Die Gunas (mit kurzem a) spielen im [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yoga-und-meditation-einfuehrung/ Yoga] eine große Rolle. Gerade im ganzheitlichen [[Yoga]] wird betont, auf die Gunas im [[Alltag]] zu achten. Die [[Bhagavad Gita]] bespricht immer wieder die Gunas. [[Krishna]] empfiehlt, [[Tamas]] Guna und [[Rajas]] Guna zu reduzieren, [[Sattva]] Guna zu erhöhen und dabei nicht an den Gunas zu hängen, sich nicht mit den Gunas zu identifizieren. Im folgenden Kurzvortrag von und mit [[Sukadev]] Bretz, Gründer und Leiter von [http://www.yoga-vidya-kompakt.de/yoga-vidya-infos/ Yoga Vidya] erfährst du mehr darüber. Hier schon mal der Hinweis: Guna heißt Faden. Gunas machen ein Gewebe aus. Das ganze Universum ist wie eine Art Gewebe, welches aus drei Fäden, Gunas, besteht.
== Drei Gunas: Sattva, Rajas, Tamas - ein Vortrag von Sukadev Bretz 2018==
Diese drei Gunas bestimmen alles in diesem [[Universum]]. Die drei Gunas spielen eine wichtige Rolle in der [[Vedanta Philosophie]] und noch eine wichtigere Rolle im [[Sankhya]] System, eines der ältesten philosophischen Systeme indischen Ursprungs, darauf wird an späterer Stelle eingegangen.
Dies waren ein paar Anregungen zu den drei Gunas und insbesondere zu Sattwa, zur Reinheit. Mehr Informationen zu den drei Gunas, Sattwa, Rajas, Tamas, auch zu den vier großen ‚S‘ ([[Satsang]], [[Sadhana]], Sattwa, [[Seva]]) findest du auf unseren [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga Vidya Internetseiten].
 
''Aus einem Vortrag von Sukadev Bretz 2018''
===Video Vortrag über die 3 Gunas===
Vermeide unnötige Gesellschaft; lebe allein und beachte [[Mauna]], d.h. [[Schweigen]]. Der Geist wird dadurch zur [[Ruhe]] kommen und [[Frieden]] finden. Große Anstrengungen sind erforderlich, um die Leidenschaften und Wünsche unter Kontrolle zu bringen. Entwickle Satva-Guna durch [[Japa]] ([[Rezitation]] des namens [[Gott]]es), [[Vichara]] ([[Selbst]]erforschung), [[Satsang]]a (Gesellschaft mit [[Weise]]n und [[Heilige]]n), [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation], leicht verdauliche, reine Kost und [[Svadhyaya]] (Studium der Schriften). Derjenige, der selbstlosen [[Dienst]] ausübt und einen reinen Geist hat, entwickelt Göttliche [[Gedanke]]n und [[Meditation]].
 
== Transzendiere die drei Gunas ==
[[Datei:Tanzen Arbeit Enthusiasmus Freude Umsetzung Durchführung.jpg|thumb|Die Gunas lassen alle Handlungen entstehen]]
''- Ein Vortrag von Sukadev Bretz 2019 -''
 
=== Wir sind durch die Gunas bestimmt ===
 
'''Kapitel 14 Vers 19:'''
 
Krishna spricht:
 
''„Wenn der Sehende keinen anderen Handelnden sieht, als die Gunas und das erkennt was höher ist als sie, dann kommt er zu meinem Wesen.“''
 
[[Krishna]] ist das [[Unendlich]]e, das Ewige, das [[Göttliche]]. In dieser [[Welt]] sind wir durch die Gunas bestimmt.
 
* Wir haben [[Sattwa]] und deshalb sehen wir Dinge gut und erfahren [[Freude]].
* Wir haben [[Rajas]], weil wir [[gierig]] sind und [[Erwartungen]] haben, weshalb wir alles Mögliche tun wollen.
* Wir sind öfter auch im [[Tamas]] und somit dann irgendwo in Trägheit, [[Unwissenheit]] und Niedergeschlagenheit.
 
Wenn wir aber erkennen, dass all das letztlich nur ein Teil der drei Gunas ist und uns nicht [[identifizieren]] mit unserem [[Geist]], dann erfahren wir das Göttliche. Du kannst also [[beobachten]] und sehen, dass sich dein Geist zum Beispiel im rajasigen Zustand befindet. Er will dieses und jenes haben. Wenn du das nächste Mal denkst, dass du etwas unbedingt haben musst, dann halte einen [[Moment]] inne und mache dir [[bewusst]], dass dein Geist im Rajas ist. Oder wenn dir ein [https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/sivananda/die-kraft-der-gedanken/ Gedanke] kommt, der dir sagt, dass alles keinen Sinn macht, dann werde dir bewusst, dass dein Geist im Tamas ist. Und der Geist ist im Sattwa, wenn du findest, dass alles [[großartig]] ist.
 
=== Einordnung der Doshas im Ayurveda ===
 
Das Prinzip kannst du auch bei den [[Doshas]] anwenden.
 
