:'''1. Die fitten SeniorInnen'''
:Hierbei handelt es sich um ältere Menschen, die alle [[Körper|körper]]lichen Bewegungen ausführen können, die im „Rahmen des Normalen“ liegen. Sie sind beweglich, pflegen und versorgen sich komplett selber, treiben [[Sport]] und gehen auf [[Wandern|Wanderschaft]]. Sie sind aufgrund ihrer [[Fitness]] in der Lage, ihr Leben selbständig zu gestalten und zu bewältigen. Sie wissen, dass sie durch Yoga ihre [[Beweglichkeit]] erhalten können. Mit ihnen wird die Yoga-[[Vidya]]-Grundreihe geübt.
:'''2. SeniorInnen mit körperlichen Einschränkungen'''
:Hierbei handelt es sich um [[Rollstuhlfahrer]] und [[Amputierte]]. Die behinderten SeniorInnen bedürfen eines [[Einzelunterricht]]es.
Kommen ältere Menschen in den Yogaunterricht, bringen sie ganz unterschiedliche [[Krankheit|Krank]]engeschichten mit. Es sollte genau auf die [[Beweglichkeit ]] geschaut werden, um dementsprechend die passende Gruppe zu finden. Die fitten SeniorInnen sollen sich nicht unterfordert, die Menschen mit Einschränkungen aber nicht überfordert fühlen, so dass man diese Menschen als Teilnehmer nicht verliert. Sportliche 60jährige wagen schon bald den [[Kopfstand]]. Andere wiederum müssen in einfachen Yogastellungen erst einmal wieder [[Vertrauen ]] in sich selbst gewinnen. Unter Umständen müssen die Stellungen [[Stellung]]en in einem langsamen Prozess eingeführt werden.Jede/r YogaschülerIn ist einmalig und die Sicherheit ist das oberste Prinzip, wenn [[Kraft]], Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit [[Koordination]]sfähigkeit eines Neulings eingeschätzt werden müssen. Man sollte sich in der Nähe aufhalten, um sicherzugehen, dass er beim Üben nicht stürzt. Im Normalfall greift man so wenig wie möglich ein, da die meisten Menschen alleine lernen möchten, sich z. B. auf dem Boden niederzulassen und wieder aufzustehen.
'''Ein Yogaprogramm für SeniorInnen – 4 Vorteile'''
*Yoga verbessert die [[Körperhaltung ]] und die [[Atmung]]. Dadurch funktioniert der ganze [[Körper ]] insgesamt besser.*Durch Yoga wird die normale Beweglichkeit der [[Gelenke ]] und der [[Wirbelsäule ]] erhalten oder wieder hergestellt, was zu einer Funktionstüchtigkeit im Alltag und somit Unabhängigkeit von anderen Menschen führt.*Yoga unterstützt die [[Seele|seelische ]] und spirituelle Entwicklung und fördert so ein bewusstes Leben, [[Altern ]] und [[Sterben]].*über Verbesserung der Koordination hilft Yoga auch zu einem klaren Geist, besseres [[Gedächtnis ]] und Stärkung der Sinnesfunktionen[[Sinne]]sfunktionen
'''Krankheiten und Energie'''
Bei Krankheiten sollen YogalehrerInnen beim Unterrichten von SeniorInnen auf folgende Punkte achten:
*AnfängerInnen mit zu hohem [[Blutdruck ]] sollten keine Umkehrstellungen [[Umkehrstellung]]en wie den Kopfstand oder den [[Schulterstand ]] üben. Machen die Menschen im Laufe der Zeit Fortschritte, können durchaus sanfte Umkehrstellungen zum Programm gehören.*Yoga-Schüler mit [[Osteoporose ]] sollten die Stellungen ganz bewusst ausüben. Stellungen, die einen brüchigen [[Knochen ]] belasten, sollten mit äußerster Vorsicht eingenommen werden.*Yoga-Schüler mit [[Arthritis ]] brauchen immer wieder viel Ermutigung, weil die Bewegungen schmerzen. Die Aufgabe besteht darin, zu [[Motivation|motivieren ]] und zu [[Mobilisation|mobilisieren]].*Yoga-Schüler dürfen energetisch nicht überfordert werden. Der/die YogalehrerIn muss ein [[Gespür ]] dafür haben, wie viel ein älterer Mensch zu leisten im Stande ist.
*Der Unterricht sollte körperlich, psychisch und spirituell erhellend sein. Ein gut abgerundetes Programm umfasst sowohl belebende Stellungen, die dehnen und stärken, als auch erholsame Stellungen, die dem Loslassen dienen.
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Seniorenyoga

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