Das Wort "'''Psyche'''"stammt aus dem Altgriechischen wird mit dem Wort [[Atem]] oder Hauch im Sinne von Lebenshauch übersetzt. Im Wort "Atem" wiederum steckt die indogermanische Wurzel des Sanskritbegriffes von [[Atman]] ([[Bewusstsein]] des Individuums) – das unvergängliche [[Selbst]], die [[Seele]].  [[Datei:Meditation Aura Energiefeld.jpg|thumb|Die Psyche wird im [https://yoga-vidya.de/yoga Yoga] als Instrument der [[Seele]] angesehen]] Die Psyche eines Menschen, im Inneren verborgen, umschreibt alle seelischen Vorgänge, bewusster wie auch unbewusster Art. [[Geist]] und [[Intellekt]] selektieren unterschiedlichste Reize, nehmen diese wahr und rufen [[Gedanke]]n und [[Gefühl]]e im Inneren hervor. Das wahre Selbst in Form von reinem [[Bewusstsein]] (entspricht [[Brahman]], dem kosmischen Bewusstsein) und bleibt bei all den unterschiedlichen [[Wahrnehmung]]en, [[Gedanke]]n und [[Gefühl]]en unverändert.{{#ev:youtube| 1WnAlHYl8vc }}
==Psyche in der Mythologie==
Die Schwestern Psyches erfüllen sie mit Misstrauen, sie belauscht den schönen schlafenden Gatten und verwundet ihn dabei mit einem heißen Öltropfen. Venus misshandelt die Verlassene und legt ihr schwere [[Arbeit]]en auf, zuletzt sendet sie sie zu [[Proserpina]], um deren Schönheitsbüchse zu holen. Allen [[Gefahr]]en trotzend, vollbringt Psyche den Auftrag und wird dann mit Amor wieder vereint und in den [[Himmel]] aufgenommen. — [[Apuleius]]' Märchen wurde in der Renaissance viel gelesen (Raffael, Farnesina in Rom, viele Cassonebilder; Fresken in der Engelsburg in Rom).
 
==Antahkarana – Die Funktionen des menschlichen Geistes, der menschlichen Psyche==
Der [[Raja Yoga]], als [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] des [[Geist]]es, will uns einladen, Herrscher zu werden über unsere [[Gedanke]]n und [[Gefühl]]e, man könnte auch sagen, geschickter mit unseren Gedanken und Gefühlen umzugehen und dann auch [[Gutes]] in der [[Welt]] zu bewirken.
 
===Das Modell des Antahkarana mit den 4 Aspekten des inneren Instrumentes===
[[Karana]] heißt Instrument; heißt, das, mit dem wir etwas tun. Dann gibt es:
*[[Bahirkarana]], das ist das äußere Instrument, unser [[Körper]] mit seinen verschiedenen Fähigkeiten,
*und Antahkarana, das innere Instrument, die Psyche.
 
Dabei wird schon deutlich, dass wir im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nicht davon ausgehen, dass wir der [[Körper]] sind, der Körper ist unser [[Instrument]], wir sind auch nicht unsere Psyche, unsere Psyche ist auch unser Instrument und wir können lernen, mit Werkzeugen und Instrumenten gut umzugehen. So ähnlich, wie wenn du einen Werkzeugkasten hast, dann kannst du auch lernen damit umzugehen. Irgendwann als [[Kind]] habe ich einen Werkzeugkasten geschenkt bekommen, danach musste ich lernen, wie man die Säge, den Hammer, den Schraubenzieher usw. benutzt. Es war eine gewisse Anleitung notwendig, aber dann konnte ich anfangen zu basteln.
 