* Wenn du dich zum Beispiel über etwas ärgerst, dann sage dir, dass dein [[Pitta]] gerade stark geworden ist. * Oder wenn du plötzlich irgendwo [[Ängste]] hast, dann ist dein [[Vata]] Element stark geworden.
* Und dein [[Kapha]] Element ist stärker geworden, wenn du dich [[träge]] und [[antriebslos]] fühlst.
 
Manchmal hilft das [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurvedasystem] das Ganze etwas [[wertfrei]]er zu machen.
 
Tamas ist nicht so gut, Rajas ist mittel gut und Sattwa ist sehr gut. Diese Wertung kann dir auch manchmal [[helfen]], aber manchmal ist es auch besser zu sagen, dass Pitta, Vata oder Kapha zu hoch geworden sind. Dann weißt du, dass es nicht dir schlecht geht und dass nicht du ärgerlich oder ängstlich geworden bist, sondern das alles sind Vata, Pitta und Kapha. Oder Sattwa, Rajas und Tamas. Und wenn dir das gelingt, dann kommst du zum Wesen Gottes.
 
=== Transzendierung der Gunas bringt Freiheit ===
[[Datei:Meer Atmen Freiheit.jpg|thumb|Erreiche Freiheit von Geburt, Tod, Verfall und Schmerz]]
'''Kapitel 14 Vers 20:'''
 
''„Der Verkörperte, der die drei Gunas transzendiert hat aus denen sich der Körper entwickelt, ist frei von Geburt, Tod, Verfall, Schmerz und erreicht Unsterblichkeit.“''
 
Also in vorherigen Versen, im vorherigen Abschnitt, hat Krishna uns aufgefordert Sattwig zu sein. Jetzt sagt er aber, dass wir alle Gunas, einschließlich dem Sattwa [[transzendieren]] sollen. Und dann sind wir frei von
* [[Geburt]],
* [[Tod]],
* [[Verfall]] und
* [[Schmerz]].
 
Geburt und Tod sind etwas, was zu der [[Prakriti]] gehört, also alles was einen [[Anfang]] hat, hat auch ein [[Ende]]. Erkenne, dass alles sich verändert. Deine [[Psyche]] verändert sich und auch dein [[Körper]] verändert sich.
 
Wenn du zum Bespiel Videos von mir von vor 10 Jahren anschaust, dann sah ich anders aus als jetzt. Eigentlich sogar nicht ich, sondern dieser Körper. Ich sehe jetzt anders aus, als früher und andere Menschen sehen auch anders aus, als früher. [https://www.yoga-vidya.de/ Yoga Vidya] gibt es jetzt schon mehr als seit 25 Jahren und [[Kinder]], die ich in Frankfurt vor 23 Jahren beim [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kinderyoga] machen gesehen habe, haben jetzt schon eigene Kinder mit denen sie zu Besuch kommen. Dinge ändern sich!
 
Manche die früher eine [[wunderbar]]e [[Partner]]-[[Beziehung]] hatten, klagen darüber dass sie [[geschieden]] sind. Andere, die vor 10 Jahren geklagt haben, dass sie keinen Partner finden, sind jetzt [[verheiratet]] und haben Kinder. Dinge verändern sich! Es gilt das zu [[erkennen]]! Kommen und gehen, Kommen und gehen und auf einer relativen Ebene ist das auch ganz gut. Aber die [[Verhaftung]] an etwas und anzunehmen, dass Dinge immer gut bleiben führt zu [[Schmerzen]]. Und anzunehmen, dass Dinge sich immer nur [[positiv]] entwickeln, ist reichlich [[illusorisch]]. Letztlich ist diese Welt der Geburt und dem Tod unterworfen. Es gibt den Verfall und den Schmerz. Aber wir können dort jenseits gehen und die [[Unsterblichkeit]] erreichen und erfahren. Wir können uns Selbst, als [[unendlich]]es [[Selbst]] erfahren, also [[Eins]] mit dem [[Ewig]]en. Dafür gilt es die drei Gunas zu transzendieren.
 
=== Kennzeichen der Transzendierung der 3 Gunas ===
 
'''Kapitel 14 Vers 21:'''
 
Arjuna:
 
''„Was sind die Kennzeichen des Menschen, der die drei Gunas transzendiert hat, Oh Krishna? Wie verhält er sich und wie geht er über die drei Eigenschaften hinaus?“''
 
Das ist wieder einer der Verse, wo Arjuna diese Frage stellt, die er schon mehrmals gestellt hat. Er fragt, was die Kennzeichen eines Verwirklichten, eines [[Meister]]s und einer [[Meisterin]] sind. Hier spricht er davon, was die Kennzeichen eines [[Gunatita]]s sind. Also jemanden der die drei Gunas transzendiert hat.
 
Krishna hat vorher schon gesagt, dass jemand der die drei Gunas transzendiert hat zur Unsterblichkeit kommt. Und Arjuna will wissen, wie man jemanden erkennt, der die Unsterblichkeit erreicht hat. Und wie kommt er dazu die drei Gunas zu transzendieren und was er eigentlich wissen will ist, wie er dazu kommt alle Gunas zu transzendieren. Und du wirst dich hoffentlich auch fragen, wie du die drei Gunas transzendieren kannst. Du wirst dann auch überlegen wie du sein wirst, wenn du die drei Gunas transzendiert hast.
 
