[[Datei:Sivananda-Urwald.jpg|thumb|Swami Sivananda]]1. '''Sadhana''' ([[Sanskrit]]: साधन sādhana ''adj.'' u. ''n.'') bedeutet als [[Sanskrit Adjektiv]]: richtig leitend, zum Ziel führend; zu Wege bringend, hervorbringend, bewirkend; wirkend, vermögend; obliegend; verschaffend; herbeirufend, zitirend (einen Geist); bezeichnend, ausdrückend; (als [[Sanskrit Substantiv]]:) das in seine Gewalt Bringen, Bewältigen; das sich zu Willen Machen, Zitiren (einer Gottheit, eines Geistes, eines Zaubers); das Ausführen, zu Wege Bringen, Vollführen, Bereiten; das Heilen, Heilung; das Herbeischaffen;das Erlangen, Gewinnen; das Eintreiben (einer Schuld); Berechnung, Ausmittelung durch Berechnung; das Dartun, Beweisen; Mittel, Werkzeug, Erfordernis, Requisit; ein Mittel eine Gottheit u.s.w. herbeizurufen; Streitmittel, Streitkräfte (Sg. und Pl.); Kampf; Korrektionsmittel, euphemistisch für Prügel, Knüppel; Genussmittel, Bequemlichkeiten; Beweismittel, Beweis; Zeugungsglied, Vulva; Erfolg, Ergebnis; ([[Sanskrit Grammatik|Grammatik]]): [[Naman|Nominalbegriff]] (im Gegensatz zur Tätigkeit); ein zwischen [[Dhatu|Wurzel]] und [[Pratyaya|Personalendung]] tretendes stammbildendes [[Vikarana|Suffix]]. 2. '''Sadhana''' ([[Sanskrit]]: साधना sādhanā ''f.'') Zauberei; hingebungsvolle Bemühung, Verehrung. 3. '''Sadhana''' ([[Sanskrit]]: सधन sadhana ''adj.'' u. ''n.'') reich, wohlhabend; nebst Reichtümern; gemeinsame Habe ([[Dhana]]). 4.'''Sadhana''' (साधन sādhana ''n.'' und साधना sādhanā ''f.'') ist ein ganz entscheidender Begriff im [[Yoga]]. Er bedeutet hier spirituelle [[Praxis|Praktiken]]; geistige [[Übung]]en; Mittel zur Erlangung der höchsten [[Wahrheit]], der höchsten [[Weisheit]]. Der männliche bzw. weibliche Übende von Sadhana heißt [[Sadhaka]] bzw. [[Sadhika]]. Sadhana ist die spirituelle Praxis. Im weiteren Sinn ist jede Bemühung, sich spirituell zu entwickeln, Sadhana. In einem engeren Sinn ist Sadhana spirituelle Praxis wie [[Meditation]], [[Asana]]s, [[Pranayama]], [[Kirtan]], [[Mantra]]rezitation usw.  5. '''Sadhana''', ([[DateiSanskrit]] साधना sādhanā f), ist ein [[Spiritueller Name]] und bedeutet '' Hier:Femininisierung von Sadhana n.; Vervollkommnung, Mittel zum Erlangen (von etwas), Erlangen, Instrument, asketische Übung. '' Sadhana kann Aspirantinnen gegeben werden mit [[Soham]] Mantra, [[Frömmigkeit]] Mantra, [[Sivananda-Urwald.jpg|thumb]]Mantra.  ==Sukadev über Sadhana=='''Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Sadhana''' Sadhana ist die spirituelle Praxis, die spirituelle Übung. Wenn du das Höchste erreichen willst, dann gilt es, Sadhana zu praktizieren. Im engeren Sinn sind Sadhana die eigentlichen spirituellen Praktiken. In unserer [[Dateihttp://www.yoga-vidya-kompakt.de/yoga-vidya-infos/ Yoga Vidya] Tradition sind die wichtigsten:Sivananda_spricht_zu_Sch%C3%BClernAsana, Pranayama, Meditation und Mantrasingen.JPG|thumb|Es gibt natürlich noch weitere Sadhana, wie [[Puja]], wie [[SwamiHoma]] , Mantraschreiben, [[SivanandaTiefenentspannung]] spricht zu seinen Schülern, spirituelles Lesen, [[Swadhyaya]]usw. Es gibt also viele spirituelle Praktiken.  In einem weiteren Sinn ist jede Bemühung um spirituelle [[Datei:Sukadev_mit_Swami_VishnuEntwicklung]] auch Sadhana.jpg|thumb|Insofern kann auch uneigennütziges [[Dienen]] Sadhana sein, kann alles, was du für [[SukadevGott]] tust, auch Sadhana sein. Also, im engeren Sinne ist Sadhana: Asana, Pranayama, Meditation und Mantrasingen. Im weiteren Sinne, alle Praktiken, die du machst, um zur Wahrheit, zum Göttlichen zu kommen. In einem noch weiteren Sinn, alles, was du ausführst, mit dem bewussten [[Swami Vishnu DevanandaWunsch]], [[Sat]], die höchste Wahrheit, zu erfahren.  {{#ev:youtube|GKUEfloZnxE}}
==Sadhana - einführende Erläuterungen von Swami Sivananda==
*[[Adhimatraka]] (höher) und
*[[Adhimatratama]] (höchste Stufe), welche die qualifizierte [[Adhikari]] für alle [[Yoga]]-Formen ist.
 
[[Datei:Sivananda_spricht_zu_Sch%C3%BClern.JPG|thumb|[[Swami]] [[Sivananda]] spricht zu seinen Schülern]]
Die angewendeten Mittel sind unterschiedlich: äußere oder mentale anbetende [[Verehrung]] ([[Puja]]); [[Dienst]] am und für den [[Guru]], Studium der [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Schriften]; [[Tapas]] (Entbehrung); das [[Panchatattva]] [[Mantra]]; etc.
Lass ab von deinen alten schlechten Gewohnheiten und kultiviere gute neue. Lösche deine bösen Charakterzüge aus. Kultiviere göttliche [[Tugend]]en. Beruhige deinen Geist und Verstand und stärke die Sadhana Shakti. Erhebe dich über Körper und Verstand und erlange Selbst-Verwirklichung.
 
[[Datei:Sukadev_mit_Swami_Vishnu.jpg|thumb|[[Sukadev]] mit [[Swami Vishnu Devananda]]]]
===Qualifikationen des Schülers===
#Du musst imstande sein, drei Stunden hintereinander mit erhobenem Haupt in einer [[Asana]] zu verharren.
#Übe täglich eine halbe Stunde [[Pranayama]] (Atemkontrolle).
#Du musst um 4 Uhr morgens aufstehen und zuerst meditieren. Dann kannst du [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/asanas-als-besonderer-schwerpunkt/ Asana] und Pranayama üben. Das Wichtigste ist die '''[[Meditation''']].
#Beginne mit einer bestimmten Meditation in irgendeiner Form, die dir am besten liegt. Fühle die innere Gegenwart in dieser Form und denke an die Eigenschaften der Reinheit, Vollkommenheit, alldurchdringenden [[Intelligenz]], [[Glückseligkeit]], Allmacht usw. Wenn die [[Gedanke]]n davonlaufen, bringe sie immer wieder zu diesem Punkt zurück. Meditiere noch einmal am Abend und halte die Übungen regelmäßig ein.
#Entwickle richtiges Denken, Fühlen, Handeln und Sprechen.
Für eine erfolgreiche Yogapraxis ist ethische [[Disziplin]] unentbehrlich. Ethische Disziplin bedeutet Führung eines guten Lebens. Die beiden moralischen Dreh- und Angelpunkte, die jeder [[Yoga]]-Übende in sein tägliches Leben einbinden sollte, sind [[Yama]] und [[Niyama]]. Sie sind etwa vergleichbar mit den zehn Geboten des Christentums oder dem achtfachen Pfad [[Buddha]]s. Die [[Tugend]]en des Yama sind Gewaltlosigkeit ([[Ahimsa]]), Wahrhaftigkeit ([[Satya]]), Nichtstehlen ([[Asteya]]), Mäßigkeit ([[Brahmacharya]]) und Begierdelosigkeit ([[Aparigraha]]). Innere und äußere Reinheit ([[Saucha]]), Zufriedenheit ([[Santosha]]), Askese ([[Tapas]]), Studium religiöser und [[Philosophie|philosophischer]] Literatur ([[Swadhyaya]]) und Hingabe an Gott ([[Ishwarapranidhana]]) sind die Gebote des Niyama. Yama und Niyama bilden die Grundpfeiler der Yoga-[[Philosophie]].
Gegenüber allen anderen Tugenden hat die Gewaltlosigkeit absoluten Vorrang. Es gilt, diese Regel gegenüber allen lebenden [[Kreatur]]en gedanklich, sprachlich und hinsichtlich deiner Handlungen ([[Ahisma]]) einzuhalten. Die Tugend der Gewaltlosigkeit besitzt oberste Priorität, auch, weil sie eine Grundlage der folgenden Regeln darstellt. Die Ausübung von universeller Liebe und Brüderlichkeit ist ein essentieller Teil der Gewaltlosigkeit. Ebenfalls forsche Worte und unfreundliche Blicke gilt es zu unterbinden. Der Praktizierende muss guten Willen und Freundlichkeit zeigen, wie auch Respekt gegenüber allem Leben. Er sollte immer daran denken, dass den [https://www.yoga-vidya.de/seminarsuche/herz Herzen ] aller Wesen ein universelles [[Selbst]] entspringt.
Die Tugend der Wahrhaftigkeit (Satya) ist direkt an Ahimsa angegliedert. Auch hier ist wichtig, dass sich Gedanken, Worte und Taten auf einer Ebene befinden. Nur Menschen, die frei von egoistischen Eigenschaften sind, können die Tugend der Wahrhaftigkeit umsetzen. Die Wahrheit kann nur schwer ans [[Licht]] treten, wenn die Tat nicht von einem reinen Motiv begleitet wird. Das Wort eines [[Yogi]]s sollte ein Segen für andere sein.
