Du verlierst nichts durch Karma Yoga. Selbst wenn du nur ein bisschen Dienst für dein Land tust oder für die Gesellschaft oder für arme kranke Leute, bringt das Vorteile und Nutzen mit sich. Es reinigt dein Herz und bereitet [[Antahkarana]] (Geist, Intellekt, Ego und Unterbewusstsein) für den Empfang des Wissens über [[Atma]] vor. Die [[Samskara]]s oder Impressionen dieser guten Taten sind unauslöschlich in deinem [[Unterbewusstsein]] gespeichert. Die Kraft dieser Samskaras werden dich wiederum zu weiteren guten Taten bringen. [[Sympathie]], Liebe, ein Sinn für Patriotismus und Dienst werden entwickelt. Nichts ist verloren, wenn die Kerze brennt.
 
In der Landwirtschaft düngst du den Boden und pflügst das Land. Doch deine Anstrengungen werden nutzlos sein, wenn es in dem Jahr nicht regnet. So etwas gibt es nicht beim Nishkamya Karma Yoga. Es gibt hier keine Unsicherheit bezüglich der Resultate einer Leistung. Außerdem besteht hier nicht die geringste Chance, dass du durch die Praxis des Karma Yoga Schaden nimmst. Ist ein Arzt unüberlegt und behandelt mit der Überdosis eines Medikamentes, entsteht mit Sicherheit ein Schaden. Dies ist nicht der Fall bei der Ausübung von Karma Yoga. Selbst wenn du nur ein wenig Dienst tust, selbst wenn du nur ein wenig Nishkamya Karma Yoga in jeglicher Form praktizierst, wird es dich von großer Angst befreien, von der Angst vor Samsara und vor Geburt und Tod mit ihren schlimmen Begleiterscheinungen. Darum sagt Lord Krishna zu Arjuna:
:Nehaabhikramanaasosti pratyavaayo na vidyate
:Svalpamapyasya dharmasya trayate mahato bhayat.
"Es gibt keine verlorene Anstrengung, es gibt keinen Schaden. Selbst ein wenig dieses Dienstes befreit einen von großer Angst." Gita: Chapter II-40. Der Pfad des Karma Yoga, der schließlich zur Erreichung unendlicher Wonne des Selbst führt, kann nicht umsonst sein.
 
Unwissende Menschen sagen, dass man keine Arbeit ohne Motiv tun kann. Es ist sehr schade, dass sie die Essenz und die Wahrheit des Karma Yoga nicht verstanden haben. Ihr Geist ist gesättigt mit allen möglichen fantastischen Wünschen und Selbstsucht, und daher ist dieser sehr unrein und vernebelt. Sie verstehen die zugrunde liegende Wahrheit des Karma Yoga nicht. Sie beurteilen andere nach ihren eigenen Gesichtspunkten. Selbstlosigkeit ist ihnen fremd. Ihr Geist und ihre Gehirne sind abgestumpft und können daher nicht richtig schwingen, um tatsächlich zu verstehen, was eine motivlose Tat eigentlich ist. Leidenschaftliche Haushälter können nicht einmal davon träumen, eine Arbeit zu tun, ohne dafür einen Gewinn für sich selbst und ihre Familien zu erhalten.
 
Wenn der Gedanke daran, Gutes zu tun, ein wesentlicher Bestandteil des Seins eines Menschen geworden ist, wird er kein Motiv mehr erwägen. Er hat enorme Freude daran, anderen zu dienen und ihnen Gutes zu tun. Es liegt eine besondere Freude und Ananda in der eifrigen Praxis von Karma Yoga. Der Karma Yogi erhält innere spirituelle Stärke und Kraft durch die Ausübung motivloser und selbstloser Taten.
 
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