Das interessante ist, wie häufig in der [[Bhagavad Gita]] die Rede davon ist, wie ein [[Selbstverwirklichter]] ist. Krishna will uns den Mund wässrig machen, indem er uns zeigt wie ein Selbstverwirklichter ist. Er sagt auch, dass du das erreichen kannst. So wirst du auch sein können! Du kannst [[glücklich]] sein und du kannst [[Gottverwirklichter|Gottverwirklicht]] sein und du kannst die [[Erleuchtung]] erfahren. Es ist wünschenswert, dass du es erreichst. So wirst du sein! Tu doch etwas dafür! Lass dich nicht so ablenken, davon, was es sonst so im [[Leben]] gibt!
 
=== Der Verwirklichte bewertet die Gunas nicht ===
[[Datei:Swami Vishnu Devananda sitzend lachend.jpg|thumb|Swami Vishnu Devananda]]
'''Kapitel 14 Vers 21:'''
 
Krishna:
 
''„Wenn Licht, Aktivität oder Täuschung vorliegen, wenn Sattwa, Rajas oder Tamas vorliegen, Oh Arjuna, dann hasst er sie nicht und sehnt sich nicht danach, wenn sie nicht vorhanden sind.“''
 
Der in der Gunatita akzeptiert die Gunas so wie sie sind.
 
* Wenn du also irgendwo merkst, dass dein [[Geist]] irgendwo im Tamas ist, dann ist das in [[Ordnung]].
* Und wenn du merkst, dass dein Geist irgendwo im Rajas ist, dann ist das auch in Ordnung.
* Und wenn dein Geist im Sattwa ist, ist es auch in Ordnung.
 
==== Beispiel Swami Vishnu auf Reisen ====
 
Ich habe das bei Swami [[Vishnu-devananda]], meinem Meister auch durchaus sehen können. Wenn Swami Vishnu auf [[Reisen]] war, dann war das ein unglaubliches Programm. Aus einem Flieger zum Vortag, [[Satsang]] oder [[Mantra Weihe]] und zum nächsten Flieger. Dabei hatte er natürlich sehr viel und [[intensiv]]en Menschenkontakt. Ich kann mich einmal daran erinnern, da haben wir ihn auf sein Zimmer begleitet und das war ein kleines Zimmer, wo wir eine Matratze für ihn hingelegt haben. Er legte sich auf die Matratze, kollabierte und sagte einfach: „I am dead.“ Und er hatte keine [[Hemmung]]en das zu zeigen, weil es so war, dass er [[müde]] war. Ich bin herausgegangen und es kam jemand und sagte, dass er mit [[Swami Vishnu Devananda|Swamiji]] sprechen muss. Daraufhin habe ich gesagt, dass das nicht geht, weil Swamiji seit heute Morgen und eigentlich schon seit Tagen unterwegs ist und jetzt seine [[Ruhe]] braucht.
 
Der Mensch sagte, dass er sehr lange gefahren ist um kurz mit Swamiji sprechen zu können und dass er auch gleich wieder los müsste. Er hat sich so viel [[Mühe]] gemacht, um mit Swamiji sprechen zu können. Ich fragte Swamiji und Swamiji lag dort. Swamiji hat gesagt: „I am dead, tell him to come tomorrow.“ Ich erklärte Swamiji, welche Mühe sich der Mensch gemacht hat. Nach einem Seufzer hat er sich aufgerichtet und gesagt: „Tell him to come.“. Seine [[Augen]] haben wieder voll gestrahlt und er war wieder vollkommen da.
 
Und nachdem der Mensch 15 Minuten mit Swamiji gesprochen hatte kam er mit [[leuchtend]]en Augen wieder heraus und hat sich bei mir sehr bedankt, dass ich es ihm ermöglicht habe. Ich bin noch einmal kurz zu Swamiji hingegangen und er hat mich fast flehend angeschaut und leise gefragt: „Can I rest now?“ wie ein kleines Kind und ich habe gesagt: „Yes!“ Swamiji. Er ist zusammengesunken und ich habe ihn zugedeckt.
 
Ich habe eine Menge daraus gelernt. Sein Körper war im Tamas und es gab gute Gründe dafür, aber er war nicht [[beherrscht]] davon, denn er konnte sich innerhalb von 5 Sekunden zum absoluten Sattwa umschalten. Das konnte er und er hatte kein [[Problem]] zu erkennen, dass sein Körper im Tamas ist. Er war auch manchmal im rajasigen Zustand und ist dem auch manchmal gefolgt und wenn nicht dann war das auch kein Problem. Kein Hängen an Sattwa, Rajas und Tamas.
 
