-edlen-tugenden-der-gelassenheit/ Shatsampat, die sechs edlen Tugenden der Gelassenheit]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tugend&amp;diff=38420</id>
		<title>Tugend</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tugend&amp;diff=38420"/>
		<updated>2012-12-14T09:32:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;[[Tugend]]&#039;&#039;&#039; ist eine moralisch herausragende, untadelige Haltung, die der Gesellschaft als positives moralisches Vorbild dient und individuelle und kollektive Größe fördert; sie ist das Gegenteil von Laster. Menschen, die wertvolle  Tugenden vorleben, werden bewundert und sind Vorbilder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Das deutsche Wort Tugend leitet sich vom Althochdeutschen tugund (Kraft, Tüchtigkeit; von: taugen) ab und bezog sich im Mittelhochdeutschen vor allem auf männliche Eigenschaften. In Bezug auf weibliche Tugenden erhielt das Wort durch die Kirche später die Bedeutung der sexuellen Zurückhaltung, Keuschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tugenden und Werte==&lt;br /&gt;
Eine Tugend ist eine Denk-und Verhaltensweise auf hohem moralischen Niveau. Tugenden können in einem breiteren Kontext auf Werten basieren. Jedes Individuum hat einen Kern aus zugrunde liegenden Werten, die zu seinem System von Überzeugungen, Ideen und/oder Meinungen beitragen. Integrität bei der Anwendung eines Wertes sorgt für die Kontinuität und diese Kontinuität trennt einen Wert von Überzeugungen, Meinungen und Ideen. In diesem Zusammenhang ist ein Wert (z.B. [[Wahrheit]] oder [[Gleichheit]] oder [[Glaubensbekenntnis]]) der Kern, aus dem heraus wir tätig sind oder reagieren. Gesellschaften haben Werte, die von vielen der Mitglieder dieser Kultur geteilt werden. Die individuellen Werte sind in der Regel weitgehend, aber nicht immer ganz in Übereinstimmung mit den Werten der Kultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung==&lt;br /&gt;
===Moralische Tugenden===&lt;br /&gt;
Die moralischen Tugenden sind die Werte, die den Menschen anhalten, gut zu handeln. Darunter fallen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nächstenliebe/ Wohltätigkeit&lt;br /&gt;
* Unbescholtenheit/ Keuschheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kardinaltugenden===&lt;br /&gt;
Unter Kardinaltugenden werden grundsätzlich die nachfolgenden 4 Eigenschaften verstanden:&lt;br /&gt;
* Tapferkeit&lt;br /&gt;
* Klugheit/ Weisheit&lt;br /&gt;
* Mäßigung&lt;br /&gt;
* Gerechtigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tugenden im Buddhismus===&lt;br /&gt;
Der Buddhismus stellt 5 [[Silas]] (Grundregeln) auf, wie man sich moralisch zu verhalten hat:&lt;br /&gt;
*1. Nicht töten.&lt;br /&gt;
*2. [[asteya|Nicht stehlen]].&lt;br /&gt;
*3. [[ehe|Keinen Ehebruch]] begehen.&lt;br /&gt;
*4. Nicht lügen, keine verbalen Grobheiten und kein [[Tratsch|Klatsch]] und [[Geschwätz]].&lt;br /&gt;
*5. Keine bewusstseinverändernden Substanzen einnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rittertugenden===&lt;br /&gt;
Unter Rittertugenden versteht man Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*edel sein, &lt;br /&gt;
*vornehm sein,&lt;br /&gt;
*Anständigkeit,&lt;br /&gt;
*Fairness,&lt;br /&gt;
*Zuvorkommenheit,&lt;br /&gt;
*höflich und&lt;br /&gt;
*hilfsbereit (besonders gegenüber Frauen), &lt;br /&gt;
*Kontinuität, &lt;br /&gt;
*Mäßigung, &lt;br /&gt;
*aufrichtige Treue und &lt;br /&gt;
*Gleichmut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Im Christentum sind die drei theologischen Tugenden &lt;br /&gt;
*Glaube, &lt;br /&gt;
*Hoffnung und &lt;br /&gt;
*Liebe.&lt;br /&gt;
Liebe gilt dabei als die größte der drei. Liebe wird definiert als: &amp;quot;geduldig, freundlich, nicht neidisch, prahlerisch, überheblich oder unhöflich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Unter die bürgelichen Tugenden fallen insbesondere Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*Fleiß, &lt;br /&gt;
*Sparsamkeit, &lt;br /&gt;
*Ordnung,&lt;br /&gt;
*Sauberkeit und &lt;br /&gt;
*Pünktlichkeit.&lt;br /&gt;
Sie dienen der moralisch guten Bewältigung des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele von Tugenden==&lt;br /&gt;
===1. Tugenden der Selbstbeherrschung===&lt;br /&gt;
*Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf Genuss&lt;br /&gt;
*Gemüt - Selbstkontrolle in Bezug auf Zorn&lt;br /&gt;
*Ehrgeiz - Selbstkontrolle in Bezug auf seine Ziele&lt;br /&gt;
*Neugier - Selbstkontrolle in Bezug auf Wissen&lt;br /&gt;
*Genügsamkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf den materiellen Lebensstil&lt;br /&gt;
*Eifer - Selbstkontrolle in Bezug auf Spiel, Erholung und Unterhaltung&lt;br /&gt;
*Zufriedenheit - Selbstkontrolle hinsichtlich des Besitzes und des Besitzes anderer&lt;br /&gt;
*Sexuelle Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf sexuelle Beziehungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Tugenden der Selbstwirksamkeit===&lt;br /&gt;
*Mut - im Angesicht der Gefahr die Bereitschaft, das Richtige zu tun und dabei Schmerz, erhebliche Gefahr oder Risiko zu erfahren&lt;br /&gt;
*Geduld - Fähigkeit, auf das Gewünschte zu warten&lt;br /&gt;
*Beharrlichkeit - beherzte Geduld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Tugenden der Anschauung===&lt;br /&gt;
*Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit &lt;br /&gt;
*Toleranz-Bereitschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda über Tugend==&lt;br /&gt;
Im Buch &#039;&#039;&#039;„Göttliche Erkenntnis“ von Swami Sivananda&#039;&#039;&#039; werden folgende 6 Tugenden umschrieben:&lt;br /&gt;
*1. [[Sama]]: ist Gelassenheit und Ruhe des Geistes, die durch die Beseitigung von Vasanas (geistigen Eindrücken) entsteht.&lt;br /&gt;
*2. [[Dama]]: ist die Kontrolle der [[Indriyas]] (Sinne).&lt;br /&gt;
*3. [[Uparati]]: ist das vehemente Abwenden des Geistes vom Wunsch nach Sinnesvergnügen.&lt;br /&gt;
*4. [[Titiksha]]: ist Duldungskraft. Der Aspirant muss geduldig die Gegensatzpaare wie Hitze und Kälte, Freude und Schmerz usw. ertragen.&lt;br /&gt;
*5. [[Shraddha]]: ist festes [[Vertrauen]] in die Worte des Gurus, die Aussagen der vedantischen Schriften und vor allem in sich selbst.&lt;br /&gt;
*6. [[Samadhana]]: ist geistiges Gleichgewicht durch Aufmerksamkeit. Es ist die Frucht der Praxis von Sama, Dama, Uparati, Titiksha und Shraddha. Ab hier herrscht vollkommene Konzentration des Aspiranten auf das Göttliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter umschreibt Swami Sivananda folgende 12 Tugenden, über die man täglich 10 Minuten meditieren soll:&lt;br /&gt;
*1. Demut im Januar, &lt;br /&gt;
*2. Freimütigkeit im Februar,&lt;br /&gt;
*3. Mut im März,&lt;br /&gt;
*4. Geduld im April,&lt;br /&gt;
*5. Barmherzigkeit oder Mitgefühl – Karuna - im Mai,&lt;br /&gt;
*6. Großzügigkeit im Juni,&lt;br /&gt;
*7. Lauterkeit im Juli,&lt;br /&gt;
*8. reine Liebe im August,&lt;br /&gt;
*9. Großzügigkeit im September,&lt;br /&gt;
*10. Vergebung im Oktober,&lt;br /&gt;
*11. Gleichmut im November, &lt;br /&gt;
*12. Zufriedenheit im Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Gedanken zum Thema==&lt;br /&gt;
Individuelle Tugenden können in eine der vier Kategorien eingeordnet werden:&lt;br /&gt;
*ethische: Gut - Böse, moralisch - unmoralisch, gerecht - ungerecht, aufrichtig - unaufrichtig&lt;br /&gt;
*ästhethische: unsymmetrisch, gefällig&lt;br /&gt;
*doktrinär: politischen, ideologischen, religiösen oder sozialen Überzeugungen und Werte &lt;br /&gt;
*angeborene: weiblich - männlich, preußisch, militärisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p68_Goettliche-Erkenntnis/ &#039;&#039;Göttliche Erkenntnis von Swami Sivananda&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Yoga-Lesung/07052001.html Tägliche Lesung von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/photo/albums/sita-die-goettin-der-tugend Sita, die Göttin der Tugend, der Liebe und der Treue]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/meditation-ueber-die-12 Meditation über die 12 Tugenden]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/sadhana/Swadhyayaspiritueller.html Sadhana, Inspirierendes Swadhyaya für spirituelle Sucher]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_gewissen.html Das Gewissen]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/tugenden-maitri Was sind die vier Haupt-Tugenden außer Maitri]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/wie-entwickle-ich-gleichmut Wie entwickle ich Gleichmut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminar-uebersicht/nach-seminartitel/titel/shatsampat-die-6-edlen-tugenden-der-gelassenheit/ Shatsampat, die sechs edlen Tugenden der Gelassenheit]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tugend&amp;diff=38419</id>
		<title>Tugend</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tugend&amp;diff=38419"/>
		<updated>2012-12-14T09:31:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: /* Weitere Gedanken zum Thema */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Tugend&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ist eine moralisch herausragende, untadelige Haltung, die der Gesellschaft als positives moralisches Vorbild dient und individuelle und kollektive Größe fördert; sie ist das Gegenteil von Laster. Menschen, die wertvolle  Tugenden vorleben, werden bewundert und sind Vorbilder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Das deutsche Wort Tugend leitet sich vom Althochdeutschen tugund (Kraft, Tüchtigkeit; von: taugen) ab und bezog sich im Mittelhochdeutschen vor allem auf männliche Eigenschaften. In Bezug auf weibliche Tugenden erhielt das Wort durch die Kirche später die Bedeutung der sexuellen Zurückhaltung, Keuschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tugenden und Werte==&lt;br /&gt;
Eine Tugend ist eine Denk-und Verhaltensweise auf hohem moralischen Niveau. Tugenden können in einem breiteren Kontext auf Werten basieren. Jedes Individuum hat einen Kern aus zugrunde liegenden Werten, die zu seinem System von Überzeugungen, Ideen und/oder Meinungen beitragen. Integrität bei der Anwendung eines Wertes sorgt für die Kontinuität und diese Kontinuität trennt einen Wert von Überzeugungen, Meinungen und Ideen. In diesem Zusammenhang ist ein Wert (z.B. [[Wahrheit]] oder [[Gleichheit]] oder [[Glaubensbekenntnis]]) der Kern, aus dem heraus wir tätig sind oder reagieren. Gesellschaften haben Werte, die von vielen der Mitglieder dieser Kultur geteilt werden. Die individuellen Werte sind in der Regel weitgehend, aber nicht immer ganz in Übereinstimmung mit den Werten der Kultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung==&lt;br /&gt;
===Moralische Tugenden===&lt;br /&gt;
Die moralischen Tugenden sind die Werte, die den Menschen anhalten, gut zu handeln. Darunter fallen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nächstenliebe/ Wohltätigkeit&lt;br /&gt;
* Unbescholtenheit/ Keuschheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kardinaltugenden===&lt;br /&gt;
Unter Kardinaltugenden werden grundsätzlich die nachfolgenden 4 Eigenschaften verstanden:&lt;br /&gt;
* Tapferkeit&lt;br /&gt;
* Klugheit/ Weisheit&lt;br /&gt;
* Mäßigung&lt;br /&gt;
* Gerechtigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tugenden im Buddhismus===&lt;br /&gt;
Der Buddhismus stellt 5 [[Silas]] (Grundregeln) auf, wie man sich moralisch zu verhalten hat:&lt;br /&gt;
*1. Nicht töten.&lt;br /&gt;
*2. [[asteya|Nicht stehlen]].&lt;br /&gt;
*3. [[ehe|Keinen Ehebruch]] begehen.&lt;br /&gt;
*4. Nicht lügen, keine verbalen Grobheiten und kein [[Tratsch|Klatsch]] und [[Geschwätz]].&lt;br /&gt;
*5. Keine bewusstseinverändernden Substanzen einnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rittertugenden===&lt;br /&gt;
Unter Rittertugenden versteht man Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*edel sein, &lt;br /&gt;
*vornehm sein,&lt;br /&gt;
*Anständigkeit,&lt;br /&gt;
*Fairness,&lt;br /&gt;
*Zuvorkommenheit,&lt;br /&gt;
*höflich und&lt;br /&gt;
*hilfsbereit (besonders gegenüber Frauen), &lt;br /&gt;
*Kontinuität, &lt;br /&gt;
*Mäßigung, &lt;br /&gt;
*aufrichtige Treue und &lt;br /&gt;
*Gleichmut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Im Christentum sind die drei theologischen Tugenden &lt;br /&gt;
*Glaube, &lt;br /&gt;
*Hoffnung und &lt;br /&gt;
*Liebe.&lt;br /&gt;
Liebe gilt dabei als die größte der drei. Liebe wird definiert als: &amp;quot;geduldig, freundlich, nicht neidisch, prahlerisch, überheblich oder unhöflich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Unter die bürgelichen Tugenden fallen insbesondere Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*Fleiß, &lt;br /&gt;
*Sparsamkeit, &lt;br /&gt;
*Ordnung,&lt;br /&gt;
*Sauberkeit und &lt;br /&gt;
*Pünktlichkeit.&lt;br /&gt;
Sie dienen der moralisch guten Bewältigung des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele von Tugenden==&lt;br /&gt;
===1. Tugenden der Selbstbeherrschung===&lt;br /&gt;
*Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf Genuss&lt;br /&gt;
*Gemüt - Selbstkontrolle in Bezug auf Zorn&lt;br /&gt;
*Ehrgeiz - Selbstkontrolle in Bezug auf seine Ziele&lt;br /&gt;
*Neugier - Selbstkontrolle in Bezug auf Wissen&lt;br /&gt;
*Genügsamkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf den materiellen Lebensstil&lt;br /&gt;
*Eifer - Selbstkontrolle in Bezug auf Spiel, Erholung und Unterhaltung&lt;br /&gt;
*Zufriedenheit - Selbstkontrolle hinsichtlich des Besitzes und des Besitzes anderer&lt;br /&gt;
*Sexuelle Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf sexuelle Beziehungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Tugenden der Selbstwirksamkeit===&lt;br /&gt;
*Mut - im Angesicht der Gefahr die Bereitschaft, das Richtige zu tun und dabei Schmerz, erhebliche Gefahr oder Risiko zu erfahren&lt;br /&gt;
*Geduld - Fähigkeit, auf das Gewünschte zu warten&lt;br /&gt;
*Beharrlichkeit - beherzte Geduld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Tugenden der Anschauung===&lt;br /&gt;
*Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit &lt;br /&gt;
*Toleranz-Bereitschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda über Tugend==&lt;br /&gt;
Im Buch &#039;&#039;&#039;„Göttliche Erkenntnis“ von Swami Sivananda&#039;&#039;&#039; werden folgende 6 Tugenden umschrieben:&lt;br /&gt;
*1. [[Sama]]: ist Gelassenheit und Ruhe des Geistes, die durch die Beseitigung von Vasanas (geistigen Eindrücken) entsteht.&lt;br /&gt;
*2. [[Dama]]: ist die Kontrolle der [[Indriyas]] (Sinne).&lt;br /&gt;
*3. [[Uparati]]: ist das vehemente Abwenden des Geistes vom Wunsch nach Sinnesvergnügen.&lt;br /&gt;
*4. [[Titiksha]]: ist Duldungskraft. Der Aspirant muss geduldig die Gegensatzpaare wie Hitze und Kälte, Freude und Schmerz usw. ertragen.&lt;br /&gt;
*5. [[Shraddha]]: ist festes [[Vertrauen]] in die Worte des Gurus, die Aussagen der vedantischen Schriften und vor allem in sich selbst.&lt;br /&gt;
*6. [[Samadhana]]: ist geistiges Gleichgewicht durch Aufmerksamkeit. Es ist die Frucht der Praxis von Sama, Dama, Uparati, Titiksha und Shraddha. Ab hier herrscht vollkommene Konzentration des Aspiranten auf das Göttliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter umschreibt Swami Sivananda folgende 12 Tugenden, über die man täglich 10 Minuten meditieren soll:&lt;br /&gt;
*1. Demut im Januar, &lt;br /&gt;
*2. Freimütigkeit im Februar,&lt;br /&gt;
*3. Mut im März,&lt;br /&gt;
*4. Geduld im April,&lt;br /&gt;
*5. Barmherzigkeit oder Mitgefühl – Karuna - im Mai,&lt;br /&gt;
*6. Großzügigkeit im Juni,&lt;br /&gt;
*7. Lauterkeit im Juli,&lt;br /&gt;
*8. reine Liebe im August,&lt;br /&gt;
*9. Großzügigkeit im September,&lt;br /&gt;
*10. Vergebung im Oktober,&lt;br /&gt;
*11. Gleichmut im November, &lt;br /&gt;
*12. Zufriedenheit im Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Gedanken zum Thema==&lt;br /&gt;
Individuelle Tugenden können in eine der vier Kategorien eingeordnet werden:&lt;br /&gt;
*ethische: Gut - Böse, moralisch - unmoralisch, gerecht - ungerecht, aufrichtig - unaufrichtig&lt;br /&gt;
*ästhethische: unsymmetrisch, gefällig&lt;br /&gt;
*doktrinär: politischen, ideologischen, religiösen oder sozialen Überzeugungen und Werte &lt;br /&gt;
*angeborene: weiblich - männlich, preußisch, militärisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p68_Goettliche-Erkenntnis/ &#039;&#039;Göttliche Erkenntnis von Swami Sivananda&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Yoga-Lesung/07052001.html Tägliche Lesung von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/photo/albums/sita-die-goettin-der-tugend Sita, die Göttin der Tugend, der Liebe und der Treue]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/meditation-ueber-die-12 Meditation über die 12 Tugenden]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/sadhana/Swadhyayaspiritueller.html Sadhana, Inspirierendes Swadhyaya für spirituelle Sucher]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_gewissen.html Das Gewissen]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/tugenden-maitri Was sind die vier Haupt-Tugenden außer Maitri]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/wie-entwickle-ich-gleichmut Wie entwickle ich Gleichmut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminar-uebersicht/nach-seminartitel/titel/shatsampat-die-6-edlen-tugenden-der-gelassenheit/ Shatsampat, die sechs edlen Tugenden der Gelassenheit]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tugend&amp;diff=38417</id>
		<title>Tugend</title>
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		<updated>2012-12-14T09:30:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: /* Weitere Gedanken zum Thema */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Tugend&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ist eine moralisch herausragende, untadelige Haltung, die der Gesellschaft als positives moralisches Vorbild dient und individuelle und kollektive Größe fördert; sie ist das Gegenteil von Laster. Menschen, die wertvolle  Tugenden vorleben, werden bewundert und sind Vorbilder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Das deutsche Wort Tugend leitet sich vom Althochdeutschen tugund (Kraft, Tüchtigkeit; von: taugen) ab und bezog sich im Mittelhochdeutschen vor allem auf männliche Eigenschaften. In Bezug auf weibliche Tugenden erhielt das Wort durch die Kirche später die Bedeutung der sexuellen Zurückhaltung, Keuschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tugenden und Werte==&lt;br /&gt;
Eine Tugend ist eine Denk-und Verhaltensweise auf hohem moralischen Niveau. Tugenden können in einem breiteren Kontext auf Werten basieren. Jedes Individuum hat einen Kern aus zugrunde liegenden Werten, die zu seinem System von Überzeugungen, Ideen und/oder Meinungen beitragen. Integrität bei der Anwendung eines Wertes sorgt für die Kontinuität und diese Kontinuität trennt einen Wert von Überzeugungen, Meinungen und Ideen. In diesem Zusammenhang ist ein Wert (z.B. [[Wahrheit]] oder [[Gleichheit]] oder [[Glaubensbekenntnis]]) der Kern, aus dem heraus wir tätig sind oder reagieren. Gesellschaften haben Werte, die von vielen der Mitglieder dieser Kultur geteilt werden. Die individuellen Werte sind in der Regel weitgehend, aber nicht immer ganz in Übereinstimmung mit den Werten der Kultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung==&lt;br /&gt;
===Moralische Tugenden===&lt;br /&gt;
Die moralischen Tugenden sind die Werte, die den Menschen anhalten, gut zu handeln. Darunter fallen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nächstenliebe/ Wohltätigkeit&lt;br /&gt;
* Unbescholtenheit/ Keuschheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kardinaltugenden===&lt;br /&gt;
Unter Kardinaltugenden werden grundsätzlich die nachfolgenden 4 Eigenschaften verstanden:&lt;br /&gt;
* Tapferkeit&lt;br /&gt;
* Klugheit/ Weisheit&lt;br /&gt;
* Mäßigung&lt;br /&gt;
* Gerechtigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tugenden im Buddhismus===&lt;br /&gt;
Der Buddhismus stellt 5 [[Silas]] (Grundregeln) auf, wie man sich moralisch zu verhalten hat:&lt;br /&gt;
*1. Nicht töten.&lt;br /&gt;
*2. [[asteya|Nicht stehlen]].&lt;br /&gt;
*3. [[ehe|Keinen Ehebruch]] begehen.&lt;br /&gt;
*4. Nicht lügen, keine verbalen Grobheiten und kein [[Tratsch|Klatsch]] und [[Geschwätz]].&lt;br /&gt;
*5. Keine bewusstseinverändernden Substanzen einnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rittertugenden===&lt;br /&gt;
Unter Rittertugenden versteht man Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*edel sein, &lt;br /&gt;
*vornehm sein,&lt;br /&gt;
*Anständigkeit,&lt;br /&gt;
*Fairness,&lt;br /&gt;
*Zuvorkommenheit,&lt;br /&gt;
*höflich und&lt;br /&gt;
*hilfsbereit (besonders gegenüber Frauen), &lt;br /&gt;
*Kontinuität, &lt;br /&gt;
*Mäßigung, &lt;br /&gt;
*aufrichtige Treue und &lt;br /&gt;
*Gleichmut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Im Christentum sind die drei theologischen Tugenden &lt;br /&gt;
*Glaube, &lt;br /&gt;
*Hoffnung und &lt;br /&gt;
*Liebe.&lt;br /&gt;
Liebe gilt dabei als die größte der drei. Liebe wird definiert als: &amp;quot;geduldig, freundlich, nicht neidisch, prahlerisch, überheblich oder unhöflich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Unter die bürgelichen Tugenden fallen insbesondere Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*Fleiß, &lt;br /&gt;
*Sparsamkeit, &lt;br /&gt;
*Ordnung,&lt;br /&gt;
*Sauberkeit und &lt;br /&gt;
*Pünktlichkeit.&lt;br /&gt;
Sie dienen der moralisch guten Bewältigung des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele von Tugenden==&lt;br /&gt;
===1. Tugenden der Selbstbeherrschung===&lt;br /&gt;
*Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf Genuss&lt;br /&gt;
*Gemüt - Selbstkontrolle in Bezug auf Zorn&lt;br /&gt;
*Ehrgeiz - Selbstkontrolle in Bezug auf seine Ziele&lt;br /&gt;
*Neugier - Selbstkontrolle in Bezug auf Wissen&lt;br /&gt;
*Genügsamkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf den materiellen Lebensstil&lt;br /&gt;
*Eifer - Selbstkontrolle in Bezug auf Spiel, Erholung und Unterhaltung&lt;br /&gt;
*Zufriedenheit - Selbstkontrolle hinsichtlich des Besitzes und des Besitzes anderer&lt;br /&gt;
*Sexuelle Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf sexuelle Beziehungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Tugenden der Selbstwirksamkeit===&lt;br /&gt;
*Mut - im Angesicht der Gefahr die Bereitschaft, das Richtige zu tun und dabei Schmerz, erhebliche Gefahr oder Risiko zu erfahren&lt;br /&gt;
*Geduld - Fähigkeit, auf das Gewünschte zu warten&lt;br /&gt;
*Beharrlichkeit - beherzte Geduld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Tugenden der Anschauung===&lt;br /&gt;
*Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit &lt;br /&gt;
*Toleranz-Bereitschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda über Tugend==&lt;br /&gt;
Im Buch &#039;&#039;&#039;„Göttliche Erkenntnis“ von Swami Sivananda&#039;&#039;&#039; werden folgende 6 Tugenden umschrieben:&lt;br /&gt;
*1. [[Sama]]: ist Gelassenheit und Ruhe des Geistes, die durch die Beseitigung von Vasanas (geistigen Eindrücken) entsteht.&lt;br /&gt;
*2. [[Dama]]: ist die Kontrolle der [[Indriyas]] (Sinne).&lt;br /&gt;
*3. [[Uparati]]: ist das vehemente Abwenden des Geistes vom Wunsch nach Sinnesvergnügen.&lt;br /&gt;
*4. [[Titiksha]]: ist Duldungskraft. Der Aspirant muss geduldig die Gegensatzpaare wie Hitze und Kälte, Freude und Schmerz usw. ertragen.&lt;br /&gt;
*5. [[Shraddha]]: ist festes [[Vertrauen]] in die Worte des Gurus, die Aussagen der vedantischen Schriften und vor allem in sich selbst.&lt;br /&gt;
*6. [[Samadhana]]: ist geistiges Gleichgewicht durch Aufmerksamkeit. Es ist die Frucht der Praxis von Sama, Dama, Uparati, Titiksha und Shraddha. Ab hier herrscht vollkommene Konzentration des Aspiranten auf das Göttliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter umschreibt Swami Sivananda folgende 12 Tugenden, über die man täglich 10 Minuten meditieren soll:&lt;br /&gt;
*1. Demut im Januar, &lt;br /&gt;
*2. Freimütigkeit im Februar,&lt;br /&gt;
*3. Mut im März,&lt;br /&gt;
*4. Geduld im April,&lt;br /&gt;
*5. Barmherzigkeit oder Mitgefühl – Karuna - im Mai,&lt;br /&gt;
*6. Großzügigkeit im Juni,&lt;br /&gt;
*7. Lauterkeit im Juli,&lt;br /&gt;
*8. reine Liebe im August,&lt;br /&gt;
*9. Großzügigkeit im September,&lt;br /&gt;
*10. Vergebung im Oktober,&lt;br /&gt;
*11. Gleichmut im November, &lt;br /&gt;
*12. Zufriedenheit im Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Gedanken zum Thema==&lt;br /&gt;
Individuelle Tugenden können in eine der vier Kategorien eingeordnet werden:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;ethische:&#039;&#039;&#039; Gut - Böse, moralisch - unmoralisch, gerecht - ungerecht, aufrichtig - unaufrichtig&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;ästhethische:&#039;&#039;&#039; unsymmetrisch, gefällig&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;doktrinär:&#039;&#039;&#039; politischen, ideologischen, religiösen oder sozialen Überzeugungen und Werte &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;angeborene:&#039;&#039;&#039; weiblich - männlich, preußisch, militärisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p68_Goettliche-Erkenntnis/ &#039;&#039;Göttliche Erkenntnis von Swami Sivananda&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Yoga-Lesung/07052001.html Tägliche Lesung von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/photo/albums/sita-die-goettin-der-tugend Sita, die Göttin der Tugend, der Liebe und der Treue]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/meditation-ueber-die-12 Meditation über die 12 Tugenden]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/sadhana/Swadhyayaspiritueller.html Sadhana, Inspirierendes Swadhyaya für spirituelle Sucher]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_gewissen.html Das Gewissen]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/tugenden-maitri Was sind die vier Haupt-Tugenden außer Maitri]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/wie-entwickle-ich-gleichmut Wie entwickle ich Gleichmut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminar-uebersicht/nach-seminartitel/titel/shatsampat-die-6-edlen-tugenden-der-gelassenheit/ Shatsampat, die sechs edlen Tugenden der Gelassenheit]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tugend&amp;diff=38416</id>
		<title>Tugend</title>
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		<updated>2012-12-14T09:30:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Tugend&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ist eine moralisch herausragende, untadelige Haltung, die der Gesellschaft als positives moralisches Vorbild dient und individuelle und kollektive Größe fördert; sie ist das Gegenteil von Laster. Menschen, die wertvolle  Tugenden vorleben, werden bewundert und sind Vorbilder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Das deutsche Wort Tugend leitet sich vom Althochdeutschen tugund (Kraft, Tüchtigkeit; von: taugen) ab und bezog sich im Mittelhochdeutschen vor allem auf männliche Eigenschaften. In Bezug auf weibliche Tugenden erhielt das Wort durch die Kirche später die Bedeutung der sexuellen Zurückhaltung, Keuschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tugenden und Werte==&lt;br /&gt;
Eine Tugend ist eine Denk-und Verhaltensweise auf hohem moralischen Niveau. Tugenden können in einem breiteren Kontext auf Werten basieren. Jedes Individuum hat einen Kern aus zugrunde liegenden Werten, die zu seinem System von Überzeugungen, Ideen und/oder Meinungen beitragen. Integrität bei der Anwendung eines Wertes sorgt für die Kontinuität und diese Kontinuität trennt einen Wert von Überzeugungen, Meinungen und Ideen. In diesem Zusammenhang ist ein Wert (z.B. [[Wahrheit]] oder [[Gleichheit]] oder [[Glaubensbekenntnis]]) der Kern, aus dem heraus wir tätig sind oder reagieren. Gesellschaften haben Werte, die von vielen der Mitglieder dieser Kultur geteilt werden. Die individuellen Werte sind in der Regel weitgehend, aber nicht immer ganz in Übereinstimmung mit den Werten der Kultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung==&lt;br /&gt;
===Moralische Tugenden===&lt;br /&gt;
Die moralischen Tugenden sind die Werte, die den Menschen anhalten, gut zu handeln. Darunter fallen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nächstenliebe/ Wohltätigkeit&lt;br /&gt;
* Unbescholtenheit/ Keuschheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kardinaltugenden===&lt;br /&gt;
Unter Kardinaltugenden werden grundsätzlich die nachfolgenden 4 Eigenschaften verstanden:&lt;br /&gt;
* Tapferkeit&lt;br /&gt;
* Klugheit/ Weisheit&lt;br /&gt;
* Mäßigung&lt;br /&gt;
* Gerechtigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tugenden im Buddhismus===&lt;br /&gt;
Der Buddhismus stellt 5 [[Silas]] (Grundregeln) auf, wie man sich moralisch zu verhalten hat:&lt;br /&gt;
*1. Nicht töten.&lt;br /&gt;
*2. [[asteya|Nicht stehlen]].&lt;br /&gt;
*3. [[ehe|Keinen Ehebruch]] begehen.&lt;br /&gt;
*4. Nicht lügen, keine verbalen Grobheiten und kein [[Tratsch|Klatsch]] und [[Geschwätz]].&lt;br /&gt;
*5. Keine bewusstseinverändernden Substanzen einnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rittertugenden===&lt;br /&gt;
Unter Rittertugenden versteht man Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*edel sein, &lt;br /&gt;
*vornehm sein,&lt;br /&gt;
*Anständigkeit,&lt;br /&gt;
*Fairness,&lt;br /&gt;
*Zuvorkommenheit,&lt;br /&gt;
*höflich und&lt;br /&gt;
*hilfsbereit (besonders gegenüber Frauen), &lt;br /&gt;
*Kontinuität, &lt;br /&gt;
*Mäßigung, &lt;br /&gt;
*aufrichtige Treue und &lt;br /&gt;
*Gleichmut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Im Christentum sind die drei theologischen Tugenden &lt;br /&gt;
*Glaube, &lt;br /&gt;
*Hoffnung und &lt;br /&gt;
*Liebe.&lt;br /&gt;
Liebe gilt dabei als die größte der drei. Liebe wird definiert als: &amp;quot;geduldig, freundlich, nicht neidisch, prahlerisch, überheblich oder unhöflich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bürgerliche Tugenden===&lt;br /&gt;
Unter die bürgelichen Tugenden fallen insbesondere Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*Fleiß, &lt;br /&gt;
*Sparsamkeit, &lt;br /&gt;
*Ordnung,&lt;br /&gt;
*Sauberkeit und &lt;br /&gt;
*Pünktlichkeit.&lt;br /&gt;
Sie dienen der moralisch guten Bewältigung des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele von Tugenden==&lt;br /&gt;
===1. Tugenden der Selbstbeherrschung===&lt;br /&gt;
*Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf Genuss&lt;br /&gt;
*Gemüt - Selbstkontrolle in Bezug auf Zorn&lt;br /&gt;
*Ehrgeiz - Selbstkontrolle in Bezug auf seine Ziele&lt;br /&gt;
*Neugier - Selbstkontrolle in Bezug auf Wissen&lt;br /&gt;
*Genügsamkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf den materiellen Lebensstil&lt;br /&gt;
*Eifer - Selbstkontrolle in Bezug auf Spiel, Erholung und Unterhaltung&lt;br /&gt;
*Zufriedenheit - Selbstkontrolle hinsichtlich des Besitzes und des Besitzes anderer&lt;br /&gt;
*Sexuelle Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf sexuelle Beziehungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Tugenden der Selbstwirksamkeit===&lt;br /&gt;
*Mut - im Angesicht der Gefahr die Bereitschaft, das Richtige zu tun und dabei Schmerz, erhebliche Gefahr oder Risiko zu erfahren&lt;br /&gt;
*Geduld - Fähigkeit, auf das Gewünschte zu warten&lt;br /&gt;
*Beharrlichkeit - beherzte Geduld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Tugenden der Anschauung===&lt;br /&gt;
*Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit &lt;br /&gt;
*Toleranz-Bereitschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda über Tugend==&lt;br /&gt;
Im Buch &#039;&#039;&#039;„Göttliche Erkenntnis“ von Swami Sivananda&#039;&#039;&#039; werden folgende 6 Tugenden umschrieben:&lt;br /&gt;
*1. [[Sama]]: ist Gelassenheit und Ruhe des Geistes, die durch die Beseitigung von Vasanas (geistigen Eindrücken) entsteht.&lt;br /&gt;
*2. [[Dama]]: ist die Kontrolle der [[Indriyas]] (Sinne).&lt;br /&gt;
*3. [[Uparati]]: ist das vehemente Abwenden des Geistes vom Wunsch nach Sinnesvergnügen.&lt;br /&gt;
*4. [[Titiksha]]: ist Duldungskraft. Der Aspirant muss geduldig die Gegensatzpaare wie Hitze und Kälte, Freude und Schmerz usw. ertragen.&lt;br /&gt;
*5. [[Shraddha]]: ist festes [[Vertrauen]] in die Worte des Gurus, die Aussagen der vedantischen Schriften und vor allem in sich selbst.&lt;br /&gt;
*6. [[Samadhana]]: ist geistiges Gleichgewicht durch Aufmerksamkeit. Es ist die Frucht der Praxis von Sama, Dama, Uparati, Titiksha und Shraddha. Ab hier herrscht vollkommene Konzentration des Aspiranten auf das Göttliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter umschreibt Swami Sivananda folgende 12 Tugenden, über die man täglich 10 Minuten meditieren soll:&lt;br /&gt;
*1. Demut im Januar, &lt;br /&gt;
*2. Freimütigkeit im Februar,&lt;br /&gt;
*3. Mut im März,&lt;br /&gt;
*4. Geduld im April,&lt;br /&gt;
*5. Barmherzigkeit oder Mitgefühl – Karuna - im Mai,&lt;br /&gt;
*6. Großzügigkeit im Juni,&lt;br /&gt;
*7. Lauterkeit im Juli,&lt;br /&gt;
*8. reine Liebe im August,&lt;br /&gt;
*9. Großzügigkeit im September,&lt;br /&gt;
*10. Vergebung im Oktober,&lt;br /&gt;
*11. Gleichmut im November, &lt;br /&gt;
*12. Zufriedenheit im Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Gedanken zum Thema==&lt;br /&gt;
===Individuelle Tugenden können in eine der vier Kategorien eingeordnet werden:===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;ethische:&#039;&#039;&#039; Gut - Böse, moralisch - unmoralisch, gerecht - ungerecht, aufrichtig - unaufrichtig&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;ästhethische:&#039;&#039;&#039; unsymmetrisch, gefällig&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;doktrinär:&#039;&#039;&#039; politischen, ideologischen, religiösen oder sozialen Überzeugungen und Werte &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;angeborene:&#039;&#039;&#039; weiblich - männlich, preußisch, militärisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p68_Goettliche-Erkenntnis/ &#039;&#039;Göttliche Erkenntnis von Swami Sivananda&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Yoga-Lesung/07052001.html Tägliche Lesung von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/photo/albums/sita-die-goettin-der-tugend Sita, die Göttin der Tugend, der Liebe und der Treue]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/meditation-ueber-die-12 Meditation über die 12 Tugenden]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/sadhana/Swadhyayaspiritueller.html Sadhana, Inspirierendes Swadhyaya für spirituelle Sucher]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_gewissen.html Das Gewissen]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/tugenden-maitri Was sind die vier Haupt-Tugenden außer Maitri]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/wie-entwickle-ich-gleichmut Wie entwickle ich Gleichmut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminar-uebersicht/nach-seminartitel/titel/shatsampat-die-6-edlen-tugenden-der-gelassenheit/ Shatsampat, die sechs edlen Tugenden der Gelassenheit]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Tugend&amp;diff=38409</id>
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		<updated>2012-12-14T09:13:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Tugend&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; ist eine moralisch herausragende, untadelige Haltung, die der Gesellschaft als positives moralisches Vorbild dient und individuelle und kollektive Größe fördert; sie ist das Gegenteil von Laster. Menschen, die wertvolle  Tugenden vorleben, werden bewundert und sind Vorbilder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Etymologie==&lt;br /&gt;
Das deutsche Wort Tugend leitet sich vom Althochdeutschen tugund (Kraft, Tüchtigkeit; von: taugen) ab und bezog sich im Mittelhochdeutschen vor allem auf männliche Eigenschaften. In Bezug auf weibliche Tugenden erhielt das Wort durch die Kirche später die Bedeutung der sexuellen Zurückhaltung, Keuschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tugenden und Werte==&lt;br /&gt;
Eine Tugend ist eine Denk-und Verhaltensweise auf hohem moralischen Niveau. Tugenden können in einem breiteren Kontext auf Werten basieren. Jedes Individuum hat einen Kern aus zugrunde liegenden Werten, die zu seinem System von Überzeugungen, Ideen und/oder Meinungen beitragen. Integrität bei der Anwendung eines Wertes sorgt für die Kontinuität und diese Kontinuität trennt einen Wert von Überzeugungen, Meinungen und Ideen. In diesem Zusammenhang ist ein Wert (z.B. [[Wahrheit]] oder [[Gleichheit]] oder [[Glaubensbekenntnis]]) der Kern, aus dem heraus wir tätig sind oder reagieren. Gesellschaften haben Werte, die von vielen der Mitglieder dieser Kultur geteilt werden. Die individuellen Werte sind in der Regel weitgehend, aber nicht immer ganz in Übereinstimmung mit den Werten der Kultur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Individuelle Tugenden können in eine der vier Kategorien gruppiert werden: ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;ethische:&#039;&#039;&#039; Gut - Böse, moralisch - unmoralisch, gerecht - ungerecht, aufrichtig - unaufrichtig&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;ästhethische:&#039;&#039;&#039; unsymmetrisch, gefällig&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;doktrinär:&#039;&#039;&#039; politischen, ideologischen, religiösen oder sozialen Überzeugungen und Werte &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;angeborene:&#039;&#039;&#039; weiblich - männlich, preußisch, militärisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung==&lt;br /&gt;
===Moralische Tugenden===&lt;br /&gt;
Die moralischen Tugenden sind diejenigen Werte, die den Menschen anhalten, gut zu handeln. Darunter fallen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nächstenliebe/ Wohltätigkeit&lt;br /&gt;
* Unbescholtenheit/ Keuschheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kardinaltugenden===&lt;br /&gt;
Unter Kardinaltugenden werden grundsätzlich die nachfolgenden 4 Eigenschaften verstanden:&lt;br /&gt;
* Tapferkeit&lt;br /&gt;
* Klugheit/ Weisheit&lt;br /&gt;
* Mäßigung&lt;br /&gt;
* Gerechtigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tugenden im Buddhismus===&lt;br /&gt;
Der Buddhismus stellt 5 [[Silas]] (Grundregeln) auf, wie man sich moralisch zu verhalten hat:&lt;br /&gt;
*1. Nicht Töten.&lt;br /&gt;
*2. [[asteya|Nicht Stehlen]].&lt;br /&gt;
*3. [[ehe|Keinen Ehebruch]] begehen.&lt;br /&gt;
*4. Nicht lügen, keine verbalen Grobheiten und kein [[tratsch|Klatsch]] und [[Geschwätz]].&lt;br /&gt;
*5. Keine bewusstseinverändernde Substanzen einnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Rittertugend===&lt;br /&gt;
Unter Rittertugenden versteht man Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*edel sein, &lt;br /&gt;
*vornehm sein,&lt;br /&gt;
*Anständigkeit,&lt;br /&gt;
*Fairness,&lt;br /&gt;
*Zuvorkommenheit,&lt;br /&gt;
*höflich und &lt;br /&gt;
*hilfsbereit (besonders gegenüber Frauen), &lt;br /&gt;
*Kontinuität, &lt;br /&gt;
*Mäßigung, &lt;br /&gt;
*aufrichtige Treue und &lt;br /&gt;
*Gleichmut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die christliche Tugend===&lt;br /&gt;
Im Christentum sind die drei theologischen Tugenden &lt;br /&gt;
*Glaube, &lt;br /&gt;
*Hoffnung und &lt;br /&gt;
*Liebe.&lt;br /&gt;
Liebe gilt dabei als die größte der drei. Liebe wird definiert als: &amp;quot;geduldig, freundlich, nicht neidisch, prahlerisch, überheblich oder unhöflich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die bürgeliche Tugend===&lt;br /&gt;
Unter die bürgeliche Tugend fallen insbesondere Eigenschaften wie &lt;br /&gt;
*Fleiß, &lt;br /&gt;
*Sparsamkeit, &lt;br /&gt;
*Ordnung,&lt;br /&gt;
*Sauberkeit und &lt;br /&gt;
*Pünktlichkeit.&lt;br /&gt;
Diese dienen der moralisch guten Bewältigung des Alltags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele von Tugenden==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Tugenden der Selbstbeherrschung===&lt;br /&gt;
*Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf Genuss&lt;br /&gt;
*Gemüt - Selbstkontrolle in Bezug auf Zorn&lt;br /&gt;
*Ehrgeiz - Selbstkontrolle in Bezug auf seine Ziele&lt;br /&gt;
*Neugier - Selbstkontrolle in Bezug auf Wissen&lt;br /&gt;
*Genügsamkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf den materiellen Lebensstil&lt;br /&gt;
*Eifer - Selbstkontrolle in Bezug auf Spiel, Erholung und Unterhaltung&lt;br /&gt;
*Zufriedenheit - Selbstkontrolle hinsichtlich des Besitzes und des Besitz&#039; anderer&lt;br /&gt;
*Sexuelle Mäßigkeit - Selbstkontrolle in Bezug auf sexuelle Beziehungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Tugenden der Selbstwirksamkeit===&lt;br /&gt;
*Mut - Bereitschaft im Angesicht der Gefahr, das Richtige zu tun und dabei Schmerz, erhebliche Gefahr oder Risiko zu erfahren&lt;br /&gt;
*Geduld - Fähigkeit für das, was gewünscht wird zu verzögern oder zu warten&lt;br /&gt;
*Beharrlichkeit - beherzte Geduld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Tugenden der Anschauung===&lt;br /&gt;
*Aufrichtigkeit - Sorge, dass alle in einem kooperativen Austausch im gegenseitigen Nutzen zu ihrem Anteil (inklusive man selbst) kommen &lt;br /&gt;
*Toleranz-Bereitschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Swami Sivananda über Tugend==&lt;br /&gt;
In dem Buch &amp;quot;Göttliche Erkenntnis&amp;quot; werden sechs Tugenden unterschieden:&lt;br /&gt;
Im Buch &#039;&#039;&#039;„Göttliche Erkenntnis“ von Swami Sivananda&#039;&#039;&#039; werden folgende 6 Tugenden umschrieben:&lt;br /&gt;
*1. [[Sama]]: ist Gelassenheit und Ruhe des Geistes, die durch die Beseitigung von Vasanas (geistigen Eindrücken) entsteht.&lt;br /&gt;
*2. [[Dama]]: ist die Kontrolle der [[Indriyas]] (Sinne).&lt;br /&gt;
*3. [[Uparati]]: ist das vehemente Abwenden des Geistes vom Wunsch nach Sinnesvergnügen.&lt;br /&gt;
*4. [[Titiksha]]: ist Duldungskraft. Der Aspirant muss geduldig die Gegensatzpaare wie Hitze und Kälte, Freude und Schmerz usw. ertragen.&lt;br /&gt;
*5. [[Shraddha]]: ist festes [[Vertrauen]] in die Worte des Gurus, die Aussagen der vedantischen Schriften und vor allem in sich selbst.&lt;br /&gt;
