Konzentrationsübung

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Für die Konzentration kann man auch ein Yantra benutzen

Eine Konzentrationsübung ist eine Übung, mit der du deine Konzentration stärken kannst. Konzentration kann wie jede körperliche und geistige Fähigkeit geübt und durch geeignete Übungen entwickelt werden. Konzentrationsübungen spielen gerade im Yoga eine besondere Rolle. Denn: Konzentration ist die erste Stufe zur Meditation. Konzentration im Alltag befähigt den Geist zur Meditation. Meditation befähigt den Geist für Konzentration. Konzentrationsübungen im Alltag verhelfen sowohl zur Meditation als auch zu mehr Zufriedenheit und Erfolg im Leben.

Swami Sivananda Anleitungen zu Konzentrationsübungen

Der indische Yoga Meister Swami Sivananda gab folgende Tipps für die Entwicklung der Konzentration mit Konzentrationsübungen:

Es ist leicht, die Gedanken auf äußere Gegenstände zu konzentrieren, da das Bewusstsein eine natürliche Neigung hat, sich nach außen zu wenden. Eine Form des emotional bewegten Bewusstseins, das Verlangen, ist die Kraft, die die Gedanken nach außen wendet. Richte die Gedanken auf Atman und konzentriere dein Bewusstsein auf die allesdurchdringende, reine Intelligenz, auf die Herrlichkeit, die aus sich selbst leuchtet (Swayamjyoti). Wer fest in Brahma steht, wird „Brahmasamstha“, in Brahma verwurzelt.

Bei der Konzentration kann man die Gedanken auf einen Gegenstand oder eine Idee richten. Wandern sie von ihrem Gegenstand (Lakshya) fort, muss man sie immer wieder zurückholen und anbinden. Es darf dem Bewusstsein nicht erlaubt sein, Hunderte von Gedankenformen zu bilden. Blick in dein Inneres und beobachte dein Denken sorgfältig. Bleib allein und meide Begleitung. Misch dich nicht unter die Menge. Das ist wichtig. Lass nicht zu, dass deine Gedanken ihre Kraft nutzlos in Überlegungen, Sorgen, Vorstellung, Ängsten und Vorahnungen vergeuden. Konzentriere sie eine halbe Stunde lang durch unaufhörliche Übung auf eine Gedankenform. Auf diese Weise wird dein Bewusstsein sich selbst eine Form schaffen, die zu erhalten du dich durch ständige Übung bemühen sollst.

Wenn du versuchst, deine Gedanken zu konzentrieren oder einen Gedanken herauszustellen, wirst du ganz natürlich und unvermeidbar dazu veranlasst, Gedankenbilder zu formen. Kämpfe nicht mit deinen Gedanken, während du meditierst. Es wäre ein schwerer Fehler. Am Anfang begeht man ihn leicht und wird vorschnell ermüdet. Kopfschmerzen treten auf, und durch Irritierung bestimmter Zentren der Wirbelsäule entsteht der Drang zu häufigem Harnlassen. Man sollte sich bequem in einer der klassischen Stellungen hinsetzen: im Padma-, Siddha-, Sukha- oder Swastika-Sitz. Kopf, Hals, Rumpf müssen in gleicher, vertikaler Linie bleiben. Muskeln, Nerven und Gehirn werden entspannt, das gegenständliche Bewusstsein beruhigt. Schließe deine Augen, kämpfe nicht mit deinen Gedanken, sondern lass sie in entspannter Ruhe. Stehe morgens um vier Uhr auf (Brahma Muhurta).