==== Beispiel Swami Vishnu verhaftungslos ====
 
Ich kann noch eine kleine Geschichte erzählen. Es war irgendwann im [[Ashram]] in Canada und Swami Vishnu hat morgens den [https://mein.yoga-vidya.de/page/yoga-vidya-satsang Satsang] im Ashram gegeben und es war ein großartiger Vortrag und wir haben uns alle in höheren Ebenen des [[Bewusstsein]]s gefühlt. Swamiji ist mit uns irgendwo runtergegangen und es war so eine schöne Freude. Jemand sagte, dass irgendetwas mit dem Wasser ist nicht in Ordnung, weil es kein Wasser im ganzen Ashram gibt. Und dann hat Swamiji gefragt, ob jemand da ist um das Problem zu beheben. Aber es war niemand da. Und Swamiji hat seinen Dhoti umgebunden, seinen Meditationsschal seiner Assistentin gegeben und ist dann runtergegangen. Er ist in die Kläranlage, die fürchterlich gestunken hat. Er wusste noch von früher, wo welcher Schalter ist, was die anderen nicht wussten. Aus diesem sattwigen Gemütszustand, wo alles erhaben war, ist er einfach runtergegangen und ein paar Schalter umgeschaltet. Dann war alles in Ordnung und er ist rausgegangen.
 
So konnte ich sehen, dass er nicht an Sattwa verhaftet war. Man würde sonst sagen, dass man gerade in diesem erhabenen Zustand ist und sich nicht [[stören]] lassen will. Als großer [[Selbstverwirklichter Meister]], ist er einfach in die Kläranlage gegangen und kam dann stinkend und nass vor seinen [[Schüler]]n raus. Swami Vishnu war da vollkommen [[verhaftungslos]].
 
=== Wen die Eigenschaften nicht bewegen, der ist darüber hinaus ===
[[Datei:Zyklon Wirbelsturm Taifun Hurrikan Orkan.jpg|thumb|Im Auge des Taifun ist Stille]]
'''Kapitel 14 Vers 23 - 25:'''
 
''„Wer wie unbeteiligt sitzt und von den Eigenschaften nicht bewegt wird, wer in sich selbst gesammelt ist und sich nicht bewegt, wer weiß, dass die Eigenschaften nicht aktiv sind, wer derselbe bleibt in Vergnügen und Schmerz, wer im Selbst ruht, für wen ein Klumpen Erde und ein Stück Gold dasselbe bedeuten, wer sich den freundlichen und den unfreundlichen gleich verhält, wer fest ist und für wen Lob und Tadel gleichbedeutend sind, wer unberührt ist von Ehre und Schmach, wer sich gleich verhält gegenüber Freund und Feind und alle Vorhaben aufgibt, von ihm heißt, dass er die Eigenschaften transzendiert hat.“''
 
Wie ist also ein Gunatita, der die drei Gunas transzendiert hat? Wer Gunatita ist, ist [[innerlich]] [[unbeteiligt]] und äußerlich geht er durch Sattwa, Rajas und Tamas. Er ist in der Lage in der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] vollkommen [[ruhig]] zu sein. Selbst wenn er äußerlich [[aktiv]] ist weiß er, dass er selbst nichts macht. Und wenn du das weißt, dass du das [[unsterbliche Selbst]], jenseits aller Gunas bist, dann macht es dir nichts aus, ob du etwas Schönes tun musst, oder etwas Unangenehmes tun musst. Ob du etwas Gutes zu [[Essen]] kriegst oder etwas nicht so Gutes zu Essen kriegst. Es ist dann auch egal ob du [[erfolgreich]] bist oder nicht erfolgreich bist. Und ob jemand [[freundlich]] oder unfreundlich zu dir ist. Ob dir jemand [[Anerkennung]] ausspricht oder dir sagt, dass das was du machst unmöglich ist. All das ist für einen Gunatita ziemlich egal.
 
Es ist sehr interessant, dass Krishna mehrmals hintereinander ähnliches gebraucht, also: „wer sich den freundlichen und den unfreundlichen gleich verhält, wer fest ist und für wen [[Lob]] und [[Tadel]] gleichbedeutend sind, wer unberührt ist von [[Ehre]] und [[Schmach]], wer sich gleich verhält gegenüber [[Freund]] und [[Feind]]“ Er gebraucht es häufig, also scheint es der größte Test zu sein. Würdest du diesen Test bestehen? Wie reagierst du, wenn jemand sagt, dass du etwas toll gemacht hast, oder dass es schlimm ist, was du gemacht hast? Oder wie reagierst du, wenn jemand dir [[Hindernisse]] in den [[Weg]] setzt, oder wenn jemand dir die Hindernisse aus dem Weg räumt? Wie reagierst du, wenn dir irgendetwas [[peinlich]] ist, weil du etwas Dummes gemacht hast? Oder wenn du einen großen [[Applaus]] bekommst?
 
Ein Gunatita ist in all diesen [[Gemütszustände]]n nicht berührt. Und im besonderen Maße, weiß ein Gunatita, dass er und die anderen das Selbst sind. Und in diesem Sinne kannst du wissen, dass egal was Menschen dir sagen, oder mit dir machen, sind sie im tiefen Inneren das unsterbliche Selbst. Natürlich musst du auch handeln. Krishna spricht im nächsten Kapitel auch darüber, wie man [[Entscheidungen]] trifft. Aber zunächst einmal gilt es, in der Lage zu sein dich von den Gunas zu [[lösen]] und danach kannst du [[entscheiden]] gut zu [[handeln]].
 
