[[Datei:Smiley.png|thumb|300px]]'''''„Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken“''''' 
Marc Aurel, Kaiser und Philosoph, 121-180 n. Chr.
'''==Was macht positives Denken aus? == Was hat es für Auswirkungen auf das Leben eines Einzelnen?''' Besonders deutlich wird die Antwort in entscheidenden oder extremen Situationen: Bei Sportlern entscheidet ihre Einstellung eventuell mit, ob sie die angespornte [[Breitensport|Leistung]] erbringen; bei Menschen, die einen schweren [[Schicksal]]sschlag erleiden, entscheidet sich, ob sie ihn ver[[arbeiten]] und daraus wachsen können oder ob er auf ihnen lasten bleibt [[Depression|und ihr weiteres Leben beeinflusst]].''Positives Denken'' bedeutet nicht, sein Leben verzerrt oder zwangsoptimistisch zu sehen; es ver[[körper]]t auch nicht die Suche nach [[Glück]] in Verbindung mit dem bewussten Vermeiden von leidvollen Erfahrungen. Vielmehr ist es eine Einstellung, die sich auf alle Lebensbereiche und Situationen bezieht und sie prägt. Es umfasst vor allem: Ein gesundes, [[vertrauen]]svolles Verhältnis zu sich selbst und seinen Mitmenschen, das Vertrauen in das eigene Gelingen, die Bereitschaft, sich auf Unbekanntes einzulassen und Herausforderungen anzunehmen, eine Perspektive, die über der [[Ego]]-Ebene steht und [[Demut|es somit ermöglicht]], auch in unangenehmen Situationen zu versuchen, positive Punkte herauszufiltern. Außerdem charakteristisch sind die Tendenz zur Eigenverantwortlichkeit und aktivem Handeln: Der positive Denker sucht die Gründe für unvorteilhafte Gegebenheiten nicht nur in den äußeren Umständen und vermeidet somit die [[Opfer]]rolle. Er versucht, die Situation mit zu gestalten und bewusst mit zu prägen. Es kommt darauf an, immer wieder auf zu stehen (das auch mit meditativen Übungen wie [[Hatha-Yoga]], [[Tanz]] z. B. [[Aikido]] eventuell [[symbol]]isch zu üben) - ohne Selbstvorwürfe oder sich stark zu überfordern; ohne sich zu vergleichen; vgl. [[Zufriedenheit]]...
''Positives Denken'' bedeutet nicht, sein Leben verzerrt oder zwangsoptimistisch zu sehen; es ver[[körper]]t auch nicht die Suche nach [[Glück]] in Verbindung mit dem bewussten Vermeiden von leidvollen Erfahrungen. Vielmehr ist es eine Einstellung, die sich auf alle Lebensbereiche und Situationen bezieht und sie prägt. Es umfasst vor allem: Ein gesundes, [[vertrauen]]svolles Verhältnis zu sich selbst und seinen Mitmenschen, das Vertrauen in das eigene Gelingen, die Bereitschaft, sich auf Unbekanntes einzulassen und Herausforderungen anzunehmen, eine Perspektive, die über der [[Ego]]-Ebene steht und [[Demut|es somit ermöglicht]], auch in unangenehmen Situationen zu versuchen, positive Punkte herauszufiltern. Außerdem charakteristisch sind die Tendenz zur Eigenverantwortlichkeit und aktivem Handeln: Der positive Denker sucht die Gründe für unvorteilhafte Gegebenheiten nicht nur in den äußeren Umständen und vermeidet somit die [[Opfer]]rolle. Er versucht, die Situation mit zu gestalten und bewusst mit zu prägen. Es kommt darauf an, immer wieder auf zu stehen (das auch mit meditativen Übungen wie [[Hatha-Yoga]], [[Tanz]] z. B. [[Aikido]] eventuell [[symbol]]isch zu üben) - ohne Selbstvorwürfe oder sich stark zu überfordern; ohne sich zu vergleichen; vgl. [[Zufriedenheit]]...
