Kannibalismus

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Kannibalismus - Etymologie, Überlegungen und Tipps. Kannibalismus bedeutet Menschenfressertum. Wenn Menschen andere Menschen töten, um sie zu essen, dann wird das Kannibalismus genannt. In einem weiteren Wortgebrauch bedeutet Kannibalismus auch, wenn Menschen andere Menschen essen, die auf natürliche Weise gestorben sind.

Mitgefühl ist eine Hilfe beim Umgang mit Kannibalismus

Glücklicherweise ist heute auf der Erde Kannibalismus weitestgehend verschwunden. In der Menschheitsgeschichte gab es immer wieder Kulturen, bei denen Kannibalismus Selbstverständlichkeit war und viele Kriege und Raubzüge geführt wurden mit dem Ziel andere zu essen. Inwieweit Kannibalismus unter den mittelamerikanischen Völkern und bei den Germanen verbreitet war, ist unter Historikern stark umstritten.

Unstrittig ist es, dass es auf Borneo und Sumatra Stämme gegeben hat, die Kannibalismus lebten. Heutzutage gebraucht man den Ausdruck Kannibalismus in einem anderen Sinn: Unter Kannibalismus versteht man z.B. wenn ein Unternehmen mehrere Tochtergesellschaften hat, die in gegenseitige Konkurrenz, vielleicht sogar in Preiskonkurrenzkampf miteinander treten und so den Gesamtgewinn stärken. Wenn also ein Teil eines größeren Ganzen auf Kosten eines anderen Teiles wächst, nennt man das Kannibalismus.

Umgang mit Kannibalismus bei anderen

Kannibalismus ist natürlich ursprünglich das Essen anderer Menschen, wovon ich jetzt nicht sprechen will. Wir befinden uns im April 2016. Ich lebe in Mitteleuropa und dort ist Kannibalismus nicht weit verbreitet. Kannibalismus wird heute bezeichnet, wenn zum Beispiel eine Firma ein Produkt auf den Markt bringt, was die Konkurrenz eines anderen Produkt der Firma ist. Oder wenn man beispielsweise Werbung schaltet, mit der man Konkurrenz ist, gegenüber sich selbst. In diesem Sinne kann man sagen das ist doch Kannibalismus.

Wenn du das so erlebst, kannst du überlegen, ob es wirklich schlimm ist? Ist es wirklich schlimm, dass man etwas Neues entwickelt, was auf Kosten dessen ist was man schon hat? Zum Beispiel auch in Yoga Zentrum kann man ein neues Programm auf die Beine stellen und dann werden Schüler in die bisher beim alten Programm fahren, jetzt das neue Programm, den neuen Kurs, den neuen Workshop ausprobieren. Und der alte funktioniert nicht mehr so gut. Man kann dann überlegen ob es das wert war?

Grundsätzlich kann man sagen, dass es gut ist sein Angebot zu verbessern. Es ist grundsätzlich gut auch neue Workshops anzubieten und wenn das auf Kosten der alten Workshops ist, dann ist es auch gut. Es zeigt nämlich der neue Workshop, der neue Kurs ist besser als der andere. Auch wenn die Menschen die im neuen Workshop Kurs nur diejenigen sind die vorher den anderen Workshop gebucht hätten, heißt es doch dass der neue gut ist. Es ist gut sein Angebot zu verbessern, es ist gut auch die Yogakurse zu verbessern.

Es ist gut auch Yoga Workshops zu entwickeln, die Menschen immer besser gefallen. Zunächst mag es Kannibalismus sein, aber wenn man nicht selbst sein Programm immer weiter verbessert, wenn man nicht selbst seinen Angebot immer besser erweitert, dann werden es irgendwann andere tun. Und vielleicht werden die Menschen die das andere Angebot machen, denjenigen besser gefallen die bisher bei dir Workshops gebucht haben. Es war jetzt ein bisschen kompliziert, ich bin jetzt auch nicht der Werbespezialist.

Im Wesentlichen solltest du jetzt nicht zu sehr Angst vor Kannibalismus haben, versuche dein Angebot immer weiter zu verbessern. In diesem Sinne wirst du von Menschen immer mehr Kunden und Teilnehmer bekommen, du kannst so Menschen immer mehr Gutes tun.

Kannibalismus in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Kannibalismus gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Kannibalismus - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Kannibalismus sind zum Beispiel Menschenfresser, Brutalität, Gefühlskälte, Verrohung, Unmenschlichkeit, .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Antonyme Kannibalismus - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Kannibalismus sind zum Beispiel Vegetarier, Veganer, Gesundheitsbewusstsein, Friedfertigkeit, . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Kannibalismus, die eine positive Konnotation haben:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Kannibalismus stehen:

Eigenschaftsgruppe

Kannibalismus kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Kannibalismus sind zum Beispiel das Adjektiv kannibalistisch , sowie das Substantiv Kannibale.

Wer Kannibalismus hat, der ist kannibalistisch beziehungsweise ein Kannibale.

Siehe auch

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