So ähnlich ist es auch mit unserem [[Körper]], einiges lernen wir von selbst, bei anderem können wir lernen, wie wir den Körper noch besser nutzen können. So dient das ganze [[Hatha Yoga]] dazu, den Körper besser nutzen zu können, ihn noch gesünder halten. Ebenso ist es mit dem inneren Instrument, dem menschlichen [[Geist]]. Auch da können wir lernen, besser mit ihm umzugehen. Instrumente kann man auch verbessern, z.B. kannst du ein Messer schärfen oder du kannst auch den Akku in einem Schraubbohrer austauschen. So ähnlich kannst du an deinen eigenen geistigen Fähigkeiten arbeiten, und du kannst auch dazu beitragen, dass dein Körper besser funktioniert, dass er gesünder ist und du mehr damit machen kannst.
 
Du selbst bist aber nicht dieses Instrument, du bist [[Atman]] – das [[Selbst]], die [[Seele]], das [[Bewusstsein]] – und du hast dieses innere Instrument. Es besteht aus vier Teilen:
 
*1. [[Chitta]]: Das [[Unterbewusstsein]] , darin sind enthalten:
:[[Samskaras]]: Eindrücke im Unterbewusstsein, [[Fähigkeit]]en, [[Gedächtnis]], [[Neigung]]en, [[Persönlichkeit]], [[Charakter]] usw.
:[[Vasanas]]: [[Wünsche]] verbunden mit Samskaras
 
*2. [[Manas]]: Das [[Denkprinzip]]
Wenn in deinem Geist [[Emotion]]en, [[Gefühl]]e, [[Gedanke]]n sind, die mehr oder weniger von selbst entstehen, derer du dir auch bewusst sein kannst, ist das [[Manas]].
 
*3. [[Buddhi]]: [[Intellekt]], [[Vernunft]].
[[Buddhi]] analysiert, beurteilt und entscheidet. Buddhi ist das, was den [[Mensch]]en vom [[Tier]] unterscheidet, zumindest hat der Mensch die Buddhi stärker ausgebildet als die meisten Tierarten. "Der Mensch ist ein vernunftbegabtes [[Wesen]]", wie es [[Aristoteles]] gesagt hat; und die [[Vernunft]] heißt, dass wir sagen können, was richtig und was nicht richtig ist, wie man etwas machen will und wie nicht, was ethisch und was unethisch ist etc. Buddhi stellt Fragen und hinterfragt Dinge.
 
*4. [[Ahamkara]]: Der Ich-Macher.
Es bedeutet, dass man sich mit etwas identifiziert. Du bist das unsterbliche [[Selbst]], eins mit der [[Weltenseele]] und du identifizierst dich vielleicht mit dem [[Körper]], vielleicht mit der Psyche, vielleicht mit bestimmten Fähigkeiten, vielleicht auch mit deiner [[Herkunft]], deinem [[Geschlecht]], deinem [[Beruf]], deiner [[Religion]], deinem [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] Zentrum usw. Diese [[Identifikation]] nennt sich Ahamkara.
 
Du bist nicht nur in dir selbst, sondern du stehst auch in Kontakt mit deiner Umwelt:
:Du nimmst Dinge wahr, das sind die sogenannten [[Jnana Indriyas]], die fünf Wahrnehmungsorgane,
:und tu tust auch etwas mit den [[Karma Indriyas]], mit deinen fünf Handlungsorganen: Mit den Händen und Füßen kannst du etwas tun, bewegen, mit dem Mund sprichst du und nimmst [[Nahrung]] auf, dann gibt es noch Geschlechts- und Ausscheidungsorgane.
So erfährst du Dinge, so kommen [[Reiz]]e und [[Gedanke]]n in dich hinein und du tust Dinge.
 
===Die Gedankenwelt und ihre Auswirkungen===
Laut [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] nimmst du nicht nur über die physischen [[Sinne]] Dinge wahr, sondern auch über deine [[Gedanke]]n direkt. Man könnte auch sagen, dass du auch aus der Gedankenwelt beeinflusst wirst. Es gibt z.B. Gedankenfelder, die eine besondere [[Kraft]] haben, wenn du z.B. in einen [[Ashram]] gehst, wirst du feststellen, dass du dort eine besondere [[spirituell]]e Kraft erfahren kannst und dir erhabene [[Gedanke]]n kommen.
 
