Eine Hilfe ist auch, sich hinein zu versetzen in andere Menschen, die [[Welt]] durch die [[Augen]] eines anderen zu sehen, so entsteht auch [[Liebe]] und auch das ist das, was Spiritualität heißt, das Göttliche im anderen zu sehen, bedingungslose Liebe zu haben oder vielleicht auch erwartungslose Liebe oder eine Liebe, die mit eigenen Erwartungen und Bedingungen auch gleichmütiger umgehen kann. Wenn wir das dann noch ergänzen mit Praktiken, dann ist das Ganze ein schöner [[Weg]], wobei ihr sehen könnt, was von diesem ganzheitlichen Weg zur Gelassenheit für euch hilfreich ist.
===Hatha Yoga===Als Praktiken empfehle ich täglich Asanas [[Asana]]s und [[Pranayama]]. Mein Tipp wäre, macht mindestens eine Viertelstunde jeden [[Tag]], macht das, wo ihr denkt, dass es für euch gut ist. Fortgeschrittenere machen mindestens eine Stunde am Tag alles zusammen, Asanas, Pranayama und [[Meditation]]. Die weniger Fortgeschrittenen jeden Tag etwas, z.B. eine Viertelstunde, und einmal die Woche etwas mehr, vielleicht einen wöchentlichen Yogakurs oder einmal die Woche mit einer CD oder DVD oder nach eigenem Gedächtnis oder Yogabuch.  Das ist so eine Art Grundhygiene, kann man sagen. So wie die Zähne jeden Tag Zähneputzen brauchen und die Haare für die meisten Kämmen brauchen, ihr kennt sicher noch andere hygienische Maßnahmen, die täglich sein müssen. So ähnlich ist es wie eine Art Geistes[[Geist]]es- und [[Prana]]- und Körperhygiene[[Körper]]hygiene, jeden Tag etwas zu machen, was einem dort gut tut auf dem Gebiet Asanas, Pranayama, Meditation. Oder vielleicht habt ihr auch andere Sachen aus anderen Kontexten, die euch dort hilfreich sind. Und einige Sachen könnt ihr auch anwenden, wie [[Bauchatmung]], [[Lampenfiebertransformation]], [[Ärgertransformation]], spielerisch mit Körperhaltungen experimentieren. Und besonders wichtig, ist die Meditation.  Mittelfristig wird euch die Meditation gelassener machen, langfristig wird die Meditation zur [[Erleuchtung ]] führen. Und wenn man die Erleuchtung hat und Einheitserfahrung hat, dann stellt sich nicht mehr die Frage: "Wie soll ich gelassen leben?" Das wird eine natürliche [[Swarupa]], es geschieht einfach. Ein [[Buddha ]] oder ein [[Swami ]] [[Sivananda ]] mussten nicht überlegen: "Wie bleibe ich gelassen im Alltag?" Sie waren es. Und die Gelassenheit im Alltag ist dann auch wieder in jedem Temperament etwas anders. Diese Textserie entwickelt sich ja fast dazu, ein Ratgeber für fast alles oder auch ein Ratgeber für spirituelle Lebenseinstellung zu werden. Und das ist auch angemessen, denn Krishna hat ja Gelassenheit definiert als: "Samatvam Yoga Ucyate. Yoga ist Gelassenheit." Und Patanjali sagt: "Yoga ist das Zur-Ruhe-Bringen der Gedanken im Geist. Tada Drashtuh Swarupe Vasthanam. Dann ruht der Sehende in seiner wahren Natur." Und so ist es durchaus im Sinne der Gelassenheit und im Sinne des Ziels der Gelassenheit, wenn das gesamte Yogasystem abgehandelt wird unter dem Thema "Gelassenheit". Man kann das Yogasystem unter dem Gesichtspunkt Bewusstseinserweiterung abhandeln, man kann es abhandeln unter dem Gesichtspunkt [[Hingabe]], man kann es abhandeln unter dem Gesichtspunkt Energie und [[Erkenntnis. Hier steht das gesamte Yogasystem vor dem Hintergrund der Gelassenheit und vor dem Ziel der Gelassenheit. Yoga Samatvam Ucyate. Yoga, Einheit ist erreicht, wenn du Gelassenheit übst. Und umgekehrt, wenn du Yoga übst, kommst du zur Gelassenheit. Oder Patanjali sagt: "Yogas chitta vritti nirodha. Yoga ist das Zur-Ruhe-Bringen der Gedanken im Geist. Tada Drashtuh Swarupe Vasthanam. Dann ruht der Sehende in seiner wahren Natur." Indem du deinen Geist zur Ruhe bringst, erreichst du die Erleuchtung. Indem du die Erleuchtung erreichst, fällt es dir leichter, den Geist zur Ruhe zu bringen]].
== Siehe auch ==
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