'''Ein Artikel Marjolein Grislo, aus dem Yoga Vidya Journal Nr.34 - Sommer 2017'''
Seit 2 Jahren beschäftige ich mich mit dem [[Einfluss]], die [[Ernährung ]] auf meine spirituelle [[spirituell]]e [[Entwicklung ]] hat. Immer besser spüre ich das Schwingungsniveau der Ernährung und fühle wie manche [[Nahrung ]] eine sehr verdichtende oder toxische [[Auswirkung ]] hat. Sie macht trüb, wo andere Nahrung mich leicht macht und öffnet.
===Energie der Nahrungsmittel===
Ich spüre auch oft die [[Energie]], die manche [[Nahrungsmittel ]] enthalten. Energie, die z.B. bei der Zubereitung auf die Nahrung übertragen wird, je nachdem, ob das [[Essen ]] mit [[Liebe ]] und [[Achtsamkeit ]] zubereitet wird. Wenn die [[Nahrung ]] eine schlechte [[Energie ]] hat, bekomme ich oft allergische Reaktionen[[Reaktion]]en. Dann schwillt die Schleimhaut von Mund, [[Kehle ]] und [[Rachen ]] an oder ich bekomme [[Jucken ]] und Verdauungsbeschwerden. Auch alte, verkochte, energielose [[Nahrung]] tut mir nicht gut. Je mehr ich mich dafür öffne, umso schneller bemerke ich, ob die Nahrung mir gut tut oder ob ich sie besser nicht essen sollte.
Auch alte, verkochte, energielose Nahrung tut mir nicht gut. Je mehr ich mich dafür öffne, umso schneller bemerke ich, ob die Nahrung mir gut tut oder ob ich sie besser nicht essen sollte.  Früher als [[Kind ]] war ich übergewichtig, aber seit ich mich mit Spiritualität und Nahrung auseinandersetze, ist das nicht mehr der Fall. Als Kind konnte ich immer essen, ich war immer hungrig, eine richtige [[Naschkatze]]. Das hat sich aber geändert, denn ich bemerke, je mehr [[Yoga ]] ich mache und je mehr ich mich mit Spiritualität auseinandersetze desto weniger Nahrung benötige ich. Ich ernähre mich [[vegan ]] und bin [[jetzt ]] auch wieder auf dem Weg mehr [[Rohkost ]] zu essen (ich war auch schon ein Jahr Rohkostlerin).
===Essen als Ersatz für unerfüllte Bedürfnisse===
Mir ist jetzt klar geworden, dass das Essen früher ein [[Ersatz ]] für ein anderes unerfülltes [[Bedürfnis ]] war (so wie bei vielen Menschen)- das [[Bedürfnis ]] nach etwas Wesentlichem, etwas Tieferen. Ich hatte [[Hunger ]] nach mehr, wusste aber nicht nach was. Spiritualität gibt mir diese Nahrung, füllt das Loch, stillt den Hunger. Essen ist nicht mehr so relevant und wird immer weniger relevant. Wenn ich mich auf Grund äußerer Umstände (z.B. zu viel Arbeit) weniger mit Yoga und Spiritualität beschäftigen kann als ich möchte und mir gut tut, bemerke ich, dass ich aus dem Gleichgewicht gerate, wieder mehr Hunger habe und mehr esse. Ich bekomme wieder Lust auf Kaffee und auf Süssigkeiten, was ich sonst nicht mehr habe. Aber wenn ich das dann zu mir nehme, schmeckt es mir gar nicht, ich spucke es oft wieder aus. Denn es ist nicht die Nahrung, die ich brauche, die meine Seele braucht.
Wenn ich mich auf Grund äußerer Umstände (z.B. zu viel [[Arbeit]]) weniger mit [[Yoga]] und Spiritualität beschäftigen kann als ich möchte und mir gut tut, bemerke ich, dass ich aus dem [[Gleichgewicht]] gerate, wieder mehr [[Hunger]] habe und mehr esse. Ich bekomme wieder [[Lust]] auf [[Kaffee]] und auf Süssigkeiten, was ich sonst nicht mehr habe. Aber wenn ich das dann zu mir nehme, schmeckt es mir gar nicht, ich spucke es oft wieder aus. Denn es ist nicht die Nahrung, die ich brauche, die meine [[Seele]] braucht. Manchmal merke ich, dass ich hungrig bin, obwohl ich keine [[Lust ]] habe auf Essen. Ich möchte dann gar nicht essen, aber doch ist da ein [[Gefühl ]] von “Hunger”. Es ist aber ein “Hunger” “[[Hunger]]” nach etwas Wesentlichen, Tieferen. Ein Hunger nach seeli-scher seelischer Nahrung.
===Nahrung für die Seele===