Weiterhin spielt das Gebot des Nicht-Stehlens eine Rolle im Yama. Es fordert den Praktizierenden auf, aus tiefstem Herzen [[Herz]]en mit dem zufrieden zu sein, was er besitzt. Das Gesetz des Karmas ist unerbittlich. Jeder muss für seine unrichtigen Handlungen einstehen. Aktionen und Reaktionen sind gleichrangig und bedingen sich gegenseitig. Ebenfalls zum Stehlen zählt die Anhäufung von Reichtum. Der gesamte Reichtum aller drei Welten ist Eigentum Gottes. Du selbst bist nur ein kleiner Bestandteil dieses Wohlstandes. Teile mit allen, was Dir gehört und gib voller [[Nächstenliebe]].
Die vierte Tugend ist die [[Mäßigkeit]] (oder auch Enthaltsamkeit). [[Brahmacharya]] ist der Grundbaustein für das Leben im [[Atman]]. Die Enthaltsamkeit ist eine geladene Waffe im unerbitterlichen Kampf gegen innere Monster. Hierzu zählt unter anderem [[Leidenschaft]], [[Gier]], [[Zorn]], [[Geiz]], [[Heuchelei]]. Ein gemäßigtes Leben führt dich zu andauernder [[Freude]] und [[Glückseligkeit]]. Du wirst [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energie], einen klaren [[Kopf]], [[Willensstärke]], klaren [[Verstand]], ein gutes [[Gedächtnis]] und Forschergeist haben ([[Vichara Shakti]]) .
Ziel ist ein tiefes und bewusstes Dasein und ein ruhiger, entspannter Geist. Dies beinhaltet, dich selbst für eine höhere [[Spiritualität]] zu öffnen. Die göttliche Gegenwart und Führung zu spüren. "Fix your mind at the lotus-feet of the Lord." Vernakere deinen Geist an den Lotus-Füßen Gottes. Sei wie ein [https://www.yoga-vidya.de/kinderyoga/ Kind]. Spreche frei und unbefangen zu [[Krishna]] und sei absolut aufrichtig. Verstecke deine Gedanken nicht. Es wird dir nicht gelingen, denn Gott ist der innere Herrscher. Er beobachtet all deine Gedanken. Bete um [[Gnade]], Licht, Reinheit, [[Stärke]], [[Frieden]] und [[Erkenntnis]]. Du wirst sie ganz sicher erlangen.
Ein Yoga-Übender sollte nicht geizig sein. Er sollte von niemanden luxuriöse Geschenke annehmen. Geschenke beeinträchtigen den Geist des Empfängers. Der Yogi sollte diese fünf Gebote in seinem Herzen tragen und in Gedanken, Worten und Taten umsetzen. Sie sind nicht nur Gebote, sie beeinflussen auch den Charakter des Übenden, indem sie ihm innere Stärke und Reinheit verleihen.
==Sri Swami Chidananda über Sadhana==
 
[[Datei:Chidananda natur.jpg|thumb|Swami Chidananda]]
{{#ev:youtube|h0dUg1OYuTI}}
===Einfacher Sadhana oder: Der leichte Weg zum Ziel==='''Artikel von Swami Chidananda''': Ehrerbietung und Lobpreisung dem höchsten universellen göttlichen [[Geist]], dem gleichzeitig alles-durchdringenden und alles transzendierenden kosmischen [[Wesen]]. Dies ist die eine [[Realität]] hinter und jenseits aller [[Religion]]en, der [[Brahman]] der [[Upanishad]]en, wie auch der persönliche [[Gott]], der viele [[Form]]en annimmt, um allen [[Bedürfnis]]sen, Geschmäckern und Vorlieben der Anhänger gerecht zu werden. Dieser Realität, dieser höchsten Realität aller Religionen, aller [[Glaube]]nsrichtungen und aller Glaubensbekenntnisse schenken wir unsere Ehrerbietung! Ehrerbietung dem geliebten Meister Gurudev Sri Swami [[Sivananda]] Maharaj, der das Essentielle und alles zu Grunde liegende Einssein aller Religionen verkündete, trotz ihrer scheinbaren oberflächlichen Unterschiede. Möge die Botschaft dieses Vordenkers von der Eintracht aller Religionen [[Frieden]] und [[Harmonie]] und Verbundenheit in unsere geteilte, sich bekriegende [[Welt]] verbreiten, wo Religionen nicht mehr die Quelle von Frieden, Wohlwollen, [[Freundschaft]] und Verbundenheit sind, sondern im Gegenteil, sich eher im [[Dienst]]e der Zerstörung und des Tötens stellen. Der große [[Heilige]] aus Maharashtria, [[Tukaram]], der ein Zeitgenosse von Prinz Shivaji und dessen Guru [[Samartha Ramdas]] war, hat in Bezug auf unser ethisch-verschmutztes Zeitalter etwas Hoffnungsvolles zu sagen: "Fürchtet euch nicht. Unsere Vorfahren haben dieses eiserne Zeitalter vorhergesagt, [[Kali Yuga]], eine Zeit voller Gegensätze und Feindlichkeit, die es fast unmöglich machen, ein gutes [[Leben]] zu führen, ein spirituelles Leben, ein Leben voller [[Güte]], [[Dharma]] und Sadhana. Gleichzeitig haben sie aber vorhergesagt: "In diesem riesigen Ozean von widrigen Bedingungen gibt es ein wundervolles, rettendes Heilmittel: Den heiligen [[spirituelle Name]]n [[Gott]]es zu rezitieren und zu singen. Chantet ihr mit voller [[Hingabe]], so trennt ihr alle Bänder, die Individualseele und [[Samsara]] mit einander verbinden, und sie wird befreit." An einen König gewandt, sagte ein alter [[Weise]] einmal: "Kalau dosha nidhau rajan asti eka mahan gunah, kirtanat eva kesavasya mukta sango bhavet puman." Puman heißt in diesem Fall [[Mensch]], Individuum und "wenn der Mensch den heiligen Namen Gottes singt, so wird er befreit von seiner Verbindung zu dieser banalen, irreführenden [[Samsara]]-Welt."Tukaram glaubte dieser [[Wahrheit]] und sie stellte daher seine Haupt-Sadhana-Praxis dar. Während er Gott pries, Gottes Namen sang, fühlte er diese unbeschreibliche, gesegnete [[Einheit]] mit Gott. Und da er so durch sein eigenes Beispiel die Wahrheit des alten Spruches bewies, sprach er seine Mitmenschen an: "Hört, oh meine [[Bruder|Brüder]]! Warum wollt ihr nicht die Früchte dieses einfachen Sadanas ernten?" Gurudev pflegte immer zu sagen, "Gottes Namen singen, Gottes Namen rezitieren ist ein einfacher, leichter [[Weg]], um [[Freiheit]] zu erlangen." Dies sind seine Worte. "Es ist ein einfacher, leichter Weg, um Freiheit zu erlangen".Tukaram sagte, "Das ist ein einfacher Sadhana, oh meine Brüder – [[Nama Sankirtan]], den göttlichen Namen singen, den göttlichen Namen rezitieren. Es wird die [[Sünde]]n aller vorausgegangenen [[Geburt]]en verbrennen – Jalatila pape janmantacha. Na kari sayas jaye vanantara – du must keine Anstrengungen unternehmen, keine Mühen auf dich nehmen, und du musst weder deine [[Familie]] noch dein warmes Zuhause aufgeben, um diesen Sadhana zu praktizieren. Gott wird zu dir in deine Wohnung kommen und dir [[Darshan]] geben. Du musst nirgendwo hingehen. Gott kommt zu dir." Daher singt Tukaram: "Nama sankirtana sadhana pai sope." In Marathi bedeutet sope leicht. Es ist ein Sadhana, das außerordentlich leicht ist. "Sukhayeto ghara narayana – [[Narayana]] wird freudvoll und gerne zu dir kommen und dir in deinem eigenen Zuhause Darshan geben." Und sobald du Darshan von Gott erhalten hast, wirst du frei sein. "Deshalb, oh Mensch, mache Gebrauch von diesem leichten Weg. Habe [[Vertrauen]] in Gottes Namen. Rezitiere den Namen Gottes. Singe den Namen Gottes. Habe keine Scheu vor spirituellem Leben, indem du dir selber vorgaukelst, es sei ‘sehr schwer‘. Gott hat es uns einfach gemacht, besonders für diese Zeit, in der wir jetzt leben. Die [[Buße]], [[Entbehrung]]en, [[Entsagung]]en und Kasteiungen, die man in früheren Zeiten aufbringen musste, [[Yuga]]s, sind nicht mehr bindend, noch werden sie von den Suchenden dieser Zeit abverlangt. Der Name Gottes überwindet alles, so machtvoll ist er." Daher sagte auch schon der bayerische Mystiker Jakob Böhme (1575-1624) über die unbeschreibliche Kraft von Gottes Namen: "Falls du in vergangenen Zeiten gesündigt hast – bevor du dich dem spirituellen Leben anvertrautest und dich dem Preisen von Gottes Namen widmetest, und diese Sünden dein Leben zur Hölle machen, dann wird die Kraft von Gottes Namen die Hölle betreten und sodann die Hölle zerschmettern, um dich wieder zu befreien." So groß ist die Kraft von Gottes Namen. [http://www.dlshq.org/discourse/feb2003.htm Originaltext] ==Der Weg der Übung (Sadhana)== [[Datei:RamanaMaha4ShankaraDashanami.jpg|thumb]] '''Lehrgespräch über |Sadhana als Weg zum Ziel zwischen einem Schüler und seinem [[Meister]] [[Ramana Maharshiist ein spiritueller Name für Meditierende mit Soham oder Frömmigkeit oder Sivananda Mantra]] aus einer Nacherzählung von [[Heinrich Zimmer]] aus seinem Buch "Der Weg zum Selbst" 1944 erschienen im Rascher Verlag Zürich'''
===Vorgehensweise beim Sadhana===:'''Der Schüler:''' Welches ist der rechte [[Weg]] für den Schüler bei seinen [[Übung]]en?:'''Der Meister:''' Allererst soll er begreifen: das [[Selbst]] ([[Atman]]) ist kein Ding außerhalb und verschieden von dem, der es sucht, das er gewissermaßen von außen bekommen müßteheißt spirituelle Praxis. Weiter soll er bedenken: es gibt nichts Höheres Sadhana sind alle geistigen und Zarteres als den Gegenstand seines [[Suche]]nsspirituellen Praktiken, der mit ihm selbst gleich ist, Darum soll er, so ihn ernstlich nach [[Erlösung]] verlangt, zunächst zwischen [[Vergängliche]]m und [[Unvergängliche]]m unterscheiden lernendie zur Vollkommenheit führen. Dank dieser [[Unterscheidung|unterscheidenden]] [[Einsicht]] soll er sonder [[Zweifel]] und Mißverständnis erkennenSadhana heißt das, was er [[Wirklichkeit|wirklich]] istzur Vervollkommenung führt, worin sein wahres [[Wesen]] bestehtMittel zum Erlangen von etwas. Erfährt er diesen wahrenSadhana ist letztlich das, eigentlichen Stand seiner selbst in was zu [[WirklichkeitSat]], so – zur höchsten Wahrheit – führen soll er wandellos und fest darin verharren. Das ist der rechte [[Weg]] der Übung (Wenn Du Sadhana), er heißt »Weg unterscheidender [[Erkenntnis]]« ([[Vichara Marga]]), Er ist vor anderen geeignetdann soll das heißen, geradeaus zur unmittelbaren [[Erkenntnis]] des [[Selbst]] zu führen.:Der Schüler: Kann jederDu willst Sadhana üben, der suchtDu willst spirituell praktizieren, ohne [[Ansehen]] seiner geistlichen Reife unverzüglich diesen Weg wandeln und die Übung des [[Suche]]ns nach dem [[Selbst]] angehen?:Der Meister: NeinDu willst sehr regelmäßig sein. Und Du willst, dieses Verfahren dass Dein ganzes Leben spirituelle Praxis ist nur für reife [[Seele]]n. Was auch immer Du tust, Andere sollen sich die notwendige Eignung und [[Übung]] erwerben durch VerfahrenDu willst es tun, um die ihrer höchste göttliche Verwirklichung zu erreichen. Es gibt auch einen umfangreicheren Artikel über Sadhana auf unseren [[geistigehttps://www.yoga-vidya.de/: Internetseiten]]n und sittlichen [[Reife]] angemessen sind.
