Siddhartha verbrachte seine Kindheit in [[Kapilavastu]] und der näheren Umgebung. Er wurde mit 16 Jahren verheiratet. Der Name seiner Frau war [[Yashodhara]]. Siddhartha hatte einen Sohn namens [[Rahula]]. Im Alter von 29 Jahren verließ Siddhartha Gautama plötzlich sein zu Hause, um sich komplett spirituellem Streben und yogischen Praktiken zu widmen. Ein bloßer [[Unfall]] brachte ihn zum [[Pfad]] der Abkehr von allem weltlichen. Eines Tages schaffte er es irgendwie, aus der Einschließung des Palastes hinauszukommen, und schlenderte mit seinem [[Diener]] Channa durch die Straßen, um zu schauen, wie die Menschen im [[Alltag]] zurechtkommen. Der Anblick eines schwachen alten Mannes, eines kranken Mannes, einer [[Leiche]] und eines Mönches veranlassten Siddhartha, der Welt abzuschwören. Er fühlte, dass auch er eines Tages ein [[Opfer]] von [[Alter]], [[Krankheit]] und [[Tod]] sein würde. Außerdem beeindruckten ihn die [[Gelassenheit]] und dynamische [[Persönlichkeit]] des Mönches. “Lass mich über die Misere dieses [[Samsara]] (weltliches Leben) hinausgehen, indem ich dieser Welt des [[Elend]]s und der [[Sorgen]] entsage. Dieses profane Leben mit all seinem Luxus und Komfort ist absolut wertlos. Ich bin ebenso dem [[Verfall]] ausgesetzt und nicht frei von den Auswirkungen des Alters. Weltliches [[Glück]] ist vergänglich".
Gautama verließ für immer sein zu Hause, [[Wohlstand]], [[Herrschaft]], [[Macht]], Vater, [[Ehefrau]] und das einzige Kind. Er rasierte seinen [[Kopf]] und legte gelbe Gewänder an. Er machte sich auf in Richtung [[Rajgriha]], der [[Hauptstadt]] des Königreiches [[Magadha]]. Es gab in den benachbarten Hügeln viele [[Höhle]]n. Dort lebten zahlreiche [[Einsiedler]]. Einer davon, Alamo Kalamo, wurde Siddharthas erster [[Lehrer]], aber Siddharta war unzufrieden mit seinen [[Anweisung]]en. Er verließ ihn wieder und suchte die [[Hilfe]] eines anderen [[Eremit]]en namens [[Uddako Ramputto]] für [[spirituell]]e [[Einweisung]]. Schließlich richtete er sich nach yogischen Praktiken. Er praktizierte sechs Jahre lang strenge [[Tapas]] ([[Askese]]) und [[Pranayama]] (Praktiken zur Atemkontrolle). Er war fest entschlossen, durch [[Selbstkasteiung]] [[Frieden]] zu finden und verzichtete beinahe komplett auf [[Nahrung]]. Er fand allerdings nicht viel [[Fortschritt]] in dieser [[Methode]]. Er magerte zum [[Skelett]] ab und wurde schwächer und schwächer.
In diesem Moment des [[Zweifel]]s kamen [[tanz|Tänzerinnen]] vorbei, die fröhlich sangen und auf ihrer [[Musikinstrument|Gitarre]] spielten. Buddha hörte dieses [[Lied]] und fand tatsächliche Hilfe darin. Das Lied hatte für die [[Mädchen]] keine wirklich tiefe Bedeutung, aber für Buddha war dies eine [[Botschaft]] voll tiefster spiritueller Aussagekraft. Er war ein spirituelles [[Stärkungsmittel]], das ihn aus seiner [[Verzweiflung]] herausholte und ihm [[Energie]], [[Kraft]] und [[Mut]] verlieh. Das Lied lautete:
* Stimme uns die Sitar, weder zu tief noch zu hoch,
* Und wir werden die [[Herz]]en der Menschen wegtanzen.
* Die überspannte [[Saite]] reißt und, die [[Musik]] verstummt,
* Die schwach gespannte Saite ist zu schwach und die Musik verstummt,
* Stimme uns die Sitar, weder zu tief noch zu hoch."
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