=== Algemeines ===
Devanagari ist eine Silbenschrift, d.h. das Erscheinungsbild der einzelnen "Buchstaben" ([[varnaVarna]]) verändert sich mehr oder weniger stark, je nach dem, in welchem lautlichen Umfeld sie im graphischen Zusammenhang der Silbe ([[aksharaAkshara]]) erscheinen. Ein wesentliches Merkmal dieser Schrift ist, das Vokale (Selbstlaute) nur am Wortanfang eine eigenständige Gestalt haben, anderenfalls werden sie an den vorangehenden Konsonanten (Mitlaut) in verschiedener Weise "angehängt": अमृत amṛta "Unsterblichkeitstrank" besteht aus den drei Silben अ-मृ-त ''a-mṛ-ta'', wobei das '''a''' am Wortanfang eine andere Gestalt hat als das '''a''' am Wortende, das bereits im Konsonanten '''ta''' enthalten ist und somit nicht gesondert erscheint. Der Laut '''ṛ''' wird wiederum an das '''m''' angehängt bzw. "subskribiert", so dass die Silbe '''mṛ''' (sprich /<mri/>) entsteht.
Nach der Auflistung der Vokale erscheinen im traditionellen Devanagari-Alphabet zwei besondere Laute, die [[anusvara]] und [[visargaVisarga]] genannt werden:
=== Konsonanten ===
Die '''Konsonanten''' (Mitlaute) des Devanagari-Alphabets sind ebenfalls nach streng phonetischen Gesichtspunkten angeordnet. Traditionell geschieht dies für die ersten 25 Konsonanten in fünf Fünfergruppen, die jeweils eine Reihe bzw. Klasse ([[vargaVarga]]) von Lauten ([[varnaVarna]]) darstellen, die an derselben Artikulationsstelle (Ort, wo ein Laut im Mund hervorgebracht wird) gebildet werden. Es herrscht in allen [[varga]]s folgendes Ordnungsprinzip:
*ein stimmloser, unbehauchter Konsonant (z. B. '''ka''')
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Devanagari

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