Angenommen du bist mit sehr aggressiven [[Mensch]]en zusammen, dann merkst du, dass du auch irgendwie davon beeinflusst wirst. Wenn du in einen [[Raum]] kommst, wo lauter depressive [[Mensch]]en sind, musst du aufpassen, dass du davon nicht stark beeinflusst wirst.
 
Umgekehrt haben deine [[Gedanke]]n auch eine Auswirkung. Wenn du einen positiven Gedanken hast, einen Gedanken des [[Frieden]]s, strahlt das auch in die [[Welt]] aus. Im [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] wird ja angenommen, dass es eine starke [[Lichtkraft]] in der Gedankenwelt gibt, wenn viele [[Mensch]]en friedvolle, lichtvolle, mitfühlende Gedanken haben, und wir hoffen, dass diese Gedanken sich dann eben auch in Ereignissen der physischen [[Welt]], also einer friedvolleren Welt sammeln.
 
Leider scheint es [[jetzt]], im Jahr 2017, so, dass Gedanken des Hasses mehr werden. Mir erscheint das so, als ob das noch sehr viel mehr sind, als noch vor zehn Jahren. Vor einigen Jahren haben wir bei [[Yoga Vidya]] überlegt, ob wir in dem "[[Allumfassendes Gebet|Allumfassenden Gebet]]" wo steht, "Befreie uns von [[Selbstsucht]], [[Gier]], [[Zorn]] und [[Hass]]", vielleicht nicht einfach "[[Hass]]" weglassen sollen, weil wir gedacht haben, dass kaum ein Mensch heutzutage noch Hass kennt. Leider muss ich sagen, dass es diese Diskussion über die [[Veränderung]] des [[Gebet]]s nicht mehr gibt, denn in der [[Welt]] als Ganzes gibt es viel [[Hass]]. Die [[Hoffnung]] ist natürlich, dass diejenigen, die [[Yoga]] üben dieses [[Gefühl]] nicht oder nicht mehr kennen, aber wir als [[Menschheit]], als Ganzes, haben leider mehr solche [[Gedanke]]n.
 
Wenn viele Menschen Hassgedanken haben und Gedanken der [[Intoleranz]], schafft das ein negatives Energiefeld und dieses kann leider manche Menschheitsverführer mit [[Energie]] versorgen und diese können dann Schlimmes tun. Oder diese negative Gedankenwolke kann sich dann in der physischen Welt manifestieren als [[Katastrophe]], [[Krieg]], Naturkatastrophe.
 
In diesem [[Bewusstsein]] wollen wir [[jetzt]] keine [[Angst]] kultivieren, denn Angst ist auch kein guter [[Gedanke]], sondern Gedanken von [[Licht]], [[Liebe]], [[Frieden]], [[Verständnis]], [[Einfühlungsvermögen]]. Also auch unsere Gedanken sind wichtig, nicht nur, weil sie unseren physischen Körper positiv beeinflussen, oder uns eine andere [[Stimmung]] geben, so wie sie es tun, aber eben auch, weil wir damit etwas Positives bewirken. Ereignisse werden auch von einer höheren Warte aus geschickt. Man könnte sagen, von [[Atman]] oder vielleicht eher noch von der [[Karana Sharira]], der [[Kausalwelt]].
 
Es kommen Dinge in diese Welt, an denen wir wachsen können. Es kommen Dinge, die uns die [[Erfahrung]]en geben, die wichtig sind, damit wir lernen können. Was auch immer kommt, hat man vielleicht selbst beeinflusst, es sind Ereignisse, die von einer höheren Warte, erziehungsmäßig für uns gut sind oder sie sind von der Gedankenwelt, den Gedanken von uns und anderen beeinflusst worden.
 