===Vorbereitung auf Sadhana==={{#ev:'''Der Schüler:''' Welches sind die [[Vorbereitung|vorbereitenden]] Verfahren?:'''Der Meister:''' Unter anderem das Singen [[fromme]]r Preislieder ([[Stotra]]), das Flüstern [[heilige]]r Namen und Silben ([[Japa]]), Sammlung in [[Meditation]] ([[Dhyana]]), [[Yoga]] und [[Erkenntnis]] ([[Jiiana]]), — »[[Stotra]]« heißt Preislieder zum [[Lob]]e der [[Gottheit]] singen nach [[Herz]]ens[[lust]], bis das Herz in [[Träne]]n seliger [[Hingabe]] schmilzt. »[[Japa]]« ist laut oder inwendig leise die [[heilig]]en [[Name]]n der [[Gottheit]] flüstern, der sich der [[Fromme]] geweiht hat, oder heilige Sprüche und [[Silbe]]n (wie die Silbe [[Omyoutube|OM]]), Uebt der Fromme beide Verfahren: »[[Namajapa]]« (Namen flüstern) und »[[mantra]] [[Japa]]« (Sprüche flüstern), so wird sein [[Gemüt]] zu [[Zeit]]en unwillkürlich auf äußere Dinge abschweifen, zu anderen Zeiten sinkt es in große Tiefen und erlangt vertiefte Sammlung. Der [[Mangel]] bei dieser Uebung ist, daß der Uebergang von einem Zustand in den anderen: von tiefer [[Sammlung]] zu Zerstreuung und umgekehrt, sich meist der [[Kontrolle]] durch den Frommen selbst entzieht.2OFS0IESJE0}}
:»[[Dhyana]]« ist ein innerliches [[Rezitieren]] mit frommer [[Inbrunst]] und [[Anspannung]] zu innerer [[Verwirklichung]], Dabei übernimmt das [[Gemüt]] selber die Rolle der [[Sprache]]. In diesem Zustand wird der Uebende sein Gemüt deutlich gewahr, denn das Gemüt kann nicht zugleich nach außen [[Ablenkung|abgelenkt]] und in sich gesammelt sein, kann nicht [[Sinne]]s[[wahrnehmung]]en nachlaufen, launisch und unstät sein, während es sich im Zustand der [[Meditation]] oder inneren Schau befindet. Daher kann man an [[Hand]] der [[Meditation]] leicht den [[Bewegung]]en des Gemüts hierhin und dorthin folgen, kann das Eindringen fremder Vorstellungen hemmen, sobald sie sich aufdrängen, und kann das [[Gemüt]] in »[[Dhyana]]« stetig und fest machen. [[Vollendung]] in der Uebung des »dhyâna« bedeutet stetig das Selbst inne werden. Da Meditation eine äußerst subtile Tätigkeit ist und sich so nahe an der [[Quelle]] aller [[Vorstellung]]en und Regungen des [[Gemüt]]s abspielt, ist es schwierig, jeweils das Aufsteigen und zur [[Ruhe]] Sinken des Gemüts, wenn es sich erhebt und legt, zu verfolgen.==Ähnliche Spirituelle Namen==
:Dem »* [[YogaSadashiva]]« liegt der Umstand zugrunde, daß Gemütsvorgänge einerseits, [[Atem]]- und [[Leben]]svorgänge anderseits ein und dieselbe [[Quelle]] haben. Wird eines der beiden gemeistert, hat man das andere von selbst in der [[Hand]], [[Yoga]] besteht darin, »[[Mano Laya]]« Zergehen oder Einschmelzen des [[Gemüt]]s zu erzielen durch «[[Pranalaya]]« Schwinden oder Einschmelzen des Atems und der [[Lebenskraft|Lebenskräfte]], Letzteres geschieht durch [[Meisterung]] und Anhalten des [[Atems]] ([[Pranayama]]). Wenn der [[Yogin]] sein Gemüt in einem inneren Zentrum, wie dem Tausendblättrigen [[Lotos]] der Hirnschale ([[Sahasrara]]) zur [[Ruhe]] bringt, kann er solange er [[Wunsch|wünscht]] in diesem Zustand verharren, ohne seines leiblichen [[Dasein]]s inne zu werden. Solange das Gemüt in diesem Ruhestand verbleibt, hat der Yogin das [[Gefühl]], er erfahre eine Art [[Seligkeit]]. Sobald aber das Gemüt aus diesem Ruhestande wieder auftaucht, ist es erneut allen Einwirkungen des In-der-[[Welt]]-[[Sein]]s ausgesetzt. Vollzieht der [[Adept]] hingegen während dieses Auftauchens eine Übung (Sadhana): eine Meditation innerer Schau ([[Dhyana]]) oder Erforschen des Selbst ([[Atma Vichara]]), so vermag er schließlich einen Stand zu erreichen, wo es kein zur Ruhekommen und Wiederauftauchen oder Wiederaufleben des Gemüts mehr gibt. :»[[Erkenntnis]]« ([[Jnana]]) ist die völlige Vernichtigung des Gemüts: dank unablässiger Uebung von [[Meditation]] ([[Dhyana]]) oder [[Erforschung]] des [[Selbst]] ([[Atma]] [[Vichara]]) wird es dazu gebracht, seine völlige [[Einheit]] mit dem [[Selbst]] ([[Atman]]) als die wahre [[Wirklichkeit]] zu erfahren, Völlige Vernichtigung des Gemüts ist gleichbedeutend mit dem Stande reinen [[Sein]]s, in dem alle Bemühungen, das Gemüt zu meistern oder zu leiten endgültig aufgehört haben; sie waren nur erforderlich, solange das Gemüt unstet schweifte oder sonst Einwirkungen der [[Umwelt]] erlag. Wer diesen Stand erreicht hat, wankt nie mehr aus ihm. Was man [[Schweigen]] oder [[Stille]] ([[Mauna]]), den Stand des [[Weise]]n ([[Muni]]) genannt hat', ist fürwahr dieser Stand. :Die mannigfachen Uebungen (Sadhana) dienen nur dazu, das Gemüt stetig zu machen und aus seiner alltäglichen Verstreuung auf vielerlei Anziehungspunkte durch Sammlung auf einen Gegenstand innerer Schau zur »Sammlung in eine Spitze« zu erziehen und umzuformen. Vorstellungen und ihr Verschwinden, Anziehen und Abstoßen, das Langen nach Gegenständen und ihr Fahrenlassen: all das sind nur Wandlungsformen ([[Vikara]]), die das Gemüt in unablässigem Wechsel seiner [[Gestalt]] annimmt. Sie gehören nicht zu unserem wahren [[Wesen]], wie es, wandellos und verharrend, allein wirklich ist. Dies geradezu und unmittelbar als unser eigenes wahres Wesen erfahren, in das Selbst verschlungen verharren, heißt Befreiung, »Aufhören der Bindung« ([[Bandha Nivritti]]) oder Zerschneiden des »Knotens« ([[Granthi]]). Solange du nicht festen Halt in diesem Stand reinen Seins gewonnen hast, der Stille und vollkommener * [[FriedenSachi]] ist, bleiben zwei Uebungen unerläßlich: den Halt am Selbst nicht fahren zu lassen und dem Gemüt zu wehren, daß es sich nicht mit Vorstellungen von außen trübt. :Alle Wege und Übungen, das Gemüt fest und stark zu machen, zielen auf das gleiche Ergebnis: Die [[Einheit]] mit dem [[Selbst]], dem [[Höchste]]n [[Wesen]], als [[Wirklichkeit]] zu [[Erfahrung|erfahren]]. Jeder mag sich den Gegenstand wählen, auf den er sein Gemüt sammelt und heftet; die verschiedene Wahl ändert nichts am Ergebnis, — denn am Ende des Uebens ergibt sich: Das Gemüt bleibt allein übrig als der eigentliche Gegenstand, die Vorstellungen, die von außen kommen und nach außen lenken, sind völlig vernichtigt. Das versteht man unter »Vollendung in gesammelter Schau« ([* [Dhyana Siddhi]]) oder Vollendung in [[MeditationRupendra]]. :Wer den Pfad der »Erforschung des Selbst« ([[Atma Vichara]]) beschreitet, erfährt: was er schließlich fragend ergründet, ist wahrhaft das Unbedingte ([[Brahman]]), Ebenso erfährt, wer den Pfad »gläubiger [[Hingabe]]« ([[Bhakti Marga]]) geht: was am Ende seines Uebens übrig bleibt, ist der eigentliche Gegenstand seiner gläubigen [[Hingabe]]. Das schließliche Ergebnis beider Wege ist das Gleiche. Unerläßlich für jeden, der [[Befreiung]] sucht, ist ernste unablässige Uebung in gläubiger [[Hingabe]] oder [[Selbsterforschung]], bis er ans * [[ZielSahadeva]] gelangt ist. ===Mauna als Sadhana===:'''Der Schüler:''' Was ist [[Stille]] ([[Mauna]])? Ist sie in sich voll bewegender [[Kraft]], oder ist sie reine [[Ruhe]] und * [[TrägheitSahaja]]?:'''Der Meister:''' Sie ist kein Zustand der * [[TrägheitSanaka]], bar aller [[Tätigkeit]], Jede Betätigung, jeder Vorgang, die außen in der [[Alltagswelt]] erfahren werden, sind stoßweise von einzelnen Stücken oder Strekken des Gemüts getragen. Aber die innere [[Ruhe]], in der das [[Selbst]] bei sich verharrt ([[Atma Vyavahara]]), oder der Umgang mit dem [[Selbst]], ist eine ununterbrochene Tätigkeit des [[Gemüt]]s in seiner Gesamtheit, Die [[Maya]], der Schein von [[Welt]] und Ich ist auf keine andere Weise zu vernichtigen als durch diesen einwärtsgewandten Umgang mit dem [[Selbst]], der Tätigkeit im höchsten