Ich glaube, dass das für viele Menschen heutzutage genau so zutrifft wie für mich. Viele Menschen versuchen mit dem Essen ein Loch zu füllen. Aber da Essen nicht die richtige Nahrung ist, nicht die, nach der wir tief im Inneren suchen und die, die wir brauchen, sind wir nie satt. Der Hunger bleibt, was dazu führt, dass man weiter isst, obwohl es vielleicht gar nicht schmeckt. Aber da wir uns nicht bewusst sind, was wir wirklich brauchen, nämlich Nahrung für die [[Seele]], machen wir so weiter, was leider oft zu körperlichen aber auch psychischen Beschwerden [[Beschwerde]]n führt. Denn wenn wir uns nicht auf die richtige Art und Weise ernähren, ruft die [[Seele ]] weiter nach “Nahrung”. Wir vernachlässigen uns [[selbst ]] und tun uns selbst nichts [[Gutes]], indem wir uns nicht die [[Zeit ]] und [[Ruhe ]] gönnen, auf unser [[Bauchgefühl]], auf unser [[Herz ]] zu hören und uns das geben, was wir brauchen.
Es ist in dieser [[Welt ]] aber leider nicht einfach, sich den eigenen Gefühlen [[Gefühl]]en und inneren Wünschen [[Wünsche]]n zu öffnen, da die [[Gesellschaft ]] heutzutage geprägt ist von [[Leistungsdruck]], [[Karriere]], [[Geld]], [[Stress]], [[Materialismus]], usw. Gefühle kann man dabei weniger gut brauchen. Es macht vielen Menschen [[Angst]] sich den Gefühlen zu öffnen, [[Angst]] davor, was das alles auslösen kann. Viele haben sich absichtlich für ihre [[Gefühl]]e verschlossen, damit sie bestehen bleiben können in dieser [[Gesellschaft]] und mitmachen können.
Es macht vielen Menschen Angst sich den Gefühlen zu öffnen, Angst davor, was das alles auslösen kann. Viele haben sich absichtlich für ihre Gefühle verschlossen, damit sie bestehen bleiben können in dieser Gesellschaft und mitmachen können. Und dementsprechend haben wir unsere Nahrung darauf eingerichtet; das heißt also viele Aufputschmittel wie [[Kaffee ]] und Energiedrinks, Süßigkeiten[[Süßigkeit]]en, [[Fastfood]], [[Tabak]], [[Alkohol]], usw. Nur damit wir allen Erwartungen [[Erwartung]]en entsprechen können, denn sonst ist es kaum möglich, alles zu schaffen, was von einem verlangt wird. Aber wenn du dich selbst liebst und dir und deiner [[Seele ]] etwas [[Gutes ]] tun willst und du dich traust, dann öffne dich deinem Herzen[[Herz]]en. Höre was es zu dir sagt und nähre es auf die richtige Art und Weise, mit seelischer Nahrung, damit dein inneres Loch gefüllt ist und du dich wohler fühlst im [[Körper ]] und im [[Geist]].
Seit mir bewusst ist, wonach mein [[Herz ]] und meine Seele sich sehnen, habe ich mich dafür entschieden, von [[jetzt ]] an nur noch den spirituellen [[spirituell]]en Weg und den [[Yogaweg ]] zu gehen. Denn ich möchte mich nur noch auf die für mich richtige Art und Weise ernähren. Ich möchte mir die Nahrung geben, die mein [[Geist ]] und meine [[Seele ]] brauchen: [[Liebe ]], [[Wärme]], [[Positivität]], anstatt mich voll zu stopfen mit “Füllmittel”.
===Über die Autorin===
Marjolein Grislo stammt aus dem [[Norden Hollands]] [[Holland]]s. Sie wurde in den letzten 4 Jahren quer durch Holland und [[Deutschland ]] geführt und letztendlich zu [[Yoga Vidya ]] an der [[Nordsee]]. Seit [[Februar ]] 2017 leitet sie dort die Küche. Sie praktiziert seit 7 Jahren leidenschaftlich [[Yoga ]] und beschäftigt sich seitdem auch mit spiritualität [[Spiritualität]] und dem [[Einfluss]], die [[Ernährung ]] auf [[Körper]], [[Geist ]] und [[Seele ]] hat. Sie ist immer wieder erstaunt über den [[Zusammenhang ]] psychischer und körperlicher Blockaden und wie Yoga und die richtige Ernährung ihre spirituelle [[Entwicklung ]] unterstützt.
== Siehe auch ==
Änderungen – Yogawiki

Änderungen

Wechseln zu: Navigation, Suche

Spiritualität

73 Byte hinzugefügt, 09:00, 12. Mai 2017
Ernährung und Spiritualität
11.851
Bearbeitungen

Navigationsmenü