Überall wo ein Tropfen [[Blut]] von Raktabiija auf die [[Erde]] viel, wuchs ein mächtiger Dämon aus dem Boden, das genaue Ebenbild von Raktabiija, um die Shaktis zu bekämpfen. Als die Shaktis jeden dieser Dämonen verwundeten, wuchs aus deren Blut immer noch mehr Dämonen… so dass dann das Schlachtfeld mit tausenden Raktabiijas gefüllt war im Kampf gegen die Shaktis.
Chandika wandte sich an Kali: „Oh Chamundi! Diese Raktabiijas können nur besiegt werden, wenn wir es verhindern, dass ihr Blut auf den Boden fällt." Als dann Chandika und die anderen Shaktis die Raktabiijas attackierten, verhinderte [[Kali]] die weiteren Geburten dadurch, dass sie mit ihrer Zunge alle Bluttropfen auffing. So wurden innerhalb kurzer [[Zeit]] alle Raktabiijas getötet.
Shumbha war außer sich vor [[Zorn]]: „Oh Durga! Es ist keine Ehre in deinem Sieg. Nur durch die Hilfe von anderen konntest du meine Männer besiegen. Durga erwiederte: „Ich bin alleine. Die Göttinnen, die du siehst, sind nicht verschieden von mir." Dann, zur Verwunderung von Shumbha, verschmolzen die verschiedenen Shaktis in Durga.
Durga angreifend erhob sich Shumbha in den [[Himmel]]. Es kam zu einem Kampf in der [[Luft]], wo Durga schließlich den Dämonen mit ihrem Speer niederstreckte. Voller Freude erschienen die Götter, angeführt von Indra, und verneigten sich vor Mutter Durga, der Zerstörerin des Bösen.
Die [[Göttin]] Durga, eine Erscheinungsform von [[Shakti]] wurde von allen Göttern gemeinsam erschaffen, um [[Mahishasura]] auszulöschen. In der Erscheinungsform von [[Parvati]] ist Durga die Frau von [[Shiva]] und [[Mutter]] von [[Lakshmi]], [[Saraswati]], [[Ganesha]] und [[Karttikeya]]. Die Göttin Durga ist eine Inkarnation der [[Devi]], [[Mutter]] des Universums, die daher als Schöpfungskraft für den Erhalt und die Zerstörung der [[Welt]] verantwortlich ist.
Durga, was in Sanskrit “unbezwingbar” "unbezwingbar" heißt, wird zehnarmig auf dem [[Rücken]] eines [[Tiger]]s oder eines [[Löwe]]n dargestellt. Sie ist mit diversen Dingen gewappnet unter anderem mit dem [[Chakra]] von [[Vishnu]], mit einer Lotusblume und dem Dreizack von Shiva. Die Göttin Durga wird abgebildet mit einem meditativen Lächeln, [[Mudra]]s oder Handhaltungen praktizierend. Man glaubt sie sei eine Verkörperung der [[Shakti]] und dass sie sich im [[Svatantrya]] oder Selbst-Zufriedenheitsstatus befindet.
Die hinduistische Göttin Durga manifestierte sich, als die Götter durch die dämonischen und bösartigen Kräfte von Mahishasura bedroht wurden. Alle Götter vereinten ihre göttlichen Strahlen und erschufen sie so mit dem [[Ziel]], die Dämonen unter Leitung von Mahishasura zu überwinden.
Üblicherweise wird die Göttin Durga in roten Gewändern (Sari) dargestellt, wobei die Farbe Rot [[Symbol]] ist für Tatkraft und Schutz vor allem Übel. Sie wird acht- oder zehnarmig abgebildet, während sie viele Gegenstände hält, und so die zehn Richtungen oder acht Bereiche der hinduistischen Religion einbezieht, was so viel bedeutet wie, dass sie die Gläubigen aller Richtungen beschützt. Durgas Darstellungen zeigen sie auch dreiäugig. Daher wird sie auch "Tryambake" (dreiäugige [[Göttin]]) genannt. Das rechte Auge bedeutet Tatkraft, auch symbolisiert durch die [[Sonne]], das linke Auge bedeutet [[Verlangen]], dargestellt durch den [[Mond]], und das mittlere Auge bedeutet [[Wissen]] dargestellt durch [[Feuer]].