===Manas, Atman & Ishvara===
[[Atman]] ist unser wahres [[Selbst]], unser höheres [[Bewusstsein]]. Wir wollen uns natürlich öffnen für Atman, wir wollen durchlässig werden, also müssen wir unser [[Ego]] zur Seite stellen, wir müssen auch vorübergehend unserer [[Vernunft]], unserem [[Buddhi]] eine Pause geben und dann erfahren wir [[Inspiration]] und [[Intuition]]. Das machen wir z.B. in der [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation]. Wir machen es in den [[spirituell]]en [[Praktik]]en von [https://www.yoga-vidya.de/yoga-uebungen/asana/ Asanas] und [[Pranayama]], in der [[Tiefenentspannung]] oder auch zwischendurch, vielleicht sogar, wenn wir ein [[Gebet]] sprechen, uns an eine höhere [[Wirklichkeit]] wenden, uns ganz offen und ruhig machen und schauen, ob wir eine [[Inspiration]] bekommen.
 
In [[Verbindung]] mit [[Ishvara]], [[Gott]], könnte man sagen, diese Inspirationen kommen nicht nur von [[Atman]], vom [[Selbst]], sondern letztlich von Ishvara, von Gott. Man könnte es auch so sehen, dass Ishvara, [[Guru]] und Atman letztlich alle Ausdruck der einen höchsten Wirklichkeit – [[Brahman]] – sind.
 
===Die Rolle von Buddhi===
Der [[Mensch]] ist besonders gekennzeichnet durch [[Buddhi]], die [[Vernunft]], den freien [[Wille]]n. Der Mensch hat das [[Potenzial]] nicht einfach eine Reiz-Reaktions-Maschine zu sein, oder eine Gewohnheitsmaschine. Es gibt so viele Menschen, die, wenn man die richtigen Knöpfe drückt, vorhersehbar reagieren. Der Mensch hat aber die [[Fähigkeit]], das eben nicht zu machen. Du musst nicht sofort reagieren, wenn dich jemand schief anschaut, du musst nicht sofort etwas kaufen, nur weil du den Wunsch hast, du musst nicht sofort wegrennen, nur weil du vor etwas Angst hast. Du musst auch nicht das weiter machen, was du bisher machst, du kannst überlegen warum du es machst und was du machen könntest um dich [[spirituell]] zu entwickeln, um [[Gutes]] zu bewirken. Buddhi ist also der Schlüsselbegriff.
 
Der zweite Schlüsselbegriff ist [[Atman]], das höchste [[Selbst]] und auch die [[Inspiration]]. Manchmal gilt es sich loszumachen, zu öffnen und um [[Führung]] zu bitten, Inspiration zu bekommen. Dann brauchst du aber wieder die Buddhi, die das interpretiert und schaut, wie du damit umgehst.
Die Buddhi kann [[Einfluss]] haben auf [[Manas]], dein [[Denken]] und [[Fühlen]].
 
*Mit der Buddhi kannst du [[Einfluss]] nehmen auf dein [[Chitta]], dein [[Unterbewusstsein]]. Du kannst deine [[Vasanas]] verändern, du kannst deine [[Samskaras]] verändern.
*Mit der Buddhi kannst du auch dein [[Ahamkara]], also dein [[Ich]]-Gefühl, deine [[Identifikation]] bewusst machen und dich dann davon lösen.
*Mit der Buddhi kannst du entscheiden, was du tun willst und wie du das interpretierst, was kommt.
*Mit der Buddhi kannst du auch sagen, dass du bewusst positive [[Gedanke]]n haben willst. Du kannst auch sagen, dass du dich von den Gedanken, die aus der Gedankenwelt kommen, nicht beeinflussen lassen willst.
 