Wenn du dein Bewusstsein übst, wirst du es in die Hand bekommen, es deinem Willen entsprechend arbeiten zu lassen und es dazu bringen, seine Kräfte nach deinen Wünschen einzusetzen. Bei geübten Yogis kann man nicht unterscheiden, wo die Abstraktion (Pratyahara) aufhört und die Konzentration (Dharana) beginnt, wo Dhyana endet und der Zustand des Überbewusstseins (Samadhi) erwacht. Im Augenblick, in dem sie ihre Stellung (Asana) einnehmen, ereignen sich all diese Vorgänge mit blitzhafter Geschwindigkeit im gleichen Augenblick. Mit bewusstem Willen treten sie in Samadhi ein. Bei den Anfängern entsteht zuerst die Abstraktion (Pratyahara); dann folgt die Konzentration (Dharana); nun beginnt die Meditation (Dhyana). Konzentration der Gedanken, intensive geistige Disziplin (Sadhana) und leichte, aber nahrhafte Ernährung werden die Erlangung von Samadhi möglich machen.

Gleich einem geschickten Bogenschützen, der, auf einen Vogel zielend, sich seiner Bewegungen ebenso voll bewusst ist wie der Haltung des Bogens und des Pfeils, mit dem er den Vogel treffen will, soll auch der Schüler die Vorbedingungen beachten, zu denen die richtige Nahrung gehört. „Wenn ich diese Art der Ernährung wähle, einem bestimmten Menschen, in bestimmter Weise, an einem bestimmten Ort, zu einer bestimmten Zeit folge, werde ich den Zustand der Meditation und des Samadhi erreichen.“ Wie ein Koch, der seinem Herrn gut dient, sorgfältig auf die Speisen achtet, die dieser bevorzugt, und sich Verdienst erwirbt, wenn er sie von nun an immer wieder auftischt, so muss auch der Schüler auf Bedingungen wie die Ernährung achten, die Meditation und Samadhi vorbereiten. Erfüllt er sie, wird er immer wieder den Zustand der Ekstase erlangen.

Ein Hatha Yogi, der den Weg körperlicher Übungen geht, sucht seine Gedanken zu konzentrieren, indem er seinen Atem durch Pranayama beherrscht, während der Raja Yogi, der den Weg des „königlichen Yoga“ geht, die Konzentration seiner Gedanken durch „Chitta Vritti Nirodha“, durch Beschränkung der Weite des Bewusstseins, die Gegenstände unter ihren verschiedenen Formen zu betrachten, übt, aber keinen Wert auf die Beherrschung des Atems legt, der notwendigerweise von selbst unter Kontrolle kommt, wenn die Gedanken konzentriert sind. Man kann Hatha Yoga als einen Zweig des Raja Yoga ansehen.

Freuden dieser Welt verstärken das Verlangen nach immer größerem Anreiz. Deshalb treiben die Gedanken der KInder der Welt unruhig hin und her und finden weder eine Befriedigung noch den Frieden, in dem das Denken auszuruhen vermag, auch wenn sie noch so viel Anreiz erhalten. Je größer die Freuden, desto stärker das Verlangen. So werden die Menschen durch ihr eigenes Bewusstsein immer mehr beunruhigt, gequält und ermüdet. Um diese Unruhe und Belästigung auszuräumen, hielten es die großen Weisen (rishis) für das beste, alle sinnlichen Freuden vorzuenthalten. Sind die Gedanken konzentriert oder ausgelöscht, gibt es keinen Anreiz mehr zu weiteren Freuden. Alle Belästigungen und Unruhe ist vergangen, und der Schüler erlangt wahren Frieden.

Ist der Mensch dem Irdischen zugewandt, zerstreut sich der Strom der Gedanken, und die geistige Energie verzettelt sich. Um sich zu konzentrieren, ist es erforderlich, diese zerstreuten Gedanken durch Entsagung (Vairagya) und Disziplin (Abhyasa) wieder zusammenzuführen. Dann kann das Denken auf Gott (Brahman) ausgerichtet werden. Die Gedankenkräfte, die sich auf verschiedenste Gegenstände richten, gleichen zerstreuten Lichtstrahlen. Geduldig müssen sie durch Vairagya und Abhyasa, durch Verzicht (Tyaga) und Enthaltsamkeit (Tapas) gesammelt und mit unermüdlicher Energie zu Gott (Brahman) hingeführt werden. Sind die Gedankenkräfte konzentriert, beginnt die Erleuchtung. Durch Pranayama, Japa, Vichara und Bhakti muss der Schüler sich von den niederen Eigenschaften des geistigen Bewusstseins (Rajas und Tamas) befreien, die das Licht des Geistes (Sattva) verhüllen. Dann hat das Bewusstsein die Fähigkeit zur Konzentration erreicht. Wenn Sattva sich in ihm verstärkt, wenn Fröhlichkeit und Ausgeglichenheit ihn erfüllen und die Gedanken konzentriert sind, wird Fortschritt im Yoga erzielt.