=== Durch Hingabe über die Gunas hinausgehen ===
[[Datei:Vertrauen Offenheit Hingabe Spiritualität .jpg|thumb|Dein Wille geschehe]]
'''Kapitel 14 Vers 26:'''
 
''„Und wer mir mit unerschütterlicher Hingabe dient, geht über die Eigenschaften und ist geeignet Brahman zu werden und letztlich die Einheit mit Brahman zu erfahren.“''
 
Und das ist immer wieder das geniale an Krishna, denn immer wenn er uns irgendwelche Sachen sagt, wo wir denken, dass wir das nie hinbekommen, sagt er danach, dass du notfalls durch [[Hingabe]] dorthin kommst. Es ist nicht so leicht der Gleiche zu bleiben in Lob und Tadel, in Schmach und Ehre. Aber hier sagt Krishna, dass du dorthin kommst, indem du Gott durch unerschütterliche Hingabe dienst, dann wird eben durch die [[Gnade Gottes]] diese [[Gelassenheit]] kommen.
 
'''Kapitel 14 Vers 27:'''
 
''„Denn ich, bin die Wohnstadt, die Grundlage von Brahman, des Unsterblichen und Unveränderlichen und auch des immer währenden dharmas und der absoluten Wonne.“''
 
=== Video - Transzendiere die drei Gunas ===
 
{{#ev:youtube|LoQ5hr-yfa8}}
 
<html5media>https://sukadev.podspot.de/files/yvs528-transzendiere-die-drei-gunas-bhagavad-gita-kap-14-verse-19-27.mp3</html5media>
==Die drei Gunas und Karma Yoga==
Wenn der Bewohner des [[Körper]]s all diese drei Eigenschaften, woraus alle Körper bestehen, durchlaufen hat, frei von [[Geburt]], [[Tod]], [[Alter]], [[Krankheit]] und [[Sorge]] ist, dann trinkt er den Nektar der [[Unsterblichkeit]] (vgl. [[Soma]]). Wer die drei Eigenschaften überwunden hat, zeichnet sich wie folgt in der Gita aus: "Wenn [[Licht]], Aktivität oder [[Täuschung]] vorliegen, [[hass]]t er sie nicht, und er sehnt sich nicht danach, wenn sie nicht vorhanden sind. Wer wie unbeteiligt sitzt und von den Eigenschaften nicht bewegt wird, wer in sich selbst [[Sammlung|gesammelt]] ist und sich nicht bewegt, weil er weiß, dass die Eigenschaften aktiv sind, wer derselbe bleibt in [[Freude]] und [[Schmerz]], wer im [[Selbst]] ruht, für wen ein Klumpen [[Erde]] und ein Stück [[Gold]] dasselbe bedeuten, wer sich den Freundlichen und den Unfreundlichen gegenüber gleich verhält, wer fest ist, und für wen [[Tadel]] und [[Lob]] gleichbedeutend sind, wer unberührt ist von [[Ehre]] und [[Schmach]], sich gleich verhält gegenüber [[Freund]] und [[Feind]] und alle Vorhaben aufgibt – von ihm heißt es, er habe die Eigenschaften transzendiert. Wer Mir mit unerschütterlicher [[Hingabe]] dient, geht über die Eigenschaften hinaus und ist geeignet, selbst zu Brahman zu werden. Kap. XIV-22,26.
 
== Die Gunas und Leben nach dem Tod ==
[[Datei:Hingabe Singen Mantra Mantrasingen Mann Trommel.jpg|thumb|Meditation oder Mantrasingen erzeugen einen sattvigen Gemütszustand]]
''- Ein Vortrag von Sukadev Bretz 2019 -''
 
'''Kommentar zur Bhagavad Gita Kap. 14, Verse 14-15'''
 
Je nach vorherrschender Guna im Moment des Todes geht man in unterschiedliche Welten ein. Darüber spricht [[Krishna]] ab dem 14. Vers des 14. Kapitels und er möchte uns damit auch ermannen und ermutigen. Sorge dafür, dass du insgesamt sattwig bist und lerne auch, wie du deinen Geist sattwig bekommen kannst. Spätestens im Moment des Todes solltest du deinen Geit sattwig machen.
 