====Ein Beispiel====
[[Buddhi]] analysiert was es sein könnte, greift auf das [[Wissen]] von [[Chitta]] ([[Unterbewusstsein]]) zurück und entscheidet entweder, dass es nicht herauszufinden ist, dass zu wenige Informationen da sind oder vielleicht kommst du zu dem Schluss, dass etwas dieses oder jenes sein könnte, z.B. ein Teppichfusel mit einem Stück grünem Blatt.
 
Dann sagt [[Ahamkara]], welches nun ins Spiel kommt: „Ich weiß, dass es ein Teppichfusel mit einem grünen Blatt ist“. Dann sage ich, dass der Teil vom Teppichfusel korrekt ist, aber dass es kein grünes Blatt von der [[Pflanze]] ist, sondern ein Stück von einem grünen Papier. Wenn du dies selbst vielleicht zuvor gewusst hast, zuvor gedacht hast, dann würdest du dich großartig fühlen, obgleich es keiner weiß und niemand dich dafür lobt.
 
Das [[Ego]], Ahamkara, will nämlich [[Bestätigung]] finden. Angenommen, du hast etwas anderes gedacht, vielleicht weißt du es ist [[März]] und es könnte ein Stück von einer Tulpe oder Ähnliches sein, dann bist du vielleicht leicht enttäuscht. Natürlich nur leicht, denn es kommt ja hier auf nichts an. Das Ego identifiziert sich mit dem, was denkt und fühlt und noch mehr mit dem, was man sagt und tut. Ego will Bestätigung haben.
 
Vielleicht kommt, während du all dies liest, etwas in dein [[Chitta]], so dass du an Blumen denkst, vielleicht weil dir durch den aktuellen Monat, die aktuelle Jahreszeit diese [[Idee]] aus dem [[Unterbewusstsein]] kommt. Diese Ideen gehen ins [[Manas]], Buddhi kommt ins Spiel und sagt: „Ja, es wäre gut Blumen zu kaufen“, [[Ahamkara]] sagt: „Ich will Blumen haben“. Danach kommt noch Buddhi ins [[Spiel]] und sagt „Wie kriegt man sie am besten?“, du wirst überlegen, wo es den nächsten Blumenladen gibt, wie du dorthin gelangst usw. Buddhi ist dann also auch die praktische [[Vernunft]] und die praktische Weise, wie man etwas umsetzt. Aber dann könnte Buddhi auch sagen, dass Blumen eher in der [[Natur]] schön sind, und sich für einen Spaziergang entscheiden und da die Blumen genießen, ohne etwas kaufen zu müssen.
 
===Anregungen===
Das Modell des [[Geist]]es hat also viele verschiedene [[Aspekt]]e. Es ist ratsam sich damit etwas zu beschäftigen: Nimm wahr, dass du etwas wahrnimmst, dass dabei unterbewusste Eindrücke kommen, dass du dich damit identifizierst und dass die [[Buddhi]], dann entscheiden kann, was es ist und dass die Buddhi [[Einfluss]] nehmen kann auf das, was du dabei fühlst und dass du einen [[Moment]] hast, wo du überlegen kannst, ob du das tun willst oder nicht. Die [[Freiheit]] ist in Buddhi.
 
Eine weitere [[Empfehlung]] ist: Nutze deine [[Gedanke]]n positiv. Nimm dir vor Gedanken des [[Frieden]]s zu schicken, vielleicht sogar jeden Morgen, wenn du aufwachst, bevor du einschläfst, in jedem Fall vor und nach deiner [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga Praxis]. Schick positive Gedanken in die [[Welt]] hinein. Umgekehrt kannst du überlegen, dass, wenn Gedanken in dich hineinkommen: ob das wirklich deine eigenen Gedanken sind, oder ob du Gedanken von anderen aufgreifst und ob du dich davon beeinflussen lassen willst.
 