Kleine Konzentrationsübungen

  • I. Bitte einen Freund, dir einige Spielkarten vorzuzeigen und beschreibe sie dann. Gib Zahl, Namen usw. an (Treffkönig, Karodame, Pique-Herzbube, usw.).
  • II. Lies zwei oder drei Seiten eines Buchs und schließe es. Überlege dir das Gelesene, befreie dich von allen zerstreuenden Gedanken und suche mit sorgfältiger Aufmerksamkeit zu assoziieren, einzuordnen, zu gruppieren, zu kombinieren und zu vergleichen. Auf diese Weise wirst du neue Erkenntnisse und Aufschlüsse über das Thema erlangen. Es ist nutzlos, beim Lesen unaufmerksam Seiten zu überspringen und ein Buch in wenigen Stunden zu lesen. Wenn man dann nach seinem Inhalt oder nach wichtigen Stellen gefragt wird, versagt man. Beschäftigt man sich mit einer Aufgabe sorgfältig, wird man zu klaren und starken Eindrücken kommen, die auch im Gedächtnis haftenbleiben.
  • III. Setze dich in eine dir angenehme Meditationsstellung etwa einen halben Meter von einer Uhr entfernt und konzentriere dich langsam auf ihr Tick-Tack. Wenn die Gedanken wieder und wieder entlaufen wollen, versuche den Ton zu hören. Beobachte dabei, wie lange deine Gedanken ohne Unterbrechung fest auf den Ton gerichtet bleiben können.
  • IV. Wieder setze dich in deine Lieblingsstellung. Schließe die Augen. Schließe auch die Ohren mit Daumen, Wachs oder Watte und suche, die mystischen Klänge (Anahata) zu hören. Du kannst verschiedene Arten von Klängen vernehmen, wie Flöte, Geige, Pauke, Donner, Glocken, das Rauschen einer Muschel oder das Summen einer Biene. Versuche zuerst die groben Töne zu hören.Wollen die Gedanken dir entlaufen, erhebe sie vom Groben zum Feinstofflichen oder führe sie umgekehrt. Im allgemeinen vernimmst du Klänge in deinem rechten Ohr, gelegentlich im linken. Versuche in jedem Fall, das Ohr nicht zu wechseln. Dies ist eine einfache Art, das Bewusstsein zu verschließen (Ekagrata) und die Gedanken im Zaum zu halten. Der liebliche Ton wird sie verzaubern, wie die Schlange von der Musik des Schlangenbändigers gebannt wird.
  • V. Stelle eine Kerze vor dich hin und versuche, dich auf ihre Flamme zu konzentrieren. Wirst du müde dabei, schließe die Augen und versuche, dir die Flamme im inneren Bild vorzustellen. Tu dies eine halbe Minute lang und steigere die Zeit bis zu fünf oder zehn Minuten, je nach Wunsch, Temperament und Fähigkeit. Gelingt er dir, in tiefe Konzentration zu versinken, wirst du Weise (Rishis) und Gottheiten (Devatas) sehen.
  • VI. Lege dich auf den Rücken und konzentriere dich auf den Mond. Abweichende Gedanken führe zum Bild des Mondes zurück. Diese Übung ist für leicht erregbare Menschen sehr wohltuend.
  • VII. In gleicher Lage kannst du dich auf einen der Millionen Sterne konzentrieren, die über deinem Haupt erstrahlen.
  • VIII. Setze dich an das Ufer eines Flusses, dessen dumpfes Brausen wie die heilige Silbe Om klingt. Konzentriere dich, solange du magst, auf diesen Ton. Dies ist reizvoll und anregend.
  • IX. Lege dich in die freie Natur und konzentriere dich auf den Himmel, dessen Blau sich über dir ausbreitet. Deine Gedanken werden sich im gleichen Augenblick ausweiten und erheben. Der blaue Himmel wird dich an die unendliche Natur deines Selbst erinnern.
  • X. Setze dich in eine bequeme Stellung und konzentriere dich auf eine der unzähligen abstrakten Tugenden wie zum Beispiel Barmherzigkeit. Verharre in dem Gedanken an diese Tugend, solange du kannst.

