In der Landwirtschaft düngst du den [[Boden]] und pflügst das [[Land]]. Doch deine [[Anstrengung]]en werden nutzlos sein, wenn es in dem Jahr nicht regnet. So etwas gibt es nicht beim [[Nishkamya Karma Yoga]]. Es gibt hier keine [[Unsicherheit]] bezüglich der [[Resultat]]e einer [[Leistung]]. Außerdem besteht hier nicht die geringste [[Chance]], dass du durch die [[Praxis]] des [[Karma Yoga]] Schaden nimmst.
Ist ein [[Arzt]] unüberlegt und behandelt dich mit der [[Überdosis]] eines Medikamentes, entsteht mit [[Sicherheit]] ein Schaden. Dies ist nicht der Fall bei der Ausübung von [[Karma Yoga]]. Selbst wenn du nur ein wenig Dienst tust, [[selbst]] wenn du nur ein wenig [[Nishkamya Karma Yoga]] in jeglicher [[Form]] praktizierst, wird es dich von großer [[https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]] befreien, von der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/angst-ueberwinden/ Angst] vor [[Samsara]] und vor [[Geburt]] und [[Tod]] mit ihren schlimmen Begleiterscheinungen.
Darum sagt [[Krishna]] zu [[Arjuna]]:
:Nehaabhikramanaasosti pratyavaayo na vidyate
:Svalpamapyasya dharmasya trayate mahato bhayat.
"Es gibt keine verlorene [[Anstrengung]], es gibt keinen [[Schaden]]. [[Selbst]] ein wenig dieses Dienstes befreit einen von großer [[https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]]." (Bhagavad Gita II-40). Der Pfad des [[Karma Yoga]], der schließlich zur Erreichung unendlicher [[Wonne]] des [[Selbst]] führt, kann nicht umsonst sein.
Unwissende [[Mensch]]en sagen, dass man keine [[Arbeit]] ohne Motiv tun kann. Es ist sehr schade, dass sie die [[Essenz]] und die [[Wahrheit]] des [[Karma Yoga]] nicht verstanden haben. Ihr [[Geist]] ist gesättigt mit allen möglichen fantastischen [[Wünsche]]n und [[Selbstsucht]], und daher ist dieser sehr unrein und vernebelt.
Mit anderen Worten kann man auch sagen: "Was auch immer ich tue, ich tue es als Dienen, als Dienst." In diesem [[Sinne]], Dienst, uneigennütziges Dienen. Natürlich, im [[Yoga]] geht es auch um [[Freiheit]], natürlich geht es nicht darum, dass wir uns einem [[Mensch]]en unterwerfen wollen, es geht auch nicht darum, dass wir eine Dienermentalität gegenüber Reichen oder Adligen oder Politikern entwickeln wollen.
Das Ideal des [[Yoga]] ist ein [[Mensch]], der sich mit [[Gott]] verbunden fühlt, der keine [[https://www.yoga-vidya.de/psychologische-yogatherapie/einsatzbereiche/beschwerdebilder/angst/ Angst]] vor irgendetwas hat, der sich verbunden fühlt mit allen Wesen und dann sein [[Leben]] dem Dienst an seinen Mitmenschen, dem Dienst an der [[Gesellschaft]], dem Dienst an [[Gott]] und dem Dienst an einer höheren [[Wirklichkeit]] widmet.
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