Und wenn dein [[Geist]] irgendwann sagt: „Das will ich haben!“, dann sage nicht „Ich will es haben“, sondern du kannst sagen: „Da ist ein [[Wunsch]] in meinem [[Geist]]“. Unterbrich die [[Identifikation]] von [[Ahamkara]] mit den [[Wünsche]]n, die in [[Manas]] hineingekommen sind, indem du mit deiner [[Buddhi]] sagst: „Da ist ein [[Wunsch]] in meinem [[Geist]]“ und nicht „Ich will…“, denn nicht du willst, sondern es ist ein Wunsch aus dem [[Unterbewusstsein]], vielleicht angeregt durch [[Erfahrung]], manifestiert in [[Manas]] und [[Ahamkara]] identifiziert sich damit. Nicht du hast den Wunsch, sondern da ist ein Wunsch. Noch weniger wünschst du das, sondern da ist ein [[Wunsch]] da.
 
Du kannst auch bewusst entscheiden, welche Inhalte du in [[Manas]] haben willst, du kannst auch entscheiden, was du anschaust um dich diesen [[Jnana Indriya]] Eindrücken auszusetzen. Wenn du merkst, da sind Gedanken, in deinem [[Geist]], die nicht so schön sind, dann ersetze sie durch andere. Wenn du feststellst, dass bestimmte Dinge, die du tust oder wahrnimmst, einen [[Einfluss]] auf deinen Geist haben, der nicht so schön ist, dann überlege was du stattdessen tun könntest, welchen Eindrücken du dich stattdessen aussetzen könntest.
 
Öffne dich auch öfters mal zu [[Atman]] zur [[Inspiration]]. Nimm das [[Spiel]] deines [[Geist]]es war, die Gedanken und [[Gefühl]]e in Manas, das [[Unterbewusstsein]], das dort hinein spielt, die [[Identifikation]]en, die Reiz-Reaktions-Ketten. Sei dir über den [[Einfluss]] der Gedankenwelten bewusst. Nutze die Einflussnahme auf die Gedankenwelt und nutze deine [[Buddhi]] um deinen Geist, Psyche, deine Gedanken und das, was du tust, zu gestalten. In der nächsten [[Lektion]] folgen noch ein paar mehr Tipps wie du deine Gedankenkraft einsetzen kannst um [[Gutes]] zu bewirken.
Hinweis auf drei Bücher, wo noch mehr darüber erfahren werden kann, wie der [[Geist]] funktioniert und wie du mit der [[Kraft]] deines Geistes arbeiten kannst:
*„Die Yogaweisheit des [[Patanjali]] für Menschen von heute“ – [[Sukadev Bretz]]
*„Der Königsweg zur [[Gelassenheit]]“ - Sukadev Bretz
*„[[Gedankenkraft]] und positives Denken“ – [[Swami Sivananda]].
==Modell des Menschlichen Geistes, der menschlichen Psyche (Antahkarana)==
Der Geist (Psyche) wird als Instrument der Seele (Atman, [[Purusha]]) angesehen. Er besteht aus vier Teilen:
*1. [[Manas]] (einfaches Denken, Emotionen)
*2. [[Chitta]] ( Unterbewusstsein: [[Gedächtnis]], Wünsche, Fähigkeiten, Ängste),
*3. [[Buddhi]] (Intellekt, Vernunft, Wille),
*4. [[Ahamkara]] ([[Ich ]] – Macher, [[Ego]])
==Siehe auch==
*[[Seele]]
*[[Atman]]
*[[Selbst]]
*[[Intellekt]]
*[[Antahkarana]]
*[[Geist]]
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien#Psychische_Wirkung Wissenschaftliche Studien: Psychische Wirkungen von Yoga]
*[https://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien_Meditation#Psychische_Wirkung Wissenschaftliche Studien: Psychische Wirkungen von Meditation]
 
==Seminare==
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/ Raja Yoga, positives Denken, Gedankenkraft]===
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===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/ Meditation]===
<rss max=2>https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/meditation/?type=2365</rss>
 
[[Kategorie:Glossar]]
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