*6. [[Samadhana]]: ist geistiges Gleichgewicht durch Aufmerksamkeit. Es ist die Frucht der Praxis von Sama, Dama, Uparati, Titiksha und Shraddha. Ab hier herrscht vollkommene Konzentration des Aspiranten auf das Göttliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter umschreibt Swami Sivananda folgende 12 Tugenden, über die man täglich 10 Minuten meditieren soll:&lt;br /&gt;
*1. Demut im Januar, &lt;br /&gt;
*2. Freimütigkeit im Februar,&lt;br /&gt;
*3. Mut im März,&lt;br /&gt;
*4. Geduld im April,&lt;br /&gt;
*5. Barmherzigkeit oder Mitgefühl – Karuna - im Mai,&lt;br /&gt;
*6. Großzügigkeit im Juni,&lt;br /&gt;
*7. Lauterkeit im Juli,&lt;br /&gt;
*8. reine Liebe im August,&lt;br /&gt;
*9. Großzügigkeit im September,&lt;br /&gt;
*10. Vergebung im Oktober,&lt;br /&gt;
*11. Gleichmut im November, &lt;br /&gt;
*12. Zufriedenheit im Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p68_Goettliche-Erkenntnis/ &#039;&#039;Göttliche Erkenntnis von Swami Sivananda&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Yoga-Lesung/07052001.html Tägliche Lesung von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/photo/albums/sita-die-goettin-der-tugend Sita, die Göttin der Tugend, der Liebe und der Treue]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/meditation-ueber-die-12 Meditation über die 12 Tugenden]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/sadhana/Swadhyayaspiritueller.html Sadhana, Inspirierendes Swadhyaya für spirituelle Sucher]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_gewissen.html Das Gewissen]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/forum/topics/tugenden-maitri Was sind die vier Haupt-Tugenden außer Maitri]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/wie-entwickle-ich-gleichmut Wie entwickle ich Gleichmut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/seminar-uebersicht/nach-seminartitel/titel/shatsampat-die-6-edlen-tugenden-der-gelassenheit/ Shatsampat, die sechs edlen Tugenden der Gelassenheit]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Stone_Massage&amp;diff=38403</id>
		<title>Stone Massage</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Stone_Massage&amp;diff=38403"/>
		<updated>2012-12-14T08:49:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: Weiterleitung nach Hotstone Massage erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#weiterleitung[[Hotstone Massage]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hot_Stone_Massage&amp;diff=38402</id>
		<title>Hot Stone Massage</title>
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		<updated>2012-12-14T08:48:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: Weiterleitung nach Hotstone Massage erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#weiterleitung[[Hotstone Massage]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hotstone_Massage&amp;diff=38400</id>
		<title>Hotstone Massage</title>
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		<updated>2012-12-14T08:45:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hotstone Massage&#039;&#039;&#039;: Eine Hotstone Massage ist eine [[Massage]], bei der glatte, flache und heiße Steine an wichtigen Punkten auf den Körper gelegt werden. Mit den Steinen, die eingeölt werden können, kann der Therapeut auch massieren und die Muskeln bearbeiten. Gelegentlich kommen auch gekühlte Steine zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Hotstone Massage hat eine lange historische Tradition, vor allem in der alten Kultur der amerikanischen Ureinwohner. Die Ureinwohner nutzten die Hotstone Massagen während der Zeremonien, die in einer [[Schwitzhütte]] stattfanden. Die Indianer schwitzten ihre körperlichen und geistigen [[Verunreinigung]]en heraus und mit den heißen Steinen wurde ein zusätzlicher [[Entspannung]]seffekt erzielt. Die Steine waren so wirkungsvoll, dass sie auch &amp;quot;Großvaters Steine&amp;quot; genannt wurden. In Hawaii wurden Hotstone-Massagen für ähnliche Zwecke verwendet. Aber die Art von Stein war anders, die Hawaiianer benutzten Lavasteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Kultur wurde der Begriff Pohaku bekannt, den sie für die Hotstone Massage gebrauchten. Der Begriff wird heute noch so benutzt. Die Basaltmassage war ebenfalls weit verbreitet in Asien, obwohl sie mehr aus therapeutischen Gründen eingesetzt wurde. Dennoch bot sie eine hervorragende Möglichkeit, den physischen Körper zu beruhigen ... besonders bei kranken Menschen. Es ist bedauerlich, dass durch die Entdeckung von [[Akupunktur]] und anderen Therapien, die heißen Basaltmassagen etwas an Bedeutung verloren. In den Vereinigten Staaten kam die Massage mit heißen Steinen erst um 1993 auf, als sie durch [[Mary Hannigan]], eine renommierte Masseurin, bekannt wurde. Sie hatte sogar eine neue Technik entwickelt, die LaStone Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele amerikanische Ureinwohner und [[Zen]]anhänger nutzen diese Techniken. Obwohl Massagen mit heißen Steinen in den Vereinigten Staaten relativ neu sind, geht ihre Geschichte auf Tausende von Jahren und auf eine Vielzahl von anderen Kulturen zurück. Immer mehr Menschen entdecken, wie wirkungsvoll die Hotstone Massagen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Stone Massage können kalte oder erhitzte Steine verwendet werden. Mit Druck wird die Wärme auf den Körper übertragen. Die Steine werden eingeölt und vom Therapeuten für verschiedene Massagetechniken eingesetzt. Die verwendeten heißen Steine sind üblicherweise Basaltsteine (oder Lavasteine), die im Laufe der Zeit extrem poliert und glatt werden. Da der Masseur mit den Steinen über die Haut des Massierten streicht, kann die Wärme tief in die Muskeln eindringen und so tiefenwirksame [[Muskelentspannung]] bewirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Technik==&lt;br /&gt;
Die Steine (in der Regel Basalt) werden in einen eigens dafür gebauten Steinerhitzer, der mit Wasser gefüllt ist, gelegt. Das Wasser wird gewöhnlich auf 50 - 53 Grad Celsius erhitzt. Sobald die Steine ausreichend erhitzt sind, werden einige auf bestimmte Punkte am Körper gelegt (wie Rücken, Hände, etc.);  andere hält der Massage-Therapeut in der Hand und verwendet sie, um die [[Muskel]]n zu bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei bestimmten Arten von Stone Massage werden auch gekühlte Steine benutzt. Diese Steine sind in der Regel aus Marmor und werden vor Gebrauch in eine Schüssel mit Eiswasser gelegt. Ein kompetenter Stone Massage Therapeut weiß, wann es am besten ist, heiße Steine und wann kalte Steine zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine neue therapeutische Art wurde vor kurzem eingeführt, die Spa Rock genannt wird. Hier werden die Steine elektronisch erhitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Mit Hot Stones entspannen: - Die Massagetechnik für mehr Vitalität - - Anleitung für Selbstanwender von Sissi Eichhorn-Schleinkofer von Südwest Verlag (Taschenbuch - 14. April 2008) &lt;br /&gt;
* Massagen: Verspannungen lösen - neue Energie gewinnen (GU Ratgeber Gesundheit)    von Karin Schutt von GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH (Taschenbuch - 1. August 2007) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/massage-ausbildung/hot-stone-massage/ Hot Stone Massage Ausbildung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/massage-ausbildung/?title=Massage Massageausbildungen bei Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Massage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Therapie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hotstone_Massage&amp;diff=38399</id>
		<title>Hotstone Massage</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Hotstone_Massage&amp;diff=38399"/>
		<updated>2012-12-14T08:40:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hotstone Massage&#039;&#039;&#039;: Eine Hotstone Massage ist eine [[Massage]], bei der glatte, flache und heiße Steine an wichtigen Punkten auf den Körper gelegt werden. Mit den Steinen, die eingeölt werden können, kann der Therapeut auch massieren und die Muskeln bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Hotstone Massage hat eine lange historische Tradition, vor allem in der alten Kultur der amerikanischen Ureinwohner. Die Ureinwohner nutzten die Hotstone Massagen während der Zeremonien, die in einer [[Schwitzhütte]] stattfanden. Die Indianer schwitzten ihre körperlichen und geistigen Verunreinigungen heraus und mit den heißen Steinen wurde ein zusätzlicher Entspannungseffekt erzielt. Die Steine waren so wirkungsvoll, dass sie auch &amp;quot;Großvaters Steine&amp;quot; genannt wurden. In Hawaii wurden Hotstone-Massagen für ähnliche Zwecke verwendet. Aber die Art von Stein war anders, die Hawaiianer benutzten Lavasteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Kultur wurde der Begriff Pohaku bekannt, den sie für die Hotstone Massage gebrauchten. Der Begriff wird heute noch so benutzt. Die Basaltmassage war ebenfalls weit verbreitet in Asien, obwohl sie mehr aus therapeutischen Gründen eingesetzt wurde. Dennoch bot sie eine hervorragende Möglichkeit, den physischen Körper zu beruhigen ... besonders bei kranken Menschen. Es ist bedauerlich, dass durch die Entdeckung von [[Akupunktur]] und anderen Therapien, die heißen Basaltmassagen etwas an Bedeutung verloren. In den Vereinigten Staaten kam die Massage mit heißen Steinen erst um 1993 auf, als sie durch [[Mary Hannigan]], eine renommierte Masseurin, bekannt wurde. Sie hatte sogar eine neue Technik entwickelt, die LaStone Therapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele amerikanische Ureinwohner und Zen Philosophen nutzen diese Techniken. Obwohl Massagen mit heißen Steinen in den Vereinigten Staaten relativ neu sind, geht ihre Geschichte auf Tausende von Jahren und auf eine Vielzahl von anderen Kulturen zurück. Immer mehr Menschen entdecken, wie wirkungsvoll die Hotstone Massagen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Stone Massage können kalte oder erhitzte Steine verwendet werden. Mit Druck wird die Wärme auf den Körper übertragen. Die Steine werden eingeölt und werden vom Therapeuten für verschiedene Massagetechniken eingesetzt. Die verwendeten heißen Steine sind üblicherweise Basaltsteine (oder Lavasteine), die im Laufe der Zeit extrem poliert und glatt werden. Da der Masseur mit den Steinen über die Haut des Massierten streicht, kann die Wärme tief in die Muskeln eindringen und so tiefenwirksame Muskelentspannung bewirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Technik==&lt;br /&gt;
Die Steine (in der Regel Basalt) werden in einen eigens dafür gebauten Steinerhitzer, der mit Wasser gefüllt ist, gelegt. Das Wasser wird in der Regel von 50 bis 53 Grad Celsius erhitzt. Sobald die Steine ausreichend erhitzt wurden, werden einige auf bestimmte Punkte am Körper gelegt (wie Rücken, Hände, etc.);  andere hält der Massage-Therapeut in der Hand und verwendet sie, um die Muskeln zu bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei bestimmten Arten von Stone Massage werden auch gekühlte Steine benutzt. Diese Steine sind in der Regel aus Marmor und werden vor Gebrauch in eine Schüssel mit Eiswasser gelegt. Ein kompetenter Stone Massage Therapeut wird wissen, wann es am besten ist, heiße Steine und wann kalte Steine zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine neue therapeutische Art wurde vor kurzem eingeführt, die Spa Rock genannt wird. Die Steine werden elektronisch erhitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Mit Hot Stones entspannen: - Die Massagetechnik für mehr Vitalität - - Anleitung für Selbstanwender von Sissi Eichhorn-Schleinkofer von Südwest Verlag (Taschenbuch - 14. April 2008) &lt;br /&gt;
* Massagen: Verspannungen lösen - neue Energie gewinnen (GU Ratgeber Gesundheit)    von Karin Schutt von GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH (Taschenbuch - 1. August 2007) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/massage-ausbildung/hot-stone-massage/ Hot Stone Massage Ausbildung]&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/massage-ausbildung/?title=Massage Massageausbildungen bei Yoga Vidya]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Massage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Therapie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Zeit&amp;diff=38398</id>
		<title>Zeit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Zeit&amp;diff=38398"/>
		<updated>2012-12-14T08:02:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Zeit&#039;&#039;&#039; ist die [[Dimension]], in der man das Verstreichen von Ereignissen wahrnimmt und misst. Sie wird,  zumindest im Westen, im Allgemeinen unterteilt in [[Vergangenheit]], [[Gegenwart]] und [[Zukunft]]. Die Komplexität des Konzepts war schon seit jeher Gegenstand zahlreicher Studien und Überlegungen philosophischer und wissenschaftlicher Natur.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Zeit ist ein vom Menschen entwickeltes Konzept, mit dem die [[Veränderung]] in der Welt erfasst werden soll. Dabei stellt sich die Frage nach ihrer eigentlichen Natur: Ist sie eine grundlegende Eigenschaft des [[Universum]]s oder ist sie vielmehr das Produkt verstandesmäßiger Beobachtung und menschlicher [[Wahrnehmung]]? Die Gesamtheit der Antworten reicht nicht aus, um ein zufriedenstellendes einheitliches Konzept der Zeit vorzustellen. Doch bei sorgfältiger Untersuchung jeder dieser Antworten und der Beziehung der Antworten zueinander kann man interessante Theorien entdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vergleichende Kulturwissenschaft ist zu dem Schluss gekommen, dass es, je nach Kultur und Weltregion, unterschiedliche Zeitauffassungen gibt. Auch die Zeitauffassung der klassischen Physik ist letztlich eine vorwiegend im Westen entstandene Sichtweise, während bei einigen östlichen Zeitauffassungen zahlreiche Parallelen zur [[Quantentheorie]] (siehe auch: &#039;&#039;Inteview mit Amit Goswami&#039;&#039; und &#039;&#039;Der physikalische Gottesbeweis&#039;&#039; unter [[Gottesbeweis]]) zu finden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:KaliMitShiva_gr.jpg|thumb|300px|Kali ist auch die Göttin der Zeit und Veränderung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jenseits von Zeit und Raum - Eine Ansprache von Swami Venkatesananda==&lt;br /&gt;
Der  heilige Mann, der sich wünschte, [[König]] zu sein, wurde König, nachdem er seinen [[Körper]] zurückgelassen hatte. Der [[Keim]] seines Wunsches „Ich wünschte, ich wäre König“, bildete den [[Same]]n, der zu sprießen begann. Schließlich, durch beständige Wiederholung des gleichen Gedankens, erhielt der Gedanke Kraft und wurde Wirklichkeit. Warum sollten wir das jetzt nicht auch tun und z.B. sagen, „Ich bin [[Buddha]]“? Gut, Du hast den Samen gepflanzt, doch das ist erst der Same. Von nun an muss er keimen, also gib Acht, dass Du ihn dabei nicht störst. Wenn Du einen Mediziner oder einen Gynäkologen fragst, wird er Dir sagen, dass mit der ersten Zellteilung und Vermehrung die [[Aufmerksamkeit]] - oder was auch immer es ist, was den Fötus wachsen lässt – niemals nachlässt. Während der gesamten neun Monate war das, was den Fötus heranbildete, konzentriert bei der Sache, 24 Stunden am Tag. Es machte keine Kaffeepause oder nahm sich Zeit, ins Kino zu gehen. Und trotzdem kannst Du Dich hierhersetzen und sagen: „Ich bin Buddha“? Wenn Du weißt, wie Du diesen Samen an der richtigen Stelle einpflanzt, muss er keimen. Von nun an bis zur Deiner Befreiung als Buddha  solltest du vierundzwanzig Stunden am Tag Buddha sein. Dann bin ich mir sicher, dass Du zum Buddha werden wirst! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas, was wir uns nicht wirklich eingestehen - wir denken, dass das, was wir denken, [[Gedanke]]n sind, aber dem ist nicht so. Der Geist ist nicht das, was wir über ihn denken, der Geist ist das, was denkt – daher ist die traurige, beschämende Wahrheit, dass wir nicht einmal wissen, wie wir denken sollen, sonst würden sich unsere Wünsche verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal geschieht das, doch leider zeigen wir nicht einmal in unserem eigenen Leben Ausdauer oder konzentrierte Aufmerksamkeit. Wir tun etwas und es scheint nicht zu funktionieren, daher versuchen wir drei Monate lang etwas anderes und das funktioniert auch nicht. Auf diese Weise werden wir überhaupt nichts erreichen (Hätten wir willentliche [[Kontrolle]] über die Heranbildung des Fötus, dann wäre das Ergebnis sehr zufällig!). Der Same eines Gedankens muss immer aufrecht erhalten werden, bis er zu dem geworden ist, was er ist.&lt;br /&gt;
Wie entstand der erste Mensch? Der Yoga Vasistha gibt uns darauf eine sinnwidrige Antwort - die einzig mögliche Antwort: „Es geschah einfach, durch [[Zufall]].“ Warum wurde ich ich?“ Es geschah einfach. In das chaotische Wogen der [[Materie]] trat das [[Bewusstsein]] und hier entstand ein Gedanke „Ich bin ein [[Mensch]]“ und dort gab es einen Gedanken „Ich bin eine [[Kuh]].&amp;quot; Hier ein Gedanke „Ich bin ein Gebäude“ oder dort „Ich bin [[Wasser]]“. Das ist alles. Frage nicht nach dem Warum: Es war eine zufällige [[Fügung]]. Die erste [[Schöpfung]] (wenn sich jemand so etwas wie eine erste Schöpfung überhaupt vorstellen kann) geschah also einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre dieser heilige Mann oben auf dem Hügel die erste Schöpfung, so wäre er einfach nur entstanden. Das unendliche Bewusstsein an diesem Punkt des physischen [[Raum]]s dachte sich „Ich bin ein  heiliger Mann, der oben auf dem Hügel sitzt“, und so wurde es ein heiliger Mann, der oben auf dem Hügel sitzt. Später, als er vom Anblick des Königs und seiner Insignien angezogen wurde, begann dieser Gedanke „Ich wünschte, ich wäre König“ in ihm zu keimen, und als sein Körper von ihm abfiel, wurde er König. Durch sein beharrliches Festhalten an diesem Gedanken erfuhr er ihn als [[Wirklichkeit]]. (Das ist eine außergewöhnliche, schöne und einfache [[Wahrheit]].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Möglichkeiten, eine Aussage zu formulieren. Die eine ist schwer zu verstehen, die andere leicht. Ich werde sie Euch beide erklären. Die eine lautet: „Du wirst, was Du denkst.“ Wenn Du beständig denkst, dass Du ein Mensch bist, dann wirst Du ein menschliches Wesen. Doch dann tauchen schleichender [[Argwohn]] oder [[Zweifel]] auf: „Kann ich zu etwas anderem werden, indem ich anders denke?“ Daher lassen wir diese Ausdrucksweise erst einmal beiseite. Die andere lautet „Wenn Du ein Mensch bist, denkst Du ständig, dass Du ein menschliches Wesen bist.“ Pass jetzt gut auf. Ich sage die gleiche Sache mit unterschiedlichen Worten. Ist es Dir möglich zu denken, dass Du ein [[Hund]] bist? Nein, und deshalb wirst Du auch nicht zu einem Hund. Wodurch entsteht dieser Gedanke oder Same  &amp;quot;Ich bin ein Mensch&amp;quot; und wodurch bleibt er bestehen? Es ist vielleicht genauso schwierig, das herauszufinden, wie im Alter von 59 Jahren (mit mehreren hundert Milliarden Zellen im Körper) herauszufinden, welche Zelle die ursprüngliche war, die vor 59 Jahren und achteinhalb Monaten befruchtet wurde. Eine von diesen Milliarden von Zellen ist es. Wenn Du sie finden kannst, sie umdrehst und ihr eingibst: „Nein, ich bin kein Mensch, ich bin eine Kuh“, dann wirst Du sofort zur Kuh!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wollen wir nicht Sätze gebrauchen wie „Du wirst das, was Du denkst“ als wären es Gemeinplätze. Du sitzt da und denkst, „Ich bin Buddha. Aber was ist mit meiner Kaffeepause?“ So funktioniert es nicht. Aber es funktioniert auf eine andere Weise. Für eine erleuchtete Person materialisiert sich ein Gedanke sofort, aber die meisten Menschen müssen hart daran arbeiten. Du musst mit niemals abschweifender [[Wachsamkeit]] an dem Gedanken festhalten, ohne ihn gehen zu lassen oder für einen Moment aus dem Blick zu verlieren. Dann wird es geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Königin darum bat, die Wohnstätte des heiligen Mannes besuchen zu dürfen, sagte die [[Göttin]]: „Ja, natürlich, aber sie befindet sich in einer anderen Dimension. Wenn Du die [[Einsiedelei]] besuchen willst, musst Du Dein Bewusstsein zu dieser Dimension erheben. Nur dann kannst Du dort hingelangen, sonst nicht. Der heilige Mann hielt an seinem Wunsch, König zu sein, fest und wurde Dein [[Ehemann]] der König; nicht umgekehrt. So ist es wie es war, der heilige Mann ging schlafen und träumte einen [[Traum]], in dem er sich selbst als König sah, so dass Ihr, Du und Dein Ehemann, zu [[Geschöpf]]en des Traums des schlafenden heiligen Mannes geworden seid. Du kannst nicht in sein Bewusstsein vordringen - Du bist das &#039;&#039;Produkt&#039;&#039; seines Bewusstseins.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es einfacher darzustellen: Wenn ich an die Decke schaue und Tagträumen über Dich nachhänge, dann kannst Du an meinem Tagtraum, an meiner Vorstellung nicht teilhaben. Es gibt Dich zwar, aber es ist Dir unmöglich, an meinem Traum teilzuhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so einfach und doch so faszinierend. Wenn du versuchst, Worte dafür zu finden oder Deine eigenen Gedanken zu klären, verlierst Du fast den Verstand, denn wir funktionieren innerhalb der Grenzen des [[Ego]]denkens. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich Swami Venkatesananda bin und Du bist fest davon überzeugt, dass Du Du bist. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir vollkommen getrennte menschliche Wesen sind, so dass mein Traum mein Traum ist und Dein Traum Deiner. Auch wenn ich vielleicht einen Platz in Deinem Traum habe und du vielleicht einen Platz in meinem, sind wir immer noch getrennt und keiner von uns kann Teil des Traums des anderen sein. Tatsächlich heißt das, dass ich Dein [[Gast]] bin, aber keinen Platz in Deinem [[Haus]] habe. Warum ist das so? Weil wir überzeugt sind, dass wir vollkommen unabhängige [[Wesen]] sind, die nicht zueinander in [[Beziehung]] stehen - und diese [[Schranke]] kann nicht durchbrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Schranke kann nicht durchbrochen werden, weil es sie nicht gibt! Die östlichen Philosophen bezeichneten dies als [[Avidya]] (Unwissenheit) oder [[Maya]] (Illusion). Es ist nicht so, als wäre „dies“ eine Illusion. Es ist einfach nicht da und doch bin ich völlig davon überzeugt, dass es da ist und deshalb kann ich mich nicht davon befreien. Die Schwierigkeit besteht darin, dass der Gedanke sich immer tiefer verwurzelt, je mehr ich mich bemühe, ihn loszuwerden. Daher kehren wir zurück zu einem sehr schönen Ausspruch, den wir sowohl in der [[Yoga Vasistha]] wie auch in der [[Bhagavad Gita]] finden: „Nur [[Gnade]] kann Dir helfen, sonst nichts.“ Je mehr Du dagegen ankämpfst, umso schlimmer wird das Problem, und Gnade zwingt Dich zu kämpfen. Es ist ein merkwürdiges Phänomen. Du kämpfst und kämpfst, und wenn du nicht kämpfst, bedeutet das, dass du keine Gnade erfahren hast. Gnade macht dich rastlos und rastloses Kämpfen gegen ein gar nicht vorhandenes [[Hindernis]] treibt Dich in die [[Verzweiflung]]. Dir wird klar, dass Dein [[Kampf]] dich nicht weiter bringt und zugleich wird Dir auch klar, dass Du trotzdem kämpfen musst. Es ist ein verwirrender Zustand. Doch dann enthüllt sich Dir durch Gnade: „So also ist es!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Göttin und die Königin besuchten die Wohnstätte des heiligen Mannes. Dort waren alle sehr traurig. Die Königin (die eine andere Gestalt angenommen hatte), fragte den [[Sohn]] des heiligen Mannes: „Was ist geschehen?“ und er antwortete: „Unsere Eltern sind vor acht Tagen gestorben und wir sind untröstlich.“ Die [[Königin]] segnete den jungen Mann und er überwand seine [[Trauer]]. Sie war erstaunt: „Vor acht Tagen? Die Göttin hat doch gesagt, dass der heilige Mann mein Ehemann, der König, geworden ist, und wir lebten als König und Königin siebzig Jahre, und doch war ich die Mutter dieses Jungen. Was meinst du mit ‚vor acht Tagen‘?“ [[Saraswati]] lächelte und sprach: „Was ist Zeit?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unzählige Theorien über die Zeit und einige von ihnen werden in der Yoga Vasistha erwähnt. Doch wir wollen uns dem Thema vom gleichen Standpunkt aus nähern, den wir bislang schon eingenommen haben, d.h. von dem des Ich oder des Egodenkens, das [[Erinnerung]] ist. Betrachten wir dieses Phänomen, das wir Erinnerung nennen, dann  stellen wir etwas Aufregendes fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeit im Verhältnis zu Erinnerung ist ein viel größeres [[Rätsel]] als die Relativitätstheorie oder die vierte Dimension. Wenn du das Verhältnis von Erinnerung und Zeit beobachtest, wirst du verwirrt sein. Die Zeit hat ihre eigenen Tricks - oder auch: Der Geist hat seine eigenen Tricks im Umgang mit der Zeit. Ein unangenehmer Vorfall, den Du vergessen willst, scheint sich vor langer Zeit ereignet zu haben, und etwas, das Dir lieb ist, kann schon zehn oder fünfzehn Jahre zurückliegen, doch Dir kommt es wie gestern vor.&lt;br /&gt;
Was ist Zeit? Geschah sie einfach? Wann? Wie? Abgesehen von der Art, wie der Geist sie betrachtet – nämlich als eine fortlaufende Abfolge von Ereignissen – lässt sich das, was man über den Raum sagen kann, auch für die Zeit sagen. Das [[Gehirn]] oder der [[Geist]] haben gelernt, sie als eine Reihe anzusehen - eins, zwei, drei - und berechnen die Zeit auf dieser Grundlage. (Zeit ist also ein praktisches Maß für die Zahlung von Löhnen, und das ist auch schon alles!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der auf dem Hügel sitzende heilige Mann hielt fest an dem Gedanken „Ich bin König“ und so wurde er König, und mit der Übernahme der Aufgaben eines Königs identifizierte er sich mehr und mehr mit der Idee, König zu sein. (Das geschieht mit uns allen. Wir sind vielleicht keine Könige und Königinnen, aber wir sind überzeugt von der Idee, menschliche Wesen zu sein - Neuseeländer oder Inder, etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Königin fragte: „Wo ist der König jetzt?“. Saraswati antwortete: „Ich werde es dir zeigen. Er ist im gleichen Raum. All dies geschah im gleichen Raum. Der heilige Mann lebte in diesem Raum, dein Ehemann lebte in diesem Raum. Er ist tot und jetzt regiert er immer noch das [[Königreich]] im gleichen Raum.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raum oder Entfernung haben außerhalb deines Denkens keinen Sinn. Wenn es Dir also gelingt, in die Vorstellung oder den Traum vom „Du“ und in die andere Vorstellung oder den anderen Traum vom „Ich“ einzudringen und den Kern dieses Traums zu finden, dann könntest Du entdecken, dass das Gewebe das gleiche ist. Die träumende Wesenheit ist eine andere, doch das Gewebe des Traums ist gleich und daher ist auch die Wesenheit gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Gedanken zum Thema==&lt;br /&gt;
==== Mögliche [[Zitat|Stoffsammlung]] ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit&#039;&#039;&#039; (ist hoffentlich da;  [[flucht|flieht]] manchmal.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Da ist jemand wirklich da. [[achtsamkeit|Lebt im Augenblick]] - bei einer kurzen Begegnung, als Zelebrant eines Gottesdienstes,  als [[Arzt]] am Bett eines Kranken. Man spürt seine Seele. Sie scheint durch ihn hindurch. ...&amp;quot;&#039;&#039; (s. 43, Buchtipp siehe unten). Das ist auch die [[eigentlich]]e Bedeutung von [[Mens sana in corpore sano]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;„Zu [[Meditation|meditieren]] bedeutet, Zeit zu [[transzendenz|transzendieren]] (... dann ist [[Wahrheit]] da).“&lt;br /&gt;
:: (J. [[Krishnamurti]], The Only Revolution)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Atman]] ist &#039;&#039;zeit&#039;&#039;los. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zeit&#039;&#039; kann eine Epoche sein: zum Beispiel sind alte [[Text]]e  oft  besser als neue;   (vgl. [[mode]]rn... folgt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Warten]] auf die richtige &#039;&#039;Zeit&#039;&#039;, die teils regelmäßig geschieht - wie die [[Herbst|Jahreszeiten]] Feiertage... hier im Kulturgebiet darin ursprünglich auch des [[Kirche]]njahres mit seinen festen Punkten, wie [[Erntedankfest]], [[Allerseelen]], [[Advent]], [[stern]] ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Messung]]: &#039;&#039;&amp;quot;In China etwa verwendete man [[Kerze]]n. Bei ihnen trennten [[Flamme]]n in regelmäßigen Abständen die Fäden, an denen Gewichte hingen; fielen diese herab, schlugen sie auf einen [[Musik|Gong]].&amp;quot; (vgl. &#039;&#039;Zeit&#039;&#039;(schrift), Themenheft2011 [http://www.geo.de/GEO/kultur/geschichte/5017.html])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;&#039;&#039;[[Shiva]] ist ein Meister von Zeit und [[Energie]]. Die so [[macht]]volle Zeit,  durch den Halb[[mond]] dargestellt - für Shiva nur ein Ornament. Mit dem Fluß der Zeit nimmt der [[Mond]] ab und zu. Shiva trägt ihn  auf seinem Kopf, als   Herr über die Zeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;[[Zufall]] (..?) Alles greift mit der [[Messung|Präzision]] eines Schweizer [[wecker|Uhr]][[arbeit|werks]] ineinander.&amp;quot; (Matt Galan Abend: leben statt gelebt zu werden. Ein Weg zur inneren und äußeren Freiheit. [[Via nova]]- [[Verlag]], 2011, S.  24)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;nach einigen Jahren in Indien einmal in meiner Heimat Long Island zu Besuch, erlebte ich einen Kulturschock – es kam zu einer  Kollision von Zeitvorstellungen. Meine Mutter wollte nicht, dass ich [[Meditation|meditierte]]. Es war für sie völlig in Ordnung, wenn ich am Nachmittag ein Schläfchen hielt, aber Meditation sah sie als Zeitverschwendung – vielmehr als Zeit, die ich ihr  entzog. (..) Ich dagegen hatte eine andere Realität kennengelernt, eine andere Daseinsweise. Ich wusste, dass Meditationspraxis und ein spirituell ausgerichtetes Leben eine Weitung der Zeit bewirken, (..) aus der linearen Zeit auszubrechen und in eine tiefere Zeitdimension einzutauchen. Wenn ich nach ein, zwei Stunden Zeitlosigkeit wieder zu meinen Eltern ging, war ich gelöster, präsenter (..) Nach der buddhistischen Lehre [[weg|marschieren]] die Minuten und Stunden des Tages nicht [[einfach]] aus der Zukunft durch die Gegenwart in die Vergangenheit, sie türmen sich nicht endlos vor uns auf,(..) lineare Zeit und  eine unendliche Weite und Zeitlosigkeit [[kreuz]]en, die im Tibetischen Shicha genannt (..) »Buddha-Normalzeit«&amp;quot; evtl. / aus Leseprobe [http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?insightSearchPhrase=yoga&amp;amp;serviceAvailable=true&amp;amp;edi=329656&amp;amp;showpdf=true&amp;amp;y=0&amp;amp;isbn=9783778782200&amp;amp;coverMode=Y&amp;amp;x=0&amp;amp;mid=4&amp;amp;exc=295027]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;23. [[Finanzierung|Verlorener Besitz]] kann durch [[Arbeit]] ersetzt werden. [[Wissen]] kann durch Studium wieder gewonnen werden. Aber [[Verlust|verlorene]] Zeit kann nicht zurück gewonnen werden.&amp;quot;&#039;&#039;([[Göttliches Elexier]], 9) &lt;br /&gt;
Natürlich ist genug &#039;&#039;Zeit&#039;&#039; für [[Ruhe]] Voraussetzung von [[Mittelmaß|vielem]]; auch für [[Entscheidung]]en mit [[Sinn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;(..) Schöpfung beginnt [[mit]] [[arbeit|Schaffung]] einer Zeiteinheit: (..) [[Gott]] erhält einen neuen [[Wohnung|Wohnsitz]] (..) die Zeit&#039;&#039; (..) wird durch gehalten bis zum Letzten Wort des Neuen Testaments. ( = Stichworte u.a. [[Achtsamkeit|Warten]], [[Erlösung]])&amp;quot; vgl. [[Margareta  Gruber]] [[Georg Steins]]: &amp;quot;Mit Gott... Schwierigkeiten&amp;quot;, [[Vier-Türme-Verlag]] S. 14 f..)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;[[Mahatma Gandhi]] hat es überspitzt gesagt: Das Gute [[entscheidung|geht]]  [[Prozession|im Schneckentempo]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hörfunkbeitrag - [[So]]? [http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=22844]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Kali]]&lt;br /&gt;
* [[Chronos]]&lt;br /&gt;
* [[Relativitätstheorie]]&lt;br /&gt;
* [[Quantentheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p1052_Die-Yoga-Weisheit-der-Bhagavad-Gita-f--Menschen-von-heute-Bd--4/ Die Yoga-Weisheit der Bhagavad Gita für Menschen von heute - Sukadev Bretz]&lt;br /&gt;
* Zyklen der Zeit. Eine neue ungewöhnliche Sicht des Universums, Roger Penrose, übersetzt von Thomas Filk. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2011&lt;br /&gt;
* Amit Goswami, Das bewusste Universum, Lüchow&lt;br /&gt;
* Lothar J. Seiwert, Noch mehr Zeit für das Wesentliche - Zeitmanagement neu entdecken, Ariston&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_Zeit.html Zeit - Aus dem Buch: Göttliche Erkenntnis von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/gott-ist-die-zeit-die-alles-vernichtet-bhagavad-gita-xi-32 Bhagavad Gita: Gott ist die Zeit, die alles vernichtet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/events/kraftvolle-stille-zeit-f-r-seelisches-aufr-umen Zeit der Stille für seelisches Aufräumen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophie]]&lt;br /&gt;
[[kategorie:Swami Venkatesananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Zeit&amp;diff=38392</id>
		<title>Zeit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Zeit&amp;diff=38392"/>
		<updated>2012-12-13T13:48:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Zeit&#039;&#039;&#039; ist die [[Dimension]], in der man das Verstreichen von Ereignissen wahrnimmt und misst. Sie wird,  zumindest im Westen, im Allgemeinen unterteilt in [[Vergangenheit]], [[Gegenwart]] und [[Zukunft]]. Die Komplexität des Konzepts war schon seit jeher Gegenstand zahlreicher Studien und Überlegungen philosophischer und wissenschaftlicher Natur.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Zeit ist ein vom Menschen entwickeltes Konzept, mit dem die [[Veränderung]] in der Welt erfasst werden soll. Dabei stellt sich die Frage nach ihrer eigentlichen Natur: Ist sie eine grundlegende Eigenschaft des [[Universum]]s oder ist sie vielmehr das Produkt verstandesmäßiger Beobachtung und menschlicher [[Wahrnehmung]]? Die Gesamtheit der Antworten reicht nicht aus, um ein zufriedenstellendes einheitliches Konzept der Zeit vorzustellen. Doch bei sorgfältiger Untersuchung jeder dieser Antworten und der Beziehung der Antworten zueinander kann man interessante Theorien entdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vergleichende Kulturwissenschaft ist zu dem Schluss gekommen, dass es, je nach Kultur und Weltregion, unterschiedliche Zeitauffassungen gibt. Auch die Zeitauffassung der klassischen Physik ist letztlich eine vorwiegend im Westen entstandene Sichtweise, während bei einigen östlichen Zeitauffassungen zahlreiche Parallelen zur [[Quantentheorie]] zu finden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:KaliMitShiva_gr.jpg|thumb|300px|Kali ist auch die Göttin der Zeit und Veränderung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jenseits von Zeit und Raum - Eine Ansprache von Swami Venkatesananda==&lt;br /&gt;
Der  heilige Mann, der sich wünschte, [[König]] zu sein, wurde König, nachdem er seinen [[Körper]] zurückgelassen hatte. Der [[Keim]] seines Wunsches „Ich wünschte, ich wäre König“, bildete den [[Same]]n, der zu sprießen begann. Schließlich, durch beständige Wiederholung des gleichen Gedankens, erhielt der Gedanke Kraft und wurde Wirklichkeit. Warum sollten wir das jetzt nicht auch tun und z.B. sagen, „Ich bin [[Buddha]]“? Gut, Du hast den Samen gepflanzt, doch das ist erst der Same. Von nun an muss er keimen, also gib Acht, dass Du ihn dabei nicht störst. Wenn Du einen Mediziner oder einen Gynäkologen fragst, wird er Dir sagen, dass mit der ersten Zellteilung und Vermehrung die [[Aufmerksamkeit]] - oder was auch immer es ist, was den Fötus wachsen lässt – niemals nachlässt. Während der gesamten neun Monate war das, was den Fötus heranbildete, konzentriert bei der Sache, 24 Stunden am Tag. Es machte keine Kaffeepause oder nahm sich Zeit, ins Kino zu gehen. Und trotzdem kannst Du Dich hierhersetzen und sagen: „Ich bin Buddha“? Wenn Du weißt, wie Du diesen Samen an der richtigen Stelle einpflanzt, muss er keimen. Von nun an bis zur Deiner Befreiung als Buddha  solltest du vierundzwanzig Stunden am Tag Buddha sein. Dann bin ich mir sicher, dass Du zum Buddha werden wirst! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas, was wir uns nicht wirklich eingestehen - wir denken, dass das, was wir denken, [[Gedanke]]n sind, aber dem ist nicht so. Der Geist ist nicht das, was wir über ihn denken, der Geist ist das, was denkt – daher ist die traurige, beschämende Wahrheit, dass wir nicht einmal wissen, wie wir denken sollen, sonst würden sich unsere Wünsche verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal geschieht das, doch leider zeigen wir nicht einmal in unserem eigenen Leben Ausdauer oder konzentrierte Aufmerksamkeit. Wir tun etwas und es scheint nicht zu funktionieren, daher versuchen wir drei Monate lang etwas anderes und das funktioniert auch nicht. Auf diese Weise werden wir überhaupt nichts erreichen (Hätten wir willentliche [[Kontrolle]] über die Heranbildung des Fötus, dann wäre das Ergebnis sehr zufällig!). Der Same eines Gedankens muss immer aufrecht erhalten werden, bis er zu dem geworden ist, was er ist.&lt;br /&gt;
Wie entstand der erste Mensch? Der Yoga Vasistha gibt uns darauf eine sinnwidrige Antwort - die einzig mögliche Antwort: „Es geschah einfach, durch [[Zufall]].“ Warum wurde ich ich?“ Es geschah einfach. In das chaotische Wogen der [[Materie]] trat das [[Bewusstsein]] und hier entstand ein Gedanke „Ich bin ein [[Mensch]]“ und dort gab es einen Gedanken „Ich bin eine [[Kuh]].&amp;quot; Hier ein Gedanke „Ich bin ein Gebäude“ oder dort „Ich bin [[Wasser]]“. Das ist alles. Frage nicht nach dem Warum: Es war eine zufällige [[Fügung]]. Die erste [[Schöpfung]] (wenn sich jemand so etwas wie eine erste Schöpfung überhaupt vorstellen kann) geschah also einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre dieser heilige Mann oben auf dem Hügel die erste Schöpfung, so wäre er einfach nur entstanden. Das unendliche Bewusstsein an diesem Punkt des physischen [[Raum]]s dachte sich „Ich bin ein  heiliger Mann, der oben auf dem Hügel sitzt“, und so wurde es ein heiliger Mann, der oben auf dem Hügel sitzt. Später, als er vom Anblick des Königs und seiner Insignien angezogen wurde, begann dieser Gedanke „Ich wünschte, ich wäre König“ in ihm zu keimen, und als sein Körper von ihm abfiel, wurde er König. Durch sein beharrliches Festhalten an diesem Gedanken erfuhr er ihn als [[Wirklichkeit]]. (Das ist eine außergewöhnliche, schöne und einfache [[Wahrheit]].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Möglichkeiten, eine Aussage zu formulieren. Die eine ist schwer zu verstehen, die andere leicht. Ich werde sie Euch beide erklären. Die eine lautet: „Du wirst, was Du denkst.“ Wenn Du beständig denkst, dass Du ein Mensch bist, dann wirst Du ein menschliches Wesen. Doch dann tauchen schleichender [[Argwohn]] oder [[Zweifel]] auf: „Kann ich zu etwas anderem werden, indem ich anders denke?“ Daher lassen wir diese Ausdrucksweise erst einmal beiseite. Die andere lautet „Wenn Du ein Mensch bist, denkst Du ständig, dass Du ein menschliches Wesen bist.“ Pass jetzt gut auf. Ich sage die gleiche Sache mit unterschiedlichen Worten. Ist es Dir möglich zu denken, dass Du ein [[Hund]] bist? Nein, und deshalb wirst Du auch nicht zu einem Hund. Wodurch entsteht dieser Gedanke oder Same  &amp;quot;Ich bin ein Mensch&amp;quot; und wodurch bleibt er bestehen? Es ist vielleicht genauso schwierig, das herauszufinden, wie im Alter von 59 Jahren (mit mehreren hundert Milliarden Zellen im Körper) herauszufinden, welche Zelle die ursprüngliche war, die vor 59 Jahren und achteinhalb Monaten befruchtet wurde. Eine von diesen Milliarden von Zellen ist es. Wenn Du sie finden kannst, sie umdrehst und ihr eingibst: „Nein, ich bin kein Mensch, ich bin eine Kuh“, dann wirst Du sofort zur Kuh!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wollen wir nicht Sätze gebrauchen wie „Du wirst das, was Du denkst“ als wären es Gemeinplätze. Du sitzt da und denkst, „Ich bin Buddha. Aber was ist mit meiner Kaffeepause?“ So funktioniert es nicht. Aber es funktioniert auf eine andere Weise. Für eine erleuchtete Person materialisiert sich ein Gedanke sofort, aber die meisten Menschen müssen hart daran arbeiten. Du musst mit niemals abschweifender [[Wachsamkeit]] an dem Gedanken festhalten, ohne ihn gehen zu lassen oder für einen Moment aus dem Blick zu verlieren. Dann wird es geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Königin darum bat, die Wohnstätte des heiligen Mannes besuchen zu dürfen, sagte die [[Göttin]]: „Ja, natürlich, aber sie befindet sich in einer anderen Dimension. Wenn Du die [[Einsiedelei]] besuchen willst, musst Du Dein Bewusstsein zu dieser Dimension erheben. Nur dann kannst Du dort hingelangen, sonst nicht. Der heilige Mann hielt an seinem Wunsch, König zu sein, fest und wurde Dein [[Ehemann]] der König; nicht umgekehrt. So ist es wie es war, der heilige Mann ging schlafen und träumte einen [[Traum]], in dem er sich selbst als König sah, so dass Ihr, Du und Dein Ehemann, zu [[Geschöpf]]en des Traums des schlafenden heiligen Mannes geworden seid. Du kannst nicht in sein Bewusstsein vordringen - Du bist das &#039;&#039;Produkt&#039;&#039; seines Bewusstseins.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es einfacher darzustellen: Wenn ich an die Decke schaue und Tagträumen über Dich nachhänge, dann kannst Du an meinem Tagtraum, an meiner Vorstellung nicht teilhaben. Es gibt Dich zwar, aber es ist Dir unmöglich, an meinem Traum teilzuhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so einfach und doch so faszinierend. Wenn du versuchst, Worte dafür zu finden oder Deine eigenen Gedanken zu klären, verlierst Du fast den Verstand, denn wir funktionieren innerhalb der Grenzen des [[Ego]]denkens. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich Swami Venkatesananda bin und Du bist fest davon überzeugt, dass Du Du bist. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir vollkommen getrennte menschliche Wesen sind, so dass mein Traum mein Traum ist und Dein Traum Deiner. Auch wenn ich vielleicht einen Platz in Deinem Traum habe und du vielleicht einen Platz in meinem, sind wir immer noch getrennt und keiner von uns kann Teil des Traums des anderen sein. Tatsächlich heißt das, dass ich Dein [[Gast]] bin, aber keinen Platz in Deinem [[Haus]] habe. Warum ist das so? Weil wir überzeugt sind, dass wir vollkommen unabhängige [[Wesen]] sind, die nicht zueinander in [[Beziehung]] stehen - und diese [[Schranke]] kann nicht durchbrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Schranke kann nicht durchbrochen werden, weil es sie nicht gibt! Die östlichen Philosophen bezeichneten dies als [[Avidya]] (Unwissenheit) oder [[Maya]] (Illusion). Es ist nicht so, als wäre „dies“ eine Illusion. Es ist einfach nicht da und doch bin ich völlig davon überzeugt, dass es da ist und deshalb kann ich mich nicht davon befreien. Die Schwierigkeit besteht darin, dass der Gedanke sich immer tiefer verwurzelt, je mehr ich mich bemühe, ihn loszuwerden. Daher kehren wir zurück zu einem sehr schönen Ausspruch, den wir sowohl in der [[Yoga Vasistha]] wie auch in der [[Bhagavad Gita]] finden: „Nur [[Gnade]] kann Dir helfen, sonst nichts.“ Je mehr Du dagegen ankämpfst, umso schlimmer wird das Problem, und Gnade zwingt Dich zu kämpfen. Es ist ein merkwürdiges Phänomen. Du kämpfst und kämpfst, und wenn du nicht kämpfst, bedeutet das, dass du keine Gnade erfahren hast. Gnade macht dich rastlos und rastloses Kämpfen gegen ein gar nicht vorhandenes [[Hindernis]] treibt Dich in die [[Verzweiflung]]. Dir wird klar, dass Dein [[Kampf]] dich nicht weiter bringt und zugleich wird Dir auch klar, dass Du trotzdem kämpfen musst. Es ist ein verwirrender Zustand. Doch dann enthüllt sich Dir durch Gnade: „So also ist es!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Göttin und die Königin besuchten die Wohnstätte des heiligen Mannes. Dort waren alle sehr traurig. Die Königin (die eine andere Gestalt angenommen hatte), fragte den [[Sohn]] des heiligen Mannes: „Was ist geschehen?“ und er antwortete: „Unsere Eltern sind vor acht Tagen gestorben und wir sind untröstlich.“ Die [[Königin]] segnete den jungen Mann und er überwand seine [[Trauer]]. Sie war erstaunt: „Vor acht Tagen? Die Göttin hat doch gesagt, dass der heilige Mann mein Ehemann, der König, geworden ist, und wir lebten als König und Königin siebzig Jahre, und doch war ich die Mutter dieses Jungen. Was meinst du mit ‚vor acht Tagen‘?“ [[Saraswati]] lächelte und sprach: „Was ist Zeit?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unzählige Theorien über die Zeit und einige von ihnen werden in der Yoga Vasistha erwähnt. Doch wir wollen uns dem Thema vom gleichen Standpunkt aus nähern, den wir bislang schon eingenommen haben, d.h. von dem des Ich oder des Egodenkens, das [[Erinnerung]] ist. Betrachten wir dieses Phänomen, das wir Erinnerung nennen, dann  stellen wir etwas Aufregendes fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeit im Verhältnis zu Erinnerung ist ein viel größeres [[Rätsel]] als die Relativitätstheorie oder die vierte Dimension. Wenn du das Verhältnis von Erinnerung und Zeit beobachtest, wirst du verwirrt sein. Die Zeit hat ihre eigenen Tricks - oder auch: Der Geist hat seine eigenen Tricks im Umgang mit der Zeit. Ein unangenehmer Vorfall, den Du vergessen willst, scheint sich vor langer Zeit ereignet zu haben, und etwas, das Dir lieb ist, kann schon zehn oder fünfzehn Jahre zurückliegen, doch Dir kommt es wie gestern vor.&lt;br /&gt;