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Mehr von Swami Sivananda über Konzentrationsübungen in seinem Buch "Yoga im täglichen Leben"

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Fixiere deine Gedanken auf irgendeinen Gegenstand innerhalb oder außerhalb deines Körpers. Halte sie eine Weile dort fest. Das ist Konzentration. Du musst täglich üben.

Reinige zuerst deine Gedanken durch richtige Lebensführung und dann beginne mit Konzentrationsübungen. Konzentration ohne Reinheit ist zwecklos. Es gibt Okkultisten, die sich wohl konzentrieren können, aber keinen guten Charakter haben. Deshalb machen sie auch keine Fortschritte auf dem geistigen Pfad.

Wer stetige Haltung hat und durch dauernde Atemkontrolle die Nerven und die vitale Hülle reinigt, wird sich leicht konzentrieren können. Wenn man alle Ablenkungen auschaltet, wird die Konzentration sehr tief. Ein Zölibatär, der seine Energie bei sich behält, wird sich wunderbar konzentrieren können.

Manche törichten, ungeduldigen Menschen beginnen sofort mit Konzentration, ohne vorhergehende sittliche Selbsterziehung. Das ist ein sehr bedenklicher Fehler. Sittliche Vollkommenheit ist von überragender Bedeutung.

Man kann sich innerlich auf jedes der sieben Zentren geistiger Energie konzentrieren. Aufmerksamkeit spielt in der Konzentration eine wichtige Rolle. Wer seine Aufmerksamkeit zuvor entwickelt hat, wird gute Erfolge beim Konzentrieren haben. Wer von Leidenschaft und allerlei Begierden beherrscht ist, kann sich niemals, auch nicht für kurze Zeit, konzentrieren. Sein Verstand ist immer rastlos wie der eines Affen.

Ein Wissenschaftler konzentriert seine Gedanken und erfindet dann mancherlei. Durch Konzentration öffnet er die Schichten des groben Verstandes und dringt tief in die höheren Bereiche des Verstandes ein, wo er tiefere Erkenntnisse gewinnt. Er konzentriert die Energien seines Verstandes und strahlt sie auf das Material aus, das er untersucht und dessen Geheimnisse er enthüllt.

Wem Abstraktion gelungen ist, das heißt: wer die Sinne von allem Gegenständlichen abziehen kann, wird sich gut konzentrieren können. Man muss aber Schritt für Schritt, Stufe um Stufe auf dem geistigem Pfad weitergehen. Zum Beginn schaffe man sich eine feste Grundlage durch rechte Lebensführung, richtige Stellungen (Asanas), Atemkontrolle und Abstraktion. Nur dann wird der darüber errichtete Überbau der Konzentration und Meditation erfolgreich gelingen.

Man muss soweit kommen, dass man den Gegenstand der Konzentration ganz deutlich sieht, auch wenn er nicht vor uns steht. Man muss sich das Gedankenbild in einem Augenblick formen können. Wenn man sich richtig konzentriert, wird man das ohne besondere Schwierigkeiten vermögen.