Sinne ist. ===Ziel beim Sadhana ist es die Maya zu erkennen===:'''Der Schüler''': Was ist [[Maya]]?:'''Der Meister''': Maya oder die [[Gewalt]] des [[Schein]]s bewirkt, daß uns das nicht vorhanden und unwirklich erscheint, was allgegenwärtig und alldurchdringend ist: ganz vollkommen und [[Licht]] in sich selbst und in [[Wahrheit]] das Selbst, Kern unseres [[Wesen]]s. Entsprechend läßt Maya uns für wirklich und in sich selbst gegründet nehmen, was nicht-seiend und unwirklich ist: Die Dreiheit der [[Welt]] ([[Jagat]]), der Ich-Seelen ([[Jiva]]) und des [[Höchste]]n ([[Para]]), die zu allen Zeiten unter allen Himmelsstrichen für Schein erklärt worden sind. ===Das Vertraute Selbst===:'''Der Schüler:''' Wenn das [[Selbst]] [[Licht]] in sich selber ist und ganz [[Vollkommenheit|vollkommen]], warum ist es dann nicht jedermann und in der üblichen Weise [[Vertrauen|vertraut]] wie irgend ein ander Ding in der [[Welt]] außen?:'''Der Meister:''' Wenn e i n Ding vertraut ist, so ist es in der Tat das [[Selbst]] ([[Atman]]), denn es ist sich selber vertraut und weiß nun um sich als das Ding, das es [[Wahrnehmung|wahrnimmt]]. Denn Wissen oder Gewahrsein, inneres Licht, das sich selbst erhellt, dank dessen du die Dinge der äußeren Welt gewahrst, ist wahrhaftig die [[Kraft]] und treibende Regsamkeit ([[Shakti]]) des Atman selbst. Das Selbst ist [[geist]]ig ([[Chit]]), reines [[Innesein]], und es gibt keinen andern Gegenstand als das Selbst, Es ist der Untergrund des [[Leben]]s und [[Vorstellung|Vorstellen]]s und offenbart sich als das [[Gemüt]], das Gegenstände wahrnimmt, die selber leblos sind und darum ihres eigenen Daseins nicht gewahr werden. Ihr Sein und Da-Sein ist dem [[Atman]] selber beizumessen, Die Auffassung von einer Vielheit der Gegenstände, die anscheinend ein [[Selbstständigkeit|selbständiges]] [[Dasein]] führen, ist die Folge davon, daß einer sein eigenes Sein mit seinem Da-Sein im stofflichen [[Leib]]e gleichsetzt, mit anderen Worten: die anscheinende Vielfältigkeit des Da-Seins beruht darauf, daß man in Ausdrücken des stofflichen Leibes denkt, indes reines geistiges Innesein ([[Chit]]) eines und allumfassend ist. Nimmt man ein [[Dasein]] der Gegenstände außer dem [[Selbst]] an, so sind sie weder [[Licht]] in sich selbst, das heißt: ihres eigenen Daseins gewahr, noch können sie einander erkennen oder sind erkennbar. Weil das [[Subjekt]] seiner selber gewahr wird, wird es auch der Gegenstände gewahr, und was nicht seiner selbst gewahr ist, wird auch keines anderen Dinges gewahr. Weil das Selbst nicht auf diese Weise erkannt wird, daß in allem, was erkannt wird, das Selbst sich selber erkennt, davon nimmt es die Gestalt des Einzel-[[Ich]]s oder der [[Individuation]] ([[Jiva]]) an, die ins Meer kreisender [[Wiedergeburt]]en ([[Sansara]]) versinkt und sich träge und benommen in ihnen dahin bewegt. Der Nichtwissende begreift nicht seine wirkliche [[Einheit]] mit dem Selbst und vergißt den Umstand, daß sein stofflicher Leib ebenso sehr Gegenstand seines Vorstellens ist wie jedes andere Ding sinnlicher Wahrnehmung in der Erscheinungswelt, welches das nach außen strömende [[Gemüt]] ihm heraufbeschwört; darum quält es sich in dem Wahn ab, [[Geburt]] und [[Tod]] seien wirklich, indes sie nicht wirklicher sind als die greifbaren Dinge der äußeren [[Welt]]. So versinkt er in [[Maya]] und [[Sansara]]. ===Erfahrung des Höchsten===:'''Der Schüler:''' Wenn das [[Höchste]] [[Wesen]] allgegenwärtig ist, wie es von ihm heißt, müßte es doch ein Leichtes sein, seine [[Wirklichkeit]] zu erfahren, Aber die heiligen Schriften lehren, daß ohne seine Gnade der Höchste [[Herr]] nicht einmal [[Verehrung|verehrt]], geschweige denn in seiner Wirklichkeit erfahren werden könne, Wie kann da das Einzel-Ich ([[Jiva]]) je aus eigener [[Kraft]] das Selbst erfahren oder das Höchste [[Wesen]], — es sei denn [[dank]] seiner [[Gnade]]?:'''Der Meister:''' Nie war eine Zeit, in der das Höchste Wesen unerkannt und nicht in seiner [[Wirklichkeit]] erfahren war, denn es ist eins mit unserem Selbst, Seine [[Gnade]] ([[Anugraha]]) ist das Gleiche wie das unmittelbare Gewahrwerden seiner [[göttliche]]n [[Gegenwart]] ([[Prasannata]]) mit [[Erleuchtung]] und [[Offenbarung]]. Daß einer von dieser sich selbst offenbarenden Unmittelbarkeit der göttlichen Gnade nichts ahnt, beweist nichts dagegen. Die [[Eule]] schaut die [[Sonne]] nicht, die alle [[Welt]] erleuchtet, — liegt das an der Sonne oder der Eule? Wird der [[Mensch]] in seinem Nicht[[wissen]] den ewig strahlenden [[Atman]], das [[Selbst]], nicht gewahr, — ist das dem Wesen des Selbst beizumessen? — Der höchste göttliche Herr ist die ewige Gnade selbst, Daher gibt es im Grunde keinen solchen persönlichen Vorgang wie das Ausströmen der Gnade, und da er allgegenwärtig ist, so ist die Offenbarung der Gnade nicht auf irgend eine [[Zeit]] oder Gelegenheit beschränkt. ===Wo das Selbst ruht===:'''Der Schüler:''' Gibt es für das Selbst einen eigenen [[Ort]] im [[stoffliche]]n [[Leib]]e, daß man sagen könnte: dort weilt es?:'''Der Meister:''' Im allgemeinen gilt die rechte Seite der [[Brust]] als der Sitz des [[Selbst]], Es ist eine [[Alltag]]s[[erfahrung]]: wer auf sich selbst verweist, deutet mit der [[Hand]] auf seine rechte [[Brust]] und sagt: »Ich tat das, — ich habe das gesagt« usw. Manche meinen, der Tausendblättrige [[Lotos]] in der Hirnschale ([[Sahasrara]]) sei der Sitz des [[Selbst]], Dann sollte aber einem, der müde wird, der [[Kopf]] nicht sinken, sondern aufrecht bleiben, Zudem bedeutet das Wort »[[Herz]]« ([[Hridaya]]) »selbst«. Freilich ist der [[Ort]] des Selbst, den man als »[[Herz]]« bezeichnet, nicht das muskulöse Gefäß, welches das [[Blut]] pumpt, oder ein Teil davon, denn das Selbst, das Unbedingte, das mit »seiend, [[geist]]ig, [[Selbigkeit|selig]]« ([[Sat Chit Ananda]]) umschrieben wird, ist vollkommen, ewig und jenseits der [[Grenze]]n von [[Zeit]] und [[Raum]]; die Wechselbegriffe räumlichen [[Vorstellen]]s wie Innen und Außen, Oben und Unten haben eigentlich keinen Bezug auf das [[Selbst]]. Mit anderen [[Wort]]en: Der [[Ort]] des Selbst ist dort, wohin die [[Vorstellung]]en und Regungen des [[Gemüt]]s zurückweichen, worin sie versinken und zur [[Ruhe]] gelangen. Jenseits der Vorstellungen und Regungen gelangt man zum Selbst, das bedeutet: [[Jenseits]] von [[Zeit]] und [[Raum]], die der [[Sphäre]] des Vorstellens angehören. Wenn der [[Aspirant|Adept]] sich nicht bei bloßen Vorstellungen und Begriffen zufrieden gibt, sondern verlangt, den heiteren und stillen Stand wirklich zu erfahren: im Selbst oder im reinen Innesein zu verharren, dann sind solche Erwägungen, ob der Ort des Selbst innen oder außen am [[stoffliche]]n [[Leib]]e ist, belanglos. Wenn einer im Selbst verharrt, ist gar keine [[Möglichkeit]], daß solche [[Frage]]n auftauchen. ===Vorstellungen===:'''Der Schüler:''' Wie kommt das: Auch wenn man nicht in unmittelbarer Berührung mit Sinnesgegenständen steht, tauchen [[Vorstellung]]en von innen im innersten Winkel unseres [[Gemüt]]s auf und vereiteln es, den stillen Stand zu erleben, im Selbst zu verharren?:'''Der Meister:''' Die [[wirkliche]]n Gegenstände solcher [[Vorstellung]]en sind nicht außen, es sind die feinen [[Neigung]]en und Gewohnheiten des Gemüts innen ([[Vasana]]), die seinen Erbbestand aus früheren [[Leben]] bilden auf Grund früherer [[Gewohnheit]]en, [[Gedanke]]n und [[Tat]]en: in diese sind die Vorstellungen eingebettet. Ihre Gegenstände existieren eigentlich nur im Gemüt, das seine eingeborene [[Stille]] verloren hat, weil wir