Was ist Zeit? Geschah sie einfach? Wann? Wie? Abgesehen von der Art, wie der Geist sie betrachtet – nämlich als eine fortlaufende Abfolge von Ereignissen – lässt sich das, was man über den Raum sagen kann, auch für die Zeit sagen. Das [[Gehirn]] oder der [[Geist]] haben gelernt, sie als eine Reihe anzusehen - eins, zwei, drei - und berechnen die Zeit auf dieser Grundlage. (Zeit ist also ein praktisches Maß für die Zahlung von Löhnen, und das ist auch schon alles!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der auf dem Hügel sitzende heilige Mann hielt fest an dem Gedanken „Ich bin König“ und so wurde er König, und mit der Übernahme der Aufgaben eines Königs identifizierte er sich mehr und mehr mit der Idee, König zu sein. (Das geschieht mit uns allen. Wir sind vielleicht keine Könige und Königinnen, aber wir sind überzeugt von der Idee, menschliche Wesen zu sein - Neuseeländer oder Inder, etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Königin fragte: „Wo ist der König jetzt?“. Saraswati antwortete: „Ich werde es dir zeigen. Er ist im gleichen Raum. All dies geschah im gleichen Raum. Der heilige Mann lebte in diesem Raum, dein Ehemann lebte in diesem Raum. Er ist tot und jetzt regiert er immer noch das [[Königreich]] im gleichen Raum.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raum oder Entfernung haben außerhalb deines Denkens keinen Sinn. Wenn es Dir also gelingt, in die Vorstellung oder den Traum vom „Du“ und in die andere Vorstellung oder den anderen Traum vom „Ich“ einzudringen und den Kern dieses Traums zu finden, dann könntest Du entdecken, dass das Gewebe das gleiche ist. Die träumende Wesenheit ist eine andere, doch das Gewebe des Traums ist gleich und daher ist auch die Wesenheit gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Gedanken zum Thema==&lt;br /&gt;
==== Mögliche [[Zitat|Stoffsammlung]] ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit&#039;&#039;&#039; (ist hoffentlich da;  [[flucht|flieht]] manchmal.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Da ist jemand wirklich da. [[achtsamkeit|Lebt im Augenblick]] - bei einer kurzen Begegnung, als Zelebrant eines Gottesdienstes,  als [[Arzt]] am Bett eines Kranken. Man spürt seine Seele. Sie scheint durch ihn hindurch. ...&amp;quot;&#039;&#039; (s. 43, Buchtipp siehe unten). Das ist auch die [[eigentlich]]e Bedeutung von [[Mens sana in corpore sano]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;„Zu [[Meditation|meditieren]] bedeutet, Zeit zu [[transzendenz|transzendieren]] (... dann ist [[Wahrheit]] da).“&lt;br /&gt;
:: (J. [[Krishnamurti]], The Only Revolution)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Atman]] ist &#039;&#039;zeit&#039;&#039;los. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zeit&#039;&#039; kann eine Epoche sein: zum Beispiel sind alte [[Text]]e  oft  besser als neue;   (vgl. [[mode]]rn... folgt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Warten]] auf die richtige &#039;&#039;Zeit&#039;&#039;, die teils regelmäßig geschieht - wie die [[Herbst|Jahreszeiten]] Feiertage... hier im Kulturgebiet darin ursprünglich auch des [[Kirche]]njahres mit seinen festen Punkten, wie [[Erntedankfest]], [[Allerseelen]], [[Advent]], [[stern]] ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Messung]]: &#039;&#039;&amp;quot;In China etwa verwendete man [[Kerze]]n. Bei ihnen trennten [[Flamme]]n in regelmäßigen Abständen die Fäden, an denen Gewichte hingen; fielen diese herab, schlugen sie auf einen [[Musik|Gong]].&amp;quot; (vgl. &#039;&#039;Zeit&#039;&#039;(schrift), Themenheft2011 [http://www.geo.de/GEO/kultur/geschichte/5017.html])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;&#039;&#039;[[Shiva]] ist ein Meister von Zeit und [[Energie]]. Die so [[macht]]volle Zeit,  durch den Halb[[mond]] dargestellt - für Shiva nur ein Ornament. Mit dem Fluß der Zeit nimmt der [[Mond]] ab und zu. Shiva trägt ihn  auf seinem Kopf, als   Herr über die Zeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;[[Zufall]] (..?) Alles greift mit der [[Messung|Präzision]] eines Schweizer [[wecker|Uhr]][[arbeit|werks]] ineinander.&amp;quot; (Matt Galan Abend: leben statt gelebt zu werden. Ein Weg zur inneren und äußeren Freiheit. [[Via nova]]- [[Verlag]], 2011, S.  24)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;nach einigen Jahren in Indien einmal in meiner Heimat Long Island zu Besuch, erlebte ich einen Kulturschock – es kam zu einer  Kollision von Zeitvorstellungen. Meine Mutter wollte nicht, dass ich [[Meditation|meditierte]]. Es war für sie völlig in Ordnung, wenn ich am Nachmittag ein Schläfchen hielt, aber Meditation sah sie als Zeitverschwendung – vielmehr als Zeit, die ich ihr  entzog. (..) Ich dagegen hatte eine andere Realität kennengelernt, eine andere Daseinsweise. Ich wusste, dass Meditationspraxis und ein spirituell ausgerichtetes Leben eine Weitung der Zeit bewirken, (..) aus der linearen Zeit auszubrechen und in eine tiefere Zeitdimension einzutauchen. Wenn ich nach ein, zwei Stunden Zeitlosigkeit wieder zu meinen Eltern ging, war ich gelöster, präsenter (..) Nach der buddhistischen Lehre [[weg|marschieren]] die Minuten und Stunden des Tages nicht [[einfach]] aus der Zukunft durch die Gegenwart in die Vergangenheit, sie türmen sich nicht endlos vor uns auf,(..) lineare Zeit und  eine unendliche Weite und Zeitlosigkeit [[kreuz]]en, die im Tibetischen Shicha genannt (..) »Buddha-Normalzeit«&amp;quot; evtl. / aus Leseprobe [http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?insightSearchPhrase=yoga&amp;amp;serviceAvailable=true&amp;amp;edi=329656&amp;amp;showpdf=true&amp;amp;y=0&amp;amp;isbn=9783778782200&amp;amp;coverMode=Y&amp;amp;x=0&amp;amp;mid=4&amp;amp;exc=295027]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;23. [[Finanzierung|Verlorener Besitz]] kann durch [[Arbeit]] ersetzt werden. [[Wissen]] kann durch Studium wieder gewonnen werden. Aber [[Verlust|verlorene]] Zeit kann nicht zurück gewonnen werden.&amp;quot;&#039;&#039;([[Göttliches Elexier]], 9) &lt;br /&gt;
Natürlich ist genug &#039;&#039;Zeit&#039;&#039; für [[Ruhe]] Voraussetzung von [[Mittelmaß|vielem]]; auch für [[Entscheidung]]en mit [[Sinn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;(..) Schöpfung beginnt [[mit]] [[arbeit|Schaffung]] einer Zeiteinheit: (..) [[Gott]] erhält einen neuen [[Wohnung|Wohnsitz]] (..) die Zeit&#039;&#039; (..) wird durch gehalten bis zum Letzten Wort des Neuen Testaments. ( = Stichworte u.a. [[Achtsamkeit|Warten]], [[Erlösung]])&amp;quot; vgl. [[Margareta  Gruber]] [[Georg Steins]]: &amp;quot;Mit Gott... Schwierigkeiten&amp;quot;, [[Vier-Türme-Verlag]] S. 14 f..)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;[[Mahatma Gandhi]] hat es überspitzt gesagt: Das Gute [[entscheidung|geht]]  [[Prozession|im Schneckentempo]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hörfunkbeitrag - [[So]]? [http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=22844]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Kali]]&lt;br /&gt;
* [[Chronos]]&lt;br /&gt;
* [[Relativitätstheorie]]&lt;br /&gt;
* [[Quantentheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p1052_Die-Yoga-Weisheit-der-Bhagavad-Gita-f--Menschen-von-heute-Bd--4/ Die Yoga-Weisheit der Bhagavad Gita für Menschen von heute - Sukadev Bretz]&lt;br /&gt;
* Zyklen der Zeit. Eine neue ungewöhnliche Sicht des Universums, Roger Penrose, übersetzt von Thomas Filk. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2011&lt;br /&gt;
* Amit Goswami, Das bewusste Universum, Lüchow&lt;br /&gt;
* Lothar J. Seiwert, Noch mehr Zeit für das Wesentliche - Zeitmanagement neu entdecken, Ariston&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_Zeit.html Zeit - Aus dem Buch: Göttliche Erkenntnis von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/gott-ist-die-zeit-die-alles-vernichtet-bhagavad-gita-xi-32 Bhagavad Gita: Gott ist die Zeit, die alles vernichtet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/events/kraftvolle-stille-zeit-f-r-seelisches-aufr-umen Zeit der Stille für seelisches Aufräumen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophie]]&lt;br /&gt;
[[kategorie:Swami Venkatesananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Zeit&amp;diff=38391</id>
		<title>Zeit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Zeit&amp;diff=38391"/>
		<updated>2012-12-13T13:45:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Zeit&#039;&#039;&#039; ist die [[Dimension]], in der man das Verstreichen von Ereignissen wahrnimmt und misst. Sie wird,  zumindest im Westen, im Allgemeinen unterteilt in [[Vergangenheit]], [[Gegenwart]] und [[Zukunft]]. Die Komplexität des Konzepts war schon seit jeher Gegenstand zahlreicher Studien und Überlegungen philosophischer und wissenschaftlicher Natur.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Zeit ist ein vom Menschen entwickeltes Konzept, mit dem die [[Veränderung]] in der Welt erfasst werden soll. Dabei stellt sich die Frage nach ihrer eigentlichen Natur: Ist sie eine grundlegende Eigenschaft des [[Universum]]s oder ist sie vielmehr das Produkt verstandesmäßiger Beobachtung und menschlicher [[Wahrnehmung]]? Die Gesamtheit der Antworten reicht nicht aus, um ein zufriedenstellendes einheitliches Konzept der Zeit vorzustellen. Doch bei sorgfältiger Untersuchung jeder dieser Antworten und der Beziehung der Antworten zueinander kann man interessante Theorien entdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vergleichende Kulturwissenschaft ist zu dem Schluss gekommen, dass es, je nach Kultur und Weltregion, unterschiedliche Zeitauffassungen gibt. Auch die Zeitauffassung der klassischen Physik ist letztlich eine vorwiegend im Westen entstandene Sichtweise, während bei einigen östlichen Zeitauffassungen zahlreiche Parallelen zur [[Quantentheorie]] zu finden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:KaliMitShiva_gr.jpg|thumb|300px|Kali ist auch die Göttin der Zeit und Veränderung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jenseits von Zeit und Raum - Eine Ansprache von Swami Venkatesananda==&lt;br /&gt;
Der  heilige Mann, der sich wünschte, [[König]] zu sein, wurde König, nachdem er seinen [[Körper]] zurückgelassen hatte. Der [[Keim]] seines Wunsches „Ich wünschte, ich wäre König“, bildete den [[Same]]n, der zu sprießen begann. Schließlich, durch beständige Wiederholung des gleichen Gedankens, erhielt der Gedanke Kraft und wurde Wirklichkeit. Warum sollten wir das jetzt nicht auch tun und z.B. sagen, „Ich bin [[Buddha]]“? Gut, Du hast den Samen gepflanzt, doch das ist erst der Same. Von nun an muss er keimen, also gib Acht, dass Du ihn dabei nicht störst. Wenn Du einen Mediziner oder einen Gynäkologen fragst, wird er Dir sagen, dass mit der ersten Zellteilung und Vermehrung die [[Aufmerksamkeit]] - oder was auch immer es ist, was den Fötus wachsen lässt – niemals nachlässt. Während der gesamten neun Monate war das, was den Fötus heranbildete, konzentriert bei der Sache, 24 Stunden am Tag. Es machte keine Kaffeepause oder nahm sich Zeit, ins Kino zu gehen. Und trotzdem kannst Du Dich hierhersetzen und sagen: „Ich bin Buddha“? Wenn Du weißt, wie Du diesen Samen an der richtigen Stelle einpflanzt, muss er keimen. Von nun an bis zur Deiner Befreiung als Buddha  solltest du vierundzwanzig Stunden am Tag Buddha sein. Dann bin ich mir sicher, dass Du zum Buddha werden wirst! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist etwas, was wir uns nicht wirklich eingestehen - wir denken, dass das, was wir denken, [[Gedanke]]n sind, aber dem ist nicht so. Der Geist ist nicht das, was wir über ihn denken, der Geist ist das, was denkt – daher ist die traurige, beschämende Wahrheit, dass wir nicht einmal wissen, wie wir denken sollen, sonst würden sich unsere Wünsche verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal geschieht das, doch leider zeigen wir nicht einmal in unserem eigenen Leben Ausdauer oder konzentrierte Aufmerksamkeit. Wir tun etwas und es scheint nicht zu funktionieren, daher versuchen wir drei Monate lang etwas anderes und das funktioniert auch nicht. Auf diese Weise werden wir überhaupt nichts erreichen (Hätten wir willentliche [[Kontrolle]] über die Heranbildung des Fötus, dann wäre das Ergebnis sehr zufällig!). Der Same eines Gedankens muss immer aufrecht erhalten werden, bis er zu dem geworden ist, was er ist.&lt;br /&gt;
Wie entstand der erste Mensch? Der Yoga Vasistha gibt uns darauf eine sinnwidrige Antwort - die einzig mögliche Antwort: „Es geschah einfach, durch [[Zufall]].“ Warum wurde ich ich?“ Es geschah einfach. In das chaotische Wogen der [[Materie]] trat das [[Bewusstsein]] und hier entstand ein Gedanke „Ich bin ein [[Mensch]]“ und dort gab es einen Gedanken „Ich bin eine [[Kuh]].&amp;quot; Hier ein Gedanke „Ich bin ein Gebäude“ oder dort „Ich bin [[Wasser]]“. Das ist alles. Frage nicht nach dem Warum: Es war eine zufällige [[Fügung]]. Die erste [[Schöpfung]] (wenn sich jemand so etwas wie eine erste Schöpfung überhaupt vorstellen kann) geschah also einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre dieser heilige Mann oben auf dem Hügel die erste Schöpfung, so wäre er einfach nur entstanden. Das unendliche Bewusstsein an diesem Punkt des physischen [[Raum]]s dachte sich „Ich bin ein  heiliger Mann, der oben auf dem Hügel sitzt“, und so wurde es ein heiliger Mann, der oben auf dem Hügel sitzt. Später, als er vom Anblick des Königs und seiner Insignien angezogen wurde, begann dieser Gedanke „Ich wünschte, ich wäre König“ in ihm zu keimen, und als sein Körper von ihm abfiel, wurde er König. Durch sein beharrliches Festhalten an diesem Gedanken erfuhr er ihn als [[Wirklichkeit]]. (Das ist eine außergewöhnliche, schöne und einfache [[Wahrheit]].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Möglichkeiten, eine Aussage zu formulieren. Die eine ist schwer zu verstehen, die andere leicht. Ich werde sie Euch beide erklären. Die eine lautet: „Du wirst, was Du denkst.“ Wenn Du beständig denkst, dass Du ein Mensch bist, dann wirst Du ein menschliches Wesen. Doch dann tauchen schleichender [[Argwohn]] oder [[Zweifel]] auf: „Kann ich zu etwas anderem werden, indem ich anders denke?“ Daher lassen wir diese Ausdrucksweise erst einmal beiseite. Die andere lautet „Wenn Du ein Mensch bist, denkst Du ständig, dass Du ein menschliches Wesen bist.“ Pass jetzt gut auf. Ich sage die gleiche Sache mit unterschiedlichen Worten. Ist es Dir möglich zu denken, dass Du ein [[Hund]] bist? Nein, und deshalb wirst Du auch nicht zu einem Hund. Wodurch entsteht dieser Gedanke oder Same  &amp;quot;Ich bin ein Mensch&amp;quot; und wodurch bleibt er bestehen? Es ist vielleicht genauso schwierig, das herauszufinden, wie im Alter von 59 Jahren (mit mehreren hundert Milliarden Zellen im Körper) herauszufinden, welche Zelle die ursprüngliche war, die vor 59 Jahren und achteinhalb Monaten befruchtet wurde. Eine von diesen Milliarden von Zellen ist es. Wenn Du sie finden kannst, sie umdrehst und ihr eingibst: „Nein, ich bin kein Mensch, ich bin eine Kuh“, dann wirst Du sofort zur Kuh!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher wollen wir nicht Sätze gebrauchen wie „Du wirst das, was Du denkst“ als wären es Gemeinplätze. Du sitzt da und denkst, „Ich bin Buddha. Aber was ist mit meiner Kaffeepause?“ So funktioniert es nicht. Aber es funktioniert auf eine andere Weise. Für eine erleuchtete Person materialisiert sich ein Gedanke sofort, aber die meisten Menschen müssen hart daran arbeiten. Du musst mit niemals abschweifender [[Wachsamkeit]] an dem Gedanken festhalten, ohne ihn gehen zu lassen oder für einen Moment aus dem Blick zu verlieren. Dann wird es geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Königin darum bat, die Wohnstätte des heiligen Mannes besuchen zu dürfen, sagte die [[Göttin]]: „Ja, natürlich, aber sie befindet sich in einer anderen Dimension. Wenn Du die [[Einsiedelei]] besuchen willst, musst Du Dein Bewusstsein zu dieser Dimension erheben. Nur dann kannst Du dort hingelangen, sonst nicht. Der heilige Mann hielt an seinem Wunsch, König zu sein, fest und wurde Dein [[Ehemann]] der König; nicht umgekehrt. So ist es wie es war, der heilige Mann ging schlafen und träumte einen [[Traum]], in dem er sich selbst als König sah, so dass Ihr, Du und Dein Ehemann, zu [[Geschöpf]]en des Traums des schlafenden heiligen Mannes geworden seid. Du kannst nicht in sein Bewusstsein vordringen - Du bist das &#039;&#039;Produkt&#039;&#039; seines Bewusstseins.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es einfacher darzustellen: Wenn ich an die Decke schaue und Tagträumen über Dich nachhänge, dann kannst Du an meinem Tagtraum, an meiner Vorstellung nicht teilhaben. Es gibt Dich zwar, aber es ist Dir unmöglich, an meinem Traum teilzuhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so einfach und doch so faszinierend. Wenn du versuchst, Worte dafür zu finden oder Deine eigenen Gedanken zu klären, verlierst Du fast den Verstand, denn wir funktionieren innerhalb der Grenzen des [[Ego]]denkens. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich Swami Venkatesananda bin und Du bist fest davon überzeugt, dass Du Du bist. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir vollkommen getrennte menschliche Wesen sind, so dass mein Traum mein Traum ist und Dein Traum Deiner. Auch wenn ich vielleicht einen Platz in Deinem Traum habe und du vielleicht einen Platz in meinem, sind wir immer noch getrennt und keiner von uns kann Teil des Traums des anderen sein. Tatsächlich heißt das, dass ich Dein [[Gast]] bin, aber keinen Platz in Deinem [[Haus]] habe. Warum ist das so? Weil wir überzeugt sind, dass wir vollkommen unabhängige [[Wesen]] sind, die nicht zueinander in [[Beziehung]] stehen - und diese [[Schranke]] kann nicht durchbrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Schranke kann nicht durchbrochen werden, weil es sie nicht gibt! Die östlichen Philosophen bezeichneten dies als [[Avidya]] (Unwissenheit) oder [[Maya]] (Illusion). Es ist nicht so, als wäre „dies“ eine Illusion. Es ist einfach nicht da und doch bin ich völlig davon überzeugt, dass es da ist und deshalb kann ich mich nicht davon befreien. Die Schwierigkeit besteht darin, dass der Gedanke sich immer tiefer verwurzelt, je mehr ich mich bemühe, ihn loszuwerden. Daher kehren wir zurück zu einem sehr schönen Ausspruch, den wir sowohl in der [[Yoga Vasistha]] wie auch in der [[Bhagavad Gita]] finden: „Nur [[Gnade]] kann Dir helfen, sonst nichts.“ Je mehr Du dagegen ankämpfst, umso schlimmer wird das Problem, und Gnade zwingt Dich zu kämpfen. Es ist ein merkwürdiges Phänomen. Du kämpfst und kämpfst, und wenn du nicht kämpfst, bedeutet das, dass du keine Gnade erfahren hast. Gnade macht dich rastlos und rastloses Kämpfen gegen ein gar nicht vorhandenes [[Hindernis]] treibt Dich in die [[Verzweiflung]]. Dir wird klar, dass Dein [[Kampf]] dich nicht weiter bringt und zugleich wird Dir auch klar, dass Du trotzdem kämpfen musst. Es ist ein verwirrender Zustand. Doch dann enthüllt sich Dir durch Gnade: „So also ist es!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Göttin und die Königin besuchten die Wohnstätte des heiligen Mannes. Dort waren alle sehr traurig. Die Königin (die eine andere Gestalt angenommen hatte), fragte den [[Sohn]] des heiligen Mannes: „Was ist geschehen?“ und er antwortete: „Unsere Eltern sind vor acht Tagen gestorben und wir sind untröstlich.“ Die [[Königin]] segnete den jungen Mann und er überwand seine [[Trauer]]. Sie war erstaunt: „Vor acht Tagen? Die Göttin hat doch gesagt, dass der heilige Mann mein Ehemann, der König, geworden ist, und wir lebten als König und Königin siebzig Jahre, und doch war ich die Mutter dieses Jungen. Was meinst du mit ‚vor acht Tagen‘?“ [[Saraswati]] lächelte und sprach: „Was ist Zeit?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unzählige Theorien über die Zeit und einige von ihnen werden in der Yoga Vasistha erwähnt. Doch wir wollen uns dem Thema vom gleichen Standpunkt aus nähern, den wir bislang schon eingenommen haben, d.h. von dem des Ich oder des Egodenkens, das [[Erinnerung]] ist. Betrachten wir dieses Phänomen, das wir Erinnerung nennen, dann  stellen wir etwas Aufregendes fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeit im Verhältnis zu Erinnerung ist ein viel größeres [[Rätsel]] als die Relativitätstheorie oder die vierte Dimension. Wenn du das Verhältnis von Erinnerung und Zeit beobachtest, wirst du verwirrt sein. Die Zeit hat ihre eigenen Tricks - oder auch: Der Geist hat seine eigenen Tricks im Umgang mit der Zeit. Ein unangenehmer Vorfall, den Du vergessen willst, scheint sich vor langer Zeit ereignet zu haben, und etwas, das Dir lieb ist, kann schon zehn oder fünfzehn Jahre zurückliegen, doch Dir kommt es wie gestern vor.&lt;br /&gt;
Was ist Zeit? Geschah sie einfach? Wann? Wie? Abgesehen von der Art, wie der Geist sie betrachtet – nämlich als eine fortlaufende Abfolge von Ereignissen – lässt sich das, was man über den Raum sagen kann, auch für die Zeit sagen. Das [[Gehirn]] oder der [[Geist]] haben gelernt, sie als eine Reihe anzusehen - eins, zwei, drei - und berechnen die Zeit auf dieser Grundlage. (Zeit ist also ein praktisches Maß für die Zahlung von Löhnen, und das ist auch schon alles!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der auf dem Hügel sitzende heilige Mann hielt fest an dem Gedanken „Ich bin König“ und so wurde er König, und mit der Übernahme der Aufgaben eines Königs identifizierte er sich mehr und mehr mit der Idee, König zu sein. (Das geschieht mit uns allen. Wir sind vielleicht keine Könige und Königinnen, aber wir sind überzeugt von der Idee, menschliche Wesen zu sein - Neuseeländer oder Inder, etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Königin fragte: „Wo ist der König jetzt?“. Saraswati antwortete: „Ich werde es dir zeigen. Er ist im gleichen Raum. All dies geschah im gleichen Raum. Der heilige Mann lebte in diesem Raum, dein Ehemann lebte in diesem Raum. Er ist tot und jetzt regiert er immer noch das [[Königreich]] im gleichen Raum.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raum oder Entfernung haben außerhalb deines Denkens keinen Sinn. Wenn es Dir also gelingt, in die Vorstellung oder den Traum vom „Du“ und in die andere Vorstellung oder den anderen Traum vom „Ich“ einzudringen und den Kern dieses Traums zu finden, dann könntest Du entdecken, dass das Gewebe das gleiche ist. Die träumende Wesenheit ist eine andere, doch das Gewebe des Traums ist gleich und daher ist auch die Wesenheit gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Gedanken zum Thema==&lt;br /&gt;
==== Mögliche [[Zitat|Stoffsammlung]] ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit&#039;&#039;&#039; (ist hoffentlich da;  [[flucht|flieht]] manchmal.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;Da ist jemand wirklich da. [[achtsamkeit|Lebt im Augenblick]] - bei einer kurzen Begegnung, als Zelebrant eines Gottesdienstes,  als [[Arzt]] am Bett eines Kranken. Man spürt seine Seele. Sie scheint durch ihn hindurch. ...&amp;quot;&#039;&#039; (s. 43, Buchtipp siehe unten). Das ist auch die [[eigentlich]]e Bedeutung von [[Mens sana in corpore sano]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;„Zu [[Meditation|meditieren]] bedeutet, Zeit zu [[transzendenz|transzendieren]] (... dann ist [[Wahrheit]] da).“&lt;br /&gt;
:: (J. [[Krishnamurti]], The Only Revolution)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Atman]] ist &#039;&#039;zeit&#039;&#039;los. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zeit&#039;&#039; kann eine Epoche sein: zum Beispiel sind alte [[Text]]e  oft  besser als neue;   (vgl. [[mode]]rn... folgt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Warten]] auf die richtige &#039;&#039;Zeit&#039;&#039;, die teils regelmäßig geschieht - wie die [[Herbst|Jahreszeiten]] Feiertage... hier im Kulturgebiet darin ursprünglich auch des [[Kirche]]njahres mit seinen festen Punkten, wie [[Erntedankfest]], [[Allerseelen]], [[Advent]], [[stern]] ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Messung]]: &#039;&#039;&amp;quot;In China etwa verwendete man [[Kerze]]n. Bei ihnen trennten [[Flamme]]n in regelmäßigen Abständen die Fäden, an denen Gewichte hingen; fielen diese herab, schlugen sie auf einen [[Musik|Gong]].&amp;quot; (vgl. &#039;&#039;Zeit&#039;&#039;(schrift), Themenheft2011 [http://www.geo.de/GEO/kultur/geschichte/5017.html])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;&#039;&#039;[[Shiva]] ist ein Meister von Zeit und [[Energie]]. Die so [[macht]]volle Zeit,  durch den Halb[[mond]] dargestellt - für Shiva nur ein Ornament. Mit dem Fluß der Zeit nimmt der [[Mond]] ab und zu. Shiva trägt ihn  auf seinem Kopf, als   Herr über die Zeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;[[Zufall]] (..?) Alles greift mit der [[Messung|Präzision]] eines Schweizer [[wecker|Uhr]][[arbeit|werks]] ineinander.&amp;quot; (Matt Galan Abend: leben statt gelebt zu werden. Ein Weg zur inneren und äußeren Freiheit. [[Via nova]]- [[Verlag]], 2011, S.  24)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;nach einigen Jahren in Indien einmal in meiner Heimat Long Island zu Besuch, erlebte ich einen Kulturschock – es kam zu einer  Kollision von Zeitvorstellungen. Meine Mutter wollte nicht, dass ich [[Meditation|meditierte]]. Es war für sie völlig in Ordnung, wenn ich am Nachmittag ein Schläfchen hielt, aber Meditation sah sie als Zeitverschwendung – vielmehr als Zeit, die ich ihr  entzog. (..) Ich dagegen hatte eine andere Realität kennengelernt, eine andere Daseinsweise. Ich wusste, dass Meditationspraxis und ein spirituell ausgerichtetes Leben eine Weitung der Zeit bewirken, (..) aus der linearen Zeit auszubrechen und in eine tiefere Zeitdimension einzutauchen. Wenn ich nach ein, zwei Stunden Zeitlosigkeit wieder zu meinen Eltern ging, war ich gelöster, präsenter (..) Nach der buddhistischen Lehre [[weg|marschieren]] die Minuten und Stunden des Tages nicht [[einfach]] aus der Zukunft durch die Gegenwart in die Vergangenheit, sie türmen sich nicht endlos vor uns auf,(..) lineare Zeit und  eine unendliche Weite und Zeitlosigkeit [[kreuz]]en, die im Tibetischen Shicha genannt (..) »Buddha-Normalzeit«&amp;quot; evtl. / aus Leseprobe [http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?insightSearchPhrase=yoga&amp;amp;serviceAvailable=true&amp;amp;edi=329656&amp;amp;showpdf=true&amp;amp;y=0&amp;amp;isbn=9783778782200&amp;amp;coverMode=Y&amp;amp;x=0&amp;amp;mid=4&amp;amp;exc=295027]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;23. [[Finanzierung|Verlorener Besitz]] kann durch [[Arbeit]] ersetzt werden. [[Wissen]] kann durch Studium wieder gewonnen werden. Aber [[Verlust|verlorene]] Zeit kann nicht zurück gewonnen werden.&amp;quot;&#039;&#039;([[Göttliches Elexier]], 9) &lt;br /&gt;
Natürlich ist genug &#039;&#039;Zeit&#039;&#039; für [[Ruhe]] Voraussetzung von [[Mittelmaß|vielem]]; auch für [[Entscheidung]]en mit [[Sinn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&amp;quot;(..) Schöpfung beginnt [[mit]] [[arbeit|Schaffung]] einer Zeiteinheit: (..) [[Gott]] erhält einen neuen [[Wohnung|Wohnsitz]] (..) die Zeit&#039;&#039; (..) wird durch gehalten bis zum Letzten Wort des Neuen Testaments. ( = Stichworte u.a. [[Achtsamkeit|Warten]], [[Erlösung]])&amp;quot; vgl. [[Margareta  Gruber]] [[Georg Steins]]: &amp;quot;Mit Gott... Schwierigkeiten&amp;quot;, [[Vier-Türme-Verlag]] S. 14 f..)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;[[Mahatma Gandhi]] hat es überspitzt gesagt: Das Gute [[entscheidung|geht]]  [[Prozession|im Schneckentempo]].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hörfunkbeitrag - [[So]]? [http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=22844]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Kali]]&lt;br /&gt;
* [[Chronos]]&lt;br /&gt;
* [[Relativitätstheorie]]&lt;br /&gt;
* [[Quantentheorie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p1052_Die-Yoga-Weisheit-der-Bhagavad-Gita-f--Menschen-von-heute-Bd--4/ Die Yoga-Weisheit der Bhagavad Gita für Menschen von heute - Sukadev Bretz]&lt;br /&gt;
* Zyklen der Zeit. Eine neue ungewöhnliche Sicht des Universums, Roger Penrose, übersetzt von Thomas Filk. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2011&lt;br /&gt;
* Amit Goswami, Das bewusste Universum, Lüchow&lt;br /&gt;
* Lothar J. Seiwert, Noch mehr Zeit für das Wesentliche - Zeitmanagement neu entdecken, Ariston&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_Zeit.html Zeit - Aus dem Buch: Göttliche Erkenntnis von Swami Sivananda]&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/gott-ist-die-zeit-die-alles-vernichtet-bhagavad-gita-xi-32 Bhagavad Gita: Gott ist die Zeit, die alles vernichtet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seminare==&lt;br /&gt;
*[http://mein.yoga-vidya.de/events/kraftvolle-stille-zeit-f-r-seelisches-aufr-umen Zeit der Stille für seelisches Aufräumen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophie]]&lt;br /&gt;
[[kategorie:Swami Venkatesananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissen&amp;diff=38365</id>
		<title>Wissen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissen&amp;diff=38365"/>
		<updated>2012-12-13T11:52:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: /* Swami Chidananda über höheres Wissen und einfaches Wissen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter [[&#039;&#039;&#039;Wissen&#039;&#039;&#039;]] versteht man gewöhnlich die Gesamtheit von reproduzierbaren Kenntnissen oder Fähigkeiten, die man durch Beobachtung mit Hilfe der Sinne oder durch eingehende Befassung oder eigene Erfahrung erworben hat; Wissen umfasst ferner Fakten oder Aussagen, die einem von anderen, als kompetent geltenden Personen mitgeteilt wurden, oder eine herrschende Meinung, die als korrekt betrachtet wird.&lt;br /&gt;
Bei vielen östlichen Philosophien wird zwischen Wissen ersten und zweiten Grades unterschieden; so wird der Erwerb eines wissenschaftlich fundierten Wissens als durchaus erstrebenswert betrachtet, dieses Wissens wird jedoch als zweitrangig erachtet. Den höchsten Stellenwert hat stets das intuitiv oder durch eigene Erkenntnis oder Erfahrung erworbene spirituelle Wissen (Wissen ersten Grades).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was müssen wir wissen? Eine Ansprache von  Swami Chidananda==&lt;br /&gt;
Strahlender unsterblicher [[Atman]] (Selbst)! Geliebte und gesegnete Kinder des Göttlichen! Ihr seid alle [[Mumukshu]]s und [[Jijnasu]]s. Ein Mumukshu ist jemand, der nach [[Moksha]] oder Befreiung strebt. Ein Jijnasu ist jemand, der nach [[Jnana]] (Wissen) sucht und daher aktive Anstrengungen unternimmt, sein [[Wissen]] zu erweitern und Weisheit zu erlangen. Was ist es, das wir wissen müssen? &lt;br /&gt;
Wir müssen alles wissen, was mit dem spirituellen [[Weg]] zusammenhängt. Und wenn Du es nicht weißt, musst du den Preis dafür bezahlen. Du wirst es auf die harte Art lernen, durch Erfahrung. Die Mutter bringt dem Kind alles bei, wenn es aufwächst und anfängt, sich im Haus umher zu bewegen. Sie lehrt das Kind, was es anfassen darf und was nicht, welchen Dingen es sich nähern darf und welchen nicht. Sie bringt ihm bei, wie [[Feuer]] brennt, wie ein scharfes Messer schneidet, dass man über eine Teppichkante stolpern kann. All diese Dinge bringt die Mutter ihm sorgfältig bei; sonst könnte das Kind sich verbrennen, sich schneiden oder stolpern. In ähnlicher Weise muss man alles über das spirituelle Leben wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spirituelle Leben wird vom Suchenden in einem [[Körper]] gelebt. Daher müssen die Gesetze für das [[Wohlbefinden]] des physischen Körpers bekannt sein: angemessene [[Nahrung]], unangemessene Nahrung; gesunde [[Gewohnheit]]en; die richtige [[Haltung]], die falsche Haltung; die richtige Menge [[Schlaf]], die [[Neigung]] des Körpers, gute und schlechte Angewohnheiten anzunehmen, wenn die gleiche [[Handlung]] immer wiederholt wird. All dies muss man beachten und versuchen, über seinen eigenen Körper Bescheid zu wissen. Wenn man das nicht weiß, leidet man und ist nicht in der Lage, mit größtmöglicher Effizienz Leistung zu erbringen. Das [[Sadhana]] leidet ebenfalls. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, was man tut, tut man durch [[Gedanke]]n des [[Geist]]es. Du denkst, du planst, und dann führst du es aus. Daher ist Wissen über den Geist ebenfalls wesentlich. Der Geist ist unberechenbar. Manchmal hört er nicht zu, geht in die falsche Richtung, tut Dinge, die er später bereut. Wie können wir also den Geist in die richtige Richtung lenken und ihn dort halten? Was ist es, das den Geist regiert, ihn diszipliniert, ihn kontrolliert? &lt;br /&gt;
Es ist die Fähigkeit zur [[Unterscheidung]], der [[Intellekt]]. Er wird [[Buddhi]] genannt. Daher ist es wichtig, alles über Buddhi zu wissen: Wie man eine rechte [[Befragung]] von Buddhi vornimmt, wie man genau beobachtet und Unterschiede zwischen den gesehenen Dingen wahrnimmt und korrekte Schlussfolgerungen zieht; wie Buddhi bei der Unterscheidung zwischen Positivem und Negativem, zwischen Erhebendem und Belastendem funktionieren muss, wie man erfahren kann, was [[Sattwa|sattwig]], [[Rajas|rajasig]] und [[Tamas|tamasig]] ist und was jeweils die Anzeichen dafür sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher befasst sich die die Buddhi mit Lernen, um Wissen zu erlangen. Sie liest die [[Gita]]; sie studiert das 14. Kapitel über die Unterteilung der [[Guna]]s, das 16. Kapitel über [[Daiva-Asura]] und das 6. Kapitel über den [[Raja-Yoga]]. Sie lernt über das Verhalten des Geistes, seine Gewohnheiten, die Gesetze, denen er gehorcht. Nicht ohne Grund hat Guru Maharaj [[Swami Sivananda]] ein ganzes, heute weltbekanntes Buch dazu verfasst: &#039;&#039;Mind, Its Mysteries and Control&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Und schließlich magst Du sehr intelligent sein, viel Wissen haben und die Fähigkeit zu hinterfragen und zwischen richtig und falsch zu unterscheiden -  wenn Du keinen ausgeprägten Sinn für moralische [[Rechtschaffenheit]] und ethische Korrektheit hast, dann wirst Du trotz Deines Wissens, trotz Deines scharfen, brillanten Intellekts ein [[Sklave]] sein. Du wirst ein kleines Wesen sein, das auf einer niedrigen Stufe im Dunkeln in einem kleinen Kreis herumläuft. Daher sagte schon [[Sri Ramakrishna]]: &amp;quot;Eine solche Person ist wie ein löchriges [[Gefäß]], das Du dauerhaft mit [[Wasser]] anzufüllen versuchst. Doch wie sehr Du Dich auch mühst, dass das Wasser darin bleibt, das Gefäß wird binnen Stunden oder Tagen leer sein.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sinnlos, etwas zu erlangen und dann immer wieder zu verlieren; aus diesem Grund hat Guru Maharaj ganze Bücher geschrieben, wie etwa &#039;&#039;Ethical Teachings&#039;&#039; und &#039;&#039;How to Eradicate Vices and Cultivate Virtues&#039;&#039;. Er schrieb viele Bücher über Dharma, rechtes Betragen und Verhalten. Schau dir sein &#039;&#039;Spiritual Diary&#039;&#039;, seine &#039;&#039;Twenty Important Spiritual Instructions&#039;&#039; und seine &#039;&#039;Sadhana Tattva&#039;&#039; an, die Abschnitte über [[Ethik]], [[Gesundheit]], [[Energie]] und [[Wille]]n enthalten. In fast allen seiner Bücher betont er wieder und wieder die Wichtigkeit der moralischen und spirituellen [[Regeneration]] der Welt. Denke darüber nach; Du musst über diesen Aspekt Bescheid wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich brauchst Du spirituelles Wissen, über [[Yoga]] und [[Bhakti]] (Hingabe) und besonders über Sadhana. Du brauchst Wissen über [[Viveka]] und [[Vairagya]], [[Samadhi]] und [[Jnana]], über [[Dharana]] und [[Dhyana]], [[Yama]] und [[Niyama]], [[Navavidha Bhakti]] (9 Arten der Hingabe) und [[Sraddha]]; über die [[Kundalini]], über [[Asanas]], [[Pranayama]], [[Mudra]]s, [[Bandha]]s (Hatha Yoga Übungen). Und Du musst [[Vedanta]] kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All dieses Wissen muss man sich nach und nach aneignen. Du musst über Deinen Körper, Deinen Geist, Deinen Intellekt, über ethische Prinzipien, moralische Rechtschaffenheit, Verhalten, [[Spiritualität]], über [[Atman]] und [[Anatman]] (Nicht-Selbst), über [[Brahman]] und [[Maya]], über das Beständige und das Unbeständige, über das [[Universum]] und den Menschen Bescheid wissen – über alles. Daher sagte Lord [[Krishna]]: &amp;quot;Erfahre dieses Wissen durch Unterwerfung, durch Fragen und durch [[Dienst]]; die Weisen, die die [[Wahrheit]] erkannt haben, werden dich lehren.&amp;quot; Frage und es wird dir offenbart werden. Du musst fragen - zum [[Satsang]] gehen. Ziehe auch Bücher zu Rate, ziehe Wissen aus Büchern. Und Bücher allein werden nicht ausreichen; Du wirst nicht in der Lage sein, die Bedeutung von Büchern zu erfassen, wenn sie Dir nicht von einem Älteren erklärt werden, der den Prozess bereits durchlaufen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganzheitliches Wissen ist somit notwendig, wenn Du Dich dem Ziel hinreichend gerüstet nähern willst. Daher muss die gesamte Persönlichkeit in all ihren verschiedenen [[Dimension]]en und Aspekten aktiv werden. Der Geist, der Intellekt und das moralische [[Bewusstsein]] müssen alle trainiert werden. Nur dann wird sich der spirituelle Fortschritt auch wirklich entwickeln, wird positiv und schöpferisch werden. Wir können hier nicht halbherzig bleiben, es ist eine Vollzeitaufgabe. Wenn Du Dich dem so widmest, wie Du es solltest, wirst du keine Zeit für sinnloses Streben oder nutzlose Beschäftigung haben. Nur dann ist alles in einem sehr wachen, aufmerksamen und gesunden Zustand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Deinen Körper trainierst, wachsen Deine [[Muskel]]n, entwickeln sich, werden stark. Wenn Du nicht trainierst, werden Deine Muskeln schlaff, sie atrophieren. Je mehr Du Deinem Geist, Deinem Intellekt und Deinem moralischen Bewusstsein zu tun gibst, umso klarer werden sie täglich werden - scharf, prägnant, aufmerksam, wach und effizient. Sie können das nicht von selbst entwickeln. Es ist an Dir, sie mit Deiner Unterscheidungskraft, Entschlossenheit und Intelligenz Tag für Tag in umsichtiger Weise zu beschäftigen. &lt;br /&gt;
Die stetige positive Anwendung dieser Fähigkeiten - Körper, Geist, Intellekt, ethisches Bewusstsein - wird [[Abhyasa]] (Praxis) genannt; und der Schutz dieser Instrumente, das Bestreben, sie davon abhalten, die falsche Richtung einzuschlagen, abzugleiten oder ihre konstante Aufwärtsentwicklung zu beenden, wird [[Vairagya]] (Leidenschaftslosigkeit) genannt. Dieses sehr wichtige negative, schützende Sadhana (Vairagya) bringt Dir vielleicht nichts, aber es wird Dich sicher vor Verlust schützen. &lt;br /&gt;