Kapitalistischer Patriachalismus hat zeitgleich zwei Folgen bewirkt: Privatisierung und Institutionalisierung von Mutterschaft – die liebende und nährende Mutter gesunder Säuglinge. Mit den ins Geschichtsbild kommende Bengalis im [[Ganges]]delta wird der Geist mütterlicher Liebe und Fürsorge auch in der natürlichen Umgebung wahrgenommen, von Bankimchandra Chattopadhyay so bewegend beschrieben als gut bewässert, fruchtbar (Sujalan Suphalang, Shasyashyamalang). So konnte dann Bengalen als “zugewandte "zugewandte liebende Mutter” Mutter" dargestellt werden, jederzeit bereit die [[Wunsch|Wünsche]] und Anforderungen ihrer Kinder zu erfüllen. Abgesehen von religiösen Anspielungen stellt Durga ihre Schutzbefohlenen mitten hinein in ein Nationalgefühl und zwischen die tragenden Säulen der Ökonomie. Sie ist die allesdurchdringende, allmächtige, allwissende, allgegenwärtige Gottheit.
Löwe oder Tiger sind generell angesehen als Durgas Reittiere. Der Löwe steht für [[Kraft]], Bestimmtheit und [[Wille]]. Die Göttin Durga auf dem Löwenrücken symbolisiert ihre besonderen Fähigkeiten in diesen Merkmalen. Sie wird auf dem Löwen mit dem Abhay Mudra abgebildet, was ihre Furchtlosigkeit zeigt.
Navaratri wird die ganze Zeit über Gujarat und am letzten Tag wird Garba begangen zum Gedenken an den Sieg von Mahishasurmardhini. In Goa, wird die Göttin Durga als friedvolle Inkarnation von Maha Gauri verehrt. Shree Shantadurga oder Santeri ist die Schutzgöttin von Goa. In den Formen von Ambabai und Tulja Bhavani wird sie in Maharashtra verehrt.
Generell ist die Mutter in Indien verehrt in ihren beiden Aspekte als [[Annapurna]] und Lalita-Mahatripurasundari. Shri Shankara komponierte eine fromme Hymne in der die Kraft, Schönheit und Herrlichkeit der göttlichen Mutter als Annapurna, als die “Ernährerin”"Ernährerin", gepriesen wird. Nahrung ist der mütterliche Segen gleichermaßen für weltliche Personen und [[Sadhaka]]s. Für die weltlich Verhafteten ist sie die „unerkannte Naturkraft“ Naturkraft" für die Sadhakas die „erkannte Realität“Realität". Shankara dichtet: „O Mutter Annapurna, o große Göttin, Vorsteherin Kasis, o Amphore der Barmherzigkeit, schenke mir eine feste Verankerung in Wissen und Sachlichkeit.
===Durga Tempel in Indien===
Die sehenswürdigsten Tempel der Göttin Durga in Indien sind der Ambabai Tempel in Kolhapur, Maharashtra; der Durgamba Tempel im Uttar Kannada District, Karnataka; Maa Bamleshwari Tempel in Dongargarh, Chhattisgarh, der Kalighat Tempel in Kolkata; der Kulanjari Mata Tempel in Aligarh, Uttar Pradesh; der Kanaka Durga Tempel, in Vijayawada, Andhra Pradesh; der Shitla Mata Tempel in Patna, Bihar; der Shanta Durga Tempel in Goa; der Ambika Mata Tempel in der Nähe des Mount Abu, Rajasthan; der Tulja Bhavani Tempel in Tuljapur, Maharashtra; der Biraja Tempel in Jajpur, Orissa und noch viele andere.
 
===Vana Durga===
Vana Durga ist eine Erscheinungsform der göttlichen Mutter die mit acht Armen dargestellt wird. Sieben der acht Arme benutzt Vana Durga um die Muschelschale, Chakra, Khadga Khetaka, Sula, einen Pfeil und einen Bogen zu halten. Mit der verbleibenden Hand zeigt Vana Durga die Tarjani Geste. Sie hat eine grüne Hautfarbe wie das Gras. In der [[Veden|vedischen Literatur]] wurde sie als Aranyani oder Vanaspati dargestellt, die Pflanzen und Laub darstellen. In der [[Atharva Veda]] spielen diese beiden [[Göttin]]nen eine wichtige Rolle mit Einfluss auf das indigene Gesundheitssystem.
==Legenden der Göttin Durga==
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Durga

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