fälschlich unser Dasein mit unserem Leben im Leibe gleichsetzen; davon ist das Gemüt den ewig wechselnden Einwirkungen der [[Sinne]]sgegenstände ausgesetzt, Gestatten wir dem Gemüt nicht, sich in solche Vorstellungen zu verwickeln, sondern fragen nach innen und suchen, wenn solche Vorstellungen aufsteigen, zu erkennen, wem sie einfallen, dann verschwinden sie auf der Stelle. ===Der Schein des Triputi===:'''Der Schüler:''' Wie kommt es, daß die Dreiheit ([[Triputi]]) des Sehenden, des Sehens und des Gesehenen, die im traumlos tiefen Schlafe, in Versenkung ([[Samadhi]]) und verwandten Zuständen nicht vorhanden ist, sich als Schein am Selbst einstellt und entfaltet, das doch in sich eins und allumfassend ist?:'''Der Meister:''' Aus dem Selbst in seinem reinen und ursprünglichen Stande des Seins strahlt an erster Stelle der gespiegelte Schein des Inneseins ([[Chit Abhasa]]), und aus ihm steigt die [[Ich]]-Vorstellung auf; sie ist die [[Wurzel]] aller Vorstellungen und Regungen, Dieses Ich, das [[Ego]], stellt mit dem, was aus ihm folgt und an ihm hängt — [[Welt]] und [[Sinne]]s[[wahrnehmung]]en — den [[Seher]] der gesehenen Gegenstände dar. So erwächst die anscheinende Entfaltung des Dreier-Verhältnisses von Seher, Sehen und Gesehenem, denn keines der drei Glieder besteht unabhängig voneinander und kann ohne das andere da sein. ===Durchdringen des Selbst===:'''Der Schüler:''' Es heißt: das [[Selbst]] ist jenseits von Wissen und Nichtwissen, Wie kann es dann den stofflichen [[Leib]] durchdringen und dem Gemüt und den Sinnesorganen [[Leben]] und [[Tätigkeit]] verleihen?:'''Der Meister:''' Die alten [[Seher]], die um das Wirkliche wußten, lehren; da ist eine feine Verbindung, ein [[Knoten]] ([[Granthi]]) zwischen dem Ort des Selbst und dem Zentrum des [[Nervensystem]]s, Dieser Knoten ist der [[Herzknoten]] ([[Hridaya Granthi]]), und solange diese [[Verbindung]] nicht durch das [[Erlebnis]] der [[Wahrheit]] zerschnitten ist, [[Offenbarung|offenbart]] und entfaltet sich das Selbst durch das Nervensystem und verleiht dem [[Gemüt]] und den [[Sinnesorgan]]en Leben und [[Tätigkeit]], so wie die feine und unsichtbare [[Elektrizität]] durch Drähte und Fäden [[Licht]] und [[Kraft]] verleiht. Wird dieser Knoten zwischen dem Ort des [[Atman]] und dem [[Nervensystem]] zerschnitten, so verharrt, wie die Seher [[lehre]]n, der Atman in sich selber als reines [[Eigenschaftslosigkeit|eigenschaftslos]]es Innesein: So wie er allzeit ist. ===Erkennen im Verhältnis zum bedingten Erkennen===:'''Der Schüler:''' Wie verhält sich dieser ursprüngliche Stand des [[Innesein]]s oder reinen [[Erkennen]]s zum bedingten Erkennen der Erscheinungswelt, das die Dreiheit von [[Seher]], [[Sehen]] und [[Gesehene]]m in sich schließt?:'''Der Meister:''' Du kannst dir dieses Verhältnis nach Art eines Filmapparates vorstellen: das Selbst, oder das reine Innesein, ist die Lampe, die [[Licht]][[quelle]] im Inneren, Das [[Gemüt]], frei von [[leidenschaft]]licher [[Bewegtheit]] ([[Rajas]]) und dumpfer [[Dunkelheit]] ([[Tamas]]), im Stande lichter [[Klarheit]] ([[Sattva]]) und dem [[Atman]] nahe, ist die Linse vor der [[Licht]]quelle, Die [[Skala]] der ererbten Neigungen und [[Gewohnheit]]en ([[Vasana]]) im [[Gemüt]], die einander in [[Gestalt]] äußerst feiner, ungreifbar hinhuschender [[Vorstellung]]en und [[Regung]]en folgen, ist der Filmstreifen mit seinen [[Bild]]ern voll [[Gestalt]]en, der an der Linse vorüberläuft. Das [[Gemüt]] ist die Linse, sein belebter oder erhellter Zustand sind die Lichtstrahlen, die durch die Linse gehen: beide bilden zusammen mit dem Selbst das Einzel-Ich ([[Jiva]]): Die Lampe mit dem [[Licht]], das die Linse versammelt und weiterwirft, Wie das Licht, das durch die Linse geht, als heller [[Schein]] auf den Schirm gegenüber fällt, so erscheint das Licht des [[Selbst]], vom Gemüt durch die [[Sinnesorgan]]e nach außen geströmt, als die [[Welt]] gegenständlicher Erscheinungen, Das aus dem Brennpunkt der Linse strahlende Licht erhellt den Schirm gegenüber: So wird die leblose, fühllose [[Welt]] des Stoffs vom Gemüt angehellt, das die innere Helle des Selbst nach außen weiterleitet. :Die Bilder des Films, die dank dem Licht aus der Linse sich auf dem Schirm folgen, sind die verschiedenen Gegenstände, die mit [[Name]]n und Gestalt als [[Sinneswahrnehmung]]en in der [[Erscheinungswelt]] auftauchen, dank dem Licht, das ihnen vom [[Gemüt]] her zuteil wird. Die Maschinerie, die den Film laufen läßt, entspräche dabei dem [[göttliche]]n [[Gesetz]], kraft dessen die ererbten [[Gewohnheit]]en und Neigungen ([[Vasana]]) sich selber nacheinander dem Gemüt eingeben. Die Bilder erscheinen auf dem Schirm, solange der Film läuft und seine [[Schatten]] durch die Linse auf den Schirm wirft: ebenso spielt die [[Erscheinungswelt]] sinnlicher [[Wahrnehmung]]en von Gegenständen als eine anscheinend eigenständige [[Wirklichkeit]] so lange, wie die ererbten Neigungen und Gewohnheiten im Gemüt ihr [[Spiel]] treiben, und das Einzel-[[Ich]] ([[Jiva]]) wird sie im Wachen und [[Traum]] gewahr. Weiter: wie die Linse die zahllosen winzigen Bilder des Filmstreif ens vergrößert und in riesigem Ausmaß mit [[Augenblick]]sschnelle auf den Schirm wirft, so vergrößert das Gemüt die keimhaft winzigen feinen Neigungen und Gewohnheiten zu gewaltigen Maßen im Bruchteil eines Augenblicks und gibt ihnen Namen und Gestalt. Ist kein Film da, so scheint die Lampe, ohne Bilder auf den Schirm zu werfen: Ebenso scheint das Licht des [[Atman]] allein ohne die Dreifalt ([[Triputi]]) von [[Seher]], Sehen und Gesehenem, wenn keine Neigungen ([[Vasana]]) im [[Spiel]] sind, die sich in [[Vorstellung]]en und Regungen ausprägen: nämlich im traumlos tiefen [[Schlaf]], in Zuständen der [[Bewusstlosigkeit|Bewußtlosigkeit]], der [[Versenkung]] ([[Samadhi]]) usw, Der Lampe geschieht gar nichts, sie bleibt völlig unverändert, wandellos und unberührt, indes sie Linse, Film und Schirm erhellt: so bleibt auch das Selbst, indes es das Gemüt, seine Neigungen und [[Gewohnheit]]en und die [[Sinne]]s[[organ]]e mit seinem [[Licht]] erhellt, immer wie es in sich selber ist: [[Reinheit|rein]] und wandellos. ===Sadhana ist Dhyana - Meditation===:'''Der Schüler:''' Was ist [[Meditation]] ([[Dhyana]])?:'''Der Meister:''' Dhyana besteht darin, daß du fest und ohne Wanken als eines mit dem eigenen reinen Sein verharrst, — einerlei in welchem der drei Zustände [[Wachen]], [[Traum]] oder tiefer [[Schlaf]] du dich befindest, — ohne daß du die [[Vorstellung]] hegst, dich in Meditation zu befinden, Wer das kann, wird der Unterschiede zwischen diesen drei Zuständen nicht im leisesten in seinem Gemüt gewahr, So darf der scheinbare Schlaf in tiefer Meditation als [[Dhyana]] angesehen werden, Meditation besteht wesentlich darin, hinaus zu gelangen über das Gewahrsein der Vorstellung oder des Eindrucks »ich bin in [[Meditation]]«. ===Unterschied Zwischen Meditation/Dhayana und Samadhi===:'''Der Schüler:''' Was ist dann der Unterschied zwischen solcher Meditation und dem Aufgesogensein in das Selbst ([[Samadhi]])?:'''Der Meister:''' Meditation wird durch bewußte Anstrengung des Gemütes eingeleitet und getragen, Ist solche [[Anstrengung]] völlig zur Ruhe gelangt, so spricht man von Samâdhi, ===Die Wichtigkeit der Konzentration auf das Selbst oder das reine Sein in der Meditation===:'''Der Schüler:''' Auf welche Bestandteile des Übens soll, wer [[Meditation]] treibt, besonders achten?:'''Der Meister:''' Wer im Selbst verharren will, darf niemals abschweifen aus der in eine Spitze gesammelten [[Aufmerksamkeit]] auf das [[Selbst]] oder reine [[Sein]], das er selber ist, Schweift er aus dieser Sammlung ab oder entgleitet ihr, so tauchen mannigfache innere Gesichte auf, die das [[Gemüt]] vor sein [[Ajna Chakra|inneres Auge]] heraufbeschwört, Aber er soll sich von solchen Gesichten nicht in die Irre führen lassen, ob sie nun [[Licht]] sind oder [[Raum]], auch nicht vom »[[Nada]]«, dem feinen zarten Ton, den er etwa innerlich vernimmt, auch nicht von Gesichten der personhaft erscheinenden [[Gottheit]], die er in seinem Innern oder außen vor sich erschaut, als hätte das Alles eine gegenständliche [[Wirklichkeit]], und etwas davon für das wahrhaft Seiende, Wirkliche ([[Sat]]) nehmen, Wenn die [[Kraft]] [[geistig]]er [[Vergegenwärtigung]], durch die solche Gesichte vorgestellt und wahrgenommen werden, schon in sich Trug und scheinhaft ist, wie können die Dinge, die durch sie wahrgenommen werden und gar erst deren Gesichte wirklich sein? ===Ratschläge für das Sadhana===:Beim [[Üben]] (Sadhana) sollte man vornehmlich auf Viererlei achten: #Wenn der Adept nur jeden [[Augenblick]], den er mit eitlem [[Denken]] über Dinge, die das Nicht-Selbst bilden, vergeudet, in ernstlichem Erforschen und Ergründen des Selbst zubringen wollte, würde er sehr bald die [[Wirklichkeit]] des [[Selbst]] erleben#Bis das [[Gemüt]] einen festen Halt im Stande reinen [[Sein]]s erlangt hat, ist es wesentlich, tiefe [[Meditation]] zu üben, die vom Überschwang frommer [[Hingabe]] durchtränkt ist ([[Bhavana]]), ausgehend vom innig vergegenwärtigten Bilde der [[Gottheit]], in deren Kult der Fromme [[Einweihung|eingeweiht]] ist, durchdringt die gläubige Hingabe den Adepten bis in den Kern seines [[Wesen]]s und macht sein Gemüt weit aufgeschlossen, ohne daß es deshalb abschweift. Andernfalls wird das Gemüt eine leichte Beute schweifender Vorstellungen oder wird von [[Schlaf]] überwältigt. #Der Adept soll seine Zeit nicht mit endloser Wiederholung von Formeln der [[heilig]]en Überlieferung verschwenden, wie »[[Shivoham]]«, ich bin [[Shiva]] (der Höchste [[Gott]]), oder »[[Aham Brahmasmi]]«, ich bin [[Brahman]] (das Unbedingte), die als bezeichnend gelten für die [[ Verehrung|verehrende]] [[Meditation]] über das jenseits aller Eigenschaften wesende höchste [[Göttliche]] in seiner Unbedingtheit ([[Nirgunam Brahman]]), um dessen Stand zu erreichen, Statt dessen soll der Adept mit der [[Kraft]], die er aus dem Wiederholen heiliger [[Wort]]e und Sprüche und aus [[Andacht|andächtiger]] [[Verehrung]] der [[Gottheit]] ([[Upasana]]) schöpft, die [[Erforschung]] des [[Selbst]] ([[Atma vichara]]) betreiben, so wie es ist, ohne sich Vorstellungen wie »ich bin [[Brahman]]« beizumessen. #Der Vorzug dieser Art Übung vor anderen [[Weg]]en besteht wesentlich darin, daß der Adept auf keine Weise Vorstellungen, die sein [[Gemüt]] umlagert halten, den [[Spiel]]raum gewährt, sich einzudrängen. ===Hindernisse===:'''Der Schüler:''' Es heißt: Alles geschieht nach [[Schicksal]]sfügung, Danach müssen auch die Hemmnisse, die erfolgreiche [[Meditation]] verzögern oder verhindern, als unübersteiglich gelten, da sie unwiderruflich vom Schicksal verhängt sind, Wie kann man da überhaupt [[Hoffnung|hoffen]], ihrer [[Herr]] zu werden?:'''Der Meister:''' Was man Schicksal nennt und was Meditation ([[Dhyana]]) verhindert, besteht nur für das nach außen gestrahlte Gemüt, nicht für das einwärts gekehrte, Wer einwärts forscht mit Ergründung des Selbst, den schreckt von Anbeginn, wie er eben ist, kein Hemmnis, das im Weg zu stehen scheint, seine Meditationsübung fortzusetzen. Der bloße Gedanke an solche Hemmnisse ist das größte Hemmnis. ===Vorschriften===:'''Der Schüler:''' Welche [[Enthaltung]]en oder Vorschriften soll der [[Adept]] befolgen?:'''Der Meister:''' Mäßigung im [[Essen]], [[Schlaf]]en und [[Reden]]. ===Die letzte Stufe des Sadhana===:'''Der Schüler:''' Bis zu welcher Stufe ist Übung (sadhana) erforderlich?:'''Der Meister:''' Unablässige Übung ist erforderlich, bis du ohne die leiseste Anstrengung den natürlichen, ursprünglichen Stand des Gemüts erreichst, der frei von Vorstellungen und Regungen Ist, — bis Vorstellungen wie »ich«, »mich« und »mein« völlig ausgerodet und vernichtigt sind. ===Einsamkeit für deine Geistige Entwicklung===:'''Der Schüler:''' Was hat es mit dem [[Leben]] in [[Einsamkeit]] und Abgeschiedenheit ([[Ekanta Vasa]]) auf sich, das als förderlich zur geistlichen Entwicklung empfohlen wird?:'''Der Meister:''' Das Selbst ist allerfüllend, alldurchdringend, daher gibt es keinen besonderen [[Ort]], der dem [[geistliche]]n Leben insbesondere zugewiesen wäre, In jenem [[stille]]n Stande verharren, der [[frei]] von [[Vorstellung]]en und Regungen ist, heißt wahrhaft ein Leben der Einsamkeit und [[Abgeschiedenheit]] führen. ===Unterscheidende Erkenntnis: Viveka===:'''Der Schüler:''' Was ist das Zeichen der »unterscheidenden [[Erkenntnis]]« ([[Viveka]]), die wahres [[Wissen]] in sich schließt?:'''Der Meister:''' Hast du erkannt, was wahr und wirklich ist, so besteht »unterscheidende Erkenntnis« ([[Viveka]]) darin, von nichts mehr getäuscht und in die Irre geführt oder durch Einwirkung von außen abgelenkt zu werden. Solange noch das leiseste [[Gefühl]] von Unterschiedlichkeit am Unbedingten haftet, das eines, umfassend und [[Vollkommene|vollkommen]] ist, wird den Adepten, der seine [[Wirklichkeit]] erleben soll, Verlangen, [[Furcht]] und Verdruß befallen, Sie erweisen einfach, daß es ihm an unterscheidender Erkenntnis ([[Viveka]]) mangelt. Wer in der Vorstellung lebt, sein Leib sei das [[Selbst]] ([[Dehaatma Buddhi]]), ist wahrlich nichtwissend; aus dieser falschen Gleichsetzung entspringt der Eindruck der Unterschiedlichkeit, und dieser ist die Ursache aller abirrenden Verwandlungen des [[Gemüt]]s ([[Vikara]]) zu [[Verlangen]], Furcht, Verdruß usw. ===Vollkommener Verzicht: Sannyasa Ashrama===:'''Der Schüler:''' Ist es ein unerläßlicher Schritt, um festen Stand und Verharren im [[Selbst]] ([[Atma Nishtha]]) zu erreichen, daß einer in den Lebensstand des allverzichtenden [[Asket]]en ([[Sannyasa Ashrama]]) trete?:'''Der Meister:''' Der einzige [[Weg]], um festes Verharren im Selbst ([[Atma Nishtha]]) zu erlangen, ist das fortgesetzte Bemühen, das Hangen am eigenen Leibe loszuwerden, Ohne Reife und [[Reinheit]] des [[Gemüt]]s und ohne Erforschung des Selbst wird dieses Hangen am Leibe nicht überwunden, einerlei in welchem der Vier Lebensständen einer sich befinde, Denn das Hangen am Leibe ist eine Verwicklung des Gemüts, die Vier Lebensstände aber mit ihren Vorschriften und Abzeichen beziehen sich, soweit sie dazu dienen, das Gemüt zu reinigen, auf den Leib und sind äußerlichen Wesens. Wie kann die bloße Anpassung an äußere Vorschriften des Verhaltens oder gar bloß das Tragen von Abzeichen die Bande des Gemüts lösen? Das Hangen am Leibe rührt daher, daß das Gemüt unreif und unrein ist, rührt vom Mangel an Selbstergründung ([[Atma Vichara]]) her und wird nur behoben, wenn das Gemüt reif und rein wird und sich der Selbstergründung zuwendet, Der Stand des allverzichtenden Asketen (Sannyasa Ashrama) ist nur ein Mittel, um Freisein von [[Leidenschaft]]en ([[Vairagya]]) zu erlangen, und dieses Freisein ist wiederum ein Mittel, um Ergründung des Selbst üben zu können. Der Stand des allverzichtenden Asketen ist bei denen, die ernstlich [[Befreiung]] suchen, eine mittelbare Hilfe, um Ergründung des Selbst zu üben, indem sie Freisein von Leidenschaften anstreben. :Der Lebensstand des All[[verzicht]]s setzt [[Reinheit]] und Reife des Gemüts voraus; fehlen