finden über [[Hatha Yoga]] zum [[Yoga]] in seiner [[Ganzheit]]. Dies kann aus [[Sicht]] unserer [[Evolution]] und [[Involution]] erklärt werden.
===Das schlafende Bewusstsein===Das schlafende Bewusstsein erwacht im Laufe der [[Evolution]], offenbart sich mehr und mehr bis es letztlich befreit ist und als reines oder universelles [[Bewusstsein]] ganz aufgeht. Als [[Mensch]] geboren kommen wir auf der [[Erde]] an. Das [[Erde|Erdelement]] steht auch für [[Schwere]], [[Trägheit]], [[Starrheit]], was evolutionär betrachtet den [[Stein]]en oder den [[Pflanze]]n entspricht.
Als [[Baby]]s können wir anfangs nur impulsive, instinktive [[Bewegung]]en ausführen, ähnlich den [[Tier]]en (was auch dem [[Sinn]] [[Riechen]] zugeordnet wird). Später lernen wir koordinierte [[Bewegung]], [[Sprache]] usw. Aber bis wir unseren [[Körper]] wirklich beherrschen, braucht es eine lange [[Zeit]]; für eine vollkommene [[Transzendenz]] vermutlich mehrere [[Inkarnation]]en. Hier sind wir anfangs hauptsächlich von [[Unwissenheit]] geprägt. Zum [[Beispiel]] lernen wir zunächst bestimmte Abläufe, zeitgemäßes [[Verhalten]], [[Ansicht]]en usw. von anderen [[Mensch]]en und der [[Gesellschaft]], in der [[Regel]] ohne dies zu hinterfragen. Wir funktionieren nahezu wie eine [[Maschine]] aus dem [[Überlebensdrang]] heraus gesteuert.Mit [[Yoga]] oder anderen [[spirituell]]en Übungswegen beginnt die [[Involution]] des [[Mensch]]en.
Mit [[===Hatha und Kundalini Yoga]] oder anderen [[spirituell]]en Übungswegen beginnt die [[Involution]] des [[Mensch]]en. ===[[Hatha Yoga]] und [[Kundalini Yoga]] bewirken, den eigenen [[Körper]] zu erspüren, kennenzulernen. So entsteht ein tieferes eigenes [[Gewahrsein]]. Das führt zum [[Entdecken]] des [[Gemüt]]s bzw. [[Geist]]es (im Englischen eindeutiger ausgedrückt: mind). Wir werden uns unserer [[Gedanke]]n- und [[Verhaltensmuster]] mehr und mehr bewusst. Wir beginnen uns [[selbst]] im [[Gemüt]] zu fühlen.
So gehen wir bewusst in [[Beziehung]] zu uns [[selbst]] und in [[Resonanz]] mit anderen. Es entsteht eine bewusste [[Bewegung]] im [[Geist]] und im [[Gemüt]]. Vom [[Erde|Erdelement]] bewegen wir uns sozusagen geistig zum subtileren [[Wasser|Wasserelement]], was auch mit dem [[Sinn]] des [[Schmecken]]s verbunden ist. Wir nehmen wahr, was uns schmeckt und was nicht ([[Raga]] - [[Mögen]] und [[Dwesha]] - [[Nichtmögen]]) und auch unsere [[Bindung]] daran. Hier wirkt insbesondere [[Karma Yoga]], das selbstlose [[Dienen]] für andere, für einen guten ethischen [[Zweck]] und letztlich für [[Gott]], unterstützend.