Diese beiden Grundpraktiken von Sadhana - Abhyasa und Vairagya - wurden uns von Lord Krishna in der Gita vorgegeben. Er sagte &amp;quot;Dies ist der Schlüssel zum Erfolg.&amp;quot; Diese beiden zueinander gehörenden Praktiken können Wunder wirken; sie können für Dich das scheinbar Unmögliche vollbringen. Befasse Dich eingehend mit ihrer Bedeutung und Wichtigkeit und versuche ihre Auswirkungen zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher müssen wir nach ganzheitlichem Wissen streben, nach vielseitigem Wissen, das alle Aspekte unseres Lebens abdeckt, denn all diese Aspekte begleiten uns und müssen uns begleiten. Wir müssen uns durch sie auf diesem wunderbaren spirituellen Pfad vorarbeiten, der zu [[Befreiung]] und [[Glückseligkeit]] führt. Ganzheitliches Wissen, unterstützt durch einen ausgeprägten Sinn für ethisches Bewusstsein, und dies wiederum unterstützt durch die Entschlossenheit und den Willen, nicht zu scheitern, sondern Erfolg zu haben - all diese Dinge sind Bestandteil eines authentischen und echten spirituellen Lebens, nicht eines geringen oder mittelmäßigen, sondern eines zu voller Größe erwachenden spirituellen Lebens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach solltest du streben. Dich so einem groß angelegten spirituellen Leben hinzugeben ist Dein Privileg. Darin liegt Deine Gewähr für höchste Seligkeit. Denke über diese Wahrheiten nach, damit Dir aus ihnen großer Nutzen erwachsen kann, damit Dein spirituelles Leben dynamischer fortschreitet und Dich deinem Ziel jeden Tag ein Stück näher bringt. Gott segne Dich in Deinem aufrichtigen und ernsthaften Bemühen, in Deiner Abhyasa und Vairagya, in Deinem Sadhana und Deinem Streben nach Wissen und Befreiung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Swami Chidananda über höheres Wissen und einfaches Wissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlende Gottheiten! Unsterbliche Atmasvarup, die Ihr hier in dieser heiligen Gegenwart versammelt seid! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jijnasa]] bedeutet Wissensdurst, Sehnsucht nach Wissen. Unsere Vorfahren aus alter Zeit waren Kenner [[Brahman]]s, sie hatten direktes Wissen um Brahman (Gott). Sie waren Kenner Brahmans, Kenner des [[Atman]], sie hatten Wissen. Moderne Wissenschaftler, Physiker, Mathematiker und Atomphysiker haben auch Wissen. Sie sind auch Kenner. Aber was ist der Unterschied?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenden der alten Zeit erkannten die Einheit von allem, das existiert, dass das Leben Eins ist: isavasyamidam sarvam yat kimcha jagatyam jagat (was immer sich in diesem Universum bewegt oder nicht bewegt, dem wohnt Gott inne). Daher verletzt Du Dich selbst, wenn Du einen anderen verletzt. Indem sie die Einheit allen Lebens erkannten, begriffen sie auch die Heiligkeit und Unantastbarkeit allen Lebens. So erklärten sie: [[Ahimsa]] paramo dharmah (Nicht-Verletzen ist die höchste Pflicht).  Nicht-Verletzen, Nicht-Schädigen und Nicht-Kränken ist oberstes Gebot, höchstes Gesetz. Daher war ihr Gebet Lokah samastah sukhino bhavantu (mögen alle Wesen Glück und Harmonie erreichen), sarvesham svastir-bhavatu (Wohlergehen sei mit allen). Und sie lebten, nur um das Gebet sarvabhutahiteratah (dem Wohl aller Wesen verpflichtet) zu erfüllen – ein Leben im ständigen Bemühen um das Wohlergehen aller, um das Glück, die Zufriedenheit und zum Segen aller. Sie lebten zum Nutzen aller. Daher war ihr Leben eine Quelle von [[Satyam]], [[Shivam]], [[Sundaram]] (Wahrheit, Güte, Schönheit) – alles was wahr, gut, glückverheißend und wunderbar ist lebte in ihnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu, durch  wissenschaftliche Erkenntnis und technischen Fortschritt, wurde die ganze Welt gepackt von Angst und Schrecken, versetzt in den Zustand einer akuten Angstneurose, einen Zustand der Ungewissheit über die Zukunft, und Verunsicherung in der Gegenwart. Das bedeutet, dass die Menschheit durch dieses Wissen und seine Anwendung krank wurde. Die Menschheit ist krank und leidet unter den Krankheiten Angst, Ungewissheit und Unsicherheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieso dieser Unterschied? Die [[Upanishad]]en erklären, dass es zweierlei Arten von Wissen gibt. Wenn der Schwerpunkt auf geringes Wissen gelegt wird, führt das zu Wissen über Dinge und zu Unkenntnis über sich selbst, Unkenntnis über das Leben, die Gesetze, die im Universum gelten und die Gesetze, die das Leben regeln. Wird aber die Betonung auf höheres Wissen ([[Paravidya]])  gelegt, befreit uns dieses höhere Wissen von Unwissenheit, befreit uns von allem, was endlich und begrenzt ist und uns trennt. Es macht uns göttlich, indem uns das Wissen die Vision der universellen Einheit allen Lebens gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Upanischaden sprachen also von höherem Wissen und niederem Wissen – Paravidya und [[Aparavidya]]. Diejenigen, die nur niederes Wissen (Aparavidya) besitzen, haben sehr viel Wissen, aber ihnen fehlt Weisheit. Sie wissen über alles Bescheid, aber sie wissen nichts über sich selbst. Daher verfallen sie dem Egoismus, der Selbstsucht und dem Größenwahn. Sie verfallen kleinen Zielen, die ihnen durch ihre selbstsüchtige Einstellung diktiert werden. Sie sehen in der Menschheit nicht die Göttlichkeit. Sie kennen das Gesetz der Liebe nicht, welches maßgebend ist zum Nutzen und für die Glückseligkeit der Menschheit. Sie sehen alles auf ganz begrenzte Weise; ihr Vorstellungsvermögen ist bruchstückhaft; ihre Erfahrung ist nicht allumfassend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie nichts über sich selbst wissen und die Einheit allen Lebens, hat sich ihr Wissen in ein zerstörerisches und negatives Wissen verwandelt, dessen Anwendung nicht in Wohlergehen, sondern in Angst resultiert. Dahingegegen ist das Wissen der alten Weisen, die die höchste Wirklichkeit erfuhren, Paravidya,  Weisheit, spirituelle Weisheit. Und dies machte sie zu Zentren höchsten Mitgefühls, universeller Liebe und Freundlichkeit allem Lebenden gegenüber. Und ihre vorherrschenden Gedanken galten dem Wohlergehen  und Nutzen aller. Der Wunsch nach Bahujanahita und Bahujanasukha (Wohlergehen und Glück aller Menschen) pulsierte in ihren Adern und diese Geisteshaltung bestimmte ihr Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher sollte man diese Art von Wissen anstreben. Dieses Wissen erhellt die spirituelle Suche und das spirituelle Leben. Nicht nur, um etwas über Dinge zu erfahren, sondern das „Ding-an-sich“, und das ist das Licht der Lichter jenseits aller Dunkelheit; das erkennend  wird man frei, das erkennend gibt es nichts Höheres mehr zu erkennen.&lt;br /&gt;
Daher sollte man nach diesem Wissen suchen, und der Anfang dieser Suche ist zu erkennen, dass wir bestimmte Dinge noch nicht wissen. „Da ist noch etwas, das ich nicht weiß, etwas, dass ich noch wissen muss.“ Dieses Streben öffnet die Pforten für immer weiteres und fortschreitendes Wissen. Wenn im Grundsatz anerkannt wird, dass unser Wissen begrenzt ist, dass da ein Verlangen nach Wissen ist, nur dann werden wir nach wahrem Wissen streben. Wenn man selbstzufrieden ist und denkt: „ich weiß“, verschließt man das Tor zum wahren Wissen. Daher sollte man denken: „Ich weiß wenig. Lass mich mehr wissen. Lass mich voranschreiten von der Dunkelheit der Unkenntnis zu  sich stets vergrößerndem Licht von mehr und mehr Wissen, welches letztendlich zum höchsten Wissen aller Dinge führt – zur Wissen von Brahman, zum Wissen des Einen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis man diesen Punkt erreicht hat, sollte man ein Leben des Suchens leben, ein Leben des Hinterfragens, ein Leben des inneren Erforschens – [[Vichara]]. Durch [[Svadhyaya]] (Selbststudium und Studium der heiligen Schriften), durch [[Satsang]]a (spirituelles Zusammensein unter Leitung eines [[Guru]]), durch die Gesellschaft anderer Sucher auf dem Weg, sollte man alleine und gemeinsam streben und man sollte sowohl alleine als auch im Satsang nachforschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Tadviddhi pranipatena pariprasnena sevaya  ([[Bhagavad Gita]] IV/34) – Erkenne dies durch lange Verneigung, Fragen und Dienen – erkenne dieses Wissen, Oh [[Arjuna]], indem Du denen, die mehr wissen als Du, Deine Verehrung erweist durch aufrichtige Befragung und durch Dienen,“ sagte [[Krishna]]. [[Pranipata]], [[Pariprasna]] und [[Seva]] bedeuten Verneigung, ernsthaftes Befragen und Dienen. &lt;br /&gt;
Daher gründet sich [[Jijnasa]] (siehe oben) auf den leidenschaftlichen Wunsch, mehr zu wissen und wird vorangetrieben durch inbrünstiges und aufrichtiges Befragen und durch selbstlosen Dienst von ganzem Herzen. Das sind die wahren Kennzeichen eines spirituellen Menschen. Das ist das Wesen der spirituellen Suche und des sprirituellen Strebens. Und das ist die Hoffnung für die Welt von morgen. Wenn man nicht durch den Stolz auf weltliches Wissen geblendet würde, wenn man sich befreien könnte aus dem Netz der Befriedigung durch rein weltliche Dinge, dann sollte man sich demütig der Quelle allen spirituellen Wissens zuwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schatz der Weisheit in Form der Schriften, wie sie uns durch unsere alten Weisen überliefert wurden, ist der kostbarste Teil des weltweiten Erbes der Menschheit. Weist man die Schriften zurück, wird man zugrunde gehen, wird man von Dunkelheit zu Dunkelheit gehen. Man wird tiefer in die Unfreiheit und Unwissenheit gezogen und wird zu einer Gefahr für die Gesellschaft. Die Schriften enthalten ewige Wahrheiten zur Unterweisung der Menschheit und zum Wohlergehen der Welt. Die Schriften sollten voller Ehrerbietung studiert werden. Patanjali erklärte in seinen Yoga Sutras, dass Svadhyaya vom Yogi, dem Suchenden, dem Jijnasu (Wissensdurstigen) und dem Mumukshu  (nach Befreiung Suchenden) eifrig verfolgt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde es gesagt. Möget Ihr darüber nachdenken und möge es Euch zugute kommen! Gott segne Euch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Vidya]]&lt;br /&gt;
* [[Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
* [[Jnana Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Sadhana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p38_Klassische-Upanishaden// Klassische Upanishaden - Die Weisheit des Yoga]&lt;br /&gt;
* Was können wir wissen? Mit Physik bis zur Grenze verlässlicher Erkenntnis, Josef Honerkamp, Spektrum Akademischer Verlag, Oktober 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga Vidya Wissensportale]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/1441_Bhagavad_XVIII_63.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt; Bhagavad Gita XVIII, 63: Dieses heilige Wissen ist jetzt Deines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Swami Chidananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Philosophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissen&amp;diff=38364</id>
		<title>Wissen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissen&amp;diff=38364"/>
		<updated>2012-12-13T11:39:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter [[&#039;&#039;&#039;Wissen&#039;&#039;&#039;]] versteht man gewöhnlich die Gesamtheit von reproduzierbaren Kenntnissen oder Fähigkeiten, die man durch Beobachtung mit Hilfe der Sinne oder durch eingehende Befassung oder eigene Erfahrung erworben hat; Wissen umfasst ferner Fakten oder Aussagen, die einem von anderen, als kompetent geltenden Personen mitgeteilt wurden, oder eine herrschende Meinung, die als korrekt betrachtet wird.&lt;br /&gt;
Bei vielen östlichen Philosophien wird zwischen Wissen ersten und zweiten Grades unterschieden; so wird der Erwerb eines wissenschaftlich fundierten Wissens als durchaus erstrebenswert betrachtet, dieses Wissens wird jedoch als zweitrangig erachtet. Den höchsten Stellenwert hat stets das intuitiv oder durch eigene Erkenntnis oder Erfahrung erworbene spirituelle Wissen (Wissen ersten Grades).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was müssen wir wissen? Eine Ansprache von  Swami Chidananda==&lt;br /&gt;
Strahlender unsterblicher [[Atman]] (Selbst)! Geliebte und gesegnete Kinder des Göttlichen! Ihr seid alle [[Mumukshu]]s und [[Jijnasu]]s. Ein Mumukshu ist jemand, der nach [[Moksha]] oder Befreiung strebt. Ein Jijnasu ist jemand, der nach [[Jnana]] (Wissen) sucht und daher aktive Anstrengungen unternimmt, sein [[Wissen]] zu erweitern und Weisheit zu erlangen. Was ist es, das wir wissen müssen? &lt;br /&gt;
Wir müssen alles wissen, was mit dem spirituellen [[Weg]] zusammenhängt. Und wenn Du es nicht weißt, musst du den Preis dafür bezahlen. Du wirst es auf die harte Art lernen, durch Erfahrung. Die Mutter bringt dem Kind alles bei, wenn es aufwächst und anfängt, sich im Haus umher zu bewegen. Sie lehrt das Kind, was es anfassen darf und was nicht, welchen Dingen es sich nähern darf und welchen nicht. Sie bringt ihm bei, wie [[Feuer]] brennt, wie ein scharfes Messer schneidet, dass man über eine Teppichkante stolpern kann. All diese Dinge bringt die Mutter ihm sorgfältig bei; sonst könnte das Kind sich verbrennen, sich schneiden oder stolpern. In ähnlicher Weise muss man alles über das spirituelle Leben wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spirituelle Leben wird vom Suchenden in einem [[Körper]] gelebt. Daher müssen die Gesetze für das [[Wohlbefinden]] des physischen Körpers bekannt sein: angemessene [[Nahrung]], unangemessene Nahrung; gesunde [[Gewohnheit]]en; die richtige [[Haltung]], die falsche Haltung; die richtige Menge [[Schlaf]], die [[Neigung]] des Körpers, gute und schlechte Angewohnheiten anzunehmen, wenn die gleiche [[Handlung]] immer wiederholt wird. All dies muss man beachten und versuchen, über seinen eigenen Körper Bescheid zu wissen. Wenn man das nicht weiß, leidet man und ist nicht in der Lage, mit größtmöglicher Effizienz Leistung zu erbringen. Das [[Sadhana]] leidet ebenfalls. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, was man tut, tut man durch [[Gedanke]]n des [[Geist]]es. Du denkst, du planst, und dann führst du es aus. Daher ist Wissen über den Geist ebenfalls wesentlich. Der Geist ist unberechenbar. Manchmal hört er nicht zu, geht in die falsche Richtung, tut Dinge, die er später bereut. Wie können wir also den Geist in die richtige Richtung lenken und ihn dort halten? Was ist es, das den Geist regiert, ihn diszipliniert, ihn kontrolliert? &lt;br /&gt;
Es ist die Fähigkeit zur [[Unterscheidung]], der [[Intellekt]]. Er wird [[Buddhi]] genannt. Daher ist es wichtig, alles über Buddhi zu wissen: Wie man eine rechte [[Befragung]] von Buddhi vornimmt, wie man genau beobachtet und Unterschiede zwischen den gesehenen Dingen wahrnimmt und korrekte Schlussfolgerungen zieht; wie Buddhi bei der Unterscheidung zwischen Positivem und Negativem, zwischen Erhebendem und Belastendem funktionieren muss, wie man erfahren kann, was [[Sattwa|sattwig]], [[Rajas|rajasig]] und [[Tamas|tamasig]] ist und was jeweils die Anzeichen dafür sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher befasst sich die die Buddhi mit Lernen, um Wissen zu erlangen. Sie liest die [[Gita]]; sie studiert das 14. Kapitel über die Unterteilung der [[Guna]]s, das 16. Kapitel über [[Daiva-Asura]] und das 6. Kapitel über den [[Raja-Yoga]]. Sie lernt über das Verhalten des Geistes, seine Gewohnheiten, die Gesetze, denen er gehorcht. Nicht ohne Grund hat Guru Maharaj [[Swami Sivananda]] ein ganzes, heute weltbekanntes Buch dazu verfasst: &#039;&#039;Mind, Its Mysteries and Control&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Und schließlich magst Du sehr intelligent sein, viel Wissen haben und die Fähigkeit zu hinterfragen und zwischen richtig und falsch zu unterscheiden -  wenn Du keinen ausgeprägten Sinn für moralische [[Rechtschaffenheit]] und ethische Korrektheit hast, dann wirst Du trotz Deines Wissens, trotz Deines scharfen, brillanten Intellekts ein [[Sklave]] sein. Du wirst ein kleines Wesen sein, das auf einer niedrigen Stufe im Dunkeln in einem kleinen Kreis herumläuft. Daher sagte schon [[Sri Ramakrishna]]: &amp;quot;Eine solche Person ist wie ein löchriges [[Gefäß]], das Du dauerhaft mit [[Wasser]] anzufüllen versuchst. Doch wie sehr Du Dich auch mühst, dass das Wasser darin bleibt, das Gefäß wird binnen Stunden oder Tagen leer sein.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sinnlos, etwas zu erlangen und dann immer wieder zu verlieren; aus diesem Grund hat Guru Maharaj ganze Bücher geschrieben, wie etwa &#039;&#039;Ethical Teachings&#039;&#039; und &#039;&#039;How to Eradicate Vices and Cultivate Virtues&#039;&#039;. Er schrieb viele Bücher über Dharma, rechtes Betragen und Verhalten. Schau dir sein &#039;&#039;Spiritual Diary&#039;&#039;, seine &#039;&#039;Twenty Important Spiritual Instructions&#039;&#039; und seine &#039;&#039;Sadhana Tattva&#039;&#039; an, die Abschnitte über [[Ethik]], [[Gesundheit]], [[Energie]] und [[Wille]]n enthalten. In fast allen seiner Bücher betont er wieder und wieder die Wichtigkeit der moralischen und spirituellen [[Regeneration]] der Welt. Denke darüber nach; Du musst über diesen Aspekt Bescheid wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich brauchst Du spirituelles Wissen, über [[Yoga]] und [[Bhakti]] (Hingabe) und besonders über Sadhana. Du brauchst Wissen über [[Viveka]] und [[Vairagya]], [[Samadhi]] und [[Jnana]], über [[Dharana]] und [[Dhyana]], [[Yama]] und [[Niyama]], [[Navavidha Bhakti]] (9 Arten der Hingabe) und [[Sraddha]]; über die [[Kundalini]], über [[Asanas]], [[Pranayama]], [[Mudra]]s, [[Bandha]]s (Hatha Yoga Übungen). Und Du musst [[Vedanta]] kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All dieses Wissen muss man sich nach und nach aneignen. Du musst über Deinen Körper, Deinen Geist, Deinen Intellekt, über ethische Prinzipien, moralische Rechtschaffenheit, Verhalten, [[Spiritualität]], über [[Atman]] und [[Anatman]] (Nicht-Selbst), über [[Brahman]] und [[Maya]], über das Beständige und das Unbeständige, über das [[Universum]] und den Menschen Bescheid wissen – über alles. Daher sagte Lord [[Krishna]]: &amp;quot;Erfahre dieses Wissen durch Unterwerfung, durch Fragen und durch [[Dienst]]; die Weisen, die die [[Wahrheit]] erkannt haben, werden dich lehren.&amp;quot; Frage und es wird dir offenbart werden. Du musst fragen - zum [[Satsang]] gehen. Ziehe auch Bücher zu Rate, ziehe Wissen aus Büchern. Und Bücher allein werden nicht ausreichen; Du wirst nicht in der Lage sein, die Bedeutung von Büchern zu erfassen, wenn sie Dir nicht von einem Älteren erklärt werden, der den Prozess bereits durchlaufen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganzheitliches Wissen ist somit notwendig, wenn Du Dich dem Ziel hinreichend gerüstet nähern willst. Daher muss die gesamte Persönlichkeit in all ihren verschiedenen [[Dimension]]en und Aspekten aktiv werden. Der Geist, der Intellekt und das moralische [[Bewusstsein]] müssen alle trainiert werden. Nur dann wird sich der spirituelle Fortschritt auch wirklich entwickeln, wird positiv und schöpferisch werden. Wir können hier nicht halbherzig bleiben, es ist eine Vollzeitaufgabe. Wenn Du Dich dem so widmest, wie Du es solltest, wirst du keine Zeit für sinnloses Streben oder nutzlose Beschäftigung haben. Nur dann ist alles in einem sehr wachen, aufmerksamen und gesunden Zustand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Deinen Körper trainierst, wachsen Deine [[Muskel]]n, entwickeln sich, werden stark. Wenn Du nicht trainierst, werden Deine Muskeln schlaff, sie atrophieren. Je mehr Du Deinem Geist, Deinem Intellekt und Deinem moralischen Bewusstsein zu tun gibst, umso klarer werden sie täglich werden - scharf, prägnant, aufmerksam, wach und effizient. Sie können das nicht von selbst entwickeln. Es ist an Dir, sie mit Deiner Unterscheidungskraft, Entschlossenheit und Intelligenz Tag für Tag in umsichtiger Weise zu beschäftigen. &lt;br /&gt;
Die stetige positive Anwendung dieser Fähigkeiten - Körper, Geist, Intellekt, ethisches Bewusstsein - wird [[Abhyasa]] (Praxis) genannt; und der Schutz dieser Instrumente, das Bestreben, sie davon abhalten, die falsche Richtung einzuschlagen, abzugleiten oder ihre konstante Aufwärtsentwicklung zu beenden, wird [[Vairagya]] (Leidenschaftslosigkeit) genannt. Dieses sehr wichtige negative, schützende Sadhana (Vairagya) bringt Dir vielleicht nichts, aber es wird Dich sicher vor Verlust schützen. &lt;br /&gt;
Diese beiden Grundpraktiken von Sadhana - Abhyasa und Vairagya - wurden uns von Lord Krishna in der Gita vorgegeben. Er sagte &amp;quot;Dies ist der Schlüssel zum Erfolg.&amp;quot; Diese beiden zueinander gehörenden Praktiken können Wunder wirken; sie können für Dich das scheinbar Unmögliche vollbringen. Befasse Dich eingehend mit ihrer Bedeutung und Wichtigkeit und versuche ihre Auswirkungen zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher müssen wir nach ganzheitlichem Wissen streben, nach vielseitigem Wissen, das alle Aspekte unseres Lebens abdeckt, denn all diese Aspekte begleiten uns und müssen uns begleiten. Wir müssen uns durch sie auf diesem wunderbaren spirituellen Pfad vorarbeiten, der zu [[Befreiung]] und [[Glückseligkeit]] führt. Ganzheitliches Wissen, unterstützt durch einen ausgeprägten Sinn für ethisches Bewusstsein, und dies wiederum unterstützt durch die Entschlossenheit und den Willen, nicht zu scheitern, sondern Erfolg zu haben - all diese Dinge sind Bestandteil eines authentischen und echten spirituellen Lebens, nicht eines geringen oder mittelmäßigen, sondern eines zu voller Größe erwachenden spirituellen Lebens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach solltest du streben. Dich so einem groß angelegten spirituellen Leben hinzugeben ist Dein Privileg. Darin liegt Deine Gewähr für höchste Seligkeit. Denke über diese Wahrheiten nach, damit Dir aus ihnen großer Nutzen erwachsen kann, damit Dein spirituelles Leben dynamischer fortschreitet und Dich deinem Ziel jeden Tag ein Stück näher bringt. Gott segne Dich in Deinem aufrichtigen und ernsthaften Bemühen, in Deiner Abhyasa und Vairagya, in Deinem Sadhana und Deinem Streben nach Wissen und Befreiung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Swami Chidananda über höheres Wissen und einfaches Wissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlende Gottheiten! Unsterbliche atma-svarup, die Ihr hier in dieser heiligen Gegenwart versammelt seid! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jijnasa]] bedeutet Wissensdurst, Sehnsucht nach Wissen. Unsere Vorfahren aus alter Zeit waren Kenner [[Brahman]]s, sie hatten direktes Wissen um Brahman (Gott). Sie waren Kenner Brahmans, Kenner des [[Atman]], sie hatten Wissen. Moderne Wissenschaftler, Physiker, Mathematiker und Atomphysiker haben auch Wissen. Sie sind auch Kenner. Aber was ist denn der Unterschied?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenden der alten Zeit erkannten die Einheit von allem, das existiert, dass das Leben Eins ist: isavasyamidam sarvam yat kimcha jagatyam jagat (was immer sich in diesem Universum bewegt oder nicht bewegt, dem wohnt Gott inne). Daher verletzt Du Dich selbst, wenn Du einen anderen verletzt. Indem sie die Einheit allen Lebens erkannten, begriffen sie auch die Heiligkeit und Unantastbarkeit allen Lebens. So erklärten sie: [[ahimsa]] paramo dharmah (Nicht-Verletzen ist die höchste Pflicht).  Nicht-verletzen, nicht-schädigen und nicht-kränken ist oberstes Gebot, höchstes Gesetz. Daher war ihr Gebet lokah samastah sukhino bhavantu (mögen alle Wesen Glück und Harmonie erreichen), sarvesham svastir-bhavatu (Wohlergehen sei mit allen). Und sie lebten, nur um das Gebet sarvabhutahiteratah (dem Wohl aller Wesen verpflichtet) zu erfüllen – ein Leben, nur um ständig zu arbeiten für das Wohlergehen aller, für das Glück, die Zufriedenheit und zum Segen aller. Sie lebten zum Nutzen aller. Daher war ihr Leben eine Quelle von [[satyam]], [[shivam]], [[sundaram]] (Wahrheit, Güte, Schönheit) – alles was wahr, gut, glückverheißend und wunderbar ist – lebte in ihnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu, durch  wissenschaftliche Erkenntnis und technischen Fortschritt, wurde die ganze Welt gepackt von Angst und Schrecken, versetzt  in einen Zustand einer akuten Angstneurose, einem Zustand der Ungewissheit über die Zukunft, und Verunsicherung in der Gegenwart. Das bedeutet, dass die Menschheit durch dieses Wissen und seine Anwendung krank wurde. Die Menschheit ist krank und leidet unter den Kranheiten Angst, Ungewissheit und Unsicherheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieso dieser Unterschied? Die [[Upanischad]]en erklären, dass es zweierlei Arten von Wissen gibt. Wenn der Schwerpunkt auf geringes Wissen gelegt wird, führt das zu Wissen über Dinge und zu Unkenntnis über sich selbst, Unkenntnis über das Leben, die Gesetze, die im Universum gelten und die Gesetze, die das Leben regeln. Wird aber die Betonung auf höheres Wissen ([[para vidya]])  gelegt, befreit uns dieses höhere Wissen von Unwissenheit, befreit uns von allem, was endlich und begrenzt ist und uns trennt. Es macht uns göttlich, indem uns das Wissen die Vision der universellen Einheit allen Lebens gibt.&lt;br /&gt;
Die Upanischaden sprachen also von höherem Wissen und niederem Wissen – para vidya und [[apara vidya]]. Diejenigen, die nur niederes Wissen (apara vidya) besitzen, haben sehr viel Wissen, aber ihnen fehlt Weisheit. Sie wissen über alles Bescheid, aber sie wissen nichts über sich selbst. Daher verfallen sie dem Egoismus, der Selbstsucht und dem Größenwahn. Sie verfallen kleinen Zielen, die ihnen durch ihre selbstsüchtige Einstellung diktiert werden. Sie sehen in der Menschheit nicht die Göttlichkeit. Sie kennen das Gesetz der Liebe nicht, welches maßgebend ist zum Nutzen und für die Glückseligkeit der Menschheit. Sie sehen alles auf ganz begrenzte Weise; ihr Vorstellungsvermögen ist bruchstückhaft; ihre Erfahrung ist nicht allumfassend.&lt;br /&gt;
Da sie nichts über sich selbst wissen und die Einheit allen Lebens, hat sich ihr Wissen in ein zerstörerisches und negatives Wissen verwandelt, dessen Anwendung nicht in Wohlergehen, sondern in Angst resultiert. Dahingegegen ist das Wissen der alten Weisen, die die höchste Wirklichkeit erfuhren, para vidya,  Weisheit, spirituelle Weisheit. Und dies machte sie zu Zentren höchsten Mitgefühls, universeller Liebe und Freundlichkeit allem Lebenden gegenüber. Und ihre vorherrschenden Gedanken galten dem Wohlergehen  und Nutzen aller. Der Wunsch nach Bahujanahita und bahujanasukha (Wohlergehen und Glück aller Menschen) pulsierte in ihren Adern und diese Geisteshaltung bestimmte ihr Leben. &lt;br /&gt;
Daher sollte man diese Art von Wissen anstreben. Dieses Wissen erhellt die spirituelle Suche und das spirituelle Leben. Nicht nur, um etwas über Dinge zu erfahren, sondern das „Ding-an-sich“, und das ist das Licht der Lichter jenseits aller Dunkelheit; das erkennend  wird man frei, das erkennend gibt es nichts Höheres mehr zu erkennen.&lt;br /&gt;
Daher sollte man nach diesem Wissen suchen, und der Anfang dieser Suche ist zu erkennen, dass wir bestimmte Dinge noch nicht wissen. „Da ist noch etwas, das ich nicht weiß, etwas, dass ich noch wissen muss.“ Dieses Streben öffnet die Pforten für immer weiteres und fortschreitendes Wissen. Wenn im Grundsatz anerkannt wird, dass unser Wissen begrenzt ist, dass da ein Verlangen nach Wissen ist, nur dann werden wir nach wahrem Wissen streben. Wenn man selbstzufrieden ist und denkt: „ich weiß“, verschließt man das Tor zum wahren Wissen. Daher sollte man denken: „Ich weiß wenig. Lass mich mehr wissen. Lass mich voranschreiten von der Dunkelheit der Unkenntnis zu  sich stets vergrößerndem Licht von mehr und mehr Wissen, welches letztendlich zum höchsten Wissen aller Dinge führt – zur Wissen von Brahman, zum Wissen des Einen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis man diesen Punkt erreicht hat, sollte man ein Leben des Suchens leben, ein Leben des Hinterfragens, ein Leben des inneren Erforschens – [[vichara]]. Durch [[svadhyaya]] (Selbststudium und Studium der heiligen Schriften), durch [[satsang]]a (spirituelles Zusammensein unter Leitung eines [[Guru]]), durch die Gesellschaft anderer Sucher auf dem Weg, sollte man alleine und gemeinsam streben und man sollte sowohl alleine als auch im Satsang nachforschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Tadviddhi pranipatena pariprasnena sevaya  ([[Bhagavad Gita]] IV/34) – Erkenne dies durch lange Verneigung, Fragen und Dienen – erkenne dieses Wissen, Oh [[Arjuna]], indem Du denen, die mehr wissen als Du, Deine Verehrung erweist durch aufrichtige Befragung und durch Dienen,“ sagte [[Krishna]]. [[Pranipata]], [[Pariprasna]] und [[Seva]] bedeuten Verneigung, ernsthaftes Befragen und Dienen. &lt;br /&gt;
Daher gründet sich [[Jijnasa]] (siehe oben) auf den leidenschaftlichen Wunsch, mehr zu wissen und wird vorangetrieben durch inbrünstiges und aufrichtiges Befragen und durch selbstlosen Dienst von ganzem Herzen. Das sind die wahren Kennzeichen eines spirituellen Menschen. Das ist das Wesen der spirituellen Suche und des sprirituellen Strebens. Und das ist die Hoffnung für die Welt von morgen. Wenn man nicht durch den Stolz auf weltliches Wissen geblendet  würde, wenn man sich befreien könnte aus dem Netz der Befriedigung durch  rein weltliche Dinge, dann sollte man sich demütig der Quelle allen spirituellen Wissens zuwenden. &lt;br /&gt;
Der Schatz der Weisheit in Form der Schriften, wie sie uns durch unsere alten Weisen überliefert wurden, ist der kostbarste Teil des weltweiten Erbes der Menschheit. Weist man die Schriften zurück, wird man zugrunde gehen, wird man von Dunkelheit zu Dunkelheit gehen. Man wird tiefer in die Unfreiheit und Unwissenheit gezogen und wird zu einer Gefahr für die Gesellschaft. Die Schriften enthalten ewige Wahrheiten zur Unterweisung der Menschheit und zum Wohlergehen der Welt. Die Schriften sollten voller Ehrerbietung studiert werden. Patanjali Maharishi erklärte in seinen Yoga Sutras, dass svadhyaya vom Yogi, dem Suchenden, dem jijnasu (Wissensdurstigen) und dem mumukshu  (nach Befreiung Suchenden) eifrig verfolgt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde es gesagt. Möget Ihr darüber nachdenken und möge es Euch zugute kommen! Gott segne Euch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Vidya]]&lt;br /&gt;
* [[Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
* [[Jnana Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Sadhana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p38_Klassische-Upanishaden// Klassische Upanishaden - Die Weisheit des Yoga]&lt;br /&gt;
* Was können wir wissen? Mit Physik bis zur Grenze verlässlicher Erkenntnis, Josef Honerkamp, Spektrum Akademischer Verlag, Oktober 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga Vidya Wissensportale]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/1441_Bhagavad_XVIII_63.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt; Bhagavad Gita XVIII, 63: Dieses heilige Wissen ist jetzt Deines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Swami Chidananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Philosophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissen&amp;diff=38363</id>
		<title>Wissen</title>
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		<updated>2012-12-13T11:37:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter [[&#039;&#039;&#039;Wissen&#039;&#039;&#039;]] versteht man gewöhnlich die Gesamtheit von reproduzierbaren Kenntnissen oder Fähigkeiten, die man durch Beobachtung mit Hilfe der Sinne oder durch eingehende Befassung oder eigene Erfahrung erworben hat; Wissen umfasst ferner Fakten oder Aussagen, die einem von anderen, als kompetent geltenden Personen mitgeteilt wurden, oder eine herrschende Meinung, die als korrekt betrachtet wird.&lt;br /&gt;
Bei vielen östlichen Philosophien wird zwischen Wissen ersten und zweiten Grades unterschieden; so wird der Erwerb eines wissenschaftlich fundierten Wissens als durchaus erstrebenswert betrachtet, dieses Wissens wird jedoch als zweitrangig erachtet. Den höchsten Stellenwert hat stets das intuitiv oder durch eigene Erkenntnis oder Erfahrung erworbene spirituelle Wissen (Wissen ersten Grades).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was müssen wir wissen? Eine Ansprache von  Swami Chidananda==&lt;br /&gt;
Strahlender unsterblicher [[Atman]] (Selbst)! Geliebte und gesegnete Kinder des Göttlichen! Ihr seid alle [[Mumukshu]]s und [[Jijnasu]]s. Ein Mumukshu ist jemand, der nach [[Moksha]] oder Befreiung strebt. Ein Jijnasu ist jemand, der nach [[Jnana]] (Wissen) sucht und daher aktive Anstrengungen unternimmt, sein [[Wissen]] zu erweitern und Weisheit zu erlangen. Was ist es, das wir wissen müssen? &lt;br /&gt;
Wir müssen alles wissen, was mit dem spirituellen [[Weg]] zusammenhängt. Und wenn Du es nicht weißt, musst du den Preis dafür bezahlen. Du wirst es auf die harte Art lernen, durch Erfahrung. Die Mutter bringt dem Kind alles bei, wenn es aufwächst und anfängt, sich im Haus umher zu bewegen. Sie lehrt das Kind, was es anfassen darf und was nicht, welchen Dingen es sich nähern darf und welchen nicht. Sie bringt ihm bei, wie [[Feuer]] brennt, wie ein scharfes Messer schneidet, dass man über eine Teppichkante stolpern kann. All diese Dinge bringt die Mutter ihm sorgfältig bei; sonst könnte das Kind sich verbrennen, sich schneiden oder stolpern. In ähnlicher Weise muss man alles über das spirituelle Leben wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spirituelle Leben wird vom Suchenden in einem [[Körper]] gelebt. Daher müssen die Gesetze für das [[Wohlbefinden]] des physischen Körpers bekannt sein: angemessene [[Nahrung]], unangemessene Nahrung; gesunde [[Gewohnheit]]en; die richtige [[Haltung]], die falsche Haltung; die richtige Menge [[Schlaf]], die [[Neigung]] des Körpers, gute und schlechte Angewohnheiten anzunehmen, wenn die gleiche [[Handlung]] immer wiederholt wird. All dies muss man beachten und versuchen, über seinen eigenen Körper Bescheid zu wissen. Wenn man das nicht weiß, leidet man und ist nicht in der Lage, mit größtmöglicher Effizienz Leistung zu erbringen. Das [[Sadhana]] leidet ebenfalls. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, was man tut, tut man durch [[Gedanke]]n des [[Geist]]es. Du denkst, du planst, und dann führst du es aus. Daher ist Wissen über den Geist ebenfalls wesentlich. Der Geist ist unberechenbar. Manchmal hört er nicht zu, geht in die falsche Richtung, tut Dinge, die er später bereut. Wie können wir also den Geist in die richtige Richtung lenken und ihn dort halten? Was ist es, das den Geist regiert, ihn diszipliniert, ihn kontrolliert? &lt;br /&gt;
Es ist die Fähigkeit zur [[Unterscheidung]], der [[Intellekt]]. Er wird [[Buddhi]] genannt. Daher ist es wichtig, alles über Buddhi zu wissen: Wie man eine rechte [[Befragung]] von Buddhi vornimmt, wie man genau beobachtet und Unterschiede zwischen den gesehenen Dingen wahrnimmt und korrekte Schlussfolgerungen zieht; wie Buddhi bei der Unterscheidung zwischen Positivem und Negativem, zwischen Erhebendem und Belastendem funktionieren muss, wie man erfahren kann, was [[Sattwa|sattwig]], [[Rajas|rajasig]] und [[Tamas|tamasig]] ist und was jeweils die Anzeichen dafür sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher befasst sich die die Buddhi mit Lernen, um Wissen zu erlangen. Sie liest die [[Gita]]; sie studiert das 14. Kapitel über die Unterteilung der [[Guna]]s, das 16. Kapitel über [[Daiva-Asura]] und das 6. Kapitel über den [[Raja-Yoga]]. Sie lernt über das Verhalten des Geistes, seine Gewohnheiten, die Gesetze, denen er gehorcht. Nicht ohne Grund hat Guru Maharaj [[Swami Sivananda]] ein ganzes, heute weltbekanntes Buch dazu verfasst: &#039;&#039;Mind, Its Mysteries and Control&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Und schließlich magst Du sehr intelligent sein, viel Wissen haben und die Fähigkeit zu hinterfragen und zwischen richtig und falsch zu unterscheiden -  wenn Du keinen ausgeprägten Sinn für moralische [[Rechtschaffenheit]] und ethische Korrektheit hast, dann wirst Du trotz Deines Wissens, trotz Deines scharfen, brillanten Intellekts ein [[Sklave]] sein. Du wirst ein kleines Wesen sein, das auf einer niedrigen Stufe im Dunkeln in einem kleinen Kreis herumläuft. Daher sagte schon [[Sri Ramakrishna]]: &amp;quot;Eine solche Person ist wie ein löchriges [[Gefäß]], das Du dauerhaft mit [[Wasser]] anzufüllen versuchst. Doch wie sehr Du Dich auch mühst, dass das Wasser darin bleibt, das Gefäß wird binnen Stunden oder Tagen leer sein.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sinnlos, etwas zu erlangen und dann immer wieder zu verlieren; aus diesem Grund hat Guru Maharaj ganze Bücher geschrieben, wie etwa &#039;&#039;Ethical Teachings&#039;&#039; und &#039;&#039;How to Eradicate Vices and Cultivate Virtues&#039;&#039;. Er schrieb viele Bücher über Dharma, rechtes Betragen und Verhalten. Schau dir sein &#039;&#039;Spiritual Diary&#039;&#039;, seine &#039;&#039;Twenty Important Spiritual Instructions&#039;&#039; und seine &#039;&#039;Sadhana Tattva&#039;&#039; an, die Abschnitte über [[Ethik]], [[Gesundheit]], [[Energie]] und [[Wille]]n enthalten. In fast allen seiner Bücher betont er wieder und wieder die Wichtigkeit der moralischen und spirituellen [[Regeneration]] der Welt. Denke darüber nach; Du musst über diesen Aspekt Bescheid wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich brauchst Du spirituelles Wissen, über [[Yoga]] und [[Bhakti]] (Hingabe) und besonders über Sadhana. Du brauchst Wissen über [[Viveka]] und [[Vairagya]], [[Samadhi]] und [[Jnana]], über [[Dharana]] und [[Dhyana]], [[Yama]] und [[Niyama]], [[Navavidha Bhakti]] (9 Arten der Hingabe) und [[Sraddha]]; über die [[Kundalini]], über [[Asanas]], [[Pranayama]], [[Mudra]]s, [[Bandha]]s (Hatha Yoga Übungen). Und Du musst [[Vedanta]] kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All dieses Wissen muss man sich nach und nach aneignen. Du musst über Deinen Körper, Deinen Geist, Deinen Intellekt, über ethische Prinzipien, moralische Rechtschaffenheit, Verhalten, [[Spiritualität]], über [[Atman]] und [[Anatman]] (Nicht-Selbst), über [[Brahman]] und [[Maya]], über das Beständige und das Unbeständige, über das [[Universum]] und den Menschen Bescheid wissen – über alles. Daher sagte Lord [[Krishna]]: &amp;quot;Erfahre dieses Wissen durch Unterwerfung, durch Fragen und durch [[Dienst]]; die Weisen, die die [[Wahrheit]] erkannt haben, werden dich lehren.&amp;quot; Frage und es wird dir offenbart werden. Du musst fragen - zum [[Satsang]] gehen. Ziehe auch Bücher zu Rate, ziehe Wissen aus Büchern. Und Bücher allein werden nicht ausreichen; Du wirst nicht in der Lage sein, die Bedeutung von Büchern zu erfassen, wenn sie Dir nicht von einem Älteren erklärt werden, der den Prozess bereits durchlaufen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganzheitliches Wissen ist somit notwendig, wenn Du Dich dem Ziel hinreichend gerüstet nähern willst. Daher muss die gesamte Persönlichkeit in all ihren verschiedenen [[Dimension]]en und Aspekten aktiv werden. Der Geist, der Intellekt und das moralische [[Bewusstsein]] müssen alle trainiert werden. Nur dann wird sich der spirituelle Fortschritt auch wirklich entwickeln, wird positiv und schöpferisch werden. Wir können hier nicht halbherzig bleiben, es ist eine Vollzeitaufgabe. Wenn Du Dich dem so widmest, wie Du es solltest, wirst du keine Zeit für sinnloses Streben oder nutzlose Beschäftigung haben. Nur dann ist alles in einem sehr wachen, aufmerksamen und gesunden Zustand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Deinen Körper trainierst, wachsen Deine [[Muskel]]n, entwickeln sich, werden stark. Wenn Du nicht trainierst, werden Deine Muskeln schlaff, sie atrophieren. Je mehr Du Deinem Geist, Deinem Intellekt und Deinem moralischen Bewusstsein zu tun gibst, umso klarer werden sie täglich werden - scharf, prägnant, aufmerksam, wach und effizient. Sie können das nicht von selbst entwickeln. Es ist an Dir, sie mit Deiner Unterscheidungskraft, Entschlossenheit und Intelligenz Tag für Tag in umsichtiger Weise zu beschäftigen. &lt;br /&gt;
Die stetige positive Anwendung dieser Fähigkeiten - Körper, Geist, Intellekt, ethisches Bewusstsein - wird [[Abhyasa]] (Praxis) genannt; und der Schutz dieser Instrumente, das Bestreben, sie davon abhalten, die falsche Richtung einzuschlagen, abzugleiten oder ihre konstante Aufwärtsentwicklung zu beenden, wird [[Vairagya]] (Leidenschaftslosigkeit) genannt. Dieses sehr wichtige negative, schützende Sadhana (Vairagya) bringt Dir vielleicht nichts, aber es wird Dich sicher vor Verlust schützen. &lt;br /&gt;