beide, ist es zuträglicher, als Haus- und Familienvater in der [[Welt]] zu leben und die [[Pflicht]]en dieses Standes zu erfüllen, statt sein Leben zu vergeuden, indem man [[Asket]] wird. Die eigentliche Bedeutung von »[[Sannyasa]]«, »Ablegen«, Verzicht ist, daß man von Entschlüssen ([[Sankalpa]]) und Unschlüssigkeiten ([[Vikalpa]]) frei wird: von Entschlüssen, die unterm Drang des [[Verlangen]]s sich bilden und zu [[Handlung]]en führen, und von Unschlüssigkeiten, die das Gemüt zwischen Verlangen und Hemmung in der Schwebe halten, Diese beide halten das Gemüt in Atem und bilden recht eigentlich die »Familie Hangen und Bangen«. Nicht der Verzicht auf Heim und [[Familie]] und daß einer die Abzeichen des bettelnden [[Pilger]]s anlegt, machen den Allverzicht ([[Sannyasa]]) aus, sondern der [[Verzicht]] auf diese »Familien«-Bande des Gemüts. [[Kraft]] seiner mag das Gemüt dahin gelangen, fest im Selbst zu verharren. ===Tat und Pflicht===:'''Der Schüler:''' Es wird unzweideutig gelehrt: solange noch die leiseste Spur des »Täter-Seins« ([[Kartritva]]) oder das [[Gefühl]]: »ich bin es, der das tut« bestehen, kann keine [[Erleuchtung]] oder [[Erkenntnis]] des [[Selbst]] ([[Atma Jiiana]]) Platz greifen. Kann nun ein Hausvater ([[Grihastha]]), der ernstlich nach [[Befreiung]] verlangt, die [[Pflicht]]en seines Standes vollkommen erfüllen, ohne »Täter zu sein« ([[Kartritva]])?:'''Der Meister:''' Da ist kein [[Gesetz]], das sagt, Betätigung sei nur möglich auf Grund des »Täter-Seins« ([[Kartritva]]), und so ist kein Anlass zu zweifeln und zu [[frage]]n, ob Betätigung möglich ist ohne die [[Vorstellung]] des »Täters« ([[Kartri]]) und des »Täter-Seins«, Nimm ein Beispiel: Ein Kassierer versieht seinen Dienst den ganzen Tag über gewissenhaft; wer ihm zuschaut, könnte meinen, er sei verantwortlich für das Geldgebaren des Geschäftes. Aber er weiß, daß er mit dem Geld, das eingeht und das er auszahlt, eigentlich nichts zu tun hat. So hängt er nicht daran und ist ohne »Täter-Sein« bei aller Erfüllung seiner Pflicht und versieht sie tadellos, Geradeso steht es mit einem Weisen im Hausvaterstande, der ernstlich nach [[Befreiung]] strebt: es ist ihm durchaus möglich, seine Lebenspflichten, die ihm aus angesponnenem Karman früherer Leben ([[Prarabdha]]) zugewachsen sind, zu erfüllen, ohne daran zu hängen, Er sieht sich rein als Werkzeug an. Solche Betätigung ([[Karman]]) ist kein [[Hindernis|Hemmnis]] auf dem [[Weg]]e zur [[Erkenntnis]] ([[Jnana]]), und Erkenntnis hindert nicht, die [[Leben]]s[[pflicht]]en zu erfüllen, Jnana und Karman sind einander nicht feind und hindern einander nicht. ===Pflichterfüllung===:'''Der Schüler:''' Was bezeichnet das Leben eines geistlich gesinnten Hausvaters, der all seine Zeit daran wenden muß, seinen Unterhalt zu verdienen und seine [[Familie]] zu unterhalten, und was haben er und seine Familie dabei voneinander?:'''Der Meister:''' Wenn solch ein Haus[[vater]], ohne auf sein eigenes Behagen zu schauen, sich müht, seine Familie zu unterhalten, so hat seine [[Pflicht]]erfüllung als selbstloser [[Dienst]] an den Gliedern seiner [[Familie]] zu gelten, für deren Bedürfnisse er auf Grund seines ausgesponnenen Karman aus früheren Leben ([[Prarabdha]]) zu sorgen hat. Fragt man, welchen [[Segen]] er dabei für sich von seiner Familie hat, so ist die Antwort, daß er von der Familie an sich nichts erhält, denn die Erfüllung seiner Pflichten gegen die Familie war für ihn allezeit ein Mittel, geistlicher Einsicht näher zu kommen, und da er schließlich höchste [[Wunsch]]erfüllung erreichen wird, wenn er die höchste [[Seligkeit]] der [[Erkenntnis]] gewinnt — das letzte [[Ziel]] und höchste Gut des [[Leben]]s, das es mit allen Mitteln zu erlangen gilt —, so bedarf er keines anderen Entgelts von seiten der Familienglieder oder aus dem Familienleben. ===Last der Pflichten===:'''Der Schüler:''' Wie kann ein Hausvater unter der [[Last]] seiner [[Pflicht]]en, die ihm von selber immer wachsende Betätigung auferlegen, den [[Frieden]] der [[Abgeschiedenheit]] und das [[Freiheit|Frei]]sein vom Drange der Betätigung finden, — inmitten seiner Geschäftigkeit?:'''Der Meister:''' Nur von außen gesehen erscheint ein erleuchteter Hausvater bei seiner Betätigung als geschäftig. So sehr er anscheinend mit der Erledigung von [[Pflicht]]en ohne Ende befaßt ist, so wenig ist er eigentlich mit irgend einer Tätigkeit befaßt, Seine äußere Betätigung hindert ihn nicht, so geschäftig er sie übt, den vollkommenen Frieden der Abgeschiedenheit, das völlige Freisein vom [[ruhe]]losen Drange, tätig zu sein, zu erfahren, Der [[Sinn]] in diesem scheinbaren Widerspruch ist: Wer in [[Erkenntnis]] [[Erleuchtung|erleuchtet]] ist ([[Jnanin]]), ist nicht mehr der [[göttliche]]n [[Ordnung]] für [[Welt]]- und [[Mensch]]enleben ([[Dharma]]) untertan, vielmehr diese Ordnung selbst beruht auf ihm und empfängt an seiner beispielhaften [[Erfüllung]] ihre Bestätigung. Denn er hat die [[Wirklichkeit]] [[erfahren]], aus der sie fließt und die zu erlangen die göttliche Menschenordnung ([[Dharma]]) als Mittel gesetzt ist, — darum ist er ihr nicht mehr unterworfen, Sie aber hängt in ihrer Gültigkeit und ihrem Erweis von ihm ab, denn er gibt den übrigen Sterblichen ein unvergängliches Beispiel ihrer Erfüllung. So ist er eine [[Quelle]] und Stütze der ewigen [[Ordnung]], indes er selber über sie hinaus ist. Weil er der Wirklichkeit, die diesem Sachverhalt zugrunde liegt, völlig gewahr ist, bleibt er immer aus dem [[Spiel]] als reiner Zuschauer und unberührter Zeuge seiner eigenen Betätigung und verliert sich nie in siel. ===Spuren und Nachwirkungen von Handlungen (Vasana)===:'''Der Schüler:''' Aber wenn der »Erkennende« ([[Jnanin]]) auf Grund seines angesponnenen [[Karman]] aus früheren [[Leben]] ([[Prarabdha]]) handelt, lassen dann diese [[Handlung]]en keine Spuren und Nachwirkungen ([[Vasana]]) als feine Neigungen und [[Gewohnheit]]en in seinem [[Gemüt]] zurück, die am Gemüte haften und ihn notwendig treiben, sich in weitere Betätigung zu verstricken?:'''Der Meister:''' Nur der ist ein »[[Erkenntnis|Erkennender]]«, der frei von solchen »[[Vasana]]« ist. Wie könnten seine Handlungen, die ohne Hangen daran geschehen, Spuren ([[Vasana]]) hinterlassen? Da keine Spuren entstehen, können sie auch nicht im Gemüt haften. ===Bedeutung von Brahmacharya===:'''Der Schüler:''' Was bedeutet »[[Brahmacharya]]«, der [[Keuschheit|keusche]] Wandel des Brahmanenschülers auf dem [[Weg]]e der [[Einweihung]]en [[heilige]]n Wissens um das Höchste ([[Brahman]])?:'''Der Meister:''' Allein das [[Forschen]] nach dem [[Leben]] des Unbedingten ([[Brahman]]) ist wahrer »Brahmanwandel« ([[Brahmacharya]]). ===Brahamacharya und Regeln als Sadhana===:'''Der Schüler:''' Sind die [[Vorschrift]]en und [[Verhalten]]s[[regel]]n dieses Lebensstandes der Schülerzahl ([[Brahmacharya Ashrama]]) [[Weg]] und Mittel (Sadhana), um zur Erkenntnis zu gelangen?:'''Der Meister:''' Die [[Tugend]]en und [[Übung]]en, die Mittel zum Erlangen der [[Erkenntnis]] sind, finden sich allesamt in den Verhaltensregeln des Schülerstandes einbegriffene, Wer unver[[heirat]]et ist, sollte diese Regeln genau beobachten, um seiner sittlichen [[Entwicklung]] voranzukommen. ===Überspringen von Entwicklungsstufen===:'''Der Schüler:''' Darf einer vom jugendlichen Stande keuscher [[Schüler]]schaft ([[Brahmacharya Ashrama]]) unmittelbar zum letzten Lebensstande des All[[verzicht]]s ([[Sannyasa Ashrama]]) übergehen, ohne die beiden mittleren Lebensstufen des Haus[[vater]]s ([[Grihastha Ashrama]]) und des [[Wald]][[Einsiedler|einsiedels]] ([[Vanaprastha]]) zuvor erfüllt zu haben?:'''Der Meister:''' Wer voll geeignet ist, [[Erkenntnis]] zu erlangen — ein »[[Adept]] höchster Eignung« ([[Uttama Adhikarin]]), — muß nicht durch alle vier Lebensstadien nacheinander gehen. Wer sein eigenes wahres [[Wesen]] erkannt hat, achtet die Unterschiede zwischen den Lebensstadien nicht mehr, und der Stand, dem er zufällig angehört, dünkt ihm weder förderlich noch abträglich für seine [[geistliche]] [[Vollendung]]. ===Dienst an der Menschheit===:'''Der Schüler:''' Ist ein Abweichen von der [[Leben]]sordnung der [[Kaste]]n und Lebensstufen für den Einzelnen abträglich?:'''Der Meister:''' Die [[Beobachtung]] aller [[Vorschrift]]en und [[Regel]]n hat allein den Sinn, Mittel auf dem [[Weg]] zur [[Erkenntnis]] zu sein; daher ist es für einen, der unablässig Erkenntnis übt, nicht unbedingt geboten, die [[Pflicht]]en des Lebensstandes, indem er sich gerade findet, zu erfüllen. Wenn solch ein [[Weiser]] sie genau erfüllt, geschieht es ausschließlich, um der Menschheit zu dienen und zum [[Fromm]]en der [[Welt]] im Großen. Ihm selber trägt die [[Erfüllung]] solcher [[Pflicht]]en nichts ein und nichts weg. {{#ev:youtube|Kt7gfKoAwvw}}
==Siehe auch==
* [[Voraussetzung]]en für Sadhana*[[Sadhana Chatushtaya]]* [[Sadhaka]]* [[Sadhana ChatushtayaSadhya]]*[[Sadha]]*[[Heinrich Zimmersadh]]
*[[Anfang]]
*[[Anubhava]]
*[[Zuflucht]]
*[[Heinrich Zimmer]]
* [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/Art_Brahman.html Brahman]
* [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_dienen.html dienen]
* [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_dienen.html dienen]
* [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_ethik.html Ethik]
* [http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/art_gewissen.html Gewissen]
* [[Mantraweihe]]
* [[Spiritueller Name]]
* [[Spirituelle Namen Liste]]
* [[Mantra Diksha]]
* [[Nama Diksha]]
* [https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/mantras-und-musik/ Seminare zum Thema Mantra und Musik]
== Literatur ==
* [https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/sivananda/sadhana/ ''Sadhana'' von Swami Sivananda]
* [https://www.yoga-vidya.de/yoga-buch/vishnu-devananda/der-yogi/sadhana-tattwa/ "Sadhana Tattwa" aus ''Der Yogi'' von Swami Vishnu-Devananda]
* [httphttps://wwwblog.yoga-vidya.de/de/service/blog/vorbereitung-und-tipps-fur-ein-erfolgreiches-sadhana/ Vorbereitung und Tipps für ein erfolgreiches Sadhana]
==Seminare==
* ===[https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildungseminare/yogalehrer-weiterbildung/spirituelle-persoenliche-entwicklunginteressengebiet/sadhana-intensiv-fortgeschrittene-praxis-fuer-den-erfahrenenindische-uebendenschriften/ Sadhana Intensiv - Fortgeschrittene Praxis für den erfahrenen ÜbendenIndische Schriften]===* [<rss max=2>https://www.yoga-vidya.de/seminare/stichwortsucheinteressengebiet/indische-schriften/?type=2365</ Seminare zum Thema "Sadhana Intensiv"]rss>*===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/schweigeseminaremeditation/ SchweigeseminareMeditation]===*[<rss max=2>https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/spirituelles-retreatmeditation/?type=2365</ Spirituelles Retreat]rss>*===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/jnana-yoga-und-meditation-intensiv-praxisphilosophie/ Jnana Yoga, Philosophie Jnana Yoga und Meditation Intensiv-Praxis, Philosophie]===*[<rss max=2>https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/yogalehrerjnana-yoga-ausbildungphilosophie/?type=2365</ Yogalehrer Ausbildung]rss>*===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kriyasasanas-als-besonderer-schwerpunkt/ KriyasAsana Intensivseminare]===*[<rss max=2>https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/hinduistischeasanas-als-besonderer-ritualeschwerpunkt/ Hinduistische Rituale]?type=2365</rss>
== Multimedia ==
=== Paradoxien auf dem spirituellen Weg, Spirituelle Entwicklung ===
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===Japa Sadhana bei der Arbeit===
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===Sadhana – Hindernisse überwinden===
<mp3playerhtml5media>httphttps://yoga-inspirationen.podspot.de/files/271_Sadhana-Hindernisse_ueberwinden.MP3</mp3playerhtml5media>
===Sadhana und Sinn des Lebens===
<mp3playerhtml5media>httphttps://yoga-inspirationen.podspot.de/files/184_Sadhana-Sinn-des-Lebens.MP3</mp3playerhtml5media>'''Sadhana''' , [[Sanskrit]] साधन sādhana, zum Ziele führend, her vorbringend, verschaffend, bewirkend. Sadhana ist ein Sanskritwort und bedeutet [[zum]] Ziele führend, her vorbringend, verschaffend, bewirkend. [[Datei:Hanuman4.jpg|thumb|[http://www.yoga-vidya.de/Bilder/Galerien/Hanuman.html Hanuman] trägt Rama und Lakshmana]]  ==Verschiedene Schreibweisen für Sadhana == Sanskrit Wörter werden in [[Indien]] auf [[Devanagari]] geschrieben, ebenso wie auch modernere [[indische Sprachen]] wie [[Hindi]], [[Bengali]], [[Gujarati]], [[Panjabi]], [[Urdu]]. Damit [[Europäer]] das lesen können, wird Devanagari transkribiert in die [[römische Schrift]]. Es gibt verschiedene Konventionen, wie Devanagari in römische [[Schrift]] transkribiert werden kann Sadhana auf Devanagari wird geschrieben " साधन ", in [[IAST]] [[wissenschaftliche Transkription]] mit [[Diakritische Zeichen|diakritischen Zeichen]] " sādhana ", in der Harvard-Kyoto [[Umschrift]] " sAdhana ", in der [[Velthuis]] [[Transliteration]] " saadhana ", in der modernen Internet [[Itrans]] Transkription " sAdhana ". ==Video zum Thema Sadhana ==Sadhana ist ein Sanskritwort. Sanskrit ist die Sprache des [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga] . Hier ein Vortrag zum Thema Yoga, [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation] und [[Spiritualität]]{{#ev:youtube|805GEOsYyrg}} ==Ähnliche Sanskrit Wörter wie Sadhana ==Hier einige Links zu Sanskritwörtern, die entweder vom Sanskrit oder vom Deutschen her ähnliche [[Bedeutung]] haben wie Sadhana oder im Deutschen oder Sanskrit im [[Alphabet]] vor oder nach Sadhana stehen:* [[Saddritta]]* [[Sadhaka]]* [[Sadhamad]]* [[Sadhana]]* [[Sadhanata]]* [[Rashya]]* [[Vayava]]* [[Lakshi kar]]* [[Rasana]] ==Quelle==* [[Carl Capeller]]: [[Sanskrit Wörterbuch]], nach den [[Petersburger Wörterbücher]]n bearbeitet, [[Straßburg]] : Trübner, 1887
==Weitere Informationen zu Sanskrit und Indische Sprachen==
* [[Sanskrit Wörterbuch]]
* [[Sanskrit Übersetzung]]
* [[Sanskrit Schrift]]
* [[Sanskrit Alphabet]]
* [[Sanskrit Übersetzung kostenlos]]
* [[Hinduismus]]
* [[Sanskrit Lernen leicht gemacht]]
* [[Sanskrit Kurs Lektion 1]]
==Zusammenfassung Deutsch Sanskrit - Sanskrit Deutsch==
:Sanskrit '''Sadhana''' - Deutsch ''zum Ziele führend, her vorbringend, verschaffend, bewirkend''
:Deutsch ''zum Ziele führend, her vorbringend, verschaffend, bewirkend'' Sanskrit '''Sadhana'''
:Sanskrit - Deutsch '''Sadhana''' - ''zum Ziele führend, her vorbringend, verschaffend, bewirkend''
:Deutsch - Sanskrit ''zum Ziele führend, her vorbringend, verschaffend, bewirkend'' - '''Sadhana'''
[[Kategorie:Glossar]]
[[Kategorie:Sanskrit]]
[[Kategorie:Zimmer Selbst]]
[[Kategorie:Heinrich Zimmer]]
[[Kategorie:Spiritueller Name]]
[[Kategorie:Spiritueller Name Frau]]
 
[[Kategorie:Spiritueller Name Soham Weiblich]]
[[Kategorie:Spiritueller Name Sivananda Weiblich]]
[[Kategorie:Spiritueller Name Soham]]
[[Kategorie:Spiritueller Name Sivananda]]
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Sadhana

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