===Karma Yoga===Über [[Karma Yoga]] können wir unsere [[Anhaftung]]en an das, was wir mögen bzw. nicht mögen, unser [[Verlangen]] und unsere [[Abneigung]] überwinden. Unser [[Gemüt]] wird subtiler gemacht. Wir lernen unsere [[Sinne]] zu beherrschen. Es entsteht der innere [[Drang]], aus dieser [[Gebundenheit]], die sich in [[Leid]] äußert, auszubrechen und das [[Wissen]] darüber, was wirklich wert ist zu suchen. [[Bhakti Yoga]] fördert diesen [[Prozess]] ebenfalls und verwandelt den [[Drang]] und [[Wunsch]] aus dem [[Leid]] nach [[Glück]] in eine innere [[Sehnsucht]] nach [[Einheit]]. Wir geben unsere ganze [[Liebe]] und [[Hingabe]] in das [[Dienen]] hinein und es entsteht der echte [[Wunsch]] nach [[Befreiung]].
[[===Bhakti Yoga]] fördert diesen Prozess ebenfalls und verwandelt den [[Drang]] und [[Wunsch]] aus dem [[Leid]] nach [[Glück]] in eine innere [[Sehnsucht]] nach [[Einheit]]. Wir geben unsere ganze [[Liebe]] und [[Hingabe]] in das [[Dienen]] hinein und es entsteht der echte [[Wunsch]] nach [[Befreiung]]. ===Durch die [[Entwicklung]] und [[Praxis]] der [[Hingabe]] und des [[Darbringen]]s von allem an das Göttliche oder Überbewusste können wir unser [[Gemüt]], unseren [[Geist]] immer weiter sublimieren. Getrieben durch den [[Wunsch]], uns vom [[Leid]] zu befreien und [[Freiheit]] zu erlangen, beginnen wir, uns aktiv zu bemühen. Dies entspricht der [[FeuerFeuerenergieFeuer|Feuerenergie]] und dem [[Sinn]] des [[Sehen]]s. Wir entwickeln [[Enthusiasmus]] und [[Willensstärke]], nutzen diese aktiv und sehen alles zunehmend mit dem [[Herz]]en.
===Raja Yoga===Nun kommt [[Raja Yoga]] mehr und mehr ins [[Spiel]] mit aktiven Techniken, um unseren [[Geist]] ([[Gedanke]]n, [[Emotion]]en, [[Psyche]] – also das [[Gemüt]]) zu beherrschen. Es geschieht ein [[Ausdünnen]] unserer mentalen [[Konditionierung]]. Wir bekommen mehr [[Verständnis]], sehen klarer, zum [[Beispiel]] unsere [[Swarupa]] (eigene Wesensnatur) und unser [[Swadharma]] (eigene [[Pflicht]], die aus der eigenen Wesensnatur entsteht). Bis hier handeln wir aus dem [[Leiden]] heraus. Die [[Motivation]] ist der [[Wunsch]], dieses [[Leid]]en zu überwinden. Die meisten [[Mensch]]en bewegen sich auf diesen Ebenen auf und ab bzw. hin und her.
Bis hier handeln wir ===Wissen - aus dem [[Leiden]] uns selbst heraus. Die [[Motivation]] ist der [[Wunsch]], dieses [[Leid]]en zu überwinden. Die meisten [[Mensch]]en bewegen sich auf diesen Ebenen auf und ab bzw. hin und her. ===Wenn wir [[Hatha Yoga]], [[Karma Yoga]], [[Bhakti Yoga]] und [[Raja Yoga]] ununterbrochen und stetig praktizieren, werden wir unser [[Wissen]] aus uns [[selbst]] heraus anreichern. Und auch wenn wir augenscheinlich mehrmals an den gleichen Punkt gelangen, dann mit erweitertem [[Blickwinkel]] und [[Wissen]]. Deshalb wird der [[spirituell]]e Weg oft durch eine [[Spirale ]] symbolisiert.