Diese beiden Grundpraktiken von Sadhana - Abhyasa und Vairagya - wurden uns von Lord Krishna in der Gita vorgegeben. Er sagte &amp;quot;Dies ist der Schlüssel zum Erfolg.&amp;quot; Diese beiden zueinander gehörenden Praktiken können Wunder wirken; sie können für Dich das scheinbar Unmögliche vollbringen. Befasse Dich eingehend mit ihrer Bedeutung und Wichtigkeit und versuche ihre Auswirkungen zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher müssen wir nach ganzheitlichem Wissen streben, nach vielseitigem Wissen, das alle Aspekte unseres Lebens abdeckt, denn all diese Aspekte begleiten uns und müssen uns begleiten. Wir müssen uns durch sie auf diesem wunderbaren spirituellen Pfad vorarbeiten, der zu [[Befreiung]] und [[Glückseligkeit]] führt. Ganzheitliches Wissen, unterstützt durch einen ausgeprägten Sinn für ethisches Bewusstsein, und dies wiederum unterstützt durch die Entschlossenheit und den Willen, nicht zu scheitern, sondern Erfolg zu haben - all diese Dinge sind Bestandteil eines authentischen und echten spirituellen Lebens, nicht eines geringen oder mittelmäßigen, sondern eines zu voller Größe erwachenden spirituellen Lebens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach solltest du streben. Dich so einem groß angelegten spirituellen Leben hinzugeben ist Dein Privileg. Darin liegt Deine Gewähr für höchste Seligkeit. Denke über diese Wahrheiten nach, damit Dir aus ihnen großer Nutzen erwachsen kann, damit Dein spirituelles Leben dynamischer fortschreitet und Dich deinem Ziel jeden Tag ein Stück näher bringt. Gott segne Dich in Deinem aufrichtigen und ernsthaften Bemühen, in Deiner Abhyasa und Vairagya, in Deinem Sadhana und Deinem Streben nach Wissen und Befreiung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Swami Chidananda über höheres Wissen und einfaches Wissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlende Gottheiten! Unsterbliche atma-svarup, die Ihr hier in dieser heiligen Gegenwart versammelt seid! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jijnasa]] bedeutet Wissensdurst, Sehnsucht nach Wissen. Unsere Vorfahren aus alter Zeit waren Kenner [[Brahman]]s, sie hatten direktes Wissen um Brahman (Gott). Sie waren Kenner Brahmans, Kenner des [[Atman]], sie hatten Wissen. Moderne Wissenschaftler, Physiker, Mathematiker und Atomphysiker haben auch Wissen. Sie sind auch Kenner. Aber was ist denn der Unterschied?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenden der alten Zeit erkannten die Einheit von allem, das existiert, dass das Leben Eins ist: isavasyamidam sarvam yat kimcha jagatyam jagat (was immer sich in diesem Universum bewegt oder nicht bewegt, dem wohnt Gott inne). Daher verletzt Du Dich selbst, wenn Du einen anderen verletzt. Indem sie die Einheit allen Lebens erkannten, begriffen sie auch die Heiligkeit und Unantastbarkeit allen Lebens. So erklärten sie: [[ahimsa]] paramo dharmah (Nicht-Verletzen ist die höchste Pflicht).  Nicht-verletzen, nicht-schädigen und nicht-kränken ist oberstes Gebot, höchstes Gesetz. Daher war ihr Gebet lokah samastah sukhino bhavantu (mögen alle Wesen Glück und Harmonie erreichen), sarvesham svastir-bhavatu (Wohlergehen sei mit allen). Und sie lebten, nur um das Gebet sarvabhutahiteratah (dem Wohl aller Wesen verpflichtet) zu erfüllen – ein Leben, nur um ständig zu arbeiten für das Wohlergehen aller, für das Glück, die Zufriedenheit und zum Segen aller. Sie lebten zum Nutzen aller. Daher war ihr Leben eine Quelle von [[satyam]], [[shivam]], [[sundaram]] (Wahrheit, Güte, Schönheit) – alles was wahr, gut, glückverheißend und wunderbar ist – lebte in ihnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu, durch  wissenschaftliche Erkenntnis und technischen Fortschritt, wurde die ganze Welt gepackt von Angst und Schrecken, versetzt  in einen Zustand einer akuten Angstneurose, einem Zustand der Ungewissheit über die Zukunft, und Verunsicherung in der Gegenwart. Das bedeutet, dass die Menschheit durch dieses Wissen und seine Anwendung krank wurde. Die Menschheit ist krank und leidet unter den Kranheiten Angst, Ungewissheit und Unsicherheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieso dieser Unterschied? Die [[Upanischad]]en erklären, dass es zweierlei Arten von Wissen gibt. Wenn der Schwerpunkt auf geringes Wissen gelegt wird, führt das zu Wissen über Dinge und zu Unkenntnis über sich selbst, Unkenntnis über das Leben, die Gesetze, die im Universum gelten und die Gesetze, die das Leben regeln. Wird aber die Betonung auf höheres Wissen ([[para vidya]])  gelegt, befreit uns dieses höhere Wissen von Unwissenheit, befreit uns von allem, was endlich und begrenzt ist und uns trennt. Es macht uns göttlich, indem uns das Wissen die Vision der universellen Einheit allen Lebens gibt.&lt;br /&gt;
Die Upanischaden sprachen also von höherem Wissen und niederem Wissen – para vidya und [[apara vidya]]. Diejenigen, die nur niederes Wissen (apara vidya) besitzen, haben sehr viel Wissen, aber ihnen fehlt Weisheit. Sie wissen über alles Bescheid, aber sie wissen nichts über sich selbst. Daher verfallen sie dem Egoismus, der Selbstsucht und dem Größenwahn. Sie verfallen kleinen Zielen, die ihnen durch ihre selbstsüchtige Einstellung diktiert werden. Sie sehen in der Menschheit nicht die Göttlichkeit. Sie kennen das Gesetz der Liebe nicht, welches maßgebend ist zum Nutzen und für die Glückseligkeit der Menschheit. Sie sehen alles auf ganz begrenzte Weise; ihr Vorstellungsvermögen ist bruchstückhaft; ihre Erfahrung ist nicht allumfassend.&lt;br /&gt;
Da sie nichts über sich selbst wissen und die Einheit allen Lebens, hat sich ihr Wissen in ein zerstörerisches und negatives Wissen verwandelt, dessen Anwendung nicht in Wohlergehen, sondern in Angst resultiert. Dahingegegen ist das Wissen der alten Weisen, die die höchste Wirklichkeit erfuhren, para vidya,  Weisheit, spirituelle Weisheit. Und dies machte sie zu Zentren höchsten Mitgefühls, universeller Liebe und Freundlichkeit allem Lebenden gegenüber. Und ihre vorherrschenden Gedanken galten dem Wohlergehen  und Nutzen aller. Der Wunsch nach Bahujanahita und bahujanasukha (Wohlergehen und Glück aller Menschen) pulsierte in ihren Adern und diese Geisteshaltung bestimmte ihr Leben. &lt;br /&gt;
Daher sollte man diese Art von Wissen anstreben. Dieses Wissen erhellt die spirituelle Suche und das spirituelle Leben. Nicht nur, um etwas über Dinge zu erfahren, sondern das „Ding-an-sich“, und das ist das Licht der Lichter jenseits aller Dunkelheit; das erkennend  wird man frei, das erkennend gibt es nichts Höheres mehr zu erkennen.&lt;br /&gt;
Daher sollte man nach diesem Wissen suchen, und der Anfang dieser Suche ist zu erkennen, dass wir bestimmte Dinge noch nicht wissen. „Da ist noch etwas, das ich nicht weiß, etwas, dass ich noch wissen muss.“ Dieses Streben öffnet die Pforten für immer weiteres und fortschreitendes Wissen. Wenn im Grundsatz anerkannt wird, dass unser Wissen begrenzt ist, dass da ein Verlangen nach Wissen ist, nur dann werden wir nach wahrem Wissen streben. Wenn man selbstzufrieden ist und denkt: „ich weiß“, verschließt man das Tor zum wahren Wissen. Daher sollte man denken: „Ich weiß wenig. Lass mich mehr wissen. Lass mich voranschreiten von der Dunkelheit der Unkenntnis zu  sich stets vergrößerndem Licht von mehr und mehr Wissen, welches letztendlich zum höchsten Wissen aller Dinge führt – zur Wissen von Brahman, zum Wissen des Einen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis man diesen Punkt erreicht hat, sollte man ein Leben des Suchens leben, ein Leben des Hinterfragens, ein Leben des inneren Erforschens – [[vichara]]. Durch [[svadhyaya]] (Selbststudium und Studium der heiligen Schriften), durch [[satsang]]a (spirituelles Zusammensein unter Leitung eines [[Guru]]), durch die Gesellschaft anderer Sucher auf dem Weg, sollte man alleine und gemeinsam streben und man sollte sowohl alleine als auch im Satsang nachforschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Tadviddhi pranipatena pariprasnena sevaya  ([[Bhagavad Gita]] IV/34) – Erkenne dies durch lange Verneigung, Fragen und Dienen – erkenne dieses Wissen, Oh [[Arjuna]], indem Du denen, die mehr wissen als Du, Deine Verehrung erweist durch aufrichtige Befragung und durch Dienen,“ sagte [[Krishna]]. [[Pranipata]], [[Pariprasna]] und [[Seva]] bedeuten Verneigung, ernsthaftes Befragen und Dienen. &lt;br /&gt;
Daher gründet sich [[Jijnasa]] (siehe oben) auf den leidenschaftlichen Wunsch, mehr zu wissen und wird vorangetrieben durch inbrünstiges und aufrichtiges Befragen und durch selbstlosen Dienst von ganzem Herzen. Das sind die wahren Kennzeichen eines spirituellen Menschen. Das ist das Wesen der spirituellen Suche und des sprirituellen Strebens. Und das ist die Hoffnung für die Welt von morgen. Wenn man nicht durch den Stolz auf weltliches Wissen geblendet  würde, wenn man sich befreien könnte aus dem Netz der Befriedigung durch  rein weltliche Dinge, dann sollte man sich demütig der Quelle allen spirituellen Wissens zuwenden. &lt;br /&gt;
Der Schatz der Weisheit in Form der Schriften, wie sie uns durch unsere alten Weisen überliefert wurden, ist der kostbarste Teil des weltweiten Erbes der Menschheit. Weist man die Schriften zurück, wird man zugrunde gehen, wird man von Dunkelheit zu Dunkelheit gehen. Man wird tiefer in die Unfreiheit und Unwissenheit gezogen und wird zu einer Gefahr für die Gesellschaft. Die Schriften enthalten ewige Wahrheiten zur Unterweisung der Menschheit und zum Wohlergehen der Welt. Die Schriften sollten voller Ehrerbietung studiert werden. Patanjali Maharishi erklärte in seinen Yoga Sutras, dass svadhyaya vom Yogi, dem Suchenden, dem jijnasu (Wissensdurstigen) und dem mumukshu  (nach Befreiung Suchenden) eifrig verfolgt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde es gesagt. Möget Ihr darüber nachdenken und möge es Euch zugute kommen! Gott segne Euch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Vidya]]&lt;br /&gt;
* [[Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
* [[Jnana Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Sadhana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p38_Klassische-Upanishaden// Klassische Upanishaden - Die Weisheit des Yoga]&lt;br /&gt;
* Was können wir wissen? Mit Physik bis zur Grenze verlässlicher Erkenntnis, Josef Honerkamp, Spektrum Akademischer Verlag, Oktober 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga Vidya Wissensportale]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/1441_Bhagavad_XVIII_63.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt; Bhagavad Gita XVIII, 63: Dieses heilige Wissen ist jetzt Deines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Swami Chidananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Philosophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
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		<title>Wissen</title>
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		<updated>2012-12-13T11:31:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter [[&#039;&#039;&#039;Wissen&#039;&#039;&#039;]] versteht man gewöhnlich die Gesamtheit von reproduzierbaren Kenntnissen oder Fähigkeiten, die man durch Beobachtung mit Hilfe der Sinne oder durch eingehende Befassung oder eigene Erfahrung erworben hat; Wissen umfasst ferner Fakten oder Aussagen, die einem von anderen, als kompetent geltenden Personen mitgeteilt wurden, oder eine herrschende Meinung, die als korrekt betrachtet wird.&lt;br /&gt;
Bei vielen östlichen Philosophien wird zwischen Wissen ersten und zweiten Grades unterschieden; so wird der Erwerb eines wissenschaftlich fundierten Wissens als durchaus erstrebenswert betrachtet, dieses Wissens wird jedoch als zweitrangig erachtet. Den höchsten Stellenwert hat stets das intuitiv oder durch eigene Erkenntnis oder Erfahrung erworbene spirituelle Wissen (Wissen ersten Grades).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was müssen wir wissen? Eine Ansprache von  Swami Chidananda==&lt;br /&gt;
Strahlender unsterblicher [[Atman]] (Selbst)! Geliebte und gesegnete Kinder des Göttlichen! Ihr seid alle [[Mumukshu]]s und [[Jijnasu]]s. Ein Mumukshu ist jemand, der nach [[Moksha]] oder Befreiung strebt. Ein Jijnasu ist jemand, der nach [[Jnana]] (Wissen) sucht und daher aktive Anstrengungen unternimmt, sein [[Wissen]] zu erweitern und Weisheit zu erlangen. Was ist es, das wir wissen müssen? &lt;br /&gt;
Wir müssen alles wissen, was mit dem spirituellen [[Weg]] zusammenhängt. Und wenn Du es nicht weißt, musst du den Preis dafür bezahlen. Du wirst es auf die harte Art lernen, durch Erfahrung. Die Mutter bringt dem Kind alles bei, wenn es aufwächst und anfängt, sich im Haus umher zu bewegen. Sie lehrt das Kind, was es anfassen darf und was nicht, welchen Dingen es sich nähern darf und welchen nicht. Sie bringt ihm bei, wie [[Feuer]] brennt, wie ein scharfes Messer schneidet, dass man über eine Teppichkante stolpern kann. All diese Dinge bringt die Mutter ihm sorgfältig bei; sonst könnte das Kind sich verbrennen, sich schneiden oder stolpern. In ähnlicher Weise muss man alles über das spirituelle Leben wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spirituelle Leben wird vom Suchenden in einem [[Körper]] gelebt. Daher müssen die Gesetze für das [[Wohlbefinden]] des physischen Körpers bekannt sein: angemessene [[Nahrung]], unangemessene Nahrung; gesunde [[Gewohnheit]]en; die richtige [[Haltung]], die falsche Haltung; die richtige Menge [[Schlaf]], die [[Neigung]] des Körpers, gute und schlechte Angewohnheiten anzunehmen, wenn die gleiche [[Handlung]] immer wiederholt wird. All dies muss man beachten und versuchen, über seinen eigenen Körper Bescheid zu wissen. Wenn man das nicht weiß, leidet man und ist nicht in der Lage, mit größtmöglicher Effizienz Leistung zu erbringen. Das [[Sadhana]] leidet ebenfalls. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, was man tut, tut man durch [[Gedanke]]n des [[Geist]]es. Du denkst, du planst, und dann führst du es aus. Daher ist Wissen über den Geist ebenfalls wesentlich. Der Geist ist unberechenbar. Manchmal hört er nicht zu, geht in die falsche Richtung, tut Dinge, die er später bereut. Wie können wir also den Geist in die richtige Richtung lenken und ihn dort halten? Was ist es, das den Geist regiert, ihn diszipliniert, ihn kontrolliert? &lt;br /&gt;
Es ist die Fähigkeit zur [[Unterscheidung]], der [[Intellekt]]. Er wird [[Buddhi]] genannt. Daher ist es wichtig, alles über Buddhi zu wissen: Wie man eine rechte [[Befragung]] von Buddhi vornimmt, wie man genau beobachtet und Unterschiede zwischen den gesehenen Dingen wahrnimmt und korrekte Schlussfolgerungen zieht; wie Buddhi bei der Unterscheidung zwischen Positivem und Negativem, zwischen Erhebendem und Belastendem funktionieren muss, wie man erfahren kann, was [[Sattwa|sattwig]], [[Rajas|rajasig]] und [[Tamas|tamasig]] ist und was jeweils die Anzeichen dafür sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher befasst sich die die Buddhi mit Lernen, um Wissen zu erlangen. Sie liest die [[Gita]]; sie studiert das 14. Kapitel über die Unterteilung der [[Guna]]s, das 16. Kapitel über [[Daiva-Asura]] und das 6. Kapitel über den [[Raja-Yoga]]. Sie lernt über das Verhalten des Geistes, seine Gewohnheiten, die Gesetze, denen er gehorcht. Nicht ohne Grund hat Guru Maharaj [[Swami Sivananda]] ein ganzes, heute weltbekanntes Buch dazu verfasst: &#039;&#039;Mind, Its Mysteries and Control&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Und schließlich magst Du sehr intelligent sein, viel Wissen haben und die Fähigkeit zu hinterfragen und zwischen richtig und falsch zu unterscheiden -  wenn Du keinen ausgeprägten Sinn für moralische [[Rechtschaffenheit]] und ethische Korrektheit hast, dann wirst Du trotz Deines Wissens, trotz Deines scharfen, brillanten Intellekts ein [[Sklave]] sein. Du wirst ein kleines Wesen sein, das auf einer niedrigen Stufe im Dunkeln in einem kleinen Kreis herumläuft. Daher sagte schon [[Sri Ramakrishna]]: &amp;quot;Eine solche Person ist wie ein löchriges [[Gefäß]], das Du dauerhaft mit [[Wasser]] anzufüllen versuchst. Doch wie sehr Du Dich auch mühst, dass das Wasser darin bleibt, das Gefäß wird binnen Stunden oder Tagen leer sein.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sinnlos, etwas zu erlangen und dann immer wieder zu verlieren; aus diesem Grund hat Guru Maharaj ganze Bücher geschrieben, wie etwa &#039;&#039;Ethical Teachings&#039;&#039; und &#039;&#039;How to Eradicate Vices and Cultivate Virtues&#039;&#039;. Er schrieb viele Bücher über Dharma, rechtes Betragen und Verhalten. Schau dir sein &#039;&#039;Spiritual Diary&#039;&#039;, seine &#039;&#039;Twenty Important Spiritual Instructions&#039;&#039; und seine &#039;&#039;Sadhana Tattva&#039;&#039; an, die Abschnitte über [[Ethik]], [[Gesundheit]], [[Energie]] und [[Wille]]n enthalten. In fast allen seiner Bücher betont er wieder und wieder die Wichtigkeit der moralischen und spirituellen [[Regeneration]] der Welt. Denke darüber nach; Du musst über diesen Aspekt Bescheid wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich brauchst Du spirituelles Wissen, über [[Yoga]] und [[Bhakti]] (Hingabe) und besonders über Sadhana. Du brauchst Wissen über [[Viveka]] und [[Vairagya]], [[Samadhi]] und [[Jnana]], über [[Dharana]] und [[Dhyana]], [[Yama]] und [[Niyama]], [[Navavidha Bhakti]] (9 Arten der Hingabe) und [[Sraddha]]; über die [[Kundalini]], über [[Asanas]], [[Pranayama]], [[Mudra]]s, [[Bandha]]s (Hatha Yoga Übungen). Und Du musst [[Vedanta]] kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All dieses Wissen muss man sich nach und nach aneignen. Du musst über Deinen Körper, Deinen Geist, Deinen Intellekt, über ethische Prinzipien, moralische Rechtschaffenheit, Verhalten, [[Spiritualität]], über [[Atman]] und [[Anatman]] (Nicht-Selbst), über [[Brahman]] und [[Maya]], über das Beständige und das Unbeständige, über das [[Universum]] und den Menschen Bescheid wissen – über alles. Daher sagte Lord [[Krishna]]: &amp;quot;Erfahre dieses Wissen durch Unterwerfung, durch Fragen und durch [[Dienst]]; die Weisen, die die [[Wahrheit]] erkannt haben, werden dich lehren.&amp;quot; Frage und es wird dir offenbart werden. Du musst fragen - zum [[Satsang]] gehen. Ziehe auch Bücher zu Rate, ziehe Wissen aus Büchern. Und Bücher allein werden nicht ausreichen; Du wirst nicht in der Lage sein, die Bedeutung von Büchern zu erfassen, wenn sie Dir nicht von einem Älteren erklärt werden, der den Prozess bereits durchlaufen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganzheitliches Wissen ist somit notwendig, wenn Du Dich dem Ziel hinreichend gerüstet nähern willst. Daher muss die gesamte Persönlichkeit in all ihren verschiedenen [[Dimension]]en und Aspekten aktiv werden. Der Geist, der Intellekt und das moralische [[Bewusstsein]] müssen alle trainiert werden. Nur dann wird sich der spirituelle Fortschritt auch wirklich entwickeln, wird positiv und schöpferisch werden. Wir können hier nicht halbherzig bleiben, es ist eine Vollzeitaufgabe. Wenn Du Dich dem so widmest, wie Du es solltest, wirst du keine Zeit für sinnloses Streben oder nutzlose Beschäftigung haben. Nur dann ist alles in einem sehr wachen, aufmerksamen und gesunden Zustand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Deinen Körper trainierst, wachsen Deine [[Muskel]]n, entwickeln sich, werden stark. Wenn Du nicht trainierst, werden Deine Muskeln schlaff, sie atrophieren. Je mehr Du Deinem Geist, Deinem Intellekt und Deinem moralischen Bewusstsein zu tun gibst, umso klarer werden sie täglich werden - scharf, prägnant, aufmerksam, wach und effizient. Sie können das nicht von selbst entwickeln. Es ist an Dir, sie mit Deiner Unterscheidungskraft, Entschlossenheit und Intelligenz Tag für Tag in umsichtiger Weise zu beschäftigen. &lt;br /&gt;
Die stetige positive Anwendung dieser Fähigkeiten - Körper, Geist, Intellekt, ethisches Bewusstsein - wird [[Abhyasa]] (Praxis) genannt; und der Schutz dieser Instrumente, das Bestreben, sie davon abhalten, die falsche Richtung einzuschlagen, abzugleiten oder ihre konstante Aufwärtsentwicklung zu beenden, wird [[Vairagya]] (Leidenschaftslosigkeit) genannt. Dieses sehr wichtige negative, schützende Sadhana (Vairagya) bringt Dir vielleicht nichts, aber es wird Dich sicher vor Verlust schützen. &lt;br /&gt;
Diese beiden Grundpraktiken von Sadhana - Abhyasa und Vairagya - wurden uns von Lord Krishna in der Gita vorgegeben. Er sagte &amp;quot;Dies ist der Schlüssel zum Erfolg.&amp;quot; Diese beiden zueinander gehörenden Praktiken können Wunder wirken; sie können für Dich das scheinbar Unmögliche vollbringen. Befasse Dich eingehend mit ihrer Bedeutung und Wichtigkeit und versuche ihre Auswirkungen zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher müssen wir nach ganzheitlichem Wissen streben, nach vielseitigem Wissen, das alle Aspekte unseres Lebens abdeckt, denn all diese Aspekte begleiten uns und müssen uns begleiten. Wir müssen uns durch sie auf diesem wunderbaren spirituellen Pfad vorarbeiten, der zu [[Befreiung]] und [[Glückseligkeit]] führt. Ganzheitliches Wissen, unterstützt durch einen ausgeprägten Sinn für ethisches Bewusstsein, und dies wiederum unterstützt durch die Entschlossenheit und den Willen, nicht zu scheitern, sondern Erfolg zu haben - all diese Dinge sind Bestandteil eines authentischen und echten spirituellen Lebens, nicht eines geringen oder mittelmäßigen, sondern eines zu voller Größe erwachenden spirituellen Lebens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach solltest du streben. Dich so einem groß angelegten spirituellen Leben hinzugeben ist Dein Privileg. Darin liegt Deine Gewähr für höchste Seligkeit. Denke über diese Wahrheiten nach, damit Dir aus ihnen großer Nutzen erwachsen kann, damit Dein spirituelles Leben dynamischer fortschreitet und Dich deinem Ziel jeden Tag ein Stück näher bringt. Gott segne Dich in Deinem aufrichtigen und ernsthaften Bemühen, in Deiner Abhyasa und Vairagya, in Deinem Sadhana und Deinem Streben nach Wissen und Befreiung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Swami Chidananda über höheres Wissen und einfaches Wissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlende Gottheiten! Unsterbliche atma-svarup, die Ihr hier in dieser heiligen Gegenwart versammelt seid! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jijnasa]] bedeutet Wissensdurst, Sehnsucht nach Wissen. Unsere Vorfahren aus alter Zeit waren Kenner [[Brahman]]s, sie hatten direktes Wissen um Brahman (Gott). Sie waren Kenner Brahmans, Kenner des [[Atman]], sie hatten Wissen. Moderne Wissenschaftler, Physiker, Mathematiker und Atomphysiker haben auch Wissen. Sie sind auch Kenner. Aber was ist denn der Unterschied?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenden der alten Zeit erkannten die Einheit von allem, das existiert, dass das Leben Eins ist: isavasyamidam sarvam yat kimcha jagatyam jagat (was immer sich in diesem Universum bewegt oder nicht bewegt, dem wohnt Gott inne). Daher verletzt Du Dich selbst, wenn Du einen anderen verletzt. Indem sie die Einheit allen Lebens erkannten, begriffen sie auch die Heiligkeit und Unantastbarkeit allen Lebens. So erklärten sie: [[ahimsa]] paramo dharmah (Nicht-Verletzen ist die höchste Pflicht).  Nicht-verletzen, nicht-schädigen und nicht-kränken ist oberstes Gebot, höchstes Gesetz. Daher war ihr Gebet lokah samastah sukhino bhavantu (mögen alle Wesen Glück und Harmonie erreichen), sarvesham svastir-bhavatu (Wohlergehen sei mit allen). Und sie lebten, nur um das Gebet sarvabhutahiteratah (dem Wohl aller Wesen verpflichtet) zu erfüllen – ein Leben, nur um ständig zu arbeiten für das Wohlergehen aller, für das Glück, die Zufriedenheit und zum Segen aller. Sie lebten zum Nutzen aller. Daher war ihr Leben eine Quelle von [[satyam]], [[shivam]], [[sundaram]] (Wahrheit, Güte, Schönheit) – alles was wahr, gut, glückverheißend und wunderbar ist – lebte in ihnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu, durch  wissenschaftliche Erkenntnis und technischen Fortschritt, wurde die ganze Welt gepackt von Angst und Schrecken, versetzt  in einen Zustand einer akuten Angstneurose, einem Zustand der Ungewissheit über die Zukunft, und Verunsicherung in der Gegenwart. Das bedeutet, dass die Menschheit durch dieses Wissen und seine Anwendung krank wurde. Die Menschheit ist krank und leidet unter den Kranheiten Angst, Ungewissheit und Unsicherheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieso dieser Unterschied? Die [[Upanischad]]en erklären, dass es zweierlei Arten von Wissen gibt. Wenn der Schwerpunkt auf geringes Wissen gelegt wird, führt das zu Wissen über Dinge und zu Unkenntnis über sich selbst, Unkenntnis über das Leben, die Gesetze, die im Universum gelten und die Gesetze, die das Leben regeln. Wird aber die Betonung auf höheres Wissen ([[para vidya]])  gelegt, befreit uns dieses höhere Wissen von Unwissenheit, befreit uns von allem, was endlich und begrenzt ist und uns trennt. Es macht uns göttlich, indem uns das Wissen die Vision der universellen Einheit allen Lebens gibt.&lt;br /&gt;
Die Upanischaden sprachen also von höherem Wissen und niederem Wissen – para vidya und [[apara vidya]]. Diejenigen, die nur niederes Wissen (apara vidya) besitzen, haben sehr viel Wissen, aber ihnen fehlt Weisheit. Sie wissen über alles Bescheid, aber sie wissen nichts über sich selbst. Daher verfallen sie dem Egoismus, der Selbstsucht und dem Größenwahn. Sie verfallen kleinen Zielen, die ihnen durch ihre selbstsüchtige Einstellung diktiert werden. Sie sehen in der Menschheit nicht die Göttlichkeit. Sie kennen das Gesetz der Liebe nicht, welches maßgebend ist zum Nutzen und für die Glückseligkeit der Menschheit. Sie sehen alles auf ganz begrenzte Weise; ihr Vorstellungsvermögen ist bruchstückhaft; ihre Erfahrung ist nicht allumfassend.&lt;br /&gt;
Da sie nichts über sich selbst wissen und die Einheit allen Lebens, hat sich ihr Wissen in ein zerstörerisches und negatives Wissen verwandelt, dessen Anwendung nicht in Wohlergehen, sondern in Angst resultiert. Dahingegegen ist das Wissen der alten Weisen, die die höchste Wirklichkeit erfuhren, para vidya,  Weisheit, spirituelle Weisheit. Und dies machte sie zu Zentren höchsten Mitgefühls, universeller Liebe und Freundlichkeit allem Lebenden gegenüber. Und ihre vorherrschenden Gedanken galten dem Wohlergehen  und Nutzen aller. Der Wunsch nach Bahujanahita und bahujanasukha (Wohlergehen und Glück aller Menschen) pulsierte in ihren Adern und diese Geisteshaltung bestimmte ihr Leben. &lt;br /&gt;
Daher sollte man diese Art von Wissen anstreben. Dieses Wissen erhellt die spirituelle Suche und das spirituelle Leben. Nicht nur, um etwas über Dinge zu erfahren, sondern das „Ding-an-sich“, und das ist das Licht der Lichter jenseits aller Dunkelheit; das erkennend  wird man frei, das erkennend gibt es nichts Höheres mehr zu erkennen.&lt;br /&gt;
Daher sollte man nach diesem Wissen suchen, und der Anfang dieser Suche ist zu erkennen, dass wir bestimmte Dinge noch nicht wissen. „Da ist noch etwas, das ich nicht weiß, etwas, dass ich noch wissen muss.“ Dieses Streben öffnet die Pforten für immer weiteres und fortschreitendes Wissen. Wenn im Grundsatz anerkannt wird, dass unser Wissen begrenzt ist, dass da ein Verlangen nach Wissen ist, nur dann werden wir nach wahrem Wissen streben. Wenn man selbstzufrieden ist und denkt: „ich weiß“, verschließt man das Tor zum wahren Wissen. Daher sollte man denken: „Ich weiß wenig. Lass mich mehr wissen. Lass mich voranschreiten von der Dunkelheit der Unkenntnis zu  sich stets vergrößerndem Licht von mehr und mehr Wissen, welches letztendlich zum höchsten Wissen aller Dinge führt – zur Wissen von Brahman, zum Wissen des Einen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis man diesen Punkt erreicht hat, sollte man ein Leben des Suchens leben, ein Leben des Hinterfragens, ein Leben des inneren Erforschens – [[vichara]]. Durch [[svadhyaya]] (Selbststudium und Studium der heiligen Schriften), durch [[satsang]]a (spirituelles Zusammensein unter Leitung eines [[Guru]]), durch die Gesellschaft anderer Sucher auf dem Weg, sollte man alleine und gemeinsam streben und man sollte sowohl alleine als auch im Satsang nachforschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Tadviddhi pranipatena pariprasnena sevaya  ([[Bhagavad Gita]] IV/34) – Erkenne dies durch lange Verneigung, Fragen und Dienen – erkenne dieses Wissen, Oh [[Arjuna]], indem Du denen, die mehr wissen als Du, Deine Verehrung erweist durch aufrichtige Befragung und durch Dienen,“ sagte [[Krishna]]. [[Pranipata]], [[Pariprasna]] und [[Seva]] bedeuten Verneigung, ernsthaftes Befragen und Dienen. &lt;br /&gt;
Daher gründet sich [[Jijnasa]] (siehe oben) auf den leidenschaftlichen Wunsch, mehr zu wissen und wird vorangetrieben durch inbrünstiges und aufrichtiges Befragen und durch selbstlosen Dienst von ganzem Herzen. Das sind die wahren Kennzeichen eines spirituellen Menschen. Das ist das Wesen der spirituellen Suche und des sprirituellen Strebens. Und das ist die Hoffnung für die Welt von morgen. Wenn man nicht durch den Stolz auf weltliches Wissen geblendet  würde, wenn man sich befreien könnte aus dem Netz der Befriedigung durch  rein weltliche Dinge, dann sollte man sich demütig der Quelle allen spirituellen Wissens zuwenden. &lt;br /&gt;
Der Schatz der Weisheit in Form der Schriften, wie sie uns durch unsere alten Weisen überliefert wurden, ist der kostbarste Teil des weltweiten Erbes der Menschheit. Weist man die Schriften zurück, wird man zugrunde gehen, wird man von Dunkelheit zu Dunkelheit gehen. Man wird tiefer in die Unfreiheit und Unwissenheit gezogen und wird zu einer Gefahr für die Gesellschaft. Die Schriften enthalten ewige Wahrheiten zur Unterweisung der Menschheit und zum Wohlergehen der Welt. Die Schriften sollten voller Ehrerbietung studiert werden. Patanjali Maharishi erklärte in seinen Yoga Sutras, dass svadhyaya vom Yogi, dem Suchenden, dem jijnasu (Wissensdurstigen) und dem mumukshu  (nach Befreiung Suchenden) eifrig verfolgt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde es gesagt. Möget Ihr darüber nachdenken und möge es Euch zugute kommen! Gott segne Euch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Vidya]]&lt;br /&gt;
* [[Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
* [[Jnana Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Sadhana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p38_Klassische-Upanishaden// Klassische Upanishaden - Die Weisheit des Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga Vidya Wissensportale]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/1441_Bhagavad_XVIII_63.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt; Bhagavad Gita XVIII, 63: Dieses heilige Wissen ist jetzt Deines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Swami Chidananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Philosophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissen&amp;diff=38361</id>
		<title>Wissen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissen&amp;diff=38361"/>
		<updated>2012-12-13T11:29:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter [[&#039;&#039;&#039;Wissen&#039;&#039;&#039;]] versteht man gewöhnlich die Gesamtheit von reproduzierbaren Kenntnissen oder Fähigkeiten, die man durch Beobachtung mit Hilfe der Sinne oder durch eingehende Befassung oder eigene Erfahrung erworben hat; Wissen umfasst ferner Fakten oder Aussagen, die einem von anderen, als kompetent geltenden Personen mitgeteilt wurden, oder eine herrschende Meinung, die als korrekt betrachtet wird.&lt;br /&gt;
Bei vielen östlichen Philosophien wird zwischen Wissen ersten und zweiten Grades unterschieden; so wird der Erwerb eines wissenschaftlich fundierten Wissens als durchaus erstrebenswert betrachtet, dieses Wissens wird jedoch als zweitrangig erachtet. Den höchsten Stellenwert hat stets das intuitiv oder durch eigene Erkenntnis oder Erfahrung erworbene spirituelle Wissen (Wissen ersten Grades).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was müssen wir wissen? Eine Ansprache von  Swami Chidananda==&lt;br /&gt;
Strahlender unsterblicher [[Atman]] (Selbst)! Geliebte und gesegnete Kinder des Göttlichen! Ihr seid alle [[Mumukshu]]s und [[Jijnasu]]s. Ein Mumukshu ist jemand, der nach [[Moksha]] oder Befreiung strebt. Ein Jijnasu ist jemand, der nach [[Jnana]] (Wissen) sucht und daher aktive Anstrengungen unternimmt, sein [[Wissen]] zu erweitern und Weisheit zu erlangen. Was ist es, das wir wissen müssen? &lt;br /&gt;
Wir müssen alles wissen, was mit dem spirituellen [[Weg]] zusammenhängt. Und wenn Du es nicht weißt, musst du den Preis dafür bezahlen. Du wirst es auf die harte Art lernen, durch Erfahrung. Die Mutter bringt dem Kind alles bei, wenn es aufwächst und anfängt, sich im Haus umher zu bewegen. Sie lehrt das Kind, was es anfassen darf und was nicht, welchen Dingen es sich nähern darf und welchen nicht. Sie bringt ihm bei, wie [[Feuer]] brennt, wie ein scharfes Messer schneidet, dass man über eine Teppichkante stolpern kann. All diese Dinge bringt die Mutter ihm sorgfältig bei; sonst könnte das Kind sich verbrennen, sich schneiden oder stolpern. In ähnlicher Weise muss man alles über das spirituelle Leben wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spirituelle Leben wird vom Suchenden in einem [[Körper]] gelebt. Daher müssen die Gesetze für das [[Wohlbefinden]] des physischen Körpers bekannt sein: angemessene [[Nahrung]], unangemessene Nahrung; gesunde [[Gewohnheit]]en; die richtige [[Haltung]], die falsche Haltung; die richtige Menge [[Schlaf]], die [[Neigung]] des Körpers, gute und schlechte Angewohnheiten anzunehmen, wenn die gleiche [[Handlung]] immer wiederholt wird. All dies muss man beachten und versuchen, über seinen eigenen Körper Bescheid zu wissen. Wenn man das nicht weiß, leidet man und ist nicht in der Lage, mit größtmöglicher Effizienz Leistung zu erbringen. Das [[Sadhana]] leidet ebenfalls. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, was man tut, tut man durch [[Gedanke]]n des [[Geist]]es. Du denkst, du planst, und dann führst du es aus. Daher ist Wissen über den Geist ebenfalls wesentlich. Der Geist ist unberechenbar. Manchmal hört er nicht zu, geht in die falsche Richtung, tut Dinge, die er später bereut. Wie können wir also den Geist in die richtige Richtung lenken und ihn dort halten? Was ist es, das den Geist regiert, ihn diszipliniert, ihn kontrolliert? &lt;br /&gt;
Es ist die Fähigkeit zur [[Unterscheidung]], der [[Intellekt]]. Er wird [[Buddhi]] genannt. Daher ist es wichtig, alles über Buddhi zu wissen: Wie man eine rechte [[Befragung]] von Buddhi vornimmt, wie man genau beobachtet und Unterschiede zwischen den gesehenen Dingen wahrnimmt und korrekte Schlussfolgerungen zieht; wie Buddhi bei der Unterscheidung zwischen Positivem und Negativem, zwischen Erhebendem und Belastendem funktionieren muss, wie man erfahren kann, was [[Sattwa|sattwig]], [[Rajas|rajasig]] und [[Tamas|tamasig]] ist und was jeweils die Anzeichen dafür sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher befasst sich die die Buddhi mit Lernen, um Wissen zu erlangen. Sie liest die [[Gita]]; sie studiert das 14. Kapitel über die Unterteilung der [[Guna]]s, das 16. Kapitel über [[Daiva-Asura]] und das 6. Kapitel über den [[Raja-Yoga]]. Sie lernt über das Verhalten des Geistes, seine Gewohnheiten, die Gesetze, denen er gehorcht. Nicht ohne Grund hat Guru Maharaj [[Swami Sivananda]] ein ganzes, heute weltbekanntes Buch dazu verfasst: &#039;&#039;Mind, Its Mysteries and Control&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Und schließlich magst Du sehr intelligent sein, viel Wissen haben und die Fähigkeit zu hinterfragen und zwischen richtig und falsch zu unterscheiden -  wenn Du keinen ausgeprägten Sinn für moralische [[Rechtschaffenheit]] und ethische Korrektheit hast, dann wirst Du trotz Deines Wissens, trotz Deines scharfen, brillanten Intellekts ein [[Sklave]] sein. Du wirst ein kleines Wesen sein, das auf einer niedrigen Stufe im Dunkeln in einem kleinen Kreis herumläuft. Daher sagte schon [[Sri Ramakrishna]]: &amp;quot;Eine solche Person ist wie ein löchriges [[Gefäß]], das Du dauerhaft mit [[Wasser]] anzufüllen versuchst. Doch wie sehr Du Dich auch mühst, dass das Wasser darin bleibt, das Gefäß wird binnen Stunden oder Tagen leer sein.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sinnlos, etwas zu erlangen und dann immer wieder zu verlieren; aus diesem Grund hat Guru Maharaj ganze Bücher geschrieben, wie etwa &#039;&#039;Ethical Teachings&#039;&#039; und &#039;&#039;How to Eradicate Vices and Cultivate Virtues&#039;&#039;. Er schrieb viele Bücher über Dharma, rechtes Betragen und Verhalten. Schau dir sein &#039;&#039;Spiritual Diary&#039;&#039;, seine &#039;&#039;Twenty Important Spiritual Instructions&#039;&#039; und seine &#039;&#039;Sadhana Tattva&#039;&#039; an, die Abschnitte über [[Ethik]], [[Gesundheit]], [[Energie]] und [[Wille]]n enthalten. In fast allen seiner Bücher betont er wieder und wieder die Wichtigkeit der moralischen und spirituellen [[Regeneration]] der Welt. Denke darüber nach; Du musst über diesen Aspekt Bescheid wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich brauchst Du spirituelles Wissen, über [[Yoga]] und [[Bhakti]] (Hingabe) und besonders über Sadhana. Du brauchst Wissen über [[Viveka]] und [[Vairagya]], [[Samadhi]] und [[Jnana]], über [[Dharana]] und [[Dhyana]], [[Yama]] und [[Niyama]], [[Navavidha Bhakti]] (9 Arten der Hingabe) und [[Sraddha]]; über die [[Kundalini]], über [[Asanas]], [[Pranayama]], [[Mudra]]s, [[Bandha]]s (Hatha Yoga Übungen). Und Du musst [[Vedanta]] kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All dieses Wissen muss man sich nach und nach aneignen. Du musst über Deinen Körper, Deinen Geist, Deinen Intellekt, über ethische Prinzipien, moralische Rechtschaffenheit, Verhalten, [[Spiritualität]], über [[Atman]] und [[Anatman]] (Nicht-Selbst), über [[Brahman]] und [[Maya]], über das Beständige und das Unbeständige, über das [[Universum]] und den Menschen Bescheid wissen – über alles. Daher sagte Lord [[Krishna]]: &amp;quot;Erfahre dieses Wissen durch Unterwerfung, durch Fragen und durch [[Dienst]]; die Weisen, die die [[Wahrheit]] erkannt haben, werden dich lehren.&amp;quot; Frage und es wird dir offenbart werden. Du musst fragen - zum [[Satsang]] gehen. Ziehe auch Bücher zu Rate, ziehe Wissen aus Büchern. Und Bücher allein werden nicht ausreichen; Du wirst nicht in der Lage sein, die Bedeutung von Büchern zu erfassen, wenn sie Dir nicht von einem Älteren erklärt werden, der den Prozess bereits durchlaufen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganzheitliches Wissen ist somit notwendig, wenn Du Dich dem Ziel hinreichend gerüstet nähern willst. Daher muss die gesamte Persönlichkeit in all ihren verschiedenen [[Dimension]]en und Aspekten aktiv werden. Der Geist, der Intellekt und das moralische [[Bewusstsein]] müssen alle trainiert werden. Nur dann wird sich der spirituelle Fortschritt auch wirklich entwickeln, wird positiv und schöpferisch werden. Wir können hier nicht halbherzig bleiben, es ist eine Vollzeitaufgabe. Wenn Du Dich dem so widmest, wie Du es solltest, wirst du keine Zeit für sinnloses Streben oder nutzlose Beschäftigung haben. Nur dann ist alles in einem sehr wachen, aufmerksamen und gesunden Zustand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Deinen Körper trainierst, wachsen Deine [[Muskel]]n, entwickeln sich, werden stark. Wenn Du nicht trainierst, werden Deine Muskeln schlaff, sie atrophieren. Je mehr Du Deinem Geist, Deinem Intellekt und Deinem moralischen Bewusstsein zu tun gibst, umso klarer werden sie täglich werden - scharf, prägnant, aufmerksam, wach und effizient. Sie können das nicht von selbst entwickeln. Es ist an Dir, sie mit Deiner Unterscheidungskraft, Entschlossenheit und Intelligenz Tag für Tag in umsichtiger Weise zu beschäftigen. &lt;br /&gt;
Die stetige positive Anwendung dieser Fähigkeiten - Körper, Geist, Intellekt, ethisches Bewusstsein - wird [[Abhyasa]] (Praxis) genannt; und der Schutz dieser Instrumente, das Bestreben, sie davon abhalten, die falsche Richtung einzuschlagen, abzugleiten oder ihre konstante Aufwärtsentwicklung zu beenden, wird [[Vairagya]] (Leidenschaftslosigkeit) genannt. Dieses sehr wichtige negative, schützende Sadhana (Vairagya) bringt Dir vielleicht nichts, aber es wird Dich sicher vor Verlust schützen. &lt;br /&gt;
Diese beiden Grundpraktiken von Sadhana - Abhyasa und Vairagya - wurden uns von Lord Krishna in der Gita vorgegeben. Er sagte &amp;quot;Dies ist der Schlüssel zum Erfolg.&amp;quot; Diese beiden zueinander gehörenden Praktiken können Wunder wirken; sie können für Dich das scheinbar Unmögliche vollbringen. Befasse Dich eingehend mit ihrer Bedeutung und Wichtigkeit und versuche ihre Auswirkungen zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher müssen wir nach ganzheitlichem Wissen streben, nach vielseitigem Wissen, das alle Aspekte unseres Lebens abdeckt, denn all diese Aspekte begleiten uns und müssen uns begleiten. Wir müssen uns durch sie auf diesem wunderbaren spirituellen Pfad vorarbeiten, der zu [[Befreiung]] und [[Glückseligkeit]] führt. Ganzheitliches Wissen, unterstützt durch einen ausgeprägten Sinn für ethisches Bewusstsein, und dies wiederum unterstützt durch die Entschlossenheit und den Willen, nicht zu scheitern, sondern Erfolg zu haben - all diese Dinge sind Bestandteil eines authentischen und echten spirituellen Lebens, nicht eines geringen oder mittelmäßigen, sondern eines zu voller Größe erwachenden spirituellen Lebens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach solltest du streben. Dich so einem groß angelegten spirituellen Leben hinzugeben ist Dein Privileg. Darin liegt Deine Gewähr für höchste Seligkeit. Denke über diese Wahrheiten nach, damit Dir aus ihnen großer Nutzen erwachsen kann, damit Dein spirituelles Leben dynamischer fortschreitet und Dich deinem Ziel jeden Tag ein Stück näher bringt. Gott segne Dich in Deinem aufrichtigen und ernsthaften Bemühen, in Deiner Abhyasa und Vairagya, in Deinem Sadhana und Deinem Streben nach Wissen und Befreiung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Swami Chidananda über höheres Wissen und einfaches Wissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlende Gottheiten! Unsterbliche atma-svarup, die Ihr hier in dieser heiligen Gegenwart versammelt seid! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jijnasa]] bedeutet Wissensdurst, Sehnsucht nach Wissen. Unsere Vorfahren aus alter Zeit waren Kenner [[Brahman]]s, sie hatten direktes Wissen um Brahman (Gott). Sie waren Kenner Brahmans, Kenner des [[Atman]], sie hatten Wissen. Moderne Wissenschaftler, Physiker, Mathematiker und Atomphysiker haben auch Wissen. Sie sind auch Kenner. Aber was ist denn der Unterschied?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenden der alten Zeit erkannten die Einheit von allem, das existiert, dass das Leben Eins ist: isavasyamidam sarvam yat kimcha jagatyam jagat (was immer sich in diesem Universum bewegt oder nicht bewegt, dem wohnt Gott inne). Daher verletzt Du Dich selbst, wenn Du einen anderen verletzt. Indem sie die Einheit allen Lebens erkannten, begriffen sie auch die Heiligkeit und Unantastbarkeit allen Lebens. So erklärten sie: [[ahimsa]] paramo dharmah (Nicht-Verletzen ist die höchste Pflicht).  Nicht-verletzen, nicht-schädigen und nicht-kränken ist oberstes Gebot, höchstes Gesetz. Daher war ihr Gebet lokah samastah sukhino bhavantu (mögen alle Wesen Glück und Harmonie erreichen), sarvesham svastir-bhavatu (Wohlergehen sei mit allen). Und sie lebten, nur um das Gebet sarvabhutahiteratah (dem Wohl aller Wesen verpflichtet) zu erfüllen – ein Leben, nur um ständig zu arbeiten für das Wohlergehen aller, für das Glück, die Zufriedenheit und zum Segen aller. Sie lebten zum Nutzen aller. Daher war ihr Leben eine Quelle von [[satyam]], [[shivam]], [[sundaram]] (Wahrheit, Güte, Schönheit) – alles was wahr, gut, glückverheißend und wunderbar ist – lebte in ihnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu, durch  wissenschaftliche Erkenntnis und technischen Fortschritt, wurde die ganze Welt gepackt von Angst und Schrecken, versetzt  in einen Zustand einer akuten Angstneurose, einem Zustand der Ungewissheit über die Zukunft, und Verunsicherung in der Gegenwart. Das bedeutet, dass die Menschheit durch dieses Wissen und seine Anwendung krank wurde. Die Menschheit ist krank und leidet unter den Kranheiten Angst, Ungewissheit und Unsicherheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieso dieser Unterschied? Die [[Upanischad]]en erklären, dass es zweierlei Arten von Wissen gibt. Wenn der Schwerpunkt auf geringes Wissen gelegt wird, führt das zu Wissen über Dinge und zu Unkenntnis über sich selbst, Unkenntnis über das Leben, die Gesetze, die im Universum gelten und die Gesetze, die das Leben regeln. Wird aber die Betonung auf höheres Wissen ([[para vidya]])  gelegt, befreit uns dieses höhere Wissen von Unwissenheit, befreit uns von allem, was endlich und begrenzt ist und uns trennt. Es macht uns göttlich, indem uns das Wissen die Vision der universellen Einheit allen Lebens gibt.&lt;br /&gt;