'''==Was macht positives Denken so schwierig?'''==Unser Leben liegt teils in unseren Händen; [[Religion|religiöse]] Weisheit und auch [[Yoga]] sagen gerade: nicht erzwingen, sondern eventuell auch weniger leisten, um den Blick auf diese andere Dimension überhaupt zu haben und ihr mehr Mitwirkung einzuräumen. Unsere Gedanken mit ''positivem Denken'' und die sich daraus ableitenden [[Entscheidung]]en formen unseren [[Weg]] mit – und doch können wir uns manchmal nicht überwinden, ''positiv zu denken'' und aktiv zu handeln. Denn manchmal scheuen wir, die immer mehr Komfort und Schnelligkeit gewohnt sind, die Mühe, die wir aufwenden müssten. Dies würde außerdem bedeuten, die gewohnte und vermeintlich sichere Komfort-Zone zu verlassen und sich auf unbekanntes Terrain zu begeben, was möglicherweise nicht das gewünschte Ergebnis mit sich bringt. Entscheidend dafür ist u.a., wie sehr wir uns von Menschen beeinflussen lassen, die negativ denken oder ein überdurchschnittliches Sicherheitsbedürfnis haben. Sie prägen einen möglicherweise schon in jungen Jahren mit ihren Ansichten und Lebensweisen, die wir automatisch als Vorbild übernehmen und die unsere grundlegende Perspektive für spätere Situationen bildet. Ein negativer Einfluss ist besonders in Gesellschaften [[familie|zu spüren]], die von selbsterzeugtem [[Stress]], hoher Komplexität und Dynamik, einem ungesundem Lebensstil sowie überzogenen Erwartungen bestimmt sind, denen kaum einer gerecht werden kann.
Doch auch, wenn man grundlegend positiv denkt, kann ein schwerwiegender Vorfall alles in Frage stellen und Urvertrauen zerstören. Ausschlaggebend ist, ob man liegen bleibt oder ob man es – auch mit Hilfe – schafft, wieder aufzustehen und das Ereignis nicht vergessen, aber ver[[arbeit]]en kann.
'''==Wie kann man positives Denken lernen?'''==
So verschieden wie wir Menschen sind, so verschieden sind auch unsere Vorlieben und Abneigungen, auch in Bezug auf Lernen – ein Patentrezept fehlt somit. Einige bewährte Möglichkeiten, die je nach Fall mehr oder weniger in Frage kommen, sollen betrachtet werden:
''Professionelles Coaching'' bzw. Therapien können helfen, in schwierigen Fällen wieder zurückzufinden. Vorteilhaft sind die individuelle Beratung und Übungen, die Starthilfe bieten.
:"''(..) [[niemals aufgeben]], der eigenen Lebens[[musik|melodie]] nachzulauschen, alle anderen Geräusche so weit als möglich ausblenden - und sich um [[Himmel]]s willen davon nicht abbringen lassen."
==Siehe auch ==
* [[Glaube]]
* [[Tao]]
 
==Weblinks==
*[http://de.wikiversity.org/wiki/Positives_Denken Positives Denken (Wikiversity)]
*[http://de.wikibooks.org/wiki/Die_Kunst_gl%C3%BCcklich_zu_leben Die Kunst glücklich zu leben (Wikibooks)]
*[http://knol.google.com/k/nils-horn/erfolgreich-spirituell-leben-yoga/d0nwq0okqs4d/39# Erfolgreich spirituell leben (Yoga, Meditation, Positives Denken)]
*[http://www.lulu.com/items/volume_71/11132000/11132565/1/print/11132565.pdf Das grosse Orakelbuch (Yogi Nils, PDF)]
*[http://knol.google.com/k/kleines-yoga-orakel# Kleines Yoga-Orakel]
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Positives Denken

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