Wenn man diese Übungen beginnt, kann man sich auf des Ticktack einer Uhr, auf eine Flamme einer Kerze oder irgendeinen Gegenstand, der unseren Verstand anspricht, konzentrieren. Das ist konkrete Konzentration. Es gibt keine Konzentration ohne Gegenstand, auf dem die Gedanken ruhen können. Auf irgendeinen uns ansprechenden Gegenstand sollen wir den Verstand jederzeit fixieren. Im Anfang ist es aber sehr schwer, die Gedanken auf einen missliebigen Gegenstand zu richten.

  • Sitze in Lotusstellung, Padmasana, mit gekreuzten Beinen. Fixiere deinen Blick auf die Nasenspitze. Man nennt das Nasenblick. Mache jedoch keine krampfhaften Anstrengungen. Blicke ganz gelöst auf die Nasenspitze. Übe im Anfang nicht länger als eine Minute und steigere allmählich bis zu 30 Minuten oder eine Stunde. Diese Übung stetigt den Verstand und entwickelt die Fähigkeit zur Konzentration. Übe sie auch, wenn du auf der Straße gehst.
  • Sitze mit gekreuzten Beinen in Lotusstellung (Padmasana), oder in der „vollkommenen“ Stellung (Siddhasana) in deinem Meditationsraum und übe dich, deinen Verstand für eine halbe Minute ganz leicht auf die Stelle zwischen den Augenbrauen zu fixieren. Steigere allmählich bis zu einer halben Stunde. Du darfst dich nicht im Geringsten verkrampfen. Diese Übung beseitigt die Rastlosigkeit des Verstandes und entwickelt Konzentrationsfähigkeit. Man nennt diese Übung auch Stirnblick, weil die Augen auf die Stirn gerichtet sind. Du kannst zwischen Nasenblick und Stirnblick wählen, je nach Lust, Temperament und Fähigkeit.

Wenn du deine Konzentration steigern willst, musst du deine weltlichen Tätigkeiten einschränken. Du musst jeden Tag zwei Stunden oder länger das Schweigegelübde einhalten können.

Übe Konzentration so lange, bis dein Verstand auf das Konzentrationsobjekt sicher eingestellt ist. Wenn deine Gedanken abschweifen, bringe sie wieder zu ihrem Gegenstand zurück. Während tiefer und angespannter Konzentration können die Sinne nicht arbeiten. Wer täglich drei Stunden lang sich völlig konzentriert, wird ungeheuere seelische Kräfte entfalten und einen eisernen Willen bekommen.

Es war einmal ein Arbeiter, der Pfeile herstellte. Er war eines Tages eifrig bei der Arbeit und so ein sie versunken, dass er gar nicht wahrnahm, wie ein König und sein zahlreiches Gefolge an seiner Werkstatt vorüber kam. So tief muss die Konzentration sein, wenn du deine Gedanken auf Gott richtest. Du musst dann nur an Gott denken und an nichts anderes. Zweifellos dauert es längere Zeit, bevor man vollkommene Konzentration erreicht und den Verstand nur auf eine Sache fixieren kann. Man wird sehr schwer darum kämpfen müssen, bis man die Gedanken ohne Schwanken konzentrieren kann.

Gräme dich nicht, wenn einmal dein Verstand während deiner Meditationsübung durchbrennt. Lass ihn laufen. Versuche langsam, ihn wieder zu dem Gegenstand der Konzentration zurückzuführen. Wenn du die Übung immer wiederholst, wird der Verstand zuletzt auf dein Herz, dein Selbst, den Inwohner deines Herzens, das Endziel des Lebens gerichtet sein. Im Anfang darf er noch 80 mal durchbrennen, nach sechs Monaten nur noch 70 mal, nach einen Jahr 50 mal, nach zwei Jahren 30 mal und nach fünf Jahren wird er vollkommen auf das göttliche Bewusstsein gerichtet sein. Er wird dann überhaupt nicht mehr durchbrennen, selbst wenn du versuchst, ihn hinauszutreiben. Er wird dann einem streunenden Ochsen gleichen, der bisher in die Gärten der Nachbarn ausbrach, um dort zu grasen, aber jetzt frische Körner und Baumwollsaat in seinem eigenen Stall frisst.

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