Aber das der Geist absorbiert ist, ist nicht nur einfach eine Steigerung der Konzentration, es ist im Empfinden auch etwas ganz anderes. Angenommen, zum Beispiel, du wiederholst ein [[Mantra]]. Du setzt dich erst hin für die Meditation, du atmest ein paar Mal, du sprichst ein [[Gebet]], dein Geist ist erhoben. Jetzt machst du dir bewusst: Ich will jetzt eintreten in das [[Bewusstsein]] des Mantras. Und dann wiederholst du das Mantra. Das ist Dharana.
Wenn sich das Mantra von selbst wiederholt, und du dich nicht bemühen musst, dann ist das Dhyana. Und dieser Dhyana Zustand ist so etwas wie ein [[Flow]]-Erlebnis. Vielleicht kennst du den Ausdruck Flow-Erlebnis aus der [[Psychologie]]. Und ich vermute sogar, dass dieser Psychologe Csikszentmihalyi Mihály Csíkszentmihályi das [[Yoga Sutra ]] kannte, wie die meisten Psychologen, die sich tiefer mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga-psychologie/psychologische-yogatherapie/ Psychologie ] beschäftigt haben, dass er eventuell dieses Tana, was ja fließen heißt, aus dem Yoga Sutra genommen hat, um das dann als Flow-Erlebnis zu bezeichnen. Es ist ein Zustand des [[Fließen]]s und der [[Freude]], es ist ein Zustand der [[Intensität]], es ist ein anderer Bewusstseinszustand. Es ist etwas ganz anderes ob du in Dharana bist oder in Dhyana. Dhyana: Voller [[Absorption]], viel Freude, Intensität.
Soweit zu Dhyana. Beim nächsten Mal geht es über Samadhi.
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Dhyana

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Dhyana im Yoga Sutra von Patanjali
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