=== Sattvigen Gemütszustand erzeugen ===
 
'''Vers 14:'''
 
Krishna spricht:
 
''„Wenn der Verkörperte dem Tod begegnet, während Sattwa vorherrscht, gelangt er zu den makellosen Welten derer, die das Höchste kennen.“''
 
Wenn du also stirbst, während in deinem [[Geist]] [[Sattva]] vorherrscht, dann kommst du zu den höheren Welten. Es wäre wichtig deinen Geist in Sattwa zu bringen, wenn du merkst, dass du deinen [[Körper]] verlässt. In einem vorherigen Kapitel hat Krishna eine Anleitung dafür gegeben, was du tun kannst wenn du stirbst. Wenn du merkst dass der [[Tod]] kommt, kannst du erst einmal [[loslassen]] und alle anderen [[Menschen]] der Obhut [[Gottes]] anvertrauen und wissen, dass deine [[Aufgabe]] zu Ende ist. Dann kannst du deinen Geist in dein [[Herz]] hinein bringen, sodass der Geist nicht mehr nach außen strahlt. Spüre dort die Gegenwart des [[Göttlich]]en, spreche vielleicht ein [[Gebet]] oder ein [[Mantra]] und bringe deinen Geist hoch zum [[Drittes Auge|dritten Auge]] und wiederhole das [[Om]] oder dein persönliches Mantra.
 
So erzeugst du einen sattwigen [[Gemütszustand]] und mit diesem [[sattwig]]en Gemütszustand verlässt du dann diesen [[Physischer Körper|physischen Körper]] und wirst begleitet von [[Lichtwesen]]. Du kommst in die höheren makellosen Welten derer, die das Höchste kennen. Dann gibt es zwei Möglichkeiten:
 
* Entweder, wenn dein [https://www.yoga-vidya.de/karma/ Karma] weitestgehend aufgebraucht ist, dann wird der Rest deines [[Karma]]s verbrannt. Du wirst die [[Erleuchtung]] erlangen und mit dem Unendlichen [[verschmelzen]].
* Oder du bist eine Weile in diesen höheren Welten und kommst dann in das nächste [[Leben]], aber du kommst mit einem sattwigen Gemütszustand, sodass du relativ zügig mit [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] in Kontakt kommen kannst und zügig die [[Gottverwirklichung]] erreichst.
 
=== Sterben in Rajas ===
[[Datei:Mehr Wunsch Wünsche.jpg|thumb|Rajas - getrieben von Wünschen]]
'''Vers 15:'''
 
''„Wer in Rajas auf den Tod trifft, wird unter denen wiedergeboren, die der Handlung verhaftet sind. Wer in Tamas stirbt, wird im Schoß der Vernunftlosen wiedergeborgen.“''
 
Also wenn du im [[Rajas]] bist, dann wirst du wiedergeboren, bei denen die der [[Handlung]] und dem Karma verhaftet sind. Wenn du zum Beispiel stirbst und dann denkst, dass du noch vieles hättest machen können und müssen. Warum dir dies oder jenes passiert ist und was du alles falsch gemacht hast. Das sind [[rajasig]]e [[Gedanken]]! Wenn du mit solchen [https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/sivananda/die-kraft-der-gedanken/ Gedanken] stirbst, wirst du in einer Familie wiedergeboren werden, die vieles haben will. Du wirst dort wiedergeboren werden, wo Menschen auch [[getrieben]] sind von [[Wünschen]], was sie alles gerne hätten und was alles geschehen müsste. Sie beschweren sich vielleicht, warum etwas so ist wie es ist. Vermutlich würde man sagen, dass recht viele Leute rajasig sind.
 
=== Sterben in Tamas ===
 
Wenn du in [[Tamas]] stirbst, also irgendwo in Dunkelheit, [[Verzweiflung]] und [[Sinnlosigkeit]]. Dann wirst du im Schoss der [[Vernunftlos]]en wiedergeboren. Man könnte es auch so deuten, dass man in einem tierischen Körper wiedergeboren wird. Oder bei Menschen, welche auch sehr [[träge]], nicht sehr klug sind und keine größeren Wünsche haben. Sie vegetieren einfach so dahin. Man kann die „Vernunftlosen“ verschieden interpretieren. Es steht da auch [[Mudha]], also [[Verwirrt]]e muss nicht unbedingt ein Tier sein, sondern auch Menschen welche selber wenig Antriebskraft haben. Wenn du zum Ende deines Lebens [[depressiv]] und [[mutlos]] bist, dann kann es sein, dass du im nächsten Leben in eine Familie wiedergeboren wirst, welche auch mutlos und depressiv ist. Es gilt dort dann wieder herauszukommen.
 
=== Was passiert bei Suizid? ===
[[Datei:Schicksalsschlag Sterben Tod Andenken Erinnern Trauern.jpg|thumb|Suizid - großes Leid für die Hinterbliebenen]]
Was passiert, wenn Menschen [[Suizid]] begehen? Jemand der Suizid begeht ist dann nicht im sattwigen Gemütszustand und auch nicht im rajasigen Gemütszustand. Denn ein rajasiger Gemütszustand heißt, dass man Wünsche hat und denkt, dass man sie erfüllen kann. Man ist getrieben und will einiges tun. Jemand der Suizid begeht ist eher jemand der [[tamasig]] ist. Früher bei den Katholiken hieß es: Wer Suizid begeht, der landet in der [[Hölle]]. Und das ist das schlimmste, was passieren könnte.
 