Die Upanischaden sprachen also von höherem Wissen und niederem Wissen – para vidya und [[apara vidya]]. Diejenigen, die nur niederes Wissen (apara vidya) besitzen, haben sehr viel Wissen, aber ihnen fehlt Weisheit. Sie wissen über alles Bescheid, aber sie wissen nichts über sich selbst. Daher verfallen sie dem Egoismus, der Selbstsucht und dem Größenwahn. Sie verfallen kleinen Zielen, die ihnen durch ihre selbstsüchtige Einstellung diktiert werden. Sie sehen in der Menschheit nicht die Göttlichkeit. Sie kennen das Gesetz der Liebe nicht, welches maßgebend ist zum Nutzen und für die Glückseligkeit der Menschheit. Sie sehen alles auf ganz begrenzte Weise; ihr Vorstellungsvermögen ist bruchstückhaft; ihre Erfahrung ist nicht allumfassend.&lt;br /&gt;
Da sie nichts über sich selbst wissen und die Einheit allen Lebens, hat sich ihr Wissen in ein zerstörerisches und negatives Wissen verwandelt, dessen Anwendung nicht in Wohlergehen, sondern in Angst resultiert. Dahingegegen ist das Wissen der alten Weisen, die die höchste Wirklichkeit erfuhren, para vidya,  Weisheit, spirituelle Weisheit. Und dies machte sie zu Zentren höchsten Mitgefühls, universeller Liebe und Freundlichkeit allem Lebenden gegenüber. Und ihre vorherrschenden Gedanken galten dem Wohlergehen  und Nutzen aller. Der Wunsch nach Bahujanahita und bahujanasukha (Wohlergehen und Glück aller Menschen) pulsierte in ihren Adern und diese Geisteshaltung bestimmte ihr Leben. &lt;br /&gt;
Daher sollte man diese Art von Wissen anstreben. Dieses Wissen erhellt die spirituelle Suche und das spirituelle Leben. Nicht nur, um etwas über Dinge zu erfahren, sondern das „Ding-an-sich“, und das ist das Licht der Lichter jenseits aller Dunkelheit; das erkennend  wird man frei, das erkennend gibt es nichts Höheres mehr zu erkennen.&lt;br /&gt;
Daher sollte man nach diesem Wissen suchen, und der Anfang dieser Suche ist zu erkennen, dass wir bestimmte Dinge noch nicht wissen. „Da ist noch etwas, das ich nicht weiß, etwas, dass ich noch wissen muss.“ Dieses Streben öffnet die Pforten für immer weiteres und fortschreitendes Wissen. Wenn im Grundsatz anerkannt wird, dass unser Wissen begrenzt ist, dass da ein Verlangen nach Wissen ist, nur dann werden wir nach wahrem Wissen streben. Wenn man selbstzufrieden ist und denkt: „ich weiß“, verschließt man das Tor zum wahren Wissen. Daher sollte man denken: „Ich weiß wenig. Lass mich mehr wissen. Lass mich voranschreiten von der Dunkelheit der Unkenntnis zu  sich stets vergrößerndem Licht von mehr und mehr Wissen, welches letztendlich zum höchsten Wissen aller Dinge führt – zur Wissen von Brahman, zum Wissen des Einen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis man diesen Punkt erreicht hat, sollte man ein Leben des Suchens leben, ein Leben des Hinterfragens, ein Leben des inneren Erforschens – [[vichara]]. Durch [[svadhyaya]] (Selbststudium und Studium der heiligen Schriften), durch [[satsang]]a (spirituelles Zusammensein unter Leitung eines [[Guru]]), durch die Gesellschaft anderer Sucher auf dem Weg, sollte man alleine und gemeinsam streben und man sollte sowohl alleine als auch im Satsang nachforschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Tadviddhi pranipatena pariprasnena sevaya  ([[Bhagavad Gita]] IV/34) – Erkenne dies durch lange Verneigung, Fragen und Dienen – erkenne dieses Wissen, Oh [[Arjuna]], indem Du denen, die mehr wissen als Du, Deine Verehrung erweist durch aufrichtige Befragung und durch Dienen,“ sagte [[Krishna]]. [[Pranipata]], [[Pariprasna]] und [[Seva]] bedeuten Verneigung, ernsthaftes Befragen und Dienen. &lt;br /&gt;
Daher gründet sich [[Jijnasa]] (siehe oben) auf den leidenschaftlichen Wunsch, mehr zu wissen und wird vorangetrieben durch inbrünstiges und aufrichtiges Befragen und durch selbstlosen Dienst von ganzem Herzen. Das sind die wahren Kennzeichen eines spirituellen Menschen. Das ist das Wesen der spirituellen Suche und des sprirituellen Strebens. Und das ist die Hoffnung für die Welt von morgen. Wenn man nicht durch den Stolz auf weltliches Wissen geblendet  würde, wenn man sich befreien könnte aus dem Netz der Befriedigung durch  rein weltliche Dinge, dann sollte man sich demütig der Quelle allen spirituellen Wissens zuwenden. &lt;br /&gt;
Der Schatz der Weisheit in Form der Schriften, wie sie uns durch unsere alten Weisen überliefert wurden, ist der kostbarste Teil des weltweiten Erbes der Menschheit. Weist man die Schriften zurück, wird man zugrunde gehen, wird man von Dunkelheit zu Dunkelheit gehen. Man wird tiefer in die Unfreiheit und Unwissenheit gezogen und wird zu einer Gefahr für die Gesellschaft. Die Schriften enthalten ewige Wahrheiten zur Unterweisung der Menschheit und zum Wohlergehen der Welt. Die Schriften sollten voller Ehrerbietung studiert werden. Patanjali Maharishi erklärte in seinen Yoga Sutras, dass svadhyaya vom Yogi, dem Suchenden, dem jijnasu (Wissensdurstigen) und dem mumukshu  (nach Befreiung Suchenden) eifrig verfolgt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde es gesagt. Möget Ihr darüber nachdenken und möge es Euch zugute kommen! Gott segne Euch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p38_Klassische-Upanishaden// Klassische Upanishaden - Die Weisheit des Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga Vidya Wissensportale]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/1441_Bhagavad_XVIII_63.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt; Bhagavad Gita XVIII, 63: Dieses heilige Wissen ist jetzt Deines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Vidya]]&lt;br /&gt;
* [[Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
* [[Jnana Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Sadhana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Swami Chidananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Philosophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissen&amp;diff=38360</id>
		<title>Wissen</title>
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		<updated>2012-12-13T11:29:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter [[&#039;&#039;&#039;Wissen&#039;&#039;&#039;]] versteht man gewöhnlich die Gesamtheit von reproduzierbaren Kenntnissen oder Fähigkeiten, die man durch Beobachtung mit Hilfe der Sinne oder durch eingehende Befassung oder eigene Erfahrung erworben hat; Wissen umfasst ferner Fakten oder Aussagen, die einem von anderen, als kompetent geltenden Personen mitgeteilt wurden, oder eine herrschende Meinung, die als korrekt betrachtet wird.&lt;br /&gt;
Bei vielen östlichen Philosophien wird zwischen Wissen ersten und zweiten Grades unterschieden; so wird der Erwerb eines wissenschaftlich fundierten Wissens als durchaus erstrebenswert betrachtet, dieses Wissens wird jedoch als zweitrangig erachtet. Den höchsten Stellenwert hat stets das intuitiv oder durch eigene Erkenntnis oder Erfahrung erworbene spirituelle Wissen (Wissen ersten Grades).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was müssen wir wissen? Eine Ansprache von  Swami Chidananda==&lt;br /&gt;
Strahlender unsterblicher [[Atman]] (Selbst)! Geliebte und gesegnete Kinder des Göttlichen! Ihr seid alle [[Mumukshu]]s und [[Jijnasu]]s. Ein Mumukshu ist jemand, der nach [[Moksha]] oder Befreiung strebt. Ein Jijnasu ist jemand, der nach [[Jnana]] (Wissen) sucht und daher aktive Anstrengungen unternimmt, sein [[Wissen]] zu erweitern und Weisheit zu erlangen. Was ist es, das wir wissen müssen? &lt;br /&gt;
Wir müssen alles wissen, was mit dem spirituellen [[Weg]] zusammenhängt. Und wenn Du es nicht weißt, musst du den Preis dafür bezahlen. Du wirst es auf die harte Art lernen, durch Erfahrung. Die Mutter bringt dem Kind alles bei, wenn es aufwächst und anfängt, sich im Haus umher zu bewegen. Sie lehrt das Kind, was es anfassen darf und was nicht, welchen Dingen es sich nähern darf und welchen nicht. Sie bringt ihm bei, wie [[Feuer]] brennt, wie ein scharfes Messer schneidet, dass man über eine Teppichkante stolpern kann. All diese Dinge bringt die Mutter ihm sorgfältig bei; sonst könnte das Kind sich verbrennen, sich schneiden oder stolpern. In ähnlicher Weise muss man alles über das spirituelle Leben wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spirituelle Leben wird vom Suchenden in einem [[Körper]] gelebt. Daher müssen die Gesetze für das [[Wohlbefinden]] des physischen Körpers bekannt sein: angemessene [[Nahrung]], unangemessene Nahrung; gesunde [[Gewohnheit]]en; die richtige [[Haltung]], die falsche Haltung; die richtige Menge [[Schlaf]], die [[Neigung]] des Körpers, gute und schlechte Angewohnheiten anzunehmen, wenn die gleiche [[Handlung]] immer wiederholt wird. All dies muss man beachten und versuchen, über seinen eigenen Körper Bescheid zu wissen. Wenn man das nicht weiß, leidet man und ist nicht in der Lage, mit größtmöglicher Effizienz Leistung zu erbringen. Das [[Sadhana]] leidet ebenfalls. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, was man tut, tut man durch [[Gedanke]]n des [[Geist]]es. Du denkst, du planst, und dann führst du es aus. Daher ist Wissen über den Geist ebenfalls wesentlich. Der Geist ist unberechenbar. Manchmal hört er nicht zu, geht in die falsche Richtung, tut Dinge, die er später bereut. Wie können wir also den Geist in die richtige Richtung lenken und ihn dort halten? Was ist es, das den Geist regiert, ihn diszipliniert, ihn kontrolliert? &lt;br /&gt;
Es ist die Fähigkeit zur [[Unterscheidung]], der [[Intellekt]]. Er wird [[Buddhi]] genannt. Daher ist es wichtig, alles über Buddhi zu wissen: Wie man eine rechte [[Befragung]] von Buddhi vornimmt, wie man genau beobachtet und Unterschiede zwischen den gesehenen Dingen wahrnimmt und korrekte Schlussfolgerungen zieht; wie Buddhi bei der Unterscheidung zwischen Positivem und Negativem, zwischen Erhebendem und Belastendem funktionieren muss, wie man erfahren kann, was [[Sattwa|sattwig]], [[Rajas|rajasig]] und [[Tamas|tamasig]] ist und was jeweils die Anzeichen dafür sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher befasst sich die die Buddhi mit Lernen, um Wissen zu erlangen. Sie liest die [[Gita]]; sie studiert das 14. Kapitel über die Unterteilung der [[Guna]]s, das 16. Kapitel über [[Daiva-Asura]] und das 6. Kapitel über den [[Raja-Yoga]]. Sie lernt über das Verhalten des Geistes, seine Gewohnheiten, die Gesetze, denen er gehorcht. Nicht ohne Grund hat Guru Maharaj [[Swami Sivananda]] ein ganzes, heute weltbekanntes Buch dazu verfasst: &#039;&#039;Mind, Its Mysteries and Control&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Und schließlich magst Du sehr intelligent sein, viel Wissen haben und die Fähigkeit zu hinterfragen und zwischen richtig und falsch zu unterscheiden -  wenn Du keinen ausgeprägten Sinn für moralische [[Rechtschaffenheit]] und ethische Korrektheit hast, dann wirst Du trotz Deines Wissens, trotz Deines scharfen, brillanten Intellekts ein [[Sklave]] sein. Du wirst ein kleines Wesen sein, das auf einer niedrigen Stufe im Dunkeln in einem kleinen Kreis herumläuft. Daher sagte schon [[Sri Ramakrishna]]: &amp;quot;Eine solche Person ist wie ein löchriges [[Gefäß]], das Du dauerhaft mit [[Wasser]] anzufüllen versuchst. Doch wie sehr Du Dich auch mühst, dass das Wasser darin bleibt, das Gefäß wird binnen Stunden oder Tagen leer sein.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sinnlos, etwas zu erlangen und dann immer wieder zu verlieren; aus diesem Grund hat Guru Maharaj ganze Bücher geschrieben, wie etwa &#039;&#039;Ethical Teachings&#039;&#039; und &#039;&#039;How to Eradicate Vices and Cultivate Virtues&#039;&#039;. Er schrieb viele Bücher über Dharma, rechtes Betragen und Verhalten. Schau dir sein &#039;&#039;Spiritual Diary&#039;&#039;, seine &#039;&#039;Twenty Important Spiritual Instructions&#039;&#039; und seine &#039;&#039;Sadhana Tattva&#039;&#039; an, die Abschnitte über [[Ethik]], [[Gesundheit]], [[Energie]] und [[Wille]]n enthalten. In fast allen seiner Bücher betont er wieder und wieder die Wichtigkeit der moralischen und spirituellen [[Regeneration]] der Welt. Denke darüber nach; Du musst über diesen Aspekt Bescheid wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich brauchst Du spirituelles Wissen, über [[Yoga]] und [[Bhakti]] (Hingabe) und besonders über Sadhana. Du brauchst Wissen über [[Viveka]] und [[Vairagya]], [[Samadhi]] und [[Jnana]], über [[Dharana]] und [[Dhyana]], [[Yama]] und [[Niyama]], [[Navavidha Bhakti]] (9 Arten der Hingabe) und [[Sraddha]]; über die [[Kundalini]], über [[Asanas]], [[Pranayama]], [[Mudra]]s, [[Bandha]]s (Hatha Yoga Übungen). Und Du musst [[Vedanta]] kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All dieses Wissen muss man sich nach und nach aneignen. Du musst über Deinen Körper, Deinen Geist, Deinen Intellekt, über ethische Prinzipien, moralische Rechtschaffenheit, Verhalten, [[Spiritualität]], über [[Atman]] und [[Anatman]] (Nicht-Selbst), über [[Brahman]] und [[Maya]], über das Beständige und das Unbeständige, über das [[Universum]] und den Menschen Bescheid wissen – über alles. Daher sagte Lord [[Krishna]]: &amp;quot;Erfahre dieses Wissen durch Unterwerfung, durch Fragen und durch [[Dienst]]; die Weisen, die die [[Wahrheit]] erkannt haben, werden dich lehren.&amp;quot; Frage und es wird dir offenbart werden. Du musst fragen - zum [[Satsang]] gehen. Ziehe auch Bücher zu Rate, ziehe Wissen aus Büchern. Und Bücher allein werden nicht ausreichen; Du wirst nicht in der Lage sein, die Bedeutung von Büchern zu erfassen, wenn sie Dir nicht von einem Älteren erklärt werden, der den Prozess bereits durchlaufen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganzheitliches Wissen ist somit notwendig, wenn Du Dich dem Ziel hinreichend gerüstet nähern willst. Daher muss die gesamte Persönlichkeit in all ihren verschiedenen [[Dimension]]en und Aspekten aktiv werden. Der Geist, der Intellekt und das moralische [[Bewusstsein]] müssen alle trainiert werden. Nur dann wird sich der spirituelle Fortschritt auch wirklich entwickeln, wird positiv und schöpferisch werden. Wir können hier nicht halbherzig bleiben, es ist eine Vollzeitaufgabe. Wenn Du Dich dem so widmest, wie Du es solltest, wirst du keine Zeit für sinnloses Streben oder nutzlose Beschäftigung haben. Nur dann ist alles in einem sehr wachen, aufmerksamen und gesunden Zustand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Deinen Körper trainierst, wachsen Deine [[Muskel]]n, entwickeln sich, werden stark. Wenn Du nicht trainierst, werden Deine Muskeln schlaff, sie atrophieren. Je mehr Du Deinem Geist, Deinem Intellekt und Deinem moralischen Bewusstsein zu tun gibst, umso klarer werden sie täglich werden - scharf, prägnant, aufmerksam, wach und effizient. Sie können das nicht von selbst entwickeln. Es ist an Dir, sie mit Deiner Unterscheidungskraft, Entschlossenheit und Intelligenz Tag für Tag in umsichtiger Weise zu beschäftigen. &lt;br /&gt;
Die stetige positive Anwendung dieser Fähigkeiten - Körper, Geist, Intellekt, ethisches Bewusstsein - wird [[Abhyasa]] (Praxis) genannt; und der Schutz dieser Instrumente, das Bestreben, sie davon abhalten, die falsche Richtung einzuschlagen, abzugleiten oder ihre konstante Aufwärtsentwicklung zu beenden, wird [[Vairagya]] (Leidenschaftslosigkeit) genannt. Dieses sehr wichtige negative, schützende Sadhana (Vairagya) bringt Dir vielleicht nichts, aber es wird Dich sicher vor Verlust schützen. &lt;br /&gt;
Diese beiden Grundpraktiken von Sadhana - Abhyasa und Vairagya - wurden uns von Lord Krishna in der Gita vorgegeben. Er sagte &amp;quot;Dies ist der Schlüssel zum Erfolg.&amp;quot; Diese beiden zueinander gehörenden Praktiken können Wunder wirken; sie können für Dich das scheinbar Unmögliche vollbringen. Befasse Dich eingehend mit ihrer Bedeutung und Wichtigkeit und versuche ihre Auswirkungen zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher müssen wir nach ganzheitlichem Wissen streben, nach vielseitigem Wissen, das alle Aspekte unseres Lebens abdeckt, denn all diese Aspekte begleiten uns und müssen uns begleiten. Wir müssen uns durch sie auf diesem wunderbaren spirituellen Pfad vorarbeiten, der zu [[Befreiung]] und [[Glückseligkeit]] führt. Ganzheitliches Wissen, unterstützt durch einen ausgeprägten Sinn für ethisches Bewusstsein, und dies wiederum unterstützt durch die Entschlossenheit und den Willen, nicht zu scheitern, sondern Erfolg zu haben - all diese Dinge sind Bestandteil eines authentischen und echten spirituellen Lebens, nicht eines geringen oder mittelmäßigen, sondern eines zu voller Größe erwachenden spirituellen Lebens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach solltest du streben. Dich so einem groß angelegten spirituellen Leben hinzugeben ist Dein Privileg. Darin liegt Deine Gewähr für höchste Seligkeit. Denke über diese Wahrheiten nach, damit Dir aus ihnen großer Nutzen erwachsen kann, damit Dein spirituelles Leben dynamischer fortschreitet und Dich deinem Ziel jeden Tag ein Stück näher bringt. Gott segne Dich in Deinem aufrichtigen und ernsthaften Bemühen, in Deiner Abhyasa und Vairagya, in Deinem Sadhana und Deinem Streben nach Wissen und Befreiung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Swami Chidananda über höheres Wissen und einfaches Wissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlende Gottheiten! Unsterbliche atma-svarup, die Ihr hier in dieser heiligen Gegenwart versammelt seid! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jijnasa]] bedeutet Wissensdurst, Sehnsucht nach Wissen. Unsere Vorfahren aus alter Zeit waren Kenner [[Brahman]]s, sie hatten direktes Wissen um Brahman (Gott). Sie waren Kenner Brahmans, Kenner des [[Atman]], sie hatten Wissen. Moderne Wissenschaftler, Physiker, Mathematiker und Atomphysiker haben auch Wissen. Sie sind auch Kenner. Aber was ist denn der Unterschied?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenden der alten Zeit erkannten die Einheit von allem, das existiert, dass das Leben Eins ist: isavasyamidam sarvam yat kimcha jagatyam jagat (was immer sich in diesem Universum bewegt oder nicht bewegt, dem wohnt Gott inne). Daher verletzt Du Dich selbst, wenn Du einen anderen verletzt. Indem sie die Einheit allen Lebens erkannten, begriffen sie auch die Heiligkeit und Unantastbarkeit allen Lebens. So erklärten sie: [[ahimsa]] paramo dharmah (Nicht-Verletzen ist die höchste Pflicht).  Nicht-verletzen, nicht-schädigen und nicht-kränken ist oberstes Gebot, höchstes Gesetz. Daher war ihr Gebet lokah samastah sukhino bhavantu (mögen alle Wesen Glück und Harmonie erreichen), sarvesham svastir-bhavatu (Wohlergehen sei mit allen). Und sie lebten, nur um das Gebet sarvabhutahiteratah (dem Wohl aller Wesen verpflichtet) zu erfüllen – ein Leben, nur um ständig zu arbeiten für das Wohlergehen aller, für das Glück, die Zufriedenheit und zum Segen aller. Sie lebten zum Nutzen aller. Daher war ihr Leben eine Quelle von [[satyam]], [[shivam]], [[sundaram]] (Wahrheit, Güte, Schönheit) – alles was wahr, gut, glückverheißend und wunderbar ist – lebte in ihnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu, durch  wissenschaftliche Erkenntnis und technischen Fortschritt, wurde die ganze Welt gepackt von Angst und Schrecken, versetzt  in einen Zustand einer akuten Angstneurose, einem Zustand der Ungewissheit über die Zukunft, und Verunsicherung in der Gegenwart. Das bedeutet, dass die Menschheit durch dieses Wissen und seine Anwendung krank wurde. Die Menschheit ist krank und leidet unter den Kranheiten Angst, Ungewissheit und Unsicherheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieso dieser Unterschied? Die [[Upanischad]]en erklären, dass es zweierlei Arten von Wissen gibt. Wenn der Schwerpunkt auf geringes Wissen gelegt wird, führt das zu Wissen über Dinge und zu Unkenntnis über sich selbst, Unkenntnis über das Leben, die Gesetze, die im Universum gelten und die Gesetze, die das Leben regeln. Wird aber die Betonung auf höheres Wissen ([[para vidya]])  gelegt, befreit uns dieses höhere Wissen von Unwissenheit, befreit uns von allem, was endlich und begrenzt ist und uns trennt. Es macht uns göttlich, indem uns das Wissen die Vision der universellen Einheit allen Lebens gibt.&lt;br /&gt;
Die Upanischaden sprachen also von höherem Wissen und niederem Wissen – para vidya und [[apara vidya]]. Diejenigen, die nur niederes Wissen (apara vidya) besitzen, haben sehr viel Wissen, aber ihnen fehlt Weisheit. Sie wissen über alles Bescheid, aber sie wissen nichts über sich selbst. Daher verfallen sie dem Egoismus, der Selbstsucht und dem Größenwahn. Sie verfallen kleinen Zielen, die ihnen durch ihre selbstsüchtige Einstellung diktiert werden. Sie sehen in der Menschheit nicht die Göttlichkeit. Sie kennen das Gesetz der Liebe nicht, welches maßgebend ist zum Nutzen und für die Glückseligkeit der Menschheit. Sie sehen alles auf ganz begrenzte Weise; ihr Vorstellungsvermögen ist bruchstückhaft; ihre Erfahrung ist nicht allumfassend.&lt;br /&gt;
Da sie nichts über sich selbst wissen und die Einheit allen Lebens, hat sich ihr Wissen in ein zerstörerisches und negatives Wissen verwandelt, dessen Anwendung nicht in Wohlergehen, sondern in Angst resultiert. Dahingegegen ist das Wissen der alten Weisen, die die höchste Wirklichkeit erfuhren, para vidya,  Weisheit, spirituelle Weisheit. Und dies machte sie zu Zentren höchsten Mitgefühls, universeller Liebe und Freundlichkeit allem Lebenden gegenüber. Und ihre vorherrschenden Gedanken galten dem Wohlergehen  und Nutzen aller. Der Wunsch nach Bahujanahita und bahujanasukha (Wohlergehen und Glück aller Menschen) pulsierte in ihren Adern und diese Geisteshaltung bestimmte ihr Leben. &lt;br /&gt;
Daher sollte man diese Art von Wissen anstreben. Dieses Wissen erhellt die spirituelle Suche und das spirituelle Leben. Nicht nur, um etwas über Dinge zu erfahren, sondern das „Ding-an-sich“, und das ist das Licht der Lichter jenseits aller Dunkelheit; das erkennend  wird man frei, das erkennend gibt es nichts Höheres mehr zu erkennen.&lt;br /&gt;
Daher sollte man nach diesem Wissen suchen, und der Anfang dieser Suche ist zu erkennen, dass wir bestimmte Dinge noch nicht wissen. „Da ist noch etwas, das ich nicht weiß, etwas, dass ich noch wissen muss.“ Dieses Streben öffnet die Pforten für immer weiteres und fortschreitendes Wissen. Wenn im Grundsatz anerkannt wird, dass unser Wissen begrenzt ist, dass da ein Verlangen nach Wissen ist, nur dann werden wir nach wahrem Wissen streben. Wenn man selbstzufrieden ist und denkt: „ich weiß“, verschließt man das Tor zum wahren Wissen. Daher sollte man denken: „Ich weiß wenig. Lass mich mehr wissen. Lass mich voranschreiten von der Dunkelheit der Unkenntnis zu  sich stets vergrößerndem Licht von mehr und mehr Wissen, welches letztendlich zum höchsten Wissen aller Dinge führt – zur Wissen von Brahman, zum Wissen des Einen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis man diesen Punkt erreicht hat, sollte man ein Leben des Suchens leben, ein Leben des Hinterfragens, ein Leben des inneren Erforschens – [[vichara]]. Durch [[svadhyaya]] (Selbststudium und Studium der heiligen Schriften), durch [[satsang]]a (spirituelles Zusammensein unter Leitung eines [[Guru]]), durch die Gesellschaft anderer Sucher auf dem Weg, sollte man alleine und gemeinsam streben und man sollte sowohl alleine als auch im Satsang nachforschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Tadviddhi pranipatena pariprasnena sevaya  ([[Bhagavad Gita]] IV/34) – Erkenne dies durch lange Verneigung, Fragen und Dienen – erkenne dieses Wissen, Oh [[Arjuna]], indem Du denen, die mehr wissen als Du, Deine Verehrung erweist durch aufrichtige Befragung und durch Dienen,“ sagte [[Krishna]]. [[Pranipata]], [[Pariprasna]] und [[Seva]] bedeuten Verneigung, ernsthaftes Befragen und Dienen. &lt;br /&gt;
Daher gründet sich [[Jijnasa]] (siehe oben) auf den leidenschaftlichen Wunsch, mehr zu wissen und wird vorangetrieben durch inbrünstiges und aufrichtiges Befragen und durch selbstlosen Dienst von ganzem Herzen. Das sind die wahren Kennzeichen eines spirituellen Menschen. Das ist das Wesen der spirituellen Suche und des sprirituellen Strebens. Und das ist die Hoffnung für die Welt von morgen. Wenn man nicht durch den Stolz auf weltliches Wissen geblendet  würde, wenn man sich befreien könnte aus dem Netz der Befriedigung durch  rein weltliche Dinge, dann sollte man sich demütig der Quelle allen spirituellen Wissens zuwenden. &lt;br /&gt;
Der Schatz der Weisheit in Form der Schriften, wie sie uns durch unsere alten Weisen überliefert wurden, ist der kostbarste Teil des weltweiten Erbes der Menschheit. Weist man die Schriften zurück, wird man zugrunde gehen, wird man von Dunkelheit zu Dunkelheit gehen. Man wird tiefer in die Unfreiheit und Unwissenheit gezogen und wird zu einer Gefahr für die Gesellschaft. Die Schriften enthalten ewige Wahrheiten zur Unterweisung der Menschheit und zum Wohlergehen der Welt. Die Schriften sollten voller Ehrerbietung studiert werden. Patanjali Maharishi erklärte in seinen Yoga Sutras, dass svadhyaya vom Yogi, dem Suchenden, dem jijnasu (Wissensdurstigen) und dem mumukshu  (nach Befreiung Suchenden) eifrig verfolgt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde es gesagt. Möget Ihr darüber nachdenken und möge es Euch zugute kommen! Gott segne Euch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p38_Klassische-Upanishaden// Klassische Upanishaden - Die Weisheit des Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga Vidya Wissensportale]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/1441_Bhagavad_XVIII_63.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt; Bhagavad Gita XVIII, 63: Dieses heilige Wissen ist jetzt Deines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Vidya]]&lt;br /&gt;
* [[Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
* [[Jnana Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Sadhana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Swami Chidananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Philosophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Wissen</title>
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		<updated>2012-12-13T11:28:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: /* Multimedia */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter [[&#039;&#039;&#039;Wissen&#039;&#039;&#039;]] versteht man gewöhnlich die Gesamtheit von reproduzierbaren Kenntnissen oder Fähigkeiten, die man durch Beobachtung mit Hilfe der Sinne oder durch eingehende Befassung oder eigene Erfahrung erworben hat; Wissen umfasst ferner Fakten oder Aussagen, die einem von anderen, als kompetent geltenden Personen mitgeteilt wurden, oder eine herrschende Meinung, die als korrekt betrachtet wird.&lt;br /&gt;
Bei vielen östlichen Philosophien wird zwischen Wissen ersten und zweiten Grades unterschieden; so wird der Erwerb eines wissenschaftlich fundierten Wissens als durchaus erstrebenswert betrachtet, dieses Wissens wird jedoch als zweitrangig erachtet. Den höchsten Stellenwert hat stets das intuitiv oder durch eigene Erkenntnis oder Erfahrung erworbene spirituelle Wissen (Wissen ersten Grades).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was müssen wir wissen? Eine Ansprache von  Swami Chidananda==&lt;br /&gt;
Strahlender unsterblicher [[Atman]] (Selbst)! Geliebte und gesegnete Kinder des Göttlichen! Ihr seid alle [[Mumukshu]]s und [[Jijnasu]]s. Ein Mumukshu ist jemand, der nach [[Moksha]] oder Befreiung strebt. Ein Jijnasu ist jemand, der nach [[Jnana]] (Wissen) sucht und daher aktive Anstrengungen unternimmt, sein [[Wissen]] zu erweitern und Weisheit zu erlangen. Was ist es, das wir wissen müssen? &lt;br /&gt;
Wir müssen alles wissen, was mit dem spirituellen [[Weg]] zusammenhängt. Und wenn Du es nicht weißt, musst du den Preis dafür bezahlen. Du wirst es auf die harte Art lernen, durch Erfahrung. Die Mutter bringt dem Kind alles bei, wenn es aufwächst und anfängt, sich im Haus umher zu bewegen. Sie lehrt das Kind, was es anfassen darf und was nicht, welchen Dingen es sich nähern darf und welchen nicht. Sie bringt ihm bei, wie [[Feuer]] brennt, wie ein scharfes Messer schneidet, dass man über eine Teppichkante stolpern kann. All diese Dinge bringt die Mutter ihm sorgfältig bei; sonst könnte das Kind sich verbrennen, sich schneiden oder stolpern. In ähnlicher Weise muss man alles über das spirituelle Leben wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spirituelle Leben wird vom Suchenden in einem [[Körper]] gelebt. Daher müssen die Gesetze für das [[Wohlbefinden]] des physischen Körpers bekannt sein: angemessene [[Nahrung]], unangemessene Nahrung; gesunde [[Gewohnheit]]en; die richtige [[Haltung]], die falsche Haltung; die richtige Menge [[Schlaf]], die [[Neigung]] des Körpers, gute und schlechte Angewohnheiten anzunehmen, wenn die gleiche [[Handlung]] immer wiederholt wird. All dies muss man beachten und versuchen, über seinen eigenen Körper Bescheid zu wissen. Wenn man das nicht weiß, leidet man und ist nicht in der Lage, mit größtmöglicher Effizienz Leistung zu erbringen. Das [[Sadhana]] leidet ebenfalls. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, was man tut, tut man durch [[Gedanke]]n des [[Geist]]es. Du denkst, du planst, und dann führst du es aus. Daher ist Wissen über den Geist ebenfalls wesentlich. Der Geist ist unberechenbar. Manchmal hört er nicht zu, geht in die falsche Richtung, tut Dinge, die er später bereut. Wie können wir also den Geist in die richtige Richtung lenken und ihn dort halten? Was ist es, das den Geist regiert, ihn diszipliniert, ihn kontrolliert? &lt;br /&gt;
Es ist die Fähigkeit zur [[Unterscheidung]], der [[Intellekt]]. Er wird [[Buddhi]] genannt. Daher ist es wichtig, alles über Buddhi zu wissen: Wie man eine rechte [[Befragung]] von Buddhi vornimmt, wie man genau beobachtet und Unterschiede zwischen den gesehenen Dingen wahrnimmt und korrekte Schlussfolgerungen zieht; wie Buddhi bei der Unterscheidung zwischen Positivem und Negativem, zwischen Erhebendem und Belastendem funktionieren muss, wie man erfahren kann, was [[Sattwa|sattwig]], [[Rajas|rajasig]] und [[Tamas|tamasig]] ist und was jeweils die Anzeichen dafür sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher befasst sich die die Buddhi mit Lernen, um Wissen zu erlangen. Sie liest die [[Gita]]; sie studiert das 14. Kapitel über die Unterteilung der [[Guna]]s, das 16. Kapitel über [[Daiva-Asura]] und das 6. Kapitel über den [[Raja-Yoga]]. Sie lernt über das Verhalten des Geistes, seine Gewohnheiten, die Gesetze, denen er gehorcht. Nicht ohne Grund hat Guru Maharaj [[Swami Sivananda]] ein ganzes, heute weltbekanntes Buch dazu verfasst: &#039;&#039;Mind, Its Mysteries and Control&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Und schließlich magst Du sehr intelligent sein, viel Wissen haben und die Fähigkeit zu hinterfragen und zwischen richtig und falsch zu unterscheiden -  wenn Du keinen ausgeprägten Sinn für moralische [[Rechtschaffenheit]] und ethische Korrektheit hast, dann wirst Du trotz Deines Wissens, trotz Deines scharfen, brillanten Intellekts ein [[Sklave]] sein. Du wirst ein kleines Wesen sein, das auf einer niedrigen Stufe im Dunkeln in einem kleinen Kreis herumläuft. Daher sagte schon [[Sri Ramakrishna]]: &amp;quot;Eine solche Person ist wie ein löchriges [[Gefäß]], das Du dauerhaft mit [[Wasser]] anzufüllen versuchst. Doch wie sehr Du Dich auch mühst, dass das Wasser darin bleibt, das Gefäß wird binnen Stunden oder Tagen leer sein.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sinnlos, etwas zu erlangen und dann immer wieder zu verlieren; aus diesem Grund hat Guru Maharaj ganze Bücher geschrieben, wie etwa &#039;&#039;Ethical Teachings&#039;&#039; und &#039;&#039;How to Eradicate Vices and Cultivate Virtues&#039;&#039;. Er schrieb viele Bücher über Dharma, rechtes Betragen und Verhalten. Schau dir sein &#039;&#039;Spiritual Diary&#039;&#039;, seine &#039;&#039;Twenty Important Spiritual Instructions&#039;&#039; und seine &#039;&#039;Sadhana Tattva&#039;&#039; an, die Abschnitte über [[Ethik]], [[Gesundheit]], [[Energie]] und [[Wille]]n enthalten. In fast allen seiner Bücher betont er wieder und wieder die Wichtigkeit der moralischen und spirituellen [[Regeneration]] der Welt. Denke darüber nach; Du musst über diesen Aspekt Bescheid wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich brauchst Du spirituelles Wissen, über [[Yoga]] und [[Bhakti]] (Hingabe) und besonders über Sadhana. Du brauchst Wissen über [[Viveka]] und [[Vairagya]], [[Samadhi]] und [[Jnana]], über [[Dharana]] und [[Dhyana]], [[Yama]] und [[Niyama]], [[Navavidha Bhakti]] (9 Arten der Hingabe) und [[Sraddha]]; über die [[Kundalini]], über [[Asanas]], [[Pranayama]], [[Mudra]]s, [[Bandha]]s (Hatha Yoga Übungen). Und Du musst [[Vedanta]] kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All dieses Wissen muss man sich nach und nach aneignen. Du musst über Deinen Körper, Deinen Geist, Deinen Intellekt, über ethische Prinzipien, moralische Rechtschaffenheit, Verhalten, [[Spiritualität]], über [[Atman]] und [[Anatman]] (Nicht-Selbst), über [[Brahman]] und [[Maya]], über das Beständige und das Unbeständige, über das [[Universum]] und den Menschen Bescheid wissen – über alles. Daher sagte Lord [[Krishna]]: &amp;quot;Erfahre dieses Wissen durch Unterwerfung, durch Fragen und durch [[Dienst]]; die Weisen, die die [[Wahrheit]] erkannt haben, werden dich lehren.&amp;quot; Frage und es wird dir offenbart werden. Du musst fragen - zum [[Satsang]] gehen. Ziehe auch Bücher zu Rate, ziehe Wissen aus Büchern. Und Bücher allein werden nicht ausreichen; Du wirst nicht in der Lage sein, die Bedeutung von Büchern zu erfassen, wenn sie Dir nicht von einem Älteren erklärt werden, der den Prozess bereits durchlaufen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganzheitliches Wissen ist somit notwendig, wenn Du Dich dem Ziel hinreichend gerüstet nähern willst. Daher muss die gesamte Persönlichkeit in all ihren verschiedenen [[Dimension]]en und Aspekten aktiv werden. Der Geist, der Intellekt und das moralische [[Bewusstsein]] müssen alle trainiert werden. Nur dann wird sich der spirituelle Fortschritt auch wirklich entwickeln, wird positiv und schöpferisch werden. Wir können hier nicht halbherzig bleiben, es ist eine Vollzeitaufgabe. Wenn Du Dich dem so widmest, wie Du es solltest, wirst du keine Zeit für sinnloses Streben oder nutzlose Beschäftigung haben. Nur dann ist alles in einem sehr wachen, aufmerksamen und gesunden Zustand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Deinen Körper trainierst, wachsen Deine [[Muskel]]n, entwickeln sich, werden stark. Wenn Du nicht trainierst, werden Deine Muskeln schlaff, sie atrophieren. Je mehr Du Deinem Geist, Deinem Intellekt und Deinem moralischen Bewusstsein zu tun gibst, umso klarer werden sie täglich werden - scharf, prägnant, aufmerksam, wach und effizient. Sie können das nicht von selbst entwickeln. Es ist an Dir, sie mit Deiner Unterscheidungskraft, Entschlossenheit und Intelligenz Tag für Tag in umsichtiger Weise zu beschäftigen. &lt;br /&gt;
Die stetige positive Anwendung dieser Fähigkeiten - Körper, Geist, Intellekt, ethisches Bewusstsein - wird [[Abhyasa]] (Praxis) genannt; und der Schutz dieser Instrumente, das Bestreben, sie davon abhalten, die falsche Richtung einzuschlagen, abzugleiten oder ihre konstante Aufwärtsentwicklung zu beenden, wird [[Vairagya]] (Leidenschaftslosigkeit) genannt. Dieses sehr wichtige negative, schützende Sadhana (Vairagya) bringt Dir vielleicht nichts, aber es wird Dich sicher vor Verlust schützen. &lt;br /&gt;
Diese beiden Grundpraktiken von Sadhana - Abhyasa und Vairagya - wurden uns von Lord Krishna in der Gita vorgegeben. Er sagte &amp;quot;Dies ist der Schlüssel zum Erfolg.&amp;quot; Diese beiden zueinander gehörenden Praktiken können Wunder wirken; sie können für Dich das scheinbar Unmögliche vollbringen. Befasse Dich eingehend mit ihrer Bedeutung und Wichtigkeit und versuche ihre Auswirkungen zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher müssen wir nach ganzheitlichem Wissen streben, nach vielseitigem Wissen, das alle Aspekte unseres Lebens abdeckt, denn all diese Aspekte begleiten uns und müssen uns begleiten. Wir müssen uns durch sie auf diesem wunderbaren spirituellen Pfad vorarbeiten, der zu [[Befreiung]] und [[Glückseligkeit]] führt. Ganzheitliches Wissen, unterstützt durch einen ausgeprägten Sinn für ethisches Bewusstsein, und dies wiederum unterstützt durch die Entschlossenheit und den Willen, nicht zu scheitern, sondern Erfolg zu haben - all diese Dinge sind Bestandteil eines authentischen und echten spirituellen Lebens, nicht eines geringen oder mittelmäßigen, sondern eines zu voller Größe erwachenden spirituellen Lebens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach solltest du streben. Dich so einem groß angelegten spirituellen Leben hinzugeben ist Dein Privileg. Darin liegt Deine Gewähr für höchste Seligkeit. Denke über diese Wahrheiten nach, damit Dir aus ihnen großer Nutzen erwachsen kann, damit Dein spirituelles Leben dynamischer fortschreitet und Dich deinem Ziel jeden Tag ein Stück näher bringt. Gott segne Dich in Deinem aufrichtigen und ernsthaften Bemühen, in Deiner Abhyasa und Vairagya, in Deinem Sadhana und Deinem Streben nach Wissen und Befreiung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Swami Chidananda über höheres Wissen und einfaches Wissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlende Gottheiten! Unsterbliche atma-svarup, die Ihr hier in dieser heiligen Gegenwart versammelt seid! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jijnasa]] bedeutet Wissensdurst, Sehnsucht nach Wissen. Unsere Vorfahren aus alter Zeit waren Kenner [[Brahman]]s, sie hatten direktes Wissen um Brahman (Gott). Sie waren Kenner Brahmans, Kenner des [[Atman]], sie hatten Wissen. Moderne Wissenschaftler, Physiker, Mathematiker und Atomphysiker haben auch Wissen. Sie sind auch Kenner. Aber was ist denn der Unterschied?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenden der alten Zeit erkannten die Einheit von allem, das existiert, dass das Leben Eins ist: isavasyamidam sarvam yat kimcha jagatyam jagat (was immer sich in diesem Universum bewegt oder nicht bewegt, dem wohnt Gott inne). Daher verletzt Du Dich selbst, wenn Du einen anderen verletzt. Indem sie die Einheit allen Lebens erkannten, begriffen sie auch die Heiligkeit und Unantastbarkeit allen Lebens. So erklärten sie: [[ahimsa]] paramo dharmah (Nicht-Verletzen ist die höchste Pflicht).  Nicht-verletzen, nicht-schädigen und nicht-kränken ist oberstes Gebot, höchstes Gesetz. Daher war ihr Gebet lokah samastah sukhino bhavantu (mögen alle Wesen Glück und Harmonie erreichen), sarvesham svastir-bhavatu (Wohlergehen sei mit allen). Und sie lebten, nur um das Gebet sarvabhutahiteratah (dem Wohl aller Wesen verpflichtet) zu erfüllen – ein Leben, nur um ständig zu arbeiten für das Wohlergehen aller, für das Glück, die Zufriedenheit und zum Segen aller. Sie lebten zum Nutzen aller. Daher war ihr Leben eine Quelle von [[satyam]], [[shivam]], [[sundaram]] (Wahrheit, Güte, Schönheit) – alles was wahr, gut, glückverheißend und wunderbar ist – lebte in ihnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu, durch  wissenschaftliche Erkenntnis und technischen Fortschritt, wurde die ganze Welt gepackt von Angst und Schrecken, versetzt  in einen Zustand einer akuten Angstneurose, einem Zustand der Ungewissheit über die Zukunft, und Verunsicherung in der Gegenwart. Das bedeutet, dass die Menschheit durch dieses Wissen und seine Anwendung krank wurde. Die Menschheit ist krank und leidet unter den Kranheiten Angst, Ungewissheit und Unsicherheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieso dieser Unterschied? Die [[Upanischad]]en erklären, dass es zweierlei Arten von Wissen gibt. Wenn der Schwerpunkt auf geringes Wissen gelegt wird, führt das zu Wissen über Dinge und zu Unkenntnis über sich selbst, Unkenntnis über das Leben, die Gesetze, die im Universum gelten und die Gesetze, die das Leben regeln. Wird aber die Betonung auf höheres Wissen ([[para vidya]])  gelegt, befreit uns dieses höhere Wissen von Unwissenheit, befreit uns von allem, was endlich und begrenzt ist und uns trennt. Es macht uns göttlich, indem uns das Wissen die Vision der universellen Einheit allen Lebens gibt.&lt;br /&gt;
Die Upanischaden sprachen also von höherem Wissen und niederem Wissen – para vidya und [[apara vidya]]. Diejenigen, die nur niederes Wissen (apara vidya) besitzen, haben sehr viel Wissen, aber ihnen fehlt Weisheit. Sie wissen über alles Bescheid, aber sie wissen nichts über sich selbst. Daher verfallen sie dem Egoismus, der Selbstsucht und dem Größenwahn. Sie verfallen kleinen Zielen, die ihnen durch ihre selbstsüchtige Einstellung diktiert werden. Sie sehen in der Menschheit nicht die Göttlichkeit. Sie kennen das Gesetz der Liebe nicht, welches maßgebend ist zum Nutzen und für die Glückseligkeit der Menschheit. Sie sehen alles auf ganz begrenzte Weise; ihr Vorstellungsvermögen ist bruchstückhaft; ihre Erfahrung ist nicht allumfassend.&lt;br /&gt;
Da sie nichts über sich selbst wissen und die Einheit allen Lebens, hat sich ihr Wissen in ein zerstörerisches und negatives Wissen verwandelt, dessen Anwendung nicht in Wohlergehen, sondern in Angst resultiert. Dahingegegen ist das Wissen der alten Weisen, die die höchste Wirklichkeit erfuhren, para vidya,  Weisheit, spirituelle Weisheit. Und dies machte sie zu Zentren höchsten Mitgefühls, universeller Liebe und Freundlichkeit allem Lebenden gegenüber. Und ihre vorherrschenden Gedanken galten dem Wohlergehen  und Nutzen aller. Der Wunsch nach Bahujanahita und bahujanasukha (Wohlergehen und Glück aller Menschen) pulsierte in ihren Adern und diese Geisteshaltung bestimmte ihr Leben. &lt;br /&gt;