===Jnana Yoga===Wenn reines [[Wissen]] dämmert, dann erreichen wir einen Punkt, an dem reines [[Wissen]] aufzusteigen beginnt. Hier beginnt der Weg des [[Jnana Yoga]]. Ab hier sind wir im [[Gleichgewicht]], in [[Gleichmut]], denn wir haben unser [[Gemüt]] sublimiert. Dies ist gekennzeichnet durch einen Zustand völliger [[Nichtanhaftung]], unkonditionierter [[Sicht]], fester [[Verankerung]] in der [[Wahrheit]]. Das geht einher mit der [[Entstehung]] von wahrem [[Mitgefühl]], universeller [[Liebe]] und [[Ananda]] ([[Wonne]], unbedingte [[Freude]]). Das Göttliche wird in allen und allem gesehen. Wie ein universelles [[Fühlen]]. (In der [[Entsprechung]] verbunden mit dem [[Luftelement]] und dem [[Sinn]] [[Fühlen]].) Ab hier ist die [[Motivation]] nicht mehr [[Leid]], sondern allein die [[Sehnsucht]] nach [[Einheit]].
Dieses nun schon weit ===Das erwachte universelle Bewusstsein wird sich selbst bewusst===Das Göttliche wird in allen und allem gesehen. Wie ein universelles [[BewusstseinFühlen]] dehnt sich weiter aus . (In der [[Entsprechung]]: verbunden mit dem [[ÄtherelementLuftelement]], und dem [[RaumSinn]], [[HörenFühlen]].). Die Ab hier ist die [[SichtMotivation]] des Wirklichen wird gestärkt, die Sicht des Unwirklichen (Relativen, Vergänglichen) immer nicht mehr geschwächt. So kommen wir in das [[BewusstseinLeid]] reinen , sondern allein die [[SeinSehnsucht]]s (nach [[SatEinheit]]). Das Dieses nun schon weit erwachte [[WissenBewusstsein]] wird klarer und klarer und dehnt sich in den kosmischen [[Raum]] weiter aus. Wir erfahren reines ([[WissenEntsprechung]] (: [[ChidÄtherelement]]). Schließlich erreichen wir das vollständige , [[AufgehenRaum]] im universellen , [[BewusstseinHören]]). Das universelle Die [[BewusstseinSicht]] des Wirklichen wird sich aus sich [[selbst]] heraus bewusstgestärkt, die Sicht des Unwirklichen (Relativen, dass es universelles reines [[Bewusstsein]] istVergänglichen) immer mehr geschwächt.
So kommen wir in das [[Bewusstsein]] reinen [[Sein]]s ([[Sat]]). Das [[Wissen]] wird klarer und klarer und dehnt sich in den kosmischen [[Raum]] aus. Wir erfahren reines [[Wissen]] ([[Chid]]). Schließlich erreichen wir das vollständige [[Aufgehen]] im universellen [[Bewusstsein]]. Das universelle [[Bewusstsein]] wird sich aus sich [[selbst]] heraus bewusst, dass es universelles reines [[Bewusstsein]] ist.
 
===Kein Grund zu Sorge - wir sind bereits das universelle Bewusstsein===
Auch wenn wir auf den höheren Stufen angelangt sind, hören die anderen Yogawege nicht auf. Sie bedingen, durchdringen und entfalten sich gegenseitig. Wenn wir eine universelle Sichtweise einnehmen, gibt es diese zeitliche evolutionäre oder involutionäre Leiter gar nicht, denn letztlich gibt es nichts zu erreichen, da wir das universelle [[Bewusstsein]] bereits sind. So brauchst du dir keine [[Sorgen]] zu machen, falls dein [[Einstieg]] [[Jnana Yoga]] oder [[Raja Yoga]] ist und du vielleicht darüber zu [[Hatha Yoga]], [[Karma Yog]]a und/oder [[Bhakti Yoga]] gelangst. [[Swami Sivananda]] betonte stets: Tue von allem etwas, von allem ein wenig, aber tue es regelmäßig und ununterbrochen. Das ist ganzheitlicher [[Yoga]].
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Spiritualität

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Der spirituelle Weg - Aus der Sicth der Evolution bzw, Involution
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