Menschen die Suizid begangen haben, sollten dann nicht einmal beerdigt werden im Kirchenfriedhof. Heute sind die [[Kirchen]] viel [[mitfühlend]]er geworden und es wird auch nicht gesagt, dass man nach dem Suizid in die Hölle kommt. Es wird ein besonders mitfühlender [[Gottesdienst]] gemacht. Ich selbst war bei so einem Gottesdienst dabei und die Worte die der [[Pfarrer]] gefunden hat, waren sehr schön und [[tröstend]]. So hat sich das auch etwas gebessert, aber vom Standpunkt der [https://www.yoga-vidya.de/reinkarnation-wiedergeburt/ Reinkarnationslehre], sollte man keinen Suizid begehen.
 
Das wovon man weggelaufen ist und das warum man sich das [[Leben]] genommen hat, ist das Grundthema im nächsten Leben. Man landet vielleicht nicht in der Hölle, sondern wird irgendwo in einer niederen [[Astralwelt]] sein mit anderen, die ihr Leben auch auf so eine negative Weise beendet haben. Vielleicht ist es auch [[heilsam]], wenn man feststellt, dass man nicht allein damit ist. Es heißt also, dass man nach dem Tod von den Menschen angezogen wird, die ähnlich sind wie man selbst ist. Oder man wird von seiner [[Familie]] angezogen. Es kann mal das eine sein und mal das andere. Vielleicht wird man getröstet von seiner Familie die dort auf einen wartet, also die früher [[Verstorbenen]]. Vielleicht trifft man andere, welche vielleicht auch Suizid begangen haben und dann ist das wie eine [[Selbsthilfegruppen|Selbsthilfegruppe]] in der Astralwelt. Aber vielleicht bekommt man [[Einsicht]], was die Aufgaben waren und arbeitet im nächsten Leben daran weiter.
 
=== Tamasige Themen bewusst angehen ===
 
Deshalb ist es wichtig in diesem Leben die tamasigen Themen bewusst anzugehen. Warte nicht zu lange dafür, denn du weißt nie wann der Tod kommt. Du kannst vielleicht überlegen, wie du deinen Geist zügig in Sattwa bringen kannst, wenn plötzlich der Tod kommt. Sei darauf vorbereitet! Probiere es einmal aus! Kannst du aus einer [[Gier]], [[Wut]], [[Mutlosigkeit]] und Verzweiflung wenn du willst den Geist in wenigen Minuten in Sattwa bringen? Es ist gut zu wissen, dass wenn ich wollte ich mich immer aus einem rajasigen Zustand in Sattwa bringen kann. Und ein [[spiritueller Aspirant]] sollte das lernen.
 
=== Video - Die Gunas und Leben nach dem Tod ===
 
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<html5media>https://sukadev.podspot.de/files/yvs526-die-gunas-und-leben-nach-dem-tod-bhagavad-gita-kap-14-verse-14-15.mp3</html5media>
 
== 3 Gunas – Quintessenz ==
[[Datei:Gemüse Fülle.png|thumb|Sattwige Ernährung: gesund, frisch, lecker]]
''- Ein Vortrag von Sukadev Bretz 2019 -''
 
[[Om Namah Shivaya]] und Herzlich Willkommen zu einem Vortrag über die drei Gunas, die drei [[Eigenschaften]] der [[Natur]], welches zusammenfasst, was ein [[spiritueller Aspirant]] vielleicht wissen sollte über die drei [https://blog.yoga-vidya.de/yoga-wiki-ueber-erfahrungen-und-die-gunas/ Gunas].
 
Im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] sagen wir: „Deine wahre Natur ist [[Sein Wissen Glückseligkeit]].“ Du bist nicht der [[Körper]], nicht die [[Psyche]]. Es gilt die [[Identifikation]] mit Körper und Psyche zu überwinden. Um das zu können, musst du [[Tamas]] reduzieren, [[Rajas]] reduzieren, [[Sattwa]] erhöhen, um schließlich auch Sattwa zu [[transzendieren]].
 
* Tamas bedeutet [[Dunkelheit]], [[Trägheit]], auch [[Niedergeschlagenheit]].
* Rajas ist [[Unruhe]], [[Gier]], [[Getriebenheit]].
* Sattwa ist [[Reinheit]], [[Freude]] und auch [[Erkenntnis]].
 
Es gilt, alles in deinem [[Leben]] [[sattwig]]er zu machen. Das bedeutet alles! Beginnend mit der [https://www.yoga-vidya.de/vegetarisch-leben/yoga-ernaehrung/die-drei-gunas/ Ernährung].
 
=== Drei Gunas und Ernährung ===
 
* Es gibt tamassige Ernährung, welche dich eher grobstofflich, niedergeschlagen macht, [[ungesund]] für deinen Körper ist. Die tamassigsten [[Nahrungsmittel]] oder Pseudo-Nahrungsmittel sind: [[Fleisch]], [[Fisch]], [[Alkohol]], [[Tabak]] und auch [[Drogen]], die das [[Bewusstsein]] benebeln. Die sind alle tamassig. Die gilt es, zu [[vermeiden]]. Es gibt noch andere tamassige Nahrungsmittelgruppen.
 
* Es gibt auch rajassige, die solltest du reduzieren. Rajassig ist [[Zucker]], scharfe [[Gewürze]] und Anderes.
 