Daher sollte man diese Art von Wissen anstreben. Dieses Wissen erhellt die spirituelle Suche und das spirituelle Leben. Nicht nur, um etwas über Dinge zu erfahren, sondern das „Ding-an-sich“, und das ist das Licht der Lichter jenseits aller Dunkelheit; das erkennend  wird man frei, das erkennend gibt es nichts Höheres mehr zu erkennen.&lt;br /&gt;
Daher sollte man nach diesem Wissen suchen, und der Anfang dieser Suche ist zu erkennen, dass wir bestimmte Dinge noch nicht wissen. „Da ist noch etwas, das ich nicht weiß, etwas, dass ich noch wissen muss.“ Dieses Streben öffnet die Pforten für immer weiteres und fortschreitendes Wissen. Wenn im Grundsatz anerkannt wird, dass unser Wissen begrenzt ist, dass da ein Verlangen nach Wissen ist, nur dann werden wir nach wahrem Wissen streben. Wenn man selbstzufrieden ist und denkt: „ich weiß“, verschließt man das Tor zum wahren Wissen. Daher sollte man denken: „Ich weiß wenig. Lass mich mehr wissen. Lass mich voranschreiten von der Dunkelheit der Unkenntnis zu  sich stets vergrößerndem Licht von mehr und mehr Wissen, welches letztendlich zum höchsten Wissen aller Dinge führt – zur Wissen von Brahman, zum Wissen des Einen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis man diesen Punkt erreicht hat, sollte man ein Leben des Suchens leben, ein Leben des Hinterfragens, ein Leben des inneren Erforschens – [[vichara]]. Durch [[svadhyaya]] (Selbststudium und Studium der heiligen Schriften), durch [[satsang]]a (spirituelles Zusammensein unter Leitung eines [[Guru]]), durch die Gesellschaft anderer Sucher auf dem Weg, sollte man alleine und gemeinsam streben und man sollte sowohl alleine als auch im Satsang nachforschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Tadviddhi pranipatena pariprasnena sevaya  ([[Bhagavad Gita]] IV/34) – Erkenne dies durch lange Verneigung, Fragen und Dienen – erkenne dieses Wissen, Oh [[Arjuna]], indem Du denen, die mehr wissen als Du, Deine Verehrung erweist durch aufrichtige Befragung und durch Dienen,“ sagte [[Krishna]]. [[Pranipata]], [[Pariprasna]] und [[Seva]] bedeuten Verneigung, ernsthaftes Befragen und Dienen. &lt;br /&gt;
Daher gründet sich [[Jijnasa]] (siehe oben) auf den leidenschaftlichen Wunsch, mehr zu wissen und wird vorangetrieben durch inbrünstiges und aufrichtiges Befragen und durch selbstlosen Dienst von ganzem Herzen. Das sind die wahren Kennzeichen eines spirituellen Menschen. Das ist das Wesen der spirituellen Suche und des sprirituellen Strebens. Und das ist die Hoffnung für die Welt von morgen. Wenn man nicht durch den Stolz auf weltliches Wissen geblendet  würde, wenn man sich befreien könnte aus dem Netz der Befriedigung durch  rein weltliche Dinge, dann sollte man sich demütig der Quelle allen spirituellen Wissens zuwenden. &lt;br /&gt;
Der Schatz der Weisheit in Form der Schriften, wie sie uns durch unsere alten Weisen überliefert wurden, ist der kostbarste Teil des weltweiten Erbes der Menschheit. Weist man die Schriften zurück, wird man zugrunde gehen, wird man von Dunkelheit zu Dunkelheit gehen. Man wird tiefer in die Unfreiheit und Unwissenheit gezogen und wird zu einer Gefahr für die Gesellschaft. Die Schriften enthalten ewige Wahrheiten zur Unterweisung der Menschheit und zum Wohlergehen der Welt. Die Schriften sollten voller Ehrerbietung studiert werden. Patanjali Maharishi erklärte in seinen Yoga Sutras, dass svadhyaya vom Yogi, dem Suchenden, dem jijnasu (Wissensdurstigen) und dem mumukshu  (nach Befreiung Suchenden) eifrig verfolgt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde es gesagt. Möget Ihr darüber nachdenken und möge es Euch zugute kommen! Gott segne Euch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p38_Klassische-Upanishaden// Klassische Upanishaden - Die Weisheit des Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga Vidya Wissensportale]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/dieses-heilige-wissen-ist-jetzt-deines-bg-xviii-63/ Bhagavad gita - Dieses heilige Wissen ist jetzt deines]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/1441_Bhagavad_XVIII_63.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt; Bhagavad Gita XVIII, 63: Dieses heilige Wissen ist jetzt Deines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Vidya]]&lt;br /&gt;
* [[Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
* [[Jnana Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Sadhana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Swami Chidananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Philosophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissen&amp;diff=38358</id>
		<title>Wissen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissen&amp;diff=38358"/>
		<updated>2012-12-13T11:26:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter [[&#039;&#039;&#039;Wissen&#039;&#039;&#039;]] versteht man gewöhnlich die Gesamtheit von reproduzierbaren Kenntnissen oder Fähigkeiten, die man durch Beobachtung mit Hilfe der Sinne oder durch eingehende Befassung oder eigene Erfahrung erworben hat; Wissen umfasst ferner Fakten oder Aussagen, die einem von anderen, als kompetent geltenden Personen mitgeteilt wurden, oder eine herrschende Meinung, die als korrekt betrachtet wird.&lt;br /&gt;
Bei vielen östlichen Philosophien wird zwischen Wissen ersten und zweiten Grades unterschieden; so wird der Erwerb eines wissenschaftlich fundierten Wissens als durchaus erstrebenswert betrachtet, dieses Wissens wird jedoch als zweitrangig erachtet. Den höchsten Stellenwert hat stets das intuitiv oder durch eigene Erkenntnis oder Erfahrung erworbene spirituelle Wissen (Wissen ersten Grades).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was müssen wir wissen? Eine Ansprache von  Swami Chidananda==&lt;br /&gt;
Strahlender unsterblicher [[Atman]] (Selbst)! Geliebte und gesegnete Kinder des Göttlichen! Ihr seid alle [[Mumukshu]]s und [[Jijnasu]]s. Ein Mumukshu ist jemand, der nach [[Moksha]] oder Befreiung strebt. Ein Jijnasu ist jemand, der nach [[Jnana]] (Wissen) sucht und daher aktive Anstrengungen unternimmt, sein [[Wissen]] zu erweitern und Weisheit zu erlangen. Was ist es, das wir wissen müssen? &lt;br /&gt;
Wir müssen alles wissen, was mit dem spirituellen [[Weg]] zusammenhängt. Und wenn Du es nicht weißt, musst du den Preis dafür bezahlen. Du wirst es auf die harte Art lernen, durch Erfahrung. Die Mutter bringt dem Kind alles bei, wenn es aufwächst und anfängt, sich im Haus umher zu bewegen. Sie lehrt das Kind, was es anfassen darf und was nicht, welchen Dingen es sich nähern darf und welchen nicht. Sie bringt ihm bei, wie [[Feuer]] brennt, wie ein scharfes Messer schneidet, dass man über eine Teppichkante stolpern kann. All diese Dinge bringt die Mutter ihm sorgfältig bei; sonst könnte das Kind sich verbrennen, sich schneiden oder stolpern. In ähnlicher Weise muss man alles über das spirituelle Leben wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spirituelle Leben wird vom Suchenden in einem [[Körper]] gelebt. Daher müssen die Gesetze für das [[Wohlbefinden]] des physischen Körpers bekannt sein: angemessene [[Nahrung]], unangemessene Nahrung; gesunde [[Gewohnheit]]en; die richtige [[Haltung]], die falsche Haltung; die richtige Menge [[Schlaf]], die [[Neigung]] des Körpers, gute und schlechte Angewohnheiten anzunehmen, wenn die gleiche [[Handlung]] immer wiederholt wird. All dies muss man beachten und versuchen, über seinen eigenen Körper Bescheid zu wissen. Wenn man das nicht weiß, leidet man und ist nicht in der Lage, mit größtmöglicher Effizienz Leistung zu erbringen. Das [[Sadhana]] leidet ebenfalls. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, was man tut, tut man durch [[Gedanke]]n des [[Geist]]es. Du denkst, du planst, und dann führst du es aus. Daher ist Wissen über den Geist ebenfalls wesentlich. Der Geist ist unberechenbar. Manchmal hört er nicht zu, geht in die falsche Richtung, tut Dinge, die er später bereut. Wie können wir also den Geist in die richtige Richtung lenken und ihn dort halten? Was ist es, das den Geist regiert, ihn diszipliniert, ihn kontrolliert? &lt;br /&gt;
Es ist die Fähigkeit zur [[Unterscheidung]], der [[Intellekt]]. Er wird [[Buddhi]] genannt. Daher ist es wichtig, alles über Buddhi zu wissen: Wie man eine rechte [[Befragung]] von Buddhi vornimmt, wie man genau beobachtet und Unterschiede zwischen den gesehenen Dingen wahrnimmt und korrekte Schlussfolgerungen zieht; wie Buddhi bei der Unterscheidung zwischen Positivem und Negativem, zwischen Erhebendem und Belastendem funktionieren muss, wie man erfahren kann, was [[Sattwa|sattwig]], [[Rajas|rajasig]] und [[Tamas|tamasig]] ist und was jeweils die Anzeichen dafür sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher befasst sich die die Buddhi mit Lernen, um Wissen zu erlangen. Sie liest die [[Gita]]; sie studiert das 14. Kapitel über die Unterteilung der [[Guna]]s, das 16. Kapitel über [[Daiva-Asura]] und das 6. Kapitel über den [[Raja-Yoga]]. Sie lernt über das Verhalten des Geistes, seine Gewohnheiten, die Gesetze, denen er gehorcht. Nicht ohne Grund hat Guru Maharaj [[Swami Sivananda]] ein ganzes, heute weltbekanntes Buch dazu verfasst: &#039;&#039;Mind, Its Mysteries and Control&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Und schließlich magst Du sehr intelligent sein, viel Wissen haben und die Fähigkeit zu hinterfragen und zwischen richtig und falsch zu unterscheiden -  wenn Du keinen ausgeprägten Sinn für moralische [[Rechtschaffenheit]] und ethische Korrektheit hast, dann wirst Du trotz Deines Wissens, trotz Deines scharfen, brillanten Intellekts ein [[Sklave]] sein. Du wirst ein kleines Wesen sein, das auf einer niedrigen Stufe im Dunkeln in einem kleinen Kreis herumläuft. Daher sagte schon [[Sri Ramakrishna]]: &amp;quot;Eine solche Person ist wie ein löchriges [[Gefäß]], das Du dauerhaft mit [[Wasser]] anzufüllen versuchst. Doch wie sehr Du Dich auch mühst, dass das Wasser darin bleibt, das Gefäß wird binnen Stunden oder Tagen leer sein.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sinnlos, etwas zu erlangen und dann immer wieder zu verlieren; aus diesem Grund hat Guru Maharaj ganze Bücher geschrieben, wie etwa &#039;&#039;Ethical Teachings&#039;&#039; und &#039;&#039;How to Eradicate Vices and Cultivate Virtues&#039;&#039;. Er schrieb viele Bücher über Dharma, rechtes Betragen und Verhalten. Schau dir sein &#039;&#039;Spiritual Diary&#039;&#039;, seine &#039;&#039;Twenty Important Spiritual Instructions&#039;&#039; und seine &#039;&#039;Sadhana Tattva&#039;&#039; an, die Abschnitte über [[Ethik]], [[Gesundheit]], [[Energie]] und [[Wille]]n enthalten. In fast allen seiner Bücher betont er wieder und wieder die Wichtigkeit der moralischen und spirituellen [[Regeneration]] der Welt. Denke darüber nach; Du musst über diesen Aspekt Bescheid wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich brauchst Du spirituelles Wissen, über [[Yoga]] und [[Bhakti]] (Hingabe) und besonders über Sadhana. Du brauchst Wissen über [[Viveka]] und [[Vairagya]], [[Samadhi]] und [[Jnana]], über [[Dharana]] und [[Dhyana]], [[Yama]] und [[Niyama]], [[Navavidha Bhakti]] (9 Arten der Hingabe) und [[Sraddha]]; über die [[Kundalini]], über [[Asanas]], [[Pranayama]], [[Mudra]]s, [[Bandha]]s (Hatha Yoga Übungen). Und Du musst [[Vedanta]] kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All dieses Wissen muss man sich nach und nach aneignen. Du musst über Deinen Körper, Deinen Geist, Deinen Intellekt, über ethische Prinzipien, moralische Rechtschaffenheit, Verhalten, [[Spiritualität]], über [[Atman]] und [[Anatman]] (Nicht-Selbst), über [[Brahman]] und [[Maya]], über das Beständige und das Unbeständige, über das [[Universum]] und den Menschen Bescheid wissen – über alles. Daher sagte Lord [[Krishna]]: &amp;quot;Erfahre dieses Wissen durch Unterwerfung, durch Fragen und durch [[Dienst]]; die Weisen, die die [[Wahrheit]] erkannt haben, werden dich lehren.&amp;quot; Frage und es wird dir offenbart werden. Du musst fragen - zum [[Satsang]] gehen. Ziehe auch Bücher zu Rate, ziehe Wissen aus Büchern. Und Bücher allein werden nicht ausreichen; Du wirst nicht in der Lage sein, die Bedeutung von Büchern zu erfassen, wenn sie Dir nicht von einem Älteren erklärt werden, der den Prozess bereits durchlaufen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganzheitliches Wissen ist somit notwendig, wenn Du Dich dem Ziel hinreichend gerüstet nähern willst. Daher muss die gesamte Persönlichkeit in all ihren verschiedenen [[Dimension]]en und Aspekten aktiv werden. Der Geist, der Intellekt und das moralische [[Bewusstsein]] müssen alle trainiert werden. Nur dann wird sich der spirituelle Fortschritt auch wirklich entwickeln, wird positiv und schöpferisch werden. Wir können hier nicht halbherzig bleiben, es ist eine Vollzeitaufgabe. Wenn Du Dich dem so widmest, wie Du es solltest, wirst du keine Zeit für sinnloses Streben oder nutzlose Beschäftigung haben. Nur dann ist alles in einem sehr wachen, aufmerksamen und gesunden Zustand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Deinen Körper trainierst, wachsen Deine [[Muskel]]n, entwickeln sich, werden stark. Wenn Du nicht trainierst, werden Deine Muskeln schlaff, sie atrophieren. Je mehr Du Deinem Geist, Deinem Intellekt und Deinem moralischen Bewusstsein zu tun gibst, umso klarer werden sie täglich werden - scharf, prägnant, aufmerksam, wach und effizient. Sie können das nicht von selbst entwickeln. Es ist an Dir, sie mit Deiner Unterscheidungskraft, Entschlossenheit und Intelligenz Tag für Tag in umsichtiger Weise zu beschäftigen. &lt;br /&gt;
Die stetige positive Anwendung dieser Fähigkeiten - Körper, Geist, Intellekt, ethisches Bewusstsein - wird [[Abhyasa]] (Praxis) genannt; und der Schutz dieser Instrumente, das Bestreben, sie davon abhalten, die falsche Richtung einzuschlagen, abzugleiten oder ihre konstante Aufwärtsentwicklung zu beenden, wird [[Vairagya]] (Leidenschaftslosigkeit) genannt. Dieses sehr wichtige negative, schützende Sadhana (Vairagya) bringt Dir vielleicht nichts, aber es wird Dich sicher vor Verlust schützen. &lt;br /&gt;
Diese beiden Grundpraktiken von Sadhana - Abhyasa und Vairagya - wurden uns von Lord Krishna in der Gita vorgegeben. Er sagte &amp;quot;Dies ist der Schlüssel zum Erfolg.&amp;quot; Diese beiden zueinander gehörenden Praktiken können Wunder wirken; sie können für Dich das scheinbar Unmögliche vollbringen. Befasse Dich eingehend mit ihrer Bedeutung und Wichtigkeit und versuche ihre Auswirkungen zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher müssen wir nach ganzheitlichem Wissen streben, nach vielseitigem Wissen, das alle Aspekte unseres Lebens abdeckt, denn all diese Aspekte begleiten uns und müssen uns begleiten. Wir müssen uns durch sie auf diesem wunderbaren spirituellen Pfad vorarbeiten, der zu [[Befreiung]] und [[Glückseligkeit]] führt. Ganzheitliches Wissen, unterstützt durch einen ausgeprägten Sinn für ethisches Bewusstsein, und dies wiederum unterstützt durch die Entschlossenheit und den Willen, nicht zu scheitern, sondern Erfolg zu haben - all diese Dinge sind Bestandteil eines authentischen und echten spirituellen Lebens, nicht eines geringen oder mittelmäßigen, sondern eines zu voller Größe erwachenden spirituellen Lebens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach solltest du streben. Dich so einem groß angelegten spirituellen Leben hinzugeben ist Dein Privileg. Darin liegt Deine Gewähr für höchste Seligkeit. Denke über diese Wahrheiten nach, damit Dir aus ihnen großer Nutzen erwachsen kann, damit Dein spirituelles Leben dynamischer fortschreitet und Dich deinem Ziel jeden Tag ein Stück näher bringt. Gott segne Dich in Deinem aufrichtigen und ernsthaften Bemühen, in Deiner Abhyasa und Vairagya, in Deinem Sadhana und Deinem Streben nach Wissen und Befreiung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Swami Chidananda über höheres Wissen und einfaches Wissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlende Gottheiten! Unsterbliche atma-svarup, die Ihr hier in dieser heiligen Gegenwart versammelt seid! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jijnasa]] bedeutet Wissensdurst, Sehnsucht nach Wissen. Unsere Vorfahren aus alter Zeit waren Kenner [[Brahman]]s, sie hatten direktes Wissen um Brahman (Gott). Sie waren Kenner Brahmans, Kenner des [[Atman]], sie hatten Wissen. Moderne Wissenschaftler, Physiker, Mathematiker und Atomphysiker haben auch Wissen. Sie sind auch Kenner. Aber was ist denn der Unterschied?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenden der alten Zeit erkannten die Einheit von allem, das existiert, dass das Leben Eins ist: isavasyamidam sarvam yat kimcha jagatyam jagat (was immer sich in diesem Universum bewegt oder nicht bewegt, dem wohnt Gott inne). Daher verletzt Du Dich selbst, wenn Du einen anderen verletzt. Indem sie die Einheit allen Lebens erkannten, begriffen sie auch die Heiligkeit und Unantastbarkeit allen Lebens. So erklärten sie: [[ahimsa]] paramo dharmah (Nicht-Verletzen ist die höchste Pflicht).  Nicht-verletzen, nicht-schädigen und nicht-kränken ist oberstes Gebot, höchstes Gesetz. Daher war ihr Gebet lokah samastah sukhino bhavantu (mögen alle Wesen Glück und Harmonie erreichen), sarvesham svastir-bhavatu (Wohlergehen sei mit allen). Und sie lebten, nur um das Gebet sarvabhutahiteratah (dem Wohl aller Wesen verpflichtet) zu erfüllen – ein Leben, nur um ständig zu arbeiten für das Wohlergehen aller, für das Glück, die Zufriedenheit und zum Segen aller. Sie lebten zum Nutzen aller. Daher war ihr Leben eine Quelle von [[satyam]], [[shivam]], [[sundaram]] (Wahrheit, Güte, Schönheit) – alles was wahr, gut, glückverheißend und wunderbar ist – lebte in ihnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu, durch  wissenschaftliche Erkenntnis und technischen Fortschritt, wurde die ganze Welt gepackt von Angst und Schrecken, versetzt  in einen Zustand einer akuten Angstneurose, einem Zustand der Ungewissheit über die Zukunft, und Verunsicherung in der Gegenwart. Das bedeutet, dass die Menschheit durch dieses Wissen und seine Anwendung krank wurde. Die Menschheit ist krank und leidet unter den Kranheiten Angst, Ungewissheit und Unsicherheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieso dieser Unterschied? Die [[Upanischad]]en erklären, dass es zweierlei Arten von Wissen gibt. Wenn der Schwerpunkt auf geringes Wissen gelegt wird, führt das zu Wissen über Dinge und zu Unkenntnis über sich selbst, Unkenntnis über das Leben, die Gesetze, die im Universum gelten und die Gesetze, die das Leben regeln. Wird aber die Betonung auf höheres Wissen ([[para vidya]])  gelegt, befreit uns dieses höhere Wissen von Unwissenheit, befreit uns von allem, was endlich und begrenzt ist und uns trennt. Es macht uns göttlich, indem uns das Wissen die Vision der universellen Einheit allen Lebens gibt.&lt;br /&gt;
Die Upanischaden sprachen also von höherem Wissen und niederem Wissen – para vidya und [[apara vidya]]. Diejenigen, die nur niederes Wissen (apara vidya) besitzen, haben sehr viel Wissen, aber ihnen fehlt Weisheit. Sie wissen über alles Bescheid, aber sie wissen nichts über sich selbst. Daher verfallen sie dem Egoismus, der Selbstsucht und dem Größenwahn. Sie verfallen kleinen Zielen, die ihnen durch ihre selbstsüchtige Einstellung diktiert werden. Sie sehen in der Menschheit nicht die Göttlichkeit. Sie kennen das Gesetz der Liebe nicht, welches maßgebend ist zum Nutzen und für die Glückseligkeit der Menschheit. Sie sehen alles auf ganz begrenzte Weise; ihr Vorstellungsvermögen ist bruchstückhaft; ihre Erfahrung ist nicht allumfassend.&lt;br /&gt;
Da sie nichts über sich selbst wissen und die Einheit allen Lebens, hat sich ihr Wissen in ein zerstörerisches und negatives Wissen verwandelt, dessen Anwendung nicht in Wohlergehen, sondern in Angst resultiert. Dahingegegen ist das Wissen der alten Weisen, die die höchste Wirklichkeit erfuhren, para vidya,  Weisheit, spirituelle Weisheit. Und dies machte sie zu Zentren höchsten Mitgefühls, universeller Liebe und Freundlichkeit allem Lebenden gegenüber. Und ihre vorherrschenden Gedanken galten dem Wohlergehen  und Nutzen aller. Der Wunsch nach Bahujanahita und bahujanasukha (Wohlergehen und Glück aller Menschen) pulsierte in ihren Adern und diese Geisteshaltung bestimmte ihr Leben. &lt;br /&gt;
Daher sollte man diese Art von Wissen anstreben. Dieses Wissen erhellt die spirituelle Suche und das spirituelle Leben. Nicht nur, um etwas über Dinge zu erfahren, sondern das „Ding-an-sich“, und das ist das Licht der Lichter jenseits aller Dunkelheit; das erkennend  wird man frei, das erkennend gibt es nichts Höheres mehr zu erkennen.&lt;br /&gt;
Daher sollte man nach diesem Wissen suchen, und der Anfang dieser Suche ist zu erkennen, dass wir bestimmte Dinge noch nicht wissen. „Da ist noch etwas, das ich nicht weiß, etwas, dass ich noch wissen muss.“ Dieses Streben öffnet die Pforten für immer weiteres und fortschreitendes Wissen. Wenn im Grundsatz anerkannt wird, dass unser Wissen begrenzt ist, dass da ein Verlangen nach Wissen ist, nur dann werden wir nach wahrem Wissen streben. Wenn man selbstzufrieden ist und denkt: „ich weiß“, verschließt man das Tor zum wahren Wissen. Daher sollte man denken: „Ich weiß wenig. Lass mich mehr wissen. Lass mich voranschreiten von der Dunkelheit der Unkenntnis zu  sich stets vergrößerndem Licht von mehr und mehr Wissen, welches letztendlich zum höchsten Wissen aller Dinge führt – zur Wissen von Brahman, zum Wissen des Einen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis man diesen Punkt erreicht hat, sollte man ein Leben des Suchens leben, ein Leben des Hinterfragens, ein Leben des inneren Erforschens – [[vichara]]. Durch [[svadhyaya]] (Selbststudium und Studium der heiligen Schriften), durch [[satsang]]a (spirituelles Zusammensein unter Leitung eines [[Guru]]), durch die Gesellschaft anderer Sucher auf dem Weg, sollte man alleine und gemeinsam streben und man sollte sowohl alleine als auch im Satsang nachforschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Tadviddhi pranipatena pariprasnena sevaya  ([[Bhagavad Gita]] IV/34) – Erkenne dies durch lange Verneigung, Fragen und Dienen – erkenne dieses Wissen, Oh [[Arjuna]], indem Du denen, die mehr wissen als Du, Deine Verehrung erweist durch aufrichtige Befragung und durch Dienen,“ sagte [[Krishna]]. [[Pranipata]], [[Pariprasna]] und [[Seva]] bedeuten Verneigung, ernsthaftes Befragen und Dienen. &lt;br /&gt;
Daher gründet sich [[Jijnasa]] (siehe oben) auf den leidenschaftlichen Wunsch, mehr zu wissen und wird vorangetrieben durch inbrünstiges und aufrichtiges Befragen und durch selbstlosen Dienst von ganzem Herzen. Das sind die wahren Kennzeichen eines spirituellen Menschen. Das ist das Wesen der spirituellen Suche und des sprirituellen Strebens. Und das ist die Hoffnung für die Welt von morgen. Wenn man nicht durch den Stolz auf weltliches Wissen geblendet  würde, wenn man sich befreien könnte aus dem Netz der Befriedigung durch  rein weltliche Dinge, dann sollte man sich demütig der Quelle allen spirituellen Wissens zuwenden. &lt;br /&gt;
Der Schatz der Weisheit in Form der Schriften, wie sie uns durch unsere alten Weisen überliefert wurden, ist der kostbarste Teil des weltweiten Erbes der Menschheit. Weist man die Schriften zurück, wird man zugrunde gehen, wird man von Dunkelheit zu Dunkelheit gehen. Man wird tiefer in die Unfreiheit und Unwissenheit gezogen und wird zu einer Gefahr für die Gesellschaft. Die Schriften enthalten ewige Wahrheiten zur Unterweisung der Menschheit und zum Wohlergehen der Welt. Die Schriften sollten voller Ehrerbietung studiert werden. Patanjali Maharishi erklärte in seinen Yoga Sutras, dass svadhyaya vom Yogi, dem Suchenden, dem jijnasu (Wissensdurstigen) und dem mumukshu  (nach Befreiung Suchenden) eifrig verfolgt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde es gesagt. Möget Ihr darüber nachdenken und möge es Euch zugute kommen! Gott segne Euch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p38_Klassische-Upanishaden// Klassische Upanishaden - Die Weisheit des Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*[https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga Vidya Wissensportale]&lt;br /&gt;
*[http://www.yoga-vidya.de/de/service/blog/dieses-heilige-wissen-ist-jetzt-deines-bg-xviii-63/ Bhagavad gita - Dieses heilige Wissen ist jetzt deines]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Multimedia==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mp3player&amp;gt;http://yoga-inspirationen.podspot.de/files/1441_Bhagavad_XVIII_63.mp3&amp;lt;/mp3player&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Vidya]]&lt;br /&gt;
* [[Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
* [[Jnana Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Sadhana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Swami Chidananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Philosophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissen&amp;diff=38357</id>
		<title>Wissen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissen&amp;diff=38357"/>
		<updated>2012-12-13T11:11:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: /* Was müssen wir wissen? Eine Ansprache von  Swami Chidananda */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter [[&#039;&#039;&#039;Wissen&#039;&#039;&#039;]] versteht man gewöhnlich die Gesamtheit von reproduzierbaren Kenntnissen oder Fähigkeiten, die man durch Beobachtung mit Hilfe der Sinne oder durch eingehende Befassung oder eigene Erfahrung erworben hat; Wissen umfasst ferner Fakten oder Aussagen, die einem von anderen, als kompetent geltenden Personen mitgeteilt wurden, oder eine herrschende Meinung, die als korrekt betrachtet wird.&lt;br /&gt;
Bei vielen östlichen Philosophien wird zwischen Wissen ersten und zweiten Grades unterschieden; so wird der Erwerb eines wissenschaftlich fundierten Wissens als durchaus erstrebenswert betrachtet, dieses Wissens wird jedoch als zweitrangig erachtet. Den höchsten Stellenwert hat stets das intuitiv oder durch eigene Erkenntnis oder Erfahrung erworbene spirituelle Wissen (Wissen ersten Grades).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was müssen wir wissen? Eine Ansprache von  Swami Chidananda==&lt;br /&gt;
Strahlender unsterblicher [[Atman]] (Selbst)! Geliebte und gesegnete Kinder des Göttlichen! Ihr seid alle [[Mumukshu]]s und [[Jijnasu]]s. Ein Mumukshu ist jemand, der nach [[Moksha]] oder Befreiung strebt. Ein Jijnasu ist jemand, der nach [[Jnana]] (Wissen) sucht und daher aktive Anstrengungen unternimmt, sein [[Wissen]] zu erweitern und Weisheit zu erlangen. Was ist es, das wir wissen müssen? &lt;br /&gt;
Wir müssen alles wissen, was mit dem spirituellen [[Weg]] zusammenhängt. Und wenn Du es nicht weißt, musst du den Preis dafür bezahlen. Du wirst es auf die harte Art lernen, durch Erfahrung. Die Mutter bringt dem Kind alles bei, wenn es aufwächst und anfängt, sich im Haus umher zu bewegen. Sie lehrt das Kind, was es anfassen darf und was nicht, welchen Dingen es sich nähern darf und welchen nicht. Sie bringt ihm bei, wie [[Feuer]] brennt, wie ein scharfes Messer schneidet, dass man über eine Teppichkante stolpern kann. All diese Dinge bringt die Mutter ihm sorgfältig bei; sonst könnte das Kind sich verbrennen, sich schneiden oder stolpern. In ähnlicher Weise muss man alles über das spirituelle Leben wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spirituelle Leben wird vom Suchenden in einem [[Körper]] gelebt. Daher müssen die Gesetze für das [[Wohlbefinden]] des physischen Körpers bekannt sein: angemessene [[Nahrung]], unangemessene Nahrung; gesunde [[Gewohnheit]]en; die richtige [[Haltung]], die falsche Haltung; die richtige Menge [[Schlaf]], die [[Neigung]] des Körpers, gute und schlechte Angewohnheiten anzunehmen, wenn die gleiche [[Handlung]] immer wiederholt wird. All dies muss man beachten und versuchen, über seinen eigenen Körper Bescheid zu wissen. Wenn man das nicht weiß, leidet man und ist nicht in der Lage, mit größtmöglicher Effizienz Leistung zu erbringen. Das [[Sadhana]] leidet ebenfalls. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, was man tut, tut man durch [[Gedanke]]n des [[Geist]]es. Du denkst, du planst, und dann führst du es aus. Daher ist Wissen über den Geist ebenfalls wesentlich. Der Geist ist unberechenbar. Manchmal hört er nicht zu, geht in die falsche Richtung, tut Dinge, die er später bereut. Wie können wir also den Geist in die richtige Richtung lenken und ihn dort halten? Was ist es, das den Geist regiert, ihn diszipliniert, ihn kontrolliert? &lt;br /&gt;
Es ist die Fähigkeit zur [[Unterscheidung]], der [[Intellekt]]. Er wird [[Buddhi]] genannt. Daher ist es wichtig, alles über Buddhi zu wissen: Wie man eine rechte [[Befragung]] von Buddhi vornimmt, wie man genau beobachtet und Unterschiede zwischen den gesehenen Dingen wahrnimmt und korrekte Schlussfolgerungen zieht; wie Buddhi bei der Unterscheidung zwischen Positivem und Negativem, zwischen Erhebendem und Belastendem funktionieren muss, wie man erfahren kann, was [[Sattwa|sattwig]], [[Rajas|rajasig]] und [[Tamas|tamasig]] ist und was jeweils die Anzeichen dafür sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher befasst sich die die Buddhi mit Lernen, um Wissen zu erlangen. Sie liest die [[Gita]]; sie studiert das 14. Kapitel über die Unterteilung der [[Guna]]s, das 16. Kapitel über [[Daiva-Asura]] und das 6. Kapitel über den [[Raja-Yoga]]. Sie lernt über das Verhalten des Geistes, seine Gewohnheiten, die Gesetze, denen er gehorcht. Nicht ohne Grund hat Guru Maharaj [[Swami Sivananda]] ein ganzes, heute weltbekanntes Buch dazu verfasst: &#039;&#039;Mind, Its Mysteries and Control&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Und schließlich magst Du sehr intelligent sein, viel Wissen haben und die Fähigkeit zu hinterfragen und zwischen richtig und falsch zu unterscheiden -  wenn Du keinen ausgeprägten Sinn für moralische [[Rechtschaffenheit]] und ethische Korrektheit hast, dann wirst Du trotz Deines Wissens, trotz Deines scharfen, brillanten Intellekts ein [[Sklave]] sein. Du wirst ein kleines Wesen sein, das auf einer niedrigen Stufe im Dunkeln in einem kleinen Kreis herumläuft. Daher sagte schon [[Sri Ramakrishna]]: &amp;quot;Eine solche Person ist wie ein löchriges [[Gefäß]], das Du dauerhaft mit [[Wasser]] anzufüllen versuchst. Doch wie sehr Du Dich auch mühst, dass das Wasser darin bleibt, das Gefäß wird binnen Stunden oder Tagen leer sein.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sinnlos, etwas zu erlangen und dann immer wieder zu verlieren; aus diesem Grund hat Guru Maharaj ganze Bücher geschrieben, wie etwa &#039;&#039;Ethical Teachings&#039;&#039; und &#039;&#039;How to Eradicate Vices and Cultivate Virtues&#039;&#039;. Er schrieb viele Bücher über Dharma, rechtes Betragen und Verhalten. Schau dir sein &#039;&#039;Spiritual Diary&#039;&#039;, seine &#039;&#039;Twenty Important Spiritual Instructions&#039;&#039; und seine &#039;&#039;Sadhana Tattva&#039;&#039; an, die Abschnitte über [[Ethik]], [[Gesundheit]], [[Energie]] und [[Wille]]n enthalten. In fast allen seiner Bücher betont er wieder und wieder die Wichtigkeit der moralischen und spirituellen [[Regeneration]] der Welt. Denke darüber nach; Du musst über diesen Aspekt Bescheid wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich brauchst Du spirituelles Wissen, über [[Yoga]] und [[Bhakti]] (Hingabe) und besonders über Sadhana. Du brauchst Wissen über [[Viveka]] und [[Vairagya]], [[Samadhi]] und [[Jnana]], über [[Dharana]] und [[Dhyana]], [[Yama]] und [[Niyama]], [[Navavidha Bhakti]] (9 Arten der Hingabe) und [[Sraddha]]; über die [[Kundalini]], über [[Asanas]], [[Pranayama]], [[Mudra]]s, [[Bandha]]s (Hatha Yoga Übungen). Und Du musst [[Vedanta]] kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All dieses Wissen muss man sich nach und nach aneignen. Du musst über Deinen Körper, Deinen Geist, Deinen Intellekt, über ethische Prinzipien, moralische Rechtschaffenheit, Verhalten, [[Spiritualität]], über [[Atman]] und [[Anatman]] (Nicht-Selbst), über [[Brahman]] und [[Maya]], über das Beständige und das Unbeständige, über das [[Universum]] und den Menschen Bescheid wissen – über alles. Daher sagte Lord [[Krishna]]: &amp;quot;Erfahre dieses Wissen durch Unterwerfung, durch Fragen und durch [[Dienst]]; die Weisen, die die [[Wahrheit]] erkannt haben, werden dich lehren.&amp;quot; Frage und es wird dir offenbart werden. Du musst fragen - zum [[Satsang]] gehen. Ziehe auch Bücher zu Rate, ziehe Wissen aus Büchern. Und Bücher allein werden nicht ausreichen; Du wirst nicht in der Lage sein, die Bedeutung von Büchern zu erfassen, wenn sie Dir nicht von einem Älteren erklärt werden, der den Prozess bereits durchlaufen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganzheitliches Wissen ist somit notwendig, wenn Du Dich dem Ziel hinreichend gerüstet nähern willst. Daher muss die gesamte Persönlichkeit in all ihren verschiedenen [[Dimension]]en und Aspekten aktiv werden. Der Geist, der Intellekt und das moralische [[Bewusstsein]] müssen alle trainiert werden. Nur dann wird sich der spirituelle Fortschritt auch wirklich entwickeln, wird positiv und schöpferisch werden. Wir können hier nicht halbherzig bleiben, es ist eine Vollzeitaufgabe. Wenn Du Dich dem so widmest, wie Du es solltest, wirst du keine Zeit für sinnloses Streben oder nutzlose Beschäftigung haben. Nur dann ist alles in einem sehr wachen, aufmerksamen und gesunden Zustand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Deinen Körper trainierst, wachsen Deine [[Muskel]]n, entwickeln sich, werden stark. Wenn Du nicht trainierst, werden Deine Muskeln schlaff, sie atrophieren. Je mehr Du Deinem Geist, Deinem Intellekt und Deinem moralischen Bewusstsein zu tun gibst, umso klarer werden sie täglich werden - scharf, prägnant, aufmerksam, wach und effizient. Sie können das nicht von selbst entwickeln. Es ist an Dir, sie mit Deiner Unterscheidungskraft, Entschlossenheit und Intelligenz Tag für Tag in umsichtiger Weise zu beschäftigen. &lt;br /&gt;
Die stetige positive Anwendung dieser Fähigkeiten - Körper, Geist, Intellekt, ethisches Bewusstsein - wird [[Abhyasa]] (Praxis) genannt; und der Schutz dieser Instrumente, das Bestreben, sie davon abhalten, die falsche Richtung einzuschlagen, abzugleiten oder ihre konstante Aufwärtsentwicklung zu beenden, wird [[Vairagya]] (Leidenschaftslosigkeit) genannt. Dieses sehr wichtige negative, schützende Sadhana (Vairagya) bringt Dir vielleicht nichts, aber es wird Dich sicher vor Verlust schützen. &lt;br /&gt;
Diese beiden Grundpraktiken von Sadhana - Abhyasa und Vairagya - wurden uns von Lord Krishna in der Gita vorgegeben. Er sagte &amp;quot;Dies ist der Schlüssel zum Erfolg.&amp;quot; Diese beiden zueinander gehörenden Praktiken können Wunder wirken; sie können für Dich das scheinbar Unmögliche vollbringen. Befasse Dich eingehend mit ihrer Bedeutung und Wichtigkeit und versuche ihre Auswirkungen zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher müssen wir nach ganzheitlichem Wissen streben, nach vielseitigem Wissen, das alle Aspekte unseres Lebens abdeckt, denn all diese Aspekte begleiten uns und müssen uns begleiten. Wir müssen uns durch sie auf diesem wunderbaren spirituellen Pfad vorarbeiten, der zu [[Befreiung]] und [[Glückseligkeit]] führt. Ganzheitliches Wissen, unterstützt durch einen ausgeprägten Sinn für ethisches Bewusstsein, und dies wiederum unterstützt durch die Entschlossenheit und den Willen, nicht zu scheitern, sondern Erfolg zu haben - all diese Dinge sind Bestandteil eines authentischen und echten spirituellen Lebens, nicht eines geringen oder mittelmäßigen, sondern eines zu voller Größe erwachenden spirituellen Lebens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach solltest du streben. Dich so einem groß angelegten spirituellen Leben hinzugeben ist Dein Privileg. Darin liegt Deine Gewähr für höchste Seligkeit. Denke über diese Wahrheiten nach, damit Dir aus ihnen großer Nutzen erwachsen kann, damit Dein spirituelles Leben dynamischer fortschreitet und Dich deinem Ziel jeden Tag ein Stück näher bringt. Gott segne Dich in Deinem aufrichtigen und ernsthaften Bemühen, in Deiner Abhyasa und Vairagya, in Deinem Sadhana und Deinem Streben nach Wissen und Befreiung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Swami Chidananda über höheres Wissen und einfaches Wissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlende Gottheiten! Unsterbliche atma-svarup, die Ihr hier in dieser heiligen Gegenwart versammelt seid! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jijnasa]] bedeutet Wissensdurst, Sehnsucht nach Wissen. Unsere Vorfahren aus alter Zeit waren Kenner [[Brahman]]s, sie hatten direktes Wissen um Brahman (Gott). Sie waren Kenner Brahmans, Kenner des [[Atman]], sie hatten Wissen. Moderne Wissenschaftler, Physiker, Mathematiker und Atomphysiker haben auch Wissen. Sie sind auch Kenner. Aber was ist denn der Unterschied?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenden der alten Zeit erkannten die Einheit von allem, das existiert, dass das Leben Eins ist: isavasyamidam sarvam yat kimcha jagatyam jagat (was immer sich in diesem Universum bewegt oder nicht bewegt, dem wohnt Gott inne). Daher verletzt Du Dich selbst, wenn Du einen anderen verletzt. Indem sie die Einheit allen Lebens erkannten, begriffen sie auch die Heiligkeit und Unantastbarkeit allen Lebens. So erklärten sie: [[ahimsa]] paramo dharmah (Nicht-Verletzen ist die höchste Pflicht).  Nicht-verletzen, nicht-schädigen und nicht-kränken ist oberstes Gebot, höchstes Gesetz. Daher war ihr Gebet lokah samastah sukhino bhavantu (mögen alle Wesen Glück und Harmonie erreichen), sarvesham svastir-bhavatu (Wohlergehen sei mit allen). Und sie lebten, nur um das Gebet sarvabhutahiteratah (dem Wohl aller Wesen verpflichtet) zu erfüllen – ein Leben, nur um ständig zu arbeiten für das Wohlergehen aller, für das Glück, die Zufriedenheit und zum Segen aller. Sie lebten zum Nutzen aller. Daher war ihr Leben eine Quelle von [[satyam]], [[shivam]], [[sundaram]] (Wahrheit, Güte, Schönheit) – alles was wahr, gut, glückverheißend und wunderbar ist – lebte in ihnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu, durch  wissenschaftliche Erkenntnis und technischen Fortschritt, wurde die ganze Welt gepackt von Angst und Schrecken, versetzt  in einen Zustand einer akuten Angstneurose, einem Zustand der Ungewissheit über die Zukunft, und Verunsicherung in der Gegenwart. Das bedeutet, dass die Menschheit durch dieses Wissen und seine Anwendung krank wurde. Die Menschheit ist krank und leidet unter den Kranheiten Angst, Ungewissheit und Unsicherheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieso dieser Unterschied? Die [[Upanischad]]en erklären, dass es zweierlei Arten von Wissen gibt. Wenn der Schwerpunkt auf geringes Wissen gelegt wird, führt das zu Wissen über Dinge und zu Unkenntnis über sich selbst, Unkenntnis über das Leben, die Gesetze, die im Universum gelten und die Gesetze, die das Leben regeln. Wird aber die Betonung auf höheres Wissen ([[para vidya]])  gelegt, befreit uns dieses höhere Wissen von Unwissenheit, befreit uns von allem, was endlich und begrenzt ist und uns trennt. Es macht uns göttlich, indem uns das Wissen die Vision der universellen Einheit allen Lebens gibt.&lt;br /&gt;
Die Upanischaden sprachen also von höherem Wissen und niederem Wissen – para vidya und [[apara vidya]]. Diejenigen, die nur niederes Wissen (apara vidya) besitzen, haben sehr viel Wissen, aber ihnen fehlt Weisheit. Sie wissen über alles Bescheid, aber sie wissen nichts über sich selbst. Daher verfallen sie dem Egoismus, der Selbstsucht und dem Größenwahn. Sie verfallen kleinen Zielen, die ihnen durch ihre selbstsüchtige Einstellung diktiert werden. Sie sehen in der Menschheit nicht die Göttlichkeit. Sie kennen das Gesetz der Liebe nicht, welches maßgebend ist zum Nutzen und für die Glückseligkeit der Menschheit. Sie sehen alles auf ganz begrenzte Weise; ihr Vorstellungsvermögen ist bruchstückhaft; ihre Erfahrung ist nicht allumfassend.&lt;br /&gt;
Da sie nichts über sich selbst wissen und die Einheit allen Lebens, hat sich ihr Wissen in ein zerstörerisches und negatives Wissen verwandelt, dessen Anwendung nicht in Wohlergehen, sondern in Angst resultiert. Dahingegegen ist das Wissen der alten Weisen, die die höchste Wirklichkeit erfuhren, para vidya,  Weisheit, spirituelle Weisheit. Und dies machte sie zu Zentren höchsten Mitgefühls, universeller Liebe und Freundlichkeit allem Lebenden gegenüber. Und ihre vorherrschenden Gedanken galten dem Wohlergehen  und Nutzen aller. Der Wunsch nach Bahujanahita und bahujanasukha (Wohlergehen und Glück aller Menschen) pulsierte in ihren Adern und diese Geisteshaltung bestimmte ihr Leben. &lt;br /&gt;
Daher sollte man diese Art von Wissen anstreben. Dieses Wissen erhellt die spirituelle Suche und das spirituelle Leben. Nicht nur, um etwas über Dinge zu erfahren, sondern das „Ding-an-sich“, und das ist das Licht der Lichter jenseits aller Dunkelheit; das erkennend  wird man frei, das erkennend gibt es nichts Höheres mehr zu erkennen.&lt;br /&gt;
Daher sollte man nach diesem Wissen suchen, und der Anfang dieser Suche ist zu erkennen, dass wir bestimmte Dinge noch nicht wissen. „Da ist noch etwas, das ich nicht weiß, etwas, dass ich noch wissen muss.“ Dieses Streben öffnet die Pforten für immer weiteres und fortschreitendes Wissen. Wenn im Grundsatz anerkannt wird, dass unser Wissen begrenzt ist, dass da ein Verlangen nach Wissen ist, nur dann werden wir nach wahrem Wissen streben. Wenn man selbstzufrieden ist und denkt: „ich weiß“, verschließt man das Tor zum wahren Wissen. Daher sollte man denken: „Ich weiß wenig. Lass mich mehr wissen. Lass mich voranschreiten von der Dunkelheit der Unkenntnis zu  sich stets vergrößerndem Licht von mehr und mehr Wissen, welches letztendlich zum höchsten Wissen aller Dinge führt – zur Wissen von Brahman, zum Wissen des Einen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis man diesen Punkt erreicht hat, sollte man ein Leben des Suchens leben, ein Leben des Hinterfragens, ein Leben des inneren Erforschens – [[vichara]]. Durch [[svadhyaya]] (Selbststudium und Studium der heiligen Schriften), durch [[satsang]]a (spirituelles Zusammensein unter Leitung eines [[Guru]]), durch die Gesellschaft anderer Sucher auf dem Weg, sollte man alleine und gemeinsam streben und man sollte sowohl alleine als auch im Satsang nachforschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Tadviddhi pranipatena pariprasnena sevaya  ([[Bhagavad Gita]] IV/34) – Erkenne dies durch lange Verneigung, Fragen und Dienen – erkenne dieses Wissen, Oh [[Arjuna]], indem Du denen, die mehr wissen als Du, Deine Verehrung erweist durch aufrichtige Befragung und durch Dienen,“ sagte [[Krishna]]. [[Pranipata]], [[Pariprasna]] und [[Seva]] bedeuten Verneigung, ernsthaftes Befragen und Dienen. &lt;br /&gt;
