====Komponenten der Yoga Praxis: Ein theoretischer Rahmen für künftige Yogastudien (2015)====
~~In Bearbeitung~~
Auch wenn die wissenschaftlichen Studien zu Yoga immer zahlreicher werden, ist die Forschungslage laut L. Schmalzl immer noch unübersichtlich und ungenügend. Dies liegt vor allem daran, dass es bisher keinen einheitlichen Rahmen für die Definition und Beurteilung der Yoga-Praxis gibt. Yoga ist ein komplexes, spirituelles System, dass viele unterschiedliche Methoden in sich vereint und für jeden Praktizierenden etwas anderes bedeuten kann. Deshalb ist es oft nicht ersichtlich, welcher der Methoden nun genau eine Veränderung im Krankheitsbild bewirkt hat. Desweitern sind viele durchgeführte Studien qualitativ ungenügend, haben zu wenige Teilnehmer, keine Kontrollgruppen und die Interventionen sind nicht deutlich genug beschrieben. Trotzdem lässt sich die positive Wirkung von Yoga nicht verleugnen. In zahlreichen Studien lässt sich eine messbare Veränderung auf Körper, Emotion und Kognition durch die Yoga-Paraxis feststellen.
"In this paper we propose a definition of YBP with the aim of providing a comprehensive theoretical framework applicable within Western science, from which testable scientific hypotheses can be formulated." [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe Conclusion)]
Laura Schmalzl von der Universität in Californien San Diego möchte in ihrer Arbeit einen Rahmen für die Erforschung der Yoga-Therapie schaffen und eine klare Definition ihrer einzelnen Methoden geben. Dazu unterteilt sie die Yoga Therapie in ihre einzelnen Bestandteile und versucht diese klarer zu definieren. Sie glaubt, dass eine detailierte Unterteilung der unterschiedlichen Komponenten des Yoga wichtig für deren Verständnis und Operationalisierung ist. Sie kommt mit ihren Team zu dem Schluss, dass es im Yoga drei Hauptkomponenten gibt: die Körperbewegungen (bzw. -stellungen), die Atemkontrolle und die Konzentration. Diese haben eine direkte, positive Wirkung auf das Autonome Nervensystem, die Kognition und die Emotionen.Außerdem schlägt sie eine Unterteilung in zwei grundlegende Mechanismen vor, die Top-Down und Bottom-Up Prozesse. Die Top-Down Prozesse umfassen alle Kognitiven Mechanismen, die eine Auswirkung auf den Körper haben. Die Bottom-Up Prozesse bezeichnen umgekehrt alle physiologischen Mechanismen, die eine Wirkung auf den Geist zeigen. ((Top-down processes, such as the regulation of attention and setting of intention, have been shown to decrease psychological stress as well as hypothalamic-pituitary axis (HPA) and sympathetic nervous system (SNS) activity, and in turn modulate immune function and inflammation (Taylor et al., 2010; Muehsam et al., 2017). Bottom-up processes, promoted by breathing techniques and movement practices, have been shown to influence the musculoskeletal, cardiovascular and nervous system function and also affect HPA and SNS activity with concomitant changes in immune function and emotional well-being))
"We propose that compared to mindfulness-based practices, the rich set of movement, breath and attention components employed in YBP may more directly engage the vagal afferent system as well as BG (Basal Ganglia: Hirnregion) and cerebellar circuits, with consequent possibly enhanced effects on autonomic, emotional and cognitive regulation. In sum, we believe in the importance and potential of future research investigating the mechanisms underlying YBP, so that they may be more effectively adapted and applied in various clinical, educational and recreational settings." [https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnhum.2015.00235/full (siehe Conclusion)]
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