* Es gilt, sich sattwig zu ernähren, also [[Obst]], [[Salat]]e, [[Gemüse]], Vollkorn, [[Hülsenfrüchte]].
 
=== Psychische Eigenschaften ===
 
Auch deine psychischen Eigenschaften kennen Sattwa, Rajas und Tamas.
 
* Tamassige Eigenschaften sind [[Minderwertigkeitsgefühl]], [[Antriebslosigkeit]], unangemessene [[Depressivität]], [[Faulheit]] usw. Das sind Gemütszustände, die du durch [[spirituelle Praktiken]] überwinden kannst.
 
* Es gibt rajassige Gemütszustände, wie [[Ärger]], [[Gier]], Wunsch-[[Getriebenheit]] und [[Nervosität]]. Diese gilt es, zu überwinden.
 
* Es gilt sattwige Gemütszustände wie Freude, Liebe, Hingabe, Mut, Willenskraft, positive Begeisterung. Diese gilt es, zu kultivieren.
 
=== Praktiziere sattwige Körperübungen ===
 
[[Datei:Swami Vishnu Devananda Asanas.jpg|thumb|Swami Vishnu bei fortgeschrittener Asana Praxis]]
Es gibt Körperübungen, die sind sattwig, rajassig und tamassig. Es gibt Körperübungen, die ungesund für dich sind, die wären tamassig. Es gibt solche, die dich unruhig macht, wo du versuchst, besser zu sein als andere und dir was einbildest. Das wäre rajassig.
Die Yoga Asanas sind typischerweise sattwige Körperübungen. Aber es gibt auch natürlich noch andere.
 
=== Den Alltag sattwig gestalten ===
 
Du kannst deine Wohnung sattwig, rajassig, tamassig gestalten. Du kannst überlegen, wie du sie sattwig gestaltest.
 
Du kannst deine Worte sattwig, rajassig, tamassig gestalten. Die Musik, die du hörst, die Lieder, die du singst, die Internetseiten, die du aufrufst: All das kann sattwig, rajassig, tamassig sein.
 
=== Empfehlung der großen Yoga-Meister ===
 
Die großen [[Yogameister]] empfehlen: Reduziere Tamas, reduziere Rajas, erhöhe Sattwa. [[Identifizieren|Identifiziere]] dich aber auch nicht mit Sattwa. Denn letztlich bist du [[jenseits]] der drei Gunas: [[Trigunarahita]] – Gehe jenseits der drei Gunas und erfahre dich selbst als reines [[Bewusstsein]].
 
Wenn du mehr wissen willst über die drei Gunas, dann gehe auf unsere [https://www.yoga-vidya.de/ Internetseite]. Dort kannst du nachschauen nach Guna oder drei Gunas. Du findest dort längere Artikel und auch längere Vorträge. Aber [[wichtig]]er ist noch: Überlege jetzt gerade, wo könntest du dein [[Leben]] mindestens ein bisschen sattwiger machen und, wenn du immer noch zuhörst, dann bist du vermutlich jemand, der schon länger [[Yoga]] macht, dann überlege: Hast du vielleicht in den letzten Wochen und Monaten langsam wieder etwas mehr Rajas und Tamas in dein Leben gelassen.
 
Lasse nicht nach. Erhöhe wieder Sattwa. So wirst du [[glücklich]]er sein, mehr [https://www.yoga-vidya.de/kundalini-yoga/yoga-der-energie/ Energie] haben und mehr [[göttliche Gegenwart]] spüren.
 
=== Video - 3 Gunas - Quintessenz ===
 
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== Guna in der indischen Philosophie ==
 
Guna im philosophischen [[Sinn]] bezeichnet die drei qualitativen [[Prinzip]]ien der Ur-Substanz, der Eigenschaften bzw. Grundbestandteile der [[Natur]] [[Prakriti]]. Die drei Gunas sind: [[Sattva]] ([[Reinheit]] und [[Licht]]), [[Rajas]] (Aktivität und Bewegung), [[Tamas]] (Trägheit und Dunkelheit).
*[[Sanskrit Kurs Lektion 72]]
*[[Sanskrit Kurs Lektion 82]]
*[[Sanskrit Kurs Lektion 96]]
*[[Sanskrit Kurs Lektion 97]]
*[https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda]
*[[Ayurveda Philosophie]]
*Ranade, Subhash, Ayurveda - Wesen und Methodik (2004)
*Stapelfeldt, Elmar und Gupta, Shive Narain, Praxis Ayurveda-Medizin: kaya-cikitsa. Therapiekonzepte für Innere Erkrankungen (2013)
*Sukadev Bretz: [https://shop.yoga-vidya.de/de/buecher/philosophie/karma-reinkarnation Karma und Reinkarnation]auch als [https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/ebooks/karma-reinkarnation-e-book ebook] oder [https://shop.yoga-vidya.de/de/yoga-vidya-verlag/cds/vortraege-sukadev/karma-reinkarnation-cd Hörbuch]
==Weblinks==
Änderungen – Yogawiki

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Guna

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Die Gunas und Leben nach dem Tod
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