Daher gründet sich [[Jijnasa]] (siehe oben) auf den leidenschaftlichen Wunsch, mehr zu wissen und wird vorangetrieben durch inbrünstiges und aufrichtiges Befragen und durch selbstlosen Dienst von ganzem Herzen. Das sind die wahren Kennzeichen eines spirituellen Menschen. Das ist das Wesen der spirituellen Suche und des sprirituellen Strebens. Und das ist die Hoffnung für die Welt von morgen. Wenn man nicht durch den Stolz auf weltliches Wissen geblendet  würde, wenn man sich befreien könnte aus dem Netz der Befriedigung durch  rein weltliche Dinge, dann sollte man sich demütig der Quelle allen spirituellen Wissens zuwenden. &lt;br /&gt;
Der Schatz der Weisheit in Form der Schriften, wie sie uns durch unsere alten Weisen überliefert wurden, ist der kostbarste Teil des weltweiten Erbes der Menschheit. Weist man die Schriften zurück, wird man zugrunde gehen, wird man von Dunkelheit zu Dunkelheit gehen. Man wird tiefer in die Unfreiheit und Unwissenheit gezogen und wird zu einer Gefahr für die Gesellschaft. Die Schriften enthalten ewige Wahrheiten zur Unterweisung der Menschheit und zum Wohlergehen der Welt. Die Schriften sollten voller Ehrerbietung studiert werden. Patanjali Maharishi erklärte in seinen Yoga Sutras, dass svadhyaya vom Yogi, dem Suchenden, dem jijnasu (Wissensdurstigen) und dem mumukshu  (nach Befreiung Suchenden) eifrig verfolgt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde es gesagt. Möget Ihr darüber nachdenken und möge es Euch zugute kommen! Gott segne Euch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p38_Klassische-Upanishaden// Klassische Upanishaden - Die Weisheit des Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vidya]]&lt;br /&gt;
* [[Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
* [[Jnana Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Sadhana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Swami Chidananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Philosophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissen&amp;diff=38356</id>
		<title>Wissen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissen&amp;diff=38356"/>
		<updated>2012-12-13T11:04:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: /* Siehe auch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter [[&#039;&#039;&#039;Wissen&#039;&#039;&#039;]] versteht man gewöhnlich die Gesamtheit von reproduzierbaren Kenntnissen oder Fähigkeiten, die man durch Beobachtung mit Hilfe der Sinne oder durch eingehende Befassung oder eigene Erfahrung erworben hat; Wissen umfasst ferner Fakten oder Aussagen, die einem von anderen, als kompetent geltenden Personen mitgeteilt wurden, oder eine herrschende Meinung, die als korrekt betrachtet wird.&lt;br /&gt;
Bei vielen östlichen Philosophien wird zwischen Wissen ersten und zweiten Grades unterschieden; so wird der Erwerb eines wissenschaftlich fundierten Wissens als durchaus erstrebenswert betrachtet, dieses Wissens wird jedoch als zweitrangig erachtet. Den höchsten Stellenwert hat stets das intuitiv oder durch eigene Erkenntnis oder Erfahrung erworbene spirituelle Wissen (Wissen ersten Grades).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was müssen wir wissen? Eine Ansprache von  Swami Chidananda==&lt;br /&gt;
Strahlender unsterblicher [[Atman]] (Selbst)! Geliebte und gesegnete Kinder des Göttlichen! Ihr seid alle [[Mumukshu]]s und [[Jijnasu]]s. Ein Mumukshu ist jemand, der nach [[Moksha]] oder Befreiung strebt. Ein Jijnasu ist jemand, der nach [[Jnana]] (Wissen) sucht und daher aktive Anstrengungen unternimmt, sein Wissen zu erweitern und Weisheit zu erlangen. Was ist es, das wir wissen müssen? &lt;br /&gt;
Wir müssen alles wissen, was mit dem spirituellen [[Weg]] zusammenhängt. Und wenn Du es nicht weißt, musst du den Preis dafür bezahlen. Du wirst es auf die harte Art lernen, durch Erfahrung. Die Mutter bringt dem Kind alles bei, wenn es aufwächst und anfängt, sich im Haus umher zu bewegen. Sie lehrt das Kind, was es anfassen darf und was nicht, welchen Dingen es sich nähern darf und welchen nicht. Sie bringt ihm bei, wie [[Feuer]] brennt, wie ein scharfes Messer schneidet, dass man über eine Teppichkante stolpern kann. All diese Dinge bringt die Mutter ihm sorgfältig bei; sonst könnte das Kind sich verbrennen, sich schneiden oder stolpern. In ähnlicher Weise muss man alles über das spirituelle Leben wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spirituelle Leben wird vom Suchenden in einem [[Körper]] gelebt. Daher müssen die Gesetze für das [[Wohlbefinden]] des physischen Körpers bekannt sein: angemessene [[Nahrung]], unangemessene Nahrung; gesunde [[Gewohnheit]]en; die richtige [[Haltung]], die falsche Haltung; die richtige Menge [[Schlaf]], die [[Neigung]] des Körpers, gute und schlechte Angewohnheiten anzunehmen, wenn die gleiche [[Handlung]] immer wiederholt wird. All dies muss man beachten und versuchen, über seinen eigenen Körper Bescheid zu wissen. Wenn man das nicht weiß, leidet man und ist nicht in der Lage, mit größtmöglicher Effizienz Leistung zu erbringen. Das [[Sadhana]] leidet ebenfalls. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, was man tut, tut man durch [[Gedanke]]n des [[Geist]]es. Du denkst, du planst, und dann führst du es aus. Daher ist Wissen über den Geist ebenfalls wesentlich. Der Geist ist unberechenbar. Manchmal hört er nicht zu, geht in die falsche Richtung, tut Dinge, die er später bereut. Wie können wir also den Geist in die richtige Richtung lenken und ihn dort halten? Was ist es, das den Geist regiert, ihn diszipliniert, ihn kontrolliert? &lt;br /&gt;
Es ist die Fähigkeit zur [[Unterscheidung]], der [[Intellekt]]. Er wird [[Buddhi]] genannt. Daher ist es wichtig, alles über Buddhi zu wissen: Wie man eine rechte [[Befragung]] von Buddhi vornimmt, wie man genau beobachtet und Unterschiede zwischen den gesehenen Dingen wahrnimmt und korrekte Schlussfolgerungen zieht; wie Buddhi bei der Unterscheidung zwischen Positivem und Negativem, zwischen Erhebendem und Belastendem funktionieren muss, wie man erfahren kann, was [[Sattwa|sattwig]], [[Rajas|rajasig]] und [[Tamas|tamasig]] ist und was jeweils die Anzeichen dafür sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher befasst sich die die Buddhi mit Lernen, um Wissen zu erlangen. Sie liest die [[Gita]]; sie studiert das 14. Kapitel über die Unterteilung der [[Guna]]s, das 16. Kapitel über [[Daiva-Asura]] und das 6. Kapitel über den [[Raja-Yoga]]. Sie lernt über das Verhalten des Geistes, seine Gewohnheiten, die Gesetze, denen er gehorcht. Nicht ohne Grund hat Guru Maharaj [[Swami Sivananda]] ein ganzes, heute weltbekanntes Buch dazu verfasst: &#039;&#039;Mind, Its Mysteries and Control&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Und schließlich magst Du sehr intelligent sein, viel Wissen haben und die Fähigkeit zu hinterfragen und zwischen richtig und falsch zu unterscheiden -  wenn Du keinen ausgeprägten Sinn für moralische [[Rechtschaffenheit]] und ethische Korrektheit hast, dann wirst Du trotz Deines Wissens, trotz Deines scharfen, brillanten Intellekts ein [[Sklave]] sein. Du wirst ein kleines Wesen sein, das auf einer niedrigen Stufe im Dunkeln in einem kleinen Kreis herumläuft. Daher sagte schon [[Sri Ramakrishna]]: &amp;quot;Eine solche Person ist wie ein löchriges [[Gefäß]], das Du dauerhaft mit [[Wasser]] anzufüllen versuchst. Doch wie sehr Du Dich auch mühst, dass das Wasser darin bleibt, das Gefäß wird binnen Stunden oder Tagen leer sein.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sinnlos, etwas zu erlangen und dann immer wieder zu verlieren; aus diesem Grund hat Guru Maharaj ganze Bücher geschrieben, wie etwa &#039;&#039;Ethical Teachings&#039;&#039; und &#039;&#039;How to Eradicate Vices and Cultivate Virtues&#039;&#039;. Er schrieb viele Bücher über Dharma, rechtes Betragen und Verhalten. Schau dir sein &#039;&#039;Spiritual Diary&#039;&#039;, seine &#039;&#039;Twenty Important Spiritual Instructions&#039;&#039; und seine &#039;&#039;Sadhana Tattva&#039;&#039; an, die Abschnitte über [[Ethik]], [[Gesundheit]], [[Energie]] und [[Wille]]n enthalten. In fast allen seiner Bücher betont er wieder und wieder die Wichtigkeit der moralischen und spirituellen [[Regeneration]] der Welt. Denke darüber nach; Du musst über diesen Aspekt Bescheid wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich brauchst Du spirituelles Wissen, über [[Yoga]] und [[Bhakti]] (Hingabe) und besonders über Sadhana. Du brauchst Wissen über [[Viveka]] und [[Vairagya]], [[Samadhi]] und [[Jnana]], über [[Dharana]] und [[Dhyana]], [[Yama]] und [[Niyama]], [[Navavidha Bhakti]] (9 Arten der Hingabe) und [[Sraddha]]; über die [[Kundalini]], über [[Asanas]], [[Pranayama]], [[Mudra]]s, [[Bandha]]s (Hatha Yoga Übungen). Und Du musst [[Vedanta]] kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All dieses Wissen muss man sich nach und nach aneignen. Du musst über Deinen Körper, Deinen Geist, Deinen Intellekt, über ethische Prinzipien, moralische Rechtschaffenheit, Verhalten, [[Spiritualität]], über [[Atman]] und [[Anatman]] (Nicht-Selbst), über [[Brahman]] und [[Maya]], über das Beständige und das Unbeständige, über das [[Universum]] und den Menschen Bescheid wissen – über alles. Daher sagte Lord [[Krishna]]: &amp;quot;Erfahre dieses Wissen durch Unterwerfung, durch Fragen und durch [[Dienst]]; die Weisen, die die [[Wahrheit]] erkannt haben, werden dich lehren.&amp;quot; Frage und es wird dir offenbart werden. Du musst fragen - zum [[Satsang]] gehen. Ziehe auch Bücher zu Rate, ziehe Wissen aus Büchern. Und Bücher allein werden nicht ausreichen; Du wirst nicht in der Lage sein, die Bedeutung von Büchern zu erfassen, wenn sie Dir nicht von einem Älteren erklärt werden, der den Prozess bereits durchlaufen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganzheitliches Wissen ist somit notwendig, wenn Du Dich dem Ziel hinreichend gerüstet nähern willst. Daher muss die gesamte Persönlichkeit in all ihren verschiedenen [[Dimension]]en und Aspekten aktiv werden. Der Geist, der Intellekt und das moralische [[Bewusstsein]] müssen alle trainiert werden. Nur dann wird sich der spirituelle Fortschritt auch wirklich entwickeln, wird positiv und schöpferisch werden. Wir können hier nicht halbherzig bleiben, es ist eine Vollzeitaufgabe. Wenn Du Dich dem so widmest, wie Du es solltest, wirst du keine Zeit für sinnloses Streben oder nutzlose Beschäftigung haben. Nur dann ist alles in einem sehr wachen, aufmerksamen und gesunden Zustand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Deinen Körper trainierst, wachsen Deine [[Muskel]]n, entwickeln sich, werden stark. Wenn Du nicht trainierst, werden Deine Muskeln schlaff, sie atrophieren. Je mehr Du Deinem Geist, Deinem Intellekt und Deinem moralischen Bewusstsein zu tun gibst, umso klarer werden sie täglich werden - scharf, prägnant, aufmerksam, wach und effizient. Sie können das nicht von selbst entwickeln. Es ist an Dir, sie mit Deiner Unterscheidungskraft, Entschlossenheit und Intelligenz Tag für Tag in umsichtiger Weise zu beschäftigen. &lt;br /&gt;
Die stetige positive Anwendung dieser Fähigkeiten - Körper, Geist, Intellekt, ethisches Bewusstsein - wird [[Abhyasa]] (Praxis) genannt; und der Schutz dieser Instrumente, das Bestreben, sie davon abhalten, die falsche Richtung einzuschlagen, abzugleiten oder ihre konstante Aufwärtsentwicklung zu beenden, wird [[Vairagya]] (Leidenschaftslosigkeit) genannt. Dieses sehr wichtige negative, schützende Sadhana (Vairagya) bringt Dir vielleicht nichts, aber es wird Dich sicher vor Verlust schützen. &lt;br /&gt;
Diese beiden Grundpraktiken von Sadhana - Abhyasa und Vairagya - wurden uns von Lord Krishna in der Gita vorgegeben. Er sagte &amp;quot;Dies ist der Schlüssel zum Erfolg.&amp;quot; Diese beiden zueinander gehörenden Praktiken können Wunder wirken; sie können für Dich das scheinbar Unmögliche vollbringen. Befasse Dich eingehend mit ihrer Bedeutung und Wichtigkeit und versuche ihre Auswirkungen zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher müssen wir nach ganzheitlichem Wissen streben, nach vielseitigem Wissen, das alle Aspekte unseres Lebens abdeckt, denn all diese Aspekte begleiten uns und müssen uns begleiten. Wir müssen uns durch sie auf diesem wunderbaren spirituellen Pfad vorarbeiten, der zu [[Befreiung]] und [[Glückseligkeit]] führt. Ganzheitliches Wissen, unterstützt durch einen ausgeprägten Sinn für ethisches Bewusstsein, und dies wiederum unterstützt durch die Entschlossenheit und den Willen, nicht zu scheitern, sondern Erfolg zu haben - all diese Dinge sind Bestandteil eines authentischen und echten spirituellen Lebens, nicht eines geringen oder mittelmäßigen, sondern eines zu voller Größe erwachenden spirituellen Lebens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach solltest du streben. Dich so einem groß angelegten spirituellen Leben hinzugeben ist Dein Privileg. Darin liegt Deine Gewähr für höchste Seligkeit. Denke über diese Wahrheiten nach, damit Dir aus ihnen großer Nutzen erwachsen kann, damit Dein spirituelles Leben dynamischer fortschreitet und Dich deinem Ziel jeden Tag ein Stück näher bringt. Gott segne Dich in Deinem aufrichtigen und ernsthaften Bemühen, in Deiner Abhyasa und Vairagya, in Deinem Sadhana und Deinem Streben nach Wissen und Befreiung! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Swami Chidananda über höheres Wissen und einfaches Wissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlende Gottheiten! Unsterbliche atma-svarup, die Ihr hier in dieser heiligen Gegenwart versammelt seid! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jijnasa]] bedeutet Wissensdurst, Sehnsucht nach Wissen. Unsere Vorfahren aus alter Zeit waren Kenner [[Brahman]]s, sie hatten direktes Wissen um Brahman (Gott). Sie waren Kenner Brahmans, Kenner des [[Atman]], sie hatten Wissen. Moderne Wissenschaftler, Physiker, Mathematiker und Atomphysiker haben auch Wissen. Sie sind auch Kenner. Aber was ist denn der Unterschied?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenden der alten Zeit erkannten die Einheit von allem, das existiert, dass das Leben Eins ist: isavasyamidam sarvam yat kimcha jagatyam jagat (was immer sich in diesem Universum bewegt oder nicht bewegt, dem wohnt Gott inne). Daher verletzt Du Dich selbst, wenn Du einen anderen verletzt. Indem sie die Einheit allen Lebens erkannten, begriffen sie auch die Heiligkeit und Unantastbarkeit allen Lebens. So erklärten sie: [[ahimsa]] paramo dharmah (Nicht-Verletzen ist die höchste Pflicht).  Nicht-verletzen, nicht-schädigen und nicht-kränken ist oberstes Gebot, höchstes Gesetz. Daher war ihr Gebet lokah samastah sukhino bhavantu (mögen alle Wesen Glück und Harmonie erreichen), sarvesham svastir-bhavatu (Wohlergehen sei mit allen). Und sie lebten, nur um das Gebet sarvabhutahiteratah (dem Wohl aller Wesen verpflichtet) zu erfüllen – ein Leben, nur um ständig zu arbeiten für das Wohlergehen aller, für das Glück, die Zufriedenheit und zum Segen aller. Sie lebten zum Nutzen aller. Daher war ihr Leben eine Quelle von [[satyam]], [[shivam]], [[sundaram]] (Wahrheit, Güte, Schönheit) – alles was wahr, gut, glückverheißend und wunderbar ist – lebte in ihnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu, durch  wissenschaftliche Erkenntnis und technischen Fortschritt, wurde die ganze Welt gepackt von Angst und Schrecken, versetzt  in einen Zustand einer akuten Angstneurose, einem Zustand der Ungewissheit über die Zukunft, und Verunsicherung in der Gegenwart. Das bedeutet, dass die Menschheit durch dieses Wissen und seine Anwendung krank wurde. Die Menschheit ist krank und leidet unter den Kranheiten Angst, Ungewissheit und Unsicherheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieso dieser Unterschied? Die [[Upanischad]]en erklären, dass es zweierlei Arten von Wissen gibt. Wenn der Schwerpunkt auf geringes Wissen gelegt wird, führt das zu Wissen über Dinge und zu Unkenntnis über sich selbst, Unkenntnis über das Leben, die Gesetze, die im Universum gelten und die Gesetze, die das Leben regeln. Wird aber die Betonung auf höheres Wissen ([[para vidya]])  gelegt, befreit uns dieses höhere Wissen von Unwissenheit, befreit uns von allem, was endlich und begrenzt ist und uns trennt. Es macht uns göttlich, indem uns das Wissen die Vision der universellen Einheit allen Lebens gibt.&lt;br /&gt;
Die Upanischaden sprachen also von höherem Wissen und niederem Wissen – para vidya und [[apara vidya]]. Diejenigen, die nur niederes Wissen (apara vidya) besitzen, haben sehr viel Wissen, aber ihnen fehlt Weisheit. Sie wissen über alles Bescheid, aber sie wissen nichts über sich selbst. Daher verfallen sie dem Egoismus, der Selbstsucht und dem Größenwahn. Sie verfallen kleinen Zielen, die ihnen durch ihre selbstsüchtige Einstellung diktiert werden. Sie sehen in der Menschheit nicht die Göttlichkeit. Sie kennen das Gesetz der Liebe nicht, welches maßgebend ist zum Nutzen und für die Glückseligkeit der Menschheit. Sie sehen alles auf ganz begrenzte Weise; ihr Vorstellungsvermögen ist bruchstückhaft; ihre Erfahrung ist nicht allumfassend.&lt;br /&gt;
Da sie nichts über sich selbst wissen und die Einheit allen Lebens, hat sich ihr Wissen in ein zerstörerisches und negatives Wissen verwandelt, dessen Anwendung nicht in Wohlergehen, sondern in Angst resultiert. Dahingegegen ist das Wissen der alten Weisen, die die höchste Wirklichkeit erfuhren, para vidya,  Weisheit, spirituelle Weisheit. Und dies machte sie zu Zentren höchsten Mitgefühls, universeller Liebe und Freundlichkeit allem Lebenden gegenüber. Und ihre vorherrschenden Gedanken galten dem Wohlergehen  und Nutzen aller. Der Wunsch nach Bahujanahita und bahujanasukha (Wohlergehen und Glück aller Menschen) pulsierte in ihren Adern und diese Geisteshaltung bestimmte ihr Leben. &lt;br /&gt;
Daher sollte man diese Art von Wissen anstreben. Dieses Wissen erhellt die spirituelle Suche und das spirituelle Leben. Nicht nur, um etwas über Dinge zu erfahren, sondern das „Ding-an-sich“, und das ist das Licht der Lichter jenseits aller Dunkelheit; das erkennend  wird man frei, das erkennend gibt es nichts Höheres mehr zu erkennen.&lt;br /&gt;
Daher sollte man nach diesem Wissen suchen, und der Anfang dieser Suche ist zu erkennen, dass wir bestimmte Dinge noch nicht wissen. „Da ist noch etwas, das ich nicht weiß, etwas, dass ich noch wissen muss.“ Dieses Streben öffnet die Pforten für immer weiteres und fortschreitendes Wissen. Wenn im Grundsatz anerkannt wird, dass unser Wissen begrenzt ist, dass da ein Verlangen nach Wissen ist, nur dann werden wir nach wahrem Wissen streben. Wenn man selbstzufrieden ist und denkt: „ich weiß“, verschließt man das Tor zum wahren Wissen. Daher sollte man denken: „Ich weiß wenig. Lass mich mehr wissen. Lass mich voranschreiten von der Dunkelheit der Unkenntnis zu  sich stets vergrößerndem Licht von mehr und mehr Wissen, welches letztendlich zum höchsten Wissen aller Dinge führt – zur Wissen von Brahman, zum Wissen des Einen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis man diesen Punkt erreicht hat, sollte man ein Leben des Suchens leben, ein Leben des Hinterfragens, ein Leben des inneren Erforschens – [[vichara]]. Durch [[svadhyaya]] (Selbststudium und Studium der heiligen Schriften), durch [[satsang]]a (spirituelles Zusammensein unter Leitung eines [[Guru]]), durch die Gesellschaft anderer Sucher auf dem Weg, sollte man alleine und gemeinsam streben und man sollte sowohl alleine als auch im Satsang nachforschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Tadviddhi pranipatena pariprasnena sevaya  ([[Bhagavad Gita]] IV/34) – Erkenne dies durch lange Verneigung, Fragen und Dienen – erkenne dieses Wissen, Oh [[Arjuna]], indem Du denen, die mehr wissen als Du, Deine Verehrung erweist durch aufrichtige Befragung und durch Dienen,“ sagte [[Krishna]]. [[Pranipata]], [[Pariprasna]] und [[Seva]] bedeuten Verneigung, ernsthaftes Befragen und Dienen. &lt;br /&gt;
Daher gründet sich [[Jijnasa]] (siehe oben) auf den leidenschaftlichen Wunsch, mehr zu wissen und wird vorangetrieben durch inbrünstiges und aufrichtiges Befragen und durch selbstlosen Dienst von ganzem Herzen. Das sind die wahren Kennzeichen eines spirituellen Menschen. Das ist das Wesen der spirituellen Suche und des sprirituellen Strebens. Und das ist die Hoffnung für die Welt von morgen. Wenn man nicht durch den Stolz auf weltliches Wissen geblendet  würde, wenn man sich befreien könnte aus dem Netz der Befriedigung durch  rein weltliche Dinge, dann sollte man sich demütig der Quelle allen spirituellen Wissens zuwenden. &lt;br /&gt;
Der Schatz der Weisheit in Form der Schriften, wie sie uns durch unsere alten Weisen überliefert wurden, ist der kostbarste Teil des weltweiten Erbes der Menschheit. Weist man die Schriften zurück, wird man zugrunde gehen, wird man von Dunkelheit zu Dunkelheit gehen. Man wird tiefer in die Unfreiheit und Unwissenheit gezogen und wird zu einer Gefahr für die Gesellschaft. Die Schriften enthalten ewige Wahrheiten zur Unterweisung der Menschheit und zum Wohlergehen der Welt. Die Schriften sollten voller Ehrerbietung studiert werden. Patanjali Maharishi erklärte in seinen Yoga Sutras, dass svadhyaya vom Yogi, dem Suchenden, dem jijnasu (Wissensdurstigen) und dem mumukshu  (nach Befreiung Suchenden) eifrig verfolgt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde es gesagt. Möget Ihr darüber nachdenken und möge es Euch zugute kommen! Gott segne Euch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p38_Klassische-Upanishaden// Klassische Upanishaden - Die Weisheit des Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vidya]]&lt;br /&gt;
* [[Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
* [[Jnana Yoga]]&lt;br /&gt;
* [[Sadhana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Swami Chidananda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Philosophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Advaita</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissen&amp;diff=38340</id>
		<title>Wissen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.yoga-vidya.de/index.php?title=Wissen&amp;diff=38340"/>
		<updated>2012-12-13T09:54:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Advaita: /* Siehe auch */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter [[&#039;&#039;&#039;Wissen&#039;&#039;&#039;]] versteht man gewöhnlich die Gesamtheit von reproduzierbaren Kenntnissen oder Fähigkeiten, die man durch Beobachtung mit Hilfe der Sinne oder durch eingehende Befassung oder eigene Erfahrung erworben hat; Wissen umfasst ferner Fakten oder Aussagen, die einem von anderen, als kompetent geltenden Personen mitgeteilt wurden, oder eine herrschende Meinung, die als korrekt betrachtet wird.&lt;br /&gt;
Bei vielen östlichen Philosophien wird zwischen Wissen ersten und zweiten Grades unterschieden; so wird der Erwerb eines wissenschaftlich fundierten Wissens als durchaus erstrebenswert betrachtet, dieses Wissens wird jedoch als zweitrangig erachtet. Den höchsten Stellenwert hat stets das intuitiv oder durch eigene Erkenntnis oder Erfahrung erworbene spirituelle Wissen (Wissen ersten Grades).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was müssen wir wissen? Eine Ansprache von  Swami Chidananda==&lt;br /&gt;
Strahlender unsterblicher [[Atman]] (Selbst)! Geliebte und gesegnete Kinder des Göttlichen! Ihr seid alle [[Mumukshu]]s und [[Jijnasu]]s. Ein Mumukshu ist jemand, der nach [[Moksha]] oder Befreiung strebt. Ein Jijnasu ist jemand, der nach [[Jnana]] (Wissen) sucht und daher aktive Anstrengungen unternimmt, sein Wissen zu erweitern und Weisheit zu erlangen. Was ist es, das wir wissen müssen? &lt;br /&gt;
Wir müssen alles wissen, was mit dem spirituellen [[Weg]] zusammenhängt. Und wenn Du es nicht weißt, musst du den Preis dafür bezahlen. Du wirst es auf die harte Art lernen, durch Erfahrung. Die Mutter bringt dem Kind alles bei, wenn es aufwächst und anfängt, sich im Haus umher zu bewegen. Sie lehrt das Kind, was es anfassen darf und was nicht, welchen Dingen es sich nähern darf und welchen nicht. Sie bringt ihm bei, wie [[Feuer]] brennt, wie ein scharfes Messer schneidet, dass man über eine Teppichkante stolpern kann. All diese Dinge bringt die Mutter ihm sorgfältig bei; sonst könnte das Kind sich verbrennen, sich schneiden oder stolpern. In ähnlicher Weise muss man alles über das spirituelle Leben wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spirituelle Leben wird vom Suchenden in einem [[Körper]] gelebt. Daher müssen die Gesetze für das [[Wohlbefinden]] des physischen Körpers bekannt sein: angemessene [[Nahrung]], unangemessene Nahrung; gesunde [[Gewohnheit]]en; die richtige [[Haltung]], die falsche Haltung; die richtige Menge [[Schlaf]], die [[Neigung]] des Körpers, gute und schlechte Angewohnheiten anzunehmen, wenn die gleiche [[Handlung]] immer wiederholt wird. All dies muss man beachten und versuchen, über seinen eigenen Körper Bescheid zu wissen. Wenn man das nicht weiß, leidet man und ist nicht in der Lage, mit größtmöglicher Effizienz Leistung zu erbringen. Das [[Sadhana]] leidet ebenfalls. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles, was man tut, tut man durch [[Gedanke]]n des [[Geist]]es. Du denkst, du planst, und dann führst du es aus. Daher ist Wissen über den Geist ebenfalls wesentlich. Der Geist ist unberechenbar. Manchmal hört er nicht zu, geht in die falsche Richtung, tut Dinge, die er später bereut. Wie können wir also den Geist in die richtige Richtung lenken und ihn dort halten? Was ist es, das den Geist regiert, ihn diszipliniert, ihn kontrolliert? &lt;br /&gt;
Es ist die Fähigkeit zur [[Unterscheidung]], der [[Intellekt]]. Er wird [[Buddhi]] genannt. Daher ist es wichtig, alles über Buddhi zu wissen: Wie man eine rechte [[Befragung]] von Buddhi vornimmt, wie man genau beobachtet und Unterschiede zwischen den gesehenen Dingen wahrnimmt und korrekte Schlussfolgerungen zieht; wie Buddhi bei der Unterscheidung zwischen Positivem und Negativem, zwischen Erhebendem und Belastendem funktionieren muss, wie man erfahren kann, was [[Sattwa|sattwig]], [[Rajas|rajasig]] und [[Tamas|tamasig]] ist und was jeweils die Anzeichen dafür sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher befasst sich die die Buddhi mit Lernen, um Wissen zu erlangen. Sie liest die [[Gita]]; sie studiert das 14. Kapitel über die Unterteilung der [[Guna]]s, das 16. Kapitel über [[Daiva-Asura]] und das 6. Kapitel über den [[Raja-Yoga]]. Sie lernt über das Verhalten des Geistes, seine Gewohnheiten, die Gesetze, denen er gehorcht. Nicht ohne Grund hat Guru Maharaj [[Swami Sivananda]] ein ganzes, heute weltbekanntes Buch dazu verfasst: &#039;&#039;Mind, Its Mysteries and Control&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Und schließlich magst Du sehr intelligent sein, viel Wissen haben und die Fähigkeit zu hinterfragen und zwischen richtig und falsch zu unterscheiden -  wenn Du keinen ausgeprägten Sinn für moralische [[Rechtschaffenheit]] und ethische Korrektheit hast, dann wirst Du trotz Deines Wissens, trotz Deines scharfen, brillanten Intellekts ein [[Sklave]] sein. Du wirst ein kleines Wesen sein, das auf einer niedrigen Stufe im Dunkeln in einem kleinen Kreis herumläuft. Daher sagte schon [[Sri Ramakrishna]]: &amp;quot;Eine solche Person ist wie ein löchriges [[Gefäß]], das Du dauerhaft mit [[Wasser]] anzufüllen versuchst. Doch wie sehr Du Dich auch mühst, dass das Wasser darin bleibt, das Gefäß wird binnen Stunden oder Tagen leer sein.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sinnlos, etwas zu erlangen und dann immer wieder zu verlieren; aus diesem Grund hat Guru Maharaj ganze Bücher geschrieben, wie etwa &#039;&#039;Ethical Teachings&#039;&#039; und &#039;&#039;How to Eradicate Vices and Cultivate Virtues&#039;&#039;. Er schrieb viele Bücher über Dharma, rechtes Betragen und Verhalten. Schau dir sein &#039;&#039;Spiritual Diary&#039;&#039;, seine &#039;&#039;Twenty Important Spiritual Instructions&#039;&#039; und seine &#039;&#039;Sadhana Tattva&#039;&#039; an, die Abschnitte über [[Ethik]], [[Gesundheit]], [[Energie]] und [[Wille]]n enthalten. In fast allen seiner Bücher betont er wieder und wieder die Wichtigkeit der moralischen und spirituellen [[Regeneration]] der Welt. Denke darüber nach; Du musst über diesen Aspekt Bescheid wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich brauchst Du spirituelles Wissen, über [[Yoga]] und [[Bhakti]] (Hingabe) und besonders über Sadhana. Du brauchst Wissen über [[Viveka]] und [[Vairagya]], [[Samadhi]] und [[Jnana]], über [[Dharana]] und [[Dhyana]], [[Yama]] und [[Niyama]], [[Navavidha Bhakti]] (9 Arten der Hingabe) und [[Sraddha]]; über die [[Kundalini]], über [[Asanas]], [[Pranayama]], [[Mudra]]s, [[Bandha]]s (Hatha Yoga Übungen). Und Du musst [[Vedanta]] kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All dieses Wissen muss man sich nach und nach aneignen. Du musst über Deinen Körper, Deinen Geist, Deinen Intellekt, über ethische Prinzipien, moralische Rechtschaffenheit, Verhalten, [[Spiritualität]], über [[Atman]] und [[Anatman]] (Nicht-Selbst), über [[Brahman]] und [[Maya]], über das Beständige und das Unbeständige, über das [[Universum]] und den Menschen Bescheid wissen – über alles. Daher sagte Lord [[Krishna]]: &amp;quot;Erfahre dieses Wissen durch Unterwerfung, durch Fragen und durch [[Dienst]]; die Weisen, die die [[Wahrheit]] erkannt haben, werden dich lehren.&amp;quot; Frage und es wird dir offenbart werden. Du musst fragen - zum [[Satsang]] gehen. Ziehe auch Bücher zu Rate, ziehe Wissen aus Büchern. Und Bücher allein werden nicht ausreichen; Du wirst nicht in der Lage sein, die Bedeutung von Büchern zu erfassen, wenn sie Dir nicht von einem Älteren erklärt werden, der den Prozess bereits durchlaufen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganzheitliches Wissen ist somit notwendig, wenn Du Dich dem Ziel hinreichend gerüstet nähern willst. Daher muss die gesamte Persönlichkeit in all ihren verschiedenen [[Dimension]]en und Aspekten aktiv werden. Der Geist, der Intellekt und das moralische [[Bewusstsein]] müssen alle trainiert werden. Nur dann wird sich der spirituelle Fortschritt auch wirklich entwickeln, wird positiv und schöpferisch werden. Wir können hier nicht halbherzig bleiben, es ist eine Vollzeitaufgabe. Wenn Du Dich dem so widmest, wie Du es solltest, wirst du keine Zeit für sinnloses Streben oder nutzlose Beschäftigung haben. Nur dann ist alles in einem sehr wachen, aufmerksamen und gesunden Zustand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Du Deinen Körper trainierst, wachsen Deine [[Muskel]]n, entwickeln sich, werden stark. Wenn Du nicht trainierst, werden Deine Muskeln schlaff, sie atrophieren. Je mehr Du Deinem Geist, Deinem Intellekt und Deinem moralischen Bewusstsein zu tun gibst, umso klarer werden sie täglich werden - scharf, prägnant, aufmerksam, wach und effizient. Sie können das nicht von selbst entwickeln. Es ist an Dir, sie mit Deiner Unterscheidungskraft, Entschlossenheit und Intelligenz Tag für Tag in umsichtiger Weise zu beschäftigen. &lt;br /&gt;
Die stetige positive Anwendung dieser Fähigkeiten - Körper, Geist, Intellekt, ethisches Bewusstsein - wird [[Abhyasa]] (Praxis) genannt; und der Schutz dieser Instrumente, das Bestreben, sie davon abhalten, die falsche Richtung einzuschlagen, abzugleiten oder ihre konstante Aufwärtsentwicklung zu beenden, wird [[Vairagya]] (Leidenschaftslosigkeit) genannt. Dieses sehr wichtige negative, schützende Sadhana (Vairagya) bringt Dir vielleicht nichts, aber es wird Dich sicher vor Verlust schützen. &lt;br /&gt;
Diese beiden Grundpraktiken von Sadhana - Abhyasa und Vairagya - wurden uns von Lord Krishna in der Gita vorgegeben. Er sagte &amp;quot;Dies ist der Schlüssel zum Erfolg.&amp;quot; Diese beiden zueinander gehörenden Praktiken können Wunder wirken; sie können für Dich das scheinbar Unmögliche vollbringen. Befasse Dich eingehend mit ihrer Bedeutung und Wichtigkeit und versuche ihre Auswirkungen zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher müssen wir nach ganzheitlichem Wissen streben, nach vielseitigem Wissen, das alle Aspekte unseres Lebens abdeckt, denn all diese Aspekte begleiten uns und müssen uns begleiten. Wir müssen uns durch sie auf diesem wunderbaren spirituellen Pfad vorarbeiten, der zu [[Befreiung]] und [[Glückseligkeit]] führt. Ganzheitliches Wissen, unterstützt durch einen ausgeprägten Sinn für ethisches Bewusstsein, und dies wiederum unterstützt durch die Entschlossenheit und den Willen, nicht zu scheitern, sondern Erfolg zu haben - all diese Dinge sind Bestandteil eines authentischen und echten spirituellen Lebens, nicht eines geringen oder mittelmäßigen, sondern eines zu voller Größe erwachenden spirituellen Lebens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach solltest du streben. Dich so einem groß angelegten spirituellen Leben hinzugeben ist Dein Privileg. Darin liegt Deine Gewähr für höchste Seligkeit. Denke über diese Wahrheiten nach, damit Dir aus ihnen großer Nutzen erwachsen kann, damit Dein spirituelles Leben dynamischer fortschreitet und Dich deinem Ziel jeden Tag ein Stück näher bringt. Gott segne Dich in Deinem aufrichtigen und ernsthaften Bemühen, in Deiner Abhyasa und Vairagya, in Deinem Sadhana und Deinem Streben nach Wissen und Befreiung! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Swami Chidananda über höheres Wissen und einfaches Wissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strahlende Gottheiten! Unsterbliche atma-svarup, die Ihr hier in dieser heiligen Gegenwart versammelt seid! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jijnasa]] bedeutet Wissensdurst, Sehnsucht nach Wissen. Unsere Vorfahren aus alter Zeit waren Kenner [[Brahman]]s, sie hatten direktes Wissen um Brahman (Gott). Sie waren Kenner Brahmans, Kenner des [[Atman]], sie hatten Wissen. Moderne Wissenschaftler, Physiker, Mathematiker und Atomphysiker haben auch Wissen. Sie sind auch Kenner. Aber was ist denn der Unterschied?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wissenden der alten Zeit erkannten die Einheit von allem, das existiert, dass das Leben Eins ist: isavasyamidam sarvam yat kimcha jagatyam jagat (was immer sich in diesem Universum bewegt oder nicht bewegt, dem wohnt Gott inne). Daher verletzt Du Dich selbst, wenn Du einen anderen verletzt. Indem sie die Einheit allen Lebens erkannten, begriffen sie auch die Heiligkeit und Unantastbarkeit allen Lebens. So erklärten sie: [[ahimsa]] paramo dharmah (Nicht-Verletzen ist die höchste Pflicht).  Nicht-verletzen, nicht-schädigen und nicht-kränken ist oberstes Gebot, höchstes Gesetz. Daher war ihr Gebet lokah samastah sukhino bhavantu (mögen alle Wesen Glück und Harmonie erreichen), sarvesham svastir-bhavatu (Wohlergehen sei mit allen). Und sie lebten, nur um das Gebet sarvabhutahiteratah (dem Wohl aller Wesen verpflichtet) zu erfüllen – ein Leben, nur um ständig zu arbeiten für das Wohlergehen aller, für das Glück, die Zufriedenheit und zum Segen aller. Sie lebten zum Nutzen aller. Daher war ihr Leben eine Quelle von [[satyam]], [[shivam]], [[sundaram]] (Wahrheit, Güte, Schönheit) – alles was wahr, gut, glückverheißend und wunderbar ist – lebte in ihnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu, durch  wissenschaftliche Erkenntnis und technischen Fortschritt, wurde die ganze Welt gepackt von Angst und Schrecken, versetzt  in einen Zustand einer akuten Angstneurose, einem Zustand der Ungewissheit über die Zukunft, und Verunsicherung in der Gegenwart. Das bedeutet, dass die Menschheit durch dieses Wissen und seine Anwendung krank wurde. Die Menschheit ist krank und leidet unter den Kranheiten Angst, Ungewissheit und Unsicherheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieso dieser Unterschied? Die [[Upanischad]]en erklären, dass es zweierlei Arten von Wissen gibt. Wenn der Schwerpunkt auf geringes Wissen gelegt wird, führt das zu Wissen über Dinge und zu Unkenntnis über sich selbst, Unkenntnis über das Leben, die Gesetze, die im Universum gelten und die Gesetze, die das Leben regeln. Wird aber die Betonung auf höheres Wissen ([[para vidya]])  gelegt, befreit uns dieses höhere Wissen von Unwissenheit, befreit uns von allem, was endlich und begrenzt ist und uns trennt. Es macht uns göttlich, indem uns das Wissen die Vision der universellen Einheit allen Lebens gibt.&lt;br /&gt;
Die Upanischaden sprachen also von höherem Wissen und niederem Wissen – para vidya und [[apara vidya]]. Diejenigen, die nur niederes Wissen (apara vidya) besitzen, haben sehr viel Wissen, aber ihnen fehlt Weisheit. Sie wissen über alles Bescheid, aber sie wissen nichts über sich selbst. Daher verfallen sie dem Egoismus, der Selbstsucht und dem Größenwahn. Sie verfallen kleinen Zielen, die ihnen durch ihre selbstsüchtige Einstellung diktiert werden. Sie sehen in der Menschheit nicht die Göttlichkeit. Sie kennen das Gesetz der Liebe nicht, welches maßgebend ist zum Nutzen und für die Glückseligkeit der Menschheit. Sie sehen alles auf ganz begrenzte Weise; ihr Vorstellungsvermögen ist bruchstückhaft; ihre Erfahrung ist nicht allumfassend.&lt;br /&gt;
Da sie nichts über sich selbst wissen und die Einheit allen Lebens, hat sich ihr Wissen in ein zerstörerisches und negatives Wissen verwandelt, dessen Anwendung nicht in Wohlergehen, sondern in Angst resultiert. Dahingegegen ist das Wissen der alten Weisen, die die höchste Wirklichkeit erfuhren, para vidya,  Weisheit, spirituelle Weisheit. Und dies machte sie zu Zentren höchsten Mitgefühls, universeller Liebe und Freundlichkeit allem Lebenden gegenüber. Und ihre vorherrschenden Gedanken galten dem Wohlergehen  und Nutzen aller. Der Wunsch nach Bahujanahita und bahujanasukha (Wohlergehen und Glück aller Menschen) pulsierte in ihren Adern und diese Geisteshaltung bestimmte ihr Leben. &lt;br /&gt;
Daher sollte man diese Art von Wissen anstreben. Dieses Wissen erhellt die spirituelle Suche und das spirituelle Leben. Nicht nur, um etwas über Dinge zu erfahren, sondern das „Ding-an-sich“, und das ist das Licht der Lichter jenseits aller Dunkelheit; das erkennend  wird man frei, das erkennend gibt es nichts Höheres mehr zu erkennen.&lt;br /&gt;
Daher sollte man nach diesem Wissen suchen, und der Anfang dieser Suche ist zu erkennen, dass wir bestimmte Dinge noch nicht wissen. „Da ist noch etwas, das ich nicht weiß, etwas, dass ich noch wissen muss.“ Dieses Streben öffnet die Pforten für immer weiteres und fortschreitendes Wissen. Wenn im Grundsatz anerkannt wird, dass unser Wissen begrenzt ist, dass da ein Verlangen nach Wissen ist, nur dann werden wir nach wahrem Wissen streben. Wenn man selbstzufrieden ist und denkt: „ich weiß“, verschließt man das Tor zum wahren Wissen. Daher sollte man denken: „Ich weiß wenig. Lass mich mehr wissen. Lass mich voranschreiten von der Dunkelheit der Unkenntnis zu  sich stets vergrößerndem Licht von mehr und mehr Wissen, welches letztendlich zum höchsten Wissen aller Dinge führt – zur Wissen von Brahman, zum Wissen des Einen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis man diesen Punkt erreicht hat, sollte man ein Leben des Suchens leben, ein Leben des Hinterfragens, ein Leben des inneren Erforschens – [[vichara]]. Durch [[svadhyaya]] (Selbststudium und Studium der heiligen Schriften), durch [[satsang]]a (spirituelles Zusammensein unter Leitung eines [[Guru]]), durch die Gesellschaft anderer Sucher auf dem Weg, sollte man alleine und gemeinsam streben und man sollte sowohl alleine als auch im Satsang nachforschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Tadviddhi pranipatena pariprasnena sevaya  ([[Bhagavad Gita]] IV/34) – Erkenne dies durch lange Verneigung, Fragen und Dienen – erkenne dieses Wissen, Oh [[Arjuna]], indem Du denen, die mehr wissen als Du, Deine Verehrung erweist durch aufrichtige Befragung und durch Dienen,“ sagte [[Krishna]]. [[Pranipata]], [[Pariprasna]] und [[Seva]] bedeuten Verneigung, ernsthaftes Befragen und Dienen. &lt;br /&gt;
Daher gründet sich [[Jijnasa]] (siehe oben) auf den leidenschaftlichen Wunsch, mehr zu wissen und wird vorangetrieben durch inbrünstiges und aufrichtiges Befragen und durch selbstlosen Dienst von ganzem Herzen. Das sind die wahren Kennzeichen eines spirituellen Menschen. Das ist das Wesen der spirituellen Suche und des sprirituellen Strebens. Und das ist die Hoffnung für die Welt von morgen. Wenn man nicht durch den Stolz auf weltliches Wissen geblendet  würde, wenn man sich befreien könnte aus dem Netz der Befriedigung durch  rein weltliche Dinge, dann sollte man sich demütig der Quelle allen spirituellen Wissens zuwenden. &lt;br /&gt;
Der Schatz der Weisheit in Form der Schriften, wie sie uns durch unsere alten Weisen überliefert wurden, ist der kostbarste Teil des weltweiten Erbes der Menschheit. Weist man die Schriften zurück, wird man zugrunde gehen, wird man von Dunkelheit zu Dunkelheit gehen. Man wird tiefer in die Unfreiheit und Unwissenheit gezogen und wird zu einer Gefahr für die Gesellschaft. Die Schriften enthalten ewige Wahrheiten zur Unterweisung der Menschheit und zum Wohlergehen der Welt. Die Schriften sollten voller Ehrerbietung studiert werden. Patanjali Maharishi erklärte in seinen Yoga Sutras, dass svadhyaya vom Yogi, dem Suchenden, dem jijnasu (Wissensdurstigen) und dem mumukshu  (nach Befreiung Suchenden) eifrig verfolgt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde es gesagt. Möget Ihr darüber nachdenken und möge es Euch zugute kommen! Gott segne Euch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p38_Klassische-Upanishaden// Klassische Upanishaden - Die Weisheit des Yoga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vidya]]&lt;br /&gt;
* [[Erkenntnis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artikel von Swami Chidananda]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Advaita</name></author>
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