Für Verwirrung sorgt mitunter auch die durch die englische Kolonialherrschaft bedingte anglizierte Form der Schreibung in Texten, die in Indien gedruckt wurden (und werden): so steht in der Umschrift (Trankription) oft ee für ''ī'' (leela für ''līla'' "Spiel") und oo für ''ū'' (roopa für ''rūpa'' "Form"), gelegentlich auch u für a (sutee für ''satī'' "Witwe, die ihrem verstorbenen Mann in den Tod folgt").
Weitere häufige Varianten sind: ch für ''c'' (chitta für ''citta'' "Verstand") sowie sh für ''ś'' und ''ṣ'' (shakti für ''śakti'' "Energie" bzw. dosha für ''doṣa'' "Fehler"). Des weiteren besteht oft Unsicherheit bei behauchten (aspirierten) Konsonanten. Häufig wird das /h/ nicht geschrieben (subeca für ''śubhecchā'' "Wunsch nach segenbringeden segenbringenden Dingen"), da in vielen nichtindischen Sprachen die Behauchung bzw. Nichtbehauchung von Konsonanten keine bedeutungsunterscheidende Rolle spielt. In Südindien haben sich dagegen Schreibungen eingebürgert, die im Sanskrit unbehauchte Konsonanten mit zusätzlichem /h/ transkribieren (murthi oder moorthi oder moorthee für ''mūrti'' "Form").
Da sich die wissenschaftliche Tranliteration jedoch (auch in Indien) immer weiter durchsetzt, sollt man sie unbedingt kennen und nach Möglichkeit auch benutzen, denn sie hat den entscheidenden Vorteil, eine exakte Entsprechung von Schreibung und Aussprache zu bieten. Die ist besonders im Hinblick auf die Unterscheidung von kurzem und langem Vokal bzw. unbehauchtem und behauchtem Konsonant von